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  • energieverbraucher.de | Störfälle im Atomkraftwerk Brunsbüttel
    Informationen Darstellungen die dem Betreiber zu dem Zeitpunkt als falsch bekannt gewesen sein müssen Aussagen wie Die Störungen in Krümmel und Brunsbüttel waren konventioneller Art und standen nicht mit dem Nuklearbereich der Anlagen in Verbindung und wies zur Klarstellung darauf hin dass der Brand des Transformators den Reaktor des Kraftwerks nicht betroffen hat führen zu einer erdbebengleichen Erschütterung der Glaubwürdigkeit des Betreibers Denn das Absinken des Wasserstandes im Reaktorkern innerhalb von zehn Minuten um die Hälfte der Überdeckung der Brennelemente das rührt im doppelten Wortsinn am Kern der atomaren Sicherheit und zeigt wie fragil die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke ist Ständiger Störfall Die enormen Profite Das unverantwortliche Verhalten von Vattenfall und anderer Energiekonzerne findet eine banale Erklärung Die Atomkraftwerke sind längst abgeschrieben die variablen Kosten liegen relativ gering Zwar ist Uran ein endlicher Rohstoff Durch seine Verknappung stieg der Preis auf über 130 Dollar pro englisches Pfund 454 Gramm Doch der Brennstoffpreis liegt mit zehn Prozent Anteil an den gesamten Herstellungskosten immer noch sagenhaft günstig Auch die Personalkosten für Wartung und Betrieb sind vergleichsweise niedrig Jeder Tag Betrieb in Krümmel beschert den Betreibern eine Million Euro zusätzlichen Gewinn das kleinere AKW Brunsbüttel 0 8 Millionen Die verantwortungslose Atomstromproduktion macht die Versorger reich durch überhöhte Strompreise die Verbraucher arm und gefährdet die Sicherheit aller Menschen in Mitteleuropa Segment ID 6778 Brunsbüttel wieder am Netz 29 03 03 Mit einer Wasserstoffexplosion nahe des Reaktordruckbehälters am 14 12 01 ist das AKW knapp an einem schwerwiegenden Störfall vorbeigekommen weiter lesen Brunsbüttel wieder am Netz Mit einer Wasserstoffexplosion nahe des Reaktordruckbehälters am 14 Dezember 2001 ist das Atomkraftwerk Brunsbüttel knapp an einem schwerwiegenden Störfall vorbeigekommen 29 März 2003 Nach einjähriger Pause und Zustimmung der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde produziert das HEW KKW Brunsbüttel an der Unterelbe wieder Strom Es war im Februar 2002 abgeschaltet worden nachdem man eine zerstörte Leitung im Sicherheitsbehälter entdeckt hatte Ursache war eine Reaktion von Knallgas das sich in der Leitung ansammelte AKW Brunsbüttel beinahe GAU Der Spiegel bezeichnet den Vorfall als bisher gravierendsten Unfall in einem deutschen Atomkraftwerk Nur eine Reihe von Zufällen hat nach Spiegel Angaben verhindert dass eine radioaktiv belastende Wolke innerhalb von Minuten das nahegelegene Itzehoe und die Städte Hamburg und Kiel erreichte Durch eine Explosion wurde eine Rohrleitung über drei Meter völlig zerfetzt Wäre das Rohr nicht durch eine Rückschlagklappe geschützt worden hätte es an einer verwundbaren Stelle explodieren und damit den Weg für den Austritt von radioaktivem Dampf frei machen können Aufgrund früherer Analysen und Modellrechnungen wurde bisher eine solche Explosion völlig ausgeschlossen AKW Brunsbüttel am Rand der Katastrophe Das Atomkraftwerk Brunsbüttel ist ein 25 Jahre alter Siedewasserreaktor In den 90er Jahren war er wegen Rissen in Rohrleitungen für drei Jahre außer Betrieb genommen worden Beim Betrieb von Siedewasserreaktoren entsteht das leicht explosive Knallgas durch die radioaktive Strahlung im Kühlkreislauf Normalerweise wird das Gas aus dem Kühlkreislauf entfernt Die Bedeutung des Zwischenfalls liegt darin dass sich das Knallgas entgegen allen Berechnungen überhaupt an dieser Stelle sammeln konnte Reaktor lief nach dem Zwischenfall zwei Monate weiter Nach dem

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  • energieverbraucher.de | Kernkraftwerke in Bulgarien
    wie niemand zuvor das Management des amerikanischen Stromkonzerns First Energy der im Bundesstaat Ohio den Atommeiler Davis Besse betreibt Dort machten Reinigungsarbeiter im Februar 2002 eine Entdeckung die weltweit selbst abgebrühte Atomiker schockierte Rund um mehrere Stutzen der Steuerstäbe auf dem Reaktordeckel hatte sich in Folge kleiner Tropfenlecks eine lavaähnliche Kruste aus Borsäurekristallen abgelagert die sich nur mit Hilfe von Stemmeisen beseitigen ließ Als die Arbeiter ihre Werkzeuge am Stutzen Nummer drei ansetzten begann dieser zu wackeln Die Ursache enthüllte die Beseitigung der Kristallschicht Darunter war die Stahlwand des Druckkessels über eine Fläche von rund 100 Quadratzentimetern vollständig durchgerostet Lediglich die 4 8 Millimeter dünne Plattierung aus rostfreiem Stahl auf der Kesselinnenseite hatte im Betrieb dem tonnenschweren Druck des 300 Grad heißen Kühlwassers noch standgehalten Und auch dieses Blech war schon stark nach außen gewölbt Schon nach wenigen Wochen weiteren Betriebs wäre es vermutlich zur Katastrophe gekommen befand später die Aufsichtsbehörde Die anschließenden Ermittlungen ergaben dass die verantwortlichen Manager gegen den Willen des Systemingenieurs die nötigen Inspektionen über volle acht Jahre aufgeschoben hatten um die Stillstandszeiten kurz zu halten Und das obwohl seit langem bekannt war dass die Steuerstabstutzen eine Schwachstelle dieses Anlagentyps sind Schlimmer noch Auch die Aufsichtsbehörde wusste Bescheid Fotos der verdächtigen Ablagerungen lagen dort seit zwei Jahren vor Aber der zuständige Abteilungsleiter hatte auf Druck der Konzernmanager Aufschub gewährt obwohl die eigenen Fachleute bereits eine Schließungsverfügung geschrieben hatten Angesichts solcher Zustände laufe es ihm kalt den Rücken herunter bekannte damals Lothar Hahn Chef der Gesellschaft für Reaktorsicherheit die im Auftrag der Bundesregierung Atomanlagen begutachtet Der Vorfall belegte einmal mehr dass die von Atommanagern beschworene Sicherheitskultur in der Praxis immer wieder in Vergessenheit gerät Diese Erfahrung machten im Dezember 2001 auch die Atomaufseher der Kieler Landesregierung als sie aus dem AKW Brunsbüttel die Meldung erhielten es habe ein kleines Leck bei einer im Normalbetrieb nicht benötigten Zuleitung am Reaktordeckel gegeben Dies sei aber durch Sperrung eines Ventils behoben worden Aus den Messprotokollen ging jedoch hervor dass es dabei auch zu einer schweren Erschütterung im Reaktorsaal gekommen sein musste Nur mochte die Betriebsmannschaft das nicht weiter ernst nehmen und setzte den Betrieb fort Erst als die Behörde nach zwei Monaten Schriftwechsel mit Schließung drohte konnten TÜV Inspektoren schließlich vor Ort prüfen Was sie zu Gesicht bekamen führte alle Sicherheitsversprechen ad absurdum Eine Explosion von der Stärke einer Handgranate hatte das betroffene Rohr vollständig zerfetzt Die Strahlung hatte das stehende Wasser in der Leitung in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt und das so entstandene Knallgas hatte sich entzündet ein Szenario das in keinem Betriebshandbuch vorgesehen war Trümmerteile lagen herum die Rohrstümpfe glichen einer Kanone nach einem Rohrkrepierer berichtete einer der Prüfer Hätte die Zündung drei bis vier Meter weiter in Richtung Druckbehälter Deckel stattgefunden hätte dies zu einem Kühlmittelverluststörfall führen können berichtete die Aufsichtsbehörde später Nur der Zufall verhinderte den Super GAU Kosloduj Davis Besse Brunsbüttel die Fälle sind technisch völlig verschieden und haben doch ein gemeinsames Merkmal Das tatsächliche Geschehen in den hoch komplexen Nuklear Anlagen mit ihren zigtausend Komponenten

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Bulgarien__1809/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Atomenergie in Finnland
    ein Jahr im Verzug Einweihungstermin soll jetzt im September 2010 sein Framatome Siemens hat mit der Finnischen Regierung einen Festpreis von 3 Milliarden Euro vereinbart Ursachen für die Verzögerung Der Bericht der finnischen Reaktorsicherheitsbehörde zählt eine Vielzahl von Problemen auf Bei den Ausschreibungen wurden bevorzugt die Bieter mit dem billigsten Angebot ausgewählt Auf der Baustelle werden ungefähr 20 Sprachen gesprochen Baustellensprache ist zwar Englisch aber viele Beschäftigte beherrschen die englische Sprache nicht gut genug Viele der ausgewählten Subunternehmer haben keine Erfahrung im Bau von Atomkraftwerken Die Bauplanung für den Reaktor wurde in nur einem Jahr durchgeführt Von der Antragsstellung bis zum Baugenehmigung Die schnelle Planung die unerfahrenen Subunternehmer und die Verständigungsschwierigkeiten führen zu qualitativen Mängeln in der Bauausführung Ein Fehler der bisher größte ist ein verändertes Mischungsverhältnis des Betons für den Druckbehälter Dieser erfüllt nicht mehr alle Sicherheitsansprüche Wie weiter verfahren wird ist noch unklar Renaissance der Atomkraft Wenn dies die angekündigte Renaissance der Atomkraft ist stellt sich die Frage ob Framatome Siemens nicht heimlich still und leise in das Anti AKW Lager gewechselt sind Die Ankündigung in den nächsten Jahren Dutzende von AKWs zu bauen erscheint vor diesem Hintergrund als gewaltige Drohung Bericht der finnischen Reaktorsicherheitsbehörde STUK schließen Segment ID 5533 Finnlands neuer Atomreaktor umstritten 16 10 03 Am 24 Mai hat das finnische Parlament dem Bau eines fünften Atomkraftwerks zugestimmt weiter lesen Finnlands neuer Atomreaktor umstritten Am 24 Mai hat das finnische Parlament dem Bau eines fünften Atomkraftwerks zugestimmt Vorausgegangen war eine intensive Diskussion Die Kampagne gegen das neue Atomkraftwerk wurde von Umweltministerin Satu Hassi von den Grünen angeführt 700 finnische Frauen haben sich dem Kampf mit einem vierjährigen Geburtenboykott angeschlossen sollte der Neubau vom Parlament beschlossen werden Das betrifft die Menschen und nicht nur die Industrie Finnlands Umweltministerin Poetin und Atomkraftgegnerin Satu Hassi 16 Oktober 2003 Die Atomkraftgegner haben einen schweren Stand in dem Land das billigen Strom gerne und üppig verbraucht Die finnischen Haushalte zahlen mit 8 6 C kWh für den Strom fast nur halb soviel wie die deutschen Haushalte Und die Industrie bekommt den Strom dort für den halben Preis den Haushalte zahlen Der Industriestrompreis liegt mit gut vier Cent jedoch gleichauf mit den Strompreisen der deutschen Industrie Im Finnland sind trotz dünner Besiedlung gut 50 der Gebäude an die Fernwärme angeschlossen Finnland belegt diesbezüglich einen Spitzenplatz in Europa Dennoch werden derzeit die neuen Einfamilienhäuser zu mehr als 50 mit Strom beheizt Die Autos werden morgens für zwei Stunden mit Strom vorgewärmt Bezogen auf das Bruttosozialprodukt liegt der Stromverbrauch Finnlands um das Doppelte über dem EU Durchschnitt und sogar über den USA nur noch übertroffen von Polen und Tschechien Der wirtschaftliche Erfolg des Landes und die geringen Strompreise ließen den Stromverbrauch im Jahr 2001 um unglaubliche neun Prozent wachsen witterungsbereinigt um fünf Prozent Dieses überaus rasche Wachstum lässt die Erzeugungskapazitäten schnell an ihre Grenzen stoßen Derartiger Strom und Energiehunger ruft nach höheren Importen und Ausbau der Erzeugungskapazitäten Wasserkraft kann anders als in den Nachbarstaaten nur einen begrenzten Teil beitragen Die Windkraftnutzung steckt noch in

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Finnland__794/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Atomenergie in Frankreich
    von vier Kernkraftwerken wurden am Montag und Dienstag dieser Woche von Deutschland nach Frankreich verkauft Nun bereitet die große Atomstromabhängigkeit den Franzosen also auch im Winter Probleme Bereits im Sommer musste Frankreich wie bereits in warmen Jahren zuvor Strom aus anderen Ländern importieren weil aufgeheizte Flüsse die Atomreaktoren nicht mehr ausreichend kühlen konnten Hintergrund Aufgrund von Sicherheitsmängeln stehen in Frankreich viele Atomreaktoren still und obendrein behindern Streiks den Betrieb von AKWs Jetzt zeigt sich wer auf Atomenergie setzt muss fürchten dass die Lichter ausgehen Jedenfalls ist die Weihnachtsbeleuchtung von Rennes bereits wegen Strommangel abgeschaltet Segment ID 10219 EPR beschlossen 10 Mai 2004 Frankreich will den von Siemens und Areva entwickelten Europäischen Druckwasserreaktor EPR bauen Die Pariser Regierung beschloss den Entwurf eines Energiegesetzes das den Bau eines EPR Reaktors als unverzichtbar vorsieht Der 3 Mrd Euro teure EPR soll der französische Standardreaktor werden der erste könnte ab 2007 gebaut werden und 2012 in Betrieb gehen Derzeit betreibt Frankreich 19 KKW mit zusammen 58 Reaktoren Der Entwurf für das neue Energiegesetz sieht auch die Förderung von Energieeinsparung und erneuerbaren Energien vor Segment ID 3025 weiteres zu Atomstrom 1 Ausstieg 2 Laufzeit verlängerung 3 Fukushima 4 Atom Renaissance 5 Endlager 6 Euratom 7

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Frankreich__1320/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Atomenergie in Schweden
    vor allem die Kühlpumpen mit Strom versorgen Tatsächlich setze sich aber der Kurzschluss über die gesamte Versorgungskette fort sodass sich auch die Batterien der Hilfsgeneratoren kurzschlossen Nur weil zwei der vier baugleichen Generatoren nach einiger Zeit gestartet und damit ein Teil der Notkühlung in Betrieb genommen werden konnte gelang es den Reaktor nach 23 Minuten wieder unter Kontrolle zu bekommen Sieben Minuten später wäre die Zerstörung des Reaktors nicht mehr aufzuhalten gewesen sagt Höglund Mit der Folge einer nicht mehr aufzuhaltenden Kernschmelze eineinhalb Stunden später Das zusätzliche Problem in Forsmark Der Stromausfall hatte zu einem Computerblackout geführt sodass die Bedienungsmannschaft teilweise blind agieren musste Viele Messgeräte funktionierten und so bekam das Team über den Zustand des Reaktors und die Auswirkungen seiner Eingriffe selbst keine sicheren Informationen Laut Berglund stellte sich nach dem Vorfall heraus dass der Herstellerfirma AEG die die fraglichen Generatoren Anfang der Neunzigerjahre geliefert hatte diese Konstruktionsschwäche durchaus bekannt war AEG habe es aber nicht für notwendig gehalten dieses Wissen weiterzugeben Im Widerspruch dazu meldete am Mittwoch die Tageszeitung Upsala Nya Tidning AEG habe das Forsmark AKW informiert nachdem es einen Zwischenfall in einem deutschen AKW gegeben hatte Verschiedene schwedische und finnische Reaktoren arbeiten mit den gleichen Generatoren Sowohl der AKW Betreiber als auch die staatliche SKI weisen die Einschätzung des Forsmark Konstrukteurs der Reaktor habe vor einer Kernschmelze gestanden als übertrieben zurück Aufgrund des Zwischenfalls nahmen die Betreiber drei baugleiche Blöcke ebenfalls vom Netz Ole Reistad Abteilungsleiter der Strahlenschutzbehörde im Nachbarand Norwegen nimmt den Vorfall allerdings deutlich ernster als seine schwedischen Amtskollegen Im Forsmark habe man nahe vor einer Katastrophe und vor dem Wegfall der letzten Sicherheitsbarriere gestanden sagte Reistad der taz So etwas hätte nie passieren dürfen schließen Segment ID 5382 Atomreaktor in Barsebäck Schweden stillgelegt 2 Juni 2005 Das 30 Jahre alte schwedische AtomkraftwerkBarsebäck ist endgültig vom Netz genommen worden Am 31 Mai 2005 um Mitternacht wurde der letzte verbliebene Reaktorstillgelegt weiter lesen Schwedisches AKW Barsebäck stillgelegt 2 Juni 2005 Das 30 Jahre alte schwedische Atomkraftwerk Barsebäck ist endgültig vom Netz genommen worden Am 31 Mai 2005 um Mitternacht wurde der letzte verbliebene Reaktor stillgelegt Die Regierung will damit ihr Programm umsetzen das eine geringere Abhängigkeit von der Atomenergie vorsieht Ausschlaggebend hierfür ist eine Abstimmung der schwedischen Bevölkerung die in den 80er Jahren den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen hatte Nachdem bereits 1999 der erste Reaktor in Barsebäck außer Betrieb ging sorgte der verbliebene Reaktor bis zuletzt für juristischen Streit Schwedens Nachbar Dänemark begrüßte nun die endgültige Abschaltung der Atomanlage Kopenhagen die Hauptstadt Dänemarks mit zwei Millionen Einwohnern befindet sich lediglich 40 Kilometer von Barsebäck entfernt Terje Haaland von Greenpeace Dänemark meinte dazu Der 30 jährige Krieg gegen Barsebäck ist vorbei Die Stilllegung sei aber nur der Anfang da in Skandinavien und dem Baltikum weitere Anlagen in Betrieb sind Jüngeren Umfragen zufolge ist allerdings eine deutliche Mehrheit der schwedischen Bevölkerung für den weiteren Betrieb ihrer Atomkraftwerke Sie fürchten andernfalls einen Anstieg der Strompreise Die Schweden beziehen 50 Prozent ihres Bedarfs an Strom aus ihren zehn

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Schweden__1033/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
    Verwaltungsräumlichkeiten des Akw Tschernobyl herrscht rege Geschäftigkeit An den Drehkreuzen im elektronisch gesicherten Eingangsbereich gehen die Mitarbeiter ein und aus wie in einem ganz normalen Großbetrieb Dabei ist die gesamte Kraftwerksanlage seit dem Jahr 2000 außer Betrieb Seit 2000 abgeschaltet Wir nehmen jetzt die Anlage vom Netz erklärt Pressechef Semjon Michailowitsch Stejn Sein Unmut darüber ist aber deutlich zu spüren Der Weiterbetrieb von Block 1 2 und 3 wäre eigentlich kein Problem gewesen Nach dem Super Gau wurden immerhin 300 Millionen Dollar in die Modernisierung der übrigen Akw Teile gepumpt macht er seiner Kritik an der Abschaltung Luft Das war keine wirtschaftliche sondern eine rein politische Entscheidung fügt er trotzig hinzu Auch Sergej Netschiporenko ist noch immer ein glühender Anhänger der Atomenergie Atomkraft ist nichts Schlimmes man muss nur wissen wie man damit umgeht sagt der ehemalige Liquitator so wurden jene 600 000 Soldaten und angeblich freiwilligen Helfer genannt die nach dem GAU die ersten Aufräumungsarbeiten durchführten Dass Tschernobyl sein Leben beendet hat ist für den mittlerweile 53 Jährigen offenbar kein Widerspruch Den 27 April 1986 wird der Ex Leutnat der Reserve eines ABC Abwehrregiments jedenfalls nie vergessen Als er von der Arbeit heimkam warteten bereits Soldaten vor seiner Tür Genosse Netschiporenko ihr Einberufungsbefehl Netschiporenko musste gleich mitfahren Fast zwei Monate lang lediglich mit Uniform und Gasmaske bekleidet räumte er dann in der Todeszone auf Zuerst wurden Gebäude technische Einrichtungen und Wasseraufbereitungsanlagen abgetragen Rund um den zerstörten Reaktor mussten 70 Zentimeter verseuchtes Erdreich beseitigt werden Unser Auftrag war die Ukraine und Europa vor dem Tod zu bewahren versucht er heute dem Einsatz positive Seiten abzugewinnen Seinen Orden als Tschernobyl Veteran trägt er mit sichtlichem Stolz Ich hatte keine Angst man hat ja nichts gerochen und nichts gefühlt erinnert er sich Dass er sich aber in akuter Gefahr befand wurde dem Anführer einer 415 Mann starken Einheit aber bereits nach den ersten Tagen bewusst Ich hatte so einen metallischen Geschmack im Mund Wir mussten husten und hatten ein ganz rotes Gesicht Der Krebs kam in September Der Krebs kam dann im September Zwei Mal wurde Netschiporenko mittlerweile an der Schilddrüse operiert Plötzliche Ohnmachtsanfälle Kreislaufbeschwerden und Gliederschmerzen plagen ihn bis heute Dabei kann er noch von Glück reden Von 19 000 Helfern aus der Region Charkow sind nur noch 4000 am Leben schätzt der Veteran der bereits mit 34 Jahren pensioniert werden musste Laut den Behörden in der Ukraine wohnt niemand mehr in der Todeszone Maximal nur einige Wenige der damals evakuierten Bewohner seien zurückgekehrt Für die offizielle Vorzeige Stadt Pripyat mag das druchaus stimmen Doch die freundlichen Burschen von der Agentur Tschernobyl Inter Inform führen ausländische Besucher gegen etwas Kleingeld auch in die Siedlungen in denen fast überall Licht brennt Warum soll ich weggehen Auf Nummer 71 in der Straße des 25 Oktober beispielsweise wohnt Olga Gawrilenko Warum sollte ich von hier weggehen fragt die 76 Jährige ganz verwundert Warum sollte ich mich fürchten Jeder muss doch irgendwann sterben Drei Tage nach der Evakuierung sei sie wieder zurück gekommen erinnert sich

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Tschernobyl__1794/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Rückstellungen
    welchen Zeitpunkt die Rückstellungen vorgesehen sind so der BUND Über Beweggründe für Aufstockungen oder Auflösungen von Rückstellungen gebe es nur wenige Informationen zudem seien Niveau Entwicklung und Struktur der Rückstellungen sehr unterschiedlich So lagen die Rückstellungen für KKW in Betrieb Ende 2013 zwischen 1 300 Euro je 1 kW im KKW Emsland und 2 100 Euro je 1 kW im KKW Brunsbüttel RWE habe Atomrückstellungen von 1 300 Euro je 1 kW gebildet Vattenfall von über 2 000 Euro je 1 kW Unterschiedliche Methoden bei der Bilanzierung in den Geschäftsberichten schränkten den Informationswert stark ein so der BUND Die Bundesregierung müsse schnellstens klären welche Rückstellungen wo und zu welchem Zweck vorhanden sind Sollten die 37 8 Mrd Euro in der Hand der Stromkonzerne bleiben sei die Finanzierung der Folgekosten der Atomenergie infragegestellt Die Rückstellungen für die Lagerung des Atommülls müssten schnellstens in einen öffentlich rechtlichen Fonds überführt werden Eine zweite Studie zum Thema wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt Die Studie wurde von der Kanzlei Becker Büttner Held verfasst Segment ID 15723 weiteres zu Atomstrom 1 Ausstieg 2 Laufzeit verlängerung 3 Fukushima 4 Atom Renaissance 5 Endlager 6 Euratom 7 Fusionsreaktor 8 Kosten des Atomstroms 9 Leserbrief 10 Riskante Strahlen

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Rueckstellungen__1202/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Verschrottung der KKW
    Auftrag der Bundesregierung empfiehlt die Rückstellungen der Konzerne für den Rückbau der KKW in Höhe von mehr als 38 Mrd Euro in einen öffentlichen Fonds zu überführen Die bisherigen Rückstellungen seien kein guter Weg die Mittel für den Rückbau und die Endlagerung des Atommülls zu sichern heißt es Ein langfristiger Finanzbedarf werde so nicht dauerhaft sichergestellt eine Kombination aus internem und externem Fonds sei eine rechtssichere und gestaltbare Variante Stilllegung und Rückbau sollten durch den internen die Entsorgung radioaktiver Abfälle durch einen externen Fonds in Form einer öffentlich rechtlichen Stiftung abgedeckt werden Segment ID 15658 weiteres zu Atomstrom 1 Ausstieg 2 Laufzeit verlängerung 3 Fukushima 4 Atom Renaissance 5 Endlager 6 Euratom 7 Fusionsreaktor 8 Kosten des Atomstroms 9 Leserbrief 10 Riskante Strahlen 11 Uranreserven 12 Biblis 13 Zwischenfall in Brunsbüttel 14 Bulgarien 15 Finnland 16 Frankreich 17 Schweden 18 Tschernobyl 19 Rückstellungen aktive Seite ist 20 Verschrottung KKW Wissenswertes zu Atomstrom News Links Vereine und Verbände Ausstieg Laufzeit verlängerung Fukushima Atom Renaissance Endlager Euratom Fusionsreaktor Kosten des Atomstroms Leserbrief Riskante Strahlen Uranreserven Biblis Zwischenfall in Brunsbüttel Bulgarien Finnland Frankreich Schweden Tschernobyl Rückstellungen Verschrottung KKW Zuhause Heizen Mieten Hausgeräte Beleuchtung Bauen Renovieren Lüften Energiebezug Strom Heizöl Erdgas Flüssiggas Fernwärme Kraft

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Verschrottung-KKW__1811/ (2016-02-14)
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