archive-de.com » DE » F » FESTLICHE-SERENADEN.DE

Total: 193

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Quantz-Collegium
    gepackt und im Handwagen zum Konzertlokal gefahren werden wo so früh wie möglich geheizt werden musste Das Notenmaterial zu Hause ging durch Bombenschaden etliches verloren war durch schlechtes privat gedrucktes Papier und in Eile geschriebene Noten ein Problem für sich Auf Dauer war ein Konzertieren vom Solo Abend bis zum Quintett unter diesen Umständen nicht möglich Keine Kaufmöglichkeiten und die Abgeschlossenheit der Zonen zerstörten auch diese Initiative Wenn es eine Hoffnung gab so hieß sie vielleicht Währungsreform Das Quantz Collegium im kerzenerleuchteten Empfangssaal von Schloss Favorite zu Beginn der sechziger Jahre Ernst Friedrich Wilhelm Bodensohn Flöte Erhart Ellbogen Cembalo Anton Käsmeier Violoncello und Hans Hellmuth Boehm Oboe Doch bis dahin vergingen noch etliche Monate bis es 1950 zur endgültig letzten und durchgehend bestehendenWiedergründung kam Bei Bodensohn ist nachzulesen Bewerbungen um Gastspiele und Abschlüsse standen im Vordergrund also viel Schreibarbeit hin und her mit sehr unzureichenden Mitteln und Werkzeugen natürlich alles neben einem anstrengenden Dienst im Sinfonie Orchester des Südwestfunks Baden Baden Dazu galt es auf viele Dinge zu sparen nach und nach anzuschaffen und vorzubereiten z B Stoffe für fünf Kostüme im Stil des 18 Jahrhunderts in dieser Zeit ein Problem Zopfperücken auch Kunsthaar später echtes beides enorm teuer Eisen und Holzpulte mit Kerzenhaltern acht große Kerzenständer für je zwölf Kerzen zur jeweiligen Raumbeleuchtung und diverse Kerzenleuchter Stearinkerzen in großen Mengen sparen auf ein Reise Cembalo Neupert Spinett und auf einen Kleinwagen Tripelwagen der nie herauskam der aber nicht ausgereicht hätte so dass 1953 ein mittlerer Wagen gekauft wurde Wichtig waren auch Noten viele Noten die einer Spezialbearbeitung bedurften Auch eine Nähmaschine zum Nähen der Kostüme mußte beschafft werden Alle diese Dinge die heute selbstverständlich sind waren bei der damaligen Geldknappheit nur mit großen Opfern zu haben 1952 konnte erneut die Proben und Konzerttätigkeit beginnen ein reger und erfolgreicher Start in der Besetzung Flöte Oboe Viola da gamba und Cembalo Die Musiker waren neben Ernst Friedrich Wilhelm Bodensohn Flöte der Oboist Hans Hellmuth Böhm der Cellist Dr Herbert Schäfer und am Cembalo Dr Emil Mohr aus Speyer Bei Bedarf ergänzten Gerhard Zeumer Viola d amore und Werner Runge Bass Violone das Ensemble Später kamen noch Streicher Solisten hinzu Im Jahr 1957 übernahm Herr Anton Käsmeier den Gamben u Cellopart nachdem Herr Dr Schäfer ausgeschieden war Das Quantz Collegium spielte seit 1952 mit den Solokräften des Sinfonieorchesters des Südwestfunks wie es in der Zeit hieß Konzerte in vielen deutschen Schlössern Universitäten und Rathaussälen Bei den Ludwigsburger Festspielen war das Ensemble über 19 Sommer lang häufig zu Gast oft 2 Konzerte an einem Tag 16 u 20 Uhr und stets überfüllt Gedränge in der Künstlergarderobe ein groß besetztes Ensemble in den siebziger Jahren Am 15 und 16 Juni 1957 war es dann soweit Was bis heute währt machte seinen Anfang Das Quantz Collegium spielte mit einem Bach Programm die ersten Serenaden in Schloss Favorite Bodensohns unermüdliches Wirken für die Festlichen Serenaden Schloss Favorite bis 1991 die Unterstützung seiner Ehefrau Maria Bodensohn ist dabei nicht genug zu würdigen diente vor allem einer Sache

    Original URL path: http://www.festliche-serenaden.de/index.php/quantz-collegium?tmpl=component&print=1&page= (2016-02-15)
    Open archived version from archive


  • Festliche Serenaden Schloß Favorite
    Link per Mail an einen Freund senden Fenster schließen E Mail an Absender Eigene E Mail Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.festliche-serenaden.de/index.php/component/mailto/?tmpl=component&template=festlicheserenaden&link=485cb6733202d89d412d65b52d895860bd20e1bb (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • CD
    Mail Adresse ist vor Spambots geschützt Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein Ausschnitte aus den CD s können Sie hier hören CD Kritk Musik der Klassik Leider vergriffen Musik der Klassik Wolfgang Amadeus Mozart 1756 1791 QUARTETT C DUR KV Anh 171 285 b für Flöte Violine Viola und Violoncello Allegro Thema con variazioni Louis Massonneau 1766 1848 QUARTETT F DUR für Oboe Violine Viola und Violoncello Allegro moderato Adagio Andante con variazioni Adalbert Gyrowetz 1763 1850 QUARTETT G MOLL op 19 Nr 2 für Flöte Violine Viola und Violoncello Allegro moderato Adagio Rondo Allegretto Franz Xaver Süßmayer 1766 1803 QUINTETTO für Flöte Oboe Violine Viola und Violoncello Allegro con brio Adagio Rondo allegretto Quantz Collegium Jochen Baier Flöte Christine Bender Oboe Manfred Dörge 1 2 Violine Ines Then Bergh 3 4 Violine Ines Then Bergh 1 2 Viola Christine Färber 3 Viola Nicola Birkhahn 4 Viola Martin Hölker 1 2 3 Violoncello Bernhard Lörcher 4 Violoncello Joseph Aloys Schmittbaur Leider vergriffen Joseph Aloys Schmittbaur I718 1809 QUARTETT NR 1 D DUR für Flöte 2 Violinen und Violoncello Allegro moderato Andante molto Minuetto Rondeau Allegretto QUARTETT NR 2 G DUR für Flöte 2 Violinen und Violoncello Allegro moderato Adagio Minuetto

    Original URL path: http://www.festliche-serenaden.de/index.php/cd (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Biographie Ernst Fr.W.Bodensohn
    lernte gut damit zu spielen Mein Vater konnte die Lage richtig einschätzen und kaufte dem Sechsjährigen zwei Meyer Piccoli in Des und C Stimmung mit je sechs Grifflöchern und sechs Klappen Damals kostete das Stück bei Hildesheimer 10 Mark Der Knabe blies die Märsche und Teile von Walzern nach die er in der Waldeslust gespielt von dem ehemaligen Musikkorps des 2 bayerischen Pionier Bataillons unter dem Dirigenten Michaelis abgelauscht hatte Harmonisches Ambiente bei Kerzenlicht Ein Postkartenmotiv aus Schloss Favorite im Jahr 1957 Ernst Fr W Bodensohn mit einer Traversflöte in der Sala terrena Flötenspiel Autodidaktisch lernte Bodensohn also das Piccolo zu blasen Später erhielt er Klavierunterricht bei seiner Schwester Lucie und lernte Violine bei einem Geigenlehrer in Speyer Seine erste richtige Flöte eine Holzflöte erhielt er im Alter von 16 Jahren Er begann den Unterricht bei Max Fühler dem damaligen Solo Flötisten des Mannheimer Nationaltheaters 1931 32 bestand er die Prüfung an der neu gegründeten Mannheimer Hochschule mit bester Benotung Das Studium war beendet und die neue deutsche Wehrmacht forderte die Einberufung Zwei Jahre Wehrdienst folgten Danach war es schwer In Karlsruhe hätte er als Volontär des Soloflötisten am Theater arbeiten können aber ohne Bezahlung Wovon leben Ich verdingte mich bei der Stadtverwaltung Karlsruhe als Büroangestellter mit der Verpflichtung in einem Blasorchester 2 Flöte zu blasen bereitete mich nebenbei unter anstrengender Repetition auf Probespiele vor z B Kaiserslautern Nürnberg Hannover und schrieb Bewerbungen Bewerbungen bis ich erneut zum Wehr und Kriegsdienst eingezogen wurde Sechs Jahre ohne Probespiel 1939 begann der Kriegsdienst in der Wehrmacht und die Hoffnung auf eine Anstellung des 25 jährigen Musikers war vernichtet Nach dem Krieg dessen Wirren Bodensohn u a in Italien an der Front erlebte wurde der Traum war Er wurde zunächst Mitglied des Saarpfalzorchesters 1946 1948 und bereits 1948 war er der erste Solo Flötist des neu gegründeten Sinfonieorchesters des Südwestfunk in Baden Baden Baden Baden Ernst Bodensohn 1982 im Alter von 68 Jahren mit BVK In dieser Zeit gab es sehr viel Neues Erfreuliches und Unerfreuliches Die große Orchesterliteratur und der Orchesterdienst bestimmten das musikalische Leben Bodensohns Privat folgte 1955 der Umzug von Baden Baden nach Ebersteinburg und nun war der Weg nach Favorite nicht mehr weit Sein Quantz Collegium hatte Bodensohn bereits 1952 wiedergegründet und mit diesem erneut konzertiert u a in Schloss Ludwigsburg Schloss Favorite stand in den Jahren 1956 57 in einem natürlich belassenen Schlosswald mit alten herrlichen Bäumen und verschwiegenen Wegen unberührt von Krieg und Zerstörung Hinweisschilder waren kaum vorhanden und nur wenig Leute wussten Genaues über seine Existenz Bodensohn hatte ein Reisecembalo Notenpulte und Kerzenleuchter angeschafft und fünf selbstgebaute Kostüme diese gibt es bis heute noch Der damalige Leiter der zuständigen staatlichen Behörde war begeistert von der Idee einer Konzertreihe in Schloss Favorite und gab die Genehmigung Die Festlichen Serenaden Schloss Favorite waren geboren und es gab viel zu tun Bodensohn baute eine Bühne Stühle mussten unter schwierigen Bedingungen herbeigeschafft Plakate entworfen Programme geschrieben Verträge unterzeichnet werden Der Kartenverkauf wurde von Bodensohns Ehefrau Maria Bodensohn organisiert Sogar Buslinien

    Original URL path: http://www.festliche-serenaden.de/index.php/biographie-ernst-fr-w-bodensohn (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Komponisten
    Georg Druschetzky Durante Francesco Durante Johann Ladislaus Dussek Antonin Dvorak E Traugott Maximilian Eberwein André Frédérik Eler Philipp Heinrich Erlebach Franz Heinrich Ehrenfried Johann Paul Eichhorn F Johann Friedrich Fasch Jacopo Gotifredo Ferrari Friedrich Ernst Fesca Fesca 2015 Willem de Fesch Frederico Fiorillo Johann Caspar Ferdinand Fischer Johann Christian Fischer Anton Filtz Joseph Fodor François Francoeur Friedrich von Preußen Kaspar Fritz Emanuel Alois Förster Kaspar Förster François de Fossa Johann Joseph Fux G John Ernest Galliard Baldassare Galuppi Johann Baptist Gänsbacher Luigi Gatti Francois René Gebauer Michel Gebauer Francesco Geminiani Luigi Gianella Felice Giardini Carl Heinrich Graun Johann Gottlieb Graun Thomas Giordani Franz Johannes Gleissner Johann Gottlieb Goldberg Christian Ernst Graf Friedrich Hartmann Graf Filippo Gragnani Christoph Graupner Jean Pierre Guignon M Guiliani Mauro Guiliani Guillemain Louis Gabriel Guillemain Adalbert Gyrowetz Elizabet Jacquet de la Guerre H Carolus Hacquart Georg Friedrich Händel Peter Hänsel Johann Daniel Hardt Johann Adolf Hasse Franz Joseph Haydn Michael Haydn Leopold Hoffmann Johann Christian Hertel Johann Wilhelm Hertel Johann David Heinichen Franz Anton Hoffmeister Ignaz Jacob Holzbauer Jacques Martin Hotteterre le Romain I J Amandus Ivanschiz Hyacinthe Jadin Johann Gottlieb Janitsch K Johann Nepomuk Kapeller Reinhard Keiser Jakob Friedrich Kleinknecht Johann Philipp Kirnberger Otto Carl Erdmann Freiherr von Kospoth Joseph Martin Kraus Johann Ludwig Krebs Joseph Kreutzer Franz Krommer Johann Baptist Krumpholtz Friedrich Daniel Kuhlau L Ignaz Lachner Thomas Leffloth Giovanni Legrenzi Leo Leonardo Leonardo Leo 2015 Franciszek Lessel Leclair Jean Marie Leclair Andreas Lidel Jacques Loeillet Pietro Locatelli Antonio Lotti M Antoine Mahaut Francesco Mancini Marin Marais Benedetto Marcello Michele Mascitti Louis Massonneau Wencèslaw Matiegka Johann Mattheson S averio Mercadante Giovanni Antonio Mealli Valentino Molino Johann Melchior Molter Jean Joseph Cassanéa de Mondonville Jean Joseph Mouret Jacques Morel Wolfgang Amadeus Mozart Franz Xaver Mozart Mathias Gregorius Monn Joseph Melchior Molter Johann Gottfried Müthel Josef

    Original URL path: http://www.festliche-serenaden.de/index.php/komponisten?tmpl=component&print=1&page= (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Festliche Serenaden Schloß Favorite
    Link per Mail an einen Freund senden Fenster schließen E Mail an Absender Eigene E Mail Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.festliche-serenaden.de/index.php/component/mailto/?tmpl=component&template=festlicheserenaden&link=e53e9030fe8d2103225edde220bc0245749d475b (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Johann Joachim Quantz
    wie dieser den Beruf des Hufschmiedes zu erlernen stürzte sich Quantz mit Begeisterung und Ehrgeiz in die Ausbildungszeit eines Stadtpfeiferlehrlings und hatte sein Blick schon fest nach Berlin und Dresden gerichtet wo das Kulturleben seiner Zeit florierte 1716 gelang es ihm eine Stelle als Geselle in Dresden zu erwerben Von hier aus hatte er die Möglichkeit sein musikalisches Vermögen zu erweitern sei es mit einer Reise nach Wien um bei Jan Dismar Zelenka Unterricht im Kontrapunkt zu nehmen oder durch die Erfahrungen die er ab 1718 in der Kleine oder Pohlnische Capell Musique als Oboist machte Johann Georg Pisendel 1687 1755 ist eine zentrale Erscheinung im Leben von Quantz Er Quantz hatte um diese Zeit das Glück mit dem eben so gutherzigen Manne als großen Musiker dem Concertmeister Pisendel bekannt zu werden Von diesem lernte er ein Adagio gut vortragen und alles das kennen worauf es bey Ausführung einer Musik hauptsÄchlich ankommt Dinge die damals keiner besser wußte als Pisendell Johann Adam Hiller Lebensbeschreibungen S 213 Ebenso führte diese Bekanntschaft dazu daß Pisendel dem Schüler sowohl die Musik der Franzosen als auch der Italiener namentlich Vivaldis Kompositionen Pisendel war ein Schüler Vivaldis nahebrachte Dieser Umstand brachte den vermischten Geschmack hervor für den Johann Joachim Quantz bis heute mit seinen Kompositionen steht Die Jahre von 1724 bis 1727 verbrachte Quantz auf Reisen durch Italien Frankreich und England wodurch er viele wichtige Begegnungen mit den bekanntesten Musikern hatte Angebote für eine Anstellung aber stets ablehnte 1728 wurde er als Flötist in die große Hofkapelle versetzt womit er schon einen großen Teil seines Zieles erreicht hatte in einem dermaßen bedeutenden musikalischen Zentrum als Musiker wirken zu können Und ebenfalls 1728 fand dann eine Begegnung mit musikhistorisch bedeutungsvollster Auswirkung statt Einer der Beteiligten berichtete in einem Brief vom 26 Januar 1728 Ich habe mich als Musiker hören lassen Richter Buffardin Quantz Pisendelund Weiß haben mitgespielt Ich bewundere sie Sie sind die besten Künstler bei Hofe Diese Worte hatte der preußische Kronprinz an seine Schwester Wilhelmine gerichtet Der junge Friedrich er war damals 16 Jahre Quantz war bereits 31 Jahre alt bekam bei diesem Besuch auf sein bekundetes Interesse hin eine von Pierre Gabriel Buffardin gemachte Flöte geschenkt Bei einem späteren Gegenbesuch des sächsischen Königs August der Starke im gleichen Jahr in Berlin wurde vereinbart daß Quantz den Kronprinzen Friedrich mehrere Wochen im Jahr unterrichten durfte Dieser Unterricht fand in Berlin Ruppin und Rheinsberg statt wobei es 1733 beinahe zum Bruch der Beziehung kam da Quantz zögerte nach Rheinsberg zu gehen Am Sonnabend den 2 Dezember 1741 verkündeten die Berlinischen Nachrichten Se Majest haben nunmehro den berühmtenMusicum aus Dresden Herrn Quantz mit einem jährlichenGehalt von 2000 Rthlr in Dero Dienst genommen Aus dem Kronprinz war inzwischen im Jahr 1740 Friedrich II König von Preußen geworden und als Dieser unternahm er jegliche Anstrengungen aus seinem Hof ein musikalisches Zentrum zu machen indem er die berühmtesten Musiker an sich band Diese Belebung der Musikkultur hatte bei Quantz eine Wirkung sowohl auf die Anzahl seiner Kompositionen wie auch

    Original URL path: http://www.festliche-serenaden.de/index.php/johann-joachim-quantz (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Schmittbaur
    wurden doch immer wieder Kammermusikwerke dieses Komponisten zu Gehör gebracht und auch auf einer CD veröffentlicht Im November 1718 in Bamberg geboren hatte Joseph Aloys Schmittbaur seine ersten musikalischen Kontakte beim Würzburger Hoforgelbauer Johann Philipp Seuffert In Stuttgart war Schmittbaur zur musikalischen Ausbildung vermutlich bei Niccolo Jommeli und im Jahr 1753 kam er als Cembalist in die Rastatter Hofkapelle ein Orchester mit erstaunlicher Grösse für die kleine Residenz bestehend aus 25 Instrumentalisten und 7 Sängern Schmittbaur wurde zunÄchst zum Konzertmeister und schliesslich zum Hofkapellmeister der fürstlichen Hofmusik ernannt Ein Vertrag zwischen den Markgrafschaften Baden Durlach und Baden Baden den der Stadtgründer von Karlsruhe Karl Wilhelm schon im Jahr 1714 abgeschlossen hatte besagte dass sich die beiden Fürstenhäuser sie unterschieden sich seit langem in ihrer religiösen Ausrichtung und es gab immer wieder lange Kriege beim Aussterben einer Linie vereinigen sollten Die Nachkommen von Margräfin Sybilla der Erbauerin von Schloss Favorite gehörte zur Baden Badener Linie und waren die letzte Generation des Baden Badener Fürstenhauses und so fiel 1771 auch die Rastatter Linie an Baden Durlach Schmittbaur kam mit dem Rastatter Gefolge in Karlsruhe unter aber es konnte keine rechte Anstellung mit der er seine neunköpfige Familie ernähren konnte für ihn gefunden werden 1775 verliess er Karlsruhe und ging als Domkapellmeister nach Köln Jedoch nur zwei Jahre später war er wieder in Karlsruhe um diesmal das frei gewordene Amt des badischen Hofkapellmeisters anzutreten Ein reiches musikalisches Leben wÄhrte fast ein ganzes Jahrhundert Er starb 91 jÄhrig am 24 10 1809 in Karlsruhe Der Gründer der Stadt Karlsruhe Markgraf Karl Wilhelm von Baden Durlach liess am 17 Juni 1715 mitten im Hardtwald den Grundstein seiner neuen Residenz legen Karlsruhe so der Name des neuen Schlosses sollte ein Ort der Ruhe des Markgrafen Karl werden doch nach und nach entschloss er sich um Bewohner

    Original URL path: http://www.festliche-serenaden.de/index.php/schmittbaur (2016-02-15)
    Open archived version from archive



  •