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  • Gemeinde Eschelbronn (Druckversion) | Archiv | 
    2016 15 01 2016 Amtsblatt Nr 51 vom 18 Dezember 2015 17 12 2015 Amtsblatt Nr 52 vom 23 Dezember 2015 23 12 2015 Amtsblatt Nr 50 vom 11 Dezember 2015 14 12 2015 Amtsblatt Nr 49 vom 04 Dezember 2015 03 12 2015 Amtsblatt Nr 48 vom 27 November 2015 03 12 2015 Amtsblatt Nr 47 vom 20 November 2015 23 11 2015 Amtsblatt Nr 46 vom 13 November

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  • Gemeinde Eschelbronn (Druckversion) | Kurzportrait | 
    wird großgeschrieben damit sich Jung und Alt wohlfühlen Das aktuelle Baugebiet Kirchwiesen bietet erschwingliche Bauplatzpreise Die medizinische Versorgung wird durch drei Hausarztpraxen eine Zahnarztpraxis und eine Apotheke garantiert Mit einem Supermarkt zwei Bäckereien Gärtnerei Friseuren Post und Banken stehen Einkaufs und Versorgungsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf zur Verfügung hinzu kommt der wöchentliche Markt am Freitag Eschelbronn von oben Blick vom Galgenberg auf Eschelbronn Das Bildungs und Betreuungsangebot für unsere Kinder

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  • Gemeinde Eschelbronn (Druckversion) | Geschichte von Eschelbronn | 
    niederer Herkunft zu jener Zeit ein schweres Leben das nach heutigen Maßstäben bei uns einen Menschenrechtsbeauftragten auf den Plan rufen würde Einschneidend für die Untertanen war immerhin die Entscheidung des damaligen Ortsherrn Joachim von Seckendorf sich wie seine reichsritterschaftlichen Nachbarn bereits um 1530 40 dem Luthertum zuzuwenden obwohl er sein Lehen vom weiterhin katholischen Bischof und Hochstift von Speyer hatte und auch die Kurpfalz als maßgebliche Regionalmacht erst unter Kurfürst Ottheinrich 1556 59 lutherisch wurde Das in Resten erhaltene Seckendorf sche Wappen am Turm weist darauf hin dass Joachim auch die erste Kirche am jetzigen Standort im Ort hat erbauen lassen 1496 war noch von der Kirchen in der Wiesen die Rede die damals in schlechtem baulichen Zustand war vermutlich musste sie wegen des im Spätmittelalter stark ansteigenden Grundwasserniveaus im Schwarzbachtal aufgegeben werden das auch durch die Ausgrabungen im Bereich der ehemaligen Eschelbronner Wasserburg nachgewiesen ist 1555 erbte Christoph von Seckendorf das Lehen Eschelbronn starb jedoch schon 1571 ohne männliche Nachkommen Normalerweise wäre in einem solchen Fall das Lehen an das Speyerer Hochstift zu beliebiger Neuvergabe heimgefallen jedoch griff nun eine Regelung die Christophs Großvater aus ganz anderem Grund durchgesetzt hatte Die drei Töchter beziehungsweise deren Ehemänner waren erbberechtigt Eine Partei wurde mit anderen Besitzungen abgefunden die anderen beiden jedoch teilten von Eltz Landschad von Steinach die Ortsherrschaft und unterhielten beinahe 100 Jahre im Wasserschloss jeweils einen eigenen Haushalt Nach dem Aussterben dieser beiden Linien 1676 brachen Streitigkeiten unter entfernten Erben aus die 1688 zugunsten der Herren von der Fels entschieden wurden nach deren Aussterben 1734 aber erneut aufbrachen und erst 1751 zugunsten von Eberhard Dietrich Capler von Oedheim gen Bautz endgültig entschieden wurden Der verkaufte bereits 1759 also 8 Jahre nach seinem juristischen Sieg die Herrschaft Eschelbronn an Karl Philipp von Venningen Einer der Lehnsträger in der langen Reihe war Johann Anton von der Feltz Seine besondere geschichtliche Bedeutung beruht auf der Tatsache dass er im Jahr 1696 Josua Harrsch zum Vikar von Eschelbronn berufen hatte Mit diesem jungen Vikar sollte er sich den bedeutendsten Vertreter der Auswanderungsgeschichte an Land gezogen haben Der Erwerb Eschelbronns durch Karl Philipp von Venningen hat den Eschelbronnern keine Erleichterung beschert im Gegenteil für den Bau des neuen Gutshofs der später den Namen Schloß tragen sollte forderte der neue Vogtsherr Fronarbeit jenseits des erträglichen Maßes es kam zur offenen Rebellion Karl Philipp von Venningen sah sich schließlich zu empfindlichen Zwangsmaßnahmen veranlasst Um wieder Disziplin und Ordnung einzuführen ließ er 1763 die vier Haupträdelsführer für einige Wochen im Mannheimer Zuchthaus verschwinden Dazu musste die Gemeinde eine erhebliche Geldbuße bezahlen Zusätzlich wurde ein Strafkommando von 12 Dragonern mit einem Unteroffizier in Eschelbronn einquartiert das für Zucht und Ordnung sorgen sollte Eingeschüchtert versahen die Aufsässigen wieder ihre Frondienste Doch der Zorn schwelte weiter die Spannungen zwischen Gemeinde und Herrschaft waren nicht beseitigt Endlich brachte der ausgehandelte und im Jahr 1765 abgeschlossene Frondenvergleichsvertrag die erhofften Erleichterungen für die Bauern und Tagelöhner Karl Philipp starb am 27 August 1797 Er hinterließ nach 37 Jahren Ortsherrschaft eine geordnete Verwaltung seiner

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  • Gemeinde Eschelbronn (Druckversion) | Eschelbronner Wasserburg | 
    Grundriss deutet jedoch schon auf die Wasserburg der folgenden Perioden hin Der Fund eines Brückenbalkens wird auf die Zeit von Winter 1321 22 bis spätestens Winter 1324 25 datiert Die Zeit der Periode IV lässt sich somit mit Sicherheit ins 14 Jahrhundert datieren 1344 45 wird im Speyerer Lehensbuch als Bewohner der Burg der Edelknecht Friedrich von Hettingen genannt Er starb ohne Nachkommen und so trat Rüdiger von Hettingen ein Verwandter aus einem anderen Zweig der Familie das Erbe an Die Anwesenheit des Rüdiger von Hettingen konnte anhand des persönlichen Siegelstockes der bei der Abtragung gefunden wurde genau belegt werden Etwa um 1375 wandelte sich die bis dahin reine Holzburg in eine Wasserburg Die finanziellen Verhältnisse des Erbauers er war der Sohn des Rüdiger von Hettingen Gerhard d Ä 1363 bereits erwähnt gest etwa 1400 1401 muss sehr gut gewesen sein Die Mitgift seiner Frau einer geborenen Göler von Ravensburg versetzte ihn in die Lage die alte Holzburg abreißen und eine überwiegend aus Stein bestehende Burganlage neu errichten zu lassen Bei der Gestaltung muss ein erfahrener Baumeister hinzugezogen worden sein Noch zu Lebzeiten des Gerhard d Ä wurde die Burganlage durch eine Zwingermauer ergänzt und war für den Besitzer ein standesgemäßer Wohnsitz Er blieb kinderlos und verkaufte 1418 die Wasserburg Eschelbronn an den Ortsherrn in Eschelbronn Albrecht d Ä von Venningen für 1600 Gulden Auch er hatte sich reich verheiratet mit Christine Eckbrecht von Dürkheim Sie brachte eine stattliche Mitgift in die Ehe und Albrecht ließ unverzüglich umfangreiche Umbauarbeiten an der Burg vornehmen Die Indizien sprechen für einen Zeitraum von 1418 1421 Auch um 1420 1451 in Periode VI wurden an der Wasserburg größere Umbauarbeiten vorgenommen Wie auf der u a Rekonstruktion deutlich zu sehen wurde der nord westlich gelegene Burgeingang vermauert und etwa in die Mitte der westlichen Umfassungsmauer verlegt Die Zwingermauer wurde mit einem massiven quadratisch gestalteten Torturm bestehend aus einem über 1 m dicken Mauerwerk aus Buntsandstein versehen was in deutlichem Kontrast zur Kalksteinmauer des Zwingers stand Als zweite Maßnahme wurde ein langer Keller in das Hauptgebäude eingebaut Wasserburg mit nord westlichem Eingang Wasserburg mit mittigem Eingang Während der Periode VII von 1451 1 H 16 Jh wurde die Burg mit einer flächendeckende Pflasterung aus sorgfältig gesetzten meist hochkant gestellten Kalksteinen die sich auf einige Innenräume aber vor allem auf den Burghof und die Einfahrt erstreckte ausgestattet Als Albrecht d J von Venningen 1455 das Erbe von seinem Vater antrat konnte er eine Wasserburg in Empfang nehmen die keine Veranlassung zu nennenswerten Umbaumaßnahmen bot Sein Vater Albrecht d Ä von Venningen hatte auf seine alten Tage noch eine grundlegende Umgestaltung des Schlosses in Angriff genommen aber deren Fertigstellung vermutlich nicht mehr erlebt Albrecht d J war mit Margarete geborene von Ramstein verheiratet Da die beiden kinderlos blieben gaben sie 1485 ihr Ritterdasein auf und zogen nach Wimpfen in die Stadt Sie verkauften die Wasserburg mitsamt Dorf an Graf Ludwig von Bayern Herr zu Scharfeneck Damit verlor die Wasserburg in Eschelbronn ihre Bedeutung als bevorzugter Wohnsitz und Zentrum

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  • Gemeinde Eschelbronn (Druckversion) | Auswanderungsgeschichte | 
    Josua Harrsch versorgte 12 Jahre lang neben Eschelbronn die Gemeinden Daisbach und Mönchzell Im ältesten Kirchenbuch ist nachzulesen dass dem Ehepaar Harrsch in Eschelbronn vier Kinder geboren wurden von denen eines gerade halbjährig wieder verstarb Josua Harrsch hatte es während seiner Amtszeit in Eschelbronn nicht leicht Er lebte in ärmlichen Verhältnissen und war abhängig von den adligen Patronatsherren die die Pfründe vorwiegend in ihre eigene Taschen wirtschafteten Auch bei der zum Katholizismus übergetretenen Landesregierung fanden die Lutheraner kaum Unterstützung vielmehr waren sie dem massiven Druck der Rekatholisierungsmaßnahmen ausgesetzt Wann er beschloss das Land zu verlassen ist nicht festzustellen Die Vermutung liegt nahe dass Josua Harrsch durch seinen Schwiegervater von den Möglichkeiten die Amerika bot erfahren hatte Sein Schwiegervater war Pfarrer in der Nähe von Alzey wo in den Jahren 1677 78 William Penn seine Ideen von der Gründung einer neuen Gemeinde in Nordamerika verbreitete In seinem Tagebuch ist zu lesen dass sich unter den Zuhörern verschiedene Pfarrer und Kirchenoberen befunden hätten Vermutlich war einer davon der spätere Schwiegervater von Josua Harrsch Im Jahre 1708 verschwand Josua Harrsch bei Nacht und Nebel mit seiner Familie aus Eschelbronn Nichts deutete vorher auf sein Vorhaben Eschelbronn den Rücken zu kehren hin Lediglich in dem mit größter Sorgfalt und in auffallend schöner Handschrift geführten Kirchen und Taufbuch fehlt eine Seite Bei genauerem Hinsehen stellt man fest dass diese Seite herausgerissen worden war Ob dies Josua Harrsch selbst getan hat oder sein Nachfolger im Amt lässt sich leider nicht mehr feststellen Zur gleichen Zeit zog eine Schar von ca 60 Personen aus der Gegend von Landau nach Frankfurt um sich beim englischen Gesandten Hilfe zur Überfahrt nach England von wo aus es nach Amerika weitergehen sollte Die Gruppe wurde von einem gewissen Josua Kocherthal angeführt Die Familie Harrsch war und blieb ab da verschollen und es sollten 260 Jahre vergehen bis die Identität von Josua Harrsch mit Josua Kocherthal als ein und dieselbe Person ans Tageslicht kommt Josua Harrsch führte sozusagen während seiner Zeit in Eschelbronn ein Doppelleben Er fuhr schon 1704 inkognito nach England und traf sich dort mit britischen Adelskreisen wo er erfuhr dass Königin Anna für ihre nordamerikanische Kolonie Pennsylvanien deutsche Siedler suchte Vermutlich im Auftrag dieser Kreise verfasste er eine Flugschrift mit dem Titel Ausführlich und umständlicher Bericht von der berühmten Landschaft Caroline in dem Engelländischen Amerika gelegen An den Tag gebracht von Kocherthalern Er schilderte darin in glühenden Farben das Land Die Flugschrift fand reißenden Absatz und erschien in vier Auflagen Jede Auflage wurde von geschäftstüchtigen Verlegern um einen Anhang erweitert Vermutlich handelte es sich bei dieser Flugschrift die die Massenauswanderung der Pfälzer nach Nordamerika ausgelöst und entscheidend beeinflusst hatte um das im Jahr 1711 im britischen Unterhaus erwähnte Goldene Buch das die Regierung in große Schwierigkeiten gebracht hatte denn die Auswanderungswilligen sammelten sich alle in London um auf eine Gelegenheit zur Überfahrt nach Amerika zu warten Auf diesen Massenansturm war London nicht vorbereitet bald herrschten Not und Elend unter den Menschen die alle Brücken hinter sich abgebrochen hatten So

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  • Gemeinde Eschelbronn (Druckversion) | Leinenweberei | 
    19 Jahrhunderts stand in jedem Eschelbronner Haus ein Webstuhl mit dem man sich zur Landwirtschaft ein Zubrot verdiente Neben der kommerziellen Weberei fertigte jede Frau Leib und Tischwäsche für ihre Aussteuer Die in vielen Familien noch vorhandenen handgewebten Wäschestücke zeigen bewundernswerte Näh Häkel und Stickarbeiten Jedes Frühjahr trafen aus der Stadt Händler ein die die Erzeugnisse des vergangenen Jahres aufkauften um sie in den Städten an Einzelhändler weiter zu vermitteln Mit Beginn der Industrialisierung blieben die Händler jedoch allmählich aus Die Weber mussten eine neue Möglichkeit suchen wie sie ihre Ware an die Frau bringen konnten Also machten sich die Familienangehörigen größtenteils zu Fuß auf den Weg in die Städte gingen dort von Haus zu Haus und boten ihre Ware feil Da sie in der Lage waren ihr Leinen weitaus billiger anzubieten als ihre städtischen Kollegen die meist hohe Mieten zu tragen hatten was sich auf den Preis ihrer Ware niederschlug war anfangs der Absatz recht gut Doch der Handel von Haus zu Haus die beschwerlichen Wege und der mit Fortschreiten der Industrialisierung nachlassende Umsatz veranlasste mehr und mehr Weber ihren Beruf aufzugeben und nach alternativen Möglichkeiten des Broterwerbs zu suchen Bis zur Jahrhundertwende waren noch neun Weber und 1909

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  • Gemeinde Eschelbronn (Druckversion) | Schreinerdorf | 
    beruflich weiterbilden Die beiden jungen Schreinergesellen freundeten sich an und als Johannes Reimann vom Furnieren erzählte erkannte der Freund Georg Adam Kaiser bald die Chance die die Kunst des Furnierens für das Schreinerhandwerk bieten würde Schließlich überredete Georg Adam Kaiser seinen Freund und Kollegen Johannes Reimann mit ihm nach Eschelbronn zu kommen und dort das Furnieren zu demonstrieren Johannes Reimann mietete sich im Haus Oberstraße 16 im ersten Obergeschoss einen Raum den er als Schreinerei einrichtetet Im gleichen Hof gegenüber wohnte die Familie Christoph Geiger Das Verhältnis zwischen dem Schweizer Johannes Reimann und seinen Nachbarn muss ausgesprochen gut gewesen sein denn schon am 11 Juni 1874 heiratete Johannes Reimann deren Tochter Anna Maria Damit verlor er seine Schweizer Staatsbürgerschaft und wurde bereits am 20 Juni 1874 aus dem Züricher Staatsverband entlassen Die jungen Burschen aus Eschelbronn interessierten sich bald für die Fertigkeiten des Johannes Reimann und immer mehr erlernten das Schreinerhandwerk Johannes Reimann fertigte auch meisterhafte Intarsienarbeiten Ein kunstvoll gestaltetes Nähtischchen ist bei seinen Nachfahren vorhanden und wird hoch in Ehren gehalten Ebenso wichtig für die Entwicklung des Dorfes waren die vielfältigen Kenntnisse die Georg Adam Kaiser von seiner Wanderschaft mitgebracht hatte und die er in die Schreinerei seines Vaters einbrachte und schon 1882 beschäftigte die Schreinerei Kaiser zwölf Schreinergesellen Die meisten davon machten sich im Laufe der Zeit selbständig und bildeten wieder junge Schreiner aus Ein großer Vorteil für die Schreiner war die Großherzoglich Badische Eisenbahnlinie die bereits 1862 gebaut worden war und im Jahr 1876 den Bahnhof in Eschelbronn in Betrieb nahm Damit war das Transportproblem für die Schreinereierzeugnisse zu den weiter entfernt wohnenden Kunden gelöst In der näheren Umgebung wurden die Möbelstücke vielfach noch per Fuß mit Handkarren dem Schreinerwäjele ausgeliefert Von Johannes Reimann ist überliefert dass er einen Schrank auf einer Schubkarre per Fuß zu einem Kunden auf den Dilsberg brachte Es war sicher keine Vergnügungsreise Kleiderschränke sogenannte Chiffonnett von der Schweizer Bezeichnung Chiffonniere für Kleiderschrank abgeleitet waren in den ersten Jahren die Hauptfertigungsgegenstände der Eschelbronner Schreiner Die Schwierigkeit ein großes Stück fehlerlos zu furnieren und vermutlich auch die beengten Verhältnisse in den damaligen Schreinereien die lediglich aus einer niedrigen Stube bestanden und häufig auch im ersten Stock eines Hauses untergebracht waren verhinderten die Herstellung größerer Schränke Zunächst stellte man Schränke in einer Breite von 80 cm her Das gut florierende Geschäft hatte die Vergrößerung der Werkstätten zur Folge Damit war auch die Möglichkeit gegeben größere Möbelstücke herzustellen die Schränke wurden breiter bis schließlich 140 cm erreicht waren Die Schwierigkeiten beim Transport eines Schrankes aus dem ersten Stock über eine sehr enge Stiege hat später dem 140er Schrank die Bezeichnung en hunnerverzicher Dunnerwetter eingebracht Beim Anblick eines so breiten Schrankes soll ein Schreinergeselle ausgerufen haben O liwwer Herzicher en Hunnertverzicher Die ersten vollständigen Schlafzimmer mit Doppelbett Nachtschränkchen Frisierkommode Herrenkommode und Kleiderschrank tauchten in den 20er Jahren auf Doch bis es soweit war gingen viele Betriebsgründungen über die Bühne Der Höhepunkt war schließlich 1925 erreicht als bei einer Betriebszählung unter 1135 Einwohnern 54 Schreinereien festgestellt wurden Die

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  • Gemeinde Eschelbronn (Druckversion) | Wappen | 
    Klosters zu Lorsch erstmals anno 789 urkundlich erwähnt führt das nachfolgend beschriebene Wappen In gespaltenem Schild das vordere Feld schräglinks blau silbern gespindelt hinten in Silber zwei gekreuzte rote Lilienstäbe Die Blau silbernen Rauten Spindeln erinnern an die Zugehörigkeit der

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