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  • Podiumsgespräch: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Kinderkrankenschwester Denn Hausbesuche des Netzwerks können von Familien als Störung empfunden werden Manche verbinden mit ihnen das Gefühl jemand schleiche sich drei Jahre lang in ihr Leben wie Frau S aus ihrem Umfeld berichtete In den Havelland Kliniken hat Christina Hartmann mit Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen zu tun viele Mütter leben am Existenzminimum Immer wieder erlebt sie dass sich Mütter nach der Geburt von der Wirklichkeit des Lebens mit einem Kind überfordert fühlen Wenn ihnen das Jugendamt dann das Gefühl vermittelt als Mutter nicht gut genug zu sein verlieren sie jegliches Vertrauen in sich selbst und die eigenen Ressourcen Es wird immer Positives und Negatives geben resümiert Christina Hartmann Wichtig ist Familien das Gefühl zu geben gehört zu werden und nicht den Eindruck zu hinterlassen sie würden in eine Schublade gesteckt Die Tür geht per Telefon auf Frau J Mutter zweier Kinder 6 Monate und 3 Jahre alt Nurina Nazmy Sozialarbeiterin Sozialpädagogin und Babylotsin an der Charité in Berlin Kann ich Ihnen helfen Wollen Sie mir etwas erzählen oder soll ich Ihnen etwas erzählen Mit diesen Worten eröffnete Nurina Nazmy das Gespräch mit Frau J die gerade ihr zweites Kind in der Charité Berlin zur Welt gebracht hatte Die offene wertschätzende Ansprache weckte unmittelbar das Vertrauen der jungen Mutter Sie konnte sich mit Fragen und Sorgen an die Babylotsin wenden für die Krankenschwestern keine Zeit bleibt Auch das Angebot zu Hause kurzfristig von einer Hebamme unterstützt zu werden nahm sie gerne an Das Erstgeborene war noch keine drei Jahre alt und ihr Mann hatte wenig Zeit Übergangshilfen sind besonders wichtig erklärt Nurina Nazmy Nurina Nazmy hat schon erlebt dass am Campus Virchow Klinikum der Charité in einer Nacht 11 Kinder geboren wurden und dort ist sie die einzige Babylotsin Eine weitere ist am Campus Mitte tätig Von der Hebamme ausgefüllte Anamnesebögen geben ihr Aufschluss über die psychosoziale Situation der Mütter Auf dieser Basis entscheidet sie welche Mutter sie anspricht und welche nicht Meistens sind die Mütter bei den Gesprächen alleine und werden nicht von ihren Partnern begleitet Bei Beratungen von Familien mit Migrationshintergrund hingegen sind die Väter häufig anwesend da sie in vielen Fällen über bessere Deutschkenntnisse verfügen Die Babylotsin kümmerte sich nicht nur in der Klinik um Frau J sondern stand ihr telefonisch auch nach der Entlassung unterstützend zur Seite Entweder ich wurde angerufen oder ich konnte selber anrufen z B wenn ich medizinische Fragen hatte erzählt Frau J Der Übergang von der Geburtsklinik in den Alltag gestaltete sich für sie auf diese Weise unproblematisch Die Tür geht per Telefon auf bestätigt Nurina Nazmy Wenn die Mütter wieder zu Hause sind hält sie den Kontakt zu ihnen erkundigt sich nach dem Wohlbefinden und signalisiert Hilfsbereitschaft Sie verhandelt mit den Krankenkassen und leitet bei Bedarf weiter an Angebote im Netzwerk Frühe Hilfen Sie drängt sich nicht auf und übt keinen Druck aus Auch wenn Frau J keine weitere Unterstützung durch das Netzwerk benötigt ist sie froh über den telefonischen Kontakt zu der Babylotsin Er vermittelt ihr das entlastende Gefühl wenn

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/wir-ueber-uns/nzfh-tagungsdokumentationen/fachtagung-fruehe-hilfen-und-geburtskliniken/podiumsgespraech/ (2016-02-15)
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  • Fachlicher Austausch und Diskussion: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    von Hilfsangeboten nachhaltig beeinflusst Dabei darf auch die Qualitätsentwicklung als Beitrag zur Nachhaltigkeit nicht vergessen werden Dieter Fischer Ostalbkreis weist auf die guten Erfahrungen mit einem bildungstheoretisch fundierten Qualitätsprozess hin die beim Einsatz von Familien Gesundheits und Kinderkrankenpflegerinnen FGKiKP gemacht wurden Verknüpfung mit bestehenden kommunalen Ansätzen unterstützt Nachhaltigkeit Wenn Angebote der Frühen Hilfen eng mit bereits bestehenden Angeboten und Strukturen verknüpft werden fördert dies nach Erfahrung der Diskutant innen ebenfalls die Chance auf Nachhaltigkeit Insbesondere die Einbettung in eine kommunale Gesamtstrategie kann dazu beitragen den Anbietern eine Orientierung für die Gestaltung ihrer Aktivitäten zu geben und dafür sorgen dass die einzelnen Angebote nicht konzeptlos im Raum stehen und ihre Wirkung nur kurzlebig ist Jane Radeke Flensburg Jane Radeke Flensburg hebt ebenfalls hervor dass eine gute Vernetzung zwischen den Angeboten vor Ort dazu beiträgt Doppelstrukturen zu vermeiden und die reibungslose Überleitung zwischen Hilfesystemen sicherzustellen Ebenso sei ein gutes und kooperatives Klima zwischen den Akteuren vor Ort wichtig damit die Angebotsentwicklung nicht von Daseins Berechtigungs Kämpfen überlagert wird Dies bestätigt Eva Pertzborn aus ihren Erfahrungen mit dem Angebot wellcome Die finanzielle Ausstattung spiele für Nachhaltigkeit natürlich eine wichtige Rolle aber ohne den Kooperationswillen und die Fähigkeit zur Kooperation der verschiedenen Akteure wird eine nachhaltige Verankerung nicht gelingen Gelingende Kooperations und Vernetzungsbeziehungen seien aber keine Selbstverständlichkeiten betont Nicola Schmitz Oberhausen Vielmehr leben diese von regelmäßiger Information von Kontakten und Inputs Als einen wesentlichen Faktor für den nachhaltigen Erfolg des Programms PEKIP nennt Anna Staab PEKiP e V die gute lokale Vernetzung mit den Angeboten anderer Institutionen z B mit der klassischen Familienbildung aber auch mit Kinderschutzbünden Hebammenpraxen Familienzentren und Kitas Diese Erfahrung bestätigt Danielle Dobberstein Berlin Sie berichtet dass der Fahrplan Was ist wichtig in der Zeit rund um die Geburt im Berliner Bezirk Marzahn Hellersdorf von vielen Fachkräften in ihrer Arbeit mit Familien genutzt werde da er einen von den Eltern geäußerten Bedarf aufgreift und in einer multiprofessionell besetzten Arbeitsgruppe entwickelt wurde Es gebe allerdings keine einfachen schnell umsetzbaren Erfolgsrezepte für Nachhaltigkeit dies betont Eva Pertzborn im letzten Beitrag der Diskussion Notwendig seien klare Rahmenbedingungen und Spielregeln vor Ort aber auch ein langer Atem Wer auf Kooperationen und Netzwerke setzt darf nicht auf schnelle Erfolge hoffen Die Zusammenfassung der Diskussion zum Herunterladen Auswertung der Diskussion auf der Kommunalen Austauschplattform März April 2014 pdf 632 KB Weitere Diskussionen Thema Gemeinsam Zwischenbilanz nach anderthalb Jahren Bundesinitiative Fru he Hilfen ziehen Auswertungszeitraum 04 August bis 30 November 2014 Nach anderthalb Jahren Bundesinitiative ist Vieles auf den Weg gebracht verschiedenste Projekte wurden auf oder ausgebaut Netzwerke und Angebote der Fru hen Hilfen sind in den Kommunen fest verankert Trotz des guten Startes und der bisherigen Erfolge sehen die Diskutierenden auch Optimierungspotenzial Unter anderem sollten einzelne Förderbereiche gestärkt und flächendeckend etabliert werden Somit bestehen zu Beginn des zweiten Förderzeitraums noch einige offene Fragen mehr Thema Welche Themen möchten Sie in der nächsten Runde der Online Diskussionen besprechen Auswertungszeitraum 14 Mai bis 15 November 2013 Die meisten Themenwünsche lassen sich den drei Aufgabenbereichen der BI zuordnen Netzwerkarbeit Familienhebammen

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/kommunale-austauschplattform/auswertungen-der-diskussioen-auf-der-austauschplattform/fachlicher-austausch-und-diskussion-3/ (2016-02-15)
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  • Fachlicher Austausch und Diskussion: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Schmidt Remme Einbindung Ehrenamtlicher in die Frühen Hilfen Wie werden Ehrenamtliche in die Frühen Hilfen eingebunden Bernad Wie werden Ehrenamtliche im Schadensfall wirkungsvoll abgesichert Seifert Wie können die Erfahrungen mit den Brandenburger Familienpat innen in anderen Bundesländern genutzt werden Geene Sonstiges Wie werden bildungsferne Väter wirkungsvoll erreicht Mewald Gesundheitsförderung und Frühe Hilfen Wo liegen Gemeinsamkeiten Unterschiede Abgrenzungen Geene Inwieweit werden Kindertageseinrichtungen als Vermittlungsstellen und als Anbieter Früher Hilfen genutzt Kühne Was sind die ersten Schritte auf der Landesebene um den Aufbau von Präventionsketten auf den Weg zu bringen Leykamm Organisatorische Hinweise Übersicht zu FAQ einrichten die durch die Community bereits beantwortet wurden Fischer Profile der Diskutant innen erweitern um die Quelle der Beiträge transparenter zu machen Fischer Die Zusammenfassung der Diskussion zum Herunterladen Auswertung der Diskussion auf der Kommunalen Austauschplattform Mai bis November 2013 pdf 476 KB Weitere Diskussionen Thema Gemeinsam Zwischenbilanz nach anderthalb Jahren Bundesinitiative Fru he Hilfen ziehen Auswertungszeitraum 04 August bis 30 November 2014 Nach anderthalb Jahren Bundesinitiative ist Vieles auf den Weg gebracht verschiedenste Projekte wurden auf oder ausgebaut Netzwerke und Angebote der Fru hen Hilfen sind in den Kommunen fest verankert Trotz des guten Startes und der bisherigen Erfolge sehen die Diskutierenden auch Optimierungspotenzial Unter anderem sollten einzelne Förderbereiche gestärkt und flächendeckend etabliert werden Somit bestehen zu Beginn des zweiten Förderzeitraums noch einige offene Fragen mehr Thema Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen Wie funktioniert das Auswertungszeitraum 05 März bis 04 April 2014 Beteiligung der Eltern Planungssicherheit und Kooperationswille haben eine Nachhaltige Wirkung Um Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen sicherzustellen müssen die Unterstützungsangebote finanziell und strukturell abgesichert sein Dies alleine reicht aber nicht aus Die Angebote müssen ebenfalls Akzeptanz finden in erster Linie bei den Eltern aber auch bei kommunalen Akteuren und Entscheidungsträgern Dies gelingt wenn die Angebote in regionale Strukturen eingebettet und mit bestehenden Ansätzen und Angeboten vor Ort verknüpft sind mehr Thema Ressourcenorientierung in den Frühen Hilfen Auswertungszeitraum 02 September bis 14 Oktober 2013 Ressourcen erkennen und als KRAFTQUELLE nutzbar machen Ressourcenorientierte Arbeit in den Frühen Hilfen setzt an den Kompetenzen und Stärken der Familien an Sie unterstützt Probleme und Belastungen möglichst eigenständig zu bewältigen und trägt dazu bei akute Gefährdungen der Kinder zu vermeiden Damit dies aber gelingen kann müssen auch die Fachkräfte in die Lage versetzt werden diesen anspruchsvollen Ansatz in die Praxis umzusetzen Neben ausreichender personeller Ausstattung und Qualifizierung gehören dazu auch Zeit für die Arbeit mit den Familien sowie für die Beteiligung an den kommunalen Netzwerken mehr Thema Möglichkeiten und Grenzen von zivilgesellschaftlichem Engagement in den Frühen Hilfen Auswertungszeitraum 01 August bis 01 September 2013 Ehrenamtliche ersetzen keine Fachkräfte sie sind aber ein wichtiger zusätzlicher Baustein Die Arbeit Ehrenamtlicher kann einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von jungen Familien im Rahmen der Frühen Hilfen leisten Voraussetzung hierfür ist eine gründliche Qualifi zierung der Ehrenamtlichen sowie deren professionelle Koordinierung und Begleitung Hierzu gehört insbesondere die Einbindung in die lokalen Netzwerke Frühe Hilfen um bei Bedarf frühzeitig an weiterführende Unterstützungsangebote verweisen zu können mehr Thema Welche Erfahrungen sammeln Sie mit dem Einsatz von

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/kommunale-austauschplattform/auswertungen-der-diskussioen-auf-der-austauschplattform/fachlicher-austausch-und-diskussion-6/ (2016-02-15)
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  • Fachlicher Austausch und Diskussion: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    deren Stärken ansetzen und 3 ihnen zu weiterer sozialer Unterstützung verhelfen Ressourcenorientierte Arbeit erfordert Ressourcen bei den Professionellen Breiten Raum nimmt in der Onlinediskussion die Frage ein welche Ressourcen die Professionellen benötigen um ihre Unterstützungsangebote letztlich für die Zielgruppen ressourcenorientiert ausrichten zu können Angesichts der vielfältigen Anforderungen und Herausforderungen fragt Anke Weismantel Erfurt ob nicht die Ressourcen vieler Akteure dadurch erschöpft werden dass sie mit Feuerlöschern gegen Großbrände kämpfen Bei den Fachkräften fehlen weder der Wille und die Ideen der Umsetzung stellt Holger Nieberg Hannover fest Doch der Gedanke an ressourcenorientiertes Handeln und die Konzepterstellung reichen nicht Nieberg weist in seinem Beitrag darauf hin dass die Einnahme einer ressourcenorientierten Haltung hohe Anforderungen insbesondere an Ausbildung und Qualifikation der Fachkräfte stelle Vielfach fehle das Können also ausgebildet zu sein eine ressourcenorientierte Haltung einzunehmen einen geschärften Blick dafür zu haben und den Methodenkoffer entsprechend aufgefüllt zu haben Doch auch wenn Wissen und Erfahrung vorhanden sind ist nicht immer ausreichend die notwendige Zeit vorhanden um in den Face to face Angeboten die ressourcen und lösungsorientierten Methoden tatsächlich anzuwenden Holger Nieberg Dies bestätigt auch Ulla Beckers Duisburg in ihrem Beitrag und betont Zeitdruck der Professionellen gehe letztlich immer zu Lasten der Ratsuchenden Dies gelte auch für die Möglichkeiten Vernetzungsarbeit zu leisten denn diese sei wichtig um über aktuelle Entwicklungen in der Kommune informiert zu sein und die Arbeit darauf ausrichten zu können Eine gute sozialraumorientierte Arbeit stehe und falle mit der Vernetzung im Stadtteil dem aufmerksamen Wahrnehmen von Veränderungen im Stadtteil und den dort ansässigen Einrichtungen der regelmäßigen Pflege von Kontakten dem Kennen von Aufgaben und Arbeitsweise der jeweiligen Einrichtung und unerlässlich dem persönlichen Engagement und den persönlichen Kontakten Die Bedeutung kommunaler Vernetzung betont auch Dieter Fischer und informiert darüber dass im Ostalbkreis alle beteiligten Träger für ihren Standort eine Netzwerkkarte erstellten um im Krisenfall schnell auf unterstützende Kontakte zurückgreifen zu können Die systematische Aufbereitung dieser Vernetzungsbeziehungen zahle sich aus denn regelmäßig finde er neue Personen die zwar da waren für mich aber seither nicht sichtbar waren Frank Lehmann Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weist auf ein aktuell an der Hochschule Koblenz Landau entwickeltes Qualifizierungsangebot für Fachkräfte im sozialen Bereich hin das u a auf die Stärkung der Ressourcen dieser Fachkräfte ausgerichtet ist Er lädt dazu ein sich an der Entwicklung des Angebotes zu beteiligen und bei Interesse Kontakt zu ihm aufzunehmen Holger Nieberg schlägt als Lösungsansatz vor die Fachdienste sollten sich zunächst einen systematischen Überblick über die vorhandenen Ressourcen verschaffen diese analysieren und dann neu ordnen Mit einer neuen Sortierung und Priorisierung könne es gelingen wieder den Wald vor lauter Bäumen zu sehen und den Blick fürs ressourcenorientierte Arbeiten zu schärfen Damit sei aber nicht gesagt dass ressourcenorientiertes Arbeiten nur bei einer optimalen Ausstattung möglich sei Es soll nur gesagt werden dass es leichter fällt und nachhaltiger ist wenn es gut vorbereitet angeleitet durchgeführt nachbearbeitet und weiterentwickelt ist Und dafür sind Zeitressourcen notwendig Die Zusammenfassung der Diskussion zum Herunterladen Auswertung der Diskussion auf der Kommunalen Austauschplattform September Oktober 2013 pdf 714 KB Weitere Diskussionen

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/kommunale-austauschplattform/auswertungen-der-diskussioen-auf-der-austauschplattform/fachlicher-austausch-und-diskussion-5/ (2016-02-15)
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  • Fachlicher Austausch und Diskussion: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    von Nöten sind Dies sei umso schwieriger als jede Familie eine ganz individuelle Begleitung erfordere Wer trage die Verantwortung so fragt Fr Preisendörfer falls die Unterstützung in den Familien einmal versagen sollte Ohne Koordination geht es nicht Die Koordination der Ehrenamtlichen stellt hohe fachliche Anforderungen und sollte nach Ansicht von Ute Taege Brandenburg a d Havel einer im Kinderschutz langjährig wirksame Fachkraft mit bewährter Leitungserfahrung im Allgemein Sozialpädagogischen Dienst des örtlichen Jugendamtes übertragen werden Einen wichtigen Aspekt des Einsatzes Ehrenamtlicher thematisiert Astrid Kothe Matysik wenn sie fragt Liebe Kolleginnen und Kollegen wie thematisieren Sie Schutz vor Übergriffen rund um den Einsatz von Ehrenamtlichen im Bereich Frühe Hilfen Dieter Fischer Ostalbkreis empfiehlt das 6 Augen Prinzip und verlinkt u a auf die Broschüre Führungszeugnisse bei Ehrenamtlichen nach dem Bundeskinderschutzgesetz des Deutschen Jugendringes Auch Eva Pertzborn empfiehlt aus ihrer Arbeit im Projekt wellcome die regelhafte Beantragung des großen polizeilichen Führungszeugnis für Ehrenamtliche Aufgaben Ehrenamtlicher Ehrenamtliche müssen nicht unbedingt neu geworben werden oft sind sie sich bereits in bestehende Strukturen eingebunden Keine Doppelstrukturen formuliert Knut Schneider Landratsamt Breisgau Hochschwarzwald als Prämisse seines Landratsamtes Wir können dadurch auch eine stabile Einbindung der Ehrenamtlichen in das Netzwerk Frühe Hilfen erreichen da die Wohlfahrtsverbände auch in anderen Bereichen der Frühen Hilfen und der Jugendhilfe schon unsere Partner sind Dieter Fischer Ostalbkreis berichtet von einem Online Marktplatz im Ostalbkreis auf dem zum einen einsatzbereite Freiwillige und zum anderen Unterstützungsangebote kommunizierbar sind Darüber hinaus bietet sein Jugendamt Fortbildungen für die Familienbesucher freier Träger an Als Einsatzbereiche für das Ehrenamt werden in der Diskussion genannt Einsatz zu Tages Zeiten an denen Professionelle i d R nicht verfügbar sind z B früh morgens oder abends Einsatz für Betreuungsaufgaben für die die Profis zu teuer wären Einsatz für besondere Zielgruppen z B als Sprach und Lesepaten Dr Frauke Zahradnik Karlsruhe spricht am Beispiel des Projektes wellcome von einer gelungenen Aufgabenteilung Auf der einen Seite die Entlastung der Familien durch Ehrenamtliche auf der anderen professionelle Hilfe und Unterstützung durch die Fachkräfte Eva Pertzborn ergänzt im Projekt wellcome ersetzten die Ehrenamtlichen keine Fachkräfte seien aber ein wichtiger zusätzlicher Baustein Beispiele ehrenamtlichen Engagements In der Diskussion werden mehrere Angebote genannt die systematisch Ehrenamtliche einbinden Das Projekt wellcome unterstützt Familien in den ersten drei Monaten nach der Geburt in den Netzwerken Gesunde Kinder in Brandenburg begleiten ehrenamtliche Patinnen und Paten die Familien bis zu drei Jahre Weitere Projekte die auf Familien bzw Familiengesundheitspaten aufbauen werden aus Dresden und Hanau genannt Die Zusammenfassung der Diskussion zum Herunterladen Auswertung der Diskussion auf der Kommunalen Austauschplattform August 2013 pdf 806 KB Weitere Diskussionen Thema Gemeinsam Zwischenbilanz nach anderthalb Jahren Bundesinitiative Fru he Hilfen ziehen Auswertungszeitraum 04 August bis 30 November 2014 Nach anderthalb Jahren Bundesinitiative ist Vieles auf den Weg gebracht verschiedenste Projekte wurden auf oder ausgebaut Netzwerke und Angebote der Fru hen Hilfen sind in den Kommunen fest verankert Trotz des guten Startes und der bisherigen Erfolge sehen die Diskutierenden auch Optimierungspotenzial Unter anderem sollten einzelne Förderbereiche gestärkt und flächendeckend etabliert werden Somit bestehen zu Beginn des

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/kommunale-austauschplattform/auswertungen-der-diskussioen-auf-der-austauschplattform/fachlicher-austausch-und-diskussion-4/ (2016-02-15)
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  • Fachlicher Austausch und Diskussion: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    hin dass auch verbindliche Qualitätsstandards für den Einsatz von Familienhebammen noch fehlen Für die gemeinsame Entwicklung solcher Qualitätsstandards könnte die kommunale Austauschplattform Frühe Hilfen ein geeigneter Ort darstellen Eine Diskutantin aus Duisburg weitet die Perspektive indem sie als Mitarbeiterin einer staatlich anerkannten Konfliktberatungsstelle für Schwangere anregt Mittel der Bundesinitiative auch für die Arbeit freier Träger zur Verfügung zu stellen Weitere Berufsgruppen Hebammen sind nicht die einzige Berufsgruppe die mit familienbezogenen Zusatzqualifikationen kommunale Unterstützungskonzepte umsetzen Mehrere Beiträge beschreiben gute Erfahrungen mit dem Einsatz von Familien Kinderkrankenschwestern bzw Familien Gesundheits und Kinderkrankenpflegerinnen Der Diskutant aus dem Ostalbkreis berichtet dass Familien Kinderkrankenschwestern in enger Anbindung an andere Beratungsangebote für werdende und junge Eltern bereits tätig werden können bevor massive Erziehungs Defizite manifest sind Eine Kollegin aus Berlin sieht hierin eine gute Chance die Versorgungsstrukturen in ländlichen Räumen weiter zu entwickeln und die Eltern und Kinder über das dritte Lebensjahr dem Ende der Frühen Hilfen hinweg zu begleiten Sie sieht dies als einen guten Ansatzpunkt für den Aufbau von kommunalen Präventionsketten welche Unterstützungsangebote im Lebensverlauf koordinieren Ehrenamtliche Zusätzlich zu den Familienhebammen und krankenschwestern können auch Ehrenamtliche die Familien begleiten und gut geschult eine wertvolle Ergänzung und Unterstützung der professionellen Arbeit sein Aus Essen wird berichtet dass dort Ehrenamtliche über das Wellcome Projekt eingebunden werden www wellcome online de Unsere Erfahrungen sind sehr positiv man benötigt aber viel Engagement und intensive Netzwerkarbeit Ein weiterer Mitdiskutant sieht in der Ehrenamtsarbeit viel Potenzial aber ebenso viel viel Arbeit wenn es beispielsweise darum gehe die Ehrenamtlichen für junge Familien sichtbar und damit verfügbar zu machen Die Zusammenfassung der Diskussion zum Herunterladen Auswertung der Diskussion auf der Kommunalen Austauschplattform Mai Juni 2013 02 pdf 304 KB Weitere Diskussionen Thema Gemeinsam Zwischenbilanz nach anderthalb Jahren Bundesinitiative Fru he Hilfen ziehen Auswertungszeitraum 04 August bis 30 November 2014 Nach anderthalb Jahren Bundesinitiative ist Vieles auf den Weg gebracht verschiedenste Projekte wurden auf oder ausgebaut Netzwerke und Angebote der Fru hen Hilfen sind in den Kommunen fest verankert Trotz des guten Startes und der bisherigen Erfolge sehen die Diskutierenden auch Optimierungspotenzial Unter anderem sollten einzelne Förderbereiche gestärkt und flächendeckend etabliert werden Somit bestehen zu Beginn des zweiten Förderzeitraums noch einige offene Fragen mehr Thema Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen Wie funktioniert das Auswertungszeitraum 05 März bis 04 April 2014 Beteiligung der Eltern Planungssicherheit und Kooperationswille haben eine Nachhaltige Wirkung Um Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen sicherzustellen müssen die Unterstützungsangebote finanziell und strukturell abgesichert sein Dies alleine reicht aber nicht aus Die Angebote müssen ebenfalls Akzeptanz finden in erster Linie bei den Eltern aber auch bei kommunalen Akteuren und Entscheidungsträgern Dies gelingt wenn die Angebote in regionale Strukturen eingebettet und mit bestehenden Ansätzen und Angeboten vor Ort verknüpft sind mehr Thema Welche Themen möchten Sie in der nächsten Runde der Online Diskussionen besprechen Auswertungszeitraum 14 Mai bis 15 November 2013 Die meisten Themenwünsche lassen sich den drei Aufgabenbereichen der BI zuordnen Netzwerkarbeit Familienhebammen Ehrenamtliche Sie weisen unterschiedliche Abstraktionsniveaus auf und eignen sich deshalb unterschiedlich gut als Ausgangsfragen für Online Diskussionen Die folgende Auflistung

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/kommunale-austauschplattform/auswertungen-der-diskussioen-auf-der-austauschplattform/fachlicher-austausch-und-diskussion-2/ (2016-02-15)
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  • Fachlicher Austausch und Diskussion: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    zumindest der Allgemeinmedizin und der Kinder und Jugendmedizin Eingang finden Als Reaktion auf diesen Beitrag wird vorgeschlagen einen Standard für Vorträge in ärztlichen Gremien zu entwickeln damit dort verstanden werden kann um was es zwischen Frühen Hilfen und Kinderschutz ankommt Es wird auch angesprochen dass auch die Netzwerkpartner in den kommunalen Netzwerken Frühe Hilfen kontinuierlich fortgebildet werden müssen Am Beispiel des Landes Brandenburg werden verschiedene Kompetenzträger aufgezählt die dies übernehmen können Neben den Koordinierungsstellen der lokalen Netzwerke seien dies beispielsweise auch die Fachstellen zum Kinderschutz die Landeskoordinierungsstellen oder ausgewiesene Kompetenzzentren der Bundesländer an Universitäten und Fachhochschulen Kompetenzen der Netzwerk Koordinator innen stärken In den Diskussionsbeiträgen werden verschiedene Qualifizierungsbedarfe für Netzwerk Koordinator innen genannt die sich wesentlich auf die Verstetigung und Entwicklung des Netzwerkes richten Eine Diskutantin aus führt auf dass es für eine nachhaltige und transparente Netzwerkarbeit wichtig sei Qualifikationen in Prozessplanung und der Moderation von Großgruppen zu vermitteln Aus Erfurt wird berichtet dass die Netzwerkpartner innen aus Erfurt vor allem die Themen Datenschutz und Austausch von Informationen als relevant bewerten Die Zusammenfassung der Diskussion zum Herunterladen Auswertung der Diskussion auf der Kommunalen Austauschplattform Mai Juni 2013 01 pdf 298 KB Weitere Diskussionen Thema Gemeinsam Zwischenbilanz nach anderthalb Jahren Bundesinitiative Fru he Hilfen ziehen Auswertungszeitraum 04 August bis 30 November 2014 Nach anderthalb Jahren Bundesinitiative ist Vieles auf den Weg gebracht verschiedenste Projekte wurden auf oder ausgebaut Netzwerke und Angebote der Fru hen Hilfen sind in den Kommunen fest verankert Trotz des guten Startes und der bisherigen Erfolge sehen die Diskutierenden auch Optimierungspotenzial Unter anderem sollten einzelne Förderbereiche gestärkt und flächendeckend etabliert werden Somit bestehen zu Beginn des zweiten Förderzeitraums noch einige offene Fragen mehr Thema Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen Wie funktioniert das Auswertungszeitraum 05 März bis 04 April 2014 Beteiligung der Eltern Planungssicherheit und Kooperationswille haben eine Nachhaltige Wirkung Um Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen sicherzustellen müssen die Unterstützungsangebote finanziell und strukturell abgesichert sein Dies alleine reicht aber nicht aus Die Angebote müssen ebenfalls Akzeptanz finden in erster Linie bei den Eltern aber auch bei kommunalen Akteuren und Entscheidungsträgern Dies gelingt wenn die Angebote in regionale Strukturen eingebettet und mit bestehenden Ansätzen und Angeboten vor Ort verknüpft sind mehr Thema Welche Themen möchten Sie in der nächsten Runde der Online Diskussionen besprechen Auswertungszeitraum 14 Mai bis 15 November 2013 Die meisten Themenwünsche lassen sich den drei Aufgabenbereichen der BI zuordnen Netzwerkarbeit Familienhebammen Ehrenamtliche Sie weisen unterschiedliche Abstraktionsniveaus auf und eignen sich deshalb unterschiedlich gut als Ausgangsfragen für Online Diskussionen Die folgende Auflistung der Fragestellungen versucht die Fragen innerhalb der Gliederungspunkte von konkret zu allgemein übergreifend zu sortieren mehr Thema Ressourcenorientierung in den Frühen Hilfen Auswertungszeitraum 02 September bis 14 Oktober 2013 Ressourcen erkennen und als KRAFTQUELLE nutzbar machen Ressourcenorientierte Arbeit in den Frühen Hilfen setzt an den Kompetenzen und Stärken der Familien an Sie unterstützt Probleme und Belastungen möglichst eigenständig zu bewältigen und trägt dazu bei akute Gefährdungen der Kinder zu vermeiden Damit dies aber gelingen kann müssen auch die Fachkräfte in die Lage versetzt werden diesen anspruchsvollen

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/kommunale-austauschplattform/auswertungen-der-diskussioen-auf-der-austauschplattform/fachlicher-austausch-und-diskussion-1/ (2016-02-15)
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  • Fachlicher Austausch und Diskussion: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    dass die Befähigung der Eltern besonders wichtig sei und man von den jeweiligen Ressourcen und Möglichkeiten ausgehen müsse indem Eltern zuallererst in ihrer Rolle als Eltern und nicht als Migranten oder als solche mit erzieherischem Bedarf gesehen werden Diese Befähigung sei eine wichtige Voraussetzung für aktive Beteiligung der Eltern Ein aus Hannover eingestelltes Arbeitspapier Prinzipien der Elternarbeit bündelt auf einer kompakten Seite zahlreiche Aspekte der Diskussion von der ressourcenorientierten wertschätzenden Haltung Eltern sind Experten bis zur aktiven Beteiligung der Eltern in allen Phasen der Planung und Umsetzung Weiterer Diskussionsbedarf Mehrere Programme der Elternbildung werden in der Diskussion angesprochen und werfen die im Rahmen der Diskussion nicht thematisierte Frage auf wo Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede der verfolgten Ansätze liegen In der Online Diskussion dominieren die Gemeinsamkeiten der Diskutant innen so dass Beteiligter zwischendurch fragt Wie kommen wir jetzt in eine Diskussion einen Dialog zum Thema Ein weiterer Diskutant merkt an eine gewisse Zurückhaltung bei der Diskussion zum Thema sei nicht überraschend denn hier kann man schnell was vermeintlich Falsches sagen oder machen Doch gerade in der systematischen Auseinandersetzung mit Fehlern liege ein großes Verbesserungspotenzial Die Zusammenfassung der Diskussion zum Herunterladen Auswertung der Diskussion auf der Kommunalen Austauschplattform Mai Juni 2013 pdf 302 KB Weitere Diskussionen Thema Gemeinsam Zwischenbilanz nach anderthalb Jahren Bundesinitiative Fru he Hilfen ziehen Auswertungszeitraum 04 August bis 30 November 2014 Nach anderthalb Jahren Bundesinitiative ist Vieles auf den Weg gebracht verschiedenste Projekte wurden auf oder ausgebaut Netzwerke und Angebote der Fru hen Hilfen sind in den Kommunen fest verankert Trotz des guten Startes und der bisherigen Erfolge sehen die Diskutierenden auch Optimierungspotenzial Unter anderem sollten einzelne Förderbereiche gestärkt und flächendeckend etabliert werden Somit bestehen zu Beginn des zweiten Förderzeitraums noch einige offene Fragen mehr Thema Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen Wie funktioniert das Auswertungszeitraum 05 März bis 04 April 2014 Beteiligung der Eltern Planungssicherheit und Kooperationswille haben eine Nachhaltige Wirkung Um Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen sicherzustellen müssen die Unterstützungsangebote finanziell und strukturell abgesichert sein Dies alleine reicht aber nicht aus Die Angebote müssen ebenfalls Akzeptanz finden in erster Linie bei den Eltern aber auch bei kommunalen Akteuren und Entscheidungsträgern Dies gelingt wenn die Angebote in regionale Strukturen eingebettet und mit bestehenden Ansätzen und Angeboten vor Ort verknüpft sind mehr Thema Welche Themen möchten Sie in der nächsten Runde der Online Diskussionen besprechen Auswertungszeitraum 14 Mai bis 15 November 2013 Die meisten Themenwünsche lassen sich den drei Aufgabenbereichen der BI zuordnen Netzwerkarbeit Familienhebammen Ehrenamtliche Sie weisen unterschiedliche Abstraktionsniveaus auf und eignen sich deshalb unterschiedlich gut als Ausgangsfragen für Online Diskussionen Die folgende Auflistung der Fragestellungen versucht die Fragen innerhalb der Gliederungspunkte von konkret zu allgemein übergreifend zu sortieren mehr Thema Ressourcenorientierung in den Frühen Hilfen Auswertungszeitraum 02 September bis 14 Oktober 2013 Ressourcen erkennen und als KRAFTQUELLE nutzbar machen Ressourcenorientierte Arbeit in den Frühen Hilfen setzt an den Kompetenzen und Stärken der Familien an Sie unterstützt Probleme und Belastungen möglichst eigenständig zu bewältigen und trägt dazu bei akute Gefährdungen der Kinder zu vermeiden Damit dies aber gelingen kann

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/kommunale-austauschplattform/auswertungen-der-diskussioen-auf-der-austauschplattform/fachlicher-austausch-und-diskussion/ (2016-02-15)
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