archive-de.com » DE » E » ERP-MANAGEMENT.DE

Total: 329

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • einführ-Konflikte in ERP-Projekten | ERP-MANAGEMENT
    einstellt Die Anwälte werden eingeschaltet und Herr Willaber will vor Gericht IT Projekte vor Gericht Ein Gerichtsverfahren hat jedoch verschiedene Nachteile Es kostet Anwaltkosten Gerichtskosten Gutachterkosten und dazu der Aufwand der Beteiligten Die Dauer des Verfahrens ist unsicher und in der Regel oft lang Es ist alles öffentlich Am Ende liegt die Entscheidung in fremden Händen und die Beteiligten haben keine Möglichkeit mehr an der Lösung mitzuwirken Das Ergebnis ist nicht einschätzbar Nur ganz selten gibt ein Richter bei solchen Auseinandersetzungen einer Partei allein zu 100 Recht Selbst wenn Herr Willaber den Prozess gewinnt Eine neue Software hat er dann noch nicht und die auf ein langjähriges Investitionsprojekt angelegte Partnerschaft mit dem sorgfältig ausgewählten Anbieter ist zerrüttet Die Wirtschaftsmediation Es gibt eine Alternative Ähnlich wie ein Richter oder ein Schiedsmann ist auch ein Wirtschaftsmediator ein unparteiischer Dritter Aber anders als diese versucht er nicht die Ansprüche der Parteien nach rechtlichen Aspekten zu bewerten und dann allein zu entscheiden Er möchte vielmehr hinter den verhärteten Fronten die die Kontrahenten aufgebaut haben ihre eigentlichen Anliegen herausbringen und ihnen helfen dafür eine passendere Lösung zu finden Wie der Vater in der Geschichte der beiden Töchter die sich lautstark um eine Orange streiten Statt genervt die Frucht einfach zu teilen fragt er zuerst was die beiden jeweils vorhaben So stellt sich heraus dass die eine den Saft trinken möchte aber die andere die Schale für ihren Kuchen haben will Die Mediation geht ganz ähnlich wie ein ERP Projekt nach einer strukturierten Methodik vor Im ersten Schritt arbeitet der Mediator die eigentlichen Interessen hinter den Positionen der beiden Parteien heraus und versucht dafür gegenseitiges Verständnis zu wecken So stellt sich im Gespräch heraus dass Herr Willaber verärgert ist weil sein Dienstleister die Anforderungen seines Unternehmens nicht ernst zu nehmen scheint Außerdem fühlt er sieht sich

    Original URL path: http://erp-management.de/node/178 (2016-04-24)
    Open archived version from archive


  • einfuhr-Cloud-Anwender rechtlich absichern | ERP-MANAGEMENT
    stellen ist ob der Datenschutz und Prüffähigkeit von Daten bei einer Umstellung gewährleistet bleibt Leider ist dies nicht immer der Fall Hinsichtlich des Datenschutzes müssen Anwender sicherstellen dass Ihre personenbezogenen Daten nur von Unternehmen verarbeitet werden die den EU Richtlinien genügen Dazu gehören Anbieter in der EU ebenso auch Anbieter in einigen wenigen als sicher erachteten Drittländern wie der Schweiz und US Firmen die dem Safe Harbour Abkommen beigetreten sind 10 Sicherheitsstandards Laut einer aktuellen Studie des Fraunhofer Instituts zum Thema Cloud Computing Sicherheit sind Sicherheit und Verfügbarkeit von Cloud Computing Systemen eine der wichtigsten Themen die in jedem Cloud Projekt betrachtet werden müssen 12 Obwohl die Vorteile von ausgelagerten IT Services wie Kostenersparnis geringerer Support und Administrationsaufwand unbestritten sind ist immer auch zu prüfen ob der Dienst rechtskonform erbracht bzw genutzt werden kann 13 Eine wichtige Anforderung hinsichtlich des Datenschutzes ist die Einhaltung der EU Richtlinien zur Verarbeitung personenbezogener Daten 10 Bild 1 Sicherheitstandards in der Cloud Unter personenbezogenen Daten werden entsprechend des Datenschutzgesetzes der Länder und des Bundes alle Angaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person verstanden d h alle Informationen die einer Person zugeordnet sind oder mit nicht unverhältnismäßig hohem Aufwand an Zeit Kosten und Arbeitskraft theoretisch zugeordnet werden können 13 Zudem ist die Weitergabe personenbezogener Daten durch ein Unternehmen an Dritte nach 4 Abs 1 BDSG grundsätzlich erlaubnispflichtig Da diese Einwilligung in der Regel nicht vorliegt lässt sich die Weitergabe u a nach 11 BDSG dann rechtfertigen wenn es sich um eine Auftragsdatenverarbeitung handelt 14 Generell wird davon ausgegangen dass zwischen Cloud Anbietern und Cloud Nutzern eine Auftragsdatenverarbeitung besteht 15 In diesem Fall gilt der Cloud Anbieter als Teil des Daten auslagernden Unternehmens weshalb aus rechtlichen Aspekten keine Übermittlung der Daten durchgeführt wird 16 Um diese vorteilhafte Bewertung zu nutzen müssen entsprechend 11 Abs 3 BDSG einige Voraussetzungen wie z B die strenge Weisungsbindung des Cloud Nutzers erfüllt werden Somit bleibt auch der Cloud Nutzer in vollem Maße verantwortlich für den Umgang mit den Daten 14 Problematisch erscheint hierbei jedoch dass der Cloud Nutzer oft gar keine Kenntnis darüber hat wo seine Daten gespeichert werden obwohl er die volle Verantwortung trägt Hier entstehen auch die Ängste potenzieller Cloud Interessenten Jedoch lässt sich die Unkenntnis über den Ort der Datenspeicherung durch technische Mittel wie Reporting oder Monitoring Tools vermeiden 16 Letztlich sollte die Verantwortung der Daten entsprechend vertraglich sichergestellt werden sowie die vom BDSG zwingend notwendigen Inhalte eines Vertrages eingehalten werden Zu beachten ist weiterhin dass die Cloud Anbieter innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums agieren und keine grenzüberschreitenden Datenverschiebungen entstehen Hier gilt die EU Datenschutzrichtlinie 95 94 EG Bei einer Datenübermittlung außerhalb der EU bzw des Europäischen Wirtschaftsraums muss auch hier ein angemessenes Datenschutzniveau sichergestellt werden was Anbieter durch den Beitritt zum Safe Harbour Abkommen gewährleisten 10 Somit wird auch die Übermittlung von Daten ins Ausland möglich Service Level Agreements Zur weiteren Absicherung des Anwenders bzw Cloud Nutzers sollten Service Level Agreements SLAs mit dem Anbieter vereinbart werden Diese können als eigener Absatz innerhalb

    Original URL path: http://erp-management.de/node/40 (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • ERP-Einführung | ERP-MANAGEMENT
    Seite vorherige Seite 1 2 Buchtipp Thomas Allweyer BPMS Einführung in Business Process Management Systeme Business Process Management Systeme BPMS setzen sich in der Praxis zunehmend als Plattformen für die IT Unterstützung von Geschäftsprozessen durch Wer sich mit modernen Software Konzepten auseinandersetzt muss wissen wie ein BPMS funktioniert und was es leisten kann Die im Buch vermittelten Grundlagen sind allgemeingültig und somit unabhängig von einem bestimmten Produkt anwendbar mehr Buchtipp Software as a Service Cloud Computing und mobile Technologien Gronau Eggert Fohrholz Hrsg 380 Seiten 39 80 ISBN 978 3 94218 323 9 Software as a Service SaaS oder Cloud Computing sind Schlagwörter die zurzeit durch die Fachpresse gehen Anwender als auch Anbieter von ERP Systemen sind gleichermaßen von den Veränderungen die sich durch diese neuen Bezugsmodelle ergeben betroffen Für beide Seiten stellt sich die Frage welche Vorteile sich durch die Nutzung der neuen Modelle ergeben Es zeigt sich dass auf beiden Seiten Diskussionsbedarf besteht um die Potenziale aber auch die Risiken die entstehen können richtig einzuschätzen Der vorliegende Tagungsband enthält Beiträge aus Industrie und Wissenschaft aller Referenten des Potsdamer ERP Kongresses zum Thema Was bringen neue Technologien für ERP Anwender Der Kongress wurde Ende November 2010 durch das Center

    Original URL path: http://erp-management.de/view/erpeinfuehrung?page=1 (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • home-2-15-schaaf-Neuausrichtung der ERP-Strategie | ERP-MANAGEMENT
    in der Regel harmonisierte ERP Systeme um Synergien bei dem eingesetzten Personal zu realisieren Zudem ist beispielsweise auch bei Unternehmenszukäufen eine flexible ERP Landschaft wichtig um die neuen Einheiten schnell und konsistent integrieren zu können Durch die Neuausrichtung der ERP Strategie lassen sich auch mögliche Kosteneinsparungen bei den laufenden ERP Kosten realisieren Insbesondere bei mittleren und größeren international agierenden Unternehmen mit einer heterogenen ERP Landschaft und verteilten ERP Organisationen lassen sich heute mit Hilfe effizienter und innovativer Zentralisierungsansätze deutliche Einsparungen erreichen Methode Die Neugestaltung oder Überprüfung einer ERP Strategie wird in der Regel in drei Schritten durchgeführt der Festlegung der Anforderungen der Bestimmung von potenziellen ERP Szenarien und der Bewertung dieser Szenarien Festlegung der Anforderungen Die Anforderungen an die ERP Strategie werden aus der bestehenden Unternehmens und IT Strategie abgeleitet In Bild 1 findet sich ein Beispiel von möglichen Anforderungskriterien Demnach soll ein künftiges ERP Szenario an den qualitativen Anforderungskategorien Benutzung Flexibilität Funktionalität und Nachhaltigkeit gemessen werden Nutzen Darüber hinaus werden quantitative Kriterien zu den einmaligen Kosten einer ERP Umstellung und den zukünftigen laufenden ERP Kosten berücksichtigt Zudem werden Risikofaktoren definiert Die festgelegten Anforderungskriterien ermöglichen im anschließenden Schritt die Erstellung von Kosten Nutzen und Risikobetrachtungen von potenziellen ERP Szenarien Bild 1 Anforderungskriterien ERP Strategie Für viele Unternehmen haben insbesondere die Anforderungskriterien Flexibilität und Funktionalität eine hohe Bedeutung Diese beinhalten beispielsweise Kriterien zur Flexibilität eines ERP Szenarios um Unternehmenszukäufe oder verkäufe schnell und effizient unterstützen zu können Zudem sollte ein ERP Szenario in der Lage sein zukünftig geplante strategische Geschäftsmodelle oder Geschäftsprozessanforderungen wie z B angestrebte Harmonisierungs und Zentralisierungsanforderungen zu erfüllen Bei den quantitativen Kriterien werden in der Regel Kostenanforderungen definiert Mögliche ERP Szenarien sollen mit minimalen einmaligen Kosten implementiert und mit minimalen laufenden Kosten betrieben werden können Neben den qualitativen und quantitativen Anforderungskriterien werden Risikofaktoren von möglichen ERP Szenarien festgelegt

    Original URL path: http://erp-management.de/node/378 (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • stichwort-usability5-14 | ERP-MANAGEMENT
    und auch die Wirtschaftlichkeit der Investition erhöhen und gleichzeitig die enormen Kosten der ERP Einführung senken 2 Hierbei muss vor allem auch der Faktor Mensch berücksichtigt werden Seine Erfahrungen das Wissen wie eine Aufgabenstellung auf das System über tragbar ist und seine Fähigkeit Ergebnisse und Handlungsalternativen zu beurteilen haben starken Einfluss auf die Bewertung von ERP Systemen 3 In diesem Zusammenhang spielt auch die demografische Entwicklung eine bedeutende Rolle Einerseits entstehen neue Anforderungen der älter werdenden Nutzerschicht zum anderen haben jüngere User Generationen welche bspw zu den Digital Natives zählen einen erhöhten Anspruch an eingängigere einfach zu bedienende Nutzeroberfläche Hinzu kommt die Verfügbarkeit auf unterschiedlichen mobilen Geräten deren Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen verbunden mit der vollen funktionalen Abdeckung Anforderungen an ERP Lösungen Aus historischer Sicht war die Entwicklung von ERP Lösungen eher funktionsgetrieben d h das Vorhandensein gewünschter Funktionen stand im Vordergrund und nicht wie diese Funktionen zur Verfügung gestellt werden Das dahinter stehende primäre Ziel war es möglichst alle betriebswirtschaftlichen Probleme in einer einzigen Applikation lösen zu können 4 Leider spielte das Vorhandensein einer bedienerfreundlichen Benutzeroberfläche in der Vergangenheit eine untergeordnete Rolle sodass bspw das Realisieren einer einfachen Anforderung nicht im Rahmen des einfachen Customising möglich war sondern tieferes Systemwissen verlangte Die Entwicklungen der letzten Jahre haben jedoch gezeigt dass die Bedeutung der Usability bei Softwareprodukten welche intensives und teures Training verlangen was im Speziellen auf ERP Systeme zutrifft stark wächst Eine verbesserte Usability aus Anwendersicht erhöht die Erlernbarkeit des Systems und reduziert die Schulungs und Trainingskosten Weiterhin können Fehlerraten und Supportkosten reduziert werden was unmittelbar auch zu einer erhöhten Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter führt 2 Messung der Usability Zur Erhebung und Bewertung der Usability im Allgemeinen existieren unterschiedliche Methoden Im Kontext der betrieblichen Anwendungen eignen sich vor allem drei wesentliche Methodengruppen heuristische formale und empirische Methoden Hierzu existieren bereits

    Original URL path: http://erp-management.de/node/292 (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • bär-usability5-14-Usability-Schwachstellen von ERP-Systemen | ERP-MANAGEMENT
    Einfluss auf die Kosten der Einführung 5 Warum funktioniert eine derartige Umsetzung in KMU wenn überhaupt nur partiell Natürlich wissen ERP Hersteller Grundsätzliches zum Thema Usability Doch wie genau vorgegangen werden muss um bestimmte Probleme erst gar nicht aufkommen zu lassen bleibt unklar 6 Gerade aus Kundensicht weicht die gewünschte Usability von Produkten von der tatsächlichen Bedienerfreundlichkeit ab 7 Auf den Einkauf externer Usability Beratungen wird oftmals verzichtet stellen diese für Hersteller doch vor allem eins dar einen großen Kostenfaktor dessen positive Wirkungen sich erst später zeigen 8 Außerdem müssen externe Usability Berater zunächst geschult werden da sie meist kein Vorwissen in betrieblichen Anwendungsbereichen aufweisen 1 5 Daher bleibt häufig nur die Möglichkeit aus dem eigenen Unternehmen heraus etwas für die Verbesserung der Usability zu tun Doch an der Stelle fehlen geeignete Vorgehensweisen die Wissen über den Anwendungskontext und Usability vereinen Usability Einstiegsmethoden An der TU Chemnitz befasst sich das Forschungsprojekt KUM mit genau dieser Problematik Hersteller von komplexer betrieblicher Software entwickeln passgenaue Programme für eine große Vielfalt an Unternehmensprozessen Anwender dieser Software sind wenig motiviert ihre bisherigen Bearbeitungswege umzustellen und fühlen sich mit neuen Programmen überfordert Gleichzeitig stellt die Komplexität des Programms auch für ausgemachte Usability Experten eine große Barriere dar da sie sich als externe Berater erst in den zumeist recht komplizierten Anwendungskontext einarbeiten müssen Gerade um ein ERP System effizient auf Usability zu testen sind herkömmliche Usability Methoden nur bedingt einsetzbar Als Lösung wurden vom Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand spezielle Verfahren entwickelt Mithilfe dieser Einstiegsmethoden konnten typische Usability Problembereiche definiert werden Typische Usability Probleme Basierend auf einer umfassenden Recherche und der gleichzeitigen Einbeziehung aller involvierten Gruppen d h Hersteller Anwender und auch Usability Berater wurde eine Einteilung der bedeutsamsten Usability Probleme von komplexer Anwendungssoftware darunter auch ERP Systeme vorgenommen Insgesamt waren zehn Herstellerfirmen über 130 Anwender und 29 externe Usability Berater an der Entwicklung spezieller Heuristiken und Verfahren beteiligt Für ERP Systeme lassen sich folgende Schwierigkeiten für den Nutzer zusammenfassen Komplexität ohne Möglichkeiten zur Vereinfachung Mangelnde Transparenz der Präsentation von Daten und Zwischen Ergebnissen Fehlende Verfügbarkeit relevanter Daten Routinehandlungen sind nicht als solche abgebildet Geringe Anpassbarkeit und wenig flexible Hilfestellungen Bild 1 Komplexität durch übermäßig viele Optionen auf einer Handlungsebene im ERP System ERP Systeme sind typischerweise sehr komplex Tritt die Komplexität gleich auf der ersten Benutzungsebene zutage wird dem Nutzer stets abverlangt aufmerksam alle Optionen durchzugehen Wenn hingegen die obersten Ebenen der Programmoberfläche eine vereinfachte Form der verfügbaren Möglichkeiten aufzeigt und die Komplexität sich erst mit zunehmender Tiefe von Dialogen steigert kann der Nutzer kognitive Kapazitäten sparen Bild 1 Auch für umfassende Bearbeitungsfolgen kann durch eine eindeutige Anordnung in Leserichtung sowie eine Kennzeichnung von aktiven Optionen Buttons ausgrauen und bei Bedarf nutzerseitig aktivieren der Anwender geleitet werden Besonders bei langen Eingaben sollten Zwischen Ergebnisse verständlich präsentiert werden Einmal im System hinterlegt müssen die Daten effektiv organisiert und vom Nutzer wie gewünscht auffindbar und identifizierbar sein Dabei hilft wenn der Nutzer auf bestehendes Vorwissen zurückgreifen kann seien es banale Konventionen wie eine konsistente Gestaltung von Bedienelementen

    Original URL path: http://erp-management.de/node/293 (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • home2-15-kühl-ERP-Frameworks schützen vor Komplexität | ERP-MANAGEMENT
    nicht alle ERP Systeme sind gut auf Anpassungen vorbereitet Dies trifft vor allem auf ältere Produktgenerationen zu Je nach Beschaffenheit der Lösung müssen Softwareentwickler die vom Kunden gewünschten Anpassungen durch massive Eingriffe in die Software realisieren Diese Veränderungen des Standardumfangs der Software können dazu führen dass es immer schwieriger wird neue Anforderungen in der Anwendung abzubilden Der Grund Die meist zahlreichen Programmfunktionen einer ERP Software sind abhängig voneinander Eingriffe an einer Stelle beeinflussen somit auch andere Bereiche Bei jeder Anpassung müssen diese Abhängigkeiten berücksichtigt werden Außerdem behindern die geschilderten Anpassungen die Pflege der Anwendung So ist es wesentlich aufwendiger ein neues Release zu installieren da hierbei stets die individuellen Programmeingriffe berücksichtigt werden müssen Aus diesem Grund entwickeln zahlreiche ERP Softwareanbieter ihre Systeme weiter oder haben diesen Schritt bereits vollzogen Viele dieser modernen Softwarelösungen sind nun weitaus besser auf individuelle Anpassungen vorbereitet Haben sich ERP Systeme vor einigen Jahren noch vor allem durch ihren Funktionsumfang voneinander unterschieden so rückt inzwischen die Fähigkeit Anpassungen möglichst unkompliziert zu realisieren immer mehr in den Vordergrund ERP Framework Ein weiterer möglicher Lösungsansatz für eine flexible Anpassbarkeit besteht in einem ERP Framework das vordefinierte Funktionen bereitstellt Dieses Framework bildet die Grundlage für die Standardmodule der ERP Software die der Softwareanbieter entwickelt Sie lassen sich über eine Konfiguration an die jeweiligen Kundenanforderungen anpassen ohne jedoch die Funktionen innerhalb des ERP Frameworks verändern zu müssen Gleichzeitig erlaubt das ERP Framework aber auch neue Anwendungen zu erstellen und zwar unabhängig von den Standardmodulen Auf diese Weise können Softwareexperten beispielsweise für einen Kunden individuelle Programme schreiben Dieser Ansatz gestattet es Standardmodule und kundenindividuelle Entwicklungen auf dem gleichen ERP Framework zu entwickeln bzw zu betreiben Das ERP Framework muss dem Kunden die Möglichkeit bieten selbstständig per Konfiguration also ohne Programmier eingriffe Prozesse anzupassen Individuelle Logistikdienstleistungen Ein Logistikdienstleister kann dazu beispielsweise ein ERP Framework nutzen um kundenindividuelle Prozesse abzubilden Das ERP Framework agiert hierbei als Mittler zwischen dem Kundenportal und den Backend Systemen des Unternehmens Einerseits sind Transportprozesse höchst effizient und weitgehend automatisiert da der Kostendruck in der Branche enorm ist Andererseits besteht seitens der B2B Kunden der Wunsch ihren eigenen Kunden möglichst viele Wahlmöglichkeiten zu bieten B2B Kunden möchten ihren eigenen Kundenservice durch eine Warenlogistik aufwerten die für den Käufer Bequemlichkeit verspricht Der Anwender ist in der Lage über das ERP Framework gemeinsam mit seinen Kunden die Ausprägungen der Dienstleistungen zu entwerfen Hierbei geht es nicht darum jeweils eine neue Softwarelösung zu entwickeln sondern auf Basis des ERP Frameworks die Servicevarianten herauszuarbeiten Technisch vollzieht sich dies über eine Parametrisierung der Software sowie über die Definition von Workflows Für den Kunden des Anwenders besteht der Nutzen dieses Ansatzes darin auf Kundenwünsche reagieren zu können und diese in kurzer Zeit im Dialog mit dem Auftraggeber zu realisieren Der Fachbereich kann die Prozesse im ERP Framework konfigurieren ohne beispielsweise einen Entwicklungsauftrag an die IT Abteilung vergeben zu müssen Personalisierbarkeit und Geräteunabhängigkeit Im Gegensatz zu PCs die in vielen Unternehmen mit einem Windows Betriebssystem ausgestattet sind existieren bei den mobilen Geräten unterschiedliche Betriebssystemplattformen sowie zahllose

    Original URL path: http://erp-management.de/node/384 (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • home2-15-Jubiläums Special | ERP-MANAGEMENT
    werden innerhalb der unterschiedlichen Produkte allerdings die gleichen Basistechnologien verwendet Zur Definition und Realisierung einer individuellen Integrationsstrategie auf Grundlage dieser Basistechnologien benötigen die verantwortlichen Fach und IT Abteilungen umfassende Kenntnisse über ihre vorhandene Systemlandschaft die Möglichkeiten der EAI Systeme und vor allem der abzubildenden Geschäftsprozesse Die Herausforderung eines erfolgreichen EAI Projektes ist die Ermittlung der Anforderungen und die entsprechende Auswahl der richtigen Technologien bzw Produkte mit denen die Anforderungen abgedeckt sind Im Folgenden werden die wichtigsten Architekturen Konzepte und Auswahlkriterien kurz erläutert Konventionelle und individuell entwickelte Punkt zu Punkt Schnittstellen gehören ebenso zum relevanten Handwerkszeug wie so genannte zentrale Hub Spoke Ansätze und verteilte Service Orientierte Architekturen SOA Bild 2 zeigt grundsätzliche Integrationsarchitekturen die in der Praxis allerdings selten in reiner Form zu finden sind 14 Bild 2 Integrationsarchitekturen Die Architekturen haben je nach Einsatz Stärken und Schwächen So sind dezentrale proprietäre Punkt zu Punkt Schnittstellen teuer zu entwickeln und zu warten und unflexibel zeichnen sich allerdings durch transaktionale Performance Sicherheit und individuelle Passgenauigkeit aus da sie für ein spezifisches Szenario konzipiert wurden SOA greift den dezentralen Ansatz der Punkt zu Punkt Interfaces auf stellt im Gegensatz dazu aber auf Standards basierende Schnittstellen zur Verfügung die im Backend systemneutrale gekapselte Services Funktionen anbieten die sowohl wieder verwendet als auch verteilt prozessorientiert orchestriert werden können Zurzeit steht die Web Service Technologie als Implementierungsumgebung ganz oben in der Gunst der SOA Vertreter Web Services sind allerdings noch nicht lange in diesem Kontext bekannt und bergen daher noch Implementierungsrisiken und Methodenschwächen im Vergleich zu den anderen Architekturen Meist auf Middlewarekonzepten basierende Hub Spoke Architekturen die vielen bekannten EAI Produkten zugrunde liegen zeichnen sich durch hohe Flexibilität und zentrale Administration aus Sie haben das Ziel große Anteile des systemübergreifenden Datenverkehrs abzuwickeln was hohe Anforderungen an Performance und Ausfallsicherheit bedeutet Diese Faktoren müssen in der Regel teuer bezahlt werden Es gibt in diesem Zusammenhang ebenfalls Busarchitekturen die netzwerkzentrisch und verteilt arbeiten Hub Spoke Instanzen können ebenfalls verteilt und damit nicht ausschließlich zentral eingesetzt werden 5 Bei Hub Spoke Systemen werden über Adapter Spokes die die Konnektivität zu den angebundenen Systemen realisieren Nachrichtendokumente Messages an den zentralen Hub gesendet und dort für die Zielsysteme transformiert und nach definierten Regeln über Adapter Spoke an diese weitergeleitet Sie werden in n m Szenarien eingesetzt Busarchitekturen basieren auf dem Publish Subscribe Ansatz Ein Sender Publish verteilt über den Bus Messages an definierte Empfänger Subscribe die an die Zielsysteme weitergegeben werden Diese Vorgehensweise ist vor allem sinnvoll für einfache in der Praxis aber weit verbreitete 1 n n 1 Szenarien wie Datenabgleich und Reportingfunktionen 15 Beide Ansätze basieren auf Nachrichtenaustausch Messaging Einige EAI Produkte setzen bekannte Middlewaresysteme ein andere haben ein eigenes Nachrichtenmanagement entwickelt Wie auch im Bereich der messageorientierten Middleware gibt es diverse Konzepte das Messaging zu organisieren Zum einen werden synchrone und asynchrone Ansätze unterschieden Der asynchrone Ansatz hat den Vorteil dass nicht alle beteiligten Systeme online sein müssen Eine Integration ist dementsprechend auch ohne zeitgleiche Verfügbarkeit aller Systeme möglich Viele Szenarien lassen sich mit synchronen Ansätzen letztendlich

    Original URL path: http://erp-management.de/node/386 (2016-04-24)
    Open archived version from archive



  •