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  • home6-15-catterfeld | ERP-MANAGEMENT
    sie einen erheblichen administrativen und prozessualen Aufwand Anforderungen an ein internationales ERP System Eine internationale ERP Lösung muss selbstverständlich mehrsprachig sein Darüber hinaus muss sie die lokalen Gepflogenheiten Gesetzgebungen und Währungen der einzelnen Länder in denen sie im Einsatz ist berücksichtigen Die multinationalen Bestimmungen z B Steuersätze Zollbestimmungen Abgabenordnungen sollten standardmäßig in die Software integriert sein ohne nachträgliche Anpassungen zu erfordern und so einen schnellen und aufwandsarmen Einsatz ermöglichen Das bedeutet dass eine mittelstandstaugliche ERP Lösung für das internationale Geschäft problemlos mehrsprachige Daten wie Rechnungs Texte Artikelbeschreibungen Währungsinformationen etc die an verschiedenen internationalen Standorten in das System eingegeben werden verarbeitet und die landesspezifischen Parameter in einem einheitlichen System konsolidiert Gleichzeitig ist es notwendig dass eine solche Software an die entsprechenden Anforderungen des Muttermarktes in diesem Fall der deutsche Markt angepasst ist sodass mittelständische Unternehmen sich aller hiesigen Standards wie Elster Standardkontenrahmen oder den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen GDPdU bedienen können Auch ist eine Zertifizierung nach den Grundlagen ordnungsgemäßer Buchhaltung GoB eine wichtige Voraussetzung für eine ERP Lösung Sie sollte zudem Abschlussfreiheit nach HGB oder IAS bieten und den elektronischen Zahlungsverkehr DTAUS DTAZV MT940 etc für die einfache Geschäftsabwicklung unterstützen Bild 2 Eine mittelstandstaugliche ERP Lösung integriert alle verfügbaren Informationen und Geschäftsprozesse eines Unternehmens innerhalb einer einzigen Software Plattform Multi company Funktionen für grenzüberschreitende Geschäfte Damit Standardsoftware international erfolgreich zum Einsatz kommen kann muss diese alle notwendigen Funktionen für das professionelle Management multinationaler Unternehmen bieten und sämtliche Unternehmensbereiche umfassen Finanzen Produktion Ein und Verkauf sowie den Warenbestand ein Customer Relationship Management CRM System sowie umfangreiche Business Intelligence Funktionen zur Analyse der unternehmenskritischen Daten integrieren Nur so können Insellösungen mit aufwändigen Schnittstellen und deren zeit und kostenintensive Pflege vermieden werden Leicht bedienbare Berichts und Business Tools sollten Funktionalität und Datenintegration mit einer leistungsstarken Workflow Engine verbinden um eine Echtzeitkontrolle ohne komplizierte Analyseschritte und eine transparente Übersicht über alle Aktivitäten zu generieren Wachstum erfordert Skalierbarkeit Internationales Agieren hat vor allem das Ziel das Unternehmenswachstum voranzutreiben Dementsprechend muss eine international ausgerichtete ERP Lösung technisch so angelegt sein dass sie Wachstumsprozesse zulässt und Funktionen nach Bedarf Schritt für Schritt eingeführt und eingesetzt werden können Dazu sollten Funktionen dann aktiviert werden können wenn ein Unternehmen sie benötigt Das macht die Lösung weniger schwerfälig für den Mittelstand Gleiches gilt für die Nutzeranzahl Das ERP System muss für einen einzigen Standort genauso lauffähig sein wie an vielen Standorten Flexibilität und Kollaboration Um Flexibilität und damit Zukunftssicherheit zu gewährleisten ist eine offene Technologieplattform von Vorteil Denn damit können gerade mittelständische Unternehmen flexibel und schnell auf neue Marktanforderungen reagieren und sich gegenüber großen Konzernen Vorteile sichern Eine offene Plattform ermöglicht sowohl die Entwicklung der Anwendungskomponenten als auch die Personalisierung der Standardsoftware für besondere Unternehmensanforderungen im Rahmen von Kunden Produktimplementierungen ohne Änderungen des Source Codes und begünstigt so rasche Entwicklungszyklen Weitere Stichwörter in diesem Zusammenhang sind SOA und Web Services Kollaborationsmöglichkeiten werden durch Web Services zur Verfügung gestellt Ein offenes Technologiekonzept liefert eine vollständige Unabhängigkeit von Funktion und Technik und damit die freie Wahl des Betriebssystems egal

    Original URL path: http://erp-management.de/node/702 (2016-04-24)
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  • home1-16-gall | ERP-MANAGEMENT
    einer bestimmten Architektur beruht und in einer bestimmten Art und Weise realisiert ist Des Weiteren verfolgt der Hersteller dieses Softwarepaketes verschiedene Strategien hinsichtlich des ERP Paketes Dadurch ergeben sich die Merkmalsgruppen Funktionalität Architektur Implementierung und Strategie welche beeinflussen wie die verschiedenen Evaluierungsdimensionen Nicht funktionale Anforderungen abgedeckt sind und zu bewerten sind Um die Merkmalsgruppen noch zu Verfeinern wird die Korrelation zwischen den verschiedenen Evaluierungsdimensionen und den einzelnen Merkmalsgruppen in Betracht gezogen Evaluierungsdimensionen In der Literatur finden sich verschiedene Studien 3 4 5 welche sich mit den für Klein und Mittelbetriebe maßgeblichen Bemessungskriterien in Bezug auf die Anschaffung einer neuen ERP Lösung beschäftigt haben Ausgehend von diesen Literaturquellen konnten die folgenden Evaluierungsdimensionen abgeleitet werden Anpassbarkeit Integrationsfähigkeit Migrationsfähigkeit Leistungsfähigkeit Wartbarkeit Dies kann in nachfolgender Abbildung nochmals verdeutlicht werden Technologisch strategische Merkmale Für eine Erfüllung dieser nicht funktionalen Anforderungen sind zwei Aspekte in Betracht zu ziehen Zum einen ist der technologische Aspekt also die Architektur Funktionalität und Implementierung der ERP Lösung ausschlaggebend Darüber hinaus beeinflussen aber auch strategische Entscheidungen des Herstellers wie ein Produkt hinsichtlich dieser Eigenschaften bewertet wird Somit können die Merkmale in zwei Kategorien gegliedert werden Strategisches Momentum des Herstellers Die derzeit am ERP Markt vorhandenen Hersteller von ERP Lösung verfolgen unterschiedliche Strategien hinsichtlich verschiedenster Aspekte wie zum Beispiel der Wartung Entwicklung und Weiterentwicklung der ERP Lösung Technologische Merkmale der ERP Lösung In diese Kategorie fallen die Architektur konkreten Implementierung der ERP Lösung und welche Komponenten im Lieferumfang mit enthalten sind Technologische Standardfunktionalität Eine ERP Lösung hat bestimmte technische Funktionalitäten welche im Standardumfang mit enthalten sind Damit sind verschiedenste Tools aber auch Programmkomponenten wie zum Beispiel Dialogfunktionen gemeint welche beispielsweise für die Durchführung von Wartungsarbeiten verwendet werden Architektur Eine ERP Lösung ist auf eine bestimmte Architektur aufgebaut Die verschiedenen Architekturen beeinflusst ebenfalls was ein ERP System hinsichtlich der Evaluierungskriterien leistet Realisierung Als letzter Punkt ist nun noch relevant wie die ERP Lösung durch den Softwarehersteller umgesetzt wurde also die softwaretechnische Implementierung Um nun eine weitere Aufspaltung der Merkmalskategorien in die einzelnen Merkmale abzuleiten wird die Korrelation einer Merkmalskategorie zu den pezifischen Evaluierungsdimension betrachtet Merkmale mit einer direkten Korrelation zu einer Evaluierungsdimension Für die Kategorie Strategisches Momentum des Herstellers kann für jede der verschiedenen Evaluierungsdimensionen ein spezifisches strategisches Merkmal gefunden werden welches direkt diese eine Evaluierungsdimension beeinflusst Der Softwarehersteller kann hinsichtlich jeder nicht funktionalen Anforderung eine unterschiedliche Strategie verfolgen Für die technologischen Merkmale zeigt sich ein unterschiedliches Verhalten für die einzelnen Subkategorien So existiert technologische Standardfunktionalität für jede der verschiedenen Evaluierungsdimensionen während die Architektur und Realisierung der Lösung evaluierungsdimensionsübergreifend sind Bild 2 Technologisch strategische Merkmale nach Merkmalsgruppen Evaluierungs dimensionsübergreifende Merkmale Ein Ansatz für Aufspaltung der Merkmalskategorie Architektur ist durch eine Betrachtung der Architektur aus verschiedenen Abstraktionsgraden 7 möglich Dazu kann eine logische softwaretechnische und physikalische Sichtweise verwendet werden Die logische Sichtweise ist für den Kontext dieses Beitrages nicht relevant da auf dieser Ebene primär funktionale Aspekte beschrieben werden Hinsichtlich der softwaretechnischen und physikalischen Sicht verwendet die Open Group 8 den Begriff Technologiearchitektur welcher sowohl die softwaretechnische als auch die physikalische Sicht abdeckt

    Original URL path: http://erp-management.de/node/729 (2016-04-24)
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  • ERP-Auswahl | ERP-MANAGEMENT
    Umfrage des Deutschen Industrie und Handelskammertags DIHK wollen von 2 500 Unternehmen 47 ihre Auslandsaktivitäten verstärken Im Vorjahr waren es noch 2 weniger Globalisierung ist zwar eine alt bekannte Entwicklung jedoch ist das Thema in Zeiten der rasant fortschreitenden Digitalisierung aktueller denn je Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren von den neuen Möglichkeiten nicht nur Konzerne Ein wichtiger Punkt der allerdings weder von kleinen noch von großen Unternehmen im Zuge der Expansion vergessen werden sollte ist die IT ganz besonders das ERP System mehr Vertragsmanagement bei der ERP Auswahl und für den ERP Betrieb Sebastian Asendorf und Lothar Kreil Die Einführung eines neuen ERP Systems ist eine große Aufgabe Erste Erfolgsvoraussetzung ist dabei die Auswahl des richtigen Systems Dies ist aber längst nicht alles für den Erfolg des Gesamtprojektes wird oft unterschätzt wie wichtig professionelles Vertragsmanagement ist denn das Unternehmen geht in einen Prozess mit einem komplexen Vertragswerk hinein Dies umfasst normalerweise Lizenzvertrag Wartungs und Supportvertrag Systemeinführung als Dienst oder Werkvertrag und ggf noch ein Outsourcing Vertrag für den Systembetrieb mehr Vertragsmanagement bei der ERP Auswahl und für den ERP Betrieb Sebastian Asendorf und Lothar Kreil Die Einführung eines neuen ERP Systems ist eine große Aufgabe Erste Erfolgsvoraussetzung ist dabei die Auswahl des richtigen Systems Dies ist aber längst nicht alles für den Erfolg des Gesamtprojektes wird oft unterschätzt wie wichtig professionelles Vertragsmanagement ist denn das Unternehmen geht in einen Prozess mit einem komplexen Vertragswerk hinein Dies umfasst normalerweise Lizenzvertrag Wartungs und Supportvertrag Systemeinführung als Dienst oder Werkvertrag und ggf noch ein Outsourcing Vertrag für den Systembetrieb Weiter zum Content Shop ERP Auswahl mittels RoI Analyse Risikoreduzierung und Nutzensteigerung Norbert Gronau Die Auswahl eines neuen ERP Systems ist mit einem hohen Risiko behaftet das typischerweise erst in der Einführungsphase oder sogar erst im späteren Systembetrieb hinsichtlich der Schadenshöhe und seiner

    Original URL path: http://erp-management.de/view/erpauswahl?page=1 (2016-04-24)
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  • home-2-15-gronau-bestpractices | ERP-MANAGEMENT
    von Nummernsystemen für Kunden Artikel oder Teile Während Kundennummern aufsteigend vergeben werden können sind bei der Nummerierung von Produkten Baugruppen oder Teilen weitergehende Überlegungen notwendig da die Sachnummernsysteme in praktisch jeder Abteilung des Unternehmens benötigt werden Es wird dringend empfohlen Klassifikationen und Merkmale nicht in der Artikelnummer sondern in eigens dafür vorzusehenden Datenfeldern des Artikels und dann weitgehend natürlichsprachlich vorzunehmen Einstellen der Geschäftsprozessparameter Zu den in diesem Arbeitsschritt notwendigen Einstellungen gehören u a 5 Währungen Betriebskalender mit Feiertagen landesspezifische Einstellungen Festlegung der von den einzelnen Unternehmensbereichen genutzten oder geplanten Nummernkreise für Artikel Kunden Lieferanten Organisationseinheiten Belege etc Festlegungen zum Aufbau und zur Pflege von Stammdatenstrukturen Eingabe der im System verwendeten Maßeinheiten und der Umrechnungsvorschriften zwischen Maßeinheiten z B wird bei der Blechbearbeitung Stahlblech nach Tonnen eingekauft aber in der Fertigung nach Millimetern angefordert und verarbeitet Festlegung der einzusetzenden Kontenrahmen für Kostenrechnung Controlling und Buchhaltung sowie die Zuordnung der Konten zu den Positionen der Bilanz bzw der Gewinn und Verlust Rechnung Ebenfalls in diesen Aufgabenbereich gehören die Festlegung von Schnittstellenspezifikationen zu anderen Anwendungssystemen und die organisatorische Einbettung dieser Schnittstellen z B wer überspielt die Rechnungsdaten in die Buchhaltung Der Umfang der einzustellenden Parameter bewegt sich zwischen einigen Dutzend bei funktionsspezifischer Software über einige 100 bei kleineren ERP Systemen bis hin zu mehreren 1 000 bei unternehmensweit eingesetzten Systemen wie SAP ERP Bei der Parameterfestlegung werden Konfigurationsfehler begangen die teilweise erhebliche Auswirkungen haben können 6 Eine aufgabenwidrige Parameterverwendung liegt vor wenn ein bestimmtes Konfigurationsziel mit der falschen Stellgröße verfolgt wird So ist z B bei der Einstellung von Dispositionsparametern zwischen dem nur auf die Mindestbestellgröße wirkenden Parameter minimale Losgröße und dem auf alle Bestellmengen wirkenden Rundungswert zu unterscheiden der alle Bestellmengen auf ein Vielfaches seines Betrages aufrundet Wirksame Parameter werden nicht beachtet wenn z B auf das Setzen eines Sicherheitsbestandes verzichtet wird Bild 3 Möglichkeiten der Altdatenübernahme 1 Ein zwangsweises Außerkraftsetzen von Parameterwirkungen erfolgt etwa wenn durch Wahl des Losgrößenverfahrens Feste Bestellmenge der oben beschriebene Rundungswert durch das Losgrößenverfahren ignoriert wird und stattdessen ein oder mehrere Lose mit der festen Menge erzeugt werden Während des Projektablaufs sind über die inhaltlichen Fehler bei der Parametereinstellung hinaus folgende Probleme zu erkennen Hoher Termindruck insbesondere bei Big Bang Projekten die alle Module gleichzeitig in Betrieb nehmen führt zu Zeitmangel bei der Parametereinstellung und damit auch zu mangelnder Sorgfalt Statt individuell ermittelter passender Parameterwerte werden Initialwerte oder Defaultwerte belassen deren Auswirkungen nicht überprüft werden Fehlendes Controlling des betriebswirtschaftlichen Erfolges des neuen Systems insbesondere des Einflusses auf wirtschaftliche Größen wie Kapitalbindung oder Dispositionsmängel und deren Auswirkungen Die ungeprüfte Parameterübernahme aus Altsystemen kann dann zu Problemen führen wenn unterschiedliche auf diesen Parametern basierte Verfahren genutzt werden In diesem Fall ist die Parameter übernahme nicht sinnvoll Auch bei der Parameterübernahme aus ähnlichen Unternehmen ist zu berücksichtigen ob der mit der jeweiligen Parametereinstellung intendierte Zweck nicht ein anderer ist Prototyp Phase Ziel dieser Phase ist es die zuvor eingestellten Parameter des ERP Systems unter realitätsnahen Bedingungen zu testen Dazu ist als vorbereitender Schritt die Übernahme der Stammdaten aus den Altsystemen erforderlich Bild 3 Je nach Vorliegen der bisher genutzten Stammdaten sind unterschiedliche Möglichkeiten einer Altdatenübernahme zu unterscheiden Liegen die Daten in Form von proprietären Datenstrukturen vor ist es zumeist nicht möglich eine entsprechende Exportroutine zur Verfügung zu stellen die alle Daten unter Beachtung der vorgesehenen Relationen des in der neuen Standardsoftware verwendeten Datenmodells exportiert Daher besteht nur die Möglichkeit Stammdatenlisten in ASCII Dateien zu übertragen Wenn auch diese Möglichkeit nicht zur Verfügung steht müssen die Daten ausgedruckt und manuell in das neue System übertragen werden Der Nachteil des großen Aufwandes ist jedoch mit zwei erheblichen Vorteilen verbunden Zum einen kann bei der Neuerfassung zwischen zu übertragenden und nicht zu übertragenden Daten entschieden werden Artikel die nicht mehr im Programm sind oder Kunden die seit mehreren Jahren nichts mehr bestellt haben oder deren Firma nicht mehr existiert werden nur so identifiziert Zum anderen sind bei der manuellen Neueingabe alle Gültigkeitsüberprüfungen des neuen Systems aktiv Ungültige Postleitzahlen oder falsche Verknüpfungen zwischen Firma und Ansprechpartner werden unter Umständen bei einem automatischen Import in die entsprechende Tabelle nicht erkannt Parametertest Zur Prototypphase gehört die Überprüfung ob die eingestellten Berechtigungen korrekt die gewollte organisatorische Aufgabenverteilung wiedergibt Alle Ausdrucke des Systems sowohl die intern verwendeten Belege und Berichte als auch die im Geschäftsverkehr verwendeten Briefe müssen auf formale und inhaltliche Richtigkeit überprüft werden Zumeist ergibt sich in der Prototyp Phase auch die Notwendigkeit weiterer Berichte Über deren Realisierung sollte zügig entschieden werden um einen geplanten Produktivstarttermin nicht zu gefährden Ein weiteres Ziel der Prototyp Phase liegt darin weitere Mitarbeiter an die Bedienung des Systems heranzuführen Hierzu sind entsprechende Schulungen vorzubereiten und durchzuführen Wichtig ist dass die Schulungen nicht nur aus Folienvorträgen bestehen sondern den Schwerpunkt auf die direkte Vermittlung von Kenntnissen am neuen ERP System legen Dies kann erreicht werden indem einzelne Abschnitte der Geschäftsprozesse die das neue System unterstützen soll mit Beispieldaten direkt am System geübt werden Daher sollte jedem Teilnehmer der Schulung ein eigener Rechner mit installiertem ERP System zur Verfügung stehen Die Schulungen sind zeitnah zum Produktivstart durchzuführen damit der erreichte Kenntnisstand nicht wieder in Vergessenheit gerät Regelmäßige Wiederholungen unter allmählicher Erweiterung des Stoffs sind empfehlenswert Spätestens in der Prototyp Phase sind auch Lasttests der Software durchzuführen um zu erkennen ob die zu Beginn gewählte Dimension der Hardware ausreichend war Ansonsten besteht die Gefahr dass sich Performance Probleme häufig erst bei Lastbetrieb herausstellen Daher ist es außerordentlich empfehlenswert diese Lasttests bereits in der Prototyp Phase durchzuführen Im Produktivbetrieb des neuen Systems gefährdet eine unzureichende Performance unter Umständen die mit der Einführung der neuen Standardsoftware verbundenen Ziele Wenn z B Änderungen des Auftragsnetzwerks Net Change nicht schnell genug durchgeführt werden können ist eine genaue Lieferfähigkeitszusage nicht mehr möglich Wenn nicht alle pro Tag eintreffenden Bestellungen am selben Tag bearbeitet werden können ist ebenfalls die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens nicht mehr sichergestellt da sich die Auslieferung bestellter Aufträge verzögert Umstellungsstrategien Nachdem in der vorangegangenen Phase die für den reibungslosen Betrieb des ERP Systems erforderlichen Parameter eingestellt wurden muss sich das neue System nun in einem begrenzten

    Original URL path: http://erp-management.de/node/377 (2016-04-24)
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  • home-2-15-pescholl-Kategorisierung der Einführungsstrategien von ERP-Systemen | ERP-MANAGEMENT
    die klare leicht verständliche Projektstruktur und die scheinbar einfache Planbarkeit genannt werden Insbesondere letzterer Punkt ist jedoch gleichzeitig der wesentliche Nachteil dieses Vorgehens Im Gegensatz dazu wird bei agilen Vorgehensmodellen das gesamte Vorgehen als expliziter Prozess definiert Damit kann u a der iterative Prozess der Einführung die Rollen der Beteiligten der Fokus einzelner Iterationen die Möglichkeiten zur Einflussnahme durch die Mitarbeiter sowie die Messbarkeit der Ergebnisse besser beschrieben werden Insgesamt ist der Prozess strukturiert die Ergebnisse für das Unternehmen planbar und es wird ein hohes Maß an Transparenz im Einführungsprozess geschaffen sowie ein optimales Ergebnis erreicht und darum geht es letztendlich 5 Grundaspekte zur ERP Einführung Die Einführung einer ERP Software ist bei mittelständischen und größeren Unternehmen ein komplexes Projekt und lässt sich grob in zwei Phasen Sondierung und Umsetzung unterteilen Die bedarfsgerechte Auswahl einer ERP Software hängt in hohem Maße von den individuellen Anforderungen des Unternehmens ab Zunächst sollte eine individuelle Bedarfsermittlung erfolgen Dieses erste Teilprojekt wird häufig in Eigenregie der Unternehmen selbst durchgeführt manchmal jedoch unterstützt von Management bzw Unternehmensberatungen Bereits hier werden wichtige Entscheidungen für die weitere Vorgehensweise getroffen Die Bedarfsermittlung stellt die grundlegende Methode dar die als Ausgangspunkt für Lastenhefte herangezogen werden kann Hierzu werden die Geschäftsprozesse des jeweiligen Unternehmens aufgenommen und daraus abgeleitet was die in Frage kommende Software leisten muss Neben den Anforderungen aus dem Lastenheft können weitere Kriterien in die Bewertung der Anbieter einfließen wie z B die Marktdurchdringung 6 Die eigentliche Softwareeinführung unterliegt in der Regel ebenfalls der Projekthoheit des Anwenderunternehmens wird jedoch in der Praxis oft vom Anbieterunternehmen oder einem Dienstleistungspartner des Anbieters geleitet da hier oftmals entsprechend hohe Praxiserfahrung vorliegt In einem ersten Schritt werden alle Geschäftsprozesse des Unternehmens analysiert Erst wenn alle Geschäftsprozesse samt ihrer Schnittstellen innerhalb des Unternehmens oder auch zum Geschäftspartner Lieferanten und Kunden modelliert sind werden diese Geschäftsprozesse in der ERP Software abgebildet Anschließend werden alle benötigten Daten Stamm und Bewegungsdaten im System erfasst oder ggf von einem bereits vorhandenen System welches abgelöst werden soll übernommen Nach mehreren Simulationen der Geschäftsprozesse sowie einer Testphase startet dann der Echtbetrieb der ERP Lösung Bild 2 Phasen der ERP Einführung Projektmanagement Im Folgenden wird nun ein 7 teiliger Leitfaden aufgestellt der die ERP Einführung klar strukturiert Phase 1 Projekt Vorphase In dieser sehr wichtigen Phase der Vorbereitung werden die Geschäfts und Systemprozesse des Unternehmens aufgenommen analysiert und hinsichtlich der unterschiedlichen Funktionalitäten einer ERP Software ausgewertet Hier sind leicht verständliche Projekt Schautafeln wirklich nützlich und erfahrungsgemäß ein positives Element Phase 2 1 Projektstartphase Sollkonzept Lastenheft Erst jetzt können ERP Anbieter eingeladen werden um die vielfältigen Module und Funktionalitäten ihrer Software zu präsentieren Das interne Projektteam hat bereits in der intensiven Vorbereitung die notwendigen Forderungen erarbeitet Analyse der Geschäftsprozesse und kann jetzt gemeinsam die Überprüfung und Auswahl der Systeme vornehmen Basis für alle weiterführenden Verhandlungen und Detailgespräche ist ein erstelltes Lastenheft und eine Analyse der Geschäftsprozesse Phase 3 2 Projektstart Feinplanung Testumgebung Grundsätzlich sollte erst zu diesem Zeitpunkt die Implementierung der ERP Software beauftragt werden Dienstleistungen sowie Soft und Hardware können

    Original URL path: http://erp-management.de/node/381 (2016-04-24)
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  • home4-14-Erfolgsfaktoren und Fallstricke globaler ERP-Harmonisierungsprojekte | ERP-MANAGEMENT
    betriebsspezifische und lokal kritische Funktionen für das operative Tages geschäft nicht abdeckt Im Extremfall brechen wesentliche geschäftskritische Applikationen weg die einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz sicherstellen Das schlimmste Szenario droht wenn erst kurz vor der Implementierung z B in der Testphase festgestellt wird dass wesentliche Funktionalitäten nicht implementiert sind Aufwändige Genehmigungsprozesse sowie technische Nachbesserungen können in diesem Fall zu erheblichen Verzögerungen des Go Lives führen und wesentliche Phasen z B Testphasen unter enormen Druck setzen Je heterogener die Geschäftsprozesse und damit einhergehend die Funktionsanforderungen auf Seiten der Implementierungsorganisationen sind desto schwieriger lässt sich eine globale ERP Einführung erfolgreich umsetzen Aktuelle Projekte zeigen dass eine global aufgezwungene und zu starre Vereinheitlichung von Geschäftsprozessen selten möglich sinnvoll und finanzierbar ist In der Praxis kommt es häufig zu Widerständen auf allen Managementebenen Ist die Entscheidung für eine zentrale Lösung gefallen kommt es in der Praxis häufig zu einem Tauziehen zwischen dem globalen Mutterkonzern dem ERP Anbieter Systemintegrator oder Berater sowie den Implementierungsorganisationen Die Gratwanderung zwischen der konsequenten Standardisierung Harmonisierung und der Zulassung von lokalen Lösungen ist hier projekttypisch Die wiederkehrende Frage ist jeweils wie viel Standardisierung durchsetzbar und wie viel Lokalisierung notwendig ist Diese Frage ist nicht trivial und bedarf einer ausreichend tiefen Analyse des Sachgegenstands Diese Problematik tritt insbesondere im SCM auf im Speziellen im Bereich des Produktlebenszyklusmanagements PLM und der Fertigungssteuerung Die größten Unwägbarkeiten in den Bereich SCM und PLM Die Funktionsbereiche Produktlebenszyklusmanagement PLM und Supply Chain Management SCM sind besonders problembehaftet Das PLM ist ein Stiefkind der deutschen Industrie und sehr wenig standardisiert An der Schnittstelle zwischen Produktmarketing Konstruktion und Abwicklung entstehen viele Probleme da die meisten ERP Anbieter den unternehmerischen Mainstream abdecken Dieser ist genauso wie die Kernplanungsmodule der ERP Anbieter auf Massenfertigung ausgelegt die von feststehenden Produktbeschreibungen und wenig volatilen Stammdaten ausgeht Gerade im Bereich der projektnahen Abwicklung oder Wiederherstellung von hochindividualisierten Produkten dem so genannten Mass Customization sind die in den ERP Paketen enthaltenen Prozessvorlagen zumeist nicht ausreichend für die Endanwender Bereits der Umgang mit wachsenden Stücklisten oder die professionelle Produktkonfiguration aus Modulbaukästen stellt einen ERP Standard vor große Herausforderungen Besonders in dem für Deutschland so wichtigen PLM Segment sind die etablierten heimischen ERP Anbieter schwach aufgestellt Im SCM Bereich sind die unternehmensinternen Detaillösungen ebenso komplex Zwar bieten alle etablierten ERP Anbieter theoretisch für jeden erdenklichen SCM Prozess eine Lösung sei es für die Auftragsdisposition Vorwärtslogistik die Bedarfs und Kapazitätsplanung im Netzwerk oder die Produktionsplanung Anwender empfinden vielerlei Features jedoch eher als Fata Morgana Zwar sind die Funktionen theoretisch vorhanden aber die Integration in bestehende ERP Module bedarf hoher Anstrengungen für Modifikationen Insbesondere in den Bereichen Retouren und Servicelogis tik in denen zumeist sehr unternehmens und marktspezifische Funktionalitäten in ERP oder Satelliten Sys temen implementiert sind mangelt es an flexiblen leicht adaptierbaren Lösungen die breit anwendbar sind Erfolgsfaktoren einer globalen ERP Einführung 1 Durchführung einer Evaluierungsphase Aktuelle Erfahrungen des Fraunhofer IML zeigen dass vor der Planungsphase unbedingt eine zusätzliche Evaluierungsphase notwendig ist In dieser Phase wird im Wesentlichen überprüft inwieweit die Einführung eines globalen ERP System

    Original URL path: http://erp-management.de/node/240 (2016-04-24)
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  • home4-15-nitzgen-Die sichere Cloud-Migration | ERP-MANAGEMENT
    oder Smartphone haben Mitarbeiter ihre Verkaufs und Einkaufszahlen Lagerbestände sowie Kundendaten nicht nur schnell zur Hand sondern das Büro in der Hosentasche Die App auf dem Handy ermöglicht neben Zugriff auf Zahlen auch eine direkte telefonische Anwahl der Kontakte auch der Besuchsbericht ist schnell geschrieben und mit dem ERP System zentral abgeglichen Projektarbeit in der Collaborative Cloud Der Datenaustausch großer Dateien über E Mail ist in der Praxis oftmals umständlich einfaches Filesharing dagegen über verschiedenste Dienste im Internet leicht einzurichten Gern werden solche Dienste bei Projektarbeiten von Teams genutzt die an verschiedenen Standorten oder sogar in unterschiedlichen Zeitzonen an gemeinsamen Dokumenten arbeiten Termindruck fehlende technische Möglichkeiten oder Unwissenheit plötzlich landen sensible Projektdaten auf freien Speicherdiensten im Internet So können zwar die projektbeteiligten Ingenieure Kundenberater Controller und Konstrukteure auf der ganzen Welt schnell und einfach auf die Produktionspläne zugreifen die Konkurrenz allerdings auch und das mit überschaubaren Mitteln Eine Collaborative Cloud bietet dagegen wesentlich mehr als lediglich ein Austausch diverser Dokumente Die Palette reicht vom Speicherplatz über Web und Videokonferenzen Instant Messaging Team Collaboration bis hin zu komplexen Enterprise Social Lösungen Daten in die Cloud zu legen und lediglich hin und herzuschieben sei eine eher triviale Anforderung an die Collaborative Cloud so Ralf Nitzgen Geschäftsführer der Allgeier IT Solutions Grundlegender sind die Bedürfnisse der Anwender wenn man sie auf einer abstrakteren Ebene betrachtet Die Enthüllungen um Prism und der NSA Affäre haben es noch mal besonders deutlich hervorgehoben Es reicht nicht dass wir Daten irgendwo ablegen und einfach zur Verfügung stellen Wesentlich sind die sichere Datenspeicherung und nutzung Das sind Kernanforderungen an die Collaboration Cloud Die Welt nach Prism ist nicht neu Bedenken über Datensicherheit und Datenschutz beim Einsatz von Cloud Services rücken durch die Enthüllungen von Edward Snowden und der NSA Datenaffäre nun immer stärker ins Visier der Anwender Die

    Original URL path: http://erp-management.de/node/586 (2016-04-24)
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  • stichwort-Prozessmanagement mit ERP | ERP-MANAGEMENT
    geeigneten IT Systemen 1 Bild 1 zeigt den auf mehrere Ebenen beruhenden Gestaltungsrahmen des Prozessmanagements Er beinhaltet die Entwicklung der Strategie auf strategischer Ebene die Konzeption eines auf die Strategie angepassten Prozessmanagements sowie deren Umsetzung auf operativer Ebene Im Rahmen des Prozessmanagements auf fachlich konzeptioneller Ebene erfolgt die Prozessabgrenzung modellierung und führung im Sinne des Prozessdurchlaufs Auf der darunterliegenden Ebene erfolgen die Soll Prozessmodellierung entsprechend der Vorgaben sowie die Umsetzung Zudem sichert ein entsprechendes Prozessmonitoring die Überwachung des Prozessverhaltens und liefert dazu entsprechende Messgrößen Integration ERP Ein ERP System deckt Funktionen aus mehreren Unternehmensbereichen ab und umfasst im Allgemeinen die Verwaltung aller zur Durchführung der Geschäftsprozesse notwendigen Informationen über die Ressourcen Material Personal Kapazitäten Maschinen Handarbeitsplätze etc Finanzen und Information 2 Mit der Bereitstellung der technischen Grundlage zur Verzahnung von organisatorischen Einheiten und prozessbezogenen Daten leisten ERP Systeme einen wesentlichen Beitrag zum Prozessmanagement durch den Integrationsaspekt Hierbei ist der Integrationsgrad entscheidend Dieser gibt an wie viele betriebliche Funktionen in einem ERP System vereinigt werden Je mehr Funktionsbereiche in einem ERP System integriert werden desto höher ist auch der Integrationsgrad und umso mehr kann von einem integrierten Prozessmanagement gesprochen werden Ein hoher Integrationsgrad birgt jedoch auch das Risiko einer erheblich steigenden

    Original URL path: http://erp-management.de/node/180 (2016-04-24)
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