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  • Vier Tote bei Folgeunfall auf Autobahn bei Magdeburg
    erlitten zum Teil schwerste Verletzungen Nach Angaben des Rettungsamtes im Ohrekreis war der Lastkraftwagen gegen 07 20 Uhr nahe der Abfahrt Bornstedt ungebremst in die auf dem Standstreifen gesicherte und Kilometer vorher angezeigte Unfallstelle gerast Die Mediziner die kurz zuvor mit Rettungswagen und hubschraubern angekommen waren hatten gerade eine 18 Jahre alte Autofahrerin sowie das später getötete achtjährige Mädchen behandelt Deren Pkw hatte zuvor die Leitplanke gestreift und war in

    Original URL path: http://www.feuerwehrseelsorge.de/Denkmal/stendal.htm (2016-04-27)
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  • Bericht der Lübecker Nachrichten
    und Motivation brachte die Jugendfeuerwehr an die Spitze Deutschlands Im Juni vergangenen Jahren wurde die Mannschaft Deutscher Meister in Augsburg in den vergangenen Wochen bereitete sich das Dreamteam auf den europäischen Wettkampf in Finnland vor Es ist für uns alle unfassbar Hedtke war ein erfahrener Ausbilder sagte gestern der Leiter des Amtes Hohe Elbgeest Lothar Neinass noch tief betroffen von den Ereignissen in der Waldsiedlung Eigentlich war es eine ganz

    Original URL path: http://www.feuerwehrseelsorge.de/Denkmal/ln1.htm (2016-04-27)
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  • Der Tod im Wasser
    Rohr gezogen wurde Mehrere Feuer wehrleute hätten versucht ihn festzuhalten Dabei sei Deumer vom nachlaufenden Wasser überspült worden und habe das Bewußtsein verloren Zwanzig Minuten lang sei es nicht gelungen den Verunglückten aus dem Wasser zu ziehen weshalb die Männer keine Möglichkeit mehr gesehen hätten ihren Kommandanten auf diese Weise zu retten berichteten Galeitzke und Prögel In der Hoffnung er werde ohne Verzögerung durch das Rohr gespült hätten die Männer den Verunglückten schließlich losgelassen Tatsächlich sei der Bewußtlose Sekunden später am anderen Ende des Rohrlaufs wieder ausgespült und sofort aus dem Wasser gerettet worden Mit dieser Darstellung wider sprachen die beiden Feuerwehrleute dem Polizeibericht und den folgenden Medienberichten in denen es geheißen hatte der Verunglückte sei zwanzig Minuten lang mitten im Rohrlauf gesteckt Zwei Feuerwehrleute begannen nach der Rettung mit der Wiederbelebung die dann der später eingetroffene Notarzt übernahm Nach erfolgreicher Reanimation wurde der schwerverletzte Kommandant in ein Nürnberger Krankenhaus gebracht Während es dort am nächsten Tag noch hieß Deumer sei außer Lebensgefahr erlag er zweieinhalb Tage nach dem Unglück den schweren inneren Verletzungen Es war ein Schritt zuviel sagte Bernd Prögel der brandwacht In der Dunkelheit habe der Feuerwehrkommandant an der Unglückstelle nicht sehen können wo die Straße zum Rohreingang hin abfalle ebenso wenig habe die glatte Wasseroberfläche auf der Straße den heftigen Sog am Rohreingang erkennen lassen Keiner der Beteiligten habe den Einsatz zunächst als gefährlich eingestuft Der Verunglückte selbst wird als umsichtig und überlegt geschildert Seit fünf Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr sei Deumer in den vergangenen drei Jahren ihr Kommandant gewesen In Püschel dorf hat der 37jährige als Schreiner gearbeitet Er hinterläßt eine Frau und zwei Töchter im Alter von fünf und dreizehn Jahren Von Matthias Steiner Ein selbstloser Einsatz Wenn ein Feuerwehrmann bei einem Ein satz vor Ort verletzt wird oder gar einen tödlichen Unfäll

    Original URL path: http://www.feuerwehrseelsorge.de/Denkmal/lutzdeumer.htm (2016-04-27)
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  • Ein Saunabrand wie jeder andere?
    Durchgangs zum Saunaraum befanden verstärkte sich das Knistern an der Decke und es wurde unerträglich heiß Der Truppführer des zweiten Trupps forderte aufgrund der großen Hitze und eines leichten Fauchens zum sofortigen Rückzug auf Tödliche Feuerwalze Unmittelbar danach füllte eine Flammenwand den gesamten Kellerraum Alle vier Feuerwehr kameraden standen kurze Zeit vollständig in Flammen Ob zu diesem Zeitpunkt oder kurz vorher die Trennscheibe von der Sauna zum Fitnessraum zerbrach konnte später nicht mehr festgestellt werden Die Feuerwalze schoß aus dem Fitnessraum über die offene Tür in den Treppenraum überrollte den auf dem Treppenabsatz wartenden Gruppenführer Kommandanten und stellv Kdt und war bis zum Hauseingang sichtbar Es war ca 18 35 Uhr also erst ungefähr 15 Minuten nach Eintreffen der Einsatzkräfte Die beiden Kameraden des zweiten Trupps fanden den Ausgang nach wenigen Versuchen Die mitgeführte Fangleine war hierbei jedoch nicht hilfreich da sie sich irgendwo verklemmt hatte Die beiden Kameraden des ersten Trupps wurden durch die Flammen voneinander getrennt Daraufhin mußte Christian Sendlbeck wohl einen Schritt weiter in den Saunaraum gegangen sein Vermutlich fand er wegen der Duschabtrennung den Ausgang nicht mehr Der zweite Mann konnte sich mit dem S Rohr nach draußen retten Nach der Rettung der sich auf der Treppe befindlichen Führungskräfte und eines Feuerwehrkameraden aus dem Keller wurde zunächst davon ausgegangen daß sich noch drei Kameraden im Keller aufhalten müßten Sofort wurden über Funk Notärzte und Rettungswagen angefordert Dann stellte sich aber heraus daß bis auf Christian Sendlbeck alle den Keller verlassen hatten Unmittelbar nach Abklingen der Stichflamme wurden die beiden Sicherungstrupps ergänzt mit einem dritten Mann mit Preßluftatmer zur Suche von Christian eingesetzt Auch der 2 Mann von Christians Trupp beteiligte sich nach Flaschenwechsel an der Suche Zu diesem Zeitpunkt war auch der Kellervorraum stark verraucht Der erste Rettungstrupp suchte im Vorraum rechtsgehend den Bereich ab Dabei geriet er auch über die offenstehende Tür in den Heizungsraum Danach gingen sie in den Fitnessraum und hielten sich auch hier rechts Im Durchgang zum Saunaraum war die Hitze so stark daß sich derTrupp dort nicht aufhalten konnte Deshalb suchte er den Fitnessraum auf der rechten Seite ab Der zweite Sicherungstrupp suchte den Fitnessraum auf der linken Seite ab Der Keller war mit schwarzem Rauch bis auf den Boden gefüllt Eine Orientierung war nicht möglich Zwischenzeitlich hatten die Feuerwehrkameraden das Kellerfenster im Saunaraum aufgebrochen und löschten von außen Aus dem Kellerfenster schlugen ca 2 m lange Flammen Dichter schwarzer Rauch der auch im Freien stark reizend war drang aus dem Fenster Durch die Entrauchungsmöglichkeit über das Fenster konnte dann der erste Rettungstrupp in den Saunaraum vordringen Er fand den vermißten Christian hinter der Duschwand am Boden liegend Helm und Maske waren abgenommen Auf Zuruf beteiligte sich auch der zweite Rettungstrupp sowie ein zwischenzeitlich eingetroffener Atemschutztrupp aus Tegernheim an der Rettung Auf halber Kellertreppe wurde ihm der Preßluftatmer abgenommen Innerhalb kürzester Zeit standen mehrere lntensivmediziner der Universität und eines privaten Rettungsdienstes zur Verfügung Der lntensivhubschrauber war bereits sechs Minuten nach der Alarmierung in der Nähe der Einsatzstelle trotz Dunkelheit gelandet Die

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  • Feuerwehr Köln - Einsatz Nr
    verschlossen Der Einsatz war um 23 00 Uhr beendet Insgesamt waren ca 90 Einsatzkräfte von Berufs und Freiwilliger Feuerwehr tätig Es wurden rund 40 Preßluftatmer eingesetzt Rund eine halbe Stunde nach Einsatzbeginn befand sich der aus drei Beamten bestehende Angriffstrupp der FW 2 darunter BM Stampe auf dem Rückweg aus dem Keller ins Freie da bei BM Stampe das Rückzugssignal seines Preßluftatmers angesprochen hatte Dabei fiel unbemerkt der Anfang der von ihm in einem Beutel mitgeführten Rettungsleine zu Boden Sie entrollte sich und verfing sich auf dem weiteren Rückweg in einigen Windungen der Schlauchresere der Angriffsleitungen Nachdem die Leine gänzlich ausgelaufen war hinderte sie BM Stampe am Weiterkommen Sie war vorschriftsmäßig im Seilbeutel verknotet der Beutel wurde an der Trageleine über die Schulter getragen Infolge der extrem schlechten Sichtverhältnisse konnte der Trupp den Kollegen nicht befreien Nach Information der Einsatzleitung über Funk ging ein Beamter ins Freie zusätzliches Gerät zu holen Er erhielt Unterstützung vom bereitstehenden Rettungstrupp zwei Beamte und vier weiteren gerade an der Einsatzstelle eingetroffene Beamten unter Preßluftatmern Zwischenzeitlich hatten sich die Sichtverhältnisse auch im Erdgeschoß weiter so verschlechtert dass die Orientierung der nachrückenden Trupps äußerst schwierig war Da zwischenzeitlich bei den beiden anderen Kollegen des Angriffstrupps die

    Original URL path: http://www.feuerwehrseelsorge.de/Denkmal/stampe1.htm (2016-04-27)
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  • Bericht der Untersuchungskommission
    kann durch die individuelle physische und psychische Situation des Atemschutzgeräteträgers noch verstärkt werden Als Ergebnis eines Trageversuchs ist festzuhalten daß die Einsatzdauer unter PA bei starker körperlicher Anstrengung oder Erregung deutlich kürzer ist als bisher allgemein angenommen Gleiches gilt für die bei Ansprechen des Restdruckwarners zur Verfügung stehende Fluchtzeit Dies gilt unabhängig vom konkreten Unfallgeschehen Die verbleibende Sicherheitsmarge ist zu gering Durch die mangelnde Überwachung aber auch aus fachlichen Defiziten heraus wird das Ansprechen des Restdruckwarners als letztes Rückzugssignal fehlinterpretiert Ein Rückzug erst zu diesem Zeitpunkt war im konkreten Fall zu spät wobei der Trupp wie oben beschrieben allein keine Möglichkeit hatte dies durch eine Eigenkontrolle zu verhindern Bei Einsatz der Hochleistungslüfter mit Verbrennungsmotor und unter starkem Streß wird der Restdruckwarner unter Umständen nicht wahrgenommen Zu einer umfassenden Atemschutzüberwachung gehört auch die ununterbrochene Verbindung zum Trupp Dieser in der Regel über Funk sichergestellte Kontakt war hier nicht gewährleistet Der Trupp mußte daher davon ausgehen daß seine Meldungen außen nicht gehört wurden und der persönliche Weg nach außen die einzige Möglichkeit darstellte auf seine Situation aufmerksam zu machen Neben den nicht ausreichenden technischen und taktischen Randbedingungen ist dafür ursächlich daß es im Bewußtsein von Führungskräften nicht ausreichend verankert ist den ständigen Kontakt zu den von ihnen eingesetzten Trupps als ureigene Aufgaben wahrzunehmen Im konkreten Fall aber auch bei anderen Einsatzstellen ist festzustellen daß sich der Atemschutztrupp z B um den Schlauch nachzuziehen in der Einsatzstelle trennt und ein Mann allein zurückgeht Dies ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko Die mit der Verrauchung der Vorhalle einhergehende Verlängerung des Rückzugswegs überraschte den Trupp Der Bereich in dem sich der Unfall ereignete war beim zweimaligen Vorgehen weitgehend rauchfrei und als sicher anzusehen Der zur Rettung vorgehende Truppmann LF 3 war unter PA allein Im Zuge der Rettungsmaßnahmen bestand für alle 4 geretteten FM SB akute Lebensgefahr Sie wurden alle an verschiedenen Orten aufgefunden Die Ortung war dabei aufgrund fehlender akustischer oder optischer Hilfsmittel und der taktischen Vorgehensweise eher zufällig Es fehlt eine eindeutige Möglichkeit zur Ortung Eine Lokalisation des Trupps muß auch dann möglich sein wenn dieser nicht mitwirken kann Explosion Einsturz Dem Rettungstrupp war bis zuletzt nicht bekannt daß 4 statt der erwarteten 3 FM SB zu retten waren In der Nachbereitung wurde deutlich daß ein unkontrollierter Eintritt in Einsatzstellen über alle Führungsebenen durchaus üblich ist Dies ist ein erhebliches Risiko Angriffstrupp und Rettungstrupp haben sich getrennt bzw verloren Dies muß auf geeignete Weise verhindert werden Es entsteht der Eindruck daß technische und taktische Probleme sowie Ausbildungsdefizite durch die Zusammenstellung von Trupps aus Mitarbeitern verschiedener Feuer und Rettungswachen insbesondere wenn diese erst an der Einsatzstelle erfolgt verstärkt werden Es fehlt die Möglichkeit der Abstimmung vor Eintritt einer Notlage Unabhängig vom konkreten Einsatz fehlt die technische Möglichkeit FM SB die den Gefahrenbereich nicht unmittelbar verlassen können mit Atemluft zu versorgen Die Überdrucktechnik schließt eine Vielzahl denkbarer aus dem Tauchwesen bekannter Möglichkeiten aus Die zeitgleiche Durchführung der Atemschutzüberwachung und der rettungsdienstlichen Dokumentation ist immer dann deutlich erschwert wenn der Maschinist des Ergänzungs LF durch die Bedienung der Pumpe in einem zweiten Abschnitt nicht zur Verfügung steht Es wird vielfach bestätigt daß die morgendliche Druckkontrolle des Atemschutzgerätes bei Fahrzeugübernahme eher die Ausnahme ist Begründet wird dies mit dem sonst zu häufig notwendig werdenden Tauschen der Flaschen Dies ist unbegründet Es sind nach Versuchen bei ordnungsgemäßer Handhabung etwa 50 Tests notwendig den Fülldruck damit unter die Mindestgrenze 270 bar bei 300 bar Flaschen 180 bar bei 200 bar Flaschen zu senken Bei der Übungsbeobachtung ist festzustellen daß insbesondere auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Bedienungsfehler auftreten Die derzeitige Form der Atemschutzübung ist nicht geeignet als Notfalltraining zu dienen Sie genügt lediglich sportlichen Aspekten Zusammenfassend ist festzustellen daß das Gesamtsystem der Atemschutzüberwachung aus permanenter Druckkontrolle Eingangsdrucküberwachung Zeitüberwachung Kontakt und Ortungshilfe in jedem Teilbereich Schwächen aufweist die alle eine gewisse Relevanz für den Unfallhergang haben Eine Ertüchtigung und konsequente Anwendung ist dringend notwendig 3 2 2 2 Kommunikation Quittungen der vom Angriffstrupp abgesetzten Meldungen erreichten ihn nicht Dies zwang den Trupp zu eigenständigem Handeln Er mußte sich trennen Die konsequente Bestätigung aller abgesetzten Meldungen ist nicht gängige Praxis Die Dringlichkeit des Notrufs wurde außen nicht erkannt Ursächlich sind die gewählten Formulierungen das mangelnde Gefahrenbewußtsein und die fehlende Vereinbarung über Notzeichen Die Abwicklung faktisch zweier Einsatzabschnitte zur Brandbekämpfung und der rege Funkverkehr aufgrund des Gefährdungsempfindens der Bewohner auf einem Funkkanal führt zwangsläufig zu einer zu hohen Belegung des Kanals Bestehende Trennungsmöglichkeiten werden nicht konsequent oft verspätet genutzt Die Konzeption ist jedoch auch im Grundsatz zu überprüfen da derzeit nicht gleichzeitig sichergestellt ist daß Führungs und Kommunikationswege identisch sind und dennoch ausreichend Raum für Notmeldungen bleibt Unterstützt wird dies durch unklare Führungsstrukturen und den Durchgriff der Führungskräfte auf einzelne Trupps Ein eigener Funkkanal ausschließlich für Atemschutztrupps und Atemschutzüberwachung erscheint nicht sinnvoll Die Kommunikationsmöglichkeiten innerhalb des Atemschutztrupps wurden auch wenn sie im konkreten Fall nicht ursächlich sind vielfach angesprochen Es besteht der dringende Wunsch hier Verbesserungen zu erzielen Die derzeit bei der BF Köln beschafften explosionsgeschützten Funkgeräte werden oft hinsichtlich der Qualität der Verständigung der Handhabung der Bedienungselemente Größe Rasterung Position des Ladezustands der Akkus bei fehlender Anzeige der Trageweise der Befestigung und des Hängenbleibens am Mikrophon Lautsprecherkabel bemängelt Die gängige Praxis an Einsatzstellen als Funkrufnamen nicht Funktionen sondern die Namen der Mitarbeiter zu verwenden führt häufig zu Verwechslungen und damit zu kritischen Situationen Es fehlen derzeit technische oder taktische Möglichkeiten zur Abgabe eindeutiger Notrufe im 2 m Band Der eingesetzte Rettungstrupp verfügte nicht über ein 2 m Funkgerät Auch von anderen Einsatzstellen wird berichtet daß nicht alle in unübersichtlichen Bereichen eingesetzten Trupps über Funkgeräte verfügen Die Gesamtzahl der im Löschzug zur Verfügung stehenden 5 Funkgeräte wird allgemein nicht bemängelt 3 2 2 3 Streßresistenz Obwohl die Ursache des Festhängens schnell erkannt wurde war es nicht möglich eine Mitwirkung des Truppmanns zu erreichen Im weiteren Verlauf der Rettungsmaßnahmen sind menschlich nachvollziehbar deutliche Angstreaktionen aufgetreten Im Rahmen von Ausbildung und Übung fehlen geeignete Strategien und Übungsmöglichkeiten den Umgang mit derartigen Empfindungen unter realistischen Einsatzbedingungen erfahrbar zu machen 3 2 2 4 Verrauchung der Vorhalle Lüftereinsatz Der betrachtete Einsatz Kierberger Str 15 imponiert mit der auch für einen Kellerbrand ungewöhnlich starken Verqualmung und vollständigen Sichteinschränkung Die Aufstellung des Lüfters in der Vorhalle entsprach nicht der gängigen taktischen Vorgehensweise Es gibt jedoch mehrere Hinweise daß nicht allein der Rauch zum Ausfall des mit einem Verbrennungsmotor angetriebenen Lüfters führte sondern auch technische Unzulänglichkeiten Bedienungsfehler und Wartungsmängel ursächlich sind Es ist unverständlich daß die Bedienung der Lüfter Choke lageabhängige Funktionsweise nicht der Einfachheit anderer ohne permanente Aufsicht zu betreibende Geräte z B Stromerzeuger entspricht Während des Einsatzes stand ein deutlicher Winddruck auf der Zufahrt zur Tiefgarage Trotz Lüfter auf der Gegenseite kam hier kein Rauch aus dem Tor Dies weist auf einen Druckstau im Keller hin und erklärt u a den Eintritt des Rauchs in das Gebäude und möglicherweise auch in die Vorhalle Auch von anderen Einsatzstellen wird berichtet daß ein Lüftereinsatz gegen die natürliche Ventilation selten erfolgreich ist Erschwerend scheint hier ebenfalls die starke Thermik der Rauchgase durch die hohen Brandtemperaturen zu sein Bautechnische und betriebliche Mängel wie die Installation der Bad und Küchenentlüftungen sowie offene Müllschlucker Klappen begünstigen die punktuelle Rauchausbreitung im Gebäude In einer späteren Einsatzphase waren während der Nachlöscharbeiten kurzzeitig zwei Lüfter gegeneinander im Einsatz In der Vorhalle hat es mehrfach kritische lebensbedrohliche Situationen für Einsatzkräfte gegeben Eine konsequente konservative Entrauchung z B durch Schaffen von Öffnungen Einschlagen der Fenster wurde nicht durchgeführt 3 2 2 5 Schnellangriff Zu Beginn des Einsatzes war es bei der Anfahrt auf der Vorderseite nicht möglich die Situation im Keller und die Länge des Angriffsweges abzuschätzen Der Einsatz des Schnellangriffs war daher nicht angezeigt Von anderen Einsatzstellen wird berichtet daß der Schnellangriff ohne vorherige ausreichende Erkundung des Zugführers oft ohne Anweisung und in Eigeninitiative des Angriffstrupps vorgenommen wird Diese Praxis widerspricht allen gängigen taktischen Grundsätzen und ist extrem risikogeneigt Neben allgemeinen Grundsätzen einsatztaktischer Entscheidungen fehlen allgemeine konkretisierende Vorgaben und Empfehlungen zur Ausfüllung des Entscheidungsspielraums zum Vorgehen mit Schnellangriff Der Schnellangriff konnte aufgrund der Reibung und aufgrund von erheblichen Verdrallungen nicht bis zur Brandstelle gezogen werden Es wird von mehreren Fällen berichtet daß der Schnellangriff bei großen Eindringtiefen und nahezu vollständigem Abrollen dazu neigt sich zu verdrallen Dies war vermutlich mit ursächlich für das Verhaken der Fangleine Der Zeitverlust durch den Aufbau des zweiten Angriffs über ein C Rohr ist nur sekundär von Bedeutung 3 2 2 6 Fangleine Das unkontrollierte Auslaufen der Fangleine aus dem Fangleinenbeutel wurde seit Generationen vielfach beobachtet hat jedoch bis heute nicht zu entsprechenden Reaktionen geführt Die Verpackungstechnik der Fangleine ihre Befestigung im Beutel und ihre Trageweise ist veraltert und entspricht trotz gültiger DIN Norm nicht dem Stand der Technik Vorhandene Sicherungsmöglichkeiten im Fangleinenbeutel werden in der Regel nicht oder falsch genutzt Eine den Beutel eindeutig fixierende Trageweise am Feuerwehrsicherheitsgurt wird befürwortet Entsprechende Befestigungstechniken wurden in den Nachbesprechungen vorgestellt Es fehlen grundsätzliche taktische Hinweise zur Mitnahme der Fangleine als Zusatzausrüstung in Abhängigkeit von der Lage In den Nachbesprechungen wurde das Mitführen bei Kellerbränden vor dem Hintergrund der FwDV 7 Atemschutz in Frage gestellt jedoch nicht grundsätzlich verworfen 3 2 2 7 Einsatz des Rettungstrupps Nach detaillierter Auswertung des Einsatzablaufs wird von allen am Einsatz beteiligten Kräften die an der Nachbereitung mitgewirkt haben einvernehmlich bestätigt daß zu jeder Zeit ein Rettungstrupp vorhanden war Lagebedingt wurde die Funktion Rettungstrupp mehrfach weitergereicht Jeder Einsatzauftrag an den Rettungstrupp führte unverzüglich zur Anordnung einer neuen Bereitschaft Uneinheitlich war die räumliche Position des Rettungstrupps Hier fehlen allgemeingültige Hinweise zur Positionierung Besonders kritisch wurde der Einsatz des Rettungstrupps für Nebentätigkeiten während seiner Bereitstellung untersucht Dies ist lagebedingt nicht immer vermeidbar Es muß jedoch sichergestellt sein daß er einen noch zu definierenden Bereich nicht verläßt und jederzeit erreichbar und abkömmlich ist Im untersuchten Fall stand die Mitwirkung beim Aufbau des Schaumangriffs nicht im Widerspruch zur Bereitstellung Nachteilig war die Tatsache daß die letztlich zum Einsatz gekommene Formation kein Funkgerät im 2 m Band hatte Während des Einsatzes standen die Rettungstrupps in unterschiedlicher Stärke bereit Auch hier fehlt die Einheitlichkeit Es fehlen Festlegungen zur taktischen Anbindung des Atemschutzrettungstrupps und zum Verfahren des Einsatzes Insbesondere bei externen Feuerwehren drängt sich die Frage auf wie es zu den Mißverständnissen bei der Rettung kommen konnte BM Stampe wurde zuletzt gerettet Aus Sicht der Unfallkommission steht zweifelsfrei fest daß alle geretteten FM SB unabhängig von der Reihenfolge der Rettung in akuter Lebensgefahr waren Bezüglich der Position Ausrüstung und Verbindung zur RTW Besatzung bei der Feuerbereitstellung bestehen ebenfalls keine verbindlichen Festlegungen Dies kann zur Verzögerung notwendiger Maßnahmen führen Als zentrale Frage ob die Bereitstellung nur eines Rettungstrupps ausreichend war ist zu bewerten ob die Einsatzstelle übersichtlich oder unübersichtlich war Die FwDV 7 gibt dazu keine Hinweise Im Kreise der Einsatzbeteiligten wurde diese Frage bis zum Schluß kontrovers diskutiert Die Unfallkommission ist einheitlich der Auffassung daß die Ebene Kellerbrand für sich eine übersichtliche Lage darstellte Im Gegensatz zu vielen anderen Kellerbränden gab es einen zweiten unabhängigen Angriffsweg Erst die Eskalation der Lage durch das Gefährdungsempfinden der Bewohner machte eine Bewertung als unübersichtlich erforderlich Noch zu diskutieren bleibt die Frage ob nicht jeder Kellerbrand grundsätzlich als unübersichtlich eingestuft werden muß Dies hätte bei konsequenter Anwendung zur Folge daß jeder Kellerbrand mindestens als Alarmstufe 2 zu betrachten wäre Dies erscheint derzeit nicht als verhältnismäßig und notwendig ist jedoch abschließend noch zu entscheiden Die Einsatzerfahrungen der Wachen sind dabei zu berücksichtigen Die Probleme bei der Rettung eines voll ausgerüsteten FM SB unter einsatzmäßigen Bedingungen werden weitgehend unterschätzt Die Rettung eines verunglückten FM SB durch nur zwei andere ausreichende Rettungstruppstärke nach FwDV 7 ist mit den derzeitigen Methoden nahezu unmöglich Zur Übung eignen sich nur Dummys mit ausreichendem Gewicht da sie jede Mitarbeit ausschließen 3 2 2 8 Sonstige Ausrüstung Festhängen mit Ausrüstungsgegenständen Im Zuge der Nachbesprechungen wurde deutlich daß ein Festhängen im Einsatz mit Ausrüstungsgegenständen durchaus keine Seltenheit ist Dabei zeigen sich keine eindeutigen Schwerpunkte Es wird berichtet daß alle mit Tragriemen über Kopf getragenen Ausrüstungsgegenstände nicht ausreichend fixiert sind und die latente Gefahr des Hängenbleibens beinhalten Fangleinenbeutel Fluchthaube Begurtung des PA Kabel des Funkgerätes u a Dieses Phänomen wird in Ausbildung und Übung nicht thematisiert Innerhalb der Unfallkommission wurde die Frage aufgeworfen ob die heutige Schutzkleidung u a mit Flammschutzhaube den FM SB so weit von der Umgebung abschirmt daß Gefahren nicht mehr rechtzeitig erkannt werden können und dadurch unbewußt das Risiko steigt Die zum Einsatz befragten Kollegen sind jedoch einheitlich und nachdrücklich der Auffassung daß ein maximaler Schutz insbesondere in Verbindung mit der Flammschutzhaube alle Nachteile gerade bei unvorhergesehenen Ereignissen z B Flash over aufwiegt Ohne die Schutzkleidung wäre es den Kollegen überhaupt nicht möglich gewesen sich bei dem bewegungsunfähigen BM Stampe auch nur kurze Zeit aufzuhalten vgl Verbrühungen Ein Messer als Teil der persönlichen Ausrüstung wird allgemein vermißt Es ist Standard bei vielen anderen Feuerwehren Der Einsatzverlauf bestätigt daß eine geeignete Unterbringung eines Messers für den Soforteinsatz entscheidend ist für den Einsatzverlauf Gürtelhalfter unter der Schutzkleidung sind dabei völlig ungeeignet da nicht erreichbar Hilfreich scheinen Ärmeltaschen an der Schutzjacke oder Außentaschen Beintaschen an der Hose zu sein Geeignete Messer müssen auch mit Handschuhen benutzt werden können Die gängigen Handscheinwerfer sind hinsichtlich ihrer Leuchtkraft Handhabung und des Ladestatus verbesserungsbedürftig wie zuletzt auch der Brand des Düsseldorfer Flughafens zeigte Die vielfache private Beschaffung von Stablampen weist auf diesen Mangel hin Die derzeit neu ausgegebenen Schutzhandschuhe werden sehr positiv bewertet Die sofortige flächendeckende Ausgabe dieses als sehr wichtig eingestuften Schutzmittels wird als dringend erforderlich angesehen Zusammenfassend ist festzustellen daß Anforderungen an sonstige Ausrüstungsgegenstände vorgehender Trupps enger formuliert werden müssen Die Tatsache daß einige Ausrüstungsgegenstände in erheblichem Umfang privat beschafft werden gibt deutliche Hinweise auf nicht optimale nicht akzeptierte offiziell beschaffte Geräte Dabei ist jedoch nicht hinnehmbar daß andere Schutzziele wie der Explosionsschutz von den privat beschaffenden FM SB unberücksichtigt bleiben Dies birgt erhebliche Gefahrenmomente und ist zu unterbinden 3 2 2 9 Verantwortlichkeit für die persönliche Schutzausrüstung Die Bedeutung der Schutzkleidung und sonstiger Ausrüstungsgegenstände für die unmittelbare eigene Sicherheit wird nicht in ihrer ganzen Tragweite beachtet Gravierende Versäumnisse zeigen sich bei der morgendlichen Kontrolle des Fülldrucks der Atemschutzgeräte und der Sicherheitsprüfung der Masken nach jedem Einsatz Erschwerend ist daß Gegenstände die grundsätzlich zur persönlichen Ausrüstung gehören heute in einer Poolvorhaltung sind Die Frage persönlicher Masken oder zum Atemschutzgerät gehörender Masken mit zentraler Prüfung wurde eingehend diskutiert Es zeigten sich keine eindeutigen Vor oder Nachteile einer der beiden Lösungen 3 2 2 10 Allgemeines Gefahrenbewußtsein Es scheint das Bewußtsein Platz zu greifen daß aufgrund der Schutzkleidung Gefahren des Einsatzstelle minimiert werden können Es fehlt das Bewußtsein daß es nur deshalb eine besondere Schutzausrüstung gibt gerade weil vielfältige Gefahren lauern Gefahren sind vom vorgehenden Trupp nur noch eingeschränkt spürbar Es fehlt eine Kompensation durch eine intensivere Ausbildung und Bewußtseinsschaffung zur Vermeidung von Routinefehlern Hinweise auf andere Beinaheunfälle im Rahmen der Befragung der Unfallkommission lassen vermuten daß anderen Kollegen Gefahrenhinweise vorenthalten werden um eigene Fehler unbemerkt zu lassen Dadurch sind vermeidbare Unfälle mit gleichem Verlauf in kurzer Folge aufgetreten Diese Gleichgültigkeit ist symptomatisch Veränderungen an Einsatzgeräten einer Wache werden schon zwischen den Wachabteilungen nicht weitergegeben Damit ergeben sich im Notfall mitunter kritische Situationen 3 2 2 11 Ausbildung Der Atemschutzausbildung und übung fehlt das Element der Überraschung und Rettung eigener Kräfte sowie des Befreiens aus Zwangslagen Umfassende Suchtaktiken für Such und Rettungstrupps wie sie bei ausländischen Feuerwehren gelehrt werden sind nur eingeschränkt bekannt Den üblichen Ausbildungen und Übungen fehlt die notwendige Wirklichkeitsnähe geeignete Übungsanlagen fehlen Eine Auswertung der tatsächlichen Einsatzerfahrung der im Angriffstrupp LF 2 eingesetzten jungen Beamten zeigt in erschreckender Weise wie gering die Einsatzerfahrung trotz mehrjähriger Einsatzpraxis vorrangig im Rettungsdienst wirklich ist Zur Kompensation fehlen geeignete Übungsanlagen und zeiten Ein umfassendes Notfalltraining mit Hinweisen zur Streßbewältigung ist nicht Teil der Ausbildung Gleiches gilt für Einsatzstellen mit langen Anmarsch und Rückzugswegen Das Unterkeilen von Türen mit dem Feuerwehrbeil zur Sicherung des Rückzugsweges ist gängige Lehrmeinung entzieht das Beil jedoch der Rettung oder Auftragserfüllung vor Ort Grundlegende Kenntnisse zum Basiswissen der Einsatztaktik scheinen verloren zu gehen Gefahren der Einsatzstelle Sicherung vorgehender Trupps Lage des Verteilers Grundsatz der Erkundung in Verbindung mit einem Einsatz mit und ohne Bereitstellung Gleiches gilt für eine personalschonende Löschtaktik z B Schaumrohr erst nachdem 40 PA leergeatmet wurden Die Erfahrung ein Atemschutzgerät gänzlich leergeatmet zu haben ist nur punktuell vorhanden 3 2 2 12 Führung Die an der Einsatznachbereitung mitwirkenden Kollegen bestätigten eine allgemeine Kenntnis der Festlegungen des Löschzug und Führungskonzeptes Sie werden jedoch nicht konsequent umgesetzt Dies gilt insbesondere für die Bildung von Einsatzabschnitten mit einer nachvollziehbaren allen bekannten Einsatzmittelzuweisung und des Durchgriffs auf Trupps durch Führungspersonal Dies nimmt dem Einheitsführer die Möglichkeit der Führung und Überwachung So erhielten zwei FM SB den Auftrag sich als Atemschutz Rettungstrupp bereit zu halten Kurze Zeit später wurden sie von einem nach Konzept nicht verfügungsberechtigten Zugführer zum Aufbau eines Schaumangriffs eingesetzt Der Zugriff auf Personal erscheint mitunter willkürlich ist jedoch auch Ausfluß lagebedingter Notwendigkeiten oder fehlender Reserven Quer durch alle Führungsebenen treten Probleme an Einsatzstellen immer dann auf wenn Führungsaufgaben nicht in vollem Umfang wahrgenommen werden Der Einsatz einer zweiten Pumpe übersteigt die Möglichkeiten der nach Löschzugkonzept vorgesehenen Einsatzmittelkette Führungstruktur und Aufgabenzuweisung bei Feuer 1 und sollte unmittelbar Anlaß zur Erhöhung der Alarmstufe sein Ureigene Aufgabe jeder Führungskraft ist die umfassende Lageerkundung des zugewiesenen Bereichs und die frühzeitige Bereitstellung von Einsatzreserven für Lageänderungen Hier gibt es unbegründete Zurückhaltung z B Alarmstufenerhöhung Im untersuchten Fall wurde auf jede Lageänderung seitens der Einsatzleitung nachvollziehbar reagiert Bei einer Betrachtung vieler Lagen wird deutlich daß sich viele wirklich kritische Lagen erst langsam entwickelt haben Hier ist eine höhere Sensibilität und frühzeitige und vorausschauende Abschnittsbildung notwendig Nach Einschätzung der externen Mitglieder der Unfallkommission zeigt sich bei langsam eskalierenden Lagen ein Bruch im Löschzug Führungskonzept beim Einsatz des Ergänzungs LF zum einen als Atemschutz und Rettungsdienstkoordinators zum anderen als Führer und Teil des zweiten Löschzugs 3 2 2 13 Multifunktionalität Durch die Multifunktionalität und die überwiegende Verwendung junger FM SB im Rettungsdienst ist die Erfahrung im Löscheinsatz unter Atemschutz gering BM Stampe hatte seit 1993 ca 1 5 Stunden Einsatztätigkeit unter Atemschutz absolviert Für die Mitarbeiter auf Randwachen verschärft sich diese Problematik durch eine geringe Einsatzdichte Kontrovers wurde die allgemeine Qualifikation

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  • Karl Simmel
    Geschick ein um ein gemütliches Heim für unseren Löschzug zu schaffen Zum Zeitpunkt seines Todes war Karl Simmel 36 Jahre alt verheiratet und Vater von vier Kindern Beruflich war er der Fahrer des Weihbischofs von Regensburg Am 19 01 96 war Karl Simmel mit unseren Feuerwehranwärtern im BMW Werk zu einer Besichtigung Während der Besichtigung kam die Alarmierung Sie lautete Brand eines Hotels in der Nähe des Domes Karl lief durch das Werksgelände fuhr mit unserem MZF zum Gerätehaus zog sich um und kam dann zu mir zur Einsatzstelle Nach einer kurzen Begrüßung fiel er um und lag vor meinen Füßen auf dem Boden Ich war im ersten Moment handlungsunfähig aber andere Rettungskräfte kamen sofort zur Hilfe Leider waren alle Mühen vergebens Todesursache Herzinfarkt Der Feuerwehr Einsatz selbst hatte sich schnell erledigt Ein Hotelgast hatte seine Zigarette in einem Blumenkasten ausgedrückt die trockene Erde fing zu glimmen an und verursachte eine enorme Rauchentwicklung Der Rauch zog auch in den Dachboden des Hotels so daß die Brandmeldeanlage ansprach Weihbischof Schraml und ich hatten die traurige Pflicht der Frau und den Kindern die Nachricht vom Tod des Ehemanns und Vaters zu überbringen Der Tod von Karl Simmel hat mich damals sehr beschäftigt

    Original URL path: http://www.feuerwehrseelsorge.de/Denkmal/simmel.htm (2016-04-27)
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