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  • Rede Caren Marks: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Förderphase spielten auch bei den Beratungen zum Bundeskinderschutzgesetz eine wesentliche Rolle Ich möchte kurz drei wichtige Ergebnisse nennen Qualifiziert koordinierte kommunale Netzwerke sind notwendig wenn die sektorenu bergreifende Vermittlung von passgenauen Hilfen gelingen soll Familienhebammen und Fachkräfte aus vergleichbaren Gesundheitsfachberufen erreichen niedrigschwellig Familien Schwangerschaftsberatungsstellen und Geburtskliniken sind wichtige Kooperationspartner mit Schlu sselfunktion fu r den Zugang zum Netzwerk Fru he Hilfen Am 1 Januar 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten Das Gesetz stärkt Prävention und Intervention gleichermaßen Es fu hrt zu weiteren Verbesserungen beim Kinderschutz Das Gesetz steht fu r bessere Unterstu tzungsangebote fu r Eltern und Kinder sowie fu r mehr Zusammenarbeit der Akteure durch Netzwerke im Kinderschutz und in den Fru hen Hilfen Mit dieser Gesetzesinitiative haben wir auch das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz KKG neu eingefu hrt Das Besondere an diesem Gesetz ist dass der Gesetzgeber darin erstmals Fru he Hilfen normiert hat als möglichst fru hzeitige koordinierte und multiprofessionelle Angebote fu r Mu tter und Väter sowie schwangere Frauen und werdende Väter Es geht darum die Entwicklung von Kindern vor allem in den ersten Lebensjahren gut zu begleiten Es geht auch darum insbesondere Familien in belastenden Lebenslagen durch eine Vernetzung von Gesundheitssystem und Kinder und Jugendhilfe fru hzeitig zu erreichen und passgenau zu unterstu tzen Dabei denke ich nicht nur an die Zusammenarbeit von Gesundheitssystem und Kinder und Jugendhilfe Ich denke auch an andere Akteure wie beispielsweise Schwangerschaftsberatungsstellen und Fru hfördereinrichtungen Auch sie sind wichtige Partner in den kommunalen Netzwerken Fru he Hilfen Damit der strukturelle Auf und Ausbau der Fru hen Hilfen sowie die Weiterentwicklung der kommunalen Netzwerke vorankommt wurde die Bundesinitiative Fru he Hilfen etabliert Unter anderem Frau Ministerin Schwesig hat sich damals dafu r stark gemacht Das Bundesfamilienministerium arbeitet seitdem mit Hochdruck daran Der Bund stellt 177 Mio Euro fu r die Jahre 2012 bis 2015 zur Verfu gung Seit dem 5 November liegt nun der Zwischenbericht 2014 zur Bundesinitiative Fru he Hilfen vor Sie haben vielleicht mitbekommen auch das Bundeskabinett hat dazu eine Stellungnahme abgegeben Der Bericht wurde vom Nationalen Zentrum Fru he Hilfen als Koordinierungsstelle des Bundes erstellt und beruht auf den Zwischenergebnissen der Begleitforschung zur Bundesinitiative Einige interessante Zahlen aus dem Bericht 76 Prozent der Jugendamtsbezirke sind der Meinung dass es durch die Bundesinitiative bessere Möglichkeiten gibt Familien in belastenden Lebenslagen zu unterstu tzen 98 Prozent der Jugendamtsbezirke haben Netzwerkkoordinierungsstellen eingerichtet In 84 Prozent der Jugendamtsbezirke wird Betreuung und Begleitung durch Familienhebammen und vergleichbare Gesundheitsfachberufe angeboten Ich finde diese Zahlen sprechen fu r sich und machen deutlich dass die Zusammenarbeit vor Ort gestärkt wurde Die strukturellen Voraussetzungen in Ländern und Kommunen fu r Netzwerke wurden geschaffen Das hat zudem die Halbzeitkonferenz zur Bundesinitiative Fru he Hilfen die vor kurzem von Frau Ministerin Schwesig und Frau PSt Fischbach eröffnet wurde gezeigt Dort haben Vertreterinnen und Vertretern aus Bund Ländern und Kommunen sowie von freien Trägern Verbänden und weiteren Institutionen Bilanz gezogen Sehr gefreut hat mich dass auch viele Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheitsbereich darunter auch Ärztinnen

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/wir-ueber-uns/nzfh-tagungsdokumentationen/tagung-qualitaetszirkel/rede-caren-marks/ (2016-02-15)
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  • Zusammenfassung der Tagung: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    und dem NZFH zusammensetzt Moderatoren Tandems wurden geschult und Qualitätszirkel eingerichtet in denen nach der Methode der Familienfallkonferenz Unterstützungsmöglichkeiten für betreute Familien beraten wurden Zwischenzeitlich konnte sogar ein Selektivvertrag mit dem BKK Landesverband Süd zur Finanzierung ärztlicher Leistungen abgeschlossen werden Honoriert werden die Fallfindung und die motivierende Beratung der Eltern durch die Ärztinnen und Ärzte Diesbezügliche Vertragsinstrumente wurden entwickelt und die Ärztinnen und Ärzte darauf geschult Zudem wird das Modellprojekt wissenschaftlich begleitet Nutzen und Vorteile aus Sicht von Krankenkasse und Jugendhilfe Kindeswohl kennt keine Grenzen Wie Sybille Aurig Schramm Stv Abteilungsleiterin des BKK Landesverbandes Süd erklärte musste zunächst nach einer gemeinsamen Rechtsgrundlage gesucht werden die der BKK eine Kooperation und Finanzierung überhaupt ermöglichte Es gehörte Mut und Freigeist dazu die Hürden zu überwinden und sich über Beschränkungen hinwegzusetzen Denn so betonte sie Kindeswohl kennt keine Grenzen Ergebnis war eine dreiseitige Rahmenvereinbarung zwischen Kassenärztlicher Vereinigung Baden Württemberg BKK Landesverband und den Kommunalen Spitzenverbänden in Baden Württemberg dem bis Ende November 2014 28 Bkk en beigetreten sind aktuelle Liste der teilnehmenden BKK en Sie alle eint die Überzeugung dass die Gesellschaft als Ganze davon profitiert wenn Frühe Hilfen von Anfang an dort ankommen wo sie benötigt werden Wir sind stolz als erste Kassenart in Baden Württemberg eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen zu haben so Aurig Schramm Aus Baden Württemberg sollte ein Leuchtfeuer hervorgehen und damit ein positiver Flächenbrand möglichst in ganz Deutschland damit sich überall solche Projekte etablieren betonte sie Denn der Nutzen für die Krankenkassen ist groß Die Qualitätszirkel fördern die Zusammenarbeit von niedergelassener Ärzteschaft und Jugendhilfe und stärken den präventiven Ansatz Auf diese Weise können Belastungen frühzeitig erkannt spätere gesundheitliche Schädigungen und Entwicklungsstörungen vermieden Kosten reduziert und Leid und Benachteiligung von Kindern vermindert werden Wege entstehen dadurch dass man sie geht Auch von Seiten der Jugendhilfe wird der Nutzen des Modellprojekts als sehr hoch bewertet Wie Ullrich Böttinger Leiter Amt für Soziale und Psychologische Dienste Landratsamt Ortenaukreis und Vertreter des Landkreistags Baden Württemberg erklärte verbessern die interprofessionellen Qualitätszirkel den Zugang zur Jugendhilfe Sie haben die Vernetzung in den Frühen Hilfen die ohnehin Auftrag der Jugendhilfe ist noch wesentlich gestärkt Ermöglicht wird dies durch die Kommunikation beider Systeme auf Augenhöhe sowie das gegenseitige Erkennen und Anerkennen der Kompetenzen und Grenzen Der Respekt vor der jeweiligen Profession wächst dadurch stark an Die gute Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen garantiert den Erfolg der Frühen Hilfen so Ullrich Böttinger Wege entstehen dadurch dass man sie geht und erfolgreiche Wege sollte man gemeinsam weitergehen schloss er in Anlehnung an Franz Kafka Das Modellprojekt in der Praxis Implementierung und Umsetzung Was dieses Projekt so erfolgreich gemacht hat ist die Bereitschaft der Beteiligten sich irritieren zu lassen erklärte Prof Dr Siebolds der mit der Konzeption und Durchführung des Modellprojekts beauftragt wurde Bevor der organisatorische vertragliche und finanzielle Rahmen von allen Beteiligten geschaffen wurde ging es vor allem um eines einen Raum zu öffnen in dem Irritation auf beiden Seiten möglich ist und zu Entwicklung führt Zu Beginn der Projektentwicklung sahen sich die Initiatoren mit Unterschieden der beiden Systeme konfrontiert

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/wir-ueber-uns/nzfh-tagungsdokumentationen/tagung-qualitaetszirkel/zusammenfassung-der-tagung-inhalte-und-ergebnisse/ (2016-02-15)
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  • BZgA Shop Detailseite: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Bundesländer Praxisentwicklung und Forschung Wir über uns Aufgaben Ziele Träger Beirat Projekte NZFH Tagungsdokumentationen Veranstaltungskalender Newsletter Presse Kontakt Glossar Nachrichten Materialien Login zurück zur Liste Bundesinitiative Frühe Hilfen Zwischenbericht 2014 Mit Stellungnahme der Bundesregierung Bestellnummer 16000164 Schutzgebühr kostenlos Thema Die Publikation umfasst den Zwischenbericht zur Bundesinitiative Frühe Hilfen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen als Koordinierungsstelle des Bundes Er basiert gem Art 8 VV BIFH auf den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitforschung und den Erfahrungen der Kommunen der Länder und der Bundesebene Der Bericht bildet die Grundlage für die Beratungen zwischen Bund Ländern und Kommunen über den ab 2016 einzurichtenden Fonds Medienart Broschüre DIN A 4 148 Seiten Funktionen PDF herunterladen in den Warenkorb Inhalt Abstract Der erste Teil der Publikation enthält Angaben zu den Aufgaben und Ergebnissen der Koordinierungsstelle sowie die Darstellung der Mittelverwendung durch Bund Länder und Kommunen Den Schwerpunkt bilden die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung zur Bundesinitiative Darüber hinaus werden Modelle systematischer Kooperation des Gesundheitswesens mit der Kinder und Jugendhilfe erörtert Im zweiten Teil stellen die Bundesländer die Maßnahmenumsetzung auf Landesebene vor und berichten über die Erfahrungen ihrer Koordinierungsstellen Den beiden Teilen ist eine Stellungnahme der Bundesregierung vorangestellt zurück zur Liste Materialien des NZFH bestellen Fachheft Schutzfaktoren bei Kindern

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/no_cache/materialien-des-nzfh-bestellen/bzga-shop-detailseite/?tx_bzgashop_pi2[articleNumber]=2452 (2016-02-15)
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  • BZgA Shop Detailseite: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    heranziehen und deren Qualifizierungsbedarfe erschließen In seiner Systematik orientiert sich das Kompetenzprofil am Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen DQR Medienart Broschüre DIN A4 76 Seiten Funktionen PDF herunterladen in den Warenkorb Inhalt Abstract Das Kompetenzprofil beschreibt charakteristische Aufgaben Handlungsanforderungen und daraus abgeleitete Kompetenzen für Familien Gesundheits und Kinderkrankenpflegerinnen und pfleger in den Frühen Hilfen Kurztitel FGKiKP in den Frühen Hilfen Es wurde erstellt im Kontext der Bundesinitiative Früher Hilfen und ist durch die Verwaltungsvereinbarung Bundesinitiative Frühe Hilfen gem 3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz gleichermaßen wie das Kompetenzprofil Familienhebammen Basis für den Einsatz und die Qualifizierung von Familienhebammen und vergleichbaren Gesundheitsberufe Das Kompetenzprofil wurde vom NZFH in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis entwickelt Die Familie Gesundheits und Kinderkrankenpflege in den Frühen Hilfen berührt vielfältige Handlungsfelder und Aufgabenbereiche Zudem sind die strukturellen und konzeptionellen Ausgangsbedingungen in den Kommunen heterogen Um den Anforderungen mit einem Kompetenzprofil gerecht zu werden versteht sich dieses als umfassende Darstellung von kontextbezogenen Kompetenzen die Gesundheits und Kinderkrankenpflegerinnen und pfleger auf verschiedenen Wegen erwerben durch ihre berufliche Praxis durch Fort bzw Weiterbildung zur FGKiKP durch Supervision Fachberatung oder kollegiale Beratung vertiefen Die Entwicklung dieser Kompetenzen wird deshalb als kontinuierlicher

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/no_cache/materialien-des-nzfh-bestellen/bzga-shop-detailseite/?tx_bzgashop_pi2[articleNumber]=2398 (2016-02-15)
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  • Glossar: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 1 2 3 4 5 weiter AEH Allgemeiner Sozialer Dienst ASD Ambulant vs Stationär Ambulante Erziehungshilfe AEH Ambulanter Kinderkrankenpflegedienst Amtsvormundschaft Anamnese Anhaltsbogen Anonyme Fallberatung Anonyme Fallkonferenz Anonymisierte Fallbesprechung Approbation Arbeitsgemeinschaften ARGE Aufenthaltsbestimmungspfleger AWO Begleiteter Umgang Begutachtung Behinderung Beistandschaft Bereitschaftspflege Familiäre Bereitschaftsbetreuung 1 2 3 4 5 weiter Fachkompetenz Fachkompetenz umfasst Wissen und Fertigkeiten

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  • Grußworte: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Recht auf Gesundheit und gesundes Aufwachsen so bezog sich Prof Dr Elisabeth Pott auf die UN Kinderrechtskonvention Das Engagement der Frühen Hilfen knüpft an diesen grundlegenden Rechten der Kinder an Die Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung Fachkräfte in den Kliniken und Vertreterinnen der Netzwerke Frühe Hilfen lässt erkennen wie groß der Wunsch und die Bereitschaft sind sich zu vernetzen und voneinander zu lernen Wie Studien des NZFH zeigen hat die Vermittlung von Angeboten der Frühen Hilfen in den Geburtskliniken bereits zugenommen Die Zusammenarbeit von Gesundheitswesen und Kinder und Jugendhilfe war immer gewünscht doch gilt es so manche Hürde zu überwinden und gegenseitiges Verständnis zu schaffen für unterschiedliche institutionelle Rahmenbedingungen und Konzepte Den Trend zu engeren Kooperationen will die Tagung unterstützen indem sie drei Aspekte hervorhebt Qualifizierung der Fachkräfte Beteiligung von Eltern in den Frühen Hilfen Transfer und Weiterentwicklung bewährter Praxis Die Qualifizierung der Fachkräfte ist eine wichtige Säule der Arbeit des NZFH Sie richtet sich sowohl an Vertreterinnen und Vertreter der Netzwerke Frühe Hilfen als auch an das Fachpersonal in den Kliniken Vor diesem Hintergrund begrüßte Prof Dr Elisabeth Pott das Filmprojekt GuStaF Guter Start in die Familie eine Initiative von Frau Prof Dr Thyen und der Universität Lübeck Der Film beschreibt wie die Ansprache der Eltern auf eine Weise gelingen kann dass sie sich angenommen und ernst genommen fühlen Vertrauen betonte Prof Elisabeth Pott ist die Grundlage für alles Und Vertrauen schafft auch der zweite wichtige Aspekt die Partizipation Die Einbeziehung der Eltern als Experten ihrer Kinder garantiert die optimale Passung zwischen Bedarf und Hilfsangebot Wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Frühen Hilfen bietet nicht zuletzt das Podiumsgespräch mit geladenen Müttern im Rahmen der Tagung Die WHO UNICEF Initiative Babyfreundlich zeigt wie wichtig es ist die Eltern Kind Bindung bereits in der Geburtsklinik zu fördern Es führen immer mehrere Wege zum Ziel betonte Prof Pott und verwies dabei auf die Vielfalt der auf der Tagung vorgestellten Ansätze gelungener Kooperationen zwischen Geburtskliniken und Frühen Hilfen Das afrikanische Sprichwort Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind großzuziehen kann als Sinnbild für das verstanden werden was die Frühen Hilfen leisten Genauso wie das Dorf stehen sie den Eltern nach der Geburt ihrer Kinder zur Seite Die Politik der Befähigung Prof Dr Georg Cremer Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes e V Das Bundeskinderschutzgesetz definiert den Auftrag zu Hilfen der Befähigung indem es dort heißt Aufgabe der staatlichen Gemeinschaft ist es soweit erforderlich Eltern bei der Wahrnehmung ihres Erziehungsrechts und ihrer Erziehungsverantwortung zu unterstützen 1 Abs 3 KKG Während Artikel 6 des Grundgesetzes das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht zur Pflege und Erziehung ihrer Kinder festschreibt und damit dem Gedanken der Freiheit und der Abwehr staatlicher Übergriffigkeit folgt wird dies heute durch eine Politik der Befähigung ergänzt Die Frühen Hilfen sind ein Beispiel für die Integration des Befähigungsgedankens in die Sozialpolitik Und das ist dringend notwendig betonte Prof Cremer Denn die Defizite des Sozialstaates liegen nicht in einem Mangel an Hilfen sondern in der ungenügenden Prävention von

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/wir-ueber-uns/nzfh-tagungsdokumentationen/fachtagung-fruehe-hilfen-und-geburtskliniken/grussworte/ (2016-02-15)
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  • Vortrag Thyen: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Gesundheitswesens Ambulante und stationäre medizinische Versorgung stehen im Vordergrund und damit einhergehend nachweisbare Wirksamkeit und wirtschaftliche Effizienz Hier sind zwar Früherkennungen von Krankheiten eingeschlossen jedoch nicht im Sinne einer primären Prävention sondern mit dem Ziel eines frühzeitigen Behandlungsbeginns Die Früherkennung von Kindesmisshandlung und vernachlässigung wurde vom gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen aufgrund fehlender Evidenz des Nutzens nicht aufgenommen Verortung der Prävention Präventive gesundheitsfördernde Maßnahmen haben insgesamt nur einen geringen Anteil im Leistungskatalog des Gesundheitswesens Auf Bundesebene erfolgt Prävention über BZgA und RKI auf Länder und kommunaler Ebene u a über den öffentlichen Gesundheitsdienst Mütter und Familienberatung Frühförderung und Gesundheitsförderung im Quartier sind neben anderen eingeschlossen Der Begriff der Prävention wird in den verschiedenen Systemen unterschiedlich verwendet Frühe Hilfen Frühförderung und Angebote des Gesundheitswesen verfolgen jedoch das gleiche Ziel die Entwicklungsförderung der Kinder Frühe Hilfen setzen dabei zeitlich früher an nämlich bereits in der Schwangerschaft während die Frühförderung erst greift wenn eine Behinderung eines Kindes deutlich wird Die Jugendhilfe wiederum wird traditionellerweise mit Maßnahmen zum Kinderschutz Erziehungshilfen oder der Verbesserung der Bildungschancen häufig erst vergleichsweise spät aktiv so manches Mal sogar erst wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen war Gesundheitsförderung die Verknüpfung der Systeme Eine Verknüpfung der verschiedenen Systeme dient somit dem umfassenden Wohl der Kinder über zentrale Lebensphasen hinweg von der Geburt bis ins Jugendalter Wie aber kann das gelingen Alle Systeme eint trotz unterschiedlicher Regelungen und Arbeitsweisen das Konzept der Gesundheitsförderung Sie kann von allen für die Netzwerke Frühe Hilfen relevanten Bereichen gleichermaßen umgesetzt werden Schwangerschaftsberatung Frühe Hilfen Frühförderung und Kinder und Jugendhilfe Das NZFH hat die Herkulesaufgabe übernommen als Mittlerin die Brücke zwischen den nach unterschiedlichen Logiken handelnden Systemen zu schlagen Geburtskliniken und Frühe Hilfen Brücken bauen Die Einbeziehung des Gesundheitswesens insbesondere der Geburtskliniken als Partner der Frühen Hilfen hat in den letzten Jahren an Bedeutung hinzu gewonnen Es gibt bereits einige erfolgreiche Beispiele die auch auf der Tagung vorgestellt wurden Doch in welcher Form ist eine Anbindung an die Angebote der Frühen Hilfen angesichts des Alltags und der Regelungen innerhalb der Kliniken überhaupt möglich An dieser Frage setzt das Projekt Guter Start in die Familie GuStaF des Universitätsklinikums Lübeck an ein Fortbildungsprogramm und Betreuungskonzept für begleitende Familienunterstützung und Vernetzung rund um die Geburt das eine gleichnamige Filmproduktion mit einschließt In Film und Gesamtprogramm werden Wege aufgezeigt wie die Verknüpfung zwischen Klinikalltag und Frühen Hilfen gelingen kann Da das ohnehin bestehende Multitasking in Kliniken kaum Freiräume zuließe so Thyen gehe es weniger darum neue zeitaufwändige Aufgabengebiete einzuführen als vielmehr innerhalb der täglichen Arbeit eine andere Haltung zu etablieren Momente die sich beispielweise im Rahmen von Untersuchungen oder Arzt Patienten Gesprächen ergeben könnten genutzt werden um den möglichen Hilfebedarf in Familien zu erkennen ein vertiefendes Gespräch anzuschließen und ggf an Angebote der Frühen Hilfen weiterzuleiten Ein kurzer und leicht handhabbarer Anhaltsbogen für ein vertiefendes Gespräch bei wahrgenommenem Hilfebedarf sei dabei viel eher in den Klinikalltag zu integrieren als ein umfassendes Screening Grundlage jedweden gelingenden Engagements seien Achtsamkeit eine klientenzentrierte Gesprächshaltung mit Empathie Wertschätzung und Akzeptanz sowie

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/wir-ueber-uns/nzfh-tagungsdokumentationen/fachtagung-fruehe-hilfen-und-geburtskliniken/vortrag-thyen/ (2016-02-15)
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  • Foren Gute Praxis: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Interesse an diesen Fragestellungen spiegelte sich in reger Beteiligung der Teilnehmenden wider Erfahrungen aus der Praxis wurden ausgetauscht Hürden diskutiert und Lösungsansätze angeregt Die Foren im Überblick Forum 1 Havelländisches Netzwerk Gesunde Kinder Havelland Kliniken Download Folienvortrag pdf 5 3 MB Forum 2 Guter Start ins Kinderleben St Marienkrankenhaus Ludwigshafen Download Folienvortrag pdf 3 2 MB Forum 3 Babylotse Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift Hamburg und Babylotse Plus Charité Virchow Klinikum Berlin Download Folienvortrag Babylotse Hamburg pdf 3 5 MB Download Folienvortrag Babylotse PLUS Berlin pdf 795 KB Forum 4 KinderZUKUNFT NRW Städtisches Klinikum Solingen Download Folienvortrag V Soditt pdf 755 KB Download Folienvortrag Chr Steinebach R Mann pdf 334 Forum 5 WHO UNICEF Initiative Babyfreundlich Download Folienvortrag pdf 3 7 MB Zwei der fünf Foren stellen wir Ihnen in ausführlicher Form vor Forum 3 Babylotse Hamburg und Babylotse Plus Charité Berlin Babylotse Plus in der Berliner Charité entstand in enger Kooperation mit Babylotse Hamburg im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift Beide Kliniken setzen Babylotsen als Bindeglied zwischen den Kliniken und dem Netzwerk Frühe Hilfen ein Sie sind Ansprechpartner für die Mütter vor und nach der Geburt und stellen bei Bedarf den Kontakt zu weiterführenden Hilfen her mehr Forum 2 Guter Start ins Kinderleben Ludwigshafen In Ludwigshafen wird erfolgreich umgesetzt was noch als außergewöhnlich gilt eine enge Kooperation zwischen Geburtsklinik und Stadtjugendamt Beide sind dadurch in der Lage ihr Engagement zum Wohle der Familien auszuweiten Das hat die Geburtshilfliche Klinik im St Marienkrankenhaus und das Stadtjugendamt Ludwigshafen motiviert sich 2007 gemeinsam an dem Modellprojekt der Frühen Hilfen Guter Start ins Kinderleben zu beteiligen mehr Projektsteckbriefe Die beteiligten Kliniken stellten ihr Angebot in kurzen Steckbriefen vor Dargestellt sind die Kooperationspartner und die konkrete Umsetzung Früher Hilfen vor Ort mehr Zur Hauptseite Wir über uns Aufgaben Ziele Träger Beirat Projekte NZFH Tagungsdokumentationen NZFH Workshop zur Qualitätsentwicklung für

    Original URL path: http://www.fruehehilfen.de/wir-ueber-uns/nzfh-tagungsdokumentationen/fachtagung-fruehe-hilfen-und-geburtskliniken/foren-gute-praxis/ (2016-02-15)
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