archive-de.com » DE » E » ETI-BRANDENBURG.DE

Total: 732

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Solarenergiepotenzial
    Anbau zur Forschun mehr 21 06 2016 Green Ventures 2016 19 Internationales Unternehmertreffen für Energie mehr 31 05 2016 Metropolitan Solutions Create better cities mehr Energieeffizienz Bioenergie Solarenergie Windkraft Geothermie Braunkohle Energiespeicherung Energiethemen Solarenergie Solarenergiepotenzial Solarenergiepotenzial Brandenburg 2015 ETI Brandenburg Über Uns Impressum Sitemap Managed T3 Nach oben Energiestrategie Brandenburger Energietag Newsletter Green Ventures Energieatlas Brandenburg Malwettbewerb Termine Februar 2016 S M D M D F S 01 02 03

    Original URL path: http://www.eti-brandenburg.de/energiethemen/solarenergie/solarenergiepotenzial/ (2016-02-13)
    Open archived version from archive


  • Solarenergie
    Effekt Ein Wechselrichter wandelt den generierten Gleichstrom in Wechselstrom der über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird netzgekoppelte Anlage Beim Inselbetrieb wird mit dem Gleichstrom ein Akkumulator geladen der die Verbraucher vor Ort versorgt Die Leistung von Solargeneratoren wird in Kilowatt peak kWp gemessen Darunter versteht man die maximal erreichbare Leistung der Solaranlage unter Standard Testbedingungen In Deutschland wurden im Jahr 2007 Solaranlagen mit rund 1 100 Megawatt MWp Leistung installiert womit rund zwei Mio Tonnen Kohlendioxid weniger emittiert wurden Anfang 2008 sind in Deutschland 430 000 Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 3 8 Gigawatt GWp am Netz die etwa 3 000 Gigawattstunden an Leistung bringen Allein 2007 2008 entstehen in Deutschland 15 neue Solarfabriken und bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze in Industrie Handel und Handwerk Berlin Brandenburg ist wachstumsstärkste Solarregion Deutschlands denn mehr als ein Drittel aller Solarmodule werden hier produziert Bis 2020 wird weltweit in der Photovoltaik Branche mit einem jährlichen Marktwachstum von 20 Prozent gerechnet Quelle BSW Solar Nähere Informationen finden Sie hier Kristalline Silizium Solarzellen Dünnschicht Solarzellen Wirkungsgradsteigerung und Kostenreduktion Kosten und Wirtschaftlichkeit Solarthermiekraftwerke Thermische Solare Kraftwerke erzeugen Wärme und daraus Stromleistungen in Megawattbereichen Eine wirtschaftliche Betriebsweise ist jedoch nur möglich in geografischen Breiten mit hoher Sonneneinstrahlung im so genannten Sonnengürtel der Erde In Europa richtet sich das Interesse besonders auf Spanien weil hier zur hohen Sonneneinstrahlung die Einspeisevergütung für Solarstrom hinzukommt Ausschreibungen der Weltbank und der Vereinten Nationen in Entwicklungsländern weisen auf das große internationale Interesse für Solarkraftwerke hin Für die deutsche Industrie eröffnen sich enorme Exportchanchen Forschungseinrichtungen des Forschungsverbundes Sonnenenergie sowie deutsche Unternehmen sind weltweit führend bei dieser Technologie Technologieforschungen für wirtschaftliche Stromtransporte über die großen Distanzen von Nordafrika nach Europa werden deutlich intensiviert Die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile liegen klar auf der Hand Das theoretische Potential der Solarkraftwerke übertrifft bei weitem den weltweiten Strombedarf Diese Technologie könnte für viele Länder der Welt ein realistischer Weg sein klimaneutralen CO 2 freien Strom im Kraftwerksmaßstab zu produzieren Dem drohenden Trinkwassermangel in vielen Ländern in Äquatornähe könnte durch riesige Meerwasserentsalzungsanlagen begegnet werden die ihre Energie aus Thermischen Solaren Kraftwerken beziehen Drei Systeme werden zurzeit Erfolg versprechend für den Markt entwickelt Parabolrinnen Solartürme und Sterling Systeme Langfristig gesehen werden die Kosten der Stromgewinnung in solarthermischen Kraftwerken konkurrenzfähig sein wie Studien ergeben Auch eine Grundlastversorgung ist möglich sofern geeignete Energiespeicher zur Verfügung stehen Einer der Vorteile dieser Kraftwerke besteht darin dass man sie mit herkömmlicher Kraftwerkstechnik kombinieren kann Im Hybridbetrieb werden Brennstoffe wie Gas Öl Wasserstoff Biogas oder flüssige Biobrennstoffe eingesetzt wenn die Sonnenstrahlung nicht ausreicht Angestrebt werden jedoch der reine solare Betrieb mit thermischer Speicherung und eine Minimierung des fossilen Brennstoffeinsatzes um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren In der Phase der Markteinführung werden in Hybridkraftwerken zunächst nur Teile des Brennstoffeinsatzes durch Solarenergie ersetzt um später sukzessive fossile Brennstoffe durch Solarenergie zu ersetzen Nähere Informationen zu den Technologien finden Sie hier Parabolrinnensysteme Solarturm Kraftwerke Dish Sterling Systeme Solarthermie die beliebteste Wärmequelle Solarthermieanlagen rangieren ganz oben auf der Wunschliste von Hauseigentümern s Grafik Auf deutschen Dächern wurden bereits

    Original URL path: http://www.eti-brandenburg.de/energiethemen/solarenergie/?tx_ttnews%5BcalendarYear%5D=2016&tx_ttnews%5BcalendarMonth%5D=1&cHash=803986897c7170f2c8987987a8a109ba (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Solarenergie
    Beim Inselbetrieb wird mit dem Gleichstrom ein Akkumulator geladen der die Verbraucher vor Ort versorgt Die Leistung von Solargeneratoren wird in Kilowatt peak kWp gemessen Darunter versteht man die maximal erreichbare Leistung der Solaranlage unter Standard Testbedingungen In Deutschland wurden im Jahr 2007 Solaranlagen mit rund 1 100 Megawatt MWp Leistung installiert womit rund zwei Mio Tonnen Kohlendioxid weniger emittiert wurden Anfang 2008 sind in Deutschland 430 000 Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 3 8 Gigawatt GWp am Netz die etwa 3 000 Gigawattstunden an Leistung bringen Allein 2007 2008 entstehen in Deutschland 15 neue Solarfabriken und bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze in Industrie Handel und Handwerk Berlin Brandenburg ist wachstumsstärkste Solarregion Deutschlands denn mehr als ein Drittel aller Solarmodule werden hier produziert Bis 2020 wird weltweit in der Photovoltaik Branche mit einem jährlichen Marktwachstum von 20 Prozent gerechnet Quelle BSW Solar Nähere Informationen finden Sie hier Kristalline Silizium Solarzellen Dünnschicht Solarzellen Wirkungsgradsteigerung und Kostenreduktion Kosten und Wirtschaftlichkeit Solarthermiekraftwerke Thermische Solare Kraftwerke erzeugen Wärme und daraus Stromleistungen in Megawattbereichen Eine wirtschaftliche Betriebsweise ist jedoch nur möglich in geografischen Breiten mit hoher Sonneneinstrahlung im so genannten Sonnengürtel der Erde In Europa richtet sich das Interesse besonders auf Spanien weil hier zur hohen Sonneneinstrahlung die Einspeisevergütung für Solarstrom hinzukommt Ausschreibungen der Weltbank und der Vereinten Nationen in Entwicklungsländern weisen auf das große internationale Interesse für Solarkraftwerke hin Für die deutsche Industrie eröffnen sich enorme Exportchanchen Forschungseinrichtungen des Forschungsverbundes Sonnenenergie sowie deutsche Unternehmen sind weltweit führend bei dieser Technologie Technologieforschungen für wirtschaftliche Stromtransporte über die großen Distanzen von Nordafrika nach Europa werden deutlich intensiviert Die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile liegen klar auf der Hand Das theoretische Potential der Solarkraftwerke übertrifft bei weitem den weltweiten Strombedarf Diese Technologie könnte für viele Länder der Welt ein realistischer Weg sein klimaneutralen CO 2 freien Strom im Kraftwerksmaßstab zu produzieren Dem drohenden Trinkwassermangel in vielen Ländern in Äquatornähe könnte durch riesige Meerwasserentsalzungsanlagen begegnet werden die ihre Energie aus Thermischen Solaren Kraftwerken beziehen Drei Systeme werden zurzeit Erfolg versprechend für den Markt entwickelt Parabolrinnen Solartürme und Sterling Systeme Langfristig gesehen werden die Kosten der Stromgewinnung in solarthermischen Kraftwerken konkurrenzfähig sein wie Studien ergeben Auch eine Grundlastversorgung ist möglich sofern geeignete Energiespeicher zur Verfügung stehen Einer der Vorteile dieser Kraftwerke besteht darin dass man sie mit herkömmlicher Kraftwerkstechnik kombinieren kann Im Hybridbetrieb werden Brennstoffe wie Gas Öl Wasserstoff Biogas oder flüssige Biobrennstoffe eingesetzt wenn die Sonnenstrahlung nicht ausreicht Angestrebt werden jedoch der reine solare Betrieb mit thermischer Speicherung und eine Minimierung des fossilen Brennstoffeinsatzes um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren In der Phase der Markteinführung werden in Hybridkraftwerken zunächst nur Teile des Brennstoffeinsatzes durch Solarenergie ersetzt um später sukzessive fossile Brennstoffe durch Solarenergie zu ersetzen Nähere Informationen zu den Technologien finden Sie hier Parabolrinnensysteme Solarturm Kraftwerke Dish Sterling Systeme Solarthermie die beliebteste Wärmequelle Solarthermieanlagen rangieren ganz oben auf der Wunschliste von Hauseigentümern s Grafik Auf deutschen Dächern wurden bereits über eine Mio Solarthermieanlagen installiert Im Jahr 2007 kamen etwa 1 Mio m 2 an Kollektorfläche hinzu Ende des Jahres

    Original URL path: http://www.eti-brandenburg.de/energiethemen/solarenergie/?tx_ttnews%5BcalendarYear%5D=2016&tx_ttnews%5BcalendarMonth%5D=3&cHash=c26251d2107261777f93c1bf4b4051ae (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Windkraft
    neuen Höchststand erreicht dies bei einer abnehmenden Anzahl neu installierter Anlagen Grund für diese gegenläufige Entwicklung ist die in den vergangenen Jahren ständig wachsende Leistungskraft moderner Windkraftanlagen Brandenburg nimmt damit nach Niedersachsen Platz 2 in der Rangliste der Bundesländer mit der größten installierten Leistung bei Windenergieanlagen ein Die Ziele für die Zukunft sind dennoch ehrgeizig Laut Energiestrategie 2020 sollen Erneuerbare Energien Ende des Jahrzehnts ein Fünftel des Primärenergieverbrauchs decken Windenergie wird davon die Hälfte übernehmen Dafür soll ihr Beitrag von 7 200 GWh im Jahr 2009 auf 15 300 GWh im Jahr 2020 steigen Gesamte Installierte Leistung Stand 31 12 2012 Quelle DEWI GmbH Bundesland MW Niedersachsen 7 337 Brandenburg 4 814 Sachsen Anhalt 3 810 Schleswig Holstein 3 571 Nordrhein Westfalen 3 182 Branche auf Wachstumskurs Quelle BWE Die Windenergie ist eine Branche mit Zukunt die Arbeitsplätze schafft Allein bei dem Anlagenhersteller Vestas in Lauchhammer entstanden in den letzen Jahren 450 Arbeitsplätze Bei dem Windkraftbetreiber und Energieanbieter Enertrag AG mit Sitz in Nechlin bei Prenzlau in der Uckermark arbeiten über 250 Mitarbeiter an Windkraftprojekten in ganz Europa In dem Werk der Repower AG in Trampe Barnim arbeiten ca 150 Beschäftigte für die Wartung und Montage von Windenergieanlagen des Unternehmens Hinzu kommen zahlreiche qualifizierte Jobs in Planungsbüros Serviceunternehmen und Baufirmen Neue technische Entwicklungen geben der Branche einen weiteren Schub In der Uckermark entsteht beispielsweise das weltweit erste Hybridkraftwerk Dabei wird die durch Windkraft erzeugte Energie mittels Elektrolyse in Wasserstoff gespeichert und kann in windarmen Zeiten bedarfsgerecht in ein Blockheizkraftwerk BHKW zur Stromerzeugung eingespeist werden Windenergienutzung Klimaschutz und kommunale Wertschöpfung verbinden Für Kommunen die in die Windkraftnutzung einsteigen wollen hat die Bosch Partner GmbH einen Leitfaden entwickelt August 2012 Der Leitfaden soll Gemeinden verschiedene Wege aufzeigen wie sie durch den Ausbau der Windenergie neben dem Klimaschutz auch von der Wertschöpfung und

    Original URL path: http://www.eti-brandenburg.de/energiethemen/windkraft/?tx_ttnews%5BcalendarYear%5D=2016&tx_ttnews%5BcalendarMonth%5D=1&cHash=803986897c7170f2c8987987a8a109ba (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Windkraft
    vergangenen Jahren ständig wachsende Leistungskraft moderner Windkraftanlagen Brandenburg nimmt damit nach Niedersachsen Platz 2 in der Rangliste der Bundesländer mit der größten installierten Leistung bei Windenergieanlagen ein Die Ziele für die Zukunft sind dennoch ehrgeizig Laut Energiestrategie 2020 sollen Erneuerbare Energien Ende des Jahrzehnts ein Fünftel des Primärenergieverbrauchs decken Windenergie wird davon die Hälfte übernehmen Dafür soll ihr Beitrag von 7 200 GWh im Jahr 2009 auf 15 300 GWh im Jahr 2020 steigen Gesamte Installierte Leistung Stand 31 12 2012 Quelle DEWI GmbH Bundesland MW Niedersachsen 7 337 Brandenburg 4 814 Sachsen Anhalt 3 810 Schleswig Holstein 3 571 Nordrhein Westfalen 3 182 Branche auf Wachstumskurs Quelle BWE Die Windenergie ist eine Branche mit Zukunt die Arbeitsplätze schafft Allein bei dem Anlagenhersteller Vestas in Lauchhammer entstanden in den letzen Jahren 450 Arbeitsplätze Bei dem Windkraftbetreiber und Energieanbieter Enertrag AG mit Sitz in Nechlin bei Prenzlau in der Uckermark arbeiten über 250 Mitarbeiter an Windkraftprojekten in ganz Europa In dem Werk der Repower AG in Trampe Barnim arbeiten ca 150 Beschäftigte für die Wartung und Montage von Windenergieanlagen des Unternehmens Hinzu kommen zahlreiche qualifizierte Jobs in Planungsbüros Serviceunternehmen und Baufirmen Neue technische Entwicklungen geben der Branche einen weiteren Schub In der Uckermark entsteht beispielsweise das weltweit erste Hybridkraftwerk Dabei wird die durch Windkraft erzeugte Energie mittels Elektrolyse in Wasserstoff gespeichert und kann in windarmen Zeiten bedarfsgerecht in ein Blockheizkraftwerk BHKW zur Stromerzeugung eingespeist werden Windenergienutzung Klimaschutz und kommunale Wertschöpfung verbinden Für Kommunen die in die Windkraftnutzung einsteigen wollen hat die Bosch Partner GmbH einen Leitfaden entwickelt August 2012 Der Leitfaden soll Gemeinden verschiedene Wege aufzeigen wie sie durch den Ausbau der Windenergie neben dem Klimaschutz auch von der Wertschöpfung und der Wirtschaftsstärkung vor Ort profitieren können Der Leitfaden erläutert die mit der Windenergienutzung verbundenen Chancen für Gemeinden in Brandenburg und

    Original URL path: http://www.eti-brandenburg.de/energiethemen/windkraft/?tx_ttnews%5BcalendarYear%5D=2016&tx_ttnews%5BcalendarMonth%5D=3&cHash=c26251d2107261777f93c1bf4b4051ae (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Geothermie
    weit höhere Temperaturen genutzt werden Die geologischen Bedingungen für die Erdwärmenutzung sind im Land Brandenburg sehr gut bis gut Die größtenteils in großer Mächtigkeit vorkommenden Lockersedimente sind gut wasserdurchlässig und weisen demzufolge eine gute Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität auf Je höher diese beiden Werte sind desto besser ist ein Standort für die geothermische Nutzung geeignet Das geothermische Potenzial ist zudem auf Grund der in der Region zahlreich vorhandenen Erkundungsbohrungen auf Erdgas und Erdöl und darin durchgeführter Temperaturmessungen besonders gut dokumentiert Je nach genutzter Tiefe unterscheidet man zwischen oberflächennaher bis max 400 Meter und tiefer ab ca 400 Meter Geothermie Die hohen Temperaturen in der Tiefe können direkt d h ohne Wärmepumpe zum Heizen genutzt werden Des Weiteren besteht hier die Möglichkeit der Stromerzeugung durch Wasserdampf In Brandenburg steht die Nutzung der oberflächennahen Erdwärme für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung derzeit im Vordergrund Diese Systeme sind gleichzeitig aber auch zum Kühlen geeignet In diesem Fall wird die den Räumen entzogene Wärme in den Untergrund abgegeben und dort gespeichert Die Nutzung tieferer Schichten erfolgt zum Beispiel durch die Bade Thermen Brandenburgs Die Erzeugung von Strom mittels tiefer Geothermie befindet sich in Brandenburg noch im Forschungsstadium Insgesamt verfügt Brandenburg noch über großes ungenutztes geothermisches Potenzial Nähere Informationen oberflächennahe Geothermie tiefe Geothermie Die ETI arbeitet eng mit der Wärmepumpeninitiative und deren Mitgliedern zur oberflächennahen Geothermie zusammen Die Wärmepumpeninitiative richtete mehrfach ihre Jahrestagung in der IHK Potsdam aus In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bergbau Geologie und Rohstoffe etablierte die ETI ein Internetportal mit dessen Hilfe Hauseigentümer Hausherren die Eignung ihres Grundstücks für die Geothermienutzung schnell und einfach ermitteln können www geo brandenburg de Im Bereich der Tiefengeothermie kooperiert die ETI mit dem Geoforschungszentrum GFZ Potsdam Geothermieleitfaden Brandenburg Ein Redaktionsteam aus Fachexperten unter der Leitung der ETI hat im Januar 2009 nach fast einjähriger Arbeit den

    Original URL path: http://www.eti-brandenburg.de/energiethemen/geothermie/geothermie/ (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Oberflaechennahe Geothermie
    aufwändig Einschränkungen durch Grundwasserschutzmaßnahmen möglich Geschlossenes System Erdwärmekollektoren Quelle BWP e V Erdwärmekollektoren funktionieren grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip wie die Erdwärmesonden Im Unterschied dazu werden aber die Rohre in denen die Sole zirkuliert horizontal im Erdreich verlegt Zum Schutz vor Gefrieren werden sie 20 cm unterhalb der örtlichen Frostgrenze eingebracht Anlog zu den Wärmesonden wird die von der Sole aufgenommene Wärmeenergie an die Wärmepumpe abgegeben wo sie bei Bedarf noch auf ein höheres Temperaturniveau angehoben werden muss Erdwärmekollektoren nutzen vor allem die Sonnenenergie die in den oberen Erdschichten das Temperaturniveau bestimmt Bei der Planung der Anlage müssen die jahreszeitlichen Schwankungen der eingehenden Sonnenenergie berücksichtigt werden denn gerade Zeiten mit erhöhtem Heizbedarf weisen ungünstige Temperaturen der Wärmequelle auf Die dem Erdreich entnommene Wärme regeneriert sich durch den jahreszeitlichen Zyklus Nachteilig gegenüber den anderen Anlagen ist vor allem der große Flächenverbrauch So ist für die Kollektoren eine Fläche zu berücksichtigen die bis zu doppelt so groß ist wie die zu beheizende Fläche Die Kollektoren dürfen zudem nicht überbaut werden Wenn die Bodenverhältnisse es ermöglichen können auch flächensparende Varianten wie Grabenkollektoren Kapillarmatten Erdwärmekörbe oder Spiralkollektoren zum Einsatz kommen Die Jahresarbeitszahl von Kollektoranlagen liegt unter optimalen Bedingungen bei bis zu 4 Vorteile Nahezu überall nutzbar Wärmeenergie ganzjährig verfügbar Einfache Erschließung der Wärmequelle Vergleichweise geringe Erschließungskosten Hohe Lebensdauer Nachteile Großer Flächenbedarf Fläche nicht überbaubar Wachstumsperiode von Pflanzen über dem Kollektor evtl bis zu 2 Wochen verzögert Offenes System Grundwasser Wärmepumpe Bei der Grundwasser Wärmepumpe entfällt die in Rohren zirkulierende Sole als Wärmeträger hier wird das Grundwasser direkt genutzt Über einen Förderbrunnen wird Grundwasser erschlossen und durch eine Unterwasserpumpe direkt zur Wärmepumpe geleitet Hier wird dem Grundwasser die Wärme entzogen und es erfolgt die für den Heizkreislauf notwendige Anhebung des Temperaturniveaus Das abgekühlte Grundwasser wird über einen Schluckbrunnen in den Grundwasserleiter zurückgeführt Wegen der direkten Nutzung des Grundwassers wird dieses System als offenes System bezeichnet Die Brunnen müssen einen ausreichenden Abstand zueinander haben da sonst das abgekühlte Wasser des Schluckbrunnens das Wärmeniveau im Förderbrunnen negativ beeinflussen kann Im Vergleich zu Wärmesonden kann durch Grundwasser Wärmepumpen schon in geringerer Tiefe 10 50 m ein vergleichsweise hohes und ganzjährig konstantes Temperaturniveau von 8 10 C genutzt werden Zudem entfallen die Wärmetauscherverluste der geschlossenen Systeme Liegen oberflächennah geeignete Grundwasservorkommen vor weist das offene System gegenüber Erdwärmesonden einen höheren Wirkungsgrad auf und ist dann besonders wirtschaftlich Vorteile Geringer Flächenverbrauch Höherer Wirkungsgrad als geschlossene Systeme JAZ bis 5 geringe Verbrauchskosten Ganzjährig konstantes und vergleichsweise hohes Temperaturniveau Heizen und Kühlen möglich Zuverlässige unkomplizierte Technik Nachteile Bau relativ aufwändig Hohe Anschaffungskosten Je nach Grundwasserqualität nur eingeschränkt nutzbar Kühlen mit Geothermie Neben dem Beheizen von Gebäuden der am weitesten verbreiteten Nutzungsart von Erdwärme eignet sich die Geothermie auch hervorragend zum Kühlen Die Gebäudekühlung kann im Direktwärmetausch oder mit Hilfe einer Wärmepumpe realisiert werden Die Wärmepumpe läuft dann umgekehrt zum Heizbetrieb analog zum Kühlschrank Die Abwärme kann in die Erde geleitet dort gespeichert und ggf wieder genutzt werden Nutzung von Erdwärme mittels konstruktiver Betonbauten Quelle Franki Grundbau GmbH Co KG Die Gewinnung von Erdwärme

    Original URL path: http://www.eti-brandenburg.de/energiethemen/geothermie/oberflaechennahe-geothermie/ (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Tiefengeothermie
    Über die Förderbohrung wird das heiße Wasser je nach Tiefe bis zu 100 C an die Oberfläche gefördert und dort durch Wärmetausch und ggf den Einsatz einer Wärmepumpe abgekühlt Danach wird es über die zweite Bohrung zurück in den Ursprungshorizont injiziert Die Bohrungen sind hierbei ca 1 000 bis 2 500 m tief Hydrothermale Systeme eignen sich zur Beheizung von Gebäuden und zur Warmwasserbereitung eingebunden in Wärmenetze sowie zur Stromerzeugung Der Leistungsbereich liegt typischerweise bei 1 000 kWh Petrothermale Systeme Petrothermale Systeme finden bei nahezu wasserfreien Gesteinen Verwendung Hierbei wird Wasser über natürliche und künstliche Risse durch das heiße Gestein gepumpt Das Wasser dient hierbei als Wärmeträger der die Energie aus der Tiefe nach oben befördert Bei sehr heißen Gesteinen dient der erzeugte Wasserdampf zur Stromerzeugung Stromerzeugung mittels Tiefengeothermie Bohrturm Groß Schönebeck Quelle GfZ Die tiefe Geothermie hat großes Potenzial für die Stromerzeugung Erdwärme ist rund um die Uhr verfügbar und damit grundlastfähig Für die Wandlung von Wärme in Strom sind allerdings erheblich höhere Temperaturen als für die Wärmeversorgung erforderlich Die Temperaturen sollten deutlich über 120 C liegen Je höher die Temperatur desto effizienter ist die Stromerzeugung Die benötigten hohen Temperaturen werden erst in größeren Tiefen angetroffen Zur Erschließung sind Tiefbohrungen erforderlich die höhere Bohrkosten und Erschließungsrisiken mit sich bringen Liegen die Fördertemperaturen über 150 C kann der Wasserdampf direkt zum Antrieb einer Turbine verwendet werden Die in Deutschland vorherrschenden niedrigeren Temperaturen werden über das ORC Organic Rankine Cycle oder das Kalina Verfahren zur Stromerzeugung genutzt Hierbei wird die Wärme an einen schon bei geringeren Temperaturen verdampfenden Wärmeträger abgegeben Der so erzeugte Dampf treibt dann eine Turbine an Als Wärmeträger dienen z B Kohlenwasserstoffe bestimmte Kältemittel Pentan oder ein Ammoniak Wasser Gemisch In Unterhaching südlich von München wird seit 2009 im größten Erdwärmekraftwerk Deutschlands Strom erzeugt Bereits seit 2007 wurde

    Original URL path: http://www.eti-brandenburg.de/energiethemen/geothermie/tiefengeothermie/ (2016-02-13)
    Open archived version from archive



  •