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  • Werkstatt-Tag: Kompetenzorientierte Qualifizierung für FamHeb und FGKiKP: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    für den Werkstatt Tag war im Rahmen eines Fachtages zum Thema Gemeinsam unterwegs Kompetenzorientierte Weiterbildung von FamHeb und FGKiKP in Deutschland entstanden der am 08 10 2014 in Berlin stattfand Dort wurde der Wunsch nach einer praxisorientierten Veranstaltung artikuliert Nun wünschten sich die Teilnehmenden eine Fortführung dieser Werkstatt Idee im Idealfall über zwei Tage denn Kompetenzerweiterung braucht Zeit zum Kennenlernen Austauschen und Vertiefen Zu den Teilnehmenden am Werkstatt Tag gehörten Träger Referentinnen und Referenten der Qualifizierungen Vertreterinnen und Vertreter der Landeskoordinierungsstellen und von Berufsverbänden Methoden und Inhaltsexpertinnen und experten sowie Mitglieder der AG Qualifizierung des NZFH Beirats In Workshops und an Galeriestationen mit konkreten Praxisbeispielen konnten die Teilnehmenden Erfahrungen austauschen Wissen vertiefen sowie didaktische Ansätze diskutieren und weiterentwickeln Auch politische und strukturelle Rahmenbedingungen waren Thema Der Werkstatt Tag fand statt als Teil eines Projekts des Felsenweg Instituts in Kooperation mit dem NZFH das die Entwicklung von Qualifizierungsmodulen für FamHeb und FGKiKP zum Ziel hat Mehr als die Hälfte der Module lagen zum Werkstatttag bereits vor Einführung und Dialog Gestaltung kompetenzorientierter Weiterbildung Im Vordergrund der Veranstaltung stand der fachliche Austausch zur Gestaltung kompetenzorientierter Weiterbildung wie Margot Refle Leiterin des Felsenweg Instituts in ihrer Eröffnungsrede hervorhob Um diesen einzuleiten präsentierte die Leiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen Mechthild Paul aktuelle Forschungsergebnisse zur Arbeit von FamHeb und FGKiKP In diesen zeigt sich bei befragten Müttern eine große Zufriedenheit mit der Arbeit der Fachkräfte in den Frühen Hilfen Mechthild Paul informierte zudem über die aktuelle Entwicklung des Fonds Frühe Hilfen Im Interview mit der Moderatorin Dr Sigrid Goder Fahlbusch Leiterin des Odenwald Instituts zog Michael Hahn NZFH eine Zwischenbilanz der fortlaufenden Entwicklung kompetenzorientierter Qualifizierungsmodule für FamHeb und FGKiKP Er betonte dass das NZFH Fachkräfte nicht nur in Fragen der Qualifizierung sondern auch rund um ihren Einsatz in der Praxis unterstützen möchte Im folgenden Dialog setzten sich die Teilnehmenden mit den Leitlinien der kompetenzorientierten Qualifizierung auseinander Dargestellt sind sie in der Publikation Kompetenzorientiertes Arbeiten in der Qualifizierung von FamHeb und FGKiKP Die zehn Leitlinien wurden treffend durch Zeichnungen von Isabell Hofmeister Fachreferentin des Felsenweg Institutes illustriert An Pinnwänden diskutierten die Teilnehmenden jeweils eine Leitlinie und tauschten ihre Erfahrungen dazu aus Dadurch erhielten sie einen lebendigen Einblick in die Leitlinien und deren Umsetzbarkeit in der Praxis Workshop Elemente des systemischen Denkens und Arbeitens anregend und bewegend erfahrbar machen In dem Workshop hatten die Fachkräfte Gelegenheit körperorientierte Übungen auszuprobieren die einen Zugang zu den Themen lösungsorientierte Beratung und systemisches Arbeiten ermöglichen Angeleitet wurden die Übungen von Margarete Klein Praxis für systemische Lösungen Beratung Coaching Supervision und Seminare KREISEL e V Hamburg Unter dem Stichwort Vom Problemraum in den Lösungsraum nutzten die Teilnehmenden körperliche Bewegungen um gedanklich neue Richtungen einzuschlagen Workshop Kompetenzzuwachs erleben und erfassen Gemeinsam mit den Fachkräften erarbeitete Frau Irene Ebert Fachreferentin im Felsenweg Institut mithilfe einer Mindmap Ansprüche an und Möglichkeiten von Kompetenzerfassung Die Teilnehmenden diskutierten Fragen wie Kann soll man die Kompetenzerfassung selbst als Lernprozess verstehen Ist unsere bisherige Erfassung von Kompetenzen eher defizitorientiert und Sollten wir nicht den Fokus auf die Erfassung von

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/wir-ueber-uns/nzfh-tagungsdokumentationen/werkstatt-tag-kompetenzorientierte-qualifizierung-fuer-famheb-und-fgkikp/ (2016-02-15)
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  • Ausgabe 03 2015: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Frühen Hilfen in Österreich Zudem informiert Niedersachsen darüber wie das Land die Jugendämter mit Angeboten zur Qualitätsentwicklung und sicherung unterstützt Bayern berichtet aus 6 Jahren Erfahrung des Förderprogramms Koordinierende Kinderschutzstellen KoKi Netzwerk Frühe Kindheit Infodienst bestellen Aktuelle und weitere Ausgaben des Informationsdienstes bestellen Bundesinitiative Frühe Hilfen aktuell Ausgabe 03 2015 Bundesinitiative Fruehe Hilfen aktuell Ausgabe 03 2015 pdf 412 KB Im Gespräch Dr Sabine Haas Ausgabe 03 2015 des Infodienst Bundesinitiative Frühe Hilfen bringt das gekürzte Interview mit Dr Sabine Haas Soziologin und stellvertretende Leiterin der Abteilung Gesundheit und Gesellschaft der Gesundheit Österreich GmbH GÖG Seit Januar 2015 leitet sie das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in Österreich und spricht im Interview u a über Ansatz Finanzierung und Umsetzung der Frühen Hilfen Das Gespräch kann in voller Länge hier online nachgelesen werden mehr Niedersachsen fördert die Qualität Früher Hilfen Die Qualitätsentwicklung und sicherung der Frühen Hilfen hat in Niedersachsen einen zentralen Stellenwert Das Land unterstützt die Jugendämter dabei mit einer Reihe von Angeboten mehr Bayern Sechs Jahre Erfahrung aus den KoKi Netzwerken frühe Kindheit Mit dem Förderprogramm Koordinierende Kinderschutzstellen KoKi Netzwerk fru he Kindheit www koki bayern de hat Bayern schon 2009 neue Wege im Bereich Fru her Hilfen beschritten mehr

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  • Einzelansicht Publikationen: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    vermag leistet das vorliegende Impulspapier einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer guten und reflektierten Praxis in den Frühen Hilfen die den ganz unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien nach Entlastung und Unterstützung gerecht werden kann Es kann zur Klärung des Verhältnisses zwischen Freiwilligen und Fachkräften beitragen Dabei legt es einen Fokus auf die Gestaltungsmöglichkeiten an der Schnittstelle zwischen hauptamtlichen Aufgabenfeldern sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen und Akteuren bei der frühen Förderung und Unterstützung von Kindern und ihren Familien Beschreibung Kapitel 1 vollzieht zunächst die Veränderungen im Diskurs um die Unterstützung von Kindern und Familien aus Perspektive der Zivilgesellschaft nach und nimmt einige grundlegende Einordnungen im Hinblick auf Präventionskonzepte sowie auf die Entwicklung der Freiwilligenarbeit vor Kapitel 2 stellt etablierte und bewährte Strukturen der Beziehung von Freiwilligen und Hauptamtlichen dar und gibt grundlegende Hinweise für Management und Koordination von Freiwilligen auf der strategischen und auf der operativen Ebene Abschließend werden in Kapitel 3 Empfehlungen zur konkreten Ausgestaltung der Zusammenarbeit von Freiwilligen und Fachkräften in den Angeboten Früher Hilfen ausgesprochen Herausgegeben von Nationales Zentrum Frühe Hilfen NZFH Ort Köln Jahr der Veröffentlichung 2015 ISBN 978 3 942816 68 7 Preis kostenlos Bestellen Download Frühe Hilfen aus zivilgesellschaftlicher Perspektive Ein Impulspapier zum freiwilligen Engagement im Bereich der

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/no_cache/bundesinitiative-fruehe-hilfen/einzelansicht-publikationen/titel/fruehe-hilfen-aus-zivilgesellschaftlicher-perspektive-ein-impulspapier-zum-freiwilligen-engagement-i/?tx_wcopublications_pi1%5Baction%5D=show&cHash=0cc259fb019edfe77b276ed26a5e4bbf (2016-02-15)
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  • Förderpreis Transkulturelle Pädiatrie: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Frühe Hilfen Mit dem Preis fördert die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin DGSPJ und die Österreichische Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin ÖGKJ die nach eigenen Aussagen dringend notwendige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Transkulturelle Pädiatrie innerhalb der pädiatrischen Fachkreise Dotiert ist der Preis mit 1000 Euro Im Bild von links nach rechts Priv Doz Dr Erika Sievers Vorsitzende des Fachausschusses Transkulturelle Pädiatrie Dr Christian Fricke Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin Katja Müller Projektleiterin Amrei Westhues Familienhebamme Dr Werner Schimana Projektverantwortlicher und Abteilungsleiter Dr Regina Pauletzki Leiterin Frühkindliche Gesundheitsförderung Mit dem Förderpreis ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Die Betreuung von schwangeren Asylbewerberinnen durch Familienhebammen der Landeshauptstadt München Referat für Gesundheit und Umwelt Abteilung Gesundheitsförderung von Anfang an Die Arbeit beinhaltet ein Konzept zur Betreuung von Schwangeren in Notquartieren Gemeinschaftsunterkünften und Pensionen der Landeshauptstadt München die Betreuung von 52 schwangeren Asylbewerberinnen seit 2014 sowie eine Analyse der Belastungsfaktoren und gesundheitlicher Fragestellungen Die Finanzierung des Einsatzes erfolgte über die Bundesinitiative Frühe Hilfen Weitere Informationen Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin Preis transkulturelle Pädiatrie Zur Nachricht Jahreskongress der DGSPJ vergibt Förderpreis Transkulturelle Pädiatrie in den Bereich Frühe Hilfen Bundesinitiative Frühe Hilfen Aktuelles Infodienst Fördermittel Landeskoordinierungsstellen Kommunale Netzwerke Familienhebammen Familien Gesundheits

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/aktuelles/foerderpreis-transkulturelle-paediatrie/ (2016-02-15)
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  • Modul 3: Ressourcenorientiert mit Familien arbeiten: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    gestärkt und diese besser genutzt werden können Menschen verfügen manchmal offen oft verborgen über individuelle Stärken Fähigkeiten und Möglichkeiten Das Konzept des ressourcenorientierten Arbeitens setzt daran an diese für die Bewältigung von belastenden Lebenslagen nutzbar zu machen Der dezidierte Blick auf bereits Gelungenes und mögliche Lösungen stellt eine konstruktive und partnerschaftliche Form der Zusammenarbeit mit Familien dar Das Qualifizierungsmodul soll Fachkräfte darin stärken die ressourcenorientierte Sichtweise auch dann behalten zu können wenn Familien sehr belastet sind und den Fachkräften bei den ersten Kontakten vielleicht wenig positive Tendenzen auffallen mögen Als Modelle und Konzepte der Ressourcenorientierung werden in diesem Modell Salutogenese Resilienz Embodiment und Empowerment vorgestellt Ergänzt werden die Inhalte des Moduls durch ein Arbeitsblatt zum Thema Systeme sichtbar machen Die Familien und Umfeldkarte Publikation zum Herunterladen Modul 3 Ressourcenorientiert mit Familien arbeiten Qualifizierungsmodul für Familienhebammen und Familiengesundheits und Kinderkrankenpflegerinnen und pfleger pdf 442 KB Arbeitsblatt zum Herunterladen Modul 3 Ressourcenorientiert mit Familien arbeiten Arbeitsblatt Systeme sichtbar machen Die Familien und Umfeldkarte pdf 142 KB Die Qualifizierungsmodule Klicken Sie bitte auf die farbig angezeigten Elemente Kompetenzorientiertes Arbeiten in der Qualifizierung von Familienhebammen und Familien Gesundheits und Kinderkrankenpflegerinnen und pflegern Entwicklung begleiten Qualifizierungsmodul 6 Aufgaben und Rolle klären Qualifizierungsmodul 1 Eltern Kind

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/serviceangebote-des-nzfh/materialien/publikationen/qualifizierungsmodule/modul-3-ressourcenorientiert-mit-familien-arbeiten/ (2016-02-15)
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  • Einzelansicht Publikationen: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    und Umsatzsteuerrecht eines zum Sozialrecht sowie eines zum Haftungsrecht Beschreibung Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen NZFH hat Expertinnen und Experten mit der Erstellung der drei Rechtsgutachten beauftragt Autoren sind Dr Thomas Meysen Lydia Schönecker und David Seltmann vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht die das Gutachten zum Sozialrecht verfassten sowie Prof Dr Torsten Schaumberg zum Arbeits und Sozialversicherungs und Umsatzsteuerrecht und Prof Dr Harald Horschitz zum Haftungsrecht Die in der Expertise enthaltenen Rechtsgutachten beantworten Fragen die von Beteiligten aus Bund Ländern und Kommunen eingebracht wurden Auch Fragen von den Fachkräften Trägern entsprechender Angebote sowie aus Berufsverbänden wurden berücksichtigt Die Expertise soll rechtliche Unsicherheiten mindern und zu mehr Klarheit beim systemübergreifenden Ausbau von Angeboten durch Familienhebammen und FGKiKP führen Ergänzend bietet das NZFH speziell aufbereitete Fragen und Antworten die einen schnellen Überblick über die rechtliche Lage ermöglichen Die Publikation im DIN A4 Format umfasst 144 Seiten und kann über die BZgA unter der Bestellnummer 16000168 kostenlos bezogen werden Bitte nutzen Sie dazu untenstehenden Bestell Button Herausgegeben von Nationales Zentrum Frühe Hilfen NZFH Autorin Autor Prof Dr Harald Horschitz Dr Thomas Meysen Prof Dr Torsten Schaumberg Lydia Schönecker David Seltmann Ort Köln Jahr der Veröffentlichung 2015 ISBN 978 3 942816 65

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/no_cache/bundesinitiative-fruehe-hilfen/einzelansicht-publikationen/titel/materialien-zu-fruehen-hilfen-8-expertise-rechtsgutachten-zu-fragestellungen-im-zusammenhang-mit-de/?tx_wcopublications_pi1%5Baction%5D=show&cHash=ad91e70865f8dcdc6fc922ae0d07cb65 (2016-02-15)
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  • Fragen und Antworten zum Rechtsgutachten: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    sich um Ausschlussumsätze handelt soweit ein direkter und unmittelbarer Zusammenhang zwischen den Ausbildungskosten Eingangsleistung und der Ausschlussleistung besteht Dieser Zusammenhang liegt aber gerade bei einer Befreiung von der Umsatzsteuer Ausschlussleistung vor Frage 18 sodass in diesem Fall ein Vorsteuerabzug ausgeschlossen ist Stand 22 07 2015 21 Welche Möglichkeiten ergeben sich hinsichtlich einer etwaigen Umsatzsteuerbefreiung für Tätigkeiten als Referentin bzw Referent im Rahmen der Fort und Weiterbildung Referenten bzw Referentinnen die als freie Mitarbeiter innen im Rahmen der Fort und Weiterbildung zu FamHeb FGKiKP tätig sind können in der Regel nicht von der Umsatzsteuerpflicht befreit sein Möglich ist dies nur unter der Voraussetzung dass die Lehrtätigkeit an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einer öffentlichen Schule allgemeinbildende oder Berufsschule oder an einer bestimmten zugelassenen Privatschule oder weiteren vergleichbaren Bildungseinrichtungen z B VHS regelmäßig und dauerhaft ausgeübt wird Die Befreiung gilt allerdings nicht für einzelne Vorträge Stand 22 07 2015 22 Bei wem und wie ist eine Umsatzsteuerbefreiung zu beantragen Zuständig für das Besteuerungsverfahren und damit auch die Umsatzsteuerbefreiung ist das zuständige Finanzamt In einem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung können steuerfreie Umsätze nach 4 UStG eingetragen werden Steuerpflichtige Unternehmerinnen und Unternehmer Selbstständige sind zur Abgabe einer Umsatzsteuer Voranmeldung verpflichtet Darin müssen auch die steuerfreien Umsätze konkret angegeben werden Zusätzlich besteht die Möglichkeit durch Antrag beim Finanzamt bzw in bestimmten Fällen beim Bundeszentralamt für Steuern eine verbindliche Auskunft über die Steuerfreiheit von Umsätzen zu erhalten Hinsichtlich einer Umsatzsteuerbefreiung wegen Referententätigkeit ist nachzuweisen dass diese an einer privilegierten Hochschule Schule oder Einrichtung erfolgt bei Einrichtungen mit verschiedenen Bildungszwecken bzgl der Tätigkeit im begünstigten Bereich Es genügt ein Nachweis der Bildungseinrichtung über die jeweiligen Privilegierungsvoraussetzungen Stand 22 07 2015 23 Hat die gleichzeitige Tätigkeit als FamHeb FGKiKP und als Hebamme GKiKP mischfinanzierte Leistungserbringung steuerrechtliche Auswirkungen Werden im Rahmen eines Hilfekontakts Leistungen sowohl nach SGBV als auch nach SGB VIII erbracht kann dies unterschiedliche Folgen für die Steuerpflicht bzw Umsatzsteuerbefreiung haben etwa dann wenn für die mit der Krankenkasse abrechenbaren Leistungen ein Umsatzsteuerbefreiungsgrund vorliegt für die mit dem Jugendhilfeträger abzurechnenden hingegen nicht Dies führt dazu dass die Leistungen getrennt nach steuerpflichtigen und steuerfreien Umsätzen abzurechnen sind mit entsprechenden Auswirkungen auf einen möglichen Vorsteuerabzug Stand 22 07 2015 E Sozialrechtliche Einordnungen I Abrechnung gegenüber gesetzlichen Krankenkassen SGB V 24 Welche Abrechnungsmöglichkeiten bestehen für FamHeb gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen Die Abrechnungsmöglichkeiten der FamHeb gegenüber den Krankenkassen beschränken sich auf die ausdrücklich in der Hebammenvergütungsvereinbarung HebVV aufgezählten Katalogleistungen wie sie für die originären Hebammentätigkeiten vorgesehen sind Abrechnungsfähig sind nach der derzeit geltenden HebVV in den ersten zehn Tagen nach der Geburt max 20 Besuche und zwischen dem elften Tag bis zum Ablauf von acht Wochen nach der Geburt des Kindes insgesamt bis zu 16 Leistungen Werden abrechnungsfähige Leistungen nach der HebVV erbracht besteht auch Anspruch auf Wegegeld Daneben besteht grundsätzlich die Möglichkeit der Finanzierung von Leistungen der sog Primärprävention sofern FamHeb solche aufgrund ihrer Zusatz Qualifikation als Akteurinnen von Individual oder Settingmaßnahmen anbieten Grundvoraussetzung ist allerdings dass diese Förderung in der jeweiligen Krankenkassensatzung anerkannt wird was bislang nur bei sehr wenigen Krankenkassen der Fall ist Ist eine FamHeb in Teilzeit beim Jugend Gesundheitsamt oder freien Träger angestellt und erbringt daneben gleichzeitig auch Leistungen als freiberufliche Hebamme kann sie letztere Tätigkeiten auch weiterhin gegenüber der Krankenkasse abrechnen Voraussetzung ist allerdings dass diese Leistungsinhalte nachvollziehbar und von den anderen getrennt dokumentiert sind Stand 22 07 2015 25 Welche Abrechnungsmöglichkeiten bestehen für FGKiKP gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen Für FGKiKP bestehen nur sehr begrenzte Abrechnungsmöglichkeiten gegenüber den Krankenkassen und zwar bspw im Rahmen der häuslichen ambulanten Pflege oder der sozialmedizinischen Nachsorge Erforderlich sind in der Regel eine ärztliche Verordnung und eine ggf fingierte oder nachträgliche Genehmigung der Krankenkasse In erster Linie erfolgt die Abrechnung über einen anerkannten Pflegedienst Sofern die gesetzlich geforderten Qualifikationen und Strukturen vorliegen Versorgungsvertrag kommt aber auch für Einzelpersonen eine Zulassung und Abrechnung als Pflegedienst in Betracht Zudem können von FGKiKP auch die Beratungs und Hilfeangebote als Leistungen der Primärprävention abgerechnet werden vorausgesetzt sie sind in der Satzung der jeweiligen Krankenkasse als förderungsfähig anerkannt Erleichterte Abrechnungsmöglichkeiten ergeben sich bei der organisatorisch vereinfachten Anerkennung als Einzelpflegeperson nach dem Recht der sozialen Pflegeversicherung Abrechenbar sind dann nicht nur die spezifischen Pflege und Beratungsleistungen die im Zusammenhang mit einem insofern anerkannten Pflegebedarf erbracht werden gegenüber der Pflegekasse sondern ggf auch ergänzende Hilfeangebote gegenüber der Krankenkasse Stand 22 07 2015 26 Kann ein Arbeitgeber von FamHeb FGKiKP selbst Leistungen gegenüber der Krankenkasse abrechnen Nein Ausnahmen bestehen nur wenn es sich beim abrechnenden Dritten um eine Klinik oder einen anderen durch die Krankenkasse zugelassenen Dritten handelt z B Pflegedienste Stand 22 07 2015 II Gestaltung als kommunales Hilfeangebot 27 Gibt es in einer Kommune die Pflicht zur Vorhaltung des Angebots von FamHeb FGKiKP Nein Es gibt keine gesetzliche Pflicht dass Kommunen diese Angebote vorhalten Vielmehr obliegt es ihrer kommunalen Entscheidungshoheit mit welchen konkreten Hilfeangeboten sie die ihnen oblie genden Aufgaben erfüllen wollen Sofern sich eine Kommune im Rahmen ihres Gestaltungsspielraums für die Finanzierung der Angebote von FamHeb und oder FGKiKP entscheidet stehen ihr dafür grundsätzlich drei Möglichkeiten zur Verfügung Sie kann die Angebote einordnen als freiwillige kommunale Leistungen der Daseinsvorsorge z B Sonderbudget im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen Leistungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes nach dem ÖGDG Leistungen der Kinder und Jugendhilfe nach SGB VIII Stand 22 07 2015 28 Kann ein Gesundheitsamt Träger der Angebote von FamHeb FGKiKP sein Ja Die Einordnung als Aufgabe des öffentlichen Gesundheitsdienstes ist möglich In Bremen ist den Gesundheitsämtern die Vorhaltung eines Angebots von FamHeb sogar verpflichtend vorgeschrieben In den anderen Landesgesetzen der öffentlichen Gesundheitsdienste ÖGDG sind diese Leistungsangebote nicht explizit genannt Die Aufgabenbeschreibungen der Gesundheitsämter sind jedoch sämtlich so offen gefasst dass die Hilfeangebote von FamHeb bzw FGKiKP in das Aufgabenspektrum der Gesundheitsämter der jeweiligen Länder eingeordnet werden können Voraussetzung ist ein entsprechender kommunalpolitischer Wille Stand 22 07 2015 29 Kann ein Jugendamt Träger der Angebote von FamHeb FGKiKP sein Ja Jugendämter haben vielerorts die Angebote von FamHeb FGKiKP in ihre Leistungspalette aufgenommen Zwar sind die Aufgaben der Gesundheitsförderung und hilfe nicht ausdrücklich im Gesetz zu den Leistungen der Kinder und Jugendhilfe SGB VIII benannt Spätestens seit dem 13 Kinder und Jugendbericht Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder und Jugendhilfe kann die Mitverantwortung der Kinder und Jugendhilfe für die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen jedoch als unbestritten gelten Eine eindeutige Zuordnung oder gar eine Pflicht die Angebote von FamHeb bzw FGKiKP in die Leistungspalette des Jugendamts aufzunehmen findet sich im SGB VIII jedoch nicht Stand 22 07 2015 III Besonderheiten bei der Gestaltung als Jugendhilfeangebot 30 Kann die Tätigkeit von FamHeb FGKiKP im Sinne der Frühen Hilfen als Leistung der Kinder und Jugendhilfe SGB VIII angeboten werden Seit dem Bundeskinderschutzgesetz BKiSchG ist die Aufgabe Müttern Vätern sowie schwangeren Frauen und werdenden Vätern Beratung und Hilfe in Fragen des Aufbaus elterlicher Erziehungs und Beziehungskompetenzen anzubieten im Leistungskatalog des SGB VIII ausdrücklich aufgeführt 16 Abs 3 SGB VIII Der Hilfeauftrag der Kinder und Jugendhilfe besteht somit schon während der Schwangerschaft und Jugendämter sind aufgerufen sich im Bereich der Frühen Hilfen mit niedrigschwelligen Angeboten zu engagieren Die Unterstützung des Auf und Ausbaus elterlicher Erziehungs und Beziehungskompetenzen bei werdenden Eltern und in Familien mit sehr kleinen Kindern ist zentraler Bestandteil der Hilfen von FamHeb und FGKiKP Sie zählen somit zu den typischen Hilfen nach 16 SGB VIII Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie Allerdings können die Bedarfe auch durch andere Angebote gedeckt werden und somit liegt es grundsätzlich in der Entscheidungshoheit der jeweiligen Kommune ob sie die Leistungen der FamHeb bzw FGKiKP bei ihrer Jugendhilfeplanung in die Angebotspalette nach 16 Abs 3 SGB VIII mit aufnimmt oder nicht Werdende Mütter Väter und andere Erziehungsberechtigte haben insoweit keinen individuellen einklagbaren Anspruch auf spezifische Angebote etwa von FamHeb oder FGKiKP Denkbar ist auch FamHeb FGKiKP als sog unbenannte bzw flexible Hilfen zur Erziehung zu gestalten 27 Abs 2 SGB VIII Voraussetzung für einen Einsatz von FamHeb bzw FGKiKP als Hilfe zur Erziehung ist dass bereits eine Bedarfssituation eingetreten ist in der eine dem Wohl des Kindes entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist Eine solche Zuordnung ist in der Regel weniger stark präventiv ausgerichtet Zu klären ist inwiefern das Angebot zum Wesen der Frühen Hilfen passt vgl Frage 1 Stand 22 07 2015 31 Können FamHeb FGKiKP als sozialpädagogische Familienhelfer innen 31 SGB VIII eingesetzt werden Für die Erbringung von Leistungen der sozialpädagogischen Familienhilfe SPFH 31 SGB VIII bedarf es einer sozialpädagogischen Qualifikation über die FamHeb bzw FGKiKP regelmäßig nicht verfügen Die in den Fortbildungen gemäß den Kompetenzprofilen des NZFH vermittelten Kompetenzen entsprechen nicht denen die sozialpädagogische Familienhelferinnen und helfer für ihre Arbeit benötigen Daher können FamHeb und FGKiKP nur dann als SPFH eingesetzt werden wenn sie gleichzeitig auch über eine sozialpädagogische Qualifikation verfügen Es muss zudem gegenüber der Familie transparent gemacht werden mit welchem Auftrag die FamHeb FGKiKP dann in der Familie ist Zulässig ist ein gleichzeitiger Einsatz einer FamHeb bzw einer eines FGKiKP und einer SPFH im Rahmen einer Hilfe zur Erziehung In diesem Fall wird die notwendige Qualifizierung durch die den sozialpädagogische n Familienhelferin Familienhelfer gesichert Die FamHeb bzw die der FGKiKP leistet dann eine zusätzliche Unterstützung entsprechend der Hilfeplanung durch das Jugendamt Die Fallführung hat in diesem Fall somit der Allgemeine Soziale Dienst ASD Es ist bei solchen Konstellationen besonders wichtig die Hilfen aufeinander abzustimmen und alle beteiligten Fachkräfte einzubeziehen die mit der Familie arbeiten Stand 22 07 2015 32 Ist vor Inanspruchnahme der FamHeb FGKiKP eine Antragstellung beim Jugendamt notwendig Das kommt darauf an wie das Jugendamt den Zugang zu FamHeb FGKiKP gestaltet hat Im Ausgangspunkt gilt zu beachten dass auch der Einsatz von FamHeb und FGKiKP von der zentralen Idee Früher Hilfen geprägt ist den Beteiligten aus den Familien über vertrauensvolle Kontakte mit der Gesundheitshilfe einen unbelasteten Hilfezugang zu ermöglichen Es entspricht am ehesten dem Grundgedanken der Frühen Hilfen wenn auch eine niedrigschwellige direkte Inanspruchnahme ermöglicht wird das heißt ohne vorherige Antragstellung und Entscheidung des Jugendamts über die Gewährung der Leistung Hat sich das Jugendamt dazu entschieden die Hilfeangebote der FamHeb FGKiKP in seine Angebotspalette nach 16 SGB VIII aufzunehmen und damit deren Schwerpunkt auf den präventiv erziehungsfördernden familienbildenden Einsatz gelegt wird regelmäßig nur dann von einem bedarfsgerechten Angebot gesprochen werden können wenn die Möglichkeit zur Inanspruchnahme nicht von einer vorherigen Antragstellung beim Jugendamt abhängig gemacht wird Sofern FamHeb FGKiKP als flexible Hilfe zur Erziehung 27 Abs 2 SGB VIII angeboten werden besteht auch hier grundsätzlich nicht die Erfordernis eines Antrags Nach 36a Abs 2 SGB VIII soll das Jugendamt die unmittelbare Inanspruchnahme ohne Antrag gerade dann zulassen wenn gerade die Jugendamtsferne Zugang und Erfolg verspricht Dies kann für Angebote von FamHeb FGKiKP angenommen werden Stand 22 07 2015 33 Gibt es bei Inanspruchnahme von FamHeb FGKiKP als Leistungen der Kinder und Jugendhilfe eine Pflicht zur Hilfeplanung durch das Jugendamt 36 SGB VIII Eine Hilfeplanung ist die partizipative Klärung Koordinierung und Gewährung von hilfebedarfsgerechten Leistungen für Familien Eine Pflicht des Jugendamts zur Hilfeplanung besteht grundsätzlich nur bei längerfristigen Hilfen zur Erziehung 36 Abs 2 SGB VIII Leistungen von FamHeb FGKiKP die als präventive Hilfeangebote nach 16 SGB VIII ausgestaltet sind fallen von vornherein nicht unter diese Pflicht Werden FamHeb FGKiKP als flexible unbenannte Hilfe zur Erziehung eingesetzt 27 Abs 2 SGB VIII werden sie zwar regelmäßig das Kriterium voraussichtlich für längere Zeit erfüllen und damit grundsätzlich auch der Pflicht zur jugendamtlichen Hilfeplanung unterliegen Allerdings kann im Ausnahmefall von einer Hilfeplanung beim Jugendamt abgesehen werden wenn durch die Einbeziehung des Jugendamts der Hilfeerfolg infrage gestellt und damit die Zielrichtung der Hilfeplanung im Sinne einer Hilfequalifizierung verfehlt wird Wurde auf eine Hilfeplanung verzichtet ist zu klären ob diese später eingeleitet werden soll wie dies ggf geschehen soll und wann ggf der richtige Zeitpunkt dafür ist Unabhängig von einer Beteiligung des Jugendamts wird eine partizipative Planung der Hilfe als allgemeiner fachlicher Standard für sinnvoll erachtet Stand 22 07 2015 IV Aufsichts und Weisungsrechte 34 Bestehen Aufsichts bzw Weisungsbefugnisse gegenüber FamHeb FGKiKP Wenn ja wer kann diese ausüben Solche Aufsichts und ggf Weisungsbefugnisse können bestehen und richten sich im Wesentlichen danach ob die FamHeb FGKiKP als selbstständige Honorarkräfte eingesetzt werden oder als Angestellte tätig sind Selbstständige FamHeb FGKiKP unterliegen weder dienst noch fachaufsichtlichen Weisungen weil sie nicht abhängig beschäftigt sind Was sie allerdings als normale Hebammen bzw Gesundheits Kinderkrankenpflegerinnen und pfleger innen GKiKP leisten unterliegt der Aufsicht ihres Gesundheitsamtes Die genauen Inhalte dieser Aufsichtsbefugnisse sind den entsprechenden berufsständischen z T i V m den landesrechtlichen Gesundheitsdienstregelungen zu entnehmen Sind FamHeb FGKiKP als Angestellte tätig unterliegen sie der Aufsicht bzw Weisung ihres jeweiligen Anstellungsträgers Dessen Dienstvorgesetzte beaufsichtigen formale arbeitsrechtliche Aspekte Dienstaufsicht Sie kontrollieren auch regelmäßig die Zweckmäßigkeit des Handelns und erteilen ggf fachliche und sachliche Weisungen Fachaufsicht Wer für angestellte FamHe FGKiKP Dienstvorgesetzte sind richtet sich nach dem Aufbau des jeweiligen Anstellungsträgers und ist den Allgemeinen Dienst und Geschäftsanweisungen und oder Stellenbeschreibungen zu entnehmen Zu beachten ist allerdings dass auch in diesen Fällen die Aufsicht über die Tätigkeiten als normale Hebammen bzw GKiKP auf jeden Fall beim Gesundheitsamt liegt sodass eine Anstellung beim Jugendamt bzw freien Träger zu einer entsprechend geteilten Aufsicht führt Stand 22 07 2015 V Sozialrechtliche Auswirkungen mischfinanzierter Leistungserbringung 35 Wie sind die Wegegeldkosten zu verteilen wenn die FamHeb FGKiKP gleichzeitig auch als Hebamme GKiKP mit der Familie arbeitet Es gibt keine gesetzliche Vorgabe zur Verteilung von Wegegeldkosten wenn FamHeb bzw FGKiKP von verschiedenen Kostenträgern finanziert werden mischfinanzierte Leistungserbringung beispielsweise auch als Hebamme oder GKiKP im Rahmen von SGB V Überschneidungen dürften jedoch nur dann auftreten wenn die FamHeb bzw die der FGKiKP ihre seine Leistung freiberuflich erbringt da ansonsten für FamHeb kein abrechnungsfähiger Wegegeldanspruch gegenüber der Krankenkasse besteht 3 HebVV bzw die Fahrtkosten grundsätzlich vom jeweiligen Arbeitgeber zu übernehmen sind Dabei ist grundsätzlich Folgendes zu beachten Wird gegenüber der Krankenkasse ein Wegegeldanspruch geltend gemacht kann dies nicht mit dem Hinweis auf einen anderen zur Verfügung stehenden Kostenträger abgelehnt werden Denn der Wegegeldanspruch gegenüber der Krankenkasse entsteht nicht nur automatisch mit Erbringung der abrechnungsfähigen Haupt Leistung sondern ist auch gesetzlich vorrangig zu leisten vgl 10 Abs 1 SGB VIII Ob und ggf in welcher Höhe im Übrigen Wegegeld geltend gemacht werden kann können FamHeb FGKiKP und der finanzierende Träger miteinander aushandeln Um Doppelvergütungen zu vermeiden bietet sich an die Wegegeldzahlung davon abhängig zu machen dass kein entsprechender Abrechnungsanspruch gegenüber der Krankenkasse besteht Stand 22 07 2015 36 Welche Auswirkungen hat es auf die Dokumentation wenn die FamHeb bzw die der FGKiKP gleichzeitig auch als Hebamme GKiKP mit der Familie arbeitet Wird die Tätigkeit von verschiedenen Kostenträgern finanziert mischfinanzierte Leistungserbringung sollte regelmäßig eine getrennte bzw schnell trennbare Dokumentation hinsichtlich der unterschiedlichen Leistungsanteile einerseits originäre Hebammen bzw Pflegetätigkeit andererseits darüber hinausgehende FamHeb FGKiKP Leistungen vorgenommen werden und zwar insbesondere aus drei Gründen zur Sicherstellung der Abrechenbarkeit der Krankenkassen Leistungen für die eine nachvollziehbare Unterscheidung der Leistungen erforderlich ist zur Einhaltung der unterschiedlichen Aufbewahrungsfristen hinsichtlich der beiden Leistungsanteile Dies gilt insbesondere dann wenn Hilfeangebote 16 SGB VIII zugeordnet wurden und dort eine deutlich unter den berufsrechtlichen Vorgaben für Hebammentätigkeiten mind zehn Jahre liegende Aufbewahrungsfrist bestimmt ist zur Wahrnehmung von Aufsichts und Weisungsrechten in Form von Einsichtsrechten in die Dokumentation sofern eine zweigeteilte Aufsicht vorliegt Stand 22 07 2015 37 Muss gegenüber der Familie deutlich gemacht werden in welcher Rolle die Tätigkeit erfolgt als FamHeb FGKiKP oder als Hebamme GKiKP Lässt sich eine Familie auf das spezifische Hilfeangebot einer FamHeb bzw einer eines FGKiKP ein ist sie vorab über deren dessen Tätigkeitsspektrum zu informieren also insbesondere darüber dass es sich um eine ein Hebamme GKiKp handelt die der neben und bewusst ergänzend zu ihren seinen originären Leistungen der Familie auch psychosoziale Hilfestellungen anbietet Werden die Tätigkeiten von verschiedenen Kostenträgern finanziert mischfinanzierte Leistungserbringung kann sich dies für die Familie gelegentlich bemerkbar machen zum Beispiel wenn die FamHeb bzw die der FGKiKP für die einzelnen Leistungsanteile getrennte Nachweise benötigt Eine Pflicht gegenüber der Familie während der Hilfe jederzeit über die jeweilige Leistungserbringungs Rolle Transparenz herzustellen ist hingegen nicht erforderlich und würde im Übrigen gerade auch dem bewusst beide Leistungsanteile integrierenden und nicht abgrenzenden Charakter dieser Hilfen deutlich widersprechen Stand 22 07 2015 38 Was ist mit Blick auf das Wunsch und Wahlrecht der Schwangeren bzw Mutter bei der Auswahl einer Hebamme zu beachten Wird einer Familie die Inanspruchnahme der Hilfen einer FamHeb angetragen im Rahmen derer auch die originäre Hebammentätigkeit miterbracht werden soll ist mit der Schwangeren bzw Mutter zu thematisieren ob sie sich bereits für eine Hebamme entschieden hat und wenn nicht ob sie einverstanden ist dass dies von der vorgeschlagenen FamHeb übernommen wird Ist bereits eine Hebamme in der Familie aktiv kann die FamHeb für den Zeitraum in dem die originären Hebammentätigkeiten anfallen unter Beachtung des bereits ausgeübten Wunsch und Wahlrechts nur dann zum Einsatz kommen wenn die Schwangere Mutter sich entweder mit diesem Wechsel einverstanden erklärt und auch der Behandlungsvertrag mit der ursprünglichen Hebamme aufgekündigt wird werden kann oder wenn bis zum Abschluss der originären Hebammenleistungen zwei Leistungserbringerinnen in der Familie tätig sind Stand 22 07 2015 VI Einbindung in den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung 39 Gilt für FamHeb FGKiKP die Regelung des 8a SGB VIII Das kommt auf ihre rechtliche Zuordnung an Sind FamHeb FGKiKP als Angestellte des Jugendamts tätig fallen sie grundsätzlich unter die Regelung des 8a Abs 1 SGB VIII Aufgrund der zu achtenden Hilfe und Vertrauensbeziehung sollte sich die Wahrnehmung des Schutzauftrags jedoch an der in 8a Abs 4 SGB VIII für die Leistungserbringung der freien Träger festgehaltenen Vorgehensweise orientieren Als Honorarkräfte des Jugendamts sind sie weder als Jugendamt i S d Wortlauts des 8a Abs 1 SGB VIII aktiv noch greift die Regelung des 8a Abs 4 SGB VIII wonach sie einem Träger angehören müssten Allerdings kann das Jugendamt in der Leistungs und Finanzierungsvereinbarung mit der jeweiligen FamHeb bzw der dem jeweiligen FGKiKP eine dem 8a SGB VIII vergleichbare Einbindung in die Wahrnehmung des Schutzauftrags einfordern und die Finanzierung der Leistungserbringung von diesem Qualitätskriterium abhängig machen Als Angestellte bzw Honorarkräfte freier Träger der Jugendhilfe sind FamHeb FGKiKP Angehörige eines Trägers mit dem das Jugendamt Vereinbarungen zur Sicherstellung des Schutzauftrags nach 8a Abs 4 SGB VIII abzuschließen hat Erbringen FamHeb FGKiKP ihre Leistungen hingegen als Angestellte bzw Beauftragte des Gesundheitsamtes oder

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  • Ausgabe 02 2015: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    für Soziale und Psychologische Dienste und der Frühen Hilfen beim Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg dem größten Flächenlandkreis in Baden Württemberg Außerdem berichtet Mecklenburg Vorpommern über die Herausforderungen an die Netzwerkarbeit in den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands Baden Württemberg verdeutlicht dass der Austausch zwischen den Stadt und Landkreisen ein wichtiger Teil der Qualitätssicherung in den Frühen Hilfen ist Infodienst bestellen Aktuelle und weitere Ausgaben des Informationsdienstes bestellen Bundesinitiative Frühe Hilfen aktuell Ausgabe 02 2015 Bundesinitiative Frühe Hilfen aktuell Ausgabe 02 2015 pdf 1 6 MB Im Gespräch Ullrich Böttinger Ausgabe 02 2015 des Infodienst Bundesinitiative Frühe Hilfen bringt ein Interview mit Ullrich Böttinger Psychologischer Psychotherapeut Er ist Leiter des Amts für Soziale und Psychologische Dienste beim Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg und der Frühen Hilfen im Ortenaukreis Baden Wu rttemberg Das Gespräch kann in voller Länge online nachgelesen werden mehr Baden Württemberg Qualitätssicherung durch Unterstützung örtlicher Koordinierungsstellen Austausch Information und Impulsgespräche mehr Mecklenburg Vorpommern Netzwerkarbeit in großen Flächenlandkreisen Mecklenburg Vorpommern stellt besondere Herausforderungen an die Netzwerkarbeit im Bereich der Frühen Hilfen Mit einer Bevölkerungsdichte von 69 Einwohnern km² ist es das am dünnsten besiedelte Bundesland Deutschlands mehr Bundesinitiative Frühe Hilfen Aktuelles Infodienst Infodienst bestellen Ausgabe 04 2015 Ausgabe 03 2015 Ausgabe

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