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  • energieverbraucher.de | Neue Meldungen zu Umwelt & Klima
    dabei Millionen Menschen für 60 Minuten das Licht ausschalten um mehr Klimaschutz zu fordern Infos dazu sind unter www wwf de earth hour 2012 zu finden Die Kampagne steht unter dem Motto Klimaschutz jeder jeden Tag Segment ID 12709 China Bau schädigt Klima weiter lesen China Bau schädigt Klima 12 Oktober 2011 Nach einer Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung ist nicht der zunehmende Export sondern der Bau von Gebäuden Kraftwerken und Straßen der Grund für den signifikanten Anstieg der chinesischen CO 2 Emissionen Der Ausbau der Infrastruktur habe zu einer Ausweitung des Bausektors und seiner energie und CO 2 intensiven Zuliefererkette wie der Stahl und Zementindustrie geführt Zuvor hätten steigender Konsum und Exporte die Treibhausgasemissionen in die Höhe getrieben bis 2002 habe es ein Wettrennen zwischen steigendem Konsum und Effizienzsteigerungen gegeben hieß es Dieser Emissionsanstieg werde heute durch Einsparungen aus Effizienzsteigerungen ausgeglichen Der jüngste Emissionsanstieg resultiere komplett aus den massiven Strukturwandel innerhalb der chinesischen Wirtschaft Weitere Treiber seien die Urbanisierung die Verkleinerung von Haushalten und der zunehmende Pendlerverkehr Erst vor Kurzem hat China die USA als weltgrößten Energieverbraucher und CO 2 Emittenten überholt Chinas Emissionen haben sich zwischen 1992 und 2007 fast verdreifacht schließen Segment ID 12123 Radioaktives Gas Fünf Radontote täglich weiter lesen Radioaktives Gas Fünf Radontote täglich 13 September 2011 Das radioaktive Gas Radon dringt unbemerkt aus dem Boden in Gebäude ein und kann Lungenkrebs verursachen Vor allem Raucher sind gefährdet berichtet die Stiftung Warentest test 8 2011 Das unsichtbare Gas dringt vor allem über Risse und Fugen sowie über undichte Kabel und Rohrdurchlässe über den Keller ins Haus ein und verteilt sich dort Wer sich schützen will dichtet Risse und Fugen im Keller ab und lüftet intensiv Dabei schwanken die Belastungen regional stark Weitere Infos sowie eine Karte der belasteten Gebiete findet auf www radon info de Mit einem kleinen Dosimeter erhältlich für etwa 50 Euro kann man die Belastung auch selbst messen schließen Segment ID 12054 Globalisierung Abwanderung der Emissionen weiter lesen Globalisierung Abwanderung der Emissionen 31 Mai 2011 Weil viele Gebrauchsgüter zunehmend in Entwicklungsländern produziert werden verlagern sich auch die CO 2 Emissionen dorthin Zwar stehen die Industrieländer in ihrer CO 2 Bilanz deshalb zunächst besser da Doch der Emissionsanstieg in den armen Ländern übersteigt die Emissionsminderung in den Industrieländern um das Fünffache Weltweit sind die CO 2 Emissionen zwischen 1990 und 2008 um 39 Prozent angestiegen Das ist das Ergebnis einer Untersuchung eines internationalen Wissenschaftlerteams das die Emissionen über einen Zeitraum von 19 Jahren in 95 Ländern und 57 Branchen analysiert hat Der Grund für den hohen Anstieg liegt vor allem in den oft umweltbelastenden Technologien in Entwicklungsländern während in den Industrieländern meist hohe Umweltauflagen herrschen Growth in emission transfers via international trade from 1990 to 2008 PDF Presseinformation in deutscher Sprache schließen Segment ID 11783 Archiv Weitere Artikel zu diesem Thema finden Sie in unserem Archiv 2009 2010 2007 2008 2005 2006 2004 Segment ID 9898 weitere Inhalte zu News Verein Hilfe News Verein Hilfe Hilfe News Verein Hilfe Hilfe Daten und

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  • energieverbraucher.de | Linksammlung zum Thema Umwelt & Klima
    Thema Wasser mit Versorgersuche Lexikon Stellenmarkt etc Segment ID 2503 weitere Inhalte zu Links Verein Hilfe Hilfe Links Verein Hilfe Hilfe Daten und Statistiken Links Verein Hilfe Preisprotest Links Energiebezug Flüssiggas Links Energiebezug Strom Links Energiebezug Strom Grüner Strom Links Energiebezug Erdgas Links Energiebezug Heizöl Links Energiebezug Kraft Wärme Kopplg Links Zuhause Heizen Links Zuhause Heizen Wärmepumpen Links Zuhause Heizen Schornsteinfeger Links Zuhause Beleuchtung Links Zuhause Bauen Links Zuhause Bauen Passivhaus Links Zuhause Renovieren Links Zuhause Hausgeräte Links Zuhause Lüften Links Zuhause Mieten Links Erneuerbare Biomasse Links Erneuerbare Erneuerbare Links Büro Verkehr Bürogeräte Links Büro Verkehr Kommunen Links Büro Verkehr Verkehr Links Büro Verkehr Contracting Links Büro Verkehr Gewerbe Links Büro Verkehr Licht Links Büro Verkehr Schulen Links Büro Verkehr Fliegen Links Umwelt Politik Atomstrom Links Umwelt Politik Effizienz Links Umwelt Politik Frieden und Energie Links Umwelt Politik Frieden und Energie Große Enron Pleite Links weiteres zu Umwelt und Klima 1 CCS 2 CO2 3 Elektrosmog 4 Emissionshandel 5 Entropie 6 Faktor Vier 7 Feinstaub 8 GEMIS Projekt 9 Klimakompensation 10 Klimawandel 11 Kosmische Strahlung 12 Der Null Energie Mann 13 Ökosteuer 14 Stromerzeugung Wasserverbrauch 15 Verschwenden aber richtig Wissenswertes zu Umwelt und Klima News Links CCS CO2 Elektrosmog Emissionshandel

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  • energieverbraucher.de | CCS - Carbon Dioxide Capture and Storage
    Jahren Betrieb der deutschen Kraftwerke klimaneutral einspeichern zu können wie der Konzern behauptet Aber selbst wenn es so wäre wecken schon die skizzierten chemisch physikalischen Abläufe größte Zweifel an der Harmlosigkeit des Verfahrens Unübersehbare Kostenrisiken Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist die CCS Option mehr als fragwürdig Ein modernes Kohlekraftwerk hat gegenwärtig einen Wirkungsgrad von etwa 45 Prozent bezogen auf die eingebrachte Kohle Mit der energieaufwendigen CO 2 Separierung verringert sich dieser auf 35 Prozent Wegen des Energiebedarfs für Pipelinetransport und Verpressung reduziert sich die Effizienz nochmals Für die tatsächliche Stromausbeute muss deshalb in einem CCS Kraftwerk bis zu 40 Prozent mehr Primärenergie eingesetzt werden als bei einem herkömmlichen Kohlekraftwerk ohne CCS Damit erhöhen sich die Brennstoffkosten neben den zusätzlichen Kosten für Separierungstechnik Pipeline Infrastruktur Durchleitung Verpressung und Überwachung Unübersehbare Kostensteigerungen sind somit vorprogrammiert Selbst moderate Kostenschätzungen zeigen schon heute dass CCS Kohlestrom nicht kostengünstiger ist als etwa Windstrom dessen Erzeugungskosten aber noch weiter gesunken sein werden wenn CCS Kraftwerke in Betrieb genommen werden könnten sei es 2020 oder später Ein Projekt schönzurechnen um es ins Laufen zu bringen und politische Unterstützung dafür zu finden ist eine bekannte Methode Regierungen und Öffentlichkeit neue Großprojekte schmackhaft zu machen Gerne stützen sich die Verfechter des Projekts dabei auf unbewiesene Behauptungen Als Beweis für die Machbarkeit wurde beim CCS Projekt angeführt dass der norwegische Staatskonzern Statoil Teilmengen von CO 2 aus von ihm gefördertem Gas direkt an den Förderstätten separiert und sofort wieder verpresst Umso ernüchternder war es als ausgerechnet der Kronzeuge Statoil im Mai 2010 bekannt gab seinen weltweit größten Versuch zur Separierung und Lagerung von CO 2 in seinem Gaskraftwerk in Mongstad wegen technischer Probleme und mangelnder Wirtschaftlichkeit einzustellen Das neue Strom und Wärmekraftwerk geht nun ohne CCS in Betrieb Die offizielle Begründung von Statoil lautet Die CCS Technik erwies sich als weit teurer als bislang angenommen und würde mehr kosten als das gesamte Kraftwerk Alles ist viel komplizierter als wir das vor vier Jahren angenommen haben Die norwegische Regierung kündigte gleichzeitig an keine weiteren Gelder für das CCS Projekt zur Verfügung zu stellen Sie war zuvor die treibende Kraft gewesen hatte schon eine Milliarde EUR für die Entwicklung bereitgestellt und auf Weltklimakonferenzen intensiv für das Projekt geworben Noch 2007 hatte der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg dem CCS Projekt die Bedeutung zugemessen die in den 1960er Jahren das Mondlandungsprogramm der USA hatte Die Einstellung des Mongstad Versuchs wäre bereits Anlass genug den CCS Ansatz nicht weiter zu verfolgen und ohne weitere Umwege den Wechsel zu erneuerbaren Energien voranzutreiben Warum soll eine Option verfolgt werden die derart fragwürdig ist teurer sein wird als erneuerbare Energien und deren Realisierung deutlich mehr Zeitaufwand erfordert als die Mobilisierung erneuerbarer Energien Eine CCS Option die riesige Endlagerkapazitäten erfordert die angeblich ausreichend verfügbar sind widerlegt überdies schlagend die Behauptung es stünden nicht genug Speicherkapazitäten für erneuerbare Energien in Form von Druckluft Biogas Wasserstoff oder auch unterirdischen Pumpspeicherwerken zur Verfügung Ein fauler analytischer Kompromiss Es ist jedoch nicht anzunehmen dass die CCS Protagonisten von sich aus diese Konsequenz ziehen Zu viele haben sich mittlerweile auf das Projekt eingelassen neben Energiekonzernen und Regierungen auch Umweltorganisationen wie der WWF und sogar das deutsche Öko Institut Das Projekt erschien wie das Ei des Kolumbus ein Kompromiss der sowohl den Interessen der Energiekonzerne als auch dem Klimaschutz entgegenkommt Es ist damit ein Paradebeispiel für Irrwege die trotz des warnenden Lehrbeispiels der Atomenergie eingeschlagen werden Fast über Nacht wurde das Projekt zu einer neuen Verheißung und setzte die Politik in Bewegung nachdem der Weltklimarat dessen offizielle Bezeichnung Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC lautet 2005 in einem special report CCS zum unverzichtbaren Element des Klimaschutzes erklärt hatte Statt es zunächst zu erforschen integrierte man das Verfahren sofort in Energieprognosen und Planungen Staatsgelder wurden bereit gestellt und gesetzliche Rahmenbedingungen eingeleitet in Größenordnungen und in einer Windeseile wie es für erneuerbare Energien nie geschehen ist 2008 schloss die EU CCS als Handlungsoption in ihre Emissionshandels Richtlinie ein Die britische Regierung gestand dem Projekt mit dem Climate Change Act zusammen mit der Atomenergie einen hervorgehobenen Stellenwert für den Klimaschutz zu 2009 folgte die CCS Richtlinie der EU Die Bundesregierung legte den Entwurf eines CCS Gesetzes vor der jedoch in der Woche der geplanten Verabschiedung im Juni 2009 in letzter Minute zurückgezogen wurde weil eine Welle von Protesten heranwogte und die nächste Bundestagswahl bevorstand Die australische Regierung gründete das Global CCS Institute mit einem Jahresbudget von 100Mio US Dollar ein Betrag der mehr als sechsmal höher liegt als das Jahresbudget 2010 der neu gegründeten Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien IRENA mit ihren über 140 Mitgliedsländern Die EU stellte eine Subvention von 2 Mrd EUR für zwölf CCS Kraftwerke bereit Australien 1 2 Mrd US Dollar Kanada 1 2 Mrd und die US Regierung 3 4 Mrd Alles wurde in die Wege geleitet um die CCS Kraftwerke als CDM Instrument zum Klimaschutz anerkennen zu lassen Die größte US amerikanische Umweltorganisation der Natural Resources Defense Council NRDC mit 1 3 Mio Mitgliedern wurde zur Speerspitze für die Einführung von CCS Sie hofft damit den Kampf gegen CO 2 Emissionen voranzutreiben da sie den Kampf um Alternativen zu Kohlekraftwerken für aussichtslos hält Die norwegische Umweltschutzorganisation Bellona empfand die Einstellung des CCS Projekts Mongstad als einen Dolchstoß in den Rücken und bedauerte Wir haben viel Energie darauf verwendet diese Politik zu verteidigen So ist CCS weltweit schon zum strategischen Schwerpunkt konventioneller Energieinteressen geworden Wie schon in der Einleitung erwähnt hat der Shell Konzern seine Aktivitäten für erneuerbare Energien weitgehend eingestellt und stattdessen den Strategiewechsel zu CCS verkündet Stromkonzerne mit ihrem Kohlekraftwerk Portfolio sowie Technologieunternehmen die auf CCS Technik setzen betreiben gemeinschaftlich finanzierte Werbekampagnen so das deutsche Informationszentrum klimafreundliches Kohlekraftwerk IZ Klima Eine andere Organisation der DEBRIV Deutscher Braunkohlen Industrie Verein schaltet in regelmäßigen Abständen in den Tageszeitungen große Textanzeigen in denen Professoren zu Wort kommen die alle dasselbe sagen Kohle kann und muss mit CCS klimafreundlich genutzt werden weil erneuerbare Energien Kohlekraftwerke nicht ersetzen könnten Warnungen und Proteste werden zu irrationalen Vorurteilen erklärt denen ein breiter Expertenkonsens gegenüberstünde Klimaforschungsinstitute bewerten Energietechniken aus ihrer Sicht nachvollziehbar allein aus dem Blickwinkel der CO 2 Minderung Dennoch wird ihnen neben ihrer Fachkompetenz in Sachen Klimaforschung auch ein Urteil darüber zuerkannt welche politische und wirtschaftliche Strategie für die künftige Energieversorgung optimal sei Da die führenden Institute im IPCC involviert sind übernehmen sie auch das in dieser Community entstehende Konsensmuster über das was als machbar durchsetzbar und zumutbar gilt Das IPCC ist jedoch kein Gremium dessen Empfehlungen ausschließlich wissenschaftliche Analysekriterien zugrundeliegen Es hat sich zweifellos große Verdienste dabei erworben der Weltöffentlichkeit die Klimagefahren trotz organisierter Verleugnungskampagnen bewusst gemacht zu haben Es ist jedoch auf einen Konsens angewiesen Aber dieser Konsens ist ein fauler analytischer Kompromiss zumindest in Bezug auf die vorgeschlagenen Handlungsoptionen Er verführt dazu Zugeständnisse an einflussreiche Interessen zu machen und in den konkreten Handlungsvorschlägen nicht zu weit zu gehen So entstanden das Zwei Grad Ziel und auch der CCS Ansatz Über letzteren werden bereits wirtschaftliche Machbarkeitsprognosen veröffentlicht bevor zu zentralen Punkten belastbare empirische Daten vorliegen Ottmar Edenhofer stellvertretender Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung PIK votiert für CCS mit den Worten CCS kann eine wichtige Brückentechnik für den globalen Klimaschutz sein Wenn die technischen Fragen der Abscheidung und geografischen Lagerung zu wettbewerbsfähigen Kosten und vertretbaren Risiken gelöst werden könnten die Klimaschutzkosten durch den Einsatz von CCS nach Modellrechnungen des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung um ein Viertel gesenkt werden Doch was ist die Basis dieser Modellrechnungen wenn nicht einmal die technischen Kostenfragen geklärt sind und das mit dem CCS Projekt verbundene Konfliktpotenzial außer Betracht bleibt Das gesellschaftliche Konfliktpotenzial Das CCS Projekt ist ein Tanz auf dem Vulkan Als Überlebenshilfe für die Kohlewirtschaft darf es offenbar mehr kosten als erneuerbare Energien Die Vehemenz mit der auf Bundestagsabgeordnete Druck ausgeübt wurde um 2009 das deutsche CCS Gesetz durchzuboxen spricht Bände Marco Bülow hat aus seiner eigenen Erfahrung als Sprecher der Arbeitsgruppe Umwelt der SPD Bundestagsfraktion ausführlich beschrieben wie Lobbyisten laufend in Gesetzgebungsverfahren intervenierten Die Energiekonzerne setzen darauf dass Regierungen ihnen die finanziellen und politischen Risiken abnehmen So forderte der Vorstandsvorsitzende von RWE von der deutschen Regierung die Baukosten und die Trägerschaft der CO 2 Pipelines zu übernehmen weil die Infrastruktur eine öffentliche Aufgabe sei ein Standpunkt den er für Stromnetze ablehnt Die CCS Risiken bleiben wie bei der Atomenergie ohnehin der Gesellschaft überlassen Die Politik wiederum soll die Konflikte mit der Bevölkerung austragen die sich gegen Pipelines und CO 2 Endlager zur Wehr setzen wird Einen Vorgeschmack darauf lieferte der massive Widerstand in Schleswig Holstein als der Region in der bereits Sondierungen für das erste Endlager stattfanden Dieser Widerstand wird überall auftreten wo mit der Realisierung von CCS begonnen wird Aus dieser Erfahrung heraus erklärte Umweltminister Norbert Röttgen ein CO 2 Endlager dürfe nur dort entstehen wo es regionale Akzeptanz finde In einem von der deutschen Bundesregierung im Juli 2010 neu eingebrachten CCS Gesetzentwurf wird den Kommunen unter deren Boden eine Endlagerung stattfinden soll ein von der Lagermenge abhängiger finanzieller Ausgleich in Aussicht gestellt Außerdem soll es mit diesem Gesetz nur um eine Erprobung gehen mit einer Beschränkung der jährlichen Endlagermenge auf acht Mio Tonnen Das Anpreisen der vermeintlichen Vorzüge von CCS ist nicht nur wissenschaftlich und wirtschaftlich waghalsig sondern auch politisch Die sich dafür aussprechenden Wissenschaftler müssen nicht für die Investitionsrisiken einstehen wenn unwägbare Gefahren auftreten Sie müssen auch keine demokratischen Wahlen gegenüber Protestfluten aus der Bevölkerung gewinnen in der wissenschaftliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen aus guten Gründen immer weniger Glauben finden Das CCS Projekt ist ein Konzept der Risikoverlagerung statt der Risikoüberwindung ein kostspieliges und hochriskantes Aufschieben des Energiewechsels Es wird mit hoher Sicherheit aus finanziellen Gründen und an berechtigten Widerständen scheitern Das Problem des CCS Projekts ist dass es eher zum Versenken von Milliarden führt als zum Verschwinden von CO 2 und erneut Aufmerksamkeit und Zeit für den Wechsel zu erneuerbaren Energien vereinnahmt Wiederverwertung statt Endlagerung Die Irreführung beim CCS Ansatz beginnt schon mit dem euphemistischen Begriff der Speicherung Eine Ablehnung des CCS Ansatzes muss keineswegs bedeuten weiterhin große Mengen von CO 2 in die Atmosphäre zu entlassen solange noch fossile Energien verbrannt werden zumal ja auch bei anderen industriellen Prozessen erhebliche Mengen von CO 2 freigesetzt werden z B in der Zementproduktion die eine Separierung des CO 2 aus dem Rohstoff Kalk darstellt Entschieden naheliegender ist eine Wiederverwertung von CO 2 also nicht Carbon Capture and Storage sondern Carbon Capture and Recycling CCR Damit wird CO 2 aus einem gefährlich gewordenen Abfall für den gegenwärtig die Atmosphäre als wilde Deponie miss braucht wird zu einem Wertstoff Diese Wiederverwertung aus fossilen Verbrennungsvorgängen bedeutet zwar nicht CO 2 Vermeidung bietet aber die Chance zu einer Halbierung von CO 2 Emissionen Eine Methode der Wiederverwertung ist die Produktion von Algen Aus Algensamen entsteht in einem mit CO 2 gefüllten kleinen Algenreaktor der einem Glasbehälter gleicht innerhalb eines Tages unter natürlichem Sonnenlicht eine Algenkultur und damit energetisch und industriell verwertbare Biomasse Der Algenertrag eines Hektars solcher Reaktoren ist achtmal größer als bei angebauter Biomasse Solche Wiederverwertungen können dennoch keine neuen Investitionen in Kohlekraftwerke rechtfertigen aber zum Beispiel dazu dienen das CO 2 aus der Zementproduktion als Rohstoff zu verwerten Wiederverwertungen sind nur praktikabel wenn nicht zu große CO 2 Mengen an einem Ort abgeschieden werden wie etwa bei einem Großkraftwerk mit einem Jahresausstoß von 10 Mio t CO 2 Sie muss wegen des damit verbundenen Flächenbedarfs in breiter Streuung und in vielfältigen Formen stattfinden also wiederum dezentral Das ist sowohl mit Großkraftwerken als auch mit einer Pipeline Infrastruktur unvereinbar Erneut stoßen wir damit auf den Motivkern des CCS Konzepts den unbedingten Willen an den Großstrukturen der Energieversorgung und an der strukturkonservierenden Barriere gegen einen Energiewechsel und einen wirtschaftlichen Strukturwandel festzuhalten Fadenscheinige Grundlast Ausrede Dass Atom und oder CCS Kraftwerke bis auf Weiteres unverzichtbar seien wird weniger mit der erforderlichen Energiemenge als vielmehr mit der nötigen Grundlast begründet Man benötige diese Kraftwerke weil Strom aus Sonnenkraft und Windkraft nicht immer zur Verfügung steht wenn man ihn braucht Zur Überwindung dieses Mankos sei deshalb ein unverhältnismäßig großer und wirtschaftlich unerschwinglicher Aufwand für die Speicherung von Solar und Windstrom nötig Dies wird zu einem scheinbar unüberwindlichen Hindernis für den Energiewechsel hochstilisiert Damit wird ausgerechnet der energetisch ineffizienteste Faktor der herkömmlichen Energieversorgung die sogenannten Grundlastkraftwerke zum Kleinod und Nabel der Stromwelt erklärt zur letzten Trumpfkarte der konventionellen Stromerzeugung Den hoch gelobten Vorzügen der Grundlastkraftwerke steht nicht nur die strukturelle Ineffizienz des Energieeinsatzes wegen der unvermeidlichen Verluste durch ungenutzten Dampf entgegen sondern auch die Verluste beim Stromtransport sowie die Notwendigkeit weiterer Reservekraftwerke für Ausfallzeiten die vor allem bei Atomkraftwerken relativ häufig sind Diese Reservekapazitäten die für das jetzige System oft nur tage oder wochenweise benötigt werden oder eine ungenutzte Kaltreserve darstellen liegen bei durchschnittlich einem Drittel der Gesamtkapazitäten Nicht einmal statistisch erfasst sind dabei die Reservekapazitäten in Form von Notstromaggregaten die in Krankenhäusern Telekommunikationseinrichtungen für die Wasserversorgung den Eisenbahnverkehr oder für Verwaltungseinrichtungen vorgehalten werden müssen und fast nie abgerufen werden Dieses Potenzial an dezentralen Aggregaten kann für den Energiewechsel aktiviert werden Daran wurde bisher kaum gedacht obwohl es in Deutschland ein prominentes Beispiel dafür gibt Im Reichstagsgebäude in Berlin wurde das Notstromaggregat ersetzt durch zwei mit Pflanzenöl betriebene Blockheizkraftwerke für die Strom und Wärmeversorgung wobei das öffentliche Stromnetz die Funktion einer Notstromversorgung ausübt Kein System der Energieversorgung kommt ohne Reserve und Speicherkapazitäten aus weder das herkömmliche noch eines auf der Basis erneuerbarer Energien Im konventionellen Modell findet die Speicherung von Energie im Bereich der Stromversorgung überwiegend vor deren Umwandlung in Strom statt Speicherung ist immer dann nötig wenn die Förderung der Energie und deren Einsatz nicht zeitgleich erfolgen Solche Speicher sind die Energietransportsysteme Kohlehalden oder Tanks Weil Sonnen und Windkraft nicht vor der Umwandlung in Strom gespeichert werden kann ist anstelle einer der Stromerzeugung vorgelagerten Speicherung eine nachgelagerte nötig Stromspeicherung gibt es auch im traditionellen Energiesystem nur ist die Notwendigkeit dafür geringer weil die Mittel und Spitzenlastkraftwerke zur Regelung eingesetzt werden Der Unterschied zu erneuerbaren Energien liegt also weniger im Speicherbedarf als vielmehr in der Speicherform und den dafür erforderlichen Investitionen Ein wesentliches Element des Systemwechsels ist es Grundlastkraftwerke durch schnell zuschaltbare Regelenergie zu ersetzen mithilfe eines intelligenten Netzmanagements modularer Stromerzeugungen um damit den Speicherbedarf generell zu reduzieren Der Einsatz spezifischer Speicher darf dabei nicht nach isolierten Investitionskosten kalkuliert werden Den Umwandlungsverlusten bei der Speicherung von Strom stehen die Energieverluste eines Grundlastkraftwerks gegenüber sowie der mangelhafte Effizienzgrad und die Kosten für nicht benötigte Reservekapazitäten der Grundlastkraftwerke In den Szenarien über erneuerbare Energien werden bisher Speichervarianten berücksichtigt wie sie für die konventionelle Stromversorgung in Höchstlaststunden eingesetzt werden Pumpspeicher und Druckluftkraftwerke Auch eine Speicherung mit herkömmlichen Batterien wäre möglich und wird gelegentlich praktiziert ist jedoch mit der überkommenen Batterietechnik wegen der geringen Ladezyklen und dem Energieaufwand nicht empfehlenswert In der Diskussion über Stromspeicher bleiben jedoch nicht nur viele neue Batterietechniken sondern auch zahlreiche neue Speichertechniken unberücksichtigt die in den von EUROSOLAR und dem Weltrat für erneuerbare Energien jährlich veranstalteten Internationalen Konferenzen zur Speicherung erneuerbarer Energien vorgestellt werden Die meisten sind im Stadium von Prototypen oder stehen kurz vor der Markteinführung Mit diesen Speicheroptionen entfällt jeder Grund dafür neue Atomkraftwerke oder Kohlekraftwerke errichten oder deren Laufzeiten zu verlängern Es entfallen auch die Gründe für die Installation weiträumig vernetzter Supergrids wie sie das Desertec Projekt oder die Nordsee Projekte vorsehen auf die ich im nächsten Kapitel eingehe Ob Atomkraftwerke Kohlekraftwerke oder die im 3 Kapitel genannten Supergrid Projekte Bei allen wird in einem Zeithorizont von fünfzig Jahren geplant alle werden für die Grundlastversorgung als unverzichtbar erklärt und bei allen wird in Bezug auf Stromspeicherung technikpessimistisch argumentiert Alle ignorieren die Optionsbreite der Speichertechnologien für erneuerbare Energien weil sonst die Begründung für die Großprojekte in sich zusammenfiele schließen Segment ID 11713 DIW CCTS keine Energiebrücke weiter lesen DIW CCTS keine Energiebrücke 24 September 2010 Das DIW Berlin warnt vor einem Scheitern der CCTS Technologie und kritisiert den vorliegenden Gesetzentwurf der Bundesregierung als unzureichend Die CO 2 Abscheidung sei als Energiebrücke in Deutschland ungeeignet so DIW Forschungsdirektor Christian von Hirschhausen Die Technologie habe sich als sehr unsicher und gleichzeitig sehr teuer herausgestellt Technische ökonomische und institutionelle Faktoren würden den Einsatz der CO 2 Abscheidung in Deutschland und Europa verhindern so von Hirschhausen Damit stehe auch die globale Bedeutung von CCTS für den Klimaschutz in Frage Als Gründe für ein mögliches Scheitern nannte er u a Schwierigkeiten bei der technischen Umsetzung der CO 2 Abscheidung ungelöste regulatorische Fragen des Transports eine deutliche Absenkung der zu erwartenden Speicherpotenziale sowie die starke Ablehnung der gesamten Prozesskette durch die Bevölkerung und einige Landespolitiker schließen Segment ID 11145 CCS kann schaden Wasserwirtschaft warnt weiter lesen CCS kann schaden 8 Juli 2010 Der Verband der norddeutschen Wasserwirtschaft Hamburg warnt vor unkalkulierbaren Risiken bei der CO 2 Speicherung in tiefen Gesteinsschichten Die Bundesregierung solle das CCS Gesetz deshalb nicht beschließen Die unterirdische Lagerung von CO 2 führe zu einer Verdrängung des stark salzhaltigen Wassers aus tiefen Schichten In der Folge komme es möglicherweise zu einer Versalzung und zur irreversiblen Kontamination des Grundwassers mit Schadstoffen Davon wären sämtliche Wasserversorger und damit auch alle versorgten Einwohner betroffen schließen Segment ID 10877 Kein CO 2 Klo in Friesland Energiewirtschaft und Politiker wollten die unterirdische Speicherung von CO 2 in einem Gesetz festschreiben Sie scheiterten am erfolgreichen Widerstand einer Bürgerbewegung aus Friesland Der Vorsitzende Werner Asmus beschreibt die Ereignisse 08 September 2009 Für erfolgreiches Wirtschaften und Geldverdienen zeigten die strebsamen Friesen stets Verständnis Was diesen besonnenen Menschenschlag jetzt innerhalb weniger Wochen mit einer unglaublichen Wucht zusammengeschmiedet und zu Demonstranten hat werden lassen ist die Absicht der RWE DEA oben im Norden zehn Kilometer vor der dänischen Grenze ein unterirdisches CO 2 Lager einzurichten Vorgaben der EU Die EU lässt künftig weitere Kohlekraftwerke nur zu wenn der Betreiber für den enormen CO 2 Ausstoß Zertifikate erwirbt oder das entstehende CO 2 unterirdisch einlagert CCS Technologie Der schwer durchschaubare und teure Markt für Verdreckungsrechte könnte die Kohlestromproduzenten im Wettbewerb zur alternativen Energie erheblich schwächen Alternativ greifen die Betreiber zu CCS obwohl der Einsatz dieser Technologie so ineffizient ist dass etwa jedes vierte Kraftwerk künftig nur benötigt würde um den Bedarf für den zusätzlichen Energieaufwand zu decken Das Projekt Zunächst ist ein Testkraftwerk mit Abscheidetechnik bei Hürth

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/CCS__2529/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | CO2
    stärkeren Düngemittelabsatz Vor dem Hintergrund der begonnenen Energiewende und des geringeren Stromanteils aus Kernkraft stellten die Zahlen einen Erfolg dar so das UBA Der stärkere Einsatz erneuerbarer Energien wirke sich positiv aus Die Ziele des Kyoto Protokolls könnten auch unter den neuen Bedingungen erreicht werden es seien aber weitere Maßnahmen notwendig So sollten die Menge an CO 2 Zertifikaten durch eine Verschärfung des europäischen Klimaschutzzieles verringert und Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur energetische Gebäudesanierung vorangebracht werden so das Amt Die Treibhausgasemissionen sanken 2011 im Vergleich zum Referenzjahr 1990 um 26 5 Damit wurde das Minderungsziel des Kyoto Protokolls von 21 erneut deutlich unterschritten Damit Deutschland das Kyoto Ziel erreicht dürfen die Treibhausgasemissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 jährlich den Wert von 974 Mio t CO 2 Äquivalente nicht überschreiten 2008 wurde dieses Ziel mit 976 Mio t nahezu erreicht 2011 unterschritt Deutschland den Wert um 58 Mio t Insgesamt summiert sich die jährliche Unterschreitung des Zielwerts in der Verpflichtungsperiode auf 154 Mio t CO 2 Äquivalente schließen Segment ID 12848 Der Einfluss der Finanzkrise CO2 Emissionen weiter lesen CO 2 Emissionen Der Einfluss der Finanzkrise 13 Dezember 2010 Die anthropogenen CO 2 Emissionen haben zwischen 1990 und 2009 um 35 Prozent zugenommen Zwischen 2008 und 2009 fand allerdings ein Rückgang um 1 3 Prozent statt Ohne China hätte der Anstieg seit 1990 nur 14 4 Prozent betragen Rechnet man die CO 2 Ausstöße der Volksrepublik aus der Bilanz heraus würde der Rückgang zwischen 2008 und 2009 sogar 4 1 Prozent betragen China verursachte 2009 allein 23 Prozent der weltweiten CO 2 Emissionen und damit deutlich mehr als die USA und doppelt so viel wie die ganze EU Betrachtet man allein die EU dann haben sich dort die CO 2 Emissionen seit 1990 um 13 Prozent verringert Allein zwischen

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/CO2__2759/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Elektrosmog - Gefahr von Elektromagnetische Feldern
    von Hochspannungsleitungen krebsauslösend wirken könnten Segment ID 7015 Elektrosmog BG Forschungsbericht erschienen Elektromagnetische Felder an Anlagen Maschinen und Geräten BIA Report 6 2003 weiter lesen Elektrosmog BG Forschungsbericht erschienen 30 November 2003 Ob Schweißanlage Handy oder Mikrowelle Elektromagnetische Felder sind allgegenwärtig Dies gilt für den Arbeitsplatz ebenso wie für die Freizeit Mögliche gesundheitliche Folgen vom Hautkribbeln bis zum Herzkammerflimmern hängen jedoch von der Stärke der elektromagnetischen Einwirkung ab So genannte elektromagnetische Gefahrbereiche in denen die Grenzwerte überschritten werden und in denen besondere Schutzmaßnahmen gelten sind Ausnahmen Hierzu zählen Punktschweißanlagen in der Automobilfertigung oder Trocknungsanlagen in der Textilindustrie Ob und in welchem Umfang elektromagnetische Felder für den Menschen zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führen und wie wirkungsvoller Schutz aussieht untersuchen die Berufsgenossenschaften schon seit vielen Jahren so Fritz Börner Fachmann für elektromagnetische Felder im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz BIA Sankt Augustin Wir freuen uns dass der Schutz vor elektromagnetischen Einwirkungen nach einer Entscheidung des EU Ministerrats nun auch auf europäischer Ebene verpflichtend werden soll In Deutschland bieten die Berufsgenossenschaften bereits seit 2001 praktische Hilfen für den Arbeitsschutz bei Gefährdungen durch elektromagnetische Felder an Unternehmer wie Arbeitnehmer finden Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen für den sicheren Umgang mit elektromagnetischen Feldern aber auch Informationen über zulässige Werte der elektrischen Feldstärke Gerade weil die Art und Weise in der das Thema seit einiger Zeit in der Öffentlichkeit diskutiert wird oft übertriebene Ängste schürt nehmen wir die Sorgen der Menschen sehr erst Aus unserer Sicht ist es besonders wichtig die bereits vorliegenden Erkenntnisse möglichst vielen zu vermitteln unterstreicht Börner Aus diesem Grund haben wir unser Wissen in einem neuen Report zusammen getragen in dem wir umfassend über das Thema elektromagnetische Felder an Anlagen Maschinen und Geräten informieren Der Bericht erläutert die physikalischen Grundlagen elektromagnetischer Felder beschreibt deren Wirkungen auf den Menschen und verweist auf geltende nationale europäische und

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Elektrosmog__1463/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Emissionshandel - Hande mit CO2-Austößen
    Einpreisung von sogenannten Opportunitätskosten durch reale Ersteigerungskosten ersetzt Der Preis bliebe der gleiche Alle Erfahrungen mit dem Strommarkt aber signalisieren Die Konzerne werden die Kosten zusätzlich auf die Preise aufschlagen Damit kauft letztlich der Verbraucher die Zertifikate über seine Stromrechnung Unterm Strich füllen die Bürger das Staatssäckel mit zusätzlichen gut 15 Milliarden Euro jährlich Weil sich die Ministerien über den reichen Geldsegen freuen und auch Brüssel daran teilhat gibt es kaum eine Diskussion über das Thema Verbraucher müssen sich jetzt gegen die Pläne wehren weil es in einem halben Jahr schon zu spät ist Kostenvorteil für Erneuerbare Die Verteuerung der Stromerzeugung durch fossile Energien bedeutet zwar einen größeren Kostenvorteil für Sonnen Wind und Atomkraftwerke Der Ausbau erneuerbarer Energien lässt sich allerdings über eine gesetzliche Abnahmevergütung erreichen ohne die gesamte nicht erneuerbare Stromerzeugung zusätzlich drastisch zu verteuern Das hat das Erneuerbare Energien Gesetz bewiesen Die insgesamt beabsichtigten Emissionsminderungen ließen sich durch einen klüger organisierten Emissionshandel auch mit einem Zehntel des Aufwands erreichen Das könnte entsprechend einem Vorschlag des Verbands der Industriellen Kraftwirtschaft VIK folgendermaßen geschehen Die Emisssionszertifikate bleiben kostenlos und werden entsprechend der Benchmark und dem tatsächlichen Produktionsvolumen zugeteilt Das würde verhindern dass die Strompreise aufgrund zusätzlicher Kosten unnötig in die Höhe schnellen Allerdings würde die Zuteilung so erfolgen dass sie nicht zwingend den Bedarf deckt Als Benchmark müsste vielmehr eine besonders effiziente Stromproduktion gelten um auf diese Weise das gesetzte Emissionsminderungsziel zu erreichen Wer die Benchmark nicht erreicht muss zusätzliche Zertifikate kaufen Einpreisung von kostenlosen Zertifikaten verhindern Anders als derzeit üblich können die Konzerne die kostenlos entsprechend der tatsächlichen Produktion zugeteilten Zertifikate dann nicht über die Strompreise an die Kunden weitergeben Die Entscheidung ein kostenlos erhaltenes Zertifikat entweder zu verkaufen oder für die Stromherstellung zu verwenden stellt sich nicht denn ein Unternehmen das sich so verhält erhielte in Zukunft weniger Zertifikate Eine Produktionsdrosselung würde keine zusätzlichen Zertifikate freisetzen Die Entscheidung die Zertifikate entweder in der eigenen Produktion einzusetzen oder zu verkaufen entfällt damit So belasten mögliche Zertifikatskosten nicht mehr die Stromproduktion Wie entsteht die Emissionsminderung Für jede erzeugte Produktionseinheit etwa Strom wird eine bestimmte Zertifikatsmenge Benchmark kostenlos zugeteilt Ein Teil der Firmen produziert besser als die Benchmark und kann Zertifikate an die Firmen verkaufen die schlechter abschneiden und deshalb Zertifikate zukaufen müssen Senkt man die Benchmark dann verknappt man das Angebot an Zertifikaten und erhöht die Nachfrage Der Preis steigt und nicht mehr alle können die gewünschte Menge an Zertifikaten erwerben Die Firmen die am meisten Zertifikate brauchen werden als erste leer ausgehen und müssen ihre Produktion drosseln Alternativ könnte der Hersteller die Stromnachfrage auch durch effizientere Kraftwerke decken Das bewirkt die beabsichtigte Emissionsminderung Erste Erfolge Der Regionalausschuss des Europaparlaments konnte von der neuen Regelung bereits überzeugt werden Es ist zu hoffen dass auch andere Entscheidungsträger folgen werden Letztlich ist es auch eine Sache der betroffenen Verbraucher politischen Druck für eine vernünftige Lösung aufzubauen Weitere Infos unter www vik de schließen Segment ID 7376 Deutscher Emissionshandel vierzigfach überteuert 2 Jan 2007 Zwei prominente Energiewissenschaftler haben einevernichtende Kritik des deutschen Emissionshandelssystemsveröffentlicht weiter lesen Deutscher Emissionshandel vierzigfach überteuert Zwei prominente Energiewissenschaftler haben eine vernichtende Kritik des deutschen Emissionshandelssystems veröffentlicht 2 Januar 2007 Die Strompreise fielen nach der Liberalisierung im Jahr 1998 für Großkunden um fast 50 Prozent für Privatkunden um 25 Prozent und sind seither ständig angestiegen Die kostenlos erhaltenen Emissionszertifikate haben die Stromkonzerne auf die Strompreise aufgeschlagen Denn andernfalls sei es wirtschaftlicher die Emissionszertifikate zu verkaufen und ein Kraftwerk nicht einzusetzen Ein solches Verhalten ist deshalb möglich weil die Netzbetreiber den Strom zu jedem Preis erwerben müssen um die Stromnachfrage zu bedienen Andere Industriezweige können den Zertifikatpreis nicht an die Kunden weitergeben weil sich deren Kunden an anderen Märkten eindecken würden Im Jahr 2005 hatten die Stromkunden dadurch höheren Strombeschaffungskosten von fast 5 7 Milliarden Euro Diese Kosten werden sich in den Folgejahren nahezu verdoppeln Emissionshandel 1 100 Euro je Tonne CO 2 Durch den Emissionshandel werden die CO 2 Emissionen in Deutschland um fünf Millionen Tonnen vermindert Für jede Tonne verminderter CO 2 Emissionen zahlen Verbraucher im Jahr 2005 1 100 Euro und in den Jahren 2007 und 2008 sogar über 2 000 Euro Zum Vergleich Der weltweite CO 2 Ausstoß wächst gleichzeitig jährlich um eine Milliarde Tonnen also um das 200 fache an EEG 57 Euro je Tonne CO 2 Auch der Ausbau der Erneuerbaren Energien kostet Geld und vermindert CO 2 Emissionen Im Jahr 2005 wurden durch die Förderung erneuerbarer Energien nach dem EEG 41 Millionen Tonnen CO 2 eingespart also achtmal mehr als durch den CO 2 Emissionshandel Die Kosten dafür lagen bei 2 7 Milliarden Euro Förderung von 9 5 Ct kWh abzüglich Wert des erzeugten Strom von 4 4 Ct kWh Daraus ergeben sich Kosten für jede verminderte Tonne CO 2 von 57 Euro Das ist ein Zwanzigstel des Betrages den eine Tonne Emissionsminderung durch den Emissionshandel kostet Stromerzeugungskosten überhöht Im Strommarkt gibt es so Schlemmermeier und Schwintowski ein einzigartiges Ungleichgewicht zwischen Erzeugern und Verbrauchern Die Marktmacht der Erzeuger bei der Preisgestaltung ist genauso groß wie die Ohnmacht der Konsumenten die den Strom kaufen müssen Die Folgen sind dass die Erzeuger im Rahmen eines gigantischen Umverteilungsprozesses in absehbarer Zukunft einen Gewinnzuwachs von rund zehn Milliarden Euro haben werden dem beim Konsumenten ein gleich hoher Kostenzuwachs gegenübersteht Und Obwohl der deutsche Kraftwerkspark weitgehend abgeschrieben ist erwirtschaftet ein Steinkohlekraftwerk bereits heute rund 80 Prozent der Vollkosten eines neuen Steinkohlekraftwerks Die Ursache hierfür ist die Marktmacht der vier großen deutschen Stromproduzenten Mit einem Marktanteil von zusammen knapp 90 Prozent sind sie in der Lage nicht nur die Kosten des abgeschriebenen Kraftwerks zu verdienen sondern zudem auch noch bereits heute die Kapitalkosten eines neuen Steinkohlekraftwerks Die hohen Strompreise haben also zwei kumulierende Ursachen zum einen die unentgeltliche Zuteilung der CO 2 Zertifikate und die speziellen Marktbedingungen des Produkts Strom und zum anderen die Marktmacht der vier großen deutschen Stromerzeuger Rechtlich unvereinbar mit Effizienzprinzip Das Emissionshandelssystem setzt in Deutschland eine entsprechende EU Richtlinie um Wir könnten jedoch die von der EU geforderten CO 2 Einsparungen von jährlich fünf Millionen Tonnen mit einem Aufwand von 250 Millionen Euro erreichen bezahlen aber für das Emissionshandelssystem zwischen fünf und zehn Milliarden Euro Aus dem Wirtschaftlichkeits und Wirksamkeitsgebot der europäischen Verfassung folgt dass kein Staat zu einer Maßnahme gezwungen werden kann die dieser Mitgliedsstaat auf anderem Wege schon erfüllt hat oder mit wesentlich geringerem Aufwand erfüllen könnte Emissionshandel rechtswidrig und nichtig Bei der kostenlosen Zuteilung von Emissionszertifikaten handelt es sich zudem um staatliche Beihilfen im Sinne des europäischen Rechts Diese Beihilfen sind bisher nicht notifiziert nach Art 88 EG und damit nichtig folglich also auch zurückzuzahlen Eine Notifizierung kommt nicht in Betracht weil das Ausmaß der Beihilfe mit dem Verhältnismäßigkeitsprinzip kollidiert Ein Handelssystem darf nicht praktiziert werden wenn es ein alternatives System gibt das 20 bis 40 mal billiger ist Folglich spricht alles dafür dass das Emissionshandelssystem beihilferechtswidrig und somit nichtig ist Netze gehören in Verbraucherhand Nach der Klubgütertheorie des Nobelpreisträgers Buchanan sollte derjenige Eigentümer eines Netzes sein der das größte Interesse an niedrigen Netzentgelten und funktionierendem Wettbewerb hat Das sind im Regelfall die Verbraucher Ihnen müsste man also die Eigentumsrechte am Netz zuweisen so Schlemmermeier und Schwintowski Entflechtungen ermöglichen Es wäre auch sinnvoll die Marktmacht der vier großen Stromkonzerne abzubauen indem diese zur Veräußerung von Kraftwerken gezwungen werden In den USA kann der Staat derartige Entflechtungen anordnen Auch in Deutschland ist es unumgänglich ein entsprechendes auf die Stromwirtschaft unwendbares Instrumentarium zu schaffen wie bspw durch die Novellierung des Kartellrechtes Abmahnung möglich Nach Ansicht der Autoren ist die Einpreisung von kostenlosen Emissionszertifikaten ein Verstoß gegen die Regeln des Wettbewerbs und kann abgemahnt werden Die Unternehmen könnten auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden Das Bundeskartellamt führt derzeit ein Verfahren durch Das Bundesamt für Finanzdienstleistungen könnte wegen Verstoß gegen das Wertpapierhandelsgesetz tätig werden Emissionshandel aussetzen Die Studie empfiehlt bis zum Abschluss der Missbrauchsverfahren durch das Bundeskartellamt den Emissionshandel auszusetzen Das CO2 Einsparziel würde durch das EEG erreicht Da dann die Emissionszertifkate nicht mehr handelbar wären stellen sie keine Kosten mehr dar und die Strompreise müssten entsprechend sinken Wäre das nicht der Fall dann müsste das Bundeskartellamt erst recht und massivst eingreifen Auch die EU Kommission könnte gegen das Viereroligopol vorgehen weil hier ein europaweit abgestimmter Missbrauch vorliegen könnte Außerdem müsste die Bundesrepublik die bisher entstandenen Windfallprofits als unrechtmäßig gewährte Beihilfe zurückfordern Tut sie das nicht so verletzt sie den Europäischen Vertrag die Kommission kann sodann ein Vertragsverletzungsverfahren eröffnen Das deutsche Handelssystem für Emissionszertifikate Rechtswidrig Zeitschrift für neues Energierecht Heft 10 3 2006 S 195 199 Der eine Autor Ben Schlemmermeier ist Geschäftsführer der LBD Beratungs gesellschaft Berlin der andere Prof Dr Hans Peter Schwintowski ist Direktor des Instituts für Energie und Wettbewerbsrecht an der Humboldt Universität Berlin schließen Segment ID 5731 Briten verkaufen Verschmutzungsrechte 4 Juli 2006 Anders als die Deutschen wollenGroßbritannien Frankreich und DänemarkKohlendioxid Zertifikate nicht verschenken weiter lesen Briten verkaufen Verschmutzungsrechte Anders als die Deutschen wollen Großbritannien Frankreich und Dänemark Kohlendioxid Zertifikate nicht verschenken 4 Juli 2006 Bernward Janzing berichtet in der Zeitung TAZ über den Verkauf von Emissionsrechten in Europa Wie die allermeisten EU Staaten hatte bislang auch Großbritannien seine Zertifikate den Konzernen kostenlos geschenkt Das ändert sich nun Der Entscheid der Londoner Regierung beschert dem Staat Zusatzeinnahmen und reduziert zugleich die Mitnahmeeffekte betroffener Konzerne 7 Prozent der Emissionsrechte werden öffentlich versteigert was rund 17 Millionen Tonnen CO 2 jährlich entspricht Legt man den aktuellen Zertifikatspreis von 16 Euro je Tonne zugrunde wird das Königreich dadurch um etwa 270 Millionen Euro jährlich reicher Der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel SPD verzichtete kürzlich mit der ökonomisch unhaltbaren Begründung dadurch die Energiepreise zu verteuern Verschenkt oder verkauft die Erfahrungen aus der ersten Handelsperiode zeigen dass das der Strompreisentwicklung egal ist Denn egal wie die Konzerne zu den Zertifikaten kommen eingepreist werden sie so oder so Diese Erfahrung missfällt den Finanzministern der EU Staaten zunehmend Deshalb sind die Briten nicht die Einzigen die Emissionspapiere verkaufen wollen Auch in Frankreich deutet sich an dass der Staat statt wie bisher alle Rechte zu verschenken diese verkaufen will Ohnehin dürfen nach EU Vorgaben nur zehn Prozent der gesamten Emissionsrechte versteigert werden Auch Dänemark und Irland werden vermutlich Zertifikate verkauft Dänemark hatte bereits in der ersten Stufe des Kioto Protokolls fünf Prozent seiner Emissionsrechte versteigert Diskutiert wird der anteilige Verkauf zudem in Luxemburg und Schweden Nicht nur für den Staatshaushalt sondern auch für den Klimaschutz wird der Verkauf attraktiv wenn der Staat das eingenommene Geld für entsprechende Investitionen nutzt Dänemark hat solche Pläne bereits geäußert Zum Start der ersten Handelsperiode 2005 hatten 4 von 25 Staaten versteigert neben Dänemark auch Ungarn Litauen und Irland Dass Irland diesmal ähnlich vorgehen wird gilt als sicher Auch Litauen hatte den Verkauf von 1 5 Prozent der Rechte überwiegend mit den Kosten der Administration begründet Eigentlich hätten die so genannten Allokationspläne nationale Vorschriften für den Handel mit CO 2 Zertifikaten bis zum 1 Juli Brüssel zur Genehmigung vorgelegt werden müssen Doch bislang gingen lediglich die Unterlagen aus Estland und Deutschland bei der EU ein Im Juli dürften eine ganze Reihe folgen Vielleicht ist Klimaprimus Deutschland mit seiner Geschenkpraxis dann bloß noch der Klassentrottel taz vom 4 7 2006 S 8 102 Z TAZ Bericht BERNWARD JANZING schließen Segment ID 5315 CO2 Handel umstritten 11 März 2005 Zum Beginn des Handels mitEmissionszertifikaten an der Leipziger Strombörse EEX strittenUnternehmen und Politiker um die Wirksamkeit dieses Instruments weiter lesen CO 2 Handel umstritten 11 März 2005 Zum Beginn des Handels mit Emissionszertifikaten an der Leipziger Strombörse EEX stritten Unternehmen und Politiker um die Wirksamkeit dieses Instruments Ernst Ulrich von Weizsäcker Vorsitzender des Umweltausschusses des Bundestages sagte er habe zwar keine Bedenken dass die deutsche Industrie die Klimaziele des Kyoto Protokolls erreichen werde der Handel müsse aber mittelfristig auf den Flug und Autoverkehr ausgeweitet werden Als Benachteiligter des CO 2 Handels sieht sich die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft Mibrag Sie werde Zertifikate für rund 100 000 t CO 2 zukaufen müssen um ihre Kraftwerke in der bisherigen Auslastung und Effizienz weiter betreiben zu können Michael Kauch von der FDP Bundestagsfraktion betonte Ziel des Emissionshandels sei es in Branchen wie der Braunkohleförderung technische Innovationen auszulösen Beim Emissionshandel werde bisher das Erdgas als Energieträger gegenüber der Braunkohle bevorzugt schließen Segment ID 3938 Emissionshandel an der EEX gestartet 9 März 2005 Am Mittwoch hat die European Energy ExchangeAG EEX in Leipzig die europaweit erste börsliche Spotauktionfür EU Emissionsrechte gestartet weiter lesen Emissionshandel an der EEX gestartet 9 März 2005 Am Mittwoch hat die European Energy Exchange AG EEX in Leipzig die europaweit erste börsliche Spotauktion für EU Emissionsrechte gestartet Von den 112 Spotmarktteilnehmern der EEX sind 37 Unternehmen neben dem Handel mit Strom auch für den Handel mit Emissionsrechten freigeschaltet Ein EU Emissionsrecht berechtigt zur Emission von einer Tonne CO 2 Der erste ermittelte Preis lag bei 10 40 Euro pro EU Emissionsrecht schließen Segment ID 3945 CO2 Preis täglich 4 November 2004 Seit gestern veröffentlicht die LeipzigerEuropean Energy Exchange AG EEX an jedem Handelstag einenReferenzpreis für den europaweiten Handel mit CO2 Zertifikatengegen 16 Uhr über www eex de weiter lesen CO2 Preis täglich 4 November 2004 Seit gestern veröffentlicht die Leipziger European Energy Exchange AG EEX an jedem Handelstag einen Referenzpreis für den europaweiten Handel mit CO 2 Zertifikaten gegen 16 Uhr über www eex de Zum Start nehmen an der Ermittlung des Index die Elektrizitäts Gesellschaft Laufenburg E ON Sales Trading Essent Energy Trading RWE Trading und Vattenfall Europe Trading teil und melden als besonders betroffene Marktteilnehmer die von ihnen abgeschlossenen Geschäfte Die EEX errechnet den volumengewichteten Durchschnitt als CO 2 Index Neben Strom und Stromfutures wird sie ab November auch Optionen auf Strom und ab Anfang 2005 CO 2 Emissionszertifikate handeln schließen Segment ID 3598 Ulm belohnt 4 Februar 2005 Während die großenEnergieversorgungsunternehmen überlegen ob sie die Ergebnisseder Zuteilung von Emissionszertifikaten im Rahmen des zuJahresanfang gestarteten bundesweiten Emissionshandels anfechten sind andere zu weiter lesen Ulm belohnt 4 Februar 2005 Während die großen Energieversorgungsunternehmen EVU überlegen ob sie die Ergebnisse der Zuteilung von Emissionszertifikaten im Rahmen des zu Jahresanfang gestarteten bundesweiten Emissionshandels anfechten sind andere sehr zufrieden So werden Kraftwerke die die Umwelt stärker entlasten als vom Gesetz vorgeschrieben belohnt Die SWU Energie zum Beispiel Tochter der SWU Stadtwerke Ulm Neu Ulm bekam für ihr 27 MW Heizkraftwerk in Neu Ulm von der Deutschen Emissionshandelsstelle in Berlin für die erste Handelsperiode bis 2007 mehr Zertifikate zugeteilt als für den Betrieb erforderlich Das Heizkraftwerk HKW war zuvor von einer Berliner Fachagentur begutachtet worden Die überschüssigen Zertifikate können nun europaweit an andere Kraftwerksbetreiber oder auf einer speziellen Börse verkauft werden Grund für die Sonderzuteilung ist die Umstellung auf Kraft Wärme Kopplung KWK 1999 hat die SWU Energie das nach dem Abzug der US Truppen übernommene HKW mit vier modernen Gasmotoren nachgerüstet um Strom und Wärme gleichzeitig zu erzeugen Dadurch gingen die CO 2 Emissionen um fast die Hälfte zurück Das HKW liefert pro Jahr 42 Mio kWh Strom und 50 Mio kWh Wärme und setzt rund 85 des eingesetzten Erdgases in nutzbare Energie um Kraftwerke ohne KWK nutzen im Schnitt weniger als die Hälfte des eingesetzten Brennstoffs Deutschland muss bis 2012 insgesamt 21 weniger CO 2 ausstoßen als 1990 Bisher sind rund 19 erreicht schließen Segment ID 3886 NAP mit Auflagen 7 Juli 2004 Die EU Kommission hat acht nationaleZuteilungspläne für CO2 Emissionszertifikate NAP genehmigt Fünf Pläne Dänemark Irland Niederlande Slowenien und Schweden wurden ohne weitere Auflagenangenommen weiter lesen NAP mit Auflagen 7 Juli 2004 Die EU Kommission hat acht nationale Zuteilungspläne für CO2 Emissionszertifikate NAP genehmigt Fünf Pläne Dänemark Irland Niederlande Slowenien und Schweden wurden ohne weitere Auflagen angenommen die übrigen drei Deutschland Österreich und Großbritannien unter der Voraussetzung dass bestimmte technische Änderungen vorgenommen werden In Deutschland betreffe das unter anderem die Kraft Wärme Kopplung Wenn weniger Energie im KWK Modus produziert wird als bei Zuteilung der Emissionszertifikate angenommen müsse das nachträglich berücksichtigt werden Auch die Zuteilung von Emissionserlaubnissen an mögliche neue Marktakteure hält die Kommission noch nicht für optimal geregelt BMU zufrieden Als erfreuliches und richtungweisendes Signal bezeichnete es Bundesumweltminister Jürgen Trittin dass die EU Kommission den deutschen nationalen Allokationsplan insgesamt genehmigt habe insbesondere das Kernstück des Plans die Übertragungsregelung sei unverändert akzeptiert worden Damit werde der aus Klimaschutzgründen notwendige Anreiz zur Erneuerung und Modernisierung des Kraftwerksparks in Deutschland gegeben Beim Ersatz alter ineffizienter Anlagen durch neue hocheffiziente dürfen vier Jahre Zertifikate behalten werden danach gilt für 14 Jahre eine Befreiung von Minderungspflichten schließen Segment ID 3304 NAP geändert 28 Mai 2004 In fünf Punkten haben SPD und Grüne denRegierungsentwurf zum Gesetz über den NationalenAllokationsplan NAP ergänzt weiter lesen NAP geändert 28 Mai 2004 In fünf Punkten haben SPD und Grüne den Regierungsentwurf zum Gesetz über den Nationalen Allokationsplan NAP ergänzt Am Freitag wird der Bundestag über die Zuteilung der CO 2 Rechte entscheiden Es bleiben die ausgehandelten geringeren Anforderungen an die Industrie die Übertragungsregeln sowie die kostenlosen Emissionsrechte über 1 5 Mio t CO 2 pro Jahr für E ON und EnBW für den Ersatz ihrer KKW Stade und Obrigheim Modifiziert wurden die Härtefallregel die Modernisierungsklausel und die Regelung zu Vorleistungen Firmen deren Anlagen 25 mehr ausstoßen als in den Basisjahren erhalten extra Verschmutzungslizenzen zugeteilt wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen Bislang lag die Grenze bei 30 Außerdem bekommen neue Investoren in jedem Fall Emissionsrechte Sollten dazu mehr nötig werden als die reservierten 3 Mio t CO 2 kauft die KfW Bank Rechte und schenkt sie den Investoren Eine verschärfte Malus Regel zieht Braunkohlekraftwerken 15 der Emissionsrechte ab wenn ihr Wirkungsgrad unterhalb 31 liegt Dies traf bisher 16 rund fünfzig Jahre alte Kraftwerke Nun gilt die Regel ab 2010 für Kraftwerke mit weniger als 32 Effizienz wodurch fünf weitere Kraftwerke von RWE dazukommen Die Vorleistungen der ostdeutschen Stadtwerke werden als early actions besser gewürdigt Außerdem gibt es nun ein Ziel für Verkehr und Haushalte Der CO 2 Ausstoß von Autos und Heizungen muss bis 2012 auf 349 Mio t CO 2 gesenkt werden das entspricht einer Minderung um 6 schließen Segment ID 3099 Deutschlands Regeln für den Nationalen Allokationsplan 1 April 2004 Erste Zusammenfassung und Bewertung des WWF derzentralen Ergebnisse weiter lesen Deutschlands Regeln für den Nationalen Allokationsplan Erste Zusammenfassung und Bewertung

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  • energieverbraucher.de | Entropie - Unumkehrbarkeit eines Vorgangs
    noch nicht eingenickt war der weiß auch dass jede energieumformende Einrichtung niemals nicht verlustfrei arbeiten kann In irgendeiner Form wird immer Energie in eine nicht gewollte andere Energieform umgewandelt etwa durch die Reibung Oder den elektrischen Widerstand in Geräten Bereits diese beiden Punkte decken 99 der bekannten Physik ab denn Reibung ist in jedem Prozess vorhanden und wenn s Rollreibung ist und bei elektrischer Energie ist es eben als Äquivalent der Widerstand Meistens entsteht bei diesen beiden Punkten Wärme als nicht erwünschte Energieform die ja letztendlich für den Prozess verlustig geht aber natürlich bekannt ist wohin sie entschwindet Energie die nicht mehr für den Menschen nutzbar ist bzw auch in keiner energieumformenden Einrichtung mehr verwendet werden kann wird als Entropie bezeichnet ganz primitiv gesprochen Lange Rede kurzer Sinn Der Mensch bläst seit den letzten 100 150 Jahren weit mehr Energie hinaus als die Erde in der selben Zeit aufgenommen hat Das verbrannte Erdöl dessen Energie ja über Millionen von Jahren gespeichert wurde wird innerhalb kürzester Zeit verbraucht und dessen Energie schlagartig abgegeben der Energiehaushalt der Erde ist also beeinträchtigt Es hat nichtmal unbedingt was mit CO 2 co zu tun wenn wir mehr Energie umwandeln als die Erde effektiv aufnimmt und abgeben kann erwärmt sich zwangsläufig der Planet einfach WEIL eine grundlegende Energieform nunmal die der Wärmeenergie ist Fast alle Energie die umgewandelt wird wird irgendwann einmal in Wärme umgesetzt Es ist natürlich schwer vorstellbar dass ein paar Menschen mit ihren Feuerchen und ihrer Industrie den Energiehaushalt eines ganzen Planeten zum kippen bekommen könnten Andererseits ist die Erde erst seit gut 100 Jahren von MEHR als 1 Mrd Menschen bewohnt und genaugenommen wird erst seit dem letzten Weltkrieg ohne Ende Energie umgesetzt Die MASSE der Menschen die Energie umwandeln und die schiere Menge an Energie die jeder einzelne verbraucht ergibt

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  • energieverbraucher.de | "Faktor Vier" - Vision zur Emissionsminderung
    Staaten dem Protokoll beigetreten den Entwicklungsländern wurden jedoch keine Verpflichtungen auferlegt Deutschland hat den Treibhausgas Ausstoß im Wesentlichen wegen der Schließung ostdeutscher Betriebe bereits um 19 reduziert bis 2012 aber 21 zugesagt Der Rest soll aus dem Emissionshandel und Einsparungen in Haushalten durch Wärmedämmung und Gebäudesanierung kommen Österreich Italien oder Japan sind weit von ihrem Ziel entfernt Das ursprüngliche Ziel der Industrieländer die Emissionen von 1990 bis 2012 um mindestens 5 zu verringern wird voraussichtlich bei weitem nicht erreicht vor allem weil die USA als größter CO 2 Produzent ausgestiegen sind Durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch Russlands sind dessen Emissionen von 1990 bis 2001 um 38 gesunken es kann damit Emissionsgutscheine an andere Länder verkaufen Als Einstieg in den Emissionshandel stellt das russische Naturschutzministerium Mitte 2006 ein Verzeichnis über alle Treibhausgas Emissionen zusammen schließen Segment ID 3909 Kyoto Protokoll bald in Kraft 26 11 04 Übergabe des internationale Dokuments zum Klimaschutz weiter lesen Kyoto Protokoll bald in Kraft 26 November 2004 Mit der Übergabe der russischen Ratifizierungsurkunde für das Kyoto Protokoll an UN Generalsekretär Kofi Annan tritt das internationale Dokument zum Klimaschutz am 16 Februar in Kraft Bundesumweltminister Jürgen Trittin begrüßte den Schritt als Meilenstein des internationalen Umweltvölkerrechts Deutschland wolle auch in den anstehenden Verhandlungen seine Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz wahrnehmen Als mittelfristige Zielmarke für die Bundesrepublik nannte er eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 40 wenn die EU sich auf ein Minderungsziel von 30 verständige schließen Segment ID 3652 Industrie verfehlt Zusage 16 02 04 Entgegen ihrer Zusage erhöhte die Industrie ihre CO2 Emission weiter lesen Industrie verfehlt Zusage Vor drei Jahren sagte die deutsche Industrie zu ihren CO 2 Ausstoß gegenüber 1998 bis 2005 um 20 Mio t zu senken Entgegen dieser Selbstverpflichtung erhöhte sich ihr CO2 Ausstoß nach Auskunft des Bundesumweltministeriums zwischen 2000 und 2002 um insgesamt 15 Mio t CO 2 16 Februar 2004 Die durchschnittlichen Emissionen der Jahre 2000 bis 2002 sollen Grundlage für die kostenlose Zuteilung von CO 2 Zertifikaten für den Emissionshandel werden der 2005 beginnt Als Vorbereitung sind nun die tatsächlichen Emissionen der 2600 beteiligten Anlagen erhoben worden Alle zusammen bliesen von 2000 bis 2002 durchschnittlich 501 Mio t CO 2 pro Jahr in die Luft Die Industrie steigerte damit ihre CO 2 Emissionen von 491 Mio t in 2000 auf 506 Mio t in 2002 Ziel ihrer Selbstverpflichtung ist es die Emissionen bis 2005 auf 488 Mio t und bis 2010 auf 463 Mio t zu senken Grundlage sind die 508 Mio t des Jahres 1998 Der BDI weist die Vorwürfe zurück Die Zahlen stellten nur eine Momentaufnahme dar Zieljahr sei 2010 Abweichungen nach unten oder oben bis dahin seien selbstverständlich Die Wirtschaft werde ihre Vereinbarungen erfüllen Die deutsche Industrie habe ihren CO 2 Ausstoß seit 1990 um 33 vermindert die Energiewirtschaft um 17 Bei den Verhandlungen über den Emissionshandel war zwischen Umweltminister Trittin und den Wirtschaftsverbänden ein Streit um die Menge an kostenlos zugeteilten Verschmutzungsrechten entbrannt die Gespräche wurden abgebrochen Auch das Wirtschaftsministerium hatte die Pläne des Umweltministeriums kritisiert schließen Segment ID

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