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  • Glossar: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Beirat Projekte NZFH Tagungsdokumentationen Veranstaltungskalender Newsletter Presse Kontakt Glossar Nachrichten Materialien Login Glossar Glossar alle Einträge 0 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 1 2 3 4 5 weiter AEH Allgemeiner Sozialer Dienst ASD Ambulant vs Stationär Ambulante Erziehungshilfe AEH Ambulanter Kinderkrankenpflegedienst Amtsvormundschaft Anamnese Anhaltsbogen Anonyme Fallberatung Anonyme Fallkonferenz Anonymisierte Fallbesprechung Approbation Arbeitsgemeinschaften ARGE Aufenthaltsbestimmungspfleger AWO Begleiteter Umgang Begutachtung Behinderung Beistandschaft Bereitschaftspflege Familiäre Bereitschaftsbetreuung 1 2 3 4 5 weiter Arbeitsgemeinschaften ARGE Unter dem Oberbegriff ARGE bzw Jobcenter versteht man die Träger für Leistungen nach dem SGB II besser bekannt als Arbeitslosengeld II oder Hartz IV Da das Arbeitslosengeld II kommunale Zuständigkeiten Kosten der Unterkunft und Zuständigkeiten der Bundesagentur für Arbeit Regelsatz und sonstige Leistungen berührt wurden in vielen Bereichen Deutschlands sogenannte Arbeitsgemeinschaften zwischen Kommunen und Agenturen für Arbeit die sogenannten ARGEn gegründet die in einem kooperativen Modell die Aufgaben gemäß dem SGB II in sogenannten Jobcentern organisieren Sie wurden gebildet um die Erbringung der notwendigen Leistungen aus einer Hand anbieten zu können und dem Leistungsempfänger aufwändige getrennte Antrags und Bewilligungsverfahren zu ersparen Serviceangebote des NZFH Veranstaltungskalender Newsletter Presse

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  • Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    eingerichtet In 84 Prozent der Jugendamtsbezirke wird Betreuung und Begleitung durch Familienhebammen und vergleichbare Gesundheitsfachberufe angeboten Genau das wünsche ich mir für die Frühen Hilfen dauerhafte tragfähige flächendeckende Strukturen Personen aus dem Gesundheitsbereich betreuen Mütter und Väter und schauen nicht nur auf das was gerade wehtut Sie organisieren Hilfe Gibt es Auffälligkeiten schalten sie andere Stellen ein Eigentlich nichts Neues eigentlich alles selbstverständlich Wenn ich im Land unterwegs bin und Fachleute treffe die sich für ein gesundes Aufwachsen von Kindern einsetzen frage ich immer Was muss die Politik tun Was kann ich als Familienministerin tun Die Antworten lauten dann meist so Früh etwas tun So früh wie möglich Und die guten Angebote die es gibt miteinander verbinden Nutzt die Kitas mehr für Angebote der Frühen Hilfen Oder schickt Kinderkrankenschwester und Kinderarzt in die Schulen Mir wird auch gesagt Bitte mehr Mütterberatung mehr Elternschule Eine Kinderkrankenschwester heute heißen sie korrekt Gesundheits Kinderkrankenpflegerin erzählte mir neulich Ich treffe Mütter die ein Fieberthermometer in der Hand haben und nicht wissen wie sie beim Kind Fieber messen sollen Diese Mütter brauchen Informationen und Anleitung Es fehlt nicht am guten Willen Es fehlt auch nicht an Angeboten Wir haben viele Angebote aus verschiedenen Bereichen Auf das Miteinander kommt es an Auch auf diesem Gebiet hat die Bundesinitiative Frühe Hilfen gute Erfolge erzielt Es ist vielerorts schon gelungen wichtige Netzwerkpartnerinnen und partner zu gewinnen Dazu gehören insbesondere das Gesundheitsamt Erziehungs Ehe Familien und Lebensberatungsstellen der Allgemeine Sozialdienst und Schwangerschaftsberatungsstellen Auch Familienhebammen und die Fachkräfte vergleichbarer Gesundheitsfachberufe konnten gut in die lokalen Netzwerke integriert werden Allerdings müssen wir weiter daran arbeiten dass Berufsgruppen die selbständig arbeiten noch besser erreicht und eingebunden werden Dies gilt vor allem für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte der Pädiatrie Gynäkologie und Allgemeinmedizin zu Wir brauchen die Ärztinnen und Ärzte Eindrücklich ist mir der Appell eines Kinderarztes im Gedächtnis Wenn er ein jüngeres Kind in seiner Praxis sieht das kaum spricht und in schwierigen Verhältnissen lebt verschreibt er oft Logopädie Mit einem schlechten Bauchgefühl Denn er ahnt dass eher etwas anderes nötig ist Hilfe und Unterstützung für die Familie Aber er schafft es nicht diese Hilfe zu organisieren Und im Alltag ist nicht die Zeit um hinterher zu telefonieren Auch bei den Fachleuten die Eltern bei psychischen und psychiatrischen Erkrankungen behandeln gibt es noch eine Lücke Stellen Sie sich vor Eine Frau begibt sich in psychiatrische Behandlung Fragt der Arzt im Aufnahmegespräch danach ob sie Kinder hat und wie die Kinder versorgt sind Das wäre wichtig denn psychische Probleme der Eltern stellen ein großes Risiko für die Kinder dar Gerade Familien die von psychischen Krankheiten betroffen sind brauchen gut aufeinander abgestimmte und flexible Angebote Neben der Größe und Dichte von Netzwerken will ich noch ein paar andere Punkte ansprechen an denen die Begleitforschung der Bundesinitiative Frühe Hilfe Erfolge und Verdienste zuspricht aber auch Verbesserungsmöglichkeiten sieht Wir wissen dass zum 30 Juni 2013 in Deutschland 1 831 Familienhebammen und Familien Gesundheits Kinderkrankenpflegerinnen in 507 Jugendamtsbezirken tätig waren Durch die Bundesinitiative ist deren Einbindung in die

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  • Meilensteine der Bundesinitiative Frühe Hilfen: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    Geld und Personalressourcen um adäquat umgesetzt werden zu können Vor diesem Hintergrund hob Prof Dr Elisabeth Pott nochmals hervor dass die Einrichtung der Netzwerke und der Einsatz der beteiligten Berufsgruppen bis Ende 2015 von einem Bundesprogramm mit 177 Millionen unterstützt werden Nur mit der notwendigen finanziellen Unterstützung ließ sich dies realisieren erklärte sie Wenn man es nicht schafft wirklich Butter bei die Fische zu tun laufen viele gute Programme ins Leere Der Spagat zwischen Nah dran an der Praxis und wissenschaftlicher Analyse Die Verknüpfung von Praxisbezug und wissenschaftlicher Analyse stellt eine besondere Herausforderung aber auch einen entscheidenden Vorteil der Bundesinitiative Frühe Hilfen dar Von Anfang hat das NZFH alles was in der Praxis und in der Forschung bewegt wurde begleitet Erkenntnisse sind unmittelbar in die Praxis zurückgeflossen sind Wie hat der Ausbau funktioniert wo musste nachgesteuert werden wo braucht es besondere Information und Unterstützung Und wie kann die Kooperation der Fachkräfte verbessert werden Die Bundesinitiative Frühe Hilfen hätte ohne die Begleitforschung nicht so gut in die Breite gebracht und verankert werden können so Prof Dr Sabine Walper Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit von BZgA und DJI Gemeinsam setzen sich die Träger des NZFH für praxisrelevante Forschung ein die sowohl den Fachkräften als auch den Familien vor Ort nützt Jeder für sich hätte nicht so gut sein können wie wir beide zusammen konstatierte Prof Dr Elisabeth Pott Blick in die Zukunft In den vergangenen zwei Jahren wurde viel erreicht es ist aber noch ein gutes Stück zu gehen So lässt sich beispielsweise die Kooperation zwischen den Gesundheitsdiensten und den Sozialen Diensten weiter verbessern Wünschenswert wäre es auch den Blick noch etwas zu weiten So hat sich beispielswiese auf der Abschlusskonferenz des Programms Elternchance ist Kinderchance gezeigt dass viele Fachkräfte in den Kitas weiterqualifiziert wurden und dass sie genau den richtigen

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  • Film ab – Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Ute Thyen: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    die im neuen und alten Arbeitsfeld Frühe Hilfen unterwegs sind und diese Arbeit mit Freude machen wollen Prinzipiell richtet er sich jedoch an alle Fachkräfte die gerne mit Menschen zusammenarbeiten und lernen möchten wie sie eine veränderte Haltung einnehmen können Das Besondere an dem Film ist dass die Zuschauenden realen Menschen in der Praxis Fachkräften und Familien mit ihren Kindern über die Schulter schauen können Es wird nicht vorgeführt wie man Frühe Hilfen umsetzen soll sondern man sieht etwas Gelingendes wird angerührt und spürt eine große Freude so Prof Dr Thyen Ein weiterer wichtiger Aspekt im Film ist die Selbstfürsorge der in den Frühen Hilfen Tätigen auf sich selbst als Fachkraft achten mit Freude bei der Arbeit sein abgeben und teilen können Die Familie ist der Hauptakteur Die Schwierigkeit und große Chance zugleich ist in den Frühen Hilfen dass es nicht um eine Leistung geht die genau beschrieben werden kann im Sinne von Tue A B und C und dann ist wie bei einer Autoreparatur das Problem behoben Vielmehr geht es um die Ebene der Begegnung d h Familien mit einer besonderen ressourcenfördernden Haltung zu begegnen Das ist auch das Neue daran und die Schwierigkeit überhaupt in den Frühen Hilfen dass viele sagen Was genau soll ich tun Die Antwort kann nur lauten so Prof Dr Thyen Komm in Kontakt mit der Familie denn die Familie ist der Hauptakteur Sie macht die Ansage welche Hilfen sie braucht Es geht darum Angebote individuell und passgenau auf Familien abzustimmen Ich wünsche mir so Prof Dr Thyen dass auf und mit der Tagung der Funke überspringt und damit die Begeisterung für die Tätigkeit in diesem Arbeitsfeld Es ist viel erreicht worden und das sollte gefeiert werden Danach gilt es sich wieder den Herausforderungen im Hinblick auf die Zukunft der Frühen Hilfen zu widmen

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  • Fachforen zu Themen der Bundesinitiative Frühe Hilfen: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    die weitere Qualitätsentwicklung im Kontext Netzwerkkoordination wichtig sind mehr Fachforum 3 Kinderschutz zwischen Prävention und Intervention Unterschiede Übergänge und Herausforderungen in den Frühen Hilfen Die verschiedenen Modelle der Frühen Hilfen konzentrieren sich mit unterschiedlicher Gewichtung zum einen auf die Förderung einer positiven Entwicklung von Kindern mit und in ihren Familien primäre Prävention zum anderen auf den Schutz von Kindern vor möglichen Gefährdungen für ihre Entwicklung tertiäre Prävention und Kinderschutz Interorganisationale Vernetzung und interprofessionelle Zusammenarbeit sind zentrale Strategien im Kinderschutz und Kernelemente der Frühen Hilfen Fachforum 3 fokussierte auf die Praxiserfahrungen und Schwierigkeiten Herausforderungen und Weiterentwicklungsbedarfe die damit verbunden sein können mehr Fachforum 4 Natürlich arbeiten wir zusammen Aber wie Grenzen zwischen Gesundheitswesen und Kinder und Jugendhilfe überwinden Für eine bessere Versorgung von Familien mit Unterstützungsbedarf ist die systematische Integration der Angebote des Gesundheitswesens in die kommunalen Netzwerke Frühe Hilfen unbedingt erforderlich Daher wurde im Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz KKG des Bundeskinderschutzgesetzes eine Einbindung dieser Angebote verbindlich festgelegt Dennoch ist die Kooperation bis heute immer noch nicht ausreichend und zufriedenstellend Im Fachforum wurden Kooperationshemmnisse die die professionellen Haltungen Perspektiven und Interessen in der niedergelassenen Pädiatrie berühren identifiziert und diskutiert sowie Lösungsansätze vorgestellt mehr Fachforum 5 Qualifiziert und engagiert aber nicht umsonst wie kann der Einsatz von Ehrenamtlichen in den Frühen Hilfen sicher und hilfreich gestaltet werden Ehrenamtliches Engagement gewinnt im Bereich Frühe Hilfen seit einigen Jahren im Zuge länder und trägerspezifischer Programme sowie angesichts einer Vielzahl von Einzelprojekten in Kommunen an Bedeutung Im Fokus des Fachforums stand die Frage wie negative Effekte vermieden und positive Wirkungen erzielt werden können Besonders wichtig erscheint dass das Ineinandergreifen professioneller semiprofessioneller und ehrenamtlicher Angebote konzeptionell und strukturell gesichert ist mehr Fachforum 6 Was machen sie denn eigentlich genau Aufgaben und Arbeitsprinzipien von Familienhebammen und FGKiKP Die Arbeit von Familienhebammen FamHeb und Familien

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  • Thementische der Landeskoordinierungsstellen und weiterer Partnerinnen und Partner: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    aus dem Konferenzbegleiter der Halbzeitkonferenz Thementische Thementisch 1 Auswahl von Netzwerkpartnerinnen und partnern Wie kann die Balance zwischen Quantität und Qualität in den örtlichen Netzwerken Frühe Hilfen gelingen pdf 28 KB Thementisch 2 Die Bedeutung von Haltungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit pdf 26 KB Thementisch 3 Einbindung von ehrenamtlichem Engagement in die Frühen Hilfen Chancen und Herausforderungen pdf 26 KB Thementisch 4 Entwicklung von fortsetzenden Hilfen nach Abschluss der aufsuchenden Tätigkeit einer Familienhebamme bzw einer eines Familien Gesundheits und Kinderkrankenpflegerin und pflegers in den Frühen Hilfen pdf 26 KB Thementisch 5 Familienhebammen Mittlerinnen zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen pdf 26 KB Thementisch 6 Gemeinsame Qualitätssicherung und entwicklung von Familienhebammen FamHeb bzw Familien Gesundheits und Kinderkrankenpflegerinnen und pflegern FGKiKP ein Tandem für die Frühen Hilfen pdf 26 KB Thementisch 7 Willkommenskultur mehr als eine Haltung in den Frühen Hilfen pdf 26 KB Thementisch 8 Herausforderungen für die Netzwerkarbeit Frühe Hilfen in großen Flächenlandkreisen pdf 30 KB Thementisch 9 Geburtskliniken in den Frühen Hilfen pdf 26 KB Thementisch 10 Netzwerke Frühe Hilfen fachlicher Austausch als Qualifizierungsstrategie und Qualitätsentwicklungsprozess pdf 26 KB Thementisch 11 Vom Basisnetzwerk Frühe Hilfen zur kommunalen Präventionskette Strukturelle Verankerung sichern und Übergänge gestalten pdf 26 KB Thementisch 12 Steuerung des Einsatzes von Familienhebammen im Netzwerk Frühe Hilfen pdf 26 KB Thementisch 13 Kommunale Werkzeuge der Frühen Hilfen von der Praxis für die Praxis pdf 26 KB Thementisch 14 Öffentlichkeitsarbeit als Motor und Stabilisator zur Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen pdf 26 KB Thementisch 15 Übergänge in Kita und Schule gemeinsam gestalten pdf 26 KB Thementisch 16 Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitswesen und der Jugendhilfe in den Frühen Hilfen pdf 26 KB Thementisch 17 Qualifizierung von Hebammen und Gesundheits und Kinderkrankenpflegerinnen und pflegern pdf 26 KB Zur Hauptseite Wir über uns Aufgaben Ziele Träger Beirat Projekte NZFH Tagungsdokumentationen NZFH Workshop zur Qualitätsentwicklung

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  • Die Praxis hat das Wort – Abschließendes Podiumsgespräch: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    und Jugendärztinnen und ärzte stießen häufig als Einzelkämpfer an ihre Grenzen Für die Weiterleitung in Netzwerke gab es kein geregeltes Berichtswesen die Ärzteschaft erhielt keine Rückmeldung auf ihren Einsatz wie Dr med Till Reckert berichtete Doch Ärztinnen und Ärzte handelten schon immer nahezu selbstverständlich im Sinne der Frühen Hilfen da es zu ihren Aufgaben gehört Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und Gesundheitsfürsorge für ihre Kinder zu stärken In den Praxen erfahren Ärztinnen und Ärzte tagtäglich dass dort wo gute Beziehungen zwischen Eltern und Kindern gelingen und eine gute Erziehung aufgebaut werden kann später Gesundheit entsteht Nicht zuletzt durch interdisziplinäre Qualitätszirkel wie in Baden Württemberg die einen persönlichen Austausch der Professionen ermöglichen ändert sich die Situation Gemeinsame Sprache und gegenseitige Wertschätzung Für eine Zusammenarbeit der unterschiedlichen Systeme ist es notwendig eine gemeinsame Sprache zu finden Pilar Wulff Netzwerkkoordinatorin im Jugendamt der Stadt Dortmund stellte anschaulich dar wie schwierig am Anfang die Verständigung zwischen Jugendamt und Hebammen war Die Einladung der Hebammen ins Rathaus als wertschätzende Geste setzte den Startpunkt für eine gelingende Zusammenarbeit Um die Erreichbarkeit der Hebammen zu verbessern wurde eine Hotline eingerichtet aus dem sich entwickelnden Hebammenpool wurden acht Familienhebammen rekrutiert Heute steht einer gemeinsamen Sprache nichts mehr im Weg In Dortmund hat sich gezeigt dass dies ein Prozess ist der Zeit braucht der aber gelingt so Pilar Wulff Gegenseitige Wertschätzung aller Beteiligten in den Netzwerken Frühe Hilfen hoben die Podiumsgäste als das A und O gelingender Zusammenarbeit hervor Wertschätzung beispielweise von Ehrenamtlichen die für gleichwertiges niedrigschwelliges und an vielen Stellen ausreichendes Engagement gewürdigt werden sollten Wertschätzung aber auch zwischen dem Gesundheitswesen und der Jugendhilfe Durch das Selbstverständnis als Verantwortungsgemeinschaft können mögliche Hürden gemeinsam überwunden werden Zu diesen können auch Konkurrenzen im Hinblick auf finanzielle Ressourcen oder Zeitbudgets gehören Netzwerkarbeit kann dadurch zur Entlastung werden dass sich die unterschiedlichen Systeme verstehen lernen Es sollte immer mehr in das Bewusstsein und die Haltung der Gesellschaft übergehen dass es zwischen den Systemen keine Grenzen sondern fließende Übergänge gibt erklärte Dr Till Reckert Vertrauen und Freiwilligkeit Der natürliche Zugang zu den werdenden Müttern Akzeptanz und Vertrauen sind die Basis der Arbeit von Hebammen und Familienhebammen Freiwilligkeit steht deshalb im Zentrum der Zusammenarbeit mit den Familien wie Heike Sielaff Familienhebamme in Bremen hervorhob Auch ist eine klare Trennung von Frühen Hilfen und Kinderschutz notwendig Das Potential des originären Zugangs von Hebammen während der Schwangerschaft und im Wochenbett sollte für die Frühen Hilfen genutzt werden Wünschenswert wäre die Weiterbildung zur Familienhebamme in die grundständige Ausbildung der Hebammen zu integrieren ergänzte Angelika Raupach Denn so könnten die Hilfen jede Frau erreichen ohne Gefahr zu laufen als Stigma erlebt zu werden Wünsche für die Zukunft Ich wünsche mir dass aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse die in den Foren kommuniziert wurden schlichtweg gehandelt wird so brachte Nicole Hellwig den Wunsch aller Beteiligten nach Weiterführung und Ausweitung des Erreichten auf den Punkt Zentral darin waren sich die Podiumsgäste einig ist dabei die finanzielle Absicherung durch eine dynamische Förderung nach dem Ende der Bundesinitiative Denn nur sie kann gewährleisten dass die

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  • Fachlicher Austausch und Diskussion: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH):
    zweite Förderphase eine Differenzierung der Begrifflichkeiten im Kontext der ehrenamtlichen Strukturen und der ehrenamtlichen Projektnamen wu nscht Es ist immer wieder von Familienpatenschaften und oder Patenprojekten die Rede Um Irritationen in der weiten Landschaft im Bereich der Ehrenamtsstrukturen zu vermeiden sollte eine Klärung der Begrifflichkeiten und ihrer Bedeutung in der zweiten Projektphase sofort in Angriff genommen werden Zusammenarbeit in den Netzwerken ist erfolgreich mit dem Gesundheitswesen aber noch ausbaubar Ein Förderschwerpunkt der Bundesinitiative Fru hen Hilfen ist der Auf und Ausbau der Netzwerke Fru he Hilfen Wichtigster Bestandteil der Netzwerke ist die Zusammenarbeit professionsu bergreifender Netzwerkmitglieder Knut Schneider Landratsamt Breisgau Hochschwarzwald berichtet dass sich fast alle im 3 KKG benannten Berufsgruppen am regionalen Netzwerk beteiligen und eine Annäherung erlebbar ist In Hamm wurde von Anfang an die Netzwerkkoordination in Kooperation mit dem Gesundheitsamt gestaltet Daraus hat sich wechselseitig mehr Verständnis und eine gute Zusammenarbeit entwickelt wie Karin Bremsteller Hamm betont Bettina Wolff Erfurt beschreibt in ihrem Beitrag dass es auch in Erfurt gelungen ist Akteure aus dem Gesundheitswesen in das Netzwerk Fru he Hilfe zu integrieren Die ersten Kooperationsvereinbarungen wurden unterschrieben und die Zusammenarbeit mit den Ärzten hat sich in Erfurt zunehmend stabilisiert Gemeinsam mit einem großen Erfurter Klinikum wurden Vereinbarungen zur aktiven Zusammenarbeit und Ausrichtung einer gemeinsamen Fachveranstaltung getroffen Obwohl die Zusammenarbeit zwischen Jugend und Gesundheitsbereich sich vereinzelt schon gut etabliert hat sei die Beteiligung von Ärztinnen und Ärzten sowie Hebammen noch immer eine Herausforderung wie Karin Bremsteller Hamm bemerkt Dem stimmt auch Ricarda Luschtinetz Familienhebamme zu Sie berichtet dass die Beteiligung von Akteuren aus dem Gesundheitswesen in den Netzwerken weiterhin unterrepräsentiert ist Zudem sei wenig Wissen um die Strukturen des jeweiligen Arbeitsbereiches vorhanden Da die Netzwerktätigkeit im SGB V nicht beru cksichtigt wird werde den Akteuren aus dem Gesundheitswesen die Teilnahme an den Netzwerken Fru he Hilfen erschwert Michael Raida Alsdorf erwähnt dass regelmäßige strategische Abstimmungen einen Transfer der Inhalte in beide Richtungen garantieren Susanne Absalon Bonn stimmt der Themenauswahl zur zweiten Förderphase zu Sie betont in ihrem Beitrag dass neben den bereits genannten Themen auch die Entwicklung von Qualitätskriterien fu r die Netzwerkarbeit wichtig sei Ausblick Es ist noch einiges zu tun Insgesamt ist die Bundesinitiative in den Augen der Diskutantinnen und Diskutanten sehr gut gestartet Susanne Absalon Bonn konstatiert Wir blicken auf eine erfolgreiche Zeit zuru ck Mit Blick auf den zweiten Förderzeitraum zeigt sich dass neue Aspekte integriert und viele Fragen noch zu klären sind Ein Thema das immer wieder beschäftigt ist die Abgrenzung bzw Differenzierung Fru he Hilfen zum Kinderschutz wie Britta Westen Landkreis Gießen berichtet Sie fasst zusammen dass Kommunen und Akteure viel u ber Fru he Hilfen reden aber ein sehr unterschiedliches Verständnis davon haben Dem stimmt Viviane Röhr Dresden zu Sie hebt in ihrem Beitrag hervor Fru he Hilfen und Kinderschutz stehen oft im Spannungsverhältnis und äußert die Befu rchtung dass besonders Familienhebammen als billige Familienhilfe oder Kontrollinstanz missbraucht werden Da werden Fru he Hilfen ad absurdum gefu hrt Weiterhin beschäftigt vielfach die Frage wie es nach der Bundesinitiative weitergehen wird

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