archive-de.com » DE » G » GARTEN-TREFFPUNKT.DE

Total: 248

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Winterblumen - Die Winterblume
    blühen überwiegend ab Februar und Anfang März Amur Adonisröschen Adonis amurensis ab Ende Februar bis April gelbe Blüten Vorfrühlings Alpenveilchen Cyclamen coum ab Februar rote rosa violette oder weisse Blüten Mischtschenko Blaustern Scilla mischtschenkoana Februar bis März weisse Blüten Christrose Schneerose Helleborus niger immergrün weisse Blüten Februar bis April z T auch schon ab November Korsische Nieswurz Helleborus argutifolius immergrün Februar bis April grüne Blüten Märzenbecher Frühlings Knotenblume Leucojum vernum an günstigem Standort im Februar sonst ab März weisse Blüten Erd Primel Stängellose Schlüsselblume Primula vulgaris Syn Primula acaulis ab Ende Februar März gelbe Blüten es existieren zahlreiche auch als Garten Primel bezeichnete Hybriden in den Farben blau gelb lila orange rosa und rot mit Abstufungen Schneeglöckchen Galanthus Februar bis März z T auch schon im Dezember Januar weisse Blüten Netzblatt Schwertlilie Winter Iris Iris reticulata ab Ende Februar und März blaue Blüten mit gelb weissem Muster Dalmatiner Elfen Krokus Crocus tommasinianus Februar bis März eine der am frühesten blass violett bis lila blühenden Krokus Arten Kleiner Krokus Crocus chrysanthus März selten ab Februar gelbe orange und weiße Blüten Winterling Eranthis hyemalis Syn Eranthis hiemalis ab Ende Februar gelbe Blüten Bild Kleines Schneeglöckchen Galanthus nivalis Anfang März in Oberbayern Nach oben Hinweise Einige der genannten Winterblumen wie die Christrose und der Winterling zählen zu den Giftpflanzen und enthalten sehr giftige Pflanzengiftstoffe Was blüht noch im Winter Februar März Typische Winterblüher sind auch der Schneeball Viburnum der Seidelbast Daphne der Winterjasmin Jasminum nudiflorum die Schneeheide Winterheide Erica carnea oder die Zaubernuss Hamamelis Allerdings handelt es sich dabei nicht um krautige winterharte Gartenpflanzen sondern um Sträucher Deshalb sind sie nicht unter Winterblumen sondern in der Rubrik winterblühende Blütensträucher zu finden Gleiches gilt für die winterblühende Kamelie Camellia japonica die zwar häufig die Königin der Winterblumen genannt wird aber ebenfalls keine Blume sondern

    Original URL path: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/winterblumen.aspx (2016-04-26)
    Open archived version from archive


  • Blumentypen & Blumenformen: Einteilung nach Blütengestalt oder Blütenform (Gestalttypen)
    Je nachdem auf welche Bestäuber sich eine Blume spezialisiert hat kann ihr Blüten Nektar oft nur von einer ganz bestimmten Bestäuber Gruppe erreicht werden deren Körperbau oder Flugfähigkeiten die notwendigen Voraussetzungen bietet So können Blumen die auf eine potentielle Bestäubung durch Schmetterlinge ausgelegt sind meistens nicht durch Bienen Fliegen Hummeln oder Käfer besucht und bestäubt werden Denn bei diesen Insekten sind die Mundwerkzeuge Insektenrüssel zu kurz und die Körper zu dick oder es fehlen die notwendigen Flugfähigkeiten um den Blüten Nektar zu erreichen der sich am Ende von längeren Blütenröhren der Pflanze befindet Nicht zu vergessen dass relativ schwere Flug Insekten wie z B Bienen oder Hummeln nicht zu einem Standschwebeflug Rüttelflug in der Lage sind Sie benötigen eine höhere Stabilität der Blumen Blüten um darauf zu landen oder um sich daran festzuhalten Deshalb ist eine zart gebaute Blumenform nur für Libellen Schwebefliegen oder Schmetterlinge geeignet Mit einem bestimmten Blumentyp oder Gestalttyp einer Blüte können somit bestimmte Bestäuber von einer Blume ausgeschlossen werden Bild Schautafel zur Blütenökologie und Blumentypen Nach oben 2 Gestalttypen von Blumenblüten Blumentypen und Blumenformen Die folgene Übersicht zeigt verschiedene Gestalttypen von Blumen bzw Blumentypen wie sie auch in der Blütenökologie unterschieden werden Hinweis Die Blütenökologie oder

    Original URL path: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/bluetengestalt.aspx (2016-04-26)
    Open archived version from archive

  • Bäume | Baum-Lexikon | Baumarten
    weiche Splintholz Das Kambium ist die drittäußerste Stamm Schicht und zuständig für das sekundäre Dickenwachstum der Bäume sowie für die Reparatur von Verletzungen mit Hilfe des Kallus Gewebes Der Kambiumring verläuft zwischen Holz und Rinde und ist der Ort für die Zellteilung In Richtung des Baum Inneren entsteht im Kambium das Holz das sog Xylem und in Richtung des Baum Äußeren der Bast das sog Phloem Als zweitäußerste Stamm Schicht transportiert die Bastschicht mit Hilfe von Siebröhren assimilierte Nährstoffe aus den Blättern von der Baumkrone nach unten in den Stamm und die Wurzeln Die Borke umgibt den Stamm als äußerste Schutz Schicht Bei der Borke handelt es sich um abgestorbene und verkorkte Zellen die besonders das Kambium vor UV Strahlung und Hitze durch die Sonne vor Befall durch Insekten und Pilz oder mechanischer Beschädigung schützen Bast und Borke zusammen werden auch als Baumrinde bezeichnet Auf der Rinde siedeln sich gerne Moose und Flechten an weshalb Bäume ein wichtiger Lebensraum für diese Sporenpflanzen darstellen Und schließlich gibt es noch die sog Markstrahlen die der Speicherung und dem horizontalen Transport von Nährstoffen zwischen Mark und Rinde dienen Bäume die sich im Wachstum befinden bilden jedes Jahr im Innern des Stammes eine neue Ring Schicht Jahresring Mit der Bildung von einem neueren äußersten Ring aus Splintholz auch Frühholz werden innere Splintholzringe nicht mehr als Leitung benötigt und in Kernholz auch Spätholz umgewandelt In der sog Dendrochronologie von griechisch dendron Baum wird das Alter von einem Baum an der Anzahl der in seinem Stamm gebildeten Jahresringe abgelesen Zusammenfassend hat der Baumstamm also drei wichtige Funktionen Herstellung von Festigkeit durch das Kernholz Speicherung von Reservestoffen durch das Splintholz sowie Transport von Nährstoffen und Wasser mit Hilfe von Bast Splintholz und Markstrahlen Nach oben Bild Baumstamm mit ausgehöhltem Mark Kernholz Splintholz Kambium und Rinde 6 Warum fressen Tiere im Wald die Rinde der Bäume Durch zu große Wildbestände und fehlende Biotope kommt es zu Wildschäden an Waldbäumen weil Wild Tiere wie Biber Hasen Mäuse Hirsche Damhirsch Rothirsch Sikahirsch Mufflon oder Rehe nicht mehr genügend andere Nahrung finden und die Rinde Blätter oder Knospen junger Bäume abfressen Dabei ist das Abnagen von Rinde Schälung durch Hirsche gerade im Winter durch die lange Jahre betriebene Monokultur bei der Aufforstung der Wälder mit Fichten und Kiefer Bäumen begünstigt worden Wer einmal durch einen reinen Nadelwald geht kann erkennen dass Nadelwälder den Boden stärker austrocknen als Laubwälder oder als ein Laubmischwald In der Folge können um den Nadelbaum herum weniger Sträucher und andere Futter Pflanzen wachsen Deshalb verwundert es nicht daß es den größten Schälschaden an Bäumen in Deutschland bei Fichten Kiefern und Douglasien gibt die überwiegend von Rotwild Rothirsche in Staatsforsten verursacht wird 1 Ist die Baumrinde durch starken Wild Verbiss verletzt dann verliert ein Baum seine natürliche Schutzschicht und kann z B leichter von Parasiten wie dem Borkenkäfer oder auch von Pilzen befallen werden Man sagt auch der Baum wird krank Er muß dann zum Schutz der umstehenden Bäume gefällt werden Nach oben 7 Blätter und Photosynthese Das Blatt spielt eine wichtige Rolle für das Wachstum der Bäume Im Rahmen der Assimilation oder Photosynthese nehmen Blätter durch kleine Spaltöffnungen auf ihrer Unterseite anorganisches Kohlendioxid CO2 aus der Luft auf die sich in den Hohlräumen der Blattzellen verteilt Das Kohlendioxid wird dann mit Hilfe vom Blattgrün Chlorophyll der Blätter der Energie vom Sonnenlicht die auf das Blatt strahlt und von Wasser und Mineralstoffen aus der Baumwurzel in Sauerstoff Kohlenhydrate Zucker und Wasserdampf umgewandelt Der Baum atmet Während das Blatt den Sauerstoff an die umgebende Luft abgibt werden die Kohlenhydrate als Traubenzucker Assimilate und Stärke in den Baum Bast weitergeleitet wo sie für das Wachstum des Baumes und den Aufbau weiterer organischer Substanz und Biomasse zum Einsatz kommen Allgemein werden beim Vorgang der Fotosynthese also aus anorganischen energiearmen Stoffen Luft Wasser mit Hilfe von Licht und lichtabsorbierenden Stoffen organische energiereiche Stoffe Stärke aufgebaut Bäume sind dabei autotroph d h nicht auf andere Lebewesen angewiesen weshalb diese Ernährungsweise auch Autotrophie genannt wird Im Gegensatz dazu sind z B Menschen auf die Biomasse andere Lebewesen z B Pflanzen angewiesen und ernähren sich heterotroph Die Bäume haben als Blätter entweder Laubblätter oder schmale harte Nadeln Nadelblätter die sie laufend immergrüne Bäume oder am Ende ihrer Vegetationsperiode sommergrüne Arten abwerfen Die sommergrünen Baum Arten können ihre Blätter im Herbst oder nach dem Winter abwerfen Eine Mischform stellen die halbimmergrünen Baum Arten dar die am Ende der Vegetationsperiode nur einen Teil ihrer Blätter abwerfen und diese dann durch neue Triebe ersetzen Laubbäume wie Ahorn Birke Buche Eberesche Eiche und Linde sowie einige Nadelbäume wie die Lärche können unterm Jahr einen zweiten Blatt Trieb bilden auch sog Johannistrieb Durch diesen zweiten Frühling können sich diese Bäume z B von Fraßschäden durch Tiere regenerieren Durch die größere Oberfläche von Laubblättern gegenüber Nadeln können Laubbäume eine größere Photosynthese umsetzen und wachsen im Durchschnitt schneller als Nadelbäume Dafür benötigen sie aber auch nährstoffreichere und feuchtere Böden als Nadelbäume Die Gestalt der Blätter wie Form Aufbau Anordnung oder Blattrand ist eines der wichtigsten Merkmale zur Bestimmung von Bäumen Nach oben Bild Blatt einer Hainbuche Carpinus in günstiger Photosynthese Umgebung 8 Warum verlieren Bäume im Herbst und Winter ihre Blätter Erst durch das Abwerfen der Blätter können viele Bäume überwintern weil die Wurzeln im kalten Boden kein Wasser mehr aufnehmen können um damit die Blätter für die Photosynthese zu versorgen Gemeint sind dabei Laubbäume sowie die Lärche die als einziger nicht wintergrüner Nadelbaum im Herbst ihre Nadeln abwirft Ohne den Blatt Abwurf würden viele Bäume austrocknen weil nur so die Verdunstung von Wasser im Rahmen der Photosynthese gestoppt werden kann Hinzukommt dass das in den Blättern gespeicherte Wasser bei Frost das Blatt zerstören würde Deshalb entziehen die Laubbäume den Blättern Wasser Nährstoffe und das Chlorophyll Blattgrün wodurch sich auch die Gelb und Rotfärbung der welken Blätter im Herbst erklärt Die aus den Blättern abgezogenen Nährstoffe werden dann im Baumstamm und in der Baum Wurzel bis zum Frühjahr gespeichert Der Laubabwurf zum überwintern ist außerdem bei vielen Laubbäumen ein Schutz vor Schneebruch Nadelbäume müssen abgesehen von der Lärche nicht ihre Nadeln im Winter abwerfen Nadeln haben im Vergleich zu den Blättern der Laubbäume eine kleinere Oberfläche und sind so besser gegen Frost und Kälte geschützt Außerdem sind Nadeln robuster als Blätter benötigen weniger Nährstoffe und sind durch eine Harz und Wachsschicht Cuticula besser vor Frost und Verdunstung geschützt Nach oben 9 Warum werfen Bäume ihre Blätter im Herbst früher oder später ab Beim Laubabwurf ist zu beachten dass es Bäume gibt die im Herbst ihre Blätter abwerfen durch den Aufbau von Trenngewebe an den Blattstielen Zu dieser Gruppe zählen die meisten Laubbäume Innerhalb dieser Gruppe ist der Zeitpunkt des Blattabwurfes vom Feuchtigkeitsbedarf des Baumes abhängig d h Bäume mit einem geringeren Wasserbedarf können es sich leisten auch länger ihre Blätter an den Ästen zu lassen Eine weitere Rolle spielt der Baum Standort und dessen Schutz vor starkem Wind denn dieser trocknet den Baum über die Blätter nicht nur weiter aus sondern bewirkt auch ein stärkeres Abfallen der Blattstiele vom Trenngewebe Daneben gibt es aber auch Bäume wie die Hainbuche oder die Eiche Stieleiche die bis zum Frühjahr ihre welken Blätter behalten Sie bilden kein Trenngewebe an den Blattstielen sondern verstopfen lediglich die Nährstoffbahn zu den Blättern mit sog Thyllen weshalb die letzten Blätter oft erst bei größeren Stürmen im Frühjahr abfallen Nach oben 10 Warum treiben Bäume im Frühjahr unterschiedlich schnell ihre Blätter aus Damit ein Baum Blätter austreiben kann muß er mit Hilfe der Wurzeln und speziellen Zellen im Splintholz sog Tracheen Wasser und gelöste Nährstoffe aus der Erde zu den Ästen nach oben transportieren Je nach der Holzstruktur des Splintholzes kann das unterschiedlich schnell und effektiv passieren Bäume mit einer ringporigen Holzstruktur wie Eiche Esche Kastanie Edelkastanie Maulbeere Robinie oder Ulme nutzen für den Wassertransport nur den äußersten und jüngsten Jahresring der im Frühjahr zuerst gebildet werden muß Die Bäume mit einer ringporigen Holzstruktur treiben deshalb später im Frühjahr ihre Blätter aus wobei die Esche sich von allen einheimischen Laubbäumen am längsten bis Juni Zeit läßt und als letzter Laubbaum austreibt Bäume mit einer zerstreutporigen Holzstruktur wie Ahorn Birke Birne Buche Hainbuche Rotbuche Linde Pappel Roßkastanie oder Weide nutzen für den Wassertransport den gesamten Jahresring und treiben deshalb im Frühjahr früher die Blätter aus Nach oben 11 Wie viele Bäume gibt es weltweit Wie viele Baumarten gibt es auf der Welt Diese Fragen lassen sich nicht eindeutig für die Gesamtheit der Bäume beantworten Bei den Nadelbäumen gibt es je nach botanischer Klassifizierung zwischen 600 und 800 Baumarten weltweit Die Situation bei den Nadelgewächsen ist also überschaubar Anders bei den Laubbäumen deren meisten Arten in den tropischen Regenwäldern heimisch sind Dort befindet sich auch die größte Artenvielfalt auf der Erde die aber bis heute nur bruchstückhaft erforscht ist Somit kann die Frage wie viele Baumarten es auf der Erde gibt nur mit einer groben Schätzung beantwortet werden die im mehrfach fünfstelligen Bereich liegen dürfte Wie viele Bäume gibt es auf der Welt Auch diese Frage läßt sich nicht eindeutig beantworten Als grober Anhaltspunkt könnte z B die Untersuchung der Vereinten Nationen von 1990 bis 2005 herangezogen werden wonach knapp ein Drittel der Erde mit Wald bedeckt sind 2 Allerdings ist der Wuchsabstand von Bäumen nicht einheitlich im Regenwald ist er beispielweise sehr dicht Wie viele Bäume pro qm Wald es weltweit gibt ist daher nicht bekannt Nicht zu vergessen dass es keine konkreten Zahlen darüber gibt wie viele Bäume außerhalb der großen Wälder auf der Welt wachsen Sie es in privaten Gärten in Parks in Städten oder auf dem freien Land Nach oben 12 Bedeutung der Bäume für den Wald das Welt Klima und Ökosystem Durch die Umwandlung von Kohlendioxyd in Sauerstoff bei der Assimilation oder Fotosynthese sind Bäume und Wälder unverzichtbare Sauerstoffspender im weltweiten Ökosystem Ein alter gesunder und großer Baum kann problemlos die Sauerstoff freisetzen die 10 Menschen zum atmen benötigen Neben den Weltmeeren kann man Bäume daher auch als die grüne Lunge der Erde bezeichnen Bäume sind Luftreiniger besonders in Ballungsräumen Industriegebieten und Städten denn ein Baum filtert giftige Abgase radioaktive Stoffe Ruß und Staub aus der Luft Zudem verbessern Bäume die Atemluft weil sie z T mehrere hundert Liter Wasser am Tag verdunsten In der Stadt gleichen sie Temperaturunterschiede aus und dämpfen den Lärm von Haushalten Menschen und Strassenverkehr In Form der Wälder verhindern Bäume speziell in Steillagen durch ihre Wurzeln zudem Boden Erosion d h einen zu starken Abtrag von Boden durch Wasser Lawinen und Wind Die Hinterlassenschaft gerodeter Tropenwälder spricht hier eine deutliche und erschreckende Sprache Bäume haben außerdem eine große Bedeutung im Wald zum Erhalt von sauberem Grundwasser und einem hohen Grundwasserspiegel als Schutz vor Überschwemmungen Durch die hohe Speicherfähigkeit von Waldböden regulieren Bäume den natürlichen Wasserhaushalt in der Natur und verhindern einen Oberflächenabfluss von Regenwasser das dann gefiltert ins Grundwasser abfließen kann Und nicht zu vergessen sind Baum Wälder und insbesondere die tropischen Regenwälder eine unverzichtbare Grundlage für die Artenvielfalt von Flora Gesamtheit aller Pflanzen Arten und Fauna Gesamtheit aller Tier Arten denen sie einen Lebensraum bieten oder ermöglichen So leben und nisten zum Beispiel in den Baumkronen Eichhörnchen Raupen Schmetterlinge Spinnen und viele Vögel Arten in den Asthöhlen nisten Fledermaus Steinkauz und Waldkauz oder unter der Baum Rinde leben unzählige Insekten wie Baumwanzen Käfer Langbeinfliegen oder Spinnen Und unter dem Schutz der Wurzeln von Bäumen leben und überwintern in Höhlen Dachse Füchse Mäuse oder Kaninchen Dem stetig zurückgehenden Baum Bestand auf der Welt durch Abholzung der Wälder Baum Krankheiten Raubbau der Tropenwälder sowie Waldschäden durch Schadstoffe sollte der Mensch deshalb in seinem eigenen Interesse Einhalt gebieten Auch wenn der bei der Photosynthese entstehende Sauerstoff nur ein Abfallstoff der Bäume ist Menschen und Tiere sind auf ihn angewiesen Nach oben 13 Bedeutung der Bäume als Holz Lieferant und Rohstoff In der Geschichte der Menschheit spielte der Baum als wichtigster Lieferant vom umweltfreundlichen und nachwachsenden Rohstoff Holz eine bedeutende Rolle für den Bau von Häusern Schiffen Waffen Werkzeugen Anhänger Wagen und natürlich als Lieferant von Brennholz zum heizen und kochen Bäume werden heute besonders in Entwicklungsländern als Brennholz genutzt aber auch in Europa gewinnt das alternative Heizen mit dem regenerativen Energieträger Holz und Holzkohle wieder an Bedeutung neben der traditionellen Nutzung als Kaminholz für das Kaminfeuer Bezüglich Kohlendioxid und Schwefeldioxid weist richtig abgelagertes und getrocknetes Brennholz sehr geringe Schadstoffwerte auf Umweltfreundliche Heizsysteme mit sog Holzpellets werden daher in Zeiten steigender Öl und Gaspreise immer beliebter Als Brennholz wird bevorzugt das Holz der folgenden Baumarten eingesetzt Ahornbaum Birke Buche Douglasie Eiche Erle Esche Fichtenbäume Kiefer Lärche Robinie Ulme und Weide Bild Brennendes Holz in einem Zimmer Kamin Als Werkstoff werden Bäume heute z B beim Bau von Musikinstrumenten eingesetzt So liefern z B der Ahorn die Ebenaceae Diospyros Ebenholz und die Fichte das Holz bzw den Klangkörper für Geigen Als natürlicher Baustoff kommt das in der Forstwirtschaft gewonnene Baum Holz z B für Holzhäuser Möbel Fenster Türen Holzobjekte Holzbeläge und Holzverkleidungen zum Einsatz Nach oben 14 Hartholz Weichholz und deren Darrdichte Die Holzhärte der Bäume kann man z B nach dem Fällen anhand der Darrdichte bestimmen d h der Rohdichte des Holzes bei null Prozent Holzfeuchtigkeit Um so höher die Rohdichte bzw um so enger die Gefäßstruktur ist um so härter ist das Holz Ab einer Darrdichte größer als 550 kg pro Kubikmeter spricht man von Hartholz bei weniger von Weichholz Das weichste Holz sog Weichholz bei einheimischen Bäumen in Deutschland Österreich und der Schweiz findet sich bei Zirbelkiefer Darrdichte 400 kg m³ gefolgt von Tanne Pappel Fichte Espe Douglasie Erle Kiefer Kastanie Linde Weide und Lärche Darrdichte 550 kg m³ Das härteste Holz sog Hartholz bei einheimischen Bäumen in Deutschland Österreich und der Schweiz findet sich bei der Hainbuche Darrdichte 750 kg m³ gefolgt von Robinie Buche Eiche Esche Ulme Birke Ahorn Hasel Baum und Schwarzkiefer Darrdichte 560 kg m³ Grob ausgedrückt zählen die meisten Laubbaumarten zum Hartholz bis auf Erle Linde Pappel Weide und die meisten Nadelbaumarten zum Weichholz bis auf Schwarzkiefer und z T Lärche Eine noch höhere Holzhärte mit bis zu 1200 kg pro Kubikmeter weisen einige Tropenhölzer auf bei deren Bearbeitung ein erheblicher Kraftaufwand nötig ist Die höchste Darrdichte unter allen Holzarten haben z B das Bongossi Holz auch Azobé Red Ironwood der Baumart Lophira alata Eisenholz Swartzia Arganholz vom Arganbaum Argania Syn Syderoxylon Eisenhölzer Metrosideros Wüsteneisenholz Olneya tesota das Tropenholz Ipe verschiedener Lapacho Baumarten Handroanthus Syn Tabebuia oder das Holz der Guajak Bäume Guaiacum Weil die Späne der Guajak Bäume ein Öl enthalten das früher auch medizinisch gegen Pocken eingesetzt wurde wird ihr Holz auch Pockholz genannt Beim Kauf von Brennholz lohnt es sich die spezifischen Holz Eigenschaften der angebotenen Baumarten beim Preisvergleich und der Wahl der Holzart zu berücksichtigen Aufgrund der höheren Dichte brennt Hartholz langsamer ab als Weichholz Es weist jedoch einen geringeren Brennwert pro kg als Weichholz auf durch seinen geringeren Harz Anteil und wärmt den Wohnraum langsamer auf Bezogen auf Volumeneinheiten ist der Brennwert von Weichholz dagegen niedriger als der von Hartholz wegen der geringeren Dichte Bezogen auf die mechanischen und statischen Eigenschaften ist das Holz verschiedener Bambusarten vergleichbar mit dem von Bäumen und bzgl Elastizität Leichtigkeit und Zähigkeit sogar überlegen Die exakte Holzhärte wird heute nicht mehr mit der Darrdichte ermittelt sondern nach einem Verfahren des schwedischen Ingenieurs Johan August Brinell 1849 1925 aus dem Jahre 1900 sog Brinell Härte Bild Brennholz Stapel Nach oben 15 Bedeutung der Bäume für chemische Rohstoffe Das Holz der Bäume ist nicht nur weltweit ein wichtiger nachwachsender Energielieferant sondern es dient auch der Gewinnung chemischer Rohstoffe wie Terpentin Kautschuk Campher Balsame Alkaloide z B Chinin Zucker Fette oder ätherische Öle Nicht zu vergessen werden aus Bäumen die Rohstoffe Zellulose für die Herstellung von Papier und Biotreibstoff durch Aufspaltung in Zucker und Vergärung zu Alkohol mit Hilfe von Säure sowie Viskose für die Textilherstellung gewonnen Die Äste Blätter und Rinde verschiedener Bäume liefern außerdem Gerbstoffe zum Gerben von Leder oder Farbstoffe Harze Kork und Latex Nach oben 16 Bedeutung der Bäume als Lebensmittel und Medizin In der Landwirtschaft werden Bäume zur Gewinnung von essbaren Samen Blüten Früchten Nüssen und Obst z B Äpfel Birnen Oliven Feigen Quitten Kirschen Zitronen Aprikosen Pflaumen Orangen Mispeln verwendet Auch Bitterstoffe sowie Gewürze wie Zimt Muskat und Nelken werden aus Bäumen gewonnen Nicht zu vergessen werden viele Bäume in der Medizin als Arzneipflanzen und Heilpflanzen verwendet Als Beispiele zu nennen sind Ahornsirup Birkenblättertee Birkenrinde Birkensaft Birkensirup Birkenzucker Xylit Eichen Rinde als Rindentee Lindenblüten der Sommerlinde als Blütentee oder Gingko Blätter als Blättertee Einige Baum Arten wie die Eibe oder der Lebensbaum sind Giftbäume und zählen aufgrund von giftigen Inhaltsstoffen ihrer Blätter Blüten Früchte oder Rinde zu den Giftpflanzen Daneben kommen verschiedene Bestandteile von Bäumen auch als Teekräuter Blättertee Blütentee Früchtetee oder Rindentee zum Einsatz Nach oben 17 Können Bäume Allergien auslösen Bäume die zu ihrer Blütezeit große Mengen von Pollen in ihre Umgebung abgeben können bei Allergikern starke Allergien auslösen Eine Allergie ist eine Überreaktion des menschlichen Immunsystems auf bestimmte Umweltstoffe wie Pollen die zu Symptomen wie z B Entzündungen führen können Welche Bäume lösen Allergien aus In erster Linie handelt es sich um Arten der Birke Betula der Erle Alnus und der Pappel Populus Diese Laubbäume produzieren sehr aggressive Pollenallergene die wie die Pollen verschiedener Gräser z B Roggen sowie vom Beifuß und vom Beifußblättrigen Traubenkraut auch Ragweed Ambrosia Beifuß Ambrosie zu den stärksten Pflanzen Allergenen in Europa zählen Nach oben 18 Kulturelle Bedeutung der Bäume und Baumsymbole Bäume und Baumsymbole haben von jeher eine besondere Bedeutung im Leben der Menschen Traditionelle Beispiele sind z B der Weihnachtsbaum der Maibaum der Ostereierbaum der Richtbaum beim Richtfest beim Neubau eines Hauses oder auch Garten Bäume die bei der Geburt eines Kindes oder bei einer Hochzeit gepflanzt werden Foto Maibaum in Oberbayern mit bayerischem Rauten Muster als Symbol für den weiß blauen Himmel sowie Girlande und Kranz Bild Kleiner Christbaum behängt mit Deko Glaskugeln und einem golden Weihnachtsstern als christliches Symbol für den Stern von Betlehem In Bayern gibt es in bestimmten Gebieten die Tradition vom sog Hungerbaum Einer Frau und einem Mann die seit

    Original URL path: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/baeume.aspx (2016-04-26)
    Open archived version from archive

  • Blütenbäume - Der Blütenbaum
    Höhe Die folgende Liste zeigt eine Übersicht von besonders dekorativ blühenden kleinen Bäumen Kleinbäume für den Garten Rosa Akazie Robinia pseudoacacia Casque Rouge auch Rotblühende Akazie Scheinakazie Bastard Eberesche Finnland Mehlbeere Bastard Mehlbeere Sorbus hybrida Gibbsii weisse Blüten Mannaesche Blumen Esche Fraxinus ornus angenehm duftender weisser Blütenbaum Edel Goldregen Laburnum x watereri Vossii bis zu 50 cm lange gelbe Blüten Trauben Giftpflanze Stern Magnolie Magnolia loebneri Merrill Weisse großblumige Blüten Tulpen Magnolie Magnolia soulangeana große tulpen ähnlichen Blüten weiß hellrosa violett Rote Roßkastanie Pavie Aesculus pavia Blütenbaum mit auffallend roten Blüten Carolina Schneeglöckchenbaum Halesia carolina weiße Glocken Blüten wächst auch als Großstrauch die Sorte Tetraptera hat größere Blüten als die gewöhnliche Schneeglöckchen Carolina Taschentuchbaum Taubenbaum Davidia involucrata große weiße Blüten wie Taschentücher oder Tauben nur winterhart in mildem Klima Zapfenfichte Picea abies Acrocona Konifere mit roten Blüten in Zapfenform an den Triebenden Bild Blüten von einem Taschentuchbaum Taubenbaum Davidia involucrata Nach oben 2b Mittelgroße Bäume 10 20 Meter Höhe Die folgende Liste zeigt eine Übersicht von besonders dekorativ blühenden mittelgroßen Bäumen Blauglockenbaum Paulownia tomentosa sehr auffallende und duftende blauviolette Glockenblüten Eberesche Vogelbeere Sorbus aucuparia sehr dichte und auffallende weisse Blüten Robinie Falsche Akazie Robinia pseudoacacia weisse traubige Blütenstände mit Bergamotte Duft Scharlach Roßkastanie Aesculus carnea Briotii leuchtende blutrote Blüten nach 10 Jahren Trompetenbaum Zigarrenbaum Catalpa bignonioides weisse Blüten purpur Flecken im Blütenkelch Zierkirsche Prunus verschiedene Sorten sehr dichter Blütenstand mit weissen oder rosa Blüten Bild Japanische Blütenkirsche Prunus serrulata Bild Traubige Blüten einer Gewöhnlichen Robinie Robinia pseudoacacia auch Falsche Akazie Mitte Mai Bild Blüten einer Sauerkirsche Prunus cerasus Ende April Nach oben 2c Großbäume über 20 Meter Höhe Die folgende Liste zeigt eine Übersicht von besonders dekorativ blühenden grossen Bäumen Großbäume im Garten Ahornbäume Acer wegen Blütenpracht im Frühling auch Blütenbaum oder Bienenbaum genannt Linden Tilia sehr dichte weiße oder

    Original URL path: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/bluetenbaeume.aspx (2016-04-26)
    Open archived version from archive

  • Giftbäume
    Kinder giftig sein Gemeiner Goldregen Laburnum anagyroides Blätter und Samen enthalten das Alkaloid Cytisin Europäisches Pfaffenhütchen Euonymus europaeus auch Gewöhnlicher Spindelbaum Spindelstrauch Giftpflanze des Jahres 2006 giftig ist der gesamte Baum aber vor allem die roten Früchte und Samen Sie enthalten z B das Herzglykoside Evonosid oder das Alkaloid Evonin Bild Buchsbaum Blätter Buxus sempervirens Ende September in Oberbayern Nach oben 2b Giftige mittelgroße Bäume Die folgende Liste zeigt eine Übersicht von giftigen mittelgroßen Bäumen für den Garten Europäische Eibe Taxus baccata Holz Nadeln Rinde Samen der immergrünen kleinen Nadelbäume enthalten verschiedene Alkaloide wie z B Taxin wobei die Giftigkeit im Winter größer ist und vom jeweiligen Baum abhängt Japanische Eibe Taxus cuspidata vgl giftige Wirkung von Europäischer Eibe Europäische Stechpalme Ilex aquifolium Beeren und Blätter sind sehr giftig und enthalten z B das Alkaloid Theobromin Glykoside und giftige Farbstoffe die Früchte zudem Triterpene und die Blätter Saponine Lebensbaum Thuja occidentalis der immergrüne giftige Baum enthält das Monoterpen Thujon Gemeine Wacholder Juniperus communis schwach giftig sind die Beeren die Nierenschädigungen zur Folge haben können bei Verzehr größerer Mengen Baum des Jahres 2002 Bild Früchte einer Europäischen Eibe Taxus baccata Die oben genannten kleinen und mittelgroßen giftigen Bäume werden auch gerne als immergrüne Heckenpflanzen im Garten eingesetzt daher sollte man vor dem Pflanzen mögliche Gefahren für Kleinkinder und Tiere berücksichtigen Nach oben 2c Giftige große Bäume Großbäume Die folgende Liste zeigt eine Übersicht von giftigen großen Bäumen für den Garten Gewöhnliche Robinie Scheinakazie Robinia pseudoacacia Borke und Samen von dem giftigen Baum enthalten Lektine Phasin Robin und verschiedene Glycoside wobei die Giftstoffe in der Borke höher konzentriert sind Die Robinie ist auch für Hunde Katzen Nagetiere Pferde Vögel Wellensittiche und andere Haustiere ein giftiger Baum Bild Blüten einer Gewöhnlichen Robinie Robinia pseudoacacia Nach oben 3 Umfang der Giftigkeit von Bäumen Die

    Original URL path: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/giftbaeume.aspx (2016-04-26)
    Open archived version from archive

  • Laubbäume | Laubbaum-Lexikon
    häufigsten Laubbäumen in Deutschland sondern nach den häufigsten Nadelbäumen wie der Fichte und der Föhre auch zu den häufigsten Bäumen in Deutschland s Wäldern überhaupt ³ Nach oben 6 Warum werfen Laubbäume im Herbst Winter ihre Blätter ab Die meisten einheimischen Laubbäume können erst durch das Abwerfen der Blätter Herbstlaub überwintern weil ihre Wurzeln aus dem kalten Boden kein Wasser mehr aufnehmen können um damit die Blätter für die Photosynthese zu versorgen Hinzukommt dass das in den Blättern gespeicherte Wasser bei Winter Frost das Blatt zerstören würde Aus diesem Grund entziehen die Laubbäume im Herbst den Blättern Nährstoffe Chlorophyll und Wasser Das erklärt auch warum die Blätter im Herbst braun bzw rot oder bunt werden bzw die Gelbfärung und Rotfärbung der Blätter Mit dem Abwurf der welken Laubblätter kommt die Verdunstung der Laubbäume im Winter dann nahezu zum Stillstand Der Laubabwurf zum überwintern ist außerdem für viele Laubbäume ein Schutz vor Schneebruch Eine Ausnahme bei den Laubbäumen sind Eiche Hainbuche und Rotbuche die ihre braunen Laubblätter den ganzen Winter über behalten und erst im Frühjahr abwerfen Bleibt die Frage Warum werfen Laubbäume ihre Blätter ab und Nadelbäume nicht Dafür gibt es mehrere Gründe die im Kapitel Warum behalten Nadelbäume im Winter ihre Nadeln beschrieben werden Bild Orange rotes Herbstlaub im Wald Nach oben 7 Warum treiben Laubbäume im Frühjahr unterschiedlich schnell ihre Blätter aus Damit ein Laubbaum Blätter austreiben kann muß er mit Hilfe seiner Wurzeln und speziellen Zellen im Stamm den sog Tracheen Wasser und Nährstoffe aus der Erde zu den Ästen nach oben transportieren Je nach der Holzstruktur vom Stamm bzw dem Splintholz kann das unterschiedlich schnell und effektiv passieren Laubbäume mit einer ringporigen Holzstruktur wie Eiche Esche Kastanie Edelkastanie Robinie oder Ulme nutzen für den Wassertransport nur den äußersten und jüngsten Jahresring der im Frühjahr erst gebildet werden muß Laubbäume mit einer zerstreutporigen Holzstruktur wie Ahorn Birke Buche Linde oder Pappel nutzen für den Wassertransport den gesamten Jahresring und treiben deshalb im Frühjahr früher die Blätter aus Nach oben 8 Johannistrieb der Laubbäume Verschiedene Laubbaum Arten wie Ahorn Birke Buche Rot Buche Eberesche Eiche Hainbuche und Linde weisen das Phänomen vom Johannistrieb auf Dieser zweite Frühling bewirkt dass die Bäume unterm Jahr ein zweites Mal ihre Blätter austreiben Der Johannistrieb verdankt seinen Namen dem Umstand dass er etwa um den Johannistag am 21 Juni stattfindet Er wird auf Witterungseinflüsse zurückgeführt und dient der Regeneration von Fraßschäden am Blätter Bestand der zu diesem Zeitpunkt bereits durch Tiere stattgefunden hat Der Johannistrieb ist aber nicht nur bei Laubbäumen zu beobachten sondern auch bei Nadelbäumen wie der Lärche Nach oben 9 Bedeutung der Laubbaumfrüchte und blätter in der Natur Der Laubbaum liefert im Herbst durch seine herabfallenden Blätter für viele Tiere Pilze und Pflanzen eine Überlebensgrundlage So überwintern im Falllaub Kleintiere und Insekten wie zum Beispiel Asseln Frösche Grille Käfer Marienkäfer Laufkäfer Lurchen Motten Ohrwürmer oder Regenwürmer Auch größere Tiere wie die Igel oder die Spitzmaus überwintern im Falllaub und Herbstlaub der Laubbäume Die Blätter schützen außerdem tierische und pflanzliche

    Original URL path: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/laubbaeume.aspx (2016-04-26)
    Open archived version from archive

  • Ahornbäume - Die Ahorn-Arten - Der Ahornbaum
    Ahornsaft Bei der Ahornsirup Gewinnung kann ein Teil des aus dem Baumstamm herausfließenden Saftes aufgefangen werden ohne dem jeweiligen Laubbaum Schaden zuzufügen Aus dem wässrigen Ahornsaft wird nach dem Ernten dann durch Erhitzen bzw Eindampfen Eindicken Ahornsirup gewonnen der botanisch auch als Phloemsaft oder Xylemsaft bezeichnet wird Beim Kochen des Ahornsaftes entsteht durch die Karamellisierung des Zuckers das typische Aroma des Ahornsirups und die Farbe Um einen Liter eingedickten Ahornsirup mit 60 Zucker Anteil herzustellen werden 40 bis 50 Liter Ahornsaft benötigt Das entspricht auch der Zapfmenge die ein Baum dauerhaft pro Jahr abgeben kann Allerdings ist durch die aufwendige Herstellung und geringe Ausbeute Ahornsirup relativ teuer Der Preis hängt dabei von der Qualität des Ahornsirups ab die sich in Farbe und Geschmack ausdrückt um so später der Ahornsaft geerntet wird um so dunkler ist er und um so stärker ist der karamellartige Ahorn Geschmack Bild Modernes Ahornsirup Zapfhahn System mit Pipeline auf einer Farm Bild Flasche mit Ahornsirup Grad C Die Qualität von Ahornsirup wird nach seiner Lichtdurchlässigkeit bestimmt Folgende Qualitätsgrade werden in Kanada unterschieden Qualitätsgrad AA No 1 Extra light Lichtdurchlässigkeit 75 bis 100 Qualitätsgrad A No 1 Light Lichtdurchlässigkeit 60 5 bis 75 Qualitätsgrad B No 1 Medium Lichtdurchlässigkeit 44 bis 60 5 Qualitätsgrad C No 2 Amber Lichtdurchlässigkeit 27 bis 44 Qualitätsgrad D No 2 Dark Lichtdurchlässigkeit 0 bis 27 Je heller der Ahornsirup ist um so früher wurde der Ahornsaft abgezapft um so weniger unerwünschte Inhaltsstoffe sind enthalten und um so milder und hochwertiger ist er Die beste Qualität weist also der helle Ahornsirup vom Grad AA auf Weil dieser im Februar hergestellte Sirup nicht aus Kanada exportiert wird kann man in Deutschland und Europa nur Ahornsirup von Grad A Grad B oder Grad C kaufen Der im April hergestellte dunkle Ahornsirup Grad D weist die geringste Qualität auf und ist wegen seines sehr kräftigen Geschmacks nur zum Backen Kochen und für die industrielle Weiterverarbeitung gedacht Der im Vergleich zu Birkensirup mildere Ahornsirup schmeckt süßlich karamellartig und wird wie auch Yacon Sirup als natürliche Alternative zu Honig oder Stevia verwendet Sei es zum Süßen von Getränken wie Tee und Fruchsäften oder von Dessert Speisen wie Eis Flakes Joghurt Kekse Kuchen Lebkuchen Muffins Müsli Obstsalat Pfannkuchen Pancakes Eierkuchen Pralinen Plätzchen oder Waffeln Foto Pfannkuchen auch Pancakes Eierkuchen mit Ahornsirup Auch Ahornsirup Bonbons lassen sich einfach selbst herstellen Im Vergleich zu Honig und Zucker enthält Ahornsirup mindestens ein Drittel weniger Kalorien und Kohlenhydrate Er eignet sich daher auch zum Abnehmen bei Diäten und in sparsamer Verwendung auch zum Süßen bei Diabetes Nicht umsonst ist Ahornsirup ein Bestandteil der Zitronensaft Diät bei der Ahornsirup Chili und Zitrone mit Wasser verdünnter Zitronensaft vermischt und drei Mal täglich getrunken wird Die Zitronensaft Diät kann auch mit Cayennepfeffer statt Chili zur Steigerung der Fettverbrennung erfolgen Ahornsirup enthält in seiner Zusammensetzung hauptsächlich natürlichen Zucker Saccharose sowie etwas Glucose Fructose und Eiweiß Ferner Vitamine und Mineralien wie Calcium Eisen Kalium und Magnesium Außerdem ist Ahornsirup frei von Cholesterin Gluten und Laktose weshalb er

    Original URL path: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/ahornbaeume.aspx (2016-04-26)
    Open archived version from archive

  • Amberbäume - Der Amberbaum - Storax (Styrax)
    Art der Amberbäume frosthart und winterhart Amerikanischer Amberbaum Liquidambar styraciflua auch Storaxbaum oder Seesternbaum wegen seiner Seestern artigen Blätterform Der Amerikanische Amberbaum wird als Großbaum zwischen 20 und 45 Meter groß und bis zu 10 Meter breit Wie Bergulme Gemeine Esche Gingko Ahornblättrige Platane Silberpappel Sommerlinde und Stieleiche zählt er damit zu den höchsten Laubbäumen in Europa In der Baumschule kann man verschiedene Kleinbaum Züchtungen und Sorten von diesem Amberbaum auch als Hochstamm kaufen wie z B die Sorte Oktoberglut Liquidambar styraciflua Oktoberglut wird 3 Meter gross Gumball Liquidambar styraciflua Gumball auch Kugelamberbaum bildet eine Kugelform aus und wird 5 Meter gross Andere Arten benötigen ein mildes und dauerhaft warmes Klima und sind in Deutschland nur im Botanischen Garten zu finden Taiwanesicher Amberbaum Liquidambar formosana in China Laos Korea Taiwan Vietnam heimisch Chinesischer Amberbaum Liquidambar acalycina in China heimisch Orientalischer Amberbaum Liquidambar orientalis in Griechenland und der Türkei heimisch Vom Preis her zählt der Amberbaum zu den teureren Laubbaumarten deshalb sollten vor dem Kauf die Standort Bedingungen im heimischen Garten sorgfältig geprüft werden Nach oben 3 Bedeutung als Rohstoff Holz und Werkstoff Als Werkstoff wird das Holz des Amberbaumes gerne für Furnier und Kunsttische verwendet nicht zuletzt aufgrund seines lange anhaltenden und würzigen Geruches und seiner Farbe die mit ihrem rötlichem Nuss Satin dem Mahagoni Holz und dem Walnussholz ähnelt Im Handel wird Amberbaumholz deshalb auch unter dem Namen Satin Walnut verkauft Das Amberbaumholz zählt mit einer Darrdichte Rohdichte im absolut getrockneten Zustand von 560 kg pro Kubikmeter zum Hartholz Die Zweige von Amberbäumen eignen sich auch als Wünschelrute Das Harz des Amberbaumes dient außerdem als Grundstoff für die Kaugummi Herstellung weshalb die Baumart in Amerika auch Sweetgum genannt werden Foto Blätter von einem Amerikanischen Sweetgum Liquidambar styraciflua Nach oben 4 Bedeutung in der Medizin und Naturheilkunde Das Harz aus dem Hochstamm der Amberbäume Balsamum Liquidambar auch Storax Styrax genannt ist in der Medizin und Volksheilkunde von Bedeutung als entzündungshemmendes und schleimlösendes Mittel Deshalb wurde und wird der Amberbaum als Heilpflanze gerne bei Erkältungen und Husten verwendet Um Storax Styrax herzustellen wird zunächst die Rinde und das Splintholz ausgekocht und daraus ein Rohbalsam gewonnen Der aus dem Rohbalsam hergestellte Alkoholextrakt wird dann als Storax bezeichnet Nach oben 5 Bedeutung als Duftstoff Als Duftpflanze liefert der Orientalische Amberbaum den süßlich vanille artig duftenden und beruhigenden Balsam Storax Styrax der dem Harz Geruch vom Storaxbaum Styrax officinalis ähnelt Das intensive Aroma des Balsams resultiert aus seinen Inhaltsstoffen wie Zimtsäure und Vanillin Storax Styrax kommt z B in der Aromatherapie in Tabak Mischungen oder als Duftbinder und Grundstoff bei der Seifen und Parfum Herstellung zum Einsatz Weiter wird Storax Styrax für die Aromatisierung von Backwaren und Kaugummi verwendet Auch zum Räuchern spielt der Storax Styrax in der griechisch orthodoxen Kirche neben dem Weihrauch eine wichtige Rolle und es wird vermutet dass er einer der vier heiligen Räucherstoffe ist die im Alten Testament Erwähnung finden Nach oben 6 Bedeutung in der Baumsymbolik und Mythologie In der Baumsymbolik steht der Amberbaum allgemein für Schutz In

    Original URL path: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/amberbaeume.aspx (2016-04-26)
    Open archived version from archive



  •