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  • frankfurt22
    der Anglo French Motor Car Company jedenfalls war schneller als sie dachte und erfasste sie Driscoll fiel zu Boden Sie erlitt so schwere Kopfverletzungen dass sie wenige Minuten später starb Arthur James Edsall hatte den Wagen gelenkt zu einer Demonstrationsfahrt die die Vorzüge des Automobils zeigen sollte Doch gab es seitdem schon 40 Millionen Unfälle Das haben jetzt die Frankfurter Verkehrswissenschaftler Klaus Gietinger und Markus Schmidt herausgefunden Wir haben uns von allen relevanten statistischen Institutionen auf der Welt die Daten zuschicken lassen und mit diesen ein mathematisches Modell entwickelt erklärt Gietinger der taz Demnach wurden bislang über eine Milliarde Menschen im Straßenverkehr durch Autos verletzt Und das wird sich drastisch verschlimmern Die Opferzahlen werden sich in nur 25 Jahren verdoppelt haben zitiert Gietinger eine Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO Die gibt als Grund das ungeheure Wirtschaftswachstum vor allem in Asien an was zu einer explosionsartigen Zunahme der Motorisierung führen wird Und damit zu einer explosionsartigen Zunahme des Leichenbergs so Gietinger Bereits in 20 Jahren werde der Straßenverkehr Todesursache Numero zwei sein hinter dem Herzkreislauftod Dabei haben die Wissenschaftler noch einen Fehler in ihrem Rechensystem entdeckt Tote durch verkehrsbedingten Feinstaub durch Kohlendioxid und den daraus folgenden Klimawandels fehlen in der Statistik so

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  • frankfurt22
    sich Ich habe doch mit der Glocke gebimmelt Tatsächlich wurde Edsall damals nach sechsstündiger Gerichtsverhandlung freigesprochen Es sei eben ein Unfall gewesen für den man den Fahrer nicht zur Verantwortung ziehen könne so das Urteil Es gab damals noch keine Trennung zwischen Gehsteig und Fahrbahn die Straße war ein Ort der Kommunikation sagt der Soziologe Klaus Gietinger der sich intensiv mit dem Thema Autoverkehr beschäftigt Er weist darauf hin dass laut Weltgesundheitsorganisation WHO und Weltbank seit dem Tod von Bridget Driscoll fast 40 Millionen Menschen weltweit im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind Derzeit sterben jährlich 1 2 Millionen Menschen im Straßenverkehr Täglich sind das so viele Todesopfer wie sie der Absturz von acht Jumbojets fordern würde oder doppelt so viele wie beim Untergang der Titanic WHO Prognosen zufolge geht es in Zukunft noch schlimmer auf den Straßen zu 2020 soll der Verkehrsunfall die dritthäufigste Todesursache weltweit sein noch verheerender als Krieg und Tuberkulose Bis 2030 werde sich die jährliche Zahl der Verkehrstoten gegenüber heute verdoppelt haben Die Zunahme der tödlichen Unfälle so fanden Experten heraus hängt eng mit der Steigerung des Bruttoinlandsprodukts BIP zusammen In 90 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle sind Menschen in Schwellenländern oder der Dritten Welt die Opfer in denen die Motorisierung besonders schnell voranschreitet Erschreckend sind die Opferbilanzen in den armen Staaten Lateinamerikas in Afrika aber auch in Russland und Teilen Asiens In Indien stieg die Zahl der Verkehrstoten in 20 Jahren um 130 Prozent in China um mehr als 160 Prozent Vergleichsweise sicher ist es dagegen in den USA Europa Japan und Australien Dort rollen zwar insgesamt 65 Prozent aller Kraftfahrzeuge weltweit über die Straßen aber es sind nur gut zehn Prozent aller Verkehrstoten zu beklagen Laut einer Weltbank Studie kann sich die Mehrheit der Bürger eines Landes erst bei einem BIP über 8600 US Dollar

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  • frankfurt22
    den Straßen Damit rechnete die 44jährige Bridget Driscoll 17 August 1896 leider nicht als sie am Londoner Crystal Palace die Straße auf dem Weg zum Ballett überquerte Dabei wurde sie von dem Automobil des Kfz Händlers Arthur James Edsal überrollt Kurz darauf starb die Mutter dreier Kinder an ihren Kopfverletzungen Augenzeugen berichteten der Wagen sei mit einer ungeheuerlichen Geschwindigkeit gefahren Knapp 6 4 Kilometer pro Stunde und damit doppelt so schnell wie vom Hersteller vorgesehen Traurige Traditionen Das Schicksal von Bridget Driscoll liest sich wie aus dem Lehrbuch Der Fahrer raste so schnell weil er einer jungen Dame seiner Beifahrerin imponieren wollte Der Untersuchungsrichter war geschockt Befand aber fahrerfreundlich es handele sich um ein Unglück für das niemand zur Rechenschaft gezogen werden könne Und hinterließ die Mahnung Dies darf nie wieder geschehen Das kommt einem 1 2 Millionen Verkehrstote später seltsam bekannt vor 2005 kamen in Deutschland 5 361 Personen im Straßenverkehr ums Leben Die Fälle dass Autofahrer von Fußgängern schwer verletzt werden können dabei mit einer Hand abgezählt werden Sorglos und gefährlich Ohne Zweifel kann ein Kfz eine gefährliche Waffe werden Bezweifelt niemand Aber wer schert sich darum Niemand Wann rangieren Lieferwagen in Wohngebieten wie vorgesehen rückwärts immer mit

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  • frankfurt22
    James Edsal erfasst und zu Boden geschleudert Kurz darauf starb die Mutter dreier Kinder an ihren Kopfverletzungen Der Richter soll nach Abschluss der Untersuchungen gesagt haben Dies darf nie wieder passieren Doch einem Forschungsprojekt der beiden Frankfurter Verkehrswissenschaftler Klaus Gietinger und Markus Schmidt zufolge teilten in den darauf folgenden 110 Jahren weltweit rund 40 Millionen Straßenbenutzer das Schicksal von Bridget Driscoll Allein 1 2 Millionen wurden durch ein Kraftfahrzeug verletzt

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  • frankfurt22
    mit rechtlichen Schritten ein flächendeckendes Schwerlastverkehrverbot für den gesamten innerstädtischen Raum in Frankfurt durchzusetzen will die Initiative Frankfurt 22 den Magistrat dazu drängen die Feinstaubbelastung in Frankfurt zu senken In diesem Jahr ist der zulässige Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft 39mal überschritten worden 2005 gab es 48 Überschreitungen Die EU hält 35 für zulässig Der Sprecher der Initiative Horst Schäfer appellierte in einem offenen Brief an Verkehrsdezernent

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  • frankfurt22
    mit einer Klage Frankfurt Wegen der hohen Feinstaub Werte droht ein erster Bürger mit einer Klage Markus Schmidt aus Niederursel hat die Stadt aufgefordert Maßnahmen zu ergreifen Er nennt die Sperrung der Stadt für Lkw Durchgangsverkehr Tempolimits und generelle Verkehrsbeschränkungen Wenn darüber nicht in angemessener Zeit entschieden werde wolle er das Verwaltungsgericht anrufen Parallel dazu hat sich Horst Schäfer im Namen der Initiative Frankfurt 22 in einem offenen Brief an

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  • frankfurt22
    bei der EU in Brüssel eingelegt Frankfurt Wegen der hohen Feinstaub Belastung hat der ehemalige Stadtverordnete Horst Schäfer Beschwerde bei der EU in Brüssel eingelegt Er ist der Ansicht dass die Bundesrepublik die EU Richtlinie zur Luftreinhaltung nicht vollständig in deutsches Recht umgesetzt habe Es handle sich um die Bestimmung dass wirksame verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen bei Verstößen gegen die Schadstoff Grenzwerte festzulegen seien Schäfer der mittlerweile für die verkehrspolitische

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  • frankfurt22
    smarty php on line 58 Home News F22 in der Presse Geschichte Links Kontakt FR Verkehrsplaner gefordert Der designierte Verkehrsdezernent Lutz Sikorski wird von der Initiative Frankfurt22 in die Pflicht genommen Deren Sprecher Klaus Gietinger hat den Grünen Politiker aufgefordert einen unabhängigen Verkehrsplaner mit der ÖPNV Erschließung des Riedbergs zu beauftragen Die Initiative hält einerseits einen Weiterbau der A Strecke in das Neubaugebiet zwischen Heddernheim und Kalbach für möglich Andererseits

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