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  • home-6-15-csillag | ERP-MANAGEMENT
    Welche Daten aus welchen Systemen werden in der Zentrale benötigt Wie muss ein Bericht aussehen Es geht darum genau zuzuhören Was ist auf den neuen Zielmarkt übertragbar Was ist nicht übertragbar Nach Schema F vorzugehen ist nicht ratsam Das Beispiel Online Shopping kann als einfache Erklärung der Problematik dienen Das Kaufverhalten und die Bezahlvorlieben sind in jedem Land anders Während beispielsweise laut einer idealo Studie in Polen fast jeder Online Händler 96 Vorkasse anbietet gibt es in England kaum einen Anbieter dafür 4 Entspricht der Webshop den unterschiedlichen Kundenwünschen nach Rechnung Paypal Lastschrift oder Kreditkarte nicht brechen die Käufer den Kaufprozess ab Wenn das erst nach zwei bis drei Wochen bemerkt wird in denen große Teile des Marketingbudgets bereits für den Launch investiert wurden bedeutet dies Konsequenzen für das Unternehmen 2 Ebenso hat jede Region und Wirtschaft eigene Vorlieben bei Produktionsabläufen und anderen IT gestützten Prozessen Von der Adaption einer Firma an diese Besonderheiten hängen ihr Expansionserfolg sowie die Anforderungen an die IT die in der ausländischen Niederlassung installiert wird ab ERP das wichtigste Rädchen im Getriebe Das ERP System wird so zur wichtigsten Komponente im Unternehmen Nur wer auf einem soliden Fundament sein Wachstum aufbaut wird am Ende nicht enttäuscht Transparenz über das Geschäft im Ausland ist wichtig um informiert und handlungsfähig zu sein Ein solides System erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und der Zentrale Es spart Kosten und macht Ressourcen frei die sonst durch undurchsichtige und ineffiziente Prozesse gebunden wären Es unterstützt außerdem die Geschäftsführung bei der Planung und Steuerung aller Unternehmensressourcen Alle wichtigen Management Prozesse werden erst durch das ERP System integriert von der Planung über die Produktion bis zu den Finanzen Unternehmen die den ersten Auslandsstandort planen sollten dieses Thema gleich auf die Agenda setzen Eine ungeplante und unüberlegte Mentalität ist nicht der richtige Ansatzpunkt Das sehen wir bei vielen Kunden die in einem späten Stadium nach einer übergreifenden einheitlichen ERP Lösung suchen Sie sind meist vor das Problem gestellt eine durch Wachstum bedingte heterogene und teilweise nur schwer kompatible IT Landschaft zu konsolidieren Früh die Weichen stellen Es ist dann Aufgabe des Managements sich mich den vielseitigen Optionen auseinanderzusetzen Es gilt dabei die beispielsweise aus Produktionsstandorten Vertriebsniederlassungen und Hauptsitz bestehende Organisation zu vereinheitlichen Diese Entscheidungen sind zunächst rein strategischer Natur Steht der Entwurf sollte die IT dazu gezogen werden um die strategischen Entscheidungen softwareseitig im ERP System umzusetzen Umsetzen heißt auch notfalls Insellösungen und aufwändige Schnittstellen abzuschaffen Am wichtigsten dabei ist dass alle Informationen in einer einzigen weltweiten Datenbank zusammenlaufen Nur so können alle Mitarbeiter auf die gleichen Informationen zugreifen Bild 3 Ein mobiler Zugriff auf die konsolidierten Zahlen ist gerade für Manager international tätiger Unternehmen wichtig Von externer Seite sollte die Implementierung einer neuen Software oder das Anschließen des ausländischen Standorts mit einem erfahrenen Dienstleister geschehen Ein Hinweis auf einen guten Partner ist eine Einführungsmethodologie die die einzelnen Implementierungsschritte genau aufzeigt Schließlich soll das Projekt ja auch in einem überschaubaren Kostenrahmen bleiben Ein anderer mindestens genauso wichtiger Punkt auf den Entscheider achten sollten

    Original URL path: http://erp-management.de/node/695 (2016-04-24)
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  • home-1-15-Vertragsmanagement bei der ERP-Auswahl | ERP-MANAGEMENT
    und im Vertrag verankert muss sie später unter Umständen teuer nachkaufen ERP Implementierungsverträge haben die Besonderheit dass der Vertragsinhalt stark vom Vorgehensmodell für das jeweilige System abhängt Daher macht die Vorgabe der Leistungsdetails in der Phase der Systemauswahl wenig Sinn Hier ist wichtig das auf dem Vorgehensmodell beruhende Angebot des Dienstleisters auf Lücken zu prüfen um diese in der Vertragsverhandlung zu schließen Nach Vertragsabschluss gilt das Prinzip geliefert wird was im Vertrag steht und jeder Handschlag extra kostet Aufpreis Aber kein Leistungskatalog wird jemals alles abdecken Trotzdem muss der Anspruch auf Vollständigkeit so weit wie möglich verfolgt werden Wer als Auftraggeber seinen Lieferanten im Zweifelsfall zur Erbringung der vereinbarten Leistung anhalten will braucht eine möglichst vollständige Beschreibung Nur so entsteht die Grundlage für einen Werkvertrag oder einen Festpreis Die Erstellung einer guten Leistungsbeschreibung ist aufwändig und bindet kritische Wissens und Leistungsträger Hier kann durch Rückgriff auf neutrale Experten die in diesem Feld Erfahrungen haben und auf entsprechende Vorlagen zurückgreifen können der interne Aufwand erheblich reduziert werden und die Qualität der Verträge verbessert werden Bild 2 Grundvertragsformen Lizenzvertrag auf die Zukunft achten Der Lizenzvertrag regelt unter welchen Bedingungen der Lizenznehmer das System nutzen darf Neben der Lizenzform muss darauf geachtet werden wie der spätere Nachkauf von Lizenzen gestaltet ist Ist das System gekauft dann herrscht kein Wettbewerb mehr Nachverhandlungen sind zwecklos Bei ausländischen Anbietern ist zusätzlich darauf zu achten dass Risiken und Unwägbarkeiten ausländischer Rechtsprechung nicht auf den Lizenznehmer abgewälzt werden Für den Fall des Untergangs des Lizenzgebers müssen entsprechende Regelungen vorgesehen werden in Bezug auf die Nutzungsrechte und die Rechte am Quellcode Der Anwender muss das System zumindest solange an seine Anforderungen anpassen können bis ein Ersatzsystem zum Einsatz gebracht werden kann Wartungsvertrag langfristige Bindung Auch beim Wartungsvertrag ist durch die langfristige Bindung auf die Nebenbedingungen zu achten Gern schreiben die Anbieter hier Klauseln zur einseitigen Anpassung der Wartungsgebühren hinein Wer der Zusage glaubt dass der Anbieter das nicht ausnützen würde geht ein erhebliches Kostenrisiko ein Zusätzlich ist auf die mit der Wartung verbundene Leistung zu achten Dazu gehört nicht nur die Fehlerbehebung Insbesondere die Verpflichtung des Anbieters im Rahmen der Wartung die jeweils relevanten gesetzlichen Änderungen umzusetzen sollte enthalten sein Wichtig ist darüberhinaus die Frage welche Versionen jeweils durch den Anbieter unterstützt werden Wenn nur die jeweils letzte Version unterstützt wird entsteht für die Nutzer erheblicher Druck zu zeitnahen Release Wechseln Einführungsvertrag welche Sicherheit gibt ein Werkvertrag Insbesondere große Projekte werden gerne als Werk vergeben Werkverträge gelten Auftraggebern als Garantie für geringe Projektrisiken Diese Hoffnung wird aber oft enttäuscht Da es sich um langlaufende Verträge handelt sind Änderungen der Anforderungen und Rahmenbedingungen unvermeidlich Die daraus entstehenden Change Requests sorgen dafür dass der Lieferant auf seine Kosten kommt Gleichzeitig sind Werkverträge aufwändig in der Erstellung der Leistungsbeschreibung und unflexibel in der Handhabung Schließlich erhält der Auftraggeber meist nur wenig Einblick in die Projektsteuerung der Lieferant schuldet schließlich nur den Erfolg und muss seinen Weg dahin nicht offenlegen Dienstleistungsverträge sind weniger aufwändig und flexibler Auch hier können Einzelleistungen als Werk definiert

    Original URL path: http://erp-management.de/node/333 (2016-04-24)
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  • wahl-ERP-Auswahl mittels RoI-Analyse | ERP-MANAGEMENT
    eine testweise Einführung der Standardsoftware im Unternehmen beseitigt werden 2 Angesichts mehrerer nahezu gleichwertigen Anbieter scheidet diese Variante aufgrund des damit verbundenen Aufwands aus Daher besteht eine wesentliche Anforderung in der Phase der Erstellung der Anforderungsspezifikation darin eine grobe Auswahl der geeigneten Anbieter bzw Systeme vorzubereiten Um die Auswahlphase kurz gestalten zu können darf die Anforderungsspezifikation nicht zu umfassend sein Ein Beispiel für eine zu detaillierte Anforderungsspezifikation wäre die Frage nach der Anzahl der Stellen mit denen Artikel oder Kundennummern im System abgebildet werden können Hier ist davon auszugehen dass bei Vorhandensein einer ausreichenden Zahl von Referenzen in der selben Branche solche grundsätzlichen Fragestellungen im Interesse der Kunden gelöst werden konnten Die Anforderungsspezifikation darf darüber hinaus in der Formulierung der einzelnen Anforderungen nicht zu detailliert sein um eine Konzentration auf wesentliche Unterschiede zwischen den Anbietern bzw Produkten zu ermöglichen Stein stellte in einer empirischen Untersuchung der Auswahl von PPS Systemen fest dass mehr als die Hälfte der von ihm untersuchten Unternehmen ihre Auswahlentscheidung letztendlich von nur einem einzigen Kriterium abhängig machten 3 Die Anforderungsspezifikation sollte sich auf wesentliche unverzichtbare funktionale und weitere Anforderungen konzentrieren Diese sind branchen z B Dokumentationspflichten in der Luftfahrt oder fertigungstypspezifisch z B die Planung und Steuerung einer Prozessfertigung und sollten daher entsprechend formuliert werden Die Anforderungen dienen als Basis für die Anbieterauswahl und sollten so formuliert sein dass Missverständnisse bei der Beantwortung ausgeschlossen werden können Es empfiehlt sich daher als Antworten nur ja nein und evtl noch machbar mit Zusatzaufwand zuzulassen Anforderungen sollen lösungsneutral formuliert werden Die konkrete Realisierung sollte in der Formulierung der Anforderung noch nicht enthalten sein Vorgehen bei der Aufstellung von Anforderungsspezifikationen Das Vorgehen bei der Aufstellung von Anforderungsspezifikationen lässt sich durch die drei Arbeitsschritte Sammeln Bewerten und Verdichten charakterisieren Im ersten Arbeitsschritt werden Anforderungen gesammelt und nach Themengebieten wie im vorigen Abschnitt beschrieben gegliedert Im zweiten Arbeitsschritt der Bewertung von Anforderungen ist gemeinsam mit der Geschäftsleitung eine differenzierte Bewertung aller ermittelten Anforderungen nach Prioritäten vorzunehmen Dabei sollten nur unverzichtbare Anforderungen mit einer A Priorität versehen werden wichtige aber nicht unverzichtbare Anforderungen mit B Priorität und weitere Anforderungen mit C Priorität Nachdem eine Kategorisierung der Anforderungen erfolgt ist muss der Anforderungskatalog von der Unternehmensleitung verabschiedet werden In diesem Arbeitsschritt wird empfohlen sich im weiteren Verlauf des Auswahlprozesses auf die A Anforderungen zu beschränken und so eine Verdichtung des Anforderungskataloges vorzunehmen Diese Verdichtung hat den Vorteil die Erfüllung dieser Kriterien durch die Anbieter leichter überprüfen zu können Die Bedeutung des so ermittelten und verabschiedeten Anforderungskataloges liegt nicht nur in der Hilfe beim Auswahlprozess Vielmehr stellt die Anforderungsspezifikation auch eine wesentliche Bewertungsgrundlage für den Erfolg des ERP Einführungsprojektes dar Das dann realisierte System muss sich daran messen lassen inwieweit die zu Projektbeginn aufgestellten Anforderungen erfüllt werden Empfehlenswert ist es darüber hinaus den Anforderungskatalog zum verbindlichen Vertragsbestandteil zu machen um dem Anbieter von Standardsoftware keine Rückzugsmöglichkeiten auf die von ihm normalerweise zur Verfügung gestellte Funktionalität zu eröffnen Vorauswahl von Anbietern Nach Abschluss und Verabschiedung der Spezifikationsphase ist es erforderlich Anbieter von Standardsoftware für einen Vergleich

    Original URL path: http://erp-management.de/node/32 (2016-04-24)
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  • einfuhr-ERP-Systeme wirtschaftlich einführen | ERP-MANAGEMENT
    der Aufnahme gilt es auch die IT Landschaft abzugrenzen und den Einsatz und die Aufgaben des ERP Systems klar zu definieren Das ERP System ist nur dann wirklich wirtschaftlich wenn nach der Abgrenzung sichergestellt wird dass alle notwendigen Prozessschritte auch systemtechnisch abgebildet werden An dieser Stelle handelt es noch nicht um Workflow Unterstützung sondern um die Möglichkeit alle notwendigen Daten zu den Produkten und Leistungen für eine umfassende Prozessabbildung und Fakturierung im System zu hinterlegen Dies bedarf im ersten Schritt einer umfassenden Implementierung und im zweiten Schritt einer kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung an die betrieblichen Veränderungen Erst dann ist ein ERP System nachhaltig wirtschaftlich Anforderungen an das System und den Anbieter Ein weiterer Faktor für die Wirtschaftlichkeit eines ERP Systems ist der notwendige Aufwand für den Betrieb des Systems und die Steuerung des Softwareanbieters Notwendige System Anpassungen haben verschiedenste Ursachen beispielsweise Veränderung eines Steuersatzes z B Hotelsteuer Anpassung von Firmenrichtlinien z B Mahngebühren Neue Corporate Design Vorgaben z B neue Rechnungsvorlagen Abhängig von der Kompetenz des Systemanbieters ergibt sich der interne Aufwand für den Betrieb des Systems im Rahmen der Umsetzung aller IT Anforderungen Je standardisierter das ERP System ist desto mehr Aufwand ist für die Erstellung der IT Anforderungen notwendig Diese sollten immer in Zusammenarbeit der technischen und organisatorischen Spezialisten erfolgen um einen Übertrag der betrieblichen Anforderungen an die technischen Notwendigkeiten optimal zu gewährleisten Weitere Flexibilität wird durch Schnittstellen erreicht Je offener das System für Verknüpfungen ist umso einfacher können weitere Systeme hinzugefügt werden Später ist lediglich eine Feldzuordnung und die entsprechende Middleware notwendig Sicherstellung der Akzeptanz bei den Anwendern Anwenderakzeptanz bedingt wirtschaftlichen Einsatz eines Systems ebenfalls Diese ist jedoch im geringsten Maße von der technischen Funktionalität abhängig Im Zuge der Einführung und der späteren Nutzung ist sehr genau zu bedenken welche Informationen der Anwender erhalten sollte in welchem Rahmen systemtechnische Änderungen durchgeführt und kommuniziert werden und wie mit Störungen verfahren wird Sobald eine Nebenbuchhaltung entsteht weil dem System nicht mehr vertraut wird ist die Wirtschaftlichkeit des Systems gefährdet und die operativen Konsequenzen sind im schlimmsten Falle erst beim Jahresabschluss bzw Bilanzerstellung zu spüren Die Sicherstellung der Akzeptanz bei den Anwendern beginnt bereits beim Lastenheft und der konkreten Beteiligung der Bedarfsträger bei der Erstellung Es ist zu beachten dass der Anwender seinen Bedarf nur bezogen auf seine Kompetenz und Anwendung beschreiben kann Selten ist er in der Lage die konkreten technischen Implementierungsanforderungen zu formulieren Schon hier sollten neben den Spezialisten für das ERP System auch Spezialisten für die Organisationsseite beteiligt werden Zur Vorbereitung der Einführung sollte ein Demo System aufgebaut werden in dem die Anwender ihre gemeldeten Bedarfe überprüfen und die Abbildung abnehmen können Es hat sich bewährt vorher die Prozesse mit den Anwendern zu detaillieren und die Denkweise von den bisher genutzten Methoden und Systemen zu lösen So bereiten sich die Anwender im Vorfeld auf eine neue Vorgehensweise vor Im Rahmen der Abnahme sollte anhand der Prozesse vorgegangen werden um einen systemunabhängigen Bezug zu halten In die Testabläufe sollten auch die erstellten Arbeitsanweisungen integriert werden Die Überprüfung dieser

    Original URL path: http://erp-management.de/node/37 (2016-04-24)
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  • pro-contra4-13 | ERP-MANAGEMENT
    der gewählten Form abhängig ist Beide Konzepte können mit entsprechenden Budgets abgesichert werden Welche Vorteile hat Cloud Computing für die Endnutzer und die IT Abteilung im Speziellen Als Vorteil kann generell gewertet werden dass der Endnutzer unabhängig vom Arbeitsplatz und dessen Ausstattung arbeiten kann Abgesehen davon ergeben sich aus unserer Sicht keine nennenswerten Vor und Nachteile Für die IT Abteilung ist der Unterschied allerdings sehr groß Es ist viel einfacher eine zentrale Stelle zu pflegen als viele verteilte Systeme Da bei der Entwicklung von Cloud Systemen großer Wert auf Aspekte wie Skalierbarkeit und Datensicherung gelegt wird ist der Aufwand für Erweiterung und Anpassung später meist wesentlich geringer Eignen sich alle Unternehmensgrößen für den Einsatz der Cloud Technologie Für die Cloud Technologie eignen sich aus unserer Sicht jegliche Unternehmensgrößen Selbst für Kleinstunternehmen besteht die kostengünstige Möglichkeit eine exklusive Public Cloud die durch Experten betreut und gesichert wird zu erlangen Aus meiner Sicht ist diese spezielle Form der Public Cloud vor allem für kleine bis mittlere Unternehmen kaum mehr aus den Arbeitsprozessen wegzudenken Inwiefern hat sich die Datensicherheit verglichen mit der Vergangenheit verbessert Die Datensicherheit ist deutlich gestiegen vor allem was die Ausfallsicherheit betrifft Um sich vor Fremdzugriffen zu schützen ist das Wissen von Experten für das Konzept des Cloud Computing unumgänglich Wird die Cloud von dem Unternehmen selbst betrieben so lässt sich die Datensicherheit ohne Probleme gewährleisten Bei externen Clouds kann allerdings keine 100 ige Datensicherheit gewährleistet werden Was sind typische Inhalte eines Cloud Vertrages Die hier gegebenen Möglichkeiten reichen nicht aus um den Umfang eines Cloud Vertrages aufzuzeigen Deswegen beziehe ich mich in meinen Ausführungen vorrangig auf externe Public Clouds Bei diesen Verträgen sollte vor allem die Exklusivität beschrieben sein Weiterhin sind nach unserer Ansicht das entsprechende Sicherheitskonzept und eine umfangreiche Beratung Grundbestandteil eines Cloud Vertrages CONTRA Welches sind die

    Original URL path: http://erp-management.de/node/725 (2016-04-24)
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  • oehler2-08-Business Intelligence und Wirtschaftlichkeit | ERP-MANAGEMENT
    werden ganz allgemein Wettbewerbsvorteile als dritte Kategorie genannt Dies ist jedoch ein übergreifender Aspekt der bereits durch die effektivitätserhöhenden Wirkungen abgedeckt ist Nicht zu verschweigen sind jedoch auch durchaus auftretende negative Nutzeneffekte Häufig reduziert sich die Flexibilität des einzelnen Anwenders Dies tritt beispielsweise häufig im Rahmen der Planung auf wenn Individualrechnungen nicht mehr unterstützt werden Auch sind zentral administrierte Planungswerkzeuge im Bezug auf die Verformelung meistens intransparenter als eine lokale Tabellenkalkulationsfunktion Auch ist die Wirkung der Informationen zu berücksichtigen Der verbesserte Einblick einer Zentrale in das dezentrale Geschäft führt gelegentlich zu negativen Konsequenzen da sich die Bereiche stärker überwacht fühlen Als erster Einstiegspunkt in eine Nutzenbewertung könnten Benchmarking Informationen herangezogen werden Der Benchmarking Pool der Hackett Group gibt hier Auskunft welche Potentiale erreichbar sind Hackett berichtet dass BI Lösungen den manuellen Berichtsaufwand um 50 die Berichtserstellungszeit um bis zu 75 und die Erstellungsaufwand um 25 reduzieren können 5 Die durchschnittlichen Kosten für Planung und Performance Management betragen laut Hackett im Durchschnitt 0 26 vom Umsatz Weltklasseunternehmen benötigen hingegen lediglich 0 13 6 Bei einer Unternehmung mit 300 Mio Euro Umsatz wäre das ein theoretisches Einsparungspotential von 390 000 Euro pro Jahr Der Kapitalwert bei ewiger Rente und einer 10 Verzinsung beträgt dann 3 9 Mio Euro Damit ist noch nichts über den Einsatz gesagt denn hier vermischen sich zwei Effekte Weltklasseunternehmen nutzen zwar intensiver BI Werkzeuge planen in der Regel jedoch auch schlanker Aufgrund der unterschiedlichen Kontextfaktoren sind solche Zahlen mit großer Vorsicht zu genießen Sie dienen wie erwähnt lediglich als erste Anregungsinformation Häufig werden Wirtschaftlichkeitsberechnungen isoliert in einzelnen Fach bzw Funktionsbereichen durchgeführt Insbesondere wenn BI als reines IT Thema verstanden wird werden die Wirkungen nicht umfassend analysiert Gleiches gibt aber auch wenn BI nur von einzelnen Abteilungen eingeführt wird Dann bleiben die Synergien einer Plattformentscheidung unberücksichtigt Somit sollte ein Projekt entsprechend hoch in der Unternehmenshierarchie aufgehängt werden So kann der entsprechende Weitblick bei der Beurteilung gewährleistet werden Tabelle 2 Gegenüberstellung zweier Alternativen Eine Fokussierung auf die Effizienzsteigerung ist in der Regel einigermaßen quantifizierbar Hierzu ist es allerdings notwendig dass die einzelnen Aktivitäten eines bestehenden Prozesses heruntergebrochen werden und entsprechende Zeiteinschätzungen bereits vorhanden sind Die Tabelle 1 zeigt ein solches Schema für einen Planungsprozess Empfehlenswert ist es zwischen analytischen und mechanischen Tätigkeiten zu unterscheiden Unter mechanischen Tätigkeiten fällt zum Beispiel das Einsammeln von dezentral ausgefüllten Planungsblättern Die Kontrolle der Vollständigkeit ist ein weiteres Beispiel Hingegen sind analytische Tätigkeiten Aufgaben wie Bestimmen der Umfeldparameter Identifizierung von Engpässen in der Planung usw Der Reduzierung von mechanischen Tätigkeiten sollte die höhere Priorität eingeräumt werden Die Prozesszeiten sollten über eine Zeitaufschreibung erfasst werden Schwieriger ist die Abschätzung des Einsparungspotentials Die Aussagen des Anbieters dürften hier eher zu optimistisch ausfallen Hier ist zu empfehlen mit dem Anbieter zusammen die Liste durchzugehen sich den Ansatz erläutern zu lassen und dann aufgrund der eigenen Erfahrung mit dem Prozess zu einer eigenen Einschätzung zu kommen Damit sind allerdings nur die Effizienzaspekte hinreichend erfasst Die Effektivitätsverbesserungen wie eine gesteigerte Transparenz werden nicht berücksichtigt Hier wird gelegentlich vorgeschlagen den Nutzen

    Original URL path: http://erp-management.de/node/625 (2016-04-24)
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  • home4-15-koot-Vertriebsintermediäre im Cloud Computing | ERP-MANAGEMENT
    realisieren Sich ergänzende Nachfrageprofile ermöglichen eine effiziente Nutzung der eingesetzten Ressourcen Ein Beispiel ist die Nutzung eines globalen Rechenzentrums durch die Niederlassungen auf unterschiedlichen Kontinenten Im Falle einer Private Cloud gehören Server Anbieter und nutzer der gleichen Organisation dem gleichen Konzern usw an Tabelle 2 Speichergebühren Google Cloud Storage Stand 05 03 2014 6 Private Clouds streben danach die Effizienzvorteile und Skaleneffekte einer Public Cloud so weit wie möglich zu realisieren aber auf die Einschaltung externer Partner aus Sicherheitsgründen und anderen grundsätzlichen Überlegungen zu verzichten Eine in der Praxis häufig gewählte Mischform ist die sogenannte hybride Cloud Bei ihr werden typischerweise die unternehmenskritischen Services aus der Private Cloud betrieben während unkritische Services extern bezogen werden Eine sogenannte Community Cloud ist der Ansatz die Private Clouds mehrerer Unternehmen zu bündeln und so höhere Skaleneffekte zu erreichen Grundsätzlich werden drei Ebenen von Cloud Services unterschieden In frastructure as a Service IaaS Platform as a Service PaaS und Software as a Service SaaS 3 Unter IaaS wird die Bereitstellung von Rechenleistung Speicher und Vernetzung verstanden In PaaS werden Entwicklungsplattformen bereitgestellt die zur Anwendungsentwicklung verwendet werden können Bei SaaS schließlich werden Anwendungen über das Netzwerk bereitgestellt Während IaaS den höchsten Aufwand bei der Nutzung erfordert hat SaaS den geringsten Aufwand Tabelle 3 Speichergebühren Windows Azure Storage Stand 05 03 2014 7 Vertrieb im Cloud Computing Cloud Services werden typischerweise direkt vom Anbieter an die Nachfrager vertrieben Indirekter Vertrieb unter Einschaltung von Vertriebsintermediären im Sinne von Handelsunternehmen hat bis heute keine größere Bedeutung erlangt Abzugrenzen hiervon sind Anbieter die eigene Leistungsangebote auf Basis von Cloud Services anbieten z B Dropbox Diese stellen keine Vertriebsintermediäre im herkömmlichen Sinn dar Die geringe Verbreitung von Vertriebsintermediären im Kontext von Cloud Services überrascht da die degressiven Preismodelle der Anbieter Tabellen 1 bis 3 und die grundsätzliche Bündelungsmöglichkeit mit zusätzlichen

    Original URL path: http://erp-management.de/node/587 (2016-04-24)
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  • home5-15-schmalzried-Analytics und Operations in betrieblichen Anwendungen | ERP-MANAGEMENT
    Eine kennzahlenbasierte Entscheidungsunterstützung ist nur selten in den Prozessen verankert Sollen analytische Auswertungen typischen transaktionalen Prozessen nicht nur passiv konsumierend zugefügt werden sondern dem Nutzer entscheidungsunterstützend alternative Aktionen anbieten und diese sofort auch durchführen so ist eine Verzahnung sowohl der funktionalen Planungsbereiche als auch von Operations und Analytics Prozesse nötig Dadurch verschieben sich auf Systemebene typischerweise bisher eher lesende Prozesse in Richtung häufigerer Schreibzugriffe wie im Folgenden erörtert wird Systemebene Eine Verknüpfung operationaler und analytischer Prozesse ist typischerweise gekennzeichnet durch häufigere Schreibzugriffe einen höheren Aktualisierungsbedarf und eine aufwendigere Konsistenzsicherung Während real time analytics mit häufigen Leseprozessen keine hohen Anforderungen an die Konsistenzsicherung auf Datenebene stellt ist dies bei real time operations Prozessen der Fall Künftige ERP BI Systeme müssen sich dieser Herausforderung stellen 4 Konsistenzsicherung ist in betrieblichen Anwendungssystemen nötig weil falsche Entscheidungen auf inkonsistenten Informationen stark negative Auswirkungen haben können wie z B unnötige Bestellungen Konsistenzsicherung ist bei vielen Schreibzugriffen jedoch zeitaufwendig und steht damit möglicherweise im Widerspruch zur real time Eigenschaft Die Information über eine potenzielle Inkonsistenz oder ein potenzielles Veralten ist dagegen deutlich schneller zu ermitteln als eine Konsistenzherstellung dauert Weil die für die Konsistenzsicherung nötige Zeit dem real time Gedanken einer sofortigen Bewertung der Aktion entgegenstehen kann scheint in dieser Domäne ein Konzept der Konsistenzbestimmtheit besser geeignet zu sein Dies bedeutet dass zu jedem Zeitpunkt eine ggf falsch negative Aussage über die Konsistenz einer Information sehr schnell gewonnen und für die Entscheidungsunterstützung genutzt werden kann während die aktuelle konsistente Information später nachgeliefert wird Während bei analytischer BI ein Report artiges Vorgehen für die meisten Anwendungsfälle ausreicht müssen in einer ERP BI Umgebung zudem veraltete Informationen auf Nutzerebene unbedingt vermieden werden weil da raus sonst falsche betriebliche Entscheidungen resultieren können In APS Systemen ist das Pushen aller aktualisierten Informationen zum Anwender ein übliches Vorgehen Bei ERP BI Systemen und der dort üblichen großen Datenmenge könnte dies wieder im Widerspruch zur geforderten real time Eigenschaft stehen Daher wird hier in Analogie zum Konsistenzsicherungskonzept für ERP BI Systeme ein Aktualisierungskonzept vorgeschlagen welches den Aktualisierungsbedarf in Echtzeit übermittelt die eigentliche aktuelle Information jedoch später oder erst auf Anforderung Für das Vermeiden einer falschen Entscheidung ist dies ausreichend Kommender Stand der Technik und Anwendungsbeispiele Die vorgenannten Ideen sind basierend auf heute verfügbarer Hardware technisch möglich Server mit 32 CPU Kernen und 1 TB Hauptspeicher sind für etwa 30 000 Euro erhältlich Der Reifegrad von SAP HANA bezüglich der Anwendung in betrieblichen Systemen ist sehr hoch Durch die In Memory Technologie können Anwender in Echtzeit kennzahlenbasiert in ihren Entscheidungen unterstützt werden Zwei konkrete Anwendungsbeispiele für Echtzeit Entscheidungsunterstützung auf Basis der unternehmensweit gleichen Kennzahlen sollen dies illustrieren Die anfangs genannte Trennung der prozessualen Verantwortungsbereiche kann im ersten Anwendungsfall aufgehoben werden Während normalerweise auf der Meisterebene die Konsequenzen eines verspäteten Produktionsauftrags auf den am Ende der logistischen Kette stehenden Kundenauftrag nicht sichtbar werden können diese Informationen in einem ERP BI System auf allen Ebenen genutzt werden So wird der Meister darin unterstützt bei Verzögerungen sofort den richtigen Auftrag aus der Warteschlange vorzuziehen ohne noch

    Original URL path: http://erp-management.de/node/627 (2016-04-24)
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