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  • Bradley Manning: »Wie ein Zootier« behandelt - Freedom Now !
    schon im Juli die Einstellung des Verfahrens beantragt Anwalt Coombs analysierte in seinem Schlußvortrag die Zeugeneinlassungen der letzten zwei Wochen Die Einflußnahme des vom Pentagon mit der Kontrolle des Falls beauftragten Dreisternegenerals George Flynn wertete er als Bruch der Befehlskette Erst diese Einmischung höchster Stellen habe es den unmittelbar für Bradley Manning Verantwortlichen erlaubt ihn wie ein Zootier zu behandeln und vorzuführen Die verschärfte Sonderhaft der sein Mandant zur angeblichen Verhinderung von Selbstverletzung in der Marinebasis Quantico Virginia neun Monate lang unterworfen war sei tatsächlich Isolationshaft gewesen Die beiden Militärpsychiater die Manning ärztlich betreut hatten seien durch Mannings Behandlung an Methoden von Verhörspezialisten erinnert worden und hätten sie als schlimmer bezeichnet als das was in Todestrakten üblich sei Ihre Empfehlungen die gegen seinen Mandanten verhängten Restriktionen aufzuheben und ihm den Kontakt zu anderen Häftlingen zu ermöglichen seien jedoch ignoriert worden weil es entsprechende Befehle von oben gab Wenn sein Mandant unter dieser neun Monate dauernden Drangsal nicht zusammengebrochen sei dann nur dank seines starken Charakters erklärte Coombs Wenn man jede Sekunde wie ein Tier im Zoo beobachtet werde wenn man in Hand und Fußfesseln Hofgang habe um jedes Blatt Toilettenpapier bitten und nackt zum Rapport antreten müsse dann muß das einfach die Psyche belasten so der Anwalt vor Gericht Hochrangige Zeugen anderer Militärgefängnisse hätten die neun Monate dauernde Isolierung Mannings als beispiellos bezeichnet Bei realer Suizid oder Selbstverletzungsgefahr werde ein Insasse spätestens nach vier Tagen zur medizinischen Behandlung in die Obhut einer psychiatrischen Einrichtung übergeben Nicht so bei seinem Mandanten Demgegenüber vertrat Militärstaatsanwalt Ashden Fein in seiner Schlußerklärung den Standpunkt Manning sei zwar nicht normal behandelt worden die diensthabenden Offiziere in Quantico hätten aber aus reiner Vorsicht so gehandelt Allerdings so räumte der Ankläger des Pentagon ein hätte auf den Rat der Psychiater gehört und Mannings Suizid Status früher aufgehoben

    Original URL path: http://freedom-now.de/news/artikel958.html (2016-05-01)
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  • López Rivera freikämpfen - Freedom Now !
    Santurce Puerto Rico setzt sich einhellig für den Unabhängigkeitskämpfer ein Link zum Artikel in junge Welt http www jungewelt de 2012 12 12 002 php bitte anklicken Artikel versenden Artikel drucken Feedback Nächste Termine Keine Termine bekannt Alle Termine Neuer

    Original URL path: http://freedom-now.de/news/artikel957.html (2016-05-01)
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  • Bradley Manning: Bestrafung schon vor dem Prozeß - Freedom Now !
    Tage dauernden Untersuchungshaft ihres Mandanten Galaviz bestätigte daß die Verantwortlichen für Mannings Haftbedingungen im Militärgefängnis der Marinebasis Quantico Virginia erheblich gegen Vorschriften verstießen So wertete Galaviz die besonderen Isolierungsmaßnahmen wegen der angeblichen Selbstmordgefährdung des Obergefreiten Manning als unangemessen Vor allem hätte die militärische Führung des Gefängnisses in Quantico sich nicht über die Hinweise des Militärpsychiaters William Hocter hinwegsetzen dürfen als dieser im Januar 2011 empfahl die strenge Isolationshaft zu lockern und den Suizid Status aufzuheben jW berichtete Die Fortführung der Maßnahmen entgegen ärztlichem Rat sei ein klarer Verstoß gegen Vorschriften der Marine so Galaviz Unmittelbar verantwortlich dafür war Feldwebel Craig Blenis der Manning in Quantico als Haftbetreuer zugewiesen war Blenis hatte über Monate die Verlängerung der strengen Sonderhaftbedingungen Woche für Woche neu angeordnet Dazu war Blenis selbst schon am letzten Wochenende ausführlich befragt worden Als Hauptverteidiger David Coombs dem Zeugen Galaviz nun das Ergebnis dieser Vernehmung vorhielt nannte dieser es an sich schon problematisch daß Blenis den Vorsitz der dreiköpfigen Einstufungskommission innehatte die Mannings Haftstatus festlegte Laut Galaviz habe ein Betreuer die Aufgabe der Kommission Empfehlungen für die Behandlung des Gefangenen an die Hand zu geben solle ihr aber nicht angehören Blenis hatte dagegen nach eigener Aussage als Leiter der Kommission Mannings Haftsituation weder mit den anderen beiden Ausschußmitgliedern erörtert noch ihnen ein Mitspracherecht eingeräumt Er hatte sie lediglich informiert und dann die Fortsetzung der Isolationshaft angeordnet Als Anwalt Coombs dem Zeugen auch diese Aussage vorhielt bezeichnete Galaviz das Vorgehen des Betreuers als unnötige Einflußnahme mittels Befehlsgewalt Anwalt Coombs bat Galaviz abschließend die Haftbedingungen Mannings mit jenen der disziplinarischen Absonderung zu vergleichen die das US Militärgesetz ausdrücklich als Bestrafung durch Isolierung für befehlswidriges Verhalten von Soldaten vorsehe Der Haftexperte antwortete er könne zwischen beiden nur geringe Unterschiede erkennen Womit er den Vorwurf der Verteidigung untermauerte Manning sei schon vor dem

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  • Freilassung von Oscar López Rivera überfällig: »Peinlich für unser Land« - Freedom Now !
    erklärte Stadträtin Mark Obwohl Oscar López niemanden verletzt oder getötet habe sei er länger im Gefängnis als jeder andere in der Geschichte der puertoricanischen Unabhängigkeitsbewegung so die Politikerin Nach den Vorstellungen der US Justiz soll López noch mindestens bis 2027 in Haft bleiben 1981 war er unter dem Verdacht verhaftet worden Mitglied einer militanten Organisation zu sein die sich Unabhängigkeit und Sozialismus für Puerto Rico auf ihre Fahnen geschrieben hat Die Insel ist seit 1898 offiziell Kolonie der USA ihre Bewohner sind zwangsweise US Bürger jedoch ohne politisches Wahlrecht Zunächst wegen Verschwörung zum Umsturz zu 55 Jahren Haft verurteilt erhielt López 1988 wegen angeblicher Fluchtvorbereitung weitere 15 Jahre Strafaufschlag Der 1943 in San Sebastian im Westen Puerto Ricos geborene López verließ als Teenager wie viele seiner Landsleute die Insel um in den USA Arbeit und Brot zu finden 1960 zog ihn die US Armee ein und schickte ihn nach Vietnam Geprägt von den Kriegserfahrungen wurde er nach seiner Heimkehr nach Chicago politisch aktiv Armut Drogen mangelnde Bildungschancen Diskriminierung und Polizeirepression waren und sind die großen Probleme der drei Millionen puertoricanischen Migranten in den USA López engagierte sich für soziale Veränderungen vor Ort sah aber mehr und mehr die Notwendigkeit das Übel an der Wurzel zu packen und Puerto Rico vom Joch des Kolonialismus zu befreien 1981 sollte eine FBI Razzia gegen die Unabhängigkeitsbewegung dem ein Ende setzen Sein soziales Engagement setzte López auch in der Haft fort Er entwickelte Lernprogramme für seine Mitgefangenen und begann zu malen und zu zeichnen Eine Wanderausstellung seiner Werke wurde in den USA Puerto Rico und Mexiko gezeigt 2011 wurde ihm in seiner ersten Anhörung vor dem US Bewährungsausschuß das Recht verweigert Zeugen aufzurufen die zu seinen Gunsten hätten aussagen können Im Gegensatz dazu durfte die Staatsanwaltschaft elf Zeugen präsentieren die López mit Aktivitäten in

    Original URL path: http://freedom-now.de/news/artikel953.html (2016-05-01)
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  • Petition für die Freilassung von Oscar López Rivera - Freedom Now !
    puertoricanischen Unabhängigkeitskämpfers Oscar López Rivera erreicht werden soll Ihr könnt ihn mit einem Federstrich befreien Unter dieser Überschrift sammelt das National Boricua Human Rights Network NBHRN in Chicago Unterschriften unter die Petition die auf Englisch und Spanisch HIER anklicken nachgelesen und heruntergeladen werden kann Die unterzeichnete Petition dann bitte a entweder per Luftpost schicken an National Boricua Human Rights Network 2739 W Division Street Paseo Boricua CHICAGO IL 60622 USA

    Original URL path: http://freedom-now.de/news/artikel952.html (2016-05-01)
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  • »Wie in einem Tierkäfig« - Freedom Now !
    nach seiner Ende Mai 2010 in Bagdad erfolgten Verhaftung auf einen US Stützpunkt in Kuwait gebracht und in einen Metallverschlag gesperrt wurde in dem er sich wie in einem Tierkäfig gefühlt habe Das sei für ihn eine traumatische Erfahrung gewesen Niemand habe ihm gesagt was gegen in vorliege Die Ungewissheit und völlige Isolation habe in derart desorientiert daß er glaubte er werde in Kuwait sterben Als er dann verlegt wurde habe er angenommen Ziel sei das US Kriegsgefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba Statt dessen sei er aber Ende Juli 2010 im Gefängnistrakt des Marinestützpunkts Quantico Virginia gelandet Dort sei er wegen angeblicher Selbstmordgefahr sofort totalisoliert worden Alle fünf Minuten habe ein Wärter nach ihm gesehen Er sei nur mit einem groben Drillichkittel bekleidet gewesen und habe auf einer schmalen unbequemen Matratze auf dem Boden schlafen müssen Ein Kopfkissen sei ihm verweigert worden 24 Stunden habe in seiner 1 80 mal 2 40 Meter großen Zelle eine Neonröhre gebrannt Wenn er versucht habe beim Schlafen das Gesicht zur Wand zu drehen sei er von Wärtern geweckt und gefragt worden ob mit ihm alles in Ordung sei Tageslicht habe er nur während der 20 Minuten Einzelhofgang gesehen Die Zellen neben seiner seien leer gewesen er habe aber auch nicht laut sprechen dürfen um sich wenigstens durch Zuruf mit Gefangenen am anderen Ende des Trakts zu verständigen Da jede menschliche Interaktion verhindert wurde habe er zunehmend Ängste aufgebaut Auf Interventionen der Armeepsychiater zur Lockerung seiner Haftbedingungen sei nicht reagiert worden jW berichtete Die strikte Isolierung sei trotz Änderung seines Suizid Status für den Rest seiner neunmonatigen Haft in Quantico beibehalten worden Nach Protesten gegen seine Haftbedingungen vor den Toren der Marinebasis im Januar 2011 habe die schroffe Behandlung durch die Wärter zugenommen Er sei angebrüllt worden und man habe ihm widersprüchliche Befehle erteilt

    Original URL path: http://freedom-now.de/news/artikel951.html (2016-05-01)
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  • Schlimmer als im Todestrakt - Freedom Now !
    der Psychiater der US Armee denn er habe zu Beginn seiner Berufslaufbahn lange genug im Todestrakt gearbeitet Moore und sein Kollege Hauptmann William Hoctor sagten übereinstimmend aus die Leitung des Militärgefängnisses von Quantico habe ihre Empfehlungen ignoriert die über Manning verhängte Sonderbehandlung wegen angeblicher Selbstmordgefährdung und Selbstverletzung auszusetzen Hoctor erläuterte er habe beispielsweise gewarnt daß die strenge Isolierung und daß Manning nachts seine Kleidung abgeben mußte diesen unter permanenten Streß gesetzt habe Manning mit dem er persönlich gesprochen habe sei in keiner Weise depressiv oder eine Gefahr für sich gewesen Deshalb habe Hoctor dringend dazu geraten die Sonderbehandlung zu beenden und Manning den Kontakt mit anderen Gefangenen und mehr körperliche Bewegung außerhalb der Zelle zu ermöglichen Hoctor betonte er habe all das in seinen wöchentlichen Berichten über Mannings Gesundheitszustand immer wieder vorgebracht jedoch habe die militärische Führung darauf monatelang ohne ein Wort der Erklärung nicht reagiert Oberst Robert Oltman damals für die Sicherheit zuständiger Bataillonskommandeur in Quantico habe ihm gesagt wir machen was wir für richtig halten und ihm befohlen weiter seine Berichte zu schreiben Er sei seit langem nicht mehr derart verärgert gewesen wie über diese sinnlose Behandlung so Hoctor Außerdem habe noch nie ein Bataillonskommander so offen gegen seinen fachlichen Rat opponiert und erklärt die Isolierung auf unbestimmte Zeit beizubehalten Ob das Risiko in Kauf genommen worden sei Mannings Gesundheit zu gefährden wollte Anwalt Coombs von Hoctor wissen Ja antworte dieser Die Bedingungen hätten zu unbeabsichtigten Konsequenzen führen können da jeder seine Grenzen hat auch wenn Manning stabil war Wie er denn das Verhalten der Verantwortlichen bezeichnen würde fragte Coombs den Psychiater Gefühllos war die knappe Antwort Zu diesen Vorgängen von Hauptverteidiger David Coombs befragt gab Oberst Oltman erwartungsgemäß die Erklärung ab er habe nur Befehle weitergegeben Außerdem habe die Führung in Quantico vor allem die Medien im

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  • Solidaritätserklärung für Bradley Manning: Wunsch nach Wahrheit - Freedom Now !
    zivilgesellschaftlichen Diskussion und an kreativen Projekten zur Einforderung der Rechenschaftspflicht von Regierungen zu beteiligen Es ist nicht leicht für einen Soldaten Autorität zu hinterfragen Aber zuweilen kann es ehrenvoll sein Diese Worte die Manning zugeschrieben werden zeigen daß er zwischen dem Zeitpunkt als er Soldat wurde und jener Zeit als er zum Whistleblower wurde einen tiefgehenden moralischen Kampf durchlaufen hat Während seiner Erfahrungen in Irak wurde er durch eine auf höchster Ebene betriebene Politik beunruhigt die das menschliche Leben geringschätzte und das Leiden unschuldiger Zivilisten und Soldaten verursachte Wie andere mutige Whistleblower auch war er vor allem von dem Wunsch getragen die Wahrheit ans Licht zu bringen Der Obergefreite Manning hat in Internetchats erklärt er hoffe daß die Veröffentlichungen Diskussionen Debatten und Reformen hervorrufen mögen und er hat es verurteilt wie die Erste Welt die Dritte ausbeutet In weiten Teilen der Welt wird Manning wegen seines Bemühens um Frieden und Transparenz als Held gesehen weswegen er auch für den Friedensnobelpreis nominiert wurde Aber schon wie 2003 als hochrangige Offizielle der Vereinigten Staaten und Britanniens die Öffentlichkeit täuschten indem sie erklärten es gebe die dringende Notwendigkeit in Irak einzumarschieren um die Verwendung von Massenvernichtungswaffen zu verhindern haben die mächtigsten Eliten der Welt auch jetzt wieder die internationale Öffentlichkeit und die Intelligenz vieler Bürger beleidigt indem sie Fakten über Manning und WikiLeaks verschwiegen Die Militärstaatsanwaltschaft hat keine Beweise dafür vorgelegt daß der Obergefreite Manning durch die Veröffentlichung von Geheimdokumenten irgend jemandem Schaden zugefügt hat Und sie hat vor Gericht geltend gemacht der Tatvorwurf Unterstützung des Feindes mache es nicht erforderlich es konkret getan zu haben Genauso wenig hat die Anklage widerlegen können daß er aus Gewissensgründen gehandelt hat Sie hat schlicht argumentiert daß diese Motive irrelevant sind Indem dieser Zusammenhang ignoriert und daraus folgend eine weitaus härtere Strafe für Bradley Manning gefordert

    Original URL path: http://freedom-now.de/news/artikel948.html (2016-05-01)
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