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  • Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.
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  • Dreijährige Weiterbildung - Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.
    gruppenanalytischen Selbsterfahrung basieren Sie wird mit einem qualifizierten Zertifikat abgeschlossen Die Weiterbildung wendet sich an PädagogInnen LehrerInnen PsychologInnen SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen mit einem Hochschulstudium und mehrjähriger Berufspraxis Wenn Sie mehr über die Inhalte der Weiterbildung erfahren möchten wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des FAPP Themen der Theorieseminare Psychoanalytische Pädagogik psychoanalytisch fundierte Soziale Arbeit Psychoanalytische Grundbegriffe Psychoanalytisches Verstehen Psychoanalytische Entwicklungspsychologie Psychoanalytische Traumatheorie Psychodynamik der Verhaltensauffälligkeiten und Lernstörungen Erstkontakte psa

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  • Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.
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  • Programm zur Feier 90. Geburtstag - Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.
    ckgebracht haben Aloys Leber hat 1983 den Frankfurter Arbeitskreis fu r Psychoanalytische Pa dagogik FAPP mitgegru ndet Die pa dagogischen Konzepte des Szenischen Verstehens und des Fo rdernden Dialogs sind untrennbar mit seinem Namen verbunden Der FAPP sieht sich in der Tradition von Lebers Denken das auch fu r die gegenwa rtigen pa dagogischen Problemstellungen entscheidende Impulse entha lt Mit einer Feier mo chten wir sein Werk wu rdigen Herr Prof Leber hat sein Kommen wenn es ihm mo glich ist zugesagt Programm Begrüßung der Teilnehmer Prof Dr Dieter Katzenbach Goethe Universität FB Erziehungswissenschaften Begru ßungsrede Post fu r Herrn Leber Prof Dr Annelinde Eggert Schmid Noerr 1 Vorsitzende des FAPP Die Frankfurter Schule der Psychoanalytischen Pädagogik PD Dr Urte Finger Trescher Gru ndungsmitglied des FAPP Szenisches Verstehen in der Schule Christoph Kleemann Vorstandsmitglied des FAPP Moderation Prof Dr Manfred Gerspach Wissenschaftlicher Beirat des FAPP Termin Freitag 16 03 2012 18 30 Uhr Anschließend findet ein Umtrunk mit Imbiss statt Weitere Beiträge zur Festveranstaltung anlässlich des 90 Geburtstages von Prof Dr emer Aloys Leber 90 Jahre Aloys Leber Impressionen der Festtags Feier Dankesbrief von Prof Dr Leber Nachruf Dr phil Heinz Krebs Vorstandsmitglied Dr Heinz Krebs im Okt 2015 verstorben

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  • Begrüßungsrede „Post für Herrn Leber“ - Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.
    für einzelne Menschen und ihre Lebensgeschichte ähnlich auch für Institutionen In den nachfolgenden Vorträgen werden Sie Ausführlicheres über das Werk Aloys Lebers über zentrale Begrifflichkeiten der Psychoanalytischen Pädagogik und über die Anfänge des FAPP hören Ich möchte nur kurz umreißen wo der FAPP den Leber mit gegründet hat heute steht und was er tut Der FAPP hat vor einigen Jahren einen Raum im Gebäude des SFI bezogen in dem auch das Kinderanalytische Institut und das Jüdische Beratungszentrum untergebracht sind Das SFI in der Myliusstraße viele von Ihnen werden es noch kennen wird umgebaut und erhält ein neues Stockwerk Deshalb sind jetzt alle psychoanalytischen Institute in die Universität gezogen und deshalb sind wir heute hier Eine Veränderung im Außen geht oft einher mit einer Veränderung im Innen oder bewirkt diese sogar Die Nähe zu den anderen analytischen Instituten hat dem FAPP gut getan was aus umgekehrter Perspektive hoffentlich auch gesagt werden kann Die Situation der Psychoanalyse ist heute eine andere als in den 70er und 80er Jahren als sie mit ihrem Blick auf innere Welten und ihre Erkenntnisse über die Wirksamkeit unbewusster Prozesse im Erleben und Verhalten von Einzelnen Gruppen und gesellschaftlichen Institutionen eine herausragende Stellung für die Sozialisationstheorie und Entwicklungspsychologie sowie für Therapie und Pädagogik hatte Das ist heute so nicht mehr der Fall Eine Reihe anderer Ansätze haben an Einfluss gewonnen Gerade deshalb ist es wichtig dass die analytische Fachgemeinschaft über die Grenzen ihrer jeweili gen Arbeitsfelder hinweg im Austausch bleibt und dass der Dialog zwischen außerklinischer und klinischer Psychoanalyse sich intensiviert zumal auch insgesamt das gesellschaftliche Interesse an pädagogischen Fragestellungen zunimmt Der inneranalytische Diskurs hat sich thematisch erheblich erweitert Die Psychoanalyse war ja nie nicht einmal in den Gedanken Freuds ein einheitliches Gebilde Sie setzte sich stets aus unterschiedlichen Sichtweisen zusammen Triebtheorie Ich Psychologie Kleinianische Analyse usw die sich ergänzten oder auch wechselseitig zu verdrängen suchten In den letzten Jahren haben insbesondere die Erforschung intersubjektiver Prozesse also etwa die Bindungstheorie und Arbeiten über Triangulierungsprozesse für die Psychoanalytische Pädagogik einen hohen Stellenwert eingenommen Darüber hinaus lieferte das Mentalisierungskonzept das sich mit der Fähigkeit befasst Affekte unterscheiden verstehen und regulieren zu können wichtige Orientierungen für das praktische Vorgehen Neben den theoretischen Zugängen haben sich auch die Zielgruppen der Psychoanalytischen Pädagogik ausgeweitet Der FAPP hat in jüngster Zeit die Praxisfelder der Sozialen Arbeit und dabei insbesondere die Jugendhilfe neben die klassischen Bereiche gestellt Die Anknüpfungen an Problemstellungen der Sozialen Arbeit die sich dadurch eröffneten sind vielfältig sie haben sich auch in der Gestaltung der Vortragsreihen niedergeschlagen die der FAPP seit 2006 unter dem Titel Verstehen und Verständigung bzw Emotion und Verständigung Psychoanalytische Reflexion und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit und Pädagogik durchführt Themen waren emotionales Erleben Gruppenprozesse Arbeit mit unterschiedlichen Lebensphasen Fallverstehen Eine starke Betonung der pädagogischen Praxis zeigt sich auch in der Themenwahl der zweijährigen Tagungen die sich mit Lernen Beratung oder Elternarbeit befassten Die jüngste Tagung widmete sich unter dem Titel Außenseiter integrieren den Themen Inklusion und Integration Insgesamt sind die Anforderungen an die pädagogischen und sozialarbeiterischen Institutionen

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  • Die Frankfurter Schule der Psychoanalytischen Pädagogik - Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.
    der Prämisse auf eigene Bedürfnisbefriedigung in der Arbeit mit den Klienten nicht angewiesen zu sein sich zwar verwenden zu lassen aber den anderen nicht zu verwenden vgl Trescher 1988 Gerade in schwierigen pädagogischen Situationen in denen schwer erträgliche Affekte wie Wut Widerwille oder Abscheu dem Kind gegenüber dominieren können ist professionelles psychoanalytisch pädagogisches Können gefordert wie Leber in vielen Schriften immer wieder gezeigt hat vgl Leber 1972 1979 1988 Hierfür benötigen Pädagoginnen und Pädagogen institutionelle Strukturen die so gestaltet sind dass auch diese aggressiven Affekte und Impulse im Sinne eines containments ausgehalten reflektiert und in einen förderlichen Dialog eingebunden werden können wobei das szenische Verstehen sicherlich nicht die einzige Methode aber doch eine sehr wirkungsvolle ist Verkürzt formuliert kann man sagen Eckpfeiler der ursprünglich von Leber maßgeblich geprägten Frankfurter Psychoanalytischen Pädagogik als bildungswissenschaftlicher Methode sind Optimalstrukturierung der Institution Arbeits und Entwicklungsbündnis zwischen Pädagoge und Kind Abstinenz und Szenisches Verstehen vgl Trescher 1993 Hierin ist das Psychoanalytisch Pädagogische Können die psychoanalytisch pädagogische Kompetenz gleichsam aufgehoben Prof Leber hat zahlreiche wissenschaftliche Texte publiziert u a die Schriftenreihen Psychoanalytische Reflexion und therapeutische Verfahren in der Pädagogik sowie Anwendungen der Psychoanalyse Er war auch Mitbegründer der Zeitschrift und des späteren Jahrbuchs Kindheit vgl Leber Gerspach 1996 507 Seine Schriften haben das psychoanalytisch pädagogische Wissen seiner Studentinnen und Studenten und ihre dem entsprechende spätere berufliche Orientierung nachhaltig beeinflusst und geprägt Ich glaube das darf ich zu Recht behaupten in dieser Veranstaltung Selbstverständlich kann ich hier nicht auf sein ganzes Werk eingehen z B auch nicht auf seine engagierte Auseinandersetzung mit Jean Piaget Stattdessen möchte ich nun stellvertretend für die Fülle seiner Publikationen auf einen Text eingehen der für mich das charakterisiert was das Werk und die Lehre Aloys Lebers verkörpert im doppelten Wortsinn Die Begründung eines fördernden Dialogs in der psychoanalytischen Heilpädagogik Leber 1988 Ich glaube der Begriff des Fördernden Dialogs ist einerseits untrennbar mit dem Namen Aloys Leber verbunden Andererseits begegnet es mir immer wieder dass in Fachdiskussionen jemand den Begriff des Fördernden Dialogs benutzt ohne wirklich zu wissen auf wen und worauf er zurückzuführen ist vielleicht auch weil die Lektüre des Textes schon eine Weile zurückliegt oder weil man diesen Begriff adaptiert wie ein selbstverständlich zur Heilpädagogik gehörendes Konzept das nicht weiter erläutert werden muss Ähnlich vielleicht wie der Begriff der Übertragung in der Psychoanalyse Ich möchte nun diesen 1988 erschienenen Text Lebers etwas näher beleuchten da er m E sehr gut die Art und Weise verdeutlicht wie Leber seine Erkenntnisse generiert Er tut dies in einer zugleich detaillierten und verdichteten Form so dass die beiden Foci um die es ihm geht zum einen der Fördernde Dialog zum anderen aber die Begründung desselben sehr gut nachvollziehbar sind Leber geht zunächst ein auf einen publizierten Traum von Martin Buber den er dann unter Bezugnahme auf biographische Daten aus Bubers Leben deutet Ich fasse diesen von Buber als immer wiederkehrend beschriebenen Traum zusammen Der Traum vom Doppelruf Der Träumer befindet sich in eine Art Höhle Der Traum beginnt damit dass dem Träumer etwas sehr Ungewöhnliches passiert z B zerfleischt ihm ein kleines löwenähnliches Tier den Arm und er hat große Mühe dieses Tier von sich wegzuhalten Dieser Teil des Traumes spielt sich jedes Mal in rasender Schnelligkeit ab Dann verlangsamt sich das Tempo und er der Träumer beginnt zu rufen manchmal freudig manchmal erschrocken stets jedoch mit sehr lauter Stimme Während er im Traum also laut ruft stockt ihm dabei der Herzschlag und es erregt sich irgendwo in der Ferne ein Widerhall Dieser Widerhall ist aber keineswegs ein Echo vielmehr ist es ein Widerhall der eine Antwort zu sein scheint auf den Ruf des Träumers Und in diesen Momenten wenn er den Widerhall die Antwort also vernimmt empfindet er eine tiefe Traumgewissheit die er mit den Worten Nun ist es geschehen umschreibt Nachdem dieser Traum in immer gleicher Abfolge über Jahre hinweg auftauchte ergab sich eines Tages besser gesagt nachts eine Veränderung Er der Träumer wartete nach seinem Rufen anders als in den Träumen davor auf den schon bekannten Widerhall doch dieser blieb aus zum ersten Mal Stattdessen empfand er etwas anderes Es war als ob ganz nah bei ihm in der ihn unmittelbar umgebenden Luft der Widerhall die Antwort bereits vorhanden war und zwar schon bevor er gerufen hatte Die Antwort war einfach da es bedurfte des Rufes gar nicht mehr Und wieder überkam ihn die tiefe Gewissheit Nun ist es geschehen Leber geht nun zunächst der Frage nach warum dieser Traum immer wieder auftaucht und formuliert die These dass das hinter dem Traum liegende Motiv oder Problem ein sehr leben bedrängendes ein nicht gelöstes Problem also sein müsse Unter Berücksichtigung von biographischen Daten aus Bubers Leben deutet Leber diesen Traum nun als symbolische Wiederholung des Geburtsvorgangs wobei der Ruf des Träumers der Schrei des Neugeborenen symbolisiert der da ihm keine andere Möglichkeit gegeben ist mit seinem Schrei auf eine Antwort wartet aus dieser für ihn neuen und fremden Welt in der er sich nun befindet Die Symbolisierung des Geburtsvorgangs aber ist nicht zu verstehen als eine Art Erinnerung an diese vielmehr steht sie für andere vom Träumer offenbar nicht bewältigte Erfahrungen seiner Kindheit Den Verlust der Mutter des Elternhauses der Heimatstadt Wien nach der Trennung der Eltern als er drei Jahre alt war Eine schmerzliche Trennung also die ähnlich empfunden wurde wie der Verlust der intrauterinen Sicherheit Er sollte die Mutter niemals wieder sehen und der damit verbundene ungeheuerliche Schmerz in seinem Herzen blieb haften Als seine Mutter ihn zwanzig Jahre später besuchte habe er nicht in ihre schönen Augen sehen können ohne ununterbrochen den Begriff VERGEGNUNG als ein von ihm unausgesprochenes Wort zu vernehmen Anhand dieses Traumes und der Darstellung und Interpretation durch Martin Buber selbst der den Dialog im Traum als das Besondere herausstellt und unter Bezugnahme auf ein Zitat von Spitz die Erwartung dass etwas geschieht ist das wahre Wesen des Dialogs Spitz1976 9 entwickelt Leber sodann seine Hypothesen über den fördernden Dialog Der fördernde Dialog in der psychoanalytischen Pädagogik ist verwandt dem Dialog zwischen der Mutter und dem sehr

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  • Szenisches Verstehen in der Schule - Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.
    Phantasien sind imaginierte Objektbeziehungen szenische Arrangements in denen bestimmt Interaktionsmuster ausgelegt werden Es ist keine Phantasie denkbar die nicht das Wesensmerkmal der Inszenierung hat So wie beim logischen Verstehen und beim Nacherleben bleiben die Bedeutungen der Aussagen unverbürgt Sie müssen vom Analytiker probeweise eingesetzt werden Der Erkenntnisprozess verläuft wie bereits beschrieben in hermeneutischen Zirkeln Einzelaussagen werden nicht mit einer vorgefassten Hypothese gedeutet sondern in dem situativen Sinnzusammenhang des Patienten gesehen Aus der Evidenz vieler Szenen ergibt sich im Kontext der Lebensgeschichte des Patienten eine situative Struktur Am Ende der Analyse tritt die Individualität des Lebensspiels des Patienten zutage Szene ist nach Lorenzer aktuelle Szene in der Realität des Patienten Szene in der Analyse oder wiedererinnerte Szene aus der Kindheit immer ein konkret inszeniertes Geschehen in der Wirklichkeit der Phantasie Zitate Situation ist das der Inszenierung zugrunde liegende Interaktionsmuster Szenisches Verstehen meint dementsprechend ein Verstehen das über das Erfassen der konkreten Szene die darin enthaltene situative Struktur begreift mittels sich entsprechender gemeinsamer Interaktionsmuster in Analytiker und Analysand Diese Bemerkung verweist auf die Rolle der Übertragung und der dazu gehörigen Gegenübertragungsreaktion Betrachtet wird das Interaktionsgeschehen in der analytischen Sitzung In ihr bilden sich bestimmte für den Patienten relevante Interaktionsmuster ab Durch die von Lorenzer so bezeichnete Komplettierung der Szenen werden bislang verborgene abgewehrte Anteile an der Szene aufgedeckt und somit bewusst In dem Aufsatz Psychoanalytische Reflexion ein Weg zur Selbstbestimmung in Pädagogik und Sozialarbeit formuliert Aloys Leber 1972 die Bedeutung des Szenischen Verstehens für die Pädagogik Die Erfahrungen der Kinderstube gehen untilgbar in sein gemeint ist des Kindes Erleben und Verhalten ein In der Kinderstube wird sozusagen inszeniert was im späteren Leben mit wechselnden Kulissen und Requisiten gespielt wird Wer gelernt hat die Originalszenen zu erkennen dem werden sie in der Interaktion transparent Gerade die nicht erinnerten Szenen stellen sich verschleiert und verfremdet dar Verhaltensänderung Aufhebung von Blockaden des Bildungsprozesses und Verselbständigung erfolgen nur aus der nachträglichen Verarbeitung d h einer Korrektur der Inszenierung Originalvorfall ist nach Lorenzer nicht unbedingt ein reales Erlebnis in der Vergangenheit Es kann sich auch um eine phantasiertes Ereignis handeln ein im Erleben des Kindes sich konstellierende Situation die gleichgültig ob real bedingt oder phantasiert aus dem Bewusstsein ausgeschlossen wurde Dies wird in der Arbeit an Fällen oftmals vergessen Die ausfindig gemachten Interaktionsformen werden dabei 1 1 als reale Ereignisse in der Vergangenheit des Klienten vermutet Die Originalszene erkennen und noch dazu korrigieren ist in der Praxis einer pädagogischen Institution ein sehr hoher Anspruch Wenn der Psychoanalytiker wie bei Lorenzer beschrieben in der 447 Sitzung ein Evidenzerlebnis hat so ist dies nachvollziehbar Wie ich als Lehrer in der Schule mit Kindern in Gruppen mit bis zu 30 Schülerinnen und Schülern Originalszenen aus ihren Biographien herausarbeiten kann bleibt mir ein Rätsel Ich möchte dem Leber schen Ansatz meine Überzeugung entgegenhalten dass wir in der schulischen Arbeit niemals Originalszenen weder erkennen noch sie korrigieren können Wir werden allenfalls eine Idee eine Hypothese entwickeln können wie etwa eine originale Konfliktlinie in der Vergangenheit unserer Schülerinnen und Schüler verlaufen sein könnte und wir werden im besten Fall ihnen eine bewusst gestaltete pädagogische Beziehung bieten können die mithilft eine Reihe korrigierende Erfahrungen zu sammeln Die Abkehr von dem hohen Leber schen Anspruch schmälert nicht den Stellenwert des szenischen Verstehens für die Arbeit in der Schule Regina Petrik kritisiert in einem Aufsatz im Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Aloys Leber dass er in seinen Fallbeispielen die eigene Gegenübertragung nicht reflektiert und damit eine Nachvollziehbarkeit des Verstehensprozesses und damit auch die Nachvollziehbarkeit der Erkenntnisse unmöglich mache Dies sei auch in den meisten Fallbeispielen in der Veröffentlichung Krisen im Kindergarten von Weiß Trescher und Leber der Fall Wenn man die Fallbeispiele nachliest kann man wie z B auch in neueren Veröffentlichungen Fallbeispiele aus der Kinderbetreuung in dem Band Psychoanalytische Pädagogik herausgegeben von Heinemann und Hopf feststellen dass die Verstrickungen der Pädagogen oder der Beobachter kaum dargestellt und erörtert werden Die Reflexion der Gegenübertragung ist aber essenzieller Bestandteil des Szenischen Verstehens Fallgeschichte Reni Ich möchte nun anhand einer Fallgeschichte beschreiben wie sich szenisches Verstehen unter Einbeziehung des Untersuchers im Praxisfeld Schule entwickeln kann Ich beschreibe die Praxis aus einer alltäglichen Perspektive des Praktikers nämlich aus der Sicht eines Fachlehrers der eine 9 Klasse einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen wie unsere Schulform seit letztem Sommer heißt zwei Stunden pro Woche im Fach Naturwissenschaften Nawi unterrichtet der keine Klassenlehrerfunktion hat die Jugendlichen erst seit wenigen Monaten kennt und über wenig Zeit verfügt sich mit der Klasse öfter zu beschäftigen Es ist ein Einblick in einen laufenden noch nicht abgeschlossenen Prozess Es wird keine lückenlose Ableitung der Ursprünge für die aufgetretenen Probleme geben und vom Originalvorfall sind wir dabei weit entfernt Es ist sozusagen das Einbringen eines Problems wie in eine Supervision Ich bin sehr gespannt auf Ihre Ideen und Überlegungen dazu im Anschluss an diesen Vortrag Wie Sie sicherlich schon gemerkt haben der Fachlehrer bin ich selbst Dienstag 3 Stunde Ich befinde mich wie üblich mit der 9 Klasse im Physikraum der Schule Ich habe mir vorgenommen heute eine neue Unterrichtseinheit zu beginnen Es soll um die Hebelgesetze gehen Ich habe Material für einen Versuch für jeden Schüler vorbereitet Es handelt sich dabei um verschiedene Bauteile um einen waageartigen zweiseitigen Hebel aufzubauen Ich teile die Materialien aus und gebe bewusst keine Arbeitsanweisung um den Schülern die Gelegenheit zu geben selbst etwas zu konstruieren bzw auf eigenen Wegen auf eine brauchbare Versuchsanordnung zu kommen Ich bin von diesem Unterrichtseinstieg überzeugt und freue mich darauf zu sehen wie die Schüler reagieren werden bzw sie mit dem Material umgehen werden Ich gehe natürlich damit ein Risiko ein weil diese Methode nicht unbedingt direkt zu der Beschäftigung mit dem Thema Hebel führt Bei offenen Unterrichtseinstiegen besteht die Gefahr das Blödsinn gemacht wird Mir ist aber in diesem Augenblick wichtiger dass die Schüler selbst etwas konstruieren und ausprobieren und kreativ sind unter Umständen über Umwege zum Thema kommen Das Material ist etwas kindlich stammt aus Versuchskästen der Grundschule Meine Befürchtung dass dies zu Abwehr führt tritt aber nicht ein Im Gegenteil die Schüler stürzen sich darauf probieren aus und bauen teilweise mit großen Geschick die waghalsigsten Balancekonstruktionen Einige entdecken auch den ursprünglichen Zweck des Materials und finden von sich aus die Konstruktion zweiseitiger Hebel heraus Alle arbeiten lautstark aber konzentriert an ihren Konstruktionen alle bis auf Reni Das Material steht unangetastet auf ihrem Tisch Sie liegt seitlich mit dem Oberkörper auf dem Tisch vom Material abgewendet Meine Frage ob sie denn nicht auch mal versuchen wolle etwas zu bauen und mein Hinweis darauf dass sie probieren könne was damit anzufangen sei beantwortet sie mit einem nuscheligen unfreundlichen Laut den ich nicht verstehen kann aber als Ablehnung meines Vorschlags interpretiere Kurze Zeit später fliegt das größte Teil des Materials eine Halterung in der der Hebel gelagert werden soll vom Tisch Ich stand gerade an einem anderen Tisch und ignoriere die Sache obwohl ich sofort alarmiert war Aufgrund meiner Vorgeschichte mit Reni befürchtete ich wieder einen Konflikt Reni macht keine Anstalten das Teil aufzuheben und liegt stattdessen weiter halb auf dem Tisch scheinbar unbeeindruckt von dem bunten Treiben um sie herum Im Laufe meiner Rundgänge von Tisch zu Tisch komme ich auch wieder zu Reni Ich merke unterwegs wie ich eine Tendenz spüre diesen Tisch zu meiden weil ich wieder eine Konfrontation mit ihr befürchte Schließlich gehe ich wieder zu ihr hin hebe das heruntergefallene Teil auf und stelle es wieder auf ihren Tisch Als sie darauf nicht reagiert überwinde ich meine spontane Abwehr gewinne meine professionelle Haltung zurück gehe wieder an ihren Tisch und frage sie warum sie sich denn nicht wie die anderen etwas baue Es kommt so etwas wie kein Bock Ich erinnere sie daran dass sie sich vorgenommen hat in Nawi besser mitzuarbeiten dies sei jetzt eine gute Gelegenheit einzusteigen und außerdem sei die Aufgabe ja nicht schwer Reni ändert ihre Haltung nicht Ich gehe weiter Nach einer gewissen Zeit steht sie auf und geht in Richtung Tür Ich frage sie wohin sie gehe Sie antwortet mir das mache keinen Spaß sie hätte keinen Bock usw Sie verlässt den Raum Ich gehe bis zur Tür und fordere sie auf wieder zu kommen mit den üblichen Hinweisen auf Anwesenheitspflicht Aufsichtspflicht Schulpflicht usw Ohne Erfolg Reni geht und lässt mich ratlos zurück Ich bin in der verbleibenden Zeit dieser Nawi Doppelstunde gespalten zum einen begeistert mich der Verlauf und die Ergebnisse dieser Stunde Zum andern beschäftigt mich der Vorfall mit Reni Mein Vorhaben ihr mit dieser Stunde einen Wiedereinstieg in die Arbeit des Fachs Nawi zu ermöglichen ist nicht gelungen Stattdessen hat sich mich ziemlich vorgeführt Sie verließ unbeeindruckt meinen Unterricht obwohl ich mir doch so viel Mühe gegeben habe und mir die Stunde selbst Spaß machte Reni machte dies offensichtlich keinen Spaß Ich fühle mich von ihr entwertet hilflos resigniert Dieser Vorfall stand am Ende einer Reihe ähnlicher Vorfälle die ich mit Reni seit der Übernahmen des Fachs Nawi in dieser Klasse erlebte Der Vorgang der sich wiederholt abspielte verlief immer in ähnlicher Form Schon in der ersten Stunde die ich in dieser Klasse unterrichtete kam es zu einer Konfrontation mit ihr Am Ende der Stunde bemerkte ich dass ihr Platz noch mit Wachsresten und abgebrannten Streichhölzern übersät waren Reni hatte in der Stunde statt gezielt zu arbeiten lieber mit Teelichten und Streichhölzern gekokelt Nachdem ich bemerkt hatte dass Reni bereits die Klasse verlassen hatte lief ich schnell hinaus und bat sie ihren Platz zu säubern Ihre Antwort war sehr barsch an der Grenze zum Unverschämten Sie behauptete nicht mal sie sei dies nicht gewesen sonder brachte nur Ihren Unmut über die Zumutung zum Ausdruck die das reinigen des Tischs für sie bedeutete Die Heftigkeit ihrer Reaktion erschreckte mich und merkte wie ich mich zwingen musste nicht den Rückzug anzutreten Ich erwischte mich bei dem Gedanken Mit der hast du es dir verscherzt Ich bestand trotzdem auf dem Aufräumen Reni weigerte sich zuerst ging dann aber hinein und räumte so notdürftig alles weg mit lauten Protest Was is n das für n Lehrer ey Es folgten in den nächsten Wochen ähnliche Vorfälle immer mit ähnlichem Verlauf Reni arbeitet nicht mit sie begann dann zu stören hielt andere vom Arbeiten ab verhielt sich eher wie in der Freizeit als in der Schule Für solche Fälle hat die Schule einen sogenannten Trainingsraum in dem über Unterrichtsstörungen bzw Vorhaben zum angemessenen Verhalten im Unterricht gesprochen und aufgeschrieben werden Also schickte ich Reni einmal in den Trainingsraum in dem zu dieser Zeit gerade ihre Klassenlehrerin Dienst hatte Reni kam mit einem ausgefüllten Formular zurück auf dem allerlei Einsichten und Vorhaben standen Allein ihre Mine bei Übergabe gab mir wenig Hoffnung dass das alles was da auf dem Zettel stand wirklich von ihr geteilt wurde Entsprechend lief es auch weiter mit ihr Meine Versuche ihr vor dem Hochkochen eines Konflikts ein Zeichen zu geben sie anzusprechen um ihr eine Brücke zu bauen fruchteten wenig Einmal ging sie von selbst in den Trainingsraum selbstverordnet sozusagen Auf ihr Verhalten angesprochen sagte sie in einem Gespräch mit der Klassenlehrerin und mir sie möge Nawi einfach nicht Mehr konnte sie dazu nicht sagen Auch auf meine Frage was dazu führen könnte dass es ihr mehr Spaß macht konnte sie nicht sagen oder was man ihrer Meinung nach ändern müsste Die Klassenlehrerin sagte mir das Mädchen könne sich wenig auf Schule einlassen Von ihr selbst als Hauptbezugsperson ließe sie sich noch beeinflussen und sie hätte zu ihr ein Vertrauen aufgebaut Aber mit jeder neuen Person sei es schwierig Reni sei hauptsächlich auf der Suche nach Beziehung Für eine inhaltliche Beschäftigung sei da nicht viel Platz Bei der geringsten Frustration entziehe sie sich Bei ihr halte sie mehr aus weil sie die Klassenlehrerin also eine feste Bezugsperson sei Sie wüsste nicht was Reni alles zu Hause erlebe Die Verhältnisse seien chaotisch und belastend Sie habe sich schon um eine Unterstützung für die Familie durch die Jugendhilfe bemüht Als Reni einmal von einem Besuch des Trainingsraums zurückkam und mir den Zettel auf dem Schulflur übergab wollte ich dies nicht so einfach hinnehmen sondern versuchte ihr die Konfliktsituation zu erklären Ich sagte ihr dass sie mich zwinge Maßnahmen zu ergreifen weil sie nicht nur die Arbeit verweigere sondern auch noch andere von der Arbeit ablenkte und offensiv andere dazu anstiftete zu stören sich mit Unterrichtsfremdem zu beschäftigen Ich bot ihr an sich an mich zu wenden wenn sie glaube eine Aufgabe nicht erfüllen zu können oder wenn sie etwas nicht verstehe Ich war sehr bemüht mit Reni in einem verbindenden Ton zu sprechen und war ihr richtig dankbar dass sie dies gewähren ließ ohne wieder gleich barsch zu reagieren Dieses Gefühl der Dankbarkeit irritierte mich Später kam eine Kollegin zu mir und berichtete Reni würde in der Pause sich in der Weise äußern Was will denn der von mir dies offensichtlich in einem anzüglich doppeldeutigen Sinn Ich solle aufpassen Dies veränderte zuerst einmal meine Haltung Reni gegenüber Ich passte wirklich auf und ging ihr zwar nicht ganz aber so weit wie es ging aus dem Wege Eine unbefangene Umgangsweise war mir nicht möglich Ich verzichtete zwar nicht darauf sie wenn es erforderlich war ermunternd oder tadelnd anzusprechen dennoch war ich ihr gegenüber in einer Hab Acht Haltung Offensichtlich war aber dass sie eine andere Behandlung erreicht hatte als die anderen Jugendlichen der Klasse Renis Lernzuwachs in Nawi war gleich null Dies manifestierte sich dann auch in einer Lernkontrolle Ich gab dazu einen Fragebogen aus auf dem für einen bestimmten Sachverhalt verschiedene Lösungsmöglichkeiten angeboten wurden Vor dem Beginn dieses Tests sagte ich der Klasse dass die Schüler auf jeden Fall etwas ankreuzen sollten auch wenn sie die Antwort nicht zu wissen glaubten Sie sollten wie im Lotto ihr Glück versuchen Die Schüler beherzigten auch meinen Hinweis und die Arbeit ist schließlich viel besser ausgefallen als ich es erwartet hatte Reni ließ das Blatt einfach liegen und tat nichts Ich sprach sie mehrfach an versuchte ihr Tipps zu gebe verwies sie auf das Lottoglück etc ohne Erfolg Nach etwa 10 Minuten begann sie langsam das Blatt in Stücke zu zerreißen Ich verbot es ihr Sie setzte dies fort Ich sagte ihr eine Arbeit sein Dokument usw Dies beeindruckte sie offensichtlich nicht Sie hörte nicht auf bis lauter kleine Stücke auf ihrem Tisch lagen Dann stand sie auf nahm die Schnipsel und ging Richtung Papierkorb Ich folgte ihr und verbot ihr die Schnipsel hineinzuwerfen erstens werde gerade eine Arbeit geschrieben zweitens sei dies das von mir ausgehändigte Material usw Vor dem Papierkorb drehte sich Reni herum und sagte ganz laut Fassen sie mich nicht an Ich antwortete nichts schon gar nichts Rechtfertigendes Ich war aber sprachlos und getroffen Dies war für mich auch deshalb verwunderlich weil ich mich noch nicht mal in ihrer unmittelbaren Nähe befunden hatte Dann sagte ein Schüler der Klasse der interessanterweise eine Art Sprecherfunktion bzw Führungsposition in der Klasse innen hat fast beiläufig Der Herr Kleemann hat dich doch gar nicht angefasst Das Thema war beendet Reni ging an ihren Tisch zurück und legte sich mit dem Oberkörper auf den Tisch Wieder war diese Hab Acht Haltung da Ich merkte dass sich zwischen der Schülerin und mir ein heftiger Konflikt abspielte der sich nicht allein damit erklären ließ dass sie keinen Zugang zu Nawi fand oder sie sich nicht auf eine zweite Bezugsperson neben der Klassenlehrerin einlassen konnte Es gab ein anderes Thema Ich fragte mich an welchem Punkt ich ihr in diesem Konflikt zu nahe getreten bin ob ich für jemand in ihrer Vergangen stand der ihr zu nahe getreten war ob sie ein misshandeltes missbrauchtes Kind ist usw Die Sache wurde dann noch dramatischer weil der Klassenlehrerin bekannt wurde dass Reni in der Mädchenwohngruppe in die sie vor kurzem untergebracht war erzählte dass ihr Nawilehrer sie angefasst habe Ich besprach mich mit der Klassenlehrerin und wir führten mit Reni ein Gespräch Zuerst bestand sie darauf ich hätte sie angefasst Ich sagte ihr dass sie wüsste dass dies nicht stimme und ich würde alles dran setzen um diese Beschuldigung zurück zu weisen Ich stellt sie vor die Wahl entweder ihre Anschuldigung auch gegenüber den Erzieherinnen zurückzunehmen oder ich würde die Anschuldigungen mit Hilfe der anwesenden Klassenkameraden entkräften Reni entschied sich nach einem Tag Bedenkzeit die Sache selbst gerade zu biegen und ihre Beschuldigung zurück zu nehmen Sie konnte nicht sagen warum sie dies gesagt hatte Danach konnten wir in Anwesenheit ihrer Klassenlehrerin wieder über ihre Mitarbeit in Nawi sprechen und über die Möglichkeit im zweiten Halbjahr eine bessere Note zu bekommen Reni ist in solchen Gesprächssituationen nicht sehr redselig Sie spricht wenig und in kurzen Sätzen Sie kann wenig über sich oder die Situation sagen Sie wirkt bei Erwachsenen sehr verschlossen In der Jugendlichengruppe ist sie offener und lauter Als Fachlehrer der zwei Stunden in der Woche in der Klasse ist könnte ich mir sagen Lass sie Sie will nicht mitarbeiten Wenn sie stört schicke ich sie in den Trainingsraum Nach 5mal Trainingsraum müssen die Eltern kommen Was soll ich mich verrückt machen Am Ende der 9 Klasse haben diese Schüler keine Lust mehr auf Schule schon gar nicht auf Nawi Dies kann man sich alles gut einreden Hier wurde aber auch deutlich dass Reni mir eine Auseinandersetzung aufzwang die bewältigt werden musste weil sich sonst der Konflikt soweit zuspitzen würde dass ernsthafte Maßnahmen eingeleitet werden müssten Es war klar dass Reni im Trainingsraum in Fragen des angemessenen Verhaltens im Unterricht nichts dazu lernte und die Mutter nach Erfahrungen der Klassenlehrerin sowieso nicht kommen würde und die Schule dann gegenüber der Schülerin zu Ordnungsmaßnahmen greifen müsste Nicht nur deswegen ist hier ein Verstehen des Konflikts dringend geboten Auch ich merkte dass mich die dauernden Auseinandersetzungen mit Reni belasteten Zumal sie schon ziemlich schwere Geschütze auffuhr wie man an der Geschichte mit dem Anfassen sehen konnte Es bleibt nicht beim Vermeiden des Unterrichts sondern der Unterricht wird durch Reni beeinflusst Es entstehen Machtkämpfe um die Hoheit im Unterricht In den Vorgängen rund um die Konflikte geht es immer wieder darum dass ich Reni zu nahe trete sie zum Aufräumen zwinge sie abhalte die Klassenarbeit

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  • Impressionen der Festtags-Feier - Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.
    zur Feier 90 Geburtstag Begrüßungsrede Post für Herrn Leber Die Frankfurter Schule der Psychoanalytischen Pädagogik Szenisches Verstehen in der Schule 90 Jahre Aloys Leber Dankesbrief von Prof Dr Leber Nachruf Dr phil Heinz Krebs Vorstandsmitglied Dr Heinz Krebs im Okt 2015 verstorben Aktuell Bildungsurlaub 2016 Ich sehe was was du nicht siehst Fortbildung in Psychoanalytischer Beratung für Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Pädagogik Dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung in Psychoanalytischer Pädagogik Nachruf

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