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  • Festliche Serenaden Schloß Favorite
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  • Johann Joachim Quantz
    Versprechen wie dieser den Beruf des Hufschmiedes zu erlernen stürzte sich Quantz mit Begeisterung und Ehrgeiz in die Ausbildungszeit eines Stadtpfeiferlehrlings und hatte sein Blick schon fest nach Berlin und Dresden gerichtet wo das Kulturleben seiner Zeit florierte 1716 gelang es ihm eine Stelle als Geselle in Dresden zu erwerben Von hier aus hatte er die Möglichkeit sein musikalisches Vermögen zu erweitern sei es mit einer Reise nach Wien um bei Jan Dismar Zelenka Unterricht im Kontrapunkt zu nehmen oder durch die Erfahrungen die er ab 1718 in der Kleine oder Pohlnische Capell Musique als Oboist machte Johann Georg Pisendel 1687 1755 ist eine zentrale Erscheinung im Leben von Quantz Er Quantz hatte um diese Zeit das Glück mit dem eben so gutherzigen Manne als großen Musiker dem Concertmeister Pisendel bekannt zu werden Von diesem lernte er ein Adagio gut vortragen und alles das kennen worauf es bey Ausführung einer Musik hauptsÄchlich ankommt Dinge die damals keiner besser wußte als Pisendell Johann Adam Hiller Lebensbeschreibungen S 213 Ebenso führte diese Bekanntschaft dazu daß Pisendel dem Schüler sowohl die Musik der Franzosen als auch der Italiener namentlich Vivaldis Kompositionen Pisendel war ein Schüler Vivaldis nahebrachte Dieser Umstand brachte den vermischten Geschmack hervor für den Johann Joachim Quantz bis heute mit seinen Kompositionen steht Die Jahre von 1724 bis 1727 verbrachte Quantz auf Reisen durch Italien Frankreich und England wodurch er viele wichtige Begegnungen mit den bekanntesten Musikern hatte Angebote für eine Anstellung aber stets ablehnte 1728 wurde er als Flötist in die große Hofkapelle versetzt womit er schon einen großen Teil seines Zieles erreicht hatte in einem dermaßen bedeutenden musikalischen Zentrum als Musiker wirken zu können Und ebenfalls 1728 fand dann eine Begegnung mit musikhistorisch bedeutungsvollster Auswirkung statt Einer der Beteiligten berichtete in einem Brief vom 26 Januar 1728 Ich habe mich als Musiker hören lassen Richter Buffardin Quantz Pisendelund Weiß haben mitgespielt Ich bewundere sie Sie sind die besten Künstler bei Hofe Diese Worte hatte der preußische Kronprinz an seine Schwester Wilhelmine gerichtet Der junge Friedrich er war damals 16 Jahre Quantz war bereits 31 Jahre alt bekam bei diesem Besuch auf sein bekundetes Interesse hin eine von Pierre Gabriel Buffardin gemachte Flöte geschenkt Bei einem späteren Gegenbesuch des sächsischen Königs August der Starke im gleichen Jahr in Berlin wurde vereinbart daß Quantz den Kronprinzen Friedrich mehrere Wochen im Jahr unterrichten durfte Dieser Unterricht fand in Berlin Ruppin und Rheinsberg statt wobei es 1733 beinahe zum Bruch der Beziehung kam da Quantz zögerte nach Rheinsberg zu gehen Am Sonnabend den 2 Dezember 1741 verkündeten die Berlinischen Nachrichten Se Majest haben nunmehro den berühmtenMusicum aus Dresden Herrn Quantz mit einem jährlichenGehalt von 2000 Rthlr in Dero Dienst genommen Aus dem Kronprinz war inzwischen im Jahr 1740 Friedrich II König von Preußen geworden und als Dieser unternahm er jegliche Anstrengungen aus seinem Hof ein musikalisches Zentrum zu machen indem er die berühmtesten Musiker an sich band Diese Belebung der Musikkultur hatte bei Quantz eine Wirkung sowohl auf die Anzahl seiner Kompositionen wie

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  • Festliche Serenaden Schloß Favorite
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  • Schmittbaur
    nicht mehr wurden doch immer wieder Kammermusikwerke dieses Komponisten zu Gehör gebracht und auch auf einer CD veröffentlicht Im November 1718 in Bamberg geboren hatte Joseph Aloys Schmittbaur seine ersten musikalischen Kontakte beim Würzburger Hoforgelbauer Johann Philipp Seuffert In Stuttgart war Schmittbaur zur musikalischen Ausbildung vermutlich bei Niccolo Jommeli und im Jahr 1753 kam er als Cembalist in die Rastatter Hofkapelle ein Orchester mit erstaunlicher Grösse für die kleine Residenz bestehend aus 25 Instrumentalisten und 7 Sängern Schmittbaur wurde zunÄchst zum Konzertmeister und schliesslich zum Hofkapellmeister der fürstlichen Hofmusik ernannt Ein Vertrag zwischen den Markgrafschaften Baden Durlach und Baden Baden den der Stadtgründer von Karlsruhe Karl Wilhelm schon im Jahr 1714 abgeschlossen hatte besagte dass sich die beiden Fürstenhäuser sie unterschieden sich seit langem in ihrer religiösen Ausrichtung und es gab immer wieder lange Kriege beim Aussterben einer Linie vereinigen sollten Die Nachkommen von Margräfin Sybilla der Erbauerin von Schloss Favorite gehörte zur Baden Badener Linie und waren die letzte Generation des Baden Badener Fürstenhauses und so fiel 1771 auch die Rastatter Linie an Baden Durlach Schmittbaur kam mit dem Rastatter Gefolge in Karlsruhe unter aber es konnte keine rechte Anstellung mit der er seine neunköpfige Familie ernähren konnte für ihn gefunden werden 1775 verliess er Karlsruhe und ging als Domkapellmeister nach Köln Jedoch nur zwei Jahre später war er wieder in Karlsruhe um diesmal das frei gewordene Amt des badischen Hofkapellmeisters anzutreten Ein reiches musikalisches Leben wÄhrte fast ein ganzes Jahrhundert Er starb 91 jÄhrig am 24 10 1809 in Karlsruhe Der Gründer der Stadt Karlsruhe Markgraf Karl Wilhelm von Baden Durlach liess am 17 Juni 1715 mitten im Hardtwald den Grundstein seiner neuen Residenz legen Karlsruhe so der Name des neuen Schlosses sollte ein Ort der Ruhe des Markgrafen Karl werden doch nach und nach entschloss er sich

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  • Festliche Serenaden Schloß Favorite
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  • Friedrich der Große
    Denken Toleranz Erlösung des Menschen vom Joch scheinheiliger Autoritäten tätiges Verantwortungsgefühl Genuß des Diesseits Dieser Umstand der geistigen Nähe des Königs zu einem der wichtigsten Wegbereiter der Aufklärung bildete auch den Nährboden für das Gedeihen der berühmten musikalischen Kultur am Berliner Hof Friedrich gelang es die unterschiedlichsten Musiker an seinen Hof zu binden und ermöglichte es daß in Berlin und Potsdam eines der musikalischen Zentren Europas gedieh Johann Joachim Quantz C Ph E Bach C H Graun J G Graun F Benda Fr W Marpurg J Fr Agricola und viele andere Musiker bereicherten mit ihrem Können das Musikleben Berlins und prägten jeder auf seine Weise diese Zeit zwischen der ausgehenden Epoche des Barocks und einem unbekanntem Neuen das sich mit neuen Tönen aus dem Süden des Landes Mannheimer Schule und später die Komponisten der Wiener Klassik vernehmen ließ Friedrich selbst komponierte 121 Flötensonaten 4 Flötenkonzerte eine Symphonie und noch einige andere Werke und er tat dies nicht schlecht hatte er doch in Quantz einen außerordentlichen Lehrer und Berater Seine Werke waren ausschließlich für den Eigengebrauch bestimmt und wurden erst in späteren Zeiten gedruckt und veröffentlicht erstmals vermutlich 1889 Die Beziehung zu Voltaire über diese lange Zeit hin sie sahen sich

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  • Festliche Serenaden Schloß Favorite
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  • Jochen Baier
    über 30 Jahren musiziert er nun gemeinsam mit den vielen Musikerinnen und Musikern des Quantz Collegium In mehr als 300 Konzerten mit 100 verschiedenen Programmen hat er cirka 400 Stücke mit dem Ensemble erarbeitet Sein stetig wachsendes Repertoire an Flötenmusik verdankt er seiner Begeisterung für die Vielzahl der Werke von meist unbekannten Komponisten aus dem Barock und der Klassik Aus der Herausforderung des Neuen entstehen immer wieder überraschende Konzertprogramme Seine Flötentöne haben in der wunderbaren Akustik von Schloss Favorite einen idealen Raum gefunden und bis heute bei unzähligen Zuhörern Begeisterung hervorgerufen Musikalischer Lebenslauf Blockflötenunterricht 1971 1976 Querflötenunterricht bei Ernst Friedrich Wilhelm Bodensohn 1976 1982 Soloflötist i R Sinfonieorchester des Südwestfunk Baden Baden Querflötenunterricht bei Hanns Wurz 1982 1983 Dozent für Querflötenmethodik an der Karlsruher Musikhochschule und Autor der Querflötenkunde Musikstudium an der Staatlichen Hochschule 1983 1987 für Musik Trossingen bei Prof Gabriele Zimmermann Heinrich Keller Stadtorchester Winterthur und Prof Arife Gülsen Tatu weitere musikalische Qualifikation Teilnehmer bei den Internationalen Kammermusikkursen 1987 1989 1991 Sveg Schweden Meisterkurs bei Prof André Jaunet in Obersaxen Schweiz 1988 Meisterkurs bei Prof Robert Aitken in Erlangen 1989 Meisterkurs bei Robert Dick in Ettlingen 1990 Kurs bei Leo Brouwer an der Musikakademie Marktoberdorf 1991 Meisterkurse bei

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