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  • Prof. Dr. Fischer und Prof. Dr. Geene: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    der verschiedenen Professionen zwar kennt und auch sprechen kann sich aber gleichzeitig nicht in ihnen verstrickt Vielmehr muss die Ausrichtung an den Bedarfen der Zielgruppen an den konkreten Familien gesichert sein auch wenn diese den professionellen Logiken noch so sehr widerspricht Wir haben im Kompetenzprofil stark auf den sog Advocacy Ansatz abgehoben der besagt dass die anwaltschaftliche und auch gesellschaftspolitische Parteinahme für die Bedarfe der Familien im Vordergrund steht Für ein solches Verständnis müssen die Koordinierungsstellen werben und sich dafür auch die gesellschaftliche und politische Unterstützung sichern Dabei ist deutlich zu machen dass Frühe Hilfen nicht auf Kontrolle ausgerichtet sind Natürlich gibt es das Bewusstsein aller Fachkräfte für Kindeswohlgefährdung was jedoch jenseits unseres präventiven Hilfeangebots bedient wird Die Schnittstellen dafür sind mit dem Netzwerk zu definieren Insbesondere die Kinder und Jugendhilfe und das Gesundheitswesen sollen durch Vernetzung besser zusammenarbeiten Mit welchen positiven Veränderungen können denn Koordinatorinnen und Koordinatoren für eine Beteiligung am Netzwerk werben Fischer Ein bewährter Ausgangspunkt aller Bemühungen um die Einbindung von wichtigen Akteuren in ein Netzwerk ist die Überzeugung dass die Beteiligung an einem gelingenden Netzwerk nicht neue Probleme und Mehrbelastungen schafft sondern bereits bestehende Aufgaben und Herausforderungen auf kooperative Weise zu bewältigen versucht Mit einer derartigen Betrachtungsperspektive kann es Koordinatorinnen und Koordinatoren durch eine präzise Benennung des jeweiligen Mehrwertes gelingen die Bereitschaft zur Mitwirkung im lokalen Netzwerk Frühe Hilfen zu wecken Gerade im Umgang mit Akteuren aus dem Gesundheitswesen zeigen die Erfahrungen dass insbesondere durch einen Anschluss an gewohnte Formen der Zusammenarbeit etwa bei Ärztestammtischen eine Einbindung in die Aktivitäten der Kassenärztlichen Vereinigung und durch die Übersetzung von pädagogischen Bedarfen in die medizinische Terminologie geeignete Zugänge geschaffen werden können Netzwerkhandeln trägt dazu bei dass zuständigkeitsorientierte eindimensionale Perspektiven ersetzt werden können durch eine ganzheitliche Betrachtung von Lebenssituationen Dies führt zu mehr Sicherheit bei den Professionellen und einer höheren Wahrscheinlichkeit dass die gemeinsam entwickelten Angebote von den Betroffenen angenommen werden Viele Professionelle geraten trotz hohen fachlichen Engagements an ihre Grenzen bei dem Bestreben Menschen in besonderen Problemlagen zu erreichen Netzwerke Frühe Hilfen bieten hier das Potenzial positiv besetzte Zugänge zu den jungen Familien im Zusammenspiel von Kinder und Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen zu entwickeln Ein weiterer Pluspunkt für die Netzwerke Frühe Hilfen ist das Ansinnen dass keine neue Struktur zusätzlich zu den mehr als zahlreich vorhandenen Arbeitsgruppen Gremien und Kooperationen aufgebaut werden soll Netzwerke Frühe Hilfen sind vor allem dann erfolgreich wenn sie stattdessen bestehende Strukturen aufgreifen und verstehen diese miteinander in Bezug zu setzen Geene Bislang stehen sich die Kinder und Jugendhilfe und das Gesundheitswesen vielfach sprachlos gegenüber Die gegenseitigen Meinungen übereinander sind häufig nicht all zu gut In der Ärzteschaft kursieren ob berechtigt oder nicht manche Vorurteile gegenüber der Jugendhilfe deren Handlungsweisen mitunter als sprunghaft und nicht nachvollziehbar wahrgenommen werden Umgekehrt haben Angehörige sozialer Berufe oft wenig Verständnis dafür wie die komplexe Lebenssituation von Schwangeren Kindern und Familien in den gynäkologischen und pädiatrischen Früherkennungsuntersuchungen in Ja Nein Kästchen und Perzentilkurven hier das Kurvensystem im Erstuntersuchungsheft in das die Daten des Kindes wie Gewicht und Kopfumfang eingetragen

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  • Kathrin Schumacher: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Umgebung mit den Ressourcen die diese Familie aufweist entwickeln können Dass wir da auch empathisch arbeiten dass wir jeden auf seine Art wertschätzen Irgendetwas hat die Familie immer was man positiv hervorheben kann das finde ich schon sehr wichtig Wie sehen Sie die Perspektiven Ihrer Arbeit Wir sind nicht nur gut dafür in die Familien hineinzukommen und sie zu unterstützen wir sind auch sehr gut dafür Familien zu helfen das Gesundheitssystem und auch das Jugendhilfesystem anzunehmen Da wünsche ich mir noch mehr Wertschätzung auch in finanzieller Hinsicht Wo sehen Sie Grenzen Ihrer Tätigkeit Die Grenze der Familienhebammentätigkeit ist relativ schnell erreicht Ich versuche da auch gar nicht lange allein in einer Familie zu arbeiten Wenn ich merke dass weiterführende Hilfe nötig ist dann leite ich relativ schnell über Die Hinzuziehung von weiterführenden Hilfen ist nicht unbedingt das Ende meiner Tätigkeit in dieser Familie sondern ich kann dort begleitend weiterhin tätig sein um beispielsweise bei Fragen der Ernährung und Pflege zu beraten Das finde ich sehr schön und auch entlastend wenn die Bereiche der Hilfe aufgeteilt werden können auf mehrere Professionen Haben Sie einen leichteren Zugang zu Familien als andere Professionen Die Offenheit der Familien ist enorm groß wenn sie hören es gibt professionelle Helfer die nicht direkt am Jugendamt arbeiten Ich als Familienhebamme habe keinen Kontrollauftrag Ich kann die Familien unterstützen nach ihren Bedürfnissen ihre Ressourcen aktivieren und bin dort ohne Kontrolle tätig Können und müssen Sie sich vor Überforderung schützen Mein Frühe Hilfen Team mit der ständigen Reflexion der Arbeit und der Frage inwieweit meine eigenen Ressourcen auch noch vorhanden sind in der Familienhebammentätigkeit schützt mich davor mich zu schnell zu verbrauchen Wir wollen ja alle noch mehrere Jahre in dem Berufsfeld tätig sein und auch gute Arbeit leisten damit die Qualität nicht leidet durch eigene Überforderung Ausgabe 02

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  • Redaktionstipp der kommunalen Austauschplattform: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    fördern Dieser Beitrag gibt Anregungen und Hinweise zur praktischen Nutzung von inforo online Er stellt Erfahrungen aus dem Landkreis Waldeck Frankenberg dar die Ausgangssituation das Vorgehen auf inforo online sowie das Ergebnis Redaktionstipp Methoden zum Warming up im Netzwerk Der Beitrag umfasst vier Methoden mit denen Veranstaltungsteilnehmende z B von Netzwerktreffen mit dem Thema Frühe Hilfen in Berührung gebracht und damit vertraut gemacht werden können Folgende Methoden sind enthalten Frühe Hilfen Activity Netzwerk Quiz Quiz Kultursensibel Autorin Susanne Absalon Soziometrie Autorin Anja Henkel Beitrag inforo konkret Kommunen berichten In der Beitragsreihe inforo konkret Kommunen berichten beschreiben Kommunen wie sie inforo online im Arbeitsalltag praktisch anwenden Die Erfahrungsberichte geben Ideen und Anregungen für die eigene Nutzung Im ersten Beitrag schildert das Netzwerk Frühe Hilfen im Landkreis Waldeck Frankenberg wie es inforo online nutzt um die eigenen Arbeitsstrukturen abzubilden und den internen Austausch zu gestalten Redaktionstipp September 2015 PartKommPlus Forschungsverbund für gesunde Kommunen Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF geförderte Forschungsverbund beteiligt sich nun auf inforo online Er erforscht wie kommunale Strategien der Gesundheitsförderung erfolgreich entwickelt und nachhaltig umgesetzt werden können Kinder Familien Menschen mit Lernschwierigkeiten Ältere und Fachkräfte in Kommunen unterschiedlicher Größe forschen dabei gemeinsam Redaktionstipp August 2015 Methodenpaket zum Warming up im Netzwerk aus Bonn Mit dem zweiten Methodenpaket Warming up im Netzwerk aus der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen Bonn wird die Reihe Dialog und Partizipation in Netzwerken fördern fortgesetzt Das Paket umfasst vier Methoden die mit Kreativität und Spaß einen ersten Zugang zum Thema Frühen Hilfen ermöglichen Ausgezeichnete Beiträge des Monats aus 2014 Dezember 2014 Qualitätsmerkmale für Elternbildung aus Essen November 2014 Checkliste zur Organisation einer Fachtagung Erinnerungsstütze für Aspekte der Planung Durchführung und Nachbereitung aus dem Landkreis Osnabrück Oktober 2014 Beispiel einer Geschäftsordnung zwischen 7 Jugendämtern und der Gesundheitshilfe aus Alsdorf September 2014 Werkzeug zur Bedarfs und

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