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  • frankfurt22
    einer umfangreichen Studie die Anzahl der globalen Opfer von Straßenverkehrsunfällen seit der Erfindung des Automobils zu ermitteln In einem Aufsatz für die renommierte Zeitschrift Internationales Verkehrswesen fasste Gietinger zu ersten Mal seine Forschungen zusammen Danach starben bislang 35 Millionen Menschen auf den Straßen der Erde Mehr als 1 2 Milliarden wurden verletzt Jährlich fallen mehr als 1 Million Menschen dem Kfz zum Opfer 35 Millionen werden verwundet Die Tendenz ist dabei stark steigend Aufgrund der maßlosen Motorisierung der Dritten Welt und vor allem Asiens werden sich die Opferzahlen bis 2030 sowohl jährlich als auch in ihrer Gesamtheit verdoppelt haben Dabei seien die Umweltfolgen die Vergiftung von Luft Erde und Wasser sowie die zu großen Teilen der Motorisierung geschuldete Klimakatastrophe noch gar nicht eingerechnet Während man sich in Europa beruhige die Anzahl der Opfer ginge zurück würde die Straße weltweit immer mehr zum Schlachtfeld Ergänzend verlangte Gietinger einschneidende Maßnahmen Er forderte eine Verkehrswende Der Wissenschaftler appellierte vor allem an die hochmotorisierten Länder und die EU Sie hätten hier deutliche Vorbildfunktion Schärfste Tempolimits auf allen Straßen die totale Verkehrsberuhigung Aufhebung der Vorfahrt für Autos Kostenwahrheit im Straßenverkehr und die Befreiung der Städte vom Kraftfahrzeug könnten hier allein Abhilfe schaffen meinte Gietinger Das

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  • frankfurt22
    11 2006 Nicht nur die Zerstörung der Großmarkthalle durch postmoderne Architektur ist ein Skandal sondern auch das dazugehörige Verkehrskonzept Dem Frankfurter Osten droht nicht nur eine Verschandelung der Großmarkthalle sondern auch mehr Dreck Lärm Stau und Gestank Die Verkehrspolitik in diesem Teil Frankfurts ist eine absolute Katastrophe 1 Anstatt den nahegelegenen Ostbahnhof den verkehrlich wie städtebaulichen Schandfleck Frankfurts zu kaufen zu renovieren und mit Bahn und RMV ein schlüssiges Regionalzug und Stadtbahnkonzept auch für die EZB zu entwickeln lässt man den Bahnhof wie den Vorplatz weiter verkommen 2 Das Konzept der Nordmainischen S Bahn ist keines wird in Jahrzehnten nicht umgesetzt werden und fährt an den Siedlungsgebieten vorbei Das innovative Stadtbahnkonzept von VCD Pro Bahn und Bus wird dagegen nicht mal diskutiert 3 Die Tramlinie 11 wird nicht zum Bahnhofsvorplatz Danziger Platz geführt obwohl die Schienen noch liegen sondern eine neue völlig ungeeignete Haltestelle mitten in der Hanauer Landstraße gebaut die nur durch einen langen Fußgängertunnel plus Überqueren der Ferdinand Happ Straße und der Hanauer Landstraße erreichbar ist Ein Unding 4 Gleichzeitig führen die Pseudo Entlastungsstraße Ferdinand Happ Straße und die völlig irrationale neue EZB Autobrücke mehrspurig plus der aufgeweiteten Hanauer Landstraße den Verkehr auf den nicht erweiterbaren Knoten vor

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  • frankfurt22
    größte Lärm erzeugende Gruppe an der Stresemannallee ohnehin der Kfz Verkehr Durch eine attraktive Straßenbahn soll dieser reduziert werden wodurch der Lärm weiter zurückginge Wenn die Straßenbahn kommt wird die Straße unüberquerbar Für die Straßenbahn ist ein 10 Minuten Takt geplant d h im Durchschnitt kommt tagsüber alle 5 Minuten eine Bahn Zum Vergleich Verkehrszählungen in der Stresemannallee neben der Heimatsiedlung haben ergeben dass dort 10 000 Kfz pro Tag verkehren Das ist im Durchschnitt alle 8 6 Sekunden ein Kfz Zu Schulzeiten z B fahren die Kfz noch deutlich häufiger die Straßenbahn aber immer noch bloß alle 5 Minuten Wird durch die Straßenbahn nur jede 35te Kfz Fahrt ersetzt ist die Trennwirkung auf Fahrten gerechnet schon geringer Im Übrigen ist der Abenteuerspielplatz Wildgarten auf der Ostseite der Stresemannallee heute ohnehin mit einem Zaun abgetrennt Was ist mit dem Schulweg zur Riedhofschule Siehe obige Stellungnahme zur Trennwirkung Gibt es mit der Straßenbahn an der Kennedyallee einen Verkehrskollaps Nein denn schon heute gibt es dort auf der Stresemannallee längegerichteten Verkehr von Pkw und Bus 35 Im Prinzip müsste für die Straßenbahn noch nicht einmal die Ampelschaltung geändert werden Gibt es nicht an der Gartenstraße einen Verkehrskollaps Nein Am Hauptbahnhof verkehren die Straßenbahnlinien 11 12 15 16 17 21 ohne dass es zu einem Straßenbahnverkehrskollaps kommt Wenn an der Gartenstraße neben der 12 15 16 19 nur ein Dutzend Fahrten und 21 eine Linie hinzukommt ist dies immer noch weniger Straßenbahnverkehr als Am Hauptbahnhof Wird LKW Verkehr angezogen wenn die Stresemannallee verbreitert wird Es liegt noch gar keine baureife Planung für den Umbau der Stresemannallee vor Nach allem was bisher gesagt wurde soll aber die Fahrbahn der Stresemannallee bleiben wie sie ist sie soll also gar nicht verbreitert werden sondern es sollen Straßenbahngleise neben dran gebaut werden Wenn es nach Frankfurt 22 ginge würde im Bereich Heimatsiedlung die Fahrbahn der Stresemannallee halbiert Einbahnstraße und für ein Gleis der Straßenbahn mit Rasengleis genutzt Wir würden uns freuen wenn sich die Bürger für diese Verkehrsberuhigungsmaßnahme stark machen Es will doch gar niemand zum Hauptbahnhof Bürgerkritik Es wäre eine merkwürdige Erscheinung wenn aus ganz Frankfurt und Umgebung viele Menschen zum Hauptbahnhof wollen nur ausgerechnet in der Heimatsiedlung nicht Wenn die Neu Isenburger Straßenbahn zum Hauptbahnhof umgeleitet wird muss man zum Südbahnhof umsteigen Die Buslinie 653 die den Südbahnhof mit Neu Isenburg verbindet soll auch zukünftig verkehren Die Fahrtzeit entspricht mit 14 Minuten exakt bis Südbhf Mörfelder L der Straßenbahn Die S Bahn vom Bahnhof Neu Isenburg fährt zuerst quer durch Sachsenhausen bevor sie die Kurve zum Hauptbahnhof kriegt Von Louisa bis Südbahnhof und weiter soll auch weiterhin eine Straßenbahn direkt fahren Die zukünftige Nummer 18a die die Straßenbahn über die Mörfelder Landstraße nach Realisierung der Stresemann Bahn bekommen soll symbolisiert die Ausdünnung des Angebots auf der Mörfelder Landstraße Bürgerkritik beim Verkehrsausschuss Die Nummer 18a mag nicht gut klingen doch im Gesamtverkehrsplan ist keine Angebotsausdünnung vorgesehen sondern lediglich die Umnummerierung Die Straßenbahn über die Mörfelder Landtraße würde nicht mehr verkehren somit würde ein großer Teil Sachsenhausens

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  • frankfurt22
    Gietinger fort Während der Verkehrsdezernent Sikorski außer launigen Interviews in seiner bisherigen Amtszeit noch nichts zuwege gebracht habe setze sich Heuser am konsequentesten von allen Frankfurter Politikern für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Verlagerung der Pendlerströme ein Dazu sei die Tram als Teil der äußerst wichtigen Ringlinie unbedingt nötig Gietinger rät dem Verkehrsdezernenten Sikorski von Heuser zu lernen und die Straßenbahn in diesem kurzen aber wichtigen Abschnitt endlich zur Baureife zu bringen Während Heuser sich vom Saulus zum Paulus gewandelt habe sei bei der SPD und auch bei den meisten kleinen Parteien in dieser Frage geradezu das Gegenteil der Fall Die SPD versucht dieses wichtige Projekt zu torpedieren weil sie den Autofahrern in der Partei eine mehrfach unrentabel gerechnete U Bahn versprochen hat betonte Gietinger und Grüne FAG und Linkspartei zauderten allen sonntagsrednerischen Behauptungen zum Trotz wenn es konkret werde beim Ausbau des ÖPNV Was sich aber auf Ortsbeiratsebene an Volksfront der Autofahrer gegen die Trasse versammelt habe schreie zum Himmel Da würde ein Abenteuerspielplatz vorgeschoben da würden Kindergefährdungen ausgemacht wo keine seien da würden Anwohner aufgehetzt wo es doch im Grunde nur um die Verlagerung des unsozialen und Mensch und Natur extrem gefährdenden Autoverkehrs gehe Gietinger rät

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  • frankfurt22
    neue Bewegungskultur Wir waren schon vor Jahren für eine City Maut Wir sind es auch jetzt Wir wollen aber mehr als z B der Blindlaberer Cohn Bendit Wir wollen Straßen für alle siehe unser revolutionäres Konzept Das heißt rigorose Reduktion des MIV Kostenwahrheit im Straßenverkehr Stadtweite Verkehrsberuhigung Fußgängerzonen in jedem Stadtteil Autobefreite Innenstadt und kräftiger Ausbau des Tramnetzes wie des Regionalexpressverkehrs Straßen für alle heißt Vorfahrt für Fuß Rad und

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  • frankfurt22
    Palace als sie von einem Automobil das der Autohändler Arthur James Edsal steuerte zu Boden geschleudert wurde und sich tödliche Kopfverletzungen zuzog Frau Driscoll ist das erste offiziell registrierte Todesopfer durch ein Kfz Der Richter soll nach Abschluss der Untersuchung gesagt haben Dies darf nie wieder passieren Einem Forschungsprojekt der beiden Verkehrswissenschaftler Klaus Gietinger und Markus Schmidt zufolge teilten in den darauf folgenden 110 Jahren weltweit beinahe 40 Millionen Straßenbenutzer Bridget Driscolls Schicksal etwa 1 2 Milliarden wurden durch Kfz verletzt Doch damit nicht genug Nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Weltbank wird sich diese Opferzahl in den nächsten 25 Jahren verdoppeln so die Wissenschaftler Das ungeheure Wirtschaftswachstum vor allem in Asien führt zu einer explosionsartigen Zunahme des Leichenbergs der Motorisierung Nach konservativen Prognosen werden im Jahr 2030 über 2 Millionen Menschen jährlich auf den Straßen der Welt sterben ca 70 Millionen verletzt 90 der Opfer sind Fußgänger und Zweiradfahrer Der Straßenverkehrsunfall steigt nach diesen Prognosen zur globalen Todesursache Nr 2 auf Dann wird kein Krieg so viele Opfer gefordert haben wie der motorisierte Straßenverkehr Von den Toten durch verkehrsbedingten Feinstaub CO2 und sonstigen Dreck ganz zu schweigen so Gietinger Die beiden Wissenschaftler klagten eine sofortige Verkehrswende ein Schärfste

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  • frankfurt22
    öffentliche Straße betreten und dem Nachwuchs einbläuen Menschen in Autos hätten Vorrang vor Menschen ohne Auto Der erste Polizist mit dem Kinder es zu tun kriegen ist zumeist derjenige welcher in die Grundschule kommt um den Verkehrsunterricht zu leiten Wollte das Kind nicht zuhören muss es irgendwann eine Stoßstange fühlen Das Bundesverkehrsministerium kommentierte die Straßenverkehrsordnung mit den Worten Man muss sich vor Augen halten dass Normen auf keinem anderen Gebiet in das Leben selbst so unmittelbar eingreifen wie Verkehrsvorschriften hartnäckig geleugnete schwerste Kriminalität Wer als Fußgänger den Autopiloten nicht gibt was sie beanspruchen wer nicht für sie stehen bleibt wird mit der Todesdrohung eingeschüchtert ähnlich wie der Kapuzenmann in Abu Ghraib Es ist keine intellektuelle Großleistung kein Staatsgeheimnis keine Geheimverschwörung was es schwer macht das zu begreifen Ab und zu wird es auch in Medien angedeutet die ansonsten kaum den Automobilismus in Frage stellen würden So in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 19 2 2003 Es ist das Missverhältnis zwischen den krassen Fällen motorisierter Gewalt mit denen wir alltäglich zu tun haben und ihrer alles in allem nur augenzwinkernden Ächtung im öffentlichen Bewusstsein Haben wir uns nicht daran gewöhnt von Rasern Dränglern Vollidioten zu sprechen wo in Wirklichkeit Gewaltbereite in ihren Tötungsmaschinen agieren Oder 1971 im Spiegel wo der bekannte Gerichtsreporter Gerhard Mauz schrieb wer sich der alltäglichen Gewalt im Straßenverkehr nicht absolut unterwerfe werde ausgerottet Die Wahrheit unser Straßen ist gegenwärtig der unausgesetzte Mordversuch ist Mord ist eine hartnäckig geleugnete schwerste Kriminalität Soldaten Mörder und Autofahrer Mord Der Schriftsteller Dr jur Kurt Tucholsky ist auch 70 Jahre nach seinem Ableben noch berühmt für den Ausspruch Soldaten sind Mörder Die Umstrittenheit dieses Satzes liegt vielleicht darin begründet dass meist nicht zitiert wird was Tucholsky vor dem Hintergrund des 1 Weltkrieges den er an die Ostfront eingezogen miterlebte der gewiss keine humanitäre Intervention war zuvor schrieb Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes auf denen war der Mord obligatorisch während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war Sagte ich Mord Natürlich Mord Soldaten sind Mörder Gäbe es nicht ein Kriegsrecht dann wären Menschen die sich bewaffnen auf andere losstürmen und töten eigentlich Mörder im Sinne des Strafgesetzbuches Und gäbe es nicht die übliche Interpretation der Straßenverkehrsordnung wären Autofahrer eigentlich regelmäßig Totschläger Normalerweise ist der Tod eines Soldaten kein sanftes entschlafen sondern eher ein verrecken Militaristen sprechen lieber von gefallen Im Verkehr wird im hiesigen Sprachgebrauch auch nicht verreckt sondern bloß verunfallt Die Gefahren von Krieg und Auto sind offensichtlich Es ist nicht so überraschend wenn etwas passiert und die Todesursache ist eingebettet in das allgemeine kulturelle Umfeld von Militarismus bzw Automobilismus Mensch stirbt für oder zumindest im Rahmen der Volksgemeinschaft Und so scheint es manchen verdaulicher zu sein schreckliche Ereignisse wie z B einen Brandanschlag zu einem Verkehrsunfall umzudeuten obwohl es objektiv auf dasselbe hinausläuft Islamismus und Autoleitkultur Ganz anders hingegen wenn ein Tötungsdelikt nicht in das allgemeine kulturelle Umfeld eingebettet ist Wären die Flugzeugeinschläge in die New Yorker Häuser tatsächlich ein Unfall gewesen hätte es

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  • frankfurt22
    tatkräftiger Mitarbeit von Markus Schmidt ebenfalls Frankfurt22 in einem langjährigen Forschungsprojekt die Gesamtzahl der weltweit durch Kfz getöteten und verletzten Menschen von 1900 2005 zu ermitteln In einer Prognose konnte die Entwicklung bis zum Jahr 2030 beleuchtet werden Die Aussichten sind düster In den nächsten 25 Jahren wird sich die Anzahl der weltweiten Kfz Opfer sowohl jährlich als auch absolut verdoppeln Das heißt von heute bis 2030 werden genauso viele

    Original URL path: http://www.frankfurt22.de/pressemitteilungen2.php?aID=162 (2016-02-09)
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