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  • betrieb-Wissenstransfer in ERP-Projekten1-13 | ERP-MANAGEMENT
    Drain Effekt entgegenzuwirken sind effiziente Wissensmanagementmechanismen notwendig um die individuellen Wettbewerbsvorteile der eigenen Organisation zu erhalten 10 13 Ein steter Wissenstransfer rund um das ERP System bietet insbesondere in KMU das Potenzial das Wissen der Schlüsselpersonen entlang der Geschäftsprozesse auch an andere Mitarbeiter weiterzugeben 13 Unternehmen mit gutem Wissens transfer sind produktiver 14 die Integration von ERP und Wissensmanagement Bild 2 stellt insofern die Weichen für KMUs in wissensintensiven Branchen ERP Management dient dabei der Produktivitätssteigerung der internen Prozesse Kosten Qualität und Kundenzufriedenheit sind hier wichtige Zielgrößen während Wissensmanagement den Erwerb und die Weiterentwicklung des Wissensvorsprungs steuert und großen Wissensverlusten durch personelle Fluktuation entgegenzuwirken versucht 13 Durch die Erstellung von Wissensbilanzen 15 lassen sich auch Wissensmanagementaktivitäten analog zu der in Bild 1 dargestellten Balanced Scorecard zur ERP Performance messbar machen Maßnahmen für verbesserten Wissenstransfer ERP Einführungen Optimierungen und Releasewechsel werden stets in Projekten abgewickelt ERP Systemhäuser fungieren als Projektpartner der implementierenden Unternehmen häufig in unterschiedlichsten Branchen und Prozessumfeldern sie verfügen damit zumeist über weitreichende Best Practice Konzepte Erfahrungen und Lösungskreativität Für ERP Systemhäuser ist daher ein effizientes und umfassendes Wissensmanagement notwendig um das Wissen über die vielfältige Anforderungs und Prozesslandschaft zu dokumentieren und für zukünftige ERP Projekte sowie das Innovationsmanagement d h die Weiterentwicklung der Standardsoftware verwertbar zu machen Häufig werden softwaregestützte Wissensmanagementsysteme wie bspw Wikis Mindmaps Social Software und Wissensportale für einen einheitlichen Zugriff auf verschiedene wissensrelevante Systeme eingesetzt Das Wissensmanagementsystem fungiert in diesem Sinn als Integrator zwischen Projekt Wissens und Innovationsmanagement Bild 3 Innovationsmanager erhalten direkten Zugriff auf aktuelle Anforderungen des Marktes und darauf bereits entwickelte Projektlösungen während neue Projekte auf das in anderen Projekten generierte Wissen zurückgreifen können und ihr eigenes projektindividuelles Wissen über die Wissensdatenbank wiederum anderen Projekten zur Verfügung stellen Um ERP und Wissensmanagement insbesondere in KMU mit ihren begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen stärker zu integrieren sind die ERP Systemhäuser gefordert den Wissenstransfer rund um den ERP Betrieb der implementierenden bzw ihr ERP System weiterentwickelnden Unternehmen technologisch und sozio kulturell zu unterstützen sich also in den Kreislauf aus Performancesteigerung durch Wissensmanagement zu integrieren Bild 2 Die Akzeptanz und Identifikation der Potenziale von Wissensmanagement ist dabei in allen möglichen Phasen des ERP Projekts sicher zu stellen so müssen häufig bereits zu Projektbeginn bei der Integration von Best Practice Konzepten d h des externen Erfahrungswissens des ERP Systemhauses in die Sollprozesse des implementierenden Unternehmens Barrieren in den Köpfen der Mitarbeiter abgebaut werden 16 Unternehmen und ERP Systemhäusern denen es gelingt in ihren ERP Projekten eine strukturierte und lebhafte Wissenskultur zu implementieren und den Wissenstransfer auch in der Post Implementierungsphase bzw in Anschlussprojekten aufrechtzuerhalten bieten sich vielfältige Potenziale für eine stetige Performancesteigerung Zudem werden besonders in KMU die Auswirkungen der Personalfluktuation und des damit verbundenen Wissensverlusts abgefedert bzw auf ein Minimum reduziert Beitrag als PDF herunterladen Schlüsselwörter Wissensmanagement ERP Wirtschaftlichkeit Produktivität Literatur 1 S Uwizeyemungu L Raymond Linking the Effects of ERP to Organizational Performance Development and Initial Validation of an Evaluation Method Information Systems Management Vol 27 Nr 1 S 25 41 2010 2 S I

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  • betrieb_Compliance im Prozessmanagement3-12 | ERP-MANAGEMENT
    und sichert eine gewisse Vollständigkeit Konsistenz und Qualität der Maßnahmen zu die zur Erfüllung der Compliance Anforderungen zu definieren sind Compliance by Design Bei der Prozessdefinition steht die Spezifikation von Regulationen und deren Integration in die Prozesse im Vordergrund Generell sollte die Compliance by Design durch die Annotation von Prozessmodulen mit Regulationen bei der Dokumentation sichergestellt werden Anders als bei der traditionellen Prozessmodellierung ist im Hinblick auf agile Prozessmodule davon auszugehen dass bei der Zusicherung von Compliance in der Prozessdesign Phase die Granularität der Prozessmodule gegenüber den zu prüfenden Regulationen auf Prozessmodulebene angepasst werden müssen Compliance by Generation und Compliance by Validation Compliance by Generation und Compliance by Validation sind Effekte die erst durch das Konzept der dynamischen Prozessmodule und den Ansatz der Cloud Services zu einem Thema geworden sind Durch die Anwendung dieser dynamischen Konzepte und die Ausprägung der Prozesse sowie deren Implementierung über verschiedene Cloud Services hinweg wird die notwendige Kontextinformation zur Beantwortung der Compliance Anforderungen geliefert Auf prozessualer Seite kann durch eine entsprechende logikbasierte Modellierung der Prozessmodule inkl der entsprechenden Regularien eine ausreichende Visualisierung ermöglicht werden 1 Generierung und Sicherstellung über die Schnittstellen dass nur compliance verträgliche Prozessmodelle erzeugt werden 5 6 2 Validierung der Prozessmodelle zur Laufzeit Damit wird die Compliance Sicherheit geprüft und transparent gemacht wodurch wiederum die Zusicherung der Compliance Anforderung zur Modellierzeit sichergestellt wird Auf technischer Seite kann durch Pilotieren der Prozesse auf Basis der ausgewählten Services diese Frage beantwortet werden 1 Pilot Implementierung der Prozessmodule um die sich in diesem Kontext ergebenden Compliance Anforderungen zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu definieren 2 Technische Trennung der Prozess Guidelines und Content von der Cloud Service Applikationslandschaft um die Compliance Anforderungen sensitive Information und Prozesse vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen Compliance by Implementation Im Gegensatz zu den prozessual definitorischen Phasen kommen in den Laufzeitphasen zur Überprüfung der Verträglichkeit mit Regulationen Compliance by Implementation und Compliance by Monitoring größere Herausforderungen an die Zusicherung der Compliance zu Für Cloud gelten keine neuen Regeln sodass die bekannten IT Compliance Anforderungen Anwendung finden Grundsätzlich gilt dass der Datenbesitzer für die Datensicherheit und Ausführung der Sicherheitskontrollen verantwortlich ist unabhängig von der Umgebung in der die Daten prozessiert werden Obwohl die Laufzeitüberwachung der Compliance wichtige Kontextinformation einbezieht bleibt doch die Limitation bestehen dass keine Aussagen über Prozesse im Detail und der Absicherung der Daten gemacht werden können um Unverträglichkeiten ausschließen zu können Hinzu kommt dass die Services aus der Cloud neue Merkmale aufweisen die in der klassischen Prozessimplementierung nicht oder kaum existierten Dazu zählt z B der Applikationsbezug über das Internet wie auch der hohe Grad an Virtualisierung Um in einem solchen Umfeld eine nachweisbare Konformität der Implementierung zu erfüllen verlangt es eine gesonderte Auseinandersetzung mit den für Cloud Computing spezifischen Risiken und Vorgaben Da es für den Daten Prozessbesitzer keine direkte Kontrollmöglichkeit gibt ist es umso wichtiger entsprechende indirekte Kontrollmechanismen hinsichtlich Cloud Services Anbieter sicher zu stellen 1 Sicherstellung z B über den Firmensitz dass datenschutzrechtliche Bestimmungen Compliance Regeln die u a in den Rahmenwerken Basel II III

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  • betrieb-Einsparpotenziale im Management3-12 | ERP-MANAGEMENT
    Aufgaben der mit Spezialisierung einhergehende Verlust des Prozessüberblicks wird vermieden Die mit der Einführung von Kontrollen des internen Kontrollsystems befürchtete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wird vermieden Der Kontrollbedarf wird auf die wirklich kritischen Geschäftsvorfälle reduziert Notfälle in denen konfliktäre Tätigkeiten durch den gleichen Mitarbeiter durchgeführt werden müssen Systemseitig muss die Funktionstrennung an diversen Stellen im Transaktionsfluss überprüft werden Versucht ein Mitarbeiter konfliktäre Aktivitäten innerhalb des gleichen Geschäftsvorfalls durchzuführen sind je nach Dringlichkeit des Geschäftsvorfalls unterschiedliche Szenarien denkbar Stopp mit dem Hinweis dass hier ein Funktionstrennungskonflikt vorliegt Angebot einer Notfallberechtigung deren Verwendung allerdings mit der Erstellung einer angemessenen Dokumentation bspw durch Bestätigungsmails etc einhergeht akzeptierter Funktionstrennungskonflikt für designierte Mitarbeiter was einer kontinuierlichen Überwachung der Berechtigungen und ausgeführten Transaktionen bedarf Eine weitere Vereinfachung wird durch die Fokussierung auf ausschließlich kritische Bereiche d h die Konzentration auf die Pflege ausgewählter Felder erreicht bspw bei Kundenstammdaten die Anlage oder Änderung der Partnerrolle Warenempfängerb der Zahlungsbedingungen der INCOTERMs oder des VBUND Kennzeichens bei Lieferantenstammdaten die Anlage oder Änderung der Bankverbindung oder Zahlungsbedingungen der Anlage oder Änderung von Kreditlimits der Anlage oder Änderung von Preisen Konditionen Folgerichtig ist die Anlage einer Bestellung in Verbindung mit der Pflege unkritischer Felder im Lieferanten Stammsatz Mailadresse etc durch einen identischen Mitarbeiter ohne Risiko Die Umsetzung greift dabei auf die ohnehin in den wesentlichen ERP Systemen vorhandenen Historien durchgeführter Beleg oder Stammdatenänderungen zurück und wertet diese bspw mit in memory computing SAP HANA etc oder ähnlichen Technologien aus Freigabe Workflows Ein angemessenes internes Kontrollsystem erfordert in vielen Geschäftsvorfällen Freigaben So sind z B Anlage oder Änderungen kritischer Stammdatenfelder freigabepflichtig Zusätzlich wertmäßig beschränkte Freigaben kommen bei Geschäftsvorfällen mit direkter finanzieller Auswirkung zur Anwendung bspw Bestellungen Eingangsrechnungen Kundengutschriften Materialverschrottungen Inventur oder Bestandsdifferenzen Rückstellungen etc Eine angemessene Wertgrenze wird den autorisierten Mitarbeitern in der Regel auf der Basis der Übernahme von Stellen Verantwortlichkeiten zugeordnet und in Unterschriftssystemen idealerweise im Bereich Personal dokumentiert Die Einrichtung von Freigabe Workflows in ERP Systemen unterstützt in besonderer Weise die gleichzeitig effiziente und sichere Durchführung Zudem verlagert und reduziert der Einsatz eines Workflows wesentlich den Umfang durchzuführender Kontrollen Ein Workflow wird grundsätzlich angewendet um eine Vielzahl von Transaktionen in einer standardisierten Art unter Einsatz automatischer Kontrollen durchzuführen Ein Freigabeworkflow besteht grundsätzlich aus einer Anfrage und einer Freigabe Die automatischen Kontrollen werden nur im Ausnahmefall ausgesetzt Ein Ausnahmefall kann eintreten sofern der Wert des Geschäftsvorfalls eine Höhe erreicht die nur noch durch die 1 oder 2 Führungsebene eines Konzernunternehmens freigezeichnet werden kann Angehörige dieser Führungsebenen sind zwar heute regelmäßig mit mobilen Datenverarbeitungsgeräten ausgerüstet werden jedoch nur selten Freigaben innerhalb der genutzten ERP Systeme durchführen Sie werden Freigaben eher per Mail erteilen die einem limitierten Kreis von Mitarbeitern als Bestätigung für die Verwendung einer Notfallfreigabe dient Grundsätzlicher Vorteil von Freigabe Workflows ist die automatische Sicherstellung der Funktionstrennung zwischen anforderndem und freigebendem Mitarbeiter Bei Freigabe Workflows ohne Wertgrenze reduziert sich zudem die Anzahl der kritischen Berechtigungen da ausschließlich die Freigabe Berechtigung zu überwachen ist Es muss in diesem Zusammenhang allerdings sichergestellt werden dass die ursprünglich verwendeten Standard Pflege Berechtigungen nicht mehr an

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  • betrieb-Integration von Cloud Computing und EAM3-12 | ERP-MANAGEMENT
    Cloud aus Diese Aspekte bilden die Grundlage für eine weiterführende fachliche und technische Betrachtung von Cloud Lösungen im EAM wie sie in nachfolgend beschrieben ist Erweiterung des EAM Modellierungsansatzes Die Anpassungen der Beschreibungskonzepte des EAM Modellierungsansatzes erfolgen in unserem Beispiel auf der Basis einer Modifikation des Metamodells von ADOit 1 Dieses Metamodell beschreibt mittels Klassen den Attributen die eine Klasse charakterisieren und den Beziehungen zwischen den Klassen die Eigenschaften der Architekturelemente und wird hier um Cloud Dienste erweitert um SaaS Angebote mit der bestehenden Architektur integriert abbilden zu können Zunächst wird eine Klasse Cloud Service ergänzt die die wesentlichen Eigenschaften des Dienstes dokumentiert Der Fokus liegt hierbei auf denjenigen Aspekten die einen Cloud Service von einem Software Service im klassischen Sinne unterscheiden spezielles Kosten und Zahlungsmodell explizite Service Level besondere Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit Das Einbinden der neuen Klasse in das existierende Metamodell geht aus Bild 1 hervor 4 Der Cloud Service wird als Teil der Anwendungsarchitektur betrachtet Cloud Services beliefern Geschäftsprozesse bieten Schnittstellen an oder nutzen diese und konsumieren Geschäftsobjekte d h betriebliche Daten oder stellen diese zur Verfügung Eine Anbindung an die Technologieebene ist meist nicht notwendig da die dem Cloud Service zugrunde liegenden Technologien Datenbanken Betriebssysteme Server etc für den Nutzer transparent sind Es ist aber durchaus zielführend Technologien zu hinterlegen die für den Zugriff auf die Cloud Services benötigt werden Im Folgenden wird auf spezielle Eigenschaften und Beziehungen eines Cloud Services eingegangen die bei der EAM Modellierung von besonderem Interesse sind Der Aspekt Kosten betrifft alle relevanten Informationen zu Kosten und Abrechnungsmodalitäten des Cloud Services Dies beinhaltet Nutzungskosten die einmalig für die Nutzung des Service für eine periodische Zeiteinheit oder Nutzeranzahl anfallen Ein Service Level Agreement SLA beschreibt die Rahmenbedingungen der Nutzung des Cloud Service insbesondere dessen Verfügbarkeit Bereitstellungszeit Reaktionszeit bei Störungen und Service Zeiten Die Bereitstellung und Manipulation von Daten ist eine zentrale Aufgabe von Cloud Services Diese Geschäftsdaten die durch den Service in den Geschäftsprozessen zur Verfügung gestellt werden sind hinsichtlich ihrer Beziehungen zum Service als auch zu den Unternehmensanwendungen abzubilden Sicherheit zielt auf spezielle Datenschutz und Sicherheitsrandbedingungen die bei der Nutzung von Cloud Angeboten zu beachten sind Hier werden insbesondere Anforderungen betrachtet die z B bei personenbezogenen Daten erforderlich sind Um Compliance Aspekte zu berücksichtigen sind gesetzliche und andere Regelungen zu dokumentieren sowie Informationen zu den physischen Speicherorten der Daten zu hinterlegen Bild 2 zeigt exemplarisch anhand des Cloud Sevice CRM SaaS wie in einem Unternehmensmodell die Anwendungsarchitektur mit den Cloud Konzepten in grafischer Form integriert abgebildet werden kann Der Cloud Service greift über die Schnittstelle PAS Read IF lesend auf das in der Anwendung Partnersystem verwaltete Geschäftsobjekt Partner zu um dem CRM System in der Cloud die Partnerinformationen zur Verfügung zu stellen Ein Frontend zum Zugriff auf das CRM System steht im Unternehmen zur Verfügung Schnittstellen dienen der technischen Integration sowohl von Anwendungen als auch von Cloud Angeboten Die unterstützten Geschäftsprozesse CRM Kampagnenmanagement Marketing etc sind im Beispiel nicht explizit aufgeführt Bild 3 zeigt auf welche Weise die oben beschriebenen Informationen

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  • betrieb-Kosten und Nutzen in ERP-Projekten-3-13 | ERP-MANAGEMENT
    wird kann durch die dedizierte Erfassung der funktionalen Erfüllungsgrade z B durch Key User des Projektteams eine Vergleichbarkeit der Anbieter Produkte in Bezug auf den zu erwartenden Nutzen erzielt werden Dazu können Methoden wie die Nutzenwertanalyse oder das AHP Verfahren Analytischer Hierarchieprozess eingesetzt werden 3 In Bild 2 ist beispielhaft eine Bewertung in Bezug auf die funktionale Abdeckung der Anforderungen des Lastenhefts und das Vorgehen des Anbieters dargestellt Als Abschluss der Anbieterauswahl können auf Basis der Anforderungen des Lastenhefts belastbare Angebote der Anbieter angefordert werden Diese werden als monetäre Bewertung der zu erwartenden Projektgesamtkosten Initialkosten inkl Wartungskosten Reisekosten etc herangezogen Gemeinsam mit der Nutzenbetrachtung ergibt sich so die Grundlage zur Bewertung der erwarteten Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Anbieter ERPS In der Phase der IT Gestaltung IT finden nach Auswahl eines Anbieters und Systems die Tätigkeiten statt welche die eigentliche Umsetzung des ERPS zum Ziel haben Sowohl bei Standardfunktionen als auch bei individuellen Erweiterungen muss hier sichergestellt werden dass diese einen praxisrelevanten Beitrag zum Prozess liefern Eine dedizierte Planung und Controlling der Aktivitäten des Anbieters stellt sicher dass Meilensteine auf diesem Weg im Kosten und Zeitrahmen erreicht werden In der Einführungsphase EF erfolgen die organisatorische Umstellung der beteiligten Unternehmensbereiche und prozesse sowie die Produktivsetzung des ERPS Beide Tätigkeiten müssen gründlich vorbereitet und in der Regel durch entsprechende Maßnahmen der Organisationsentwicklung OE sowie durch individuelle Schulungsmaßnahmen begleitet werden Intensive Schulungen der Mitarbeiter sichern die konsequent integrierte Nutzung des ERPS um auch hier einen Gesamtnutzen für das Unternehmen zu erzielen Ein begleitendes Veränderungsmanagement in der ersten Phase nach Inbetriebnahme sollte eingeplant werden um eine effektive Nutzung des ERPS im Betrieb zu sichern und dessen Nutzenpotenziale damit in der Praxis auch zu heben Nach der Inbetriebnahme wird das ERPS in den Betrieb BE übernommen Ein realer Nutzen wird erst ab diesem Zeitpunkt verwirklicht werden können Betrachtung von Kosten und Nutzen in ERP Projekten Während des ERP Projekts fallen Kosten in verschiedenen Bereichen an Softwarekosten Die Lizenzierung von Software die Durchführung von notwendigem Customising sowie Konzeption und Implementierung von Anpassungen verursachen Kosten Je nach Vertragsmodell fallen diese Kosten zu unterschiedlichen Phasen des Einführungsprojektes an Organisationsentwicklungskosten Nutzen kann ein ERPS nur dann wenn Unternehmensabläufe und ERPS aufeinander abgestimmt sind Um diese Abstimmung zu erreichen sind häufig strukturelle Anpassungen der Aufbauorganisation notwendig Auch die Soll Prozesse werden häufig in Abstimmung zu den Funktionen eines ERPS zu Ziel Prozessen adaptiert Dazu wird neben einem guten Projektmanagement eine Konzeption und Begleitung der Veränderungen in Rahmen von Workshop und prozessbegleitenden Schulungen am System und bei Bedarf individuellen Coachings notwendig Mit Abschluss des Projekts dürfen nicht gleichzeitig auch begleitende Organisationsentwicklungsmaßnahmen eingestellt werden Auch im stabilen Betrieb werden kontinuierlich Anpassungen an Prozessen und Schulungsbedarfe entstehen Prozessfriktionskosten Mit Einführung von Soll Ziel Prozessen werden Mitarbeiter gezwungen ihre Komfortzone zu verlassen und neue Wege in der Bewältigung ihrer Arbeit einzuschlagen Dies führt häufig zu Verunsicherung und teilweise auch zu Blockadehaltungen Dadurch kann insbesondere im Zeitraum der Einführung temporär die Produktivität sinken Weiterhin ist der interne Personalaufwand bei der Einführung zu berücksichtigen Als Faustregel kann angenommen

    Original URL path: http://erp-management.de/node/224 (2016-04-24)
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  • rechnung-Elektronischer Rechnungsversand | ERP-MANAGEMENT
    Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein Der Empfänger der Rechnung muss diese Signatur prüfen und muss das Dokument einschließlich des Prüfberichtes revisionssicher speichern Im Falle einer Steuerprüfung sind diese Daten dem Prüfer genauso vorzulegen wie die Rechnungen die man in Papierform erhalten hat Sind die eben beschriebenen Bedingungen nicht erfüllt wird der Vorsteuerabzug abgelehnt und es kann die Rechnung als solches angezweifelt werden Gleiches gilt im Übrigen auch für andere Dokumente mit rechnungsähnlichem Charakter wie etwa Gutschriften oder Stornos So wundert es nicht dass die Firma T Systems die schon seit einigen Jahren die Telefonrechnungen der Deutschen Telekom als digital signiertes Dokument anbietet diese zwar an 3 Millionen Endkunden verschickt aber nur 3 000 Geschäftskunden diesen Service nutzen T Systems sieht den Grund darin dass bisher zu wenig Marketing für diese Form des Rechnungsversands durchgeführt wurde Es gäbe im Übrigen Probleme mit der Umsetzung der digitalen Rechnung in die Prozesse der Unternehmen Zahlreiche Studien verweisen gerne auf die Einsparpotenziale die mit dem elektronischen Rechnungsversand verbunden sein sollen Pro Rechnung soll der Ersteller rund 5 Euro sparen können Gleichzeitig heißt es dass der Empfänger rund 10 Euro sparen könne Dies gilt natürlich nur wenn die Signatur der auf diese Weise erhaltenen Rechnung automatisch validiert wird und wenn der Inhalt der Rechnung nicht mehr manuell erfasst werden muss sondern automatisch in ein Warenwirtschaftssystem übernommen werden kann Dies leisten heute nur die wenigsten Systeme Es handelt sich dabei zumeist um EDI Lösungen größerer Unternehmenszusammenschlüsse die aufeinander abgestimmt wurden Auch gibt es vereinzelt branchen und verbandsspezifische Internet Portale über die Dokumente elektronisch ausgetauscht werden können wie z B nexmart oder PBSeasy Teilweise sieht die Lösung auch so aus dass während eines Monats zwar Rechnungen digital eingehen und erfasst werden am Ende des Monats wird jedoch eine Sammelrechnung erstellt die in klassischer Form als Fax oder Brief an den Rechnungsempfänger verschickt wird Auch etablieren sich erste Dienstleister für den Rechnungsversand in diesem Markt Ihr Geschäftsmodell besteht darin dass ein Unternehmen seine Rechnungsdokumente an einen Dienstleister gibt und dieser übernimmt den weiteren Transport Dabei haben die Kunden die Wahl zwischen dem elektronischen Versand Fax oder Brief Durch die große Zahl an Dokumenten die der Dienstleister verschickt kann er relativ günstige Preise anbieten Solche Dienstleister sind allerdings bislang nur auf Seiten der Rechnungsersteller zu finden Je nachdem mit welchen Kunden ein Unternehmen zusammen arbeitet sieht die Kalkulation für den Einsatz elektronischer Rechnungen anders aus Und es ist zu trennen zwischen der Erstellung und dem Empfang von Rechnungen Generell kann man sagen dass der Versand von elektronischen Rechnungen umso günstiger wird je mehr Rechnungen man pro Jahr erstellt Sage Software hat verschiedene Modelle durchgerechnet und dabei folgende Ergebnisse erhalten Elektronische Signatur in Eigenregie Bei diesem Konzept werden die Rechnungen durch die eigenen DV Systeme digital signiert und verschickt Es zeichnet sich durch hohe Investitionen Lizenzen Installation Schulung und Hardware und geringe laufende Kosten aus Wartung In der Modellrechnung wurden Fixkosten von rund 10 000 Euro und jährliche Kosten von rund 2 000 Euro veranschlagt Quelle eigene

    Original URL path: http://erp-management.de/node/56 (2016-04-24)
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  • betrieb-Datensicherheit in der Cloud | ERP-MANAGEMENT
    Bild 1 Bild 1 Komponenten für einen vertrauenswürdigen cloudbasierten Datenaustausch Diese neuartige Betreibersicherheit bietet ein Sicherheitsniveau vergleichbar einer Privaten Cloud und eröffnet so die Möglichkeit sicherheitsrelevante Dienste und Anwendungen wie HRM CRM und ERP auf Cloud Basis zu realisieren Secure Data Store zur Daten und Dienstintegration Zum Schutz sicherheitsrelevanter Daten wurden mehrere Basiskomponenten für die vertrauenswürdige Funktionsweise einer Sealed Cloud Infrastruktur und letztlich eines sicheren Cloud basierten Datenaustauschs entwickelt Eine wichtige Komponente ist der Cloud Dienst Secure Data Store SDS as a Service der SDSaaS ermöglicht die vertrauenswürdige Verwaltung verteilter prozessrelevanter Daten Weitere Sealed Cloud spezifische Komponenten betreffen die Anwenderauthentifizierung und vertrauenswürdige Datenübertragung Monitor die sichere Speicherung Verwaltung und Verarbeitung von Zugriffsrechten Policies die Identifizierung und Autorisierung vertrauenswürdiger Daten Konsumenten Relying Parties sowie das Schlüsselmanagement Key Mngt Für den eigentlichen Informationsfluss bedeutet dies dass beispielsweise der Anwender Data Owner Daten im SDS ablegt der Host realisiert als Sealed Cloud den SDS als Dienst anbietet und der Daten Konsument Anwenderdaten auf dem SDS abfragt Bild 1 Anwenderauthentifizierung und vertrauenswürdige Datenübertragung SDS Anwender nutzen zu diesem Zweck ein webbasiertes Frontend über das sie ihre Informationen in den SDS eintragen modifizieren und auch wieder rückstandslos entfernen können Neben der webbasierten Variante bietet der SDS zudem ein Application Programming Interface API welches den Zugriff mittels mobiler Apps ermöglicht Zur Erhöhung des Sicherheitsniveaus unterstützt der SDS neben klassischer Benutzername Passwort Authentifizierung ID Token in Form von Smartcards oder Near Field Communication fähiger Endgeräte Der Datentransfer vom Anwender zum SDS erfolgt über einen sicheren Kanal und jeweils erst nachdem die Daten auf dem Endgerät des Anwenders verschlüsselt wurden So ist sichergestellt dass bereits während der Datenübertragung keine nicht autorisierten Parteien Kenntnis von den geheim zuhaltenden Informationen erhalten Sichere Speicherung Verwaltung und Verarbeitung von Zugriffsrechten und Daten Basis des SDS auf dem jeweiligen Host System ist eine Datenbank zur Speicherung sowohl von Informationen als auch von Verweisen auf externe Quellen Die Datenbank verwaltet Daten Dokumente sowie Meta Daten u a zur Klassifikation von Informationen Die Datenbank kann sich auf nur einem einzigen vertrauenswürdigen SDS Host befinden alternativ lässt sich die Datenmenge aber auch auf mehrere Hosts splitten Dies verhindert dass ein Betreiber ggf in den Besitz eines vollständigen Datensatzes gelangt Vertrauenswürdige Programmausführung Der SDS wird in einer Sealed Cloud betrieben Sie bietet die vertrauenswürdige Umgebung zur Ausführung des SDS Damit sich Anwender sicher sein können dass ihre Daten vertraulich behandelt werden untersucht die ausführende Cloud Plattform basierend auf 4 und 5 im Vorfeld den Programmcode des SDS auf sicherheitskritische oder Daten kompromittierende Inhalte Wurde die SDS Applikation als sicher befunden wird die Anwendung im Anschluss versiegelt und ist künftig nur noch über ihre API ansprechbar Ein Austausch der SDS Applikation deren Aktualisierung oder das Einschleusen von neuem Quellcode wird damit unterbunden Vertrauenswürdige Daten Konsumenten Die Sealed Cloud trägt außerdem dafür Sorge dass der Betreiber der Cloud Infrastruktur keinen Einblick auf die im SDS gespeicherten Informationen nehmen kann Zugriff und Datenverarbeitung bleiben dem Eigentümer der Daten vorbehalten Er ist dabei jedoch in der Lage Dritte für einen Zugriff

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  • betrieb-Das aktuelle Stichwort: Cloud Computing | ERP-MANAGEMENT
    der Infrastruktur skalierbar zur Verfügung gestellt Beispiele hierfür sind Speicherplatz Rechenleistung oder auch Server auf Basis virtualisierter Hardware Platform as a Service PaaS Hierbei werden dem Anwender Dienste z B Entwicklungsumgebungen Middleware für erweiterte Anwendungen zur Verfügung gestellt Dies können Plattformen sein die Schnittstellen zur Cloud Infrastruktur und Tools für die Entwicklung von Cloud Anwendungen beinhalten 2 Ein solches Angebot ist bspw in Softwareentwicklungs projekten mit vielen verteilt arbeitenden Entwicklern sinnvoll Software as a Service SaaS Weiterhin können dem Anwender auch komplette Anwendungen und Dienste zur Verarbeitung seiner Daten zur Verfügung gestellt werden z B CRM ERP E Mail oder Office Lösungen Business as a Service BaaS BaaS stellt eine zusätzliche Ebene dar über die sich komplette Prozesse beziehen lassen vergleichbar mit einer on demand Business Process Outsourcing BPO Lösung 2 Hierzu können entsprechende Teil Prozesse komplett an Dienstleister übergeben werden Diese Dienstleistungsmodelle lassen sich nach Repschläger et al auf die drei Ebenen des IT Outsourcing Technologie Anwendung und Prozess übertragen Bild 1 Liefermodelle Insgesamt werden neben der Installation auf eigenen Rechnern on premise im Wesentlichen zwei Liefermodelle unterschieden In der Public Cloud wird das öffentlich verfügbare Angebot der Cloud Service Anbieter genutzt In der Private Cloud wird hingegen ein eigenes Rechenzentrum für seine eigenen in die Cloud zu verlagernden Anwendungen betrieben Ergänzend ist auch eine hybride Lösung möglich die für bestimmte Anforderungen private und öffentliche Cloud Angebote kombiniert Weiterhin können auch mehrere Unternehmen Cloud Computing in Form einer Community Cloud betreiben 4 Vorteile und Risiken Die essentiellen Vorteile der Nutzung von Cloud Diensten liegen vor allem in Investitions und Flexibilitätsgründen Die Anwender müssen weder die Investitionen tätigen noch die erforderlichen Infrastrukturen und Personalressourcen für den Betrieb vorhalten 4 Risiken der Cloud Nutzung werden vor allem in der Vertraulichkeit und Prüffähigkeit von Daten gesehen was letztlich in Sicherheitsbedenken potenzieller Anwender

    Original URL path: http://erp-management.de/node/46 (2016-04-24)
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