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  • energieverbraucher.de | Die Energiewende
    Strompreis berücksichtigt verursachten konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom 2015 eine finanzielle Mehrbelastung von 11 Cent pro kWh so die Studie Was Strom wirklich kostet die das Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft FÖS im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt hat Fazit Nicht die erneuerbaren Energien sind die Preistreiber vielmehr ersetzen sie Energieträger mit weitaus höheren Folgekosten Müssten Energieversorger die Zusatzkosten der Stromerzeugung in ihre Kalkulation aufnehmen seien erneuerbare Energien größtenteils schon heute wettbewerbsfähig heißt es Während pro Jahr knapp 20 Mrd Euro per EEG in den Ausbau erneuerbarer Energien fließen beliefen sich die versteckten Zusatzkosten für konventionelle Energieträger 2014 und 2015 auf je rund 40 Mrd Euro Darin enthalten seien sowohl staatliche Subventionen und finanzielle Vergünstigungen als auch externe Kosten für Umweltschäden oder die Endlagerung von Atommüll so die Studie Erneuerbare Energien seien unterm Strich auch deutlich kostengünstiger als Kohle und Atom folgert Greenpeace Energy Weil die hohen Kosten von Kohle und Atom aber nur indirekt über Steuern und Abgaben bezahlt würden könne sie der Verbraucher nicht auf der Stromrechnung erkennen In Wahrheit sei die Konventionelle Energien Umlage doppelt so hoch wie die EEG Umlage Und während die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen in den letzten Jahren immer günstiger geworden sei könnten sich konventionelle Kraftwerke kaum noch refinanzieren schließen Segment ID 15518 Weltweiter Sonnenaufgang Sonnenuntergang in Deutschland Ein Kommentar von Franz Alt weiter lesen Weltweiter Sonnenaufgang Sonnenuntergang in Deutschland Ein Kommentar von Franz Alt 19 Dezember 2014 Im Jahr 2012 geriet die Solarbranche weltweit in die Krise Zuvor waren die Sonnenkönige binnen weniger Jahre aufgeblüht Doch Überkapazitäten und politische Entscheidungen sorgten dafür dass die Firmen ihre Produkte nur noch unter Herstellungskosten verkaufen konnten Das führte weltweit zu einem Konsolidierungsprozess Franz Alt ist ein bekannter Fernsehjournalist Buchautor und angeseher Solarexperte Aktuelle Beiträge veröffentlicht er auf seiner Website www sonnenseite com Doch jetzt sagen Experten der Branche einen neuen Boom voraus 2012 wurden Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 30 Gigawatt 30 000 000 Kilowatt verkauft 2014 sollen es 47 Gigawatt werden Und für 2018 gar 70 Gigawatt So sehen das kalifornische Marktforschungszentrum IHS und andere Experten die Entwicklung Hauptgewinner dieser sonnigen Aussichten sind China die USA Taiwan und Japan Japan hat hohe Einspeisevergütungen in Anlehnung an das frühere EEG in Deutschland eingerichtet Die US Regierung bietet den Solarfreunden hingegen steuerliche Vorteile Noch im Jahr 2009 haben China und Taiwan 90 Prozent ihrer PV Produktion exportiert hauptsächlich nach Deutschland und Spanien Doch 2013 gingen allein in China bereits 12 Gigawatt Leitung ans Netz Da fiel Deutschland unter Wirtschaftsminister Philipp Rösler bereits auf einen Mittelplatz zurück Zuvor war Deutschland unangefochten Solarweltmeister Inzwischen sieht Chinas Plan vor dass 2017 im Reich der Mitte allein 70 Gigawatt Solarkraftwerke am Netz sein werden Doch hierzulande wird die Solarindustrie nach wie vor ausgebremst Im Unterschied zu China USA und Japan begreift die derzeitige deutsche Regierung einfach nicht die Chancen dieser für die ganze Welt zentralen Zukunftstechnologie Der Bundesverband der deutschen Solarwirtschaft stellte fest 2013 sind in Deutschland 60 Prozent weniger Photovoltaik Anlagen als im Vorjahr installiert worden und 2014 werden es nochmal entschieden weniger als 2013 sein Die Einspeisevergütung pro Kilowattstunde Solarstrom liegt hierzulande derzeit bei durchschnittlich nur zwölf Cent In den USA konnte die PV Branche im letzten Jahr einen Zuwachs von 41 Prozent verzeichnen und in diesem Jahr sollen es nochmal 25 Prozent mehr sein Die deutschen Solarfabriken einst Lokomotive des Solarbooms spielen inzwischen auf dem Weltmarkt nur noch eine Nebenrolle Zwei der zehn größten PV Hersteller kommen aus Nordamerika und acht aus Asien Die großen Solarfirmen in China erwarten 2014 ein Plus von 40 Prozent China Japan und die USA übernehmen jetzt die Vorteile der Photovoltaiktechnik welche die deutschen Stromverbraucher bisher finanziert haben und die von deutschen Solaringenieuren entwickelt worden ist Dabei werden auch die ökonomischen Vorteile der erneuerbaren Energien immer deutlicher Trotz schwieriger politischer Rahmenbedingungen entwickeln sich an den Börsen die nachhaltigen Investments erfolgreicher als die herkömmlichen schließen Segment ID 15374 Repräsentative Umfrage Energiewende als Fremdwort weiter lesen Energiewende als Fremdwort 18 Dezember 2014 Hierzulande in aller Munde bei unseren Nachbarn dagegen weitgehend unbekannt die Energiewende Laut einer von der BP Europa initiierten repräsentativen Umfrage in Frankreich den Niederlanden Dänemark Polen und der Schweiz haben 63 Prozent der Befragten noch nie etwas von der Energiewende in Deutschland gehört Ohne den Begriff Energiewende zu kennen stimmt jedoch eine Mehrheit ihren zentralen Zielen zu Die Frage ob die deutsche Energiewende mit ihren zentralen Zielen als ein erstrebenswertes Modell für das eigene Land gesehen wird trifft auf hohe Zustimmungswerte bei den Befragten Polen ist Spitzenreiter mit einer Zustimmung von insgesamt 71 Prozent gefolgt von der Schweiz mit 61 Prozent Auch in Frankreich äußern sich immerhin 50 Prozent der Befragten positiv schließen Segment ID 15376 Deutsche mit Energiepolitik unzufrieden Umfrage Energiewende weiter lesen Deutsche mit Energiepolitik unzufrieden 13 Dezember 2014 Ein Jahr nach der Bundestagswahl sind 78 Prozent der Deutschen mit der Energiepolitik der Bundesregierung unzufrieden Das ergab eine repräsentative Umfrage 66 Prozent der Befragten meinten die Kosten der Energiewende laufen aus dem Ruder 75 Prozent sind überzeugt dass die Regierung überwiegend die Interessen der Unternehmen berücksichtigt Ebenfalls 75 Prozent erwarten trotz der EEG Reform keine Preissenkungen beim Strom Dass die Bundesregierung mit ihrer Politik für einen besseren Klimaschutz sorgt unterschreiben nur vier Prozent uneingeschränkt schließen Segment ID 15350 Stimmen zum neuen EEG Roland Mösl weiter lesen Stimmen zum neuen EEG Roland Mösl 28 September 2014 Jeder steinzeitliche Jäger wusste es Er muss mit Pfeil und Bogen nicht dorthin zielen wo das fliehende Tier ist sondern dorthin wo in der Zukunft Beute und Pfeil gemeinsam sein werden Ohne dieses Wissen wäre er verhungert Doch in vielen Bereichen von Politik und Wirtschaft weigert man sich strikt damit zu arbeiten Was tut man wenn innerhalb von zwei Jahrzehnten Öl fünfmal teurer und Photovoltaik achtmal billiger wird Ein tödlicher Planungsfehler ist es dann vom derzeitigen Ölpreis und derzeitigen Photovoltaikpreis auszugehen Das ist so dumm wie wenn der steinzeitliche Jäger genau auf die fliehende Beute gezielt hätte Bis der Pfeil dort ist ist die Beute schon einige Meter weiter Das EEG war ursprünglich darauf ausgelegt dass durch eine Erweiterung des Photovoltaikmarktes die Preise um fünf Prozent pro Jahr sinken werden Nach einigen Jahren mit fünf Prozent Degression war man 2007 bei 49 21 Cent kWh Einspeisevergütung Juli 2014 ist diese bei 12 88 Cent Nach der ursprünglichen fünf Prozent pro Jahr Theorie wäre dies im Jahr 2034 erreicht worden Innerhalb von sieben Jahren wurde eine Absenkung der Vergütung erreicht die ursprünglich für 27 Jahre geplant war Aus dem Newsletter der Planetary Engineering Group Earth Roland Mösl Österreich schließen Segment ID 15071 Die populären Irrtümer des Professors Widerlegung der Thesen des Prof Dr Helmut Alt weiter lesen Die populären Irrtümer des Professors Der weitere Zubau fluktuierender Stromerzeugungsanlagen über die bisher erreichten 34 Gigawatt Photovoltaikanlagen und 32 Gigawatt Windenergieanlagen ist unvernünftig Mit jedem Windrad oder Photovoltaikanlage wird der Strom für alle teurer und weniger zuverlässig Diese im Jahr 2014 aufgestellten Behauptungen des Kerntechnikers und ehemaligen RWE Managers Prof Dr Helmut Alt dürfen nicht unwidersprochen bleiben Von Aribert Peters 25 September 2014 Bis zu 70 Prozent fluktuierender Leistungsanteil an der Lastdeckung sind verkraftbar und technisch wirtschaftlich vertretbar wir haben bereits 80 Prozent alles was wir weiter tun ist unvernünftig und hoch ineffizient So wie bisher dürften keine weiteren Anlagen in Deutschland erbaut werden so Helmut Alt Professor am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der FH Aachen Er hält die fluktuierenden Stromerzeugungsanlagen für Geldverschwendung Aber seine Thesen sind widerlegbar Und im Internet kann man im Blog Energie Lüge nachlesen Die scheinbar so ökologischen Alternativen sind weder bezahlbar noch besitzen sie die wichtige Grundlastfähigkeit Was die meisten nicht wissen Für jeden großen Windpark muss ein genauso großes Schattenkraftwerk in Form einer Gasturbine gebaut und ständig betriebsbereit halten werden denn wenn der Wind für Minuten Stunden oder nicht selten viele Tage am Stück ausfällt muss der Strom ja weiterfließen Die Stromerzeugung mittels solcher Gaskraftwerke ist zudem überdurchschnittlich teuer ineffizient und vom Import abhängig Bewiesen werden diese Behauptungen nicht Denn es ist ja offensichtlich dass wenn der Wind nicht weht eine andere Art der Stromerzeugung einspringen muss Wissenschaftliches Fundament der Energiewende Tatsächlich mutet es wie Zauberei an dass auch mit wenigen fossilen Kraftwerken eine Stromversorgung ohne Kohlekraftwerke und Kernenergie funktionieren kann Zahlreiche Studien seriöser Forschungsinstitute haben auf der Basis typischer Wetterverläufe die Stromversorgung für jede einzelne Stunde des Jahres simuliert Beschränkt man sich nur auf die wichtigsten Studien der letzten zehn Jahre so erhältman eine beachtliche Liste UBA 2002 Nitsch 2004 WWF 2009 FVEE 2009 Greenpeace 2009 FfE 2009 EWI 2010 UBA 2010 SRU 2011 BMU 2012 ISE 2012 UBA 2013 abzurufen unter Energiewende Quo vadis auf den Seiten 13 bis 14 Die aktuellste Studie kann unter www kombikraftwerk de abgerufen werden Sie wurde von zehn Projektpartnern aus Industrie und Wissenschaft über drei Jahre erarbeitet Auf diese Ergebnisse gestützt hat die Bundesregierung am 6 Juni 2011 beschlossen Zentraler Baustein für die Energieversorgung der Zukunft ist der weitere zügige Ausbau der erneuerbaren Energien Erneuerbare Energien können einen wachsenden Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten Deutschland hat die gesellschaftliche Grundentscheidung getroffen seine Energieversorgung in Zukunft aus erneuerbaren Quellen zu decken Ergebnis Auch eine fast vollständige Versorgung mit fluktuierenden erneuerbaren Energien ist möglich Wir berichteten in der Energiedepesche 2 2012 Der Masterplan der Energiewende ausführlich über die Leitstudie 2011 und im Heft 1 2012 über die Bewältigung einer Winterflaute mit Erneuerbaren Die Angst vor der Stromflaute Der Ausbau der Erneuerbaren Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der im Jahr erzeugten Strommenge gemessen in Terawattstunden kurz TWh Bruttostromerzeugung im Jahr 2013 623 TWh und der Kraftwerksleistung gemessen in Gigawatt kurz GW höchster Leistungsbedarf im Jahr 2013 85 GW Für jede Sekunde im Jahr muss die Kraftwerksleistung der abgerufenen Last entsprechen sonst bricht die Stromversorgung zusammen Zum Ausbau der Erneuerbaren schreibt Dr Joachim Nitsch langjähriger Leiter der Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung im Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt DLR der wesentlich an der im Auftrag der Bundesregierung erarbeiteten Leitstudie 2011 beteiligt war Die Leistung aller Kraftwerke nimmt entsprechend dem Zuwachs der erneuerbaren Energien erheblich zu von derzeit 183 GW auf 266 GW in 2030 und auf 370 GW in 2060 Dominiert wird der Leistungszuwachs durch den Zubau von Wind und Fotovoltaikanlagen Bereits 2013 betrug deren Leistung mit zusammen 78 GW rund 35 Prozent der Gesamtleistung aller Kraftwerke Bei der Strommenge waren es 12 Prozent nicht zu verwechseln mit einem Anteil aller Erneuerbaren von 28 Prozent am Bruttostromverbrauch im ersten Halbjahr 2014 In 2030 wächst ihr Leistungsanteil auf 60 Prozent Strommenge 45 Prozent um bis 2060 auf einen Leistungsanteil von 70 Prozent Strommenge 55 Prozent zu steigen Dr Joachim Nitsch langjähriger Leiter der Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung im Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt Die Fossilen werden 2050 nur noch mit einer Kapazität von 30 bis 38 GW benötigt in der Hauptsache Gaskraftwerke Sie laufen laut Prognosen von Fraunhofer ISE im Jahr nur noch 2 200 Stunden seltener als eine Windkraftanlage Die Winterflaute Im meteorologisch ungünstigsten Fall liefern die fluktuierenden Erneuerbaren kaum Strom Im Winter steht die Sonne zu niedrig so dass PV Anlagen wenig Strom liefern Es gibt auch längere Perioden ohne Wind Die Frage der Energiewendeskeptiker woher dann der Strom kommt ist berechtigt Vorerst und auch noch in den kommenden 20 Jahren steht ein großer Park an fossilen Kraftwerken bereit um solche Stromlücken zu überbrücken Wenn die Erneuerbaren künftig immer stärker ausgebaut werden dann werden an immer weniger Stunden im Jahr solche Stromlöcher zu stopfen sein Woher kommt in der Winterflaute die notwendige Kraftwerksleistung Aus Gaskraftwerken 30 bis 38 GW gespeist auch aus Gas das zu Zeiten des Stromüberangebotes aus der Wärmeanwendung eingespart wurde aus Power to Gas erzeugt wurde oder aus Biogas Aus stromgeführten Kraft Wärme Kopplungsanlagen wie stromerzeugenden Heizungen Kapazität 2050 rund 36 GW Von nicht fluktuierenden Erneuerbaren wie zum Beispiel Biomasse und Wasserkraft Zu einem geringen Anteil aus fluktuierenden Erneuerbaren Denn eine Windflaute herrscht fast niemals gleichzeitig in ganz Deutschland Aus Stromspeichern Pumpspeicherkraftwerke Wasserkraftspeicher in Skandinavien Druckluftspeicher Batteriespeicher Power to Gas Aus Stromimporten Erneuerbarer aus dem Ausland Zudem kann die zu deckende Netzlast durch Drosselung der Stromnachfrage in Industrie und Haushalten vermindert werden eine als Demand Side Management bezeichnete Technik die heute bereits zum Einsatz kommt Eine aktuelle Studie hat all diese Möglichkeiten im Detail untersucht Möglichkeiten zum Ausgleich fluktuierender Einspeisungen aus erneuerbaren Energien Die Residuallast Im Stromnetz wechseln sich in rascher Folge Situationen ab an denen die Erneuerbaren zu viel und zu wenig Strom ins Netz speisen Wie häufig und wie lange im Jahr gibt es Situationen mit zu viel oder zu wenig Stromeinspeisung durch die Erneuerbaren Die Antwort gibt der Verlauf der sogenannten Residuallast Damit bezeichnet man die aktuelle Netzlast abzüglich der Einspeiseleistung der fluktuierenden Stromerzeuger Man kann abzählen in wie vielen Minuten im Jahr die Residuallast eine bestimmte Größe hatte und dies in einem Diagramm auftragen Energiesystem Deutschland 2050 Wie oft und wie lange tritt im Verlauf eines Jahres ein Überschuss oder ein Mangel an fluktuierender Stromerzeugung auf Im Jahr 2020 rote Linie war an 3 000 Stunden im Jahr 125 Tage die Residuallast höher als 40 GW an den restlichen 240 Tagen gab es eine geringere Residuallast Im Jahr 2050 gibt es übers Jahr verteilt nur rund 100 Stunden 4 Tage an denen die Residuallast die dann verfügbare Kraftwerksleistung von 38 GW übersteigt und Stromspeicher einspringen müssen um die maximale Residuallast von 53 GW zu decken Quellen 2012 2020 und 2030 BET 2014 Möglichkeiten zum Ausgleich 2050 Fraunhofer ISE Energiesystem Deutschland 2050 Man sieht in der Grafik dass im Jahr 2050 während weniger als 2 000 Stunden oder 83 Tagen im Jahr die Residuallast über 20 GW liegt Während drei Viertel des Jahres ist die Residuallast negativ Die fluktuierenden Erneuerbaren liefern also mehr Strom als gebraucht wird Ein Großteil dieses Überschussstroms kann in Wärme umgewandelt oder gespeichert werden Solange noch mit Gas geheizt wird kann eine Elektroheizung Heizgas einsparen zu wesentlich geringeren Kosten und mit weniger Verlusten als bei Power to Gas Aber 2050 sollte auch die Wärmeerzeugung weitgehend ohne fossile Energien auskommen Ein wesentlicher Überschuss aus fluktuierender Stromerzeugung baut sich erst zwischen 2020 und 2030 auf Aus den Verläufen der Residuallast ist ersichtlich dass im Jahr 2012 an 7 000 Stunden oder 291 Tagen eine nicht unterbrechbare Last von mehr als 40 GW gebraucht wurde Bereits 2020 sind es nur noch 20 GW nicht unterbrechbare Last die über 7 000 Stunden im Jahr laufen müssen Man sieht auch dass es bis 2020 kaum eine negative Residuallast also Stromüberschüsse aus fluktuierender Stromerzeugung gibt sprich Die Stromerzeugung der Erneuerbaren wird derzeit und auch noch in den kommenden Jahren wie ein Schwamm vom Gesamtsystem aufgesogen Leider sind Kohlekraftwerke zu schwerfällig um den Erneuerbaren Platz zu machen Der überflüssige Kohlestrom wird mit Milliardengewinnen ins Ausland verkauft Gaskraftwerke sind hingegen schneller regelbar Die Grafik beweist Je mehr die fluktuierenden Erneuerbaren ausgebaut werden umso weniger Reservekraftwerke sind notwendig Und umso seltener werden sie benötigt Genau dieses Argument können und wollen die Energiewende Skeptiker nicht verstehen Denn man muss dafür über das einzelne Kraftwerk hinaus denken und Erzeugung und Verbrauch im gesamten Energiesystem betrachten Das Ende der Grundlast Die nichtfluktuierende Erzeugung wird durch den Ausbau der fluktuierenden Erzeugung nicht mehr wie bisher fast das ganze Jahr über rund um die Uhr laufen sogenannte Grundlast sondern nur noch für wenige Stunden im Jahr Es ist leicht nachvollziehbar dass ein Kerntechniker und ehemalige RWE Mitarbeiter nicht besonders erfreut ist dass die Grundlastkraftwerke bald nicht mehr gebraucht werden mit denen RWE über Jahrzehnte unzählige Milliarden Euro gescheffelt hat Falsch ist was von vielen Skeptikern der Energiewende gestreut wird Dass der Ersatz von Grundlastkraftwerken durch einen durchdachten Mix von erneuerbaren Energien und Speichern die Lichter ausgehen lässt Dass man deshalb neben den Erneuerbaren quasi als Reserve den fossilen Kraftwerkspark mit durchfüttern muss ist ebenso falsch Und auch dass dies zu irrwitzig hohen Kosten führt Im Gegenteil Der Ausbau der Erneuerbaren sichert die Versorgung macht Grundlastkraftwerke überflüssig und garantiert dennoch die Versorgungssicherheit Und dies zu günstigeren Kosten Künftig haben nichtfluktuierende Kraftwerke nur noch eine geringe jährliche Laufzeit Rentabel sind deshalb nur Kraftwerke mit geringen Errichtungskosten selbst wenn die Stromerzeugungskosten je Kilowattstunde hoch sind Das sind zum Beispiel Gaskraftwerke oder auch Stromspeicher Die Ökonomie der alten Grundlastkraftwerke war genau umgekehrt Wegen der langen Laufzeiten lohnten sich Kraftwerke allen voran Atomkraftwerke auch mit hohen Errichtungskosten wenn nur die Preise je Kilowattstunde gering waren Kostenseite und die GroKo Die Stromerzeugungskosten von fossilen Kraftwerken steigen unaufhörlich Dagegen sinken die Erzeugungskosten aus erneuerbaren Energien rasch und stetig Bereits heute liegen sie gleichauf mit den Erzeugungskosten neuer fossiler Kraftwerke Die Ausgaben für importierte Energieträger sinken deutlich rascher wenn die 100 Prozent Umstellung entschieden umgesetzt wird Im Vergleich zum Plan der grossen Koalition belaufen sich die jährlichen Ersparnisse 2050 65 Milliarden Euro Quelle Energiewende am Ende Vortrag von Joachim Nitsch 22 Juli 2014 Die Ausgaben Deutschlands für den Import von Energie haben sich von 37 Mrd Euro im Jahr 2000 auf 92 Mrd Euro im Jahr 2013 fast verdreifacht Bereits 2013 wurden durch den Ausbau der Erneuerbaren bereits neun Milliarden Euro an Energieimporten eingespart Die Importquote fossiler Energien kann sich durch den Umstieg auf Erneuerbare von 61 Prozent im Jahr 2013 bis zum Jahr 2050 deutlich verringern Zielt man auf 100 Prozent Erneuerbare im Jahr 2050 dann sinkt die Importquote wesentlich rascher als bei der von der Großen Koalition beschlossenen gebremsten Energiewende Die Mehrkosten durch die Politikbremse belaufen sich im Jahr 2030 schon auf 30 Mrd Euro jährlich und im Jahr 2050 auf 65 Mrd Euro jährlich Energiewende Quo vadis Diese Rechnung wird der Bund der Energieverbraucher Frau Merkel und Herrn Gabriel dann senden Fazit Die Öffentlichkeit sollte sich nicht von der Behauptung überrumpeln lassen fluktuierende Erzeugung könne die Versorgung nicht zu wesentlichen Teilen sichern Der zügige weitere Ausbau der fluktuierenden Stromerzeugung ist absolut notwendig an ihm führt kein Weg vorbei Weitere Informationen unter Würde da nicht das Licht ausgehen schließen Segment ID 15072 Stimmen zum neuen EEG Dr Peter Becker weiter lesen Stimmen zum neuen EEG Dr Peter Becker 18 September 2014 Man hat den Eindruck dass das Gesetz in erster Linie auf die Kräfte mit dem stärksten Lobbydruck die stromintensive Industrie in zweiter Linie auf die Angriffe in den Medien auf die Energiewende und erst in dritter Linie auf objektive Probleme reagiert Und auf das wichtigste Problem die Konstruktion der EEG Umlage und damit die Vermarktung der erneuerbaren Energie reagiert das Gesetz gar nicht Stattdessen schlägt das Gesetz beim Anwachsen der Einspeisevergütung radikal zu Ausbaukorridore für PV Wind und Biomasse Streichung des Grünstromprivilegs Belastung des Eigenverbrauchs mit der EEG Umlage auch hier wieder ungleich Die Industrie schneidet besser ab als die Gewerbetreibenden die PV machen wollen Wie dabei die Energiewende am Leben bleiben soll ist unklar Bei dieser Gelegenheit Es ist zynisch wenn Medien und Institute die die Energiewende bekämpfen den Zugewinn an Arbeitsplätzen in den EE Industrien schlechtreden Die richtigen Zahlen finden sich in der amtlichen Begründung zum Gesetzentwurf Referentenentwurf Stand 31 März 2014 S 3 Danach wies die Bruttobeschäftigung die den EE zugeordnet werden kann im Jahr 2012 rund 377 800 Personen auf Das schreibt der renommierte Energierechtsexperte Dr Peter Becker im Editorial der Zeitschrift für neues Energierecht Heft 3 2014 schließen Segment ID 15070 Kombikraftwerk 2 liefert Ergebnisse Drei Jahre lang beschäftigte sich das Forschungsprojekt mit der Netzstabilität weiter lesen Kombikraftwerk 2 liefert Ergebnisse 27 August 2014 Drei Jahre lang beschäftigte sich das Forschungsprojekt Kombikraftwerk 2 mit der Netzstabilität bei einer rein regenerativen Stromerzeugung und führte Laborversuche und Feldtests mit realen Anlagen durch Die Ergebnisse sind im Abschlussbericht in der Mediathek unter www kombikraftwerk de veröffentlicht Wichtigstes Fazit Die heutige Versorgungsqualität ist auch mit einer intelligenten Kombination aus erneuerbaren Energien Speichern und Backup Kraftwerken mit Ökogas und ganz ohne konventionelle Energieträger erreichbar Die wichtigsten Energieträger des Szenarios sind Wind und Sonne Sie steuern mit 53 und 20 zusammen knapp drei Viertel an der gesamten Energieerzeugung bei Weitere Erzeuger sind die Bioenergie mit 10 Wasser und Geothermiekraftwerke Batterien als Speicher und Gaskraftwerke Sie werden aus Methan sowie Biomethan gespeist die mittels überschüssigem Wind oder Solarstrom hergestellt werden Dazu müsse das System aber technisch und regulatorisch weiterentwickelt und konsequent auf die erneuerbaren Energien ausgerichtet werden so die Forscher die den Bedarf an Systemdienstleistungen und notwendigen Netzausbaumaßnahmen ermittelten Partner des Konsortiums sind Cube Engineering der Deutsche Wetterdienst Enercon das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES Ökobit die Leibniz Universität Hannover Siemens SMA Solar Technology SolarWorld und die Agentur für Erneuerbare Energien Das Projekt wurde vom Bundesumweltministerium gefördert und baut auf dem 2007 begonnenen Projekt Kombikraftwerk 1 auf in dem die Machbarkeit einer voll regenerativen Stromversorgung demonstriert wurde schließen Segment ID 15024 Vertrauen in Regierung sinkt Nur noch 25 der Verbraucher glauben dass die Regierung die Energiewende erfolgreich und bezahlbar umsetzen kann weiter lesen Energiewende Vertrauen in Regierung sinkt 4 Juli 2014 Nur noch 25 der Verbraucher glauben dass die Regierung die Energiewende erfolgreich und bezahlbar umsetzen kann so eine Umfrage von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands vzbv Im Dezember 2013 waren es immerhin noch 39 Als Ursache für das sinkende Vertrauen macht der vzbv die Enttäuschung über die EEG Reform aus Mittlerweile haben 73 Zweifel dass die Große Koalition eine bezahlbare Energiewende realisiert Zudem finden verschiedene Maßnahmen der Reform keine Zustimmung Die Belastung des Eigenverbrauchs aus erneuerbaren Energien lehnt die Mehrheit der Befragten ab 57 halten diese Abgabe für falsch Auch die Rabatte für stromintensive Branchen stehen in der Kritik 81 möchten diese einschränken oder komplett abschaffen Fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sind gegen die stärkere Kostenbeteiligung des öffentlichen Personennahverkehrs schließen Segment ID 14891 Vom Ende der Energiewende Die Energiewende wird versenkt Das bewirkt das neue EEG Gesetz weiter lesen Vom Ende der Energiewende Die Energiewende wird versenkt Das bewirkt das neue EEG Gesetz Wir berichten über die Schwachpunkte des Gesetzes über die Bundestagsdebatte die bisherigen Erfolge der Energiewende und über die Wärmewende 27 Juni 2014 Das neue EEG sollte zwei Dinge bewirken Den Ausbau der erneuerbaren Energien fortführen und die Belastungen durch die EEG Umlage vermindern die sogenannte Strompreisbremse Leider bewirkt das jetzt vorliegende neue EEG genau das Gegenteil Es bremst die Erneuerbaren statt der EEG Umlage Dabei wäre es ein leichtes gewesen die schweren Fehler des bisherigen EEG auszumerzen Falscher Vermarktungsmechanismus Die Vermarktung des EEG Stroms wird vom EEG vorgeschrieben Bis 2009 mussten die Übertragungsnetzbetreiber den Strom aus Sonne und Wind in ihr Netz aufnehmen und zu einem bundesweit einheitlichen durchschnittlichen Vergütungspreis und einem festen EEG Anteil wieder an die Stromlieferanten hochwälzen verkaufen Die Stromlieferanten verkauften den Strom inkl EEG Anteil zu Endenkundenpreisen Die höheren Einkaufskosten für den EEG Anteil wurden EVU spezifisch durch die EEG Umlage ausgeglichen Eine faire Regelung weil ja weniger konventioneller Strom beschafft werden musste 2009 wurde diese Regelung geändert Seither muss der erneuerbare Strom an der Strombörse verkauft werden Das führte dazu dass der Börsenpreis von über sechs auf drei Cent je Kilowattstunde gedrückt wurde Der Strom aus Sonne und Wind erlöste nun an der Börse nur noch einen deutlich geringeren Betrag Der von allen Stromkunden zu zahlende Umlagebetrag verdreifachte sich in der Folge siehe Abbildung Dies ist genau der Betrag der an die Anlagenbetreiber ausgezahlt wird abzüglich dessen was der erneuerbare Strom erlöst Sinkende Erlöse lassen den Umlagebetrag ansteigen Die Grafik zeigt genau wie die Änderung der Vermarktungsregeln die Umlage explodieren ließ ohne dass die Vergütungszahlungen in diesem Maße gestiegen sind Vorschläge wie es besser gemacht werden kann liegen seit Jahren auf dem Tisch und werden nicht umgesetzt Würde man den Strom aus Erneuerbaren nicht an die Börse bringen dann lägen dort die Preise höher und die konventionellen Kraftwerke würden wieder wirtschaftlich arbeiten können Die Diskussion um Kapazitätsmärkte und Kraftwerksstilllegungen wäre vom Tisch Falsche Ausnahmeregelungen Die Ausnahmeregelungen für energieintensive Betriebe sind im neuen EEG nicht wesentlich beschnitten worden Eine Reduzierung oder gar Abschaffung der Ausnahmen würde die Umlage und damit die Haushaltsstrompreise sofort deutlich senken Die Ausnahmen belasten laut EU die Stromkunden im Jahr 2014 mit 5 1 Milliarden Euro Verteilt man diesen Betrag auf die rund 40 Millionen Haushalte des Landes hätte jeder Haushalt 128 Euro zu schultern Über 322 000 Stromkunden wurde im Jahr 2013 der Strom gesperrt weil ihnen 114 Euro fehlten Der nicht befreite Mittelstand ist durch die Ausnahmeregelungen zusätzlich belastet und verliert hunderttausende Arbeitsplätze Die Angst der Politiker ohne Befreiung würden die Firmen Deutschland den Rücken kehren ist unbegründet Denn mehrere Studien haben gezeigt dass niedrige Strompreise kein wichtiger Faktor für die Standortwahl von Industriebetrieben sind Arbeitsplätze der Erneuerbaren vernichtet Das EEG war sehr erfolgreich weil es die Solar und Windkraftbranche gefördert hat und weil die Erneuerbaren preislich konkurrenzfähig geworden sind Hunderttausende Arbeitsplätze sind so neu entstanden Im Bereich der Erneuerbaren waren 2012 rund 377 000 Personen beschäftigt Durch Energieeffizienz wurden im Jahr 2012 Energieimporte in Höhe von 26 Mrd Euro eingespart durch erneuerbare Energien zehn Milliarden Euro Auch auf den Arbeitsmarkt hat die Energiewende einen durchschlagend positiven Effekt Durch Energieeffizienzmaßnahmen sind bis 2012 weitere rund 463 000 Arbeitsplätze neu entstanden Zum Vergleich In der konventionellen Energiewirtschaft waren 2012 über 210 000 Personen direkt beschäftigt Das Ausbremsen des Ausbautempos ruinierte die Solarwirtschaft die mit viel Geld über Jahre in Deutschland eine Heimat gefunden hatte Dieser zukunftsträchtige High Tech Sektor wird endgültig kaputt gemacht Eigenverbrauchsbelastung absurd Auch wegen der hohen EEG Umlage wird die Eigenerzeugung von Strom immer wirtschaftlicher Wenn Strom verbrauchsnah erzeugt wird entlastet dies die Netze und den Kraftwerkspark Wurde vor einigen Jahren noch für selbstverbrauchten Strom aus Wind und Sonne eine Prämie gezahlt soll dieser Verbrauch künftig zusätzlich belastet werden Das bremst die Energiewende unnötig Kraft Wärme Kopplung wird dadurch zusätzlich belastet obwohl politisch eine Förderung angesagt ist Die Industrie und die Kraftwerkswirtschaft sind von dieser Regelung ausgenommen Bürgerenergie wird ausgebremst Engagierte Bürger sind das Rückgrad der Energiewende Das bedeutet auch eine Demokratisierung von Wirtschaft und Gesellschaft Durch die im neuen EEG vorgeschriebene Ausschreibung und verpflichtende Direktvermarktung werden der Bürgerenergie Steine in den Weg gelegt Effizienz vernachlässigt Für Energieeffizienz Gebäudesanierung und Verkehrswende wird kaum etwas getan im Gegenteil auch der Einsatz stromerzeugender Heizungen soll mit der EEG Umlage belastet werden Fazit Die bisherigen Fehler im EEG werden nicht behoben Es werden stattdessen neue Fehler hinzugefügt Es bestehen zudem ernsthafte Zweifel ob die EEG Novelle mit der Verfassung und dem Europarecht in Übereinklang stehen Dazu liegen mehrere Rechtsgutachen vor Die Industrieausnahmen widersprechen dem Gleichheitsgrundsatz der Verfassung Und die neuen Beihilferichtlinien der Kommission auf die sich die EEG Novelle beruft überschreiten möglicherweise die Kompetenz der Kommission Bis zum Jahr 2009 stieg die EEG Umlage parallel zum Vergütungsvolumen an die Anlagenbetreiber Danach stieg die Umlage sprunghaft von auf über 6 Cent je Kilowattstunde Die Auszahlungen dagegen stiegen nur geringfügig Ursache für dieses Paradoxon ist die Änderung der Vermarktung des Stroms aus EEG Anlagen Bis 2009 waren die Stromnetzbetreiber zur Abnahme des EEG Stroms verpflichtet Ab 2010 musste der EEG Strom an der Börse verkauft werden Die Börsenpreise fielen in der Folge und verminderten den Wert des EEG Stroms Auch die konventionellen Kraftwerke verloren dadurch die Rentabilität Eine Rückkehr zur alten Regelung würde also viele Probleme lösen Weiteres Preistreiber EEG Paradoxon EEG Umlage halbieren Die EEG Umlage belastet Stromverbraucher mit 6 24 Cent je Kilowattstunde Nicht nur 5 1 Milliarden Euro werden den stromintensiven Betrieben geschenkt der Börsenpreis für Strom hat sich nicht zuletzt durch die Quersubventionierung mittels der EEG Umlage in den letzten Jahren auch noch halbiert Diese Beträge müssen alle übrigen Verbraucher zusätzlich aufbringen Der Bund der Energieverbraucher e V schlägt vor die Industrieprivilegien gänzlich zu streichen und den erneuerbaren Strom nicht mehr über die Börse zu vermarkten Dadurch könnte die EEG Umlage halbiert werden ohne den Ausbau der Erneuerbaren zu bremsen Der SPD Bundestagsabgeordnete Marc Bülow schreibt in seinem Blog Die jetzige Debatte ist einseitig und unehrlich die Lösungsvorschläge kontraproduktiv und lobbygesteuert Wenn wir der Macht und dem Geld der Lobby etwas entgegensetzen wollen dann bräuchten wir zudem eine breite neue Bewegung die sich nicht nur gegen etwas Anti Atomenergie sondern für eine nachhaltige Energiewende mit allen Konsequenzen engagiert Dabei geht es bei Weitem nicht nur um das EEG auch wenn es weiterhin ein wichtiger Pfeiler der Energiewende bleiben sollte schließen Segment ID 14856 Beim Energieimport kräftig sparen Die EU kann nach einem neuen Greenpeace Report ihre Energieimporte bis zum Jahr 2030 um 40 senken weiter lesen Beim Energieimport kräftig sparen 26 Juni 2014 Die EU kann nach einem neuen Greenpeace Report ihre Energieimporte bis zum Jahr 2030 um 40 senken Voraussetzung dafür ist der konsequente Ausbau der Erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz Die EU könnte eine echte Energiewende in Europa einleiten und ihren klimaschädlichen CO 2 Ausstoß erheblich mindern Auf dem EU Gipfel in Brüssel wollten die Staats und Regierungschefs über einen Weg aus der Energieabhängigkeit von russischem Öl und Gas beraten so Greenpeace Der Vorschlag der EU Kommission zur künftigen Energieversorgung setze aber weiter auf klimaschädliche fossile Brennstoffe Erneuerbare Energien nutzten dem Klimaschutz schafften Arbeitsplätze und seien das beste Rezept für Energieunabhängigkeit so die Umweltschützer Basis für das Greenpeace Szenario lieferten Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt DLR Hinzu kam eine Analyse der in Europa verfügbaren fossilen Brennstoffe durch die Ludwig Bölkow Systemtechnik Greenpeace schlägt vor den Anteil der Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 auf 45 zu steigern und 40 Energie einzusparen im Vergleich zu 2005 So könnte die EU im Vergleich zu heute ihre Gasimporte um rund 25 und ihre Ölimporte um bis zu 40 senken Kohleimporte liefen 2030 aus und heimische CO2 Emissionen sänken um 65 im Vergleich zu 1990 Die EU benötigte nach dem Greenpeace Vorschlag 45 weniger Energieimporte als nach ihren eigenen Plänen Die EU Kommission will Europas Treibhausgasemissionen um 40 senken aber den Anteil Erneuerbarer Energien auf lediglich 27 bis 2030 steigern Im Greenpeace Energieszenario stiege der Anteil von Wind Wasser und Sonne in der Stromerzeugung bis 2030 auf 74 während die EU nur auf 50 kommt An Investitionskosten veranschlagt die unabhängige Umweltorganisation rund 1 75 Billionen Euro bis zum Jahr 2030 Das sind rund 10 oder 10 Mrd Euro jährlich mehr als im EU Szenario das von 1 55 Billionen Euro an Investitionen ausgeht Die Energiekonzerne wollten Europa weiter abhängig von Öl und Gas halten so Greenpeace Die EU müsse sich vom Diktat der Oligarchen endlich befreien schließen Segment ID 14869 Die Schlacht ums EEG im Bundestag Aus dem Redeprotokoll vom 8 Mai 2014 weiter lesen Die Schlacht ums EEG im Bundestag Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur grundlegenden Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes und zur Änderung weiterer Bestimmungen des Energiewirtschaftsrechts erfolgte am Donnerstag den 8 Mai 2014 Aus dem Redeprotokoll 26 Juni 2014 Oliver Krischer Bündnis 90 Die Grünen Herr Bundesminister Gabriel es ist schon erstaunlich wie breitbeinig Sie sich hier hinstellen und so tun als ginge mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien alles so weiter wie bisher als würde diese Erfolgsgeschichte weiterlaufen Ein Blick auf die Fakten Ihres eigenen Gesetzentwurfs zeigt etwas anderes Sie reduzieren das Ausbautempo der erneuerbaren Energien um die Hälfte und zwar nicht um die Hälfte gegenüber grünen Zielen sondern um die Hälfte gegenüber Zielen der schwarzgelben Bundesregierung Das ist wahrlich ein Armutszeugnis Sie machen damit das EEG zu einem Bestandsschutzinstrument für die Kohleindustrie für die fossile Energieerzeugung Sie machen damit aus der Energiewende die wir in Deutschland einmal hatten eine Braunkohlewende Dagegen werden wir uns wehren Was Sie kaputtmachen ist die Biogaserzeugung Diese stellen Sie komplett ein Sie beenden die Technologieentwicklung wobei sie eine Chance wäre eine residuale eine flexible Energieerzeugung zum Ausgleich von Wind und Sonnenenergie zu bekommen Das beenden Sie Es ist unverantwortlich dass man eine Technik die in Deutschland entstanden ist so beendet Genauso trifft es die Photovoltaik Sie verschlechtern die Bedingungen vor allen Dingen mit der absurden Eigenstromregelung sodass wir mit Ausnahme des Kleinsegments in Zukunft null Photovoltaikstrom mehr haben Es ist absurd die neben der Windenergie kostengünstigste Form der Energieerzeugung nämlich die aus Sonne abzuwürgen Das ist Unsinn Das ist absurd Aber das ist das Ergebnis Ihrer Politik Wenn wir schon über Arbeitsplätze reden dann müssen wir endlich auch einmal über die Arbeitsplätze in der Erneuerbare Energien Branche reden Da stellen Sie Zehntausende von Arbeitsplätzen infrage Ich verweise darauf dass dort 400 000 Arbeitsplätze geschaffen worden sind Dazu höre ich überhaupt nichts von Ihnen Der Bundesrat hat in den letzten Tagen über 200 Änderungsanträge zu diesem Gesetzentwurf gestellt Insofern kann es ja wohl nicht sein dass es da einen Konsens gibt Wir sagen Dieser Gesetzentwurf ist ein Anschlag auf die Energiewende Er ist ein Anschlag auf die Arbeitsplätze Er ist ein Anschlag auf den Klimaschutz Dieses Abwürgen der Energiewende werden wir in dieser Form nicht mittragen Sie sollten sich aufraffen und das EEG wieder zu einem Gesetz machen das von einer breiten parlamen tarischen Mehrheit getragen wird Dr Julia Verlinden Bündnis 90 Die Grünen Die treibende Kraft hinter der Energiewende ist die große gesellschaftliche Unterstützung Gleichzeitig ist diese Beteiligungsmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger wichtig für die Akzeptanz des Projekts Energiewende Aber genau dieser Bürgerenergiewende wirft die Bundesregierung nun Knüppel zwischen die Beine Die verpflichtende Direktvermarktung für Anlagen über 100 kW Leistung führt zu höheren Kreditzinsen bei den Banken und errichtet damit eine Hürde für Bürgerenergieprojekte Die Belastung des Eigenverbrauchs bei Erneuerbare Energien Anlagen und die drohenden Ausschreibungen bergen ebenfalls die Gefahr die Bürgerenergiewende abzuwürgen Sie fördern die Großen und bremsen die Kleinen Herr Gabriel Union und SPD erzählen immer wie wichtig die Energieeffizienz ist Aber bisher habe ich keine einzige politische Aktivität in dieser Richtung von der Bundesregierung wahrgenommen keine einzige und das macht mich langsam echt wütend Es geht nicht nur darum zu reden sondern auch darum zu handeln das wissen Sie Ich möchte Sie daran erinnern dass bis Juni die Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie ansteht Herr Gabriel Sie müssen eine Energieeinsparung von rund 2 000 Petajoule nach Brüssel melden Bisher hat Ihr Ministerium nicht den blassesten Schimmer mit welchen politischen Maßnahmen Sie diese EU Anforderungen überhaupt erreichen sollen Das ist ein Skandal Gerade jetzt wo die Diskussion über die Energieversorgungssicherheit und über unsere Erdgaslieferungen aus Russland angesichts der Ukraine Krise Tempo aufnimmt Wie wichtig wäre es da dass die Bundesregierung jetzt in Gebäudesanierung investiert Die Unternehmen die hochwertige Effizienztechnik bereitstellen die in Forschung und Entwicklung investiert haben die also Effizienz produzieren und das Handwerk stehen bereit Sie sitzen in den Startlöchern Liebe Bundesregierung nur durch Energieeinsparung machen wir uns unabhängiger von Energieimporten und sparen gleichzeitig Heizkosten ein Wachen Sie endlich auf Karen Lay Die Linke Die Frage ist natürlich Was kostet das Ganze Sie stellen sich hier hin und sagen Diese 40 bzw jetzt schon 45 Euro im Jahr sind für eine durchschnittliche Familie eine erträgliche Summe um die Industriestandorte in Deutschland zu subventionieren Aber Sie glauben doch nicht im Ernst dass diese Zwangskollekte für die deutsche Industrie auf Kosten der Stromzahler nur annähernd eine Mehrheit in der Bevölkerung finden würde Wenn dieser Gesetzentwurf durch eine Volksabstimmung legitimiert werden müsste dann würde er abgelehnt Ich finde das sollte auch der Deutsche Bundestag tun Die Verbraucher schauen weiterhin in die Röhre und die Energiewende wird dabei abgewürgt Video http dbtg tv fvid 3388678 schließen Segment ID 14858 EEG Novelle rechtswidrig Rechtsgutachten des Leipziger Juristen Prof Dr Felix Ekardt weiter lesen EEG Novelle rechtswidrig 13 Mai 2014 Die geplante EEG Novelle ist nach einem Rechtsgutachten des Leipziger Juristen Prof Dr Felix Ekardt in Teilen verfassungs und europarechtswidrig Die Gesetzesänderung verletze u a den rechtsstaatlich gebotenen Vertrauensschutz das Eigentumsgrundrecht der EE Anlagenbetreiber und den Gleichbehandlungsgrundsatz so das Fazit Die Übergangsfristen für bereits geplante Anlagen seien zu knapp bemessen und der Eigenstromverbrauch von fossilen Kraftwerken werde ohne hinreichenden Grund viel stärker finanziell begünstigt als bei EE Anlagen Durch die umfangreichen Industrierabatte bei der EEG Umlage werde zudem das europäische Wettbewerbsrecht verletzt In Auftrag gegeben hatte das Gutachten der Solarenergie Förderverein Deutschland SFV aus Aachen der nun eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht prüft Das Gutachten wird kommende Woche auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt schließen Segment ID 14758 Solaroffensive aus Hamburg Unter dem Motto 25 Solar sind drin startete die Hamburger Grünstromwerk GmbH eine Partnerkampagne mit Solarunternehmen weiter lesen Solaroffensive aus Hamburg 6 Mai 2014 Unter dem Motto 25 Solar sind drin startete die Hamburger Grünstromwerk GmbH eine Partnerkampagne mit Solarunternehmen die zeigen soll dass die Solarbranche bereit ist neue Vermarktungswege aufzubauen und sich von der EEG Vergütung

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  • energieverbraucher.de | Energiepolitik in Europa
    Öffnung der Elektrizititätsmärkte bis 3 März 2011 vor Aufhebung der EU Richtlinie 2003 54 EG Grenzüberschreitender Stromhandel EU Verordnung grenzüberschreitenden Stromhandel 714 2009 vom 13 Juli 2009 Verordnung EG Nr 714 2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13 Juli 2009 über die Netzzugangsbedingungen für den grenzüberschreitenden Stromhandel und zur Aufhebung der Verordnung EG Nr 1228 2003 Gebäuderichtlinie EU Richtlinie Gesamtenergieffizienz von Gebäuden 2002 91 EG vom 16 Dezember 2002 Die Richtlinie 2002 91 EG Gebäuderichtlinie legt den maximalen Energiebedarf von Gebäuden die einer Renovierung unterzogen werden fest und macht Vorgaben zur Erstellung von Energieausweisen sowie zur regelmäßigen Inspektion von Heizungen und Klimaanlagen weitere Informationen Effizienzrichtlinie EU Richtlinie 2006 32 EG zur Endenergieeffizienz und zu Energiedienstleistungen vom 5 April 2006 Die Effizienzrichtlinie der EU Kommission beabsichtigt den Energieverbrauch zu senken und den Markt für Energiedienstleistungen wie Beleuchtung Heizung warmes Wasser Belüftung zu fördern Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen Die EU hat einige allgemeine Vorgaben über die Genehmigung von Industrieanlagen Diese Vorgaben wurden 1996 in der sogenannten IVU Richtlinie zusammengefasst IVU bedeutet Integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung Im wesentlichen dient die IVU Richtlinie zur Minimierung der Verschmutzung verschiedener punktueller Einträge innerhalb der Europäischen Union Alle Anlagen die im Anhang I der Richtlinine aufgeführt sind benötigen eine behördliche Genehmigung der jeweiligen Mitgliedsstaaten Ohne diese Genehmigung dürfen die Anlagen nicht betrieben werden Die Genehmigungen sollen nach dem Konzept der besten verfügbaren Techniken BVT oder BAT best available techniques vgl Artikel 2 der Richtlinie erteilt werden In vielen Fällen bewirkt die Anpassung an das BVT Konzept eine echte Verbesserung der Umweltsituation doch manchmal hat die Anpassung der Anlagen auch hohe Investitionen zur Folge Damit es in der Europäischen Union durch die Anpassung an die besten verfügbaren Techniken bei bestehenden Anlagen nicht zu ungewollten Arbeitsplatzverlusten kommt hat die Richtlinien diesen Anlagen eine Übergangsfrist von elf Jahren seit Inkrafttreten eingeräumt EU Richtlinie zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Elektrizitätsbinnenmarkt 2001 77 EG vom 27 September 2001 Die Richtlinie 2001 77 EG bezweckt eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energiequellen an der Stromerzeugung im Elektrizitätsbinnenmarkt zu fördern und eine Grundlage für einen entsprechenden künftigen Gemeinschaftsrahmen zu schaffen Energieeffizienzanforderungen an Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen EU Richtlinie Energieeffizienzanforderungen an Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen 2000 55 EG Die Richtlinie 2000 55 EG zielt auf die Verbesserung der Energieeffizienz von Vorschaltgeräten für Leuchtstofflampen Änderungen in 2008 28 EG Messgeräte Download EU Richtlinie 2004 22 EG über Messgeräte Die Richtlinie 2004 22 EG stellt für zehn unterschiedliche Messgerätearten Anforderungen im Hinblick auf ihr In Verkehr Bringen und oder ihre Inbetriebnahme und Messaufgaben auf weitere Informationen IVU Integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung EU Richtlinie integrierte Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung vom 15 01 08 RICHTLINIE 2008 1 EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 15 Januar 2008 über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung kodifizierte Fassung Weitere finden Sie Aufstellung von Gesetzen Richtlinien und Verordnungen Segment ID 3052 Links www energy eu EU Energieportal Einstiegsseite der EU zum Thema Energie mit zahlreichen guten Links und aktuellen Informationen www

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  • energieverbraucher.de | Energie-Meldungen aus aller Welt
    Technology and Climate PolicyOutlook WETO vorgelegt weiter lesen Energieverbrauch bis 2030 Forscher malen ein düsteres Bild der Welt Verschiedene Forschungsteams der Europäischen Union haben den World Energy Technology and Climate Policy Outlook WETO vorgelegt In der Untersuchung wird ein detailliertes Bild der in den nächsten 30 Jahren weltweit erwarteten Probleme in den Bereichen Energieverbrauch fossile Brennstoffe und Kohlendioxid Emissionen gezeichnet 16 Mai 2003 Bis zum Jahr 2030 wird sich der weltweite Energieverbrauch verdoppelt haben Fossile Brennstoffe insbesondere Erdöl stellen weiterhin die wichtigste Energiequelle dar und die Kohlendioxid Emissionen werden beinahe doppelt so hoch sein wie 1990 Dies geht aus den jetzt von der Europäischen Kommission veröffentlichten Forschungsergebnissen hervor Detailliertes Bild der nächsten 30 Jahre Im World Energy Technology and Climate Policy Outlook wird zum ersten Mal ein detailliertes Bild der in den nächsten 30 Jahren weltweit erwarteten Probleme in diesen Bereichen gezeichnet Die Studie äußert Zweifel daran ob die Umweltmaßnahmen zur Beschränkung der Treibhausgasemissionen und zur Förderung einer stärkeren Nutzung erneuerbarer Energiequellen langfristig wirksam sein werden So erwarten die Verfasser dass die Entwicklungsländer einen beträchtlichen Anteil an der weltweiten Situation im Energiebereich haben werden da über 50 Prozent der Energienachfrage aus diesen Ländern kommen wird Das gleiche gilt für die Kohlendioxid Emissionen Außerdem ergab die Untersuchung dass die USA im Vergleich zu 1990 einen um 50 Prozent höheren Anteil an Kohlendioxid Emissionen haben werden der Anteil der EU wird um 18 Prozent steigen Wir können es uns nicht leisten diese Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für eine weltweite nachhaltige Entwicklung zu ignorieren erläuterte das für Forschung zuständige Kommissionsmitglied Philippe Busquin Die vorliegende Studie liefert wertvolle Einsichten in die Energie und Umweltprobleme die uns in Zukunft erwarten So können wir unsere Prioritäten für künftige Forschungsarbeiten und technologische Entwicklung in den Bereichen Energie und Umwelt festlegen Veränderungen und Entwicklungen Gegenstand des WETO Berichts sind Veränderungen der Entwicklungsmuster in den Bereichen Energie und Umwelt in den nächsten 30 Jahren Er enthält u a Vorhersagen für den Energiesektor weltweit u a Energieangebot und nachfrage und Kohlendioxid Emissionen Fortschritte bei den Energietechnologien und Auswirkungen der Politik im Zusammenhang mit dem Klimawandel Dazu liefert er quantifizierte Daten zu Themen wie dem EU Erdgasmarkt und der technologischen Entwicklung Ausgehend von wissenschaftlich gestützten Annahmen bezüglich der Wirtschaftstätigkeit der Bevölkerungsentwicklung und der Ressourcen an Kohlenwasserstoffen wird in dem WETO Bericht die Weiterentwicklung der Energiesysteme in Europa und weltweit eingehend beschrieben wobei die Auswirkungen einer den Klimawandel berücksichtigenden Politik einbezogen sind 44 Milliarden Tonnen Kohlendioxid 2003 Wie die Forscher herausgefunden haben wird die Energienachfrage in den Jahren 2000 bis 2030 weltweit um jährlich 1 8 Prozent steigen Über die Hälfte dieser Nachfrage wird aus den Entwicklungsländern kommen deren Anteil heute nur 40 Prozent beträgt Die Kohlendioxid Emissionen werden laut Untersuchung durchschnittlich um 2 1 Prozent jährlich zunehmen 2030 werden so weltweit 44 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen werden 35 Prozent der Energienachfrage wird aus der Industrie stammen der Verkehrssektor benötigt 25 Prozent der Energie Dienstleistungen und Haushalte 40 Prozent Rasche Zunahme der Erdöl und Erdgasproduktion und der Preise Weitere Ergebnisse der Untersuchung

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  • energieverbraucher.de | Brennstoff-Armut
    Regionalgesellschaften angeboten allerdings nur befristet und begrenzt Der Bund der Energieverbraucher hält die von den Versorgern angebotenen sogenannten Sozialtarife für ein Täuschungsmanöver um von der eigenen Verantwortung für überhöhte Preise abzulenken Der Erlaß der Grundgebühr sei keine angemessene Hilfe für die Betroffenen Der Bund der Energieverbraucher hatte bereits vor Wochen Beschwerde bei der EU Kommission dagegen eingelegt dass Deutschland die laut EU Recht verbindlichen Regeln zum Schutz von Verbrauchern nicht in deutsches Recht umgesetzt hat Er hatte auch eine Bundestagspetition dieses Inhalts auf den Weg gebracht schließen Segment ID 15208 Gabriel will Sozialstrom Himmelschreiender Skandal weiter lesen Gabriel will Sozialstrom Himmelschreiender Skandal 19 Januar 2008 Angesichts stark gestiegener Energiepreise forderte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Versorger auf flächendeckend und dauerhaft einen Sozialtarif anzubieten In einem so reichen Land wie Deutschland dürfe es keine Energie oder Brennstoffarmut geben so Gabriel Solche Sozialtarife würden bereits von einzelnen E ON Regionalgesellschaften angeboten allerdings nur befristet und begrenzt Hier müssten weitere Schritte folgen Der Bund der Energieverbraucher hatte bereits vor Wochen Beschwerde bei der EU Kommission dagegen eingelegt dass Deutschland die laut EU Recht verbindlichen Regeln zum Schutz von Verbrauchern nicht in deutsches Recht umgesetzt hat Er hatte auch eine Bundestagspetition dieses Inhalts auf den Weg gebracht Der Bund der Energieverbraucher fordert dass jeder Stromverbraucher 1000 Kilowattstunden jährlich umsonst verbraucher darf und die Mehrkosten durch Verteuerung höherer Verbräuche ausgeglichen werden Durch eine geeignete Zähler und Anschlusstechnik könnte dadurch verhindert werden dass Haushalte ganz ohne Strom dastehen Die über 800 000 jährlichen Stromsperren in Deutschland bezeichnete der Verbandsvorsitzende als himmelschreienden Skandal an dem Stromversorger und Politiker gleichermaßen schuld seien schließen Segment ID 15207 Report aus Österreich zur Energiearmut Studie die Beziehung zwischen Energieeffizienz und Armut untersuchte weiter lesen Report aus Österreich zur Energiearmut 26 November 2007 Das österreichische Forum Nachhaltiges Österreich hat in einer Studie die Beziehung zwischen Energieeffizienz und Armut untersucht Die lesenswerten Ergebnisse sind hier per Download verfügbar Die Studie empfiehlt zu dem Thema empirische Studien durchzuführen da gesicherte Ergebnisse nur kaum vorlägen Download Trendreport 01 Energieeffizienz im Wohnbereich Armutsbekämpfung In Großbritannien gibt es im Unterschied zu Deutschland zahlreiche empirische Untersuchungen zum Thema Energiearmut vgl zB http www nea org uk Resources NEA Publications Archive 9604CPABriefingNoteV4 pdf schließen Segment ID 15206 Strom und Gas für alle Das Menschenrecht auf ein würdiges Leben schließt auch die Versorgung mit Strom und Gas ein weiter lesen Strom und Gas für alle Das Menschenrecht auf ein würdiges Leben schließt auch die Versorgung mit Strom und Gas ein Doch trotz jährlich über 800 000 Strom und Gassperren in Deutschland bleiben Politik und Medien stumm Dabei verletzt diese Gleichgültigkeit elementare Menschen rechte Der Bund der Energieverbraucher zeigt wie andere Länder dieses Problem angehen und präsentiert ein eigenes Lösungsmodell Großbritannien 15 Juli 2007 Im Oktober 2003 starben die Eheleute Bates im Alter von 89 und 86 Jahren Monate zuvor hatte ihr Gasversorger sie vom Netz getrennt In Großbritannien löste der Tod des alten Ehepaars eine breite öffentliche Diskussion aus Die Zahl der Versorgungseinstellungen wegen unbezahlter Rechnungen sank von 26 000 Fällen im Jahr 2001 auf nur 3 000 Fälle im Jahr 2005 In den meisten Fällen nimmt der Versorger die Lieferung nach 14 Tagen wieder auf Etwa 1 2 Millionen Kunden leisten Nachzahlungen für frühere Lieferungen Offensichtlich haben viele Verbraucher Zahlungsschwierigkeiten Eine Strom oder Gassperre darf daher nur das allerletzte Mittel darstellen denn ihre staatliche Versorgungslizenz verpflichtet die Versorger dazu winterliche Abschaltungen bei Älteren Behinderten und chronisch Kranken zu vermeiden Die Aufsichtsbehörde Ofgem und die Verbraucherschutzorganisation Energy Watch haben konsequent und über Jahre an diesem Problem gearbeitet Gemeinsam haben sie Richtlinien zur Vermeidung von Schulden und Sperren erstellt Darin geht es um die sechs Themenfelder Reduzierung von Abrechnungsfehlern Identifizierung von in Schwierigkeiten befindlichen Kunden Verbesserung der Energieeffizienz flexible Rückzahlungspläne nachhaltige Lösungen für Kunden in extrem belasteten Lebenssituationen und Hilfe für diejenigen die unfähig zur Regelung ihrer eigenen Verhältnisse sind Die Versorger haben Strategien entwickelt die auf diesen Richtlinien aufbauen Zudem hat die Regulierungsbehörde Ofgem folgende Ratschläge veröffentlicht Versorger sollten die von den Betroffenen angebotenen Rückzahlungssummen akzeptieren Wenn die zugesagten Raten ausbleiben dann sollte ein Münzzähler installiert werden Nur in Fällen in denen das nicht möglich ist kommen Versorgungssperren in Frage In Großbritannien sind 3 4 Millionen Münzzähler für Strom und 2 1 Millionen Münzzähler für Gas installiert Die Versorgungswirtschaft hat auf Anregung der Regulierungsbehörde eine gemeinsame Datenbank aufgebaut in der besonders schutzwürdige Verbraucher erfasst sind Eine Untersuchung aus dem Jahr 2005 hat zudem ergeben dass einige Versorgungsunternehmen Haushalte auf der Basis fehlerhafter Namen Adressen und Zählerstände sperrten Einige der Betroffenen hatten gar keine Schulden andere waren nicht einmal Kunden dieses Versorgers mussten aber dennoch Tage oder sogar Wochen auf Strom oder Gas verzichten Belgien Belgien hat ein System eingeführt das die OECD als weltweit bestes Modell sozialen Ressourcen Managements bezeichnet In ganz Belgien können sozial Bedürftige eine Strommenge von 500 Kilowattstunden kostenlos beanspruchen Auch eine Gasmenge von 556 Kilowattstunden zum Kochen gibt es umsonst Für die Gasheizung und den Strom gelten Sozialtarife die allerdings nicht immer günstiger sind als die Normaltarife Darüber hinaus gibt es Hilfszahlungen um bedürftigen Haushalten die Zahlung der Energierechnung zu ermöglichen Solche Zuschüsse gibt es auch für den Heizölkauf Beide Maßnahmen werden durch eine Umlage auf den Energiepreis finanziert Daneben gibt es regionale Unterstützung für sozial Schwache Das sind zum einen Verbote der Lieferunterbrechung in den Wintermonaten Wenn ein Kunde Zahlungsprobleme hat kann in Flandern und Wallonien ein Budgetmeter Geldkartenzähler oder in Brüssel ein Strombegrenzer installiert werden Dadurch ist stets eine minimale Strommenge verfügbar Ist das Guthaben auf der Geldkarte leer fließt nur noch ein Strom von sechs Ampère Das reicht für den Fernseher etwas Licht und Telefon und eine winzige Kochplatte Im Jahr 2004 nahmen etwa 180 000 Stromkunden und 145 000 Gaskunden diese Sozialtarife in Anspruch In Flandern waren Ende 2005 etwa 16 000 Geldkartenzähler für Strom installiert USA In den USA gibt es ein Low Income Home Energy Assistance Program LIHEAP Sozial Bedürftige können Zuschüsse aus diesem Energiebeistandprogramm beantragen Im Haushaltsjahr 2005 wurde über den Hilfsfonds ein Betrag von 3 2 Milliarden US Dollar

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  • energieverbraucher.de | Energie und Entwicklung: ein Blick über den 'Tellerrand Deutschland'
    August beschlosssen die Vorschläge einer Expertenkommission über die zukünftige Kreditvergabe im Energiesektor EUR 08 09 04 S 5 nur zum Teil umzusetzen Bis auf ein paar kosmetische Korrekturen wird alles beim Alten bleiben Expertengremium forderte radikalen Kurswechsel Emil Salim beauftragt Leitlinien zu erarbeiten nach denen die Bank künftig Förderprojekte im Bereich Energie auswählt Der Salim Bericht empfahl der Weltbank einen radikalen Kurswechsel für die Förderbank und kritisierte die bisherige Praxis der Kreditvergabe durch die Bank scharf Kein einziges Rohstoffprojekt habe bisher die Armut gemindert Im Gegenteil sei in den meisten Fällen die Armut in den Projektgebieten noch angestiegen Emil Salim Erneuerbare Energien statt Öl und Kohle Menschenrechte achten Der Salim Bericht beinhaltet folgende Punkte Von 2008 an soll die Bank keine Kredite mehr für die Förderung von Kohle und Öl vergeben Statt dessen sollen Projekte zum Ausbau von Erneuerbaren Energien Sonne Wasser und Windkraft gefördert werden Projekte sollten nicht mehr gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden Eine gute Regierungsführung müsse die Vorbedingung für eine Finanzaussagen sein good governance Die Menschenrechte müssen in den Weltbank Richtlinien verankert werden Weltbank plant sogar Ausweitung der Öl Förderung Die Weltbank hat nun lediglich den Ausbau der Förderung Erneuerbarer Energien in ihre Konzepte aufgenommen Letztendlich sollen sie aber von einer minimalen Ausgangsbasis 200 Mio Dollar um nur 20 Prozent pro Jahr gesteigert werden Ansonsten ist von Salims Vorgaben nur wenig übrig geblieben Zwar macht die Bank jetzt kleine Zugeständnisse aber im Großen und Ganzen geht es weiter wie hisher urteilt die Nichtregierungsorganisation Urgewald So ist statt eines Ausstiegs aus der Öl Förderung nun dessen Ausweitung geplant Der von den Projekten betroffenen Bevölkerung wird lediglich ein Konsulta tionsrecht zugestanden Die Betroffenen können damit die Durchführung von Projekten nicht verhindern Die Frage der Menschenrechte wird auf zukünftige Beratungen verschoben Rohstoff Projekte verursachen immer wieder massive Menschenrechtsverletzungen

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Energie-und-Entwicklung__446/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Energieprognose - Prognosen zu Entwicklungen des Energieverbrauchs etc.
    schon in Bau seien so Greenpeace Parallel müsse der Anteil von hocheffizienten KWK Anlagen gesteigert und der Ausbau der erneuerbaren Energien auf 40 bis 2020 erhöht werden Zudem müsse ein Energieeffizienzgesetz beschlossen werden das den Namen auch verdiene Bis 2030 spare die Energiewende der Volkswirtschaft 300 Mrd Euro an Brennstoffkosten schließen Segment ID 11708 Shell erwartet Verdreifachung des Energiebedarfs bis 2050 So eine Studie weiter lesen Shell erwartet Verdreifachung des Energiebedarfs bis 2050 16 März 2011 Durch den steigenden Energiebedarf der von starkem Wachstum geprägten Ländern wie z B China und Indien werden die Angebote an Energie und Rohstoffen mit der steigenden Nachfrage kaum mithalten können Bis zum Jahr 2050 könnte sich der weltweite Bedarf an Energie verdreifachen Die Studie von Shell besagt weiterhin dass sich ausschließlich durch alternative Energieträger der erhöhte Bedarf nicht decken lasse Eine Lösung wäre es laut Shell einerseits die Nachfrage nach Energie zurückzufahren und gleichzeitig die Produktion von Energie zu erhöhen schließen Segment ID 11609 Erneuerbare Der grüne Trend weiter lesen Erneuerbare Der grüne Trend 21 Dezember 2010 Schon im Jahr 2030 könnten uns erneuerbare Energien zu 100 Prozent versorgen zumindest wenn das rasante Wachstum der vergangenen Jahre anhält Eine mathematische Trendverlängerung beweist dass das Zeitalter der Erneuerbaren bereits zum Greifen nahe ist Zunächst etwas Mathematik Die Stromerzeugung aus Wind ist zwischen 1990 und 2009 auf das 533 fache gestiegen von 71 auf 37 809 Gigawattstunden 37 809 71 533 Das jährliche Wachstum betrug im Schnitt über diese Jahre hinweg 40 Prozent 71 1 4 1 4 19 mal 1 4 ergibt 37 809 Ähnlich kann man die Wachstumsraten anderer erneuerbarer Energien ausrechnen und in die Zukunft verlängern Deutschland benötigt jedes Jahr etwa 600 Terrawattstunden Strom Schon im Jahr 2020 würde bei derzeitigem Wachstumstempo die deutsche Windstromerzeugung diesen Stromverbrauch um das Dreifache übersteigen Die Stromerzeugung aus Photovoltaik Anlagen wächst gleichfalls rasch Betrachtet man nur die vier Jahre zwischen 2005 und 2009 dann liegt die jährliche Wachstumsrate bei 57 Prozent Wenn es in diesem Tempo weiterginge dann läge 2020 die Stromerzeugung aus PV schon bei 863 Terrawattstunden und würde gleichfalls den hiesigen Stromverbrauch übersteigen Betrachten wir den Anteil der erneuerbaren Energie an der gesamten Endenergie Er ist von 3 2 Prozent im Jahr 1998 auf 10 3 Prozent im Jahr 2009 gestiegen also um das mehr als Dreifache entsprechend einer jährlichen Wachstumsrate von 11 2 Prozent Im Jahr 2020 würde dieser Anteil dann bei 33 Prozent liegen im Jahr 2030 bei 96 Prozent Diese Zahlen stellen natürlich keine Prognosen dar Sie zeigen aber sehr deutlich in welchem Tempo die erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren gewachsen sind Sie zeigen auch dass wir uns mitten in einem radikalen Umbruch der gesamten Energieversorgung befinden Bereits im Jahr 2008 hat Andreas Henze die Wachstumsraten der Erneuerbaren fortgeschrieben Bis 2016 rechnete Henze erreicht man bei Fortdauer des bisherigen Wachstums 100 Prozent Ökostrom Vergleicht man seine damaligen Rechnungen mit den tatsächlichen Zahlen bis 2009 dann lag Henze ziemlich richtig Alle Zahlen sind der Broschüre Erneuerbare Energien in Zahlen des Bundesumweltministeriums entnommen schließen Segment ID 11421 Greenpeace Erdgas statt Atomstrom Neue Studie aus Wuppertal weiter lesen Greenpeace Erdgas statt Atomstrom 23 September 2010 Erdgas sei der einzige konventionelle Energieträger der als Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien noch gebraucht werde so eine Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace Längere Laufzeiten von KKW und der Neubau von Kohlekraftwerken erhöhten nicht nur das Risikopotential dieser Technologien sie gefährdeten auch massiv den zukunftsfähigen Umbau der Energieversorgung in Deutschland Greenpeace fordert von der Bundesregierung ein Energiekonzept das einen verstärkten Einsatz von Erdgas in KWK eine Laufzeitverkürzung für KKW bis 2015 und einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2040 vorsieht schließen Segment ID 11140 Die Zukunft der Energie Zahlreiche Studien und Gutachten analysieren Chancen und Grenzen der künftigen Energieversorgung weiter lesen Die Zukunft der Energie Sonne und Windkraft oder doch Atom Mit welchen Energieträgern fahren künftig unsere Autos und können wir uns Flugreisen in 40 Jahren noch leisten Zahlreiche Studien und Gutachten analysieren Chancen und Grenzen der künftigen Energieversorgung Teilweise herrscht Einigkeit teils widersprechen sich die Analysen Die wichtigsten Punkte auf einen Blick 15 September 2010 Nur wer zurückblickt kann auch nach vorn schauen sagen Zukunftsforscher Schaut man auf die Energieversorgung der Vergangenheit zurück stößt man auf die Quellen die dauerhaft und sicher zur Verfügung stehen Die Menschheit muss zur Sonne zurückkehren die seit Jahrtausenden ihre Energiegrundlage bildete Dagegen ist das fossil nukleare Zeitalter noch keine 200 Jahre alt Allerdings ist der Energieverbrauch seit 1800 geradezu explodiert und heute 1 000 mal größer als damals Unterschiedliche Bewertungen Viele aktuelle Debatten zielen auf die Energieversorgung im Jahr 2020 ab Doch wer 30 Jahre weiter denkt und die Energieversorgung im Jahr 2050 betrachtet stellt schnell fest dass viele Argumente obsolet werden Wer langfristig rechnet sieht dass es keine Notausgänge mehr gibt Das gilt für die CO 2 Reduktion ebenso wie für den Energieverbrauch und den Energiemix Gemeinsamkeiten und Unterschiede Viele aktuelle Studien stimmen in zahlreichen Punkten überein Wer Energie spart muss weniger Strom produzieren beziehungsweise reduziert den Brennstoffverbrauch Deutliche Effizienzsteigerungen sind somit der Dreh und Angelpunkt für die zukünftige Energieversorgung Dennoch sinkt der Stromverbrauch in vielen Szenarien nicht weil Strom fossile Kraftstoffe ersetzt So könnten die Autos der Zukunft mit Strom fahren statt mit Benzin Doch solche Innovationen nutzen nichts wenn der Strom nach wie vor aus fossilen Energieträgern stammt Es gilt daher die Stromproduktion vollständig umzustellen Um die Energieumstellung bis zum Jahr 2050 zu erreichen müssen die ersten Umstellungen innerhalb der nächsten fünf Jahren beginnen Eine länderübergreifende Strategie bei der Erzeugung Verteilung und Speicherung führt zu einem kostengünstigeren und effizienteren System Die Studien unterscheiden sich jedoch in ihren Bewertungen von Systemen Kosten und Nutzen Unterschiedliche Berechnungen zur Entwicklung der Energie oder Rohstoffpreise sowie die Bewertung von Emissionszertifikaten führen zu erheblichen Differenzen bei der Beurteilung für die Kosten erneuerbarer Energien oder der Frage ob die CO 2 Abscheidung und Speicherung CCS sinnvoll ist Eine Frage der Rechenmethode 40 bis 100 Prozent Anteil der erneuerbaren Energien hält die European Climate Foundation ECF für möglich Zielvorgabe ist eine 80

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  • energieverbraucher.de | Verbraucherpolitik
    Hilfe Wissenswertes zu Politik News Deutschland Aktionsprogramm Energieeffizienz Gewinne im Vergleich Neue Großkraftwerke Machtkartell der Energiewirtschaft Ökosteuer Subventionen Weg vom Öl Energiewende Kampf gegen Energiewende Europa News Drittes Richtlinienpaket EU Effizienzrichtlinie Ökodesign Richtlinie Freiwillig aber erfolgreich Gebäuderichtlinie Stromkennzeichnung Subventionen Beste Verfügbare Techniken Großbritannien Niederlande Österreich Schweden Schweiz Spanien London Forum Weltweit China Kuba Clinton Stiftung USA Brennstoff Armut News AlgII Caritas Stromcheck Neue Brennstoff Armut Energie und Menschenrechte Sozialtarif Schlichtungsstelle

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Verbraucherpolitik__1425/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Energieautonomie
    enorme politische und wirtschaftliche Vorteile Kein Wunder dass das neue Buch Energieautonomie von Hermann Scheer ein Plädoyer für erneuerbare Energien ist energieverbraucher de veröffentlicht eine Kurzfassung des Buches 9 September 2005 Eine Prognose ist schon jetzt gesichert Erneuerbare Energien werden eines Tages die einzigen sein mit denen die Menschen ihre Energiebedürfnisse befriedigen Wenn der Umschwung zu erneuerbaren Energien nicht in den nächsten beiden Jahrzehnten gelingt wird die Welt absehbar in gewaltträchtige Ressourcenkonflikte schlittern How long Not Long Diese kurze Frage wie klare Antwort hämmerte Martin Luther King in den 60er Jahren der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ins Bewusstsein um sie von der nahen Chance der Realisierung ihrer Ziele zu überzeugen Mit solcher Entschlossenheit und Zuversicht wird die Phantasie vieler angeregt die soziale Atmosphäre belebt sich neue praktische Ideen sprießen So sind in kurzer Zeit ungeahnte Entwicklungssprünge möglich How long Very long Dieses Denken dominiert leider bisher in der Diskussion über die Zeitperspektive des Energiewechsels Selbst überzeugte Ökologen geben sich damit als realistisch Aber lange Zeithorizonte entlassen Menschen aus ihrer unmittelbaren Verantwortung und führen dazu die Angelegenheit den professionellen Experten zu überlassen Not long Energieautonomie Die wichtigste Ressource für erneuerbare Energien die gesellschaftliche bleibt dann unausgeschöpft Deshalb geht es mir vor allem darum diejenigen Ansätze erneuerbarer Energien erkennbar zu machen die auf die viel gestellte Frage how long die Antwort not long erlauben Das Leitmotiv dafür ist Energieautonomie Es ist gleichermaßen politisch wirtschaftlich und technologisch gemeint Es ist als verallgemeinerbares Konzept nur mit erneuerbaren Energien möglich Energieautonomie ist aber nicht nur das Ergebnis eines Wechsels zu erneuerbaren Energien sondern zugleich der harte Kern der praktischen Strategie Autonome Initiativen von Individuen Organisationen Unternehmen Städten und Staaten sind geboten um das Ganze zu bewegen Die neue Politik für erneuerbare Energien ist diesen Initiativen die Räume zu öffnen in denen sie sich ungehindert entfalten können Dem schwedischen Wirtschaftsnobelpreisträger und Soziologen Gunnar Myrdal zufolge kann ein gesellschaftliches Projekt durchgesetzt werden wenn es nur von fünf Prozent passionierter Menschen zielstrebig und ausdauernd verfolgt wird Fossiler Energierausch Wie weit wir davon entfernt sind die Zeichen der Zeit zu erkennen zeigt die reale Entwicklung seit den 70er Jahren Vor dem Ausbruch der Weltölkrise 1973 lag der Weltenergieverbrauch gemäß den statistischen Angaben der Internationalen Energie Agentur bei 6 034 Millionen Tonnen ROW Rohöleinheiten 2002 waren es 10 213 Millionen Tonnen eine Steigerung um 69 Prozent also um mehr als zwei Drittel Der Anteil der erneuerbaren Energien ist in diesem Zeitraum mit knapp 14 Prozent konstant geblieben Die Weltenergiekonferenz kam in Sydney im Spätsommer 2004 zu dem Schluss dass kein Weg an einer Steigerung des fossilen Energieverbrauchs um 85 Prozent bis zum Jahr 2050 vorbei führt und dass der künftige Stellenwert der Atomenergie höher sein werde als jener der erneuerbaren Energien Das explosionsartige Wirtschaftswachstum samt den Konsumsteigerungen hat besonders in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts eine weltweite Orgie fossilen Energieverbrauchs ausgelöst Die industrialisierte Welt stürzte in ein Energie Delirium einen anhaltenden und den Rest der Welt zur Nachahmung animierenden Rauschzustand der allenthalben die Sinne vernebelt Gefahr ruinöser Turbulenzen Der Welt drohen ruinöse Turbulenzen wenn aus unbegründeter Angst vor dem Wechsel zu erneuerbaren Energien das Spiel mit dem atomaren und fossilen Feuer fortgesetzt wird Man fühlt sich an das Handlungsmuster einer altgriechischen Tragödie erinnert in der alles auf ein unheilvolles Ende hinausläuft Alle Beteiligten sehen es voraus aber keiner kann sich aus seinem eigenen Verhaltenszwang lösen der es mit herbeiführen wird Realität ist dass die Menschheit vor der größten Herausforderung der Zivilisationsgeschichte steht und sich dieser trotzdem nicht in der gebotenen Weise stellt Sie hat sich mit den fossilen und atomaren Energien auf zwei prometheische Großversuche eingelassen von denen sie nicht aus freien Stücken ablassen will Welche Gesellschaft wird noch durch zielbewusstes Handeln fähig sein sich ein neues Überleben sicherndes Energiefundament zu schaffen wenn der Flächenbrand der Energiekrisen voll um sich gegriffen hat Energieautonomie Eine neue Politik für erneuerbare Energien Hermann Scheer 314 Seiten 17 90 Euro Verlag Antje Kunstmann München ISBN 3 8889 7390 2 Das Potenzial Erneuerbarer Dass die erneuerbaren Energien den gesamten Weltbedarf an Energien befriedigen können ist seit den 70er Jahren in wissenschaftlichen Szenarien wiederholt detailliert dargelegt worden weltweit für die USA mehrfach für Europa für Deutschland und Japan für Schweden oder Österreich und auch für Regionen einzelner Länder Diesen ist gemeinsam dass sie in der Energiediskussion systematisch ignoriert werden selbst von einschlägigen Umweltinstituten Beispiel Strom Der jährliche kommerzielle Stromverbrauch lag 2001 weltweit bei 15 5 Billionen Kilowattstunden Um diese Strommenge ausschließlich durch Windkraft bereitzustellen müssten ausgehend von 2 5 MW Anlagen die unter mittleren Windgeschwindigkeiten sechs Millionen Kilowattstunden im Jahr erzeugen weltweit 2 5 Millionen Windkraftanlagen auf dem Erdball installiert sein Um dieselbe Strommenge mit Photovoltaik Anlagen zu erzeugen müssten setzt man eine Produktionsleistung von 75 Kilowattstunden Strom pro Quadratmeter Solarzellenfläche und Jahr an was ein relativ geringer Wert unter deutschen Einstrahlungsbedingungen ist weltweit rund 210 000 km2 Solarzellen installiert werden Das ist deutlich weniger als die allein in der EU überbaute Fläche in die Solarzellen vielfältig integriert werden könnten Bei solarthermischen Kraftwerken müssten es gemessen daran dass pro Hektar Kollektorfläche etwa zehn Millionen Kilowattstunden produziert werden weltweit 155 000 Quadratkilometer Kollektorfläche sein installiert in Wüstengegenden oder auf anderen sonst nicht genutzten Flächen Beispiel Heizwärme Um den gegenwärtigen Wärmeenergiebedarf der Weltbevölkerung durch Sonnenwärme zu befriedigen würden gemessen am Verbrauch des Jahres 2001 in Höhe von 3 34 Billionen Kilowattstunden 15 000 Quadratkilometer Solarkollektoren reichen berechnet auf der Basis von nur 2 25 Kilowattstunden Solarwärmeleistung pro Quadratmeter Kollektorfläche Beispiel Kraftstoff Würde der heutige fossile Kraftstoffbedarf in Höhe von 21 Billionen Kilowattstunden durch Biokraftstoffe gedeckt müssten dafür gemessen an einem durchschnittlichen Energieertrag von 50 000 Kilowattstunden pro Hektar 4 19 Millionen Quadratkilometer Wald oder Ackerfläche für kontinuierliche Energieernten zur Verfügung stehen Das entspricht etwa acht Prozent der weltweiten Wald Wiesen und Ackerflächen Die Hemnisse Das sind Hochrechnungen einzelner Optionen erneuerbarer Energien für die es so wie skizziert keine Realisierungsbedarf gibt Worin soll also das prinzipielle Hindernis bestehen Die vorgestellten Hochrechnungen dienen allein der Öffnung der Gedanken Mit jedem Schritt näherer und differenzierterer Betrachtung des natürlichen und technischen Anwendungspotenzials wird die praktische Attraktivität erneuerbarer Energien größer Die Behauptung es sei nicht möglich mit erneuerbaren Energien zu einer umfassenden Energieversorgung zu kommen ist eine Beleidigung der Kreativität von Physikern Chemikern oder Ingenieuren Überall wo es um neue Bereitstellungskapazitäten geht haben dezentral genutzte Energien einen klaren Zeitvorteil Das eigentliche Zeitproblem erneuerbarer Energien ist kein wirklich technologisches und auch kein wirtschaftliches sondern ein politisches und geistiges Das politische hat die Form zahlreicher willkürlicher administrativer Hürden das geistige liegt in der Notwendigkeit eines Einstellungswandels Die weit verbreitete Vorstellung dass die für konventionelle Energie entstandene Struktur der Maßstab einer modernen Energieversorgung ist und deshalb auch für erneuerbare Energien die beste wäre ist irrig Sie setzt beim dritten Schritt der Entwicklung eines Energiesystems den heutigen Strukturen an also nach dem ersten der Wahl der Energiequelle und nach dem zweiten der für deren produktivste Nutzung notwendigen und möglichen Technologie Speicherung Dass die Sonne nicht scheinen und der Wind nicht wehen könnte wenn man den daraus gewinnbaren Strom gerade braucht wird als unüberwindliches Hindernis dargestellt als würden im Gegensatz dazu die Kohle oder das Uran in dem Moment aus dem Bergwerk geholt in dem Kohle oder Atomstrom nachgefragt wird Zunehmend mehr Aufmerksamkeit erfährt unter anderem die Speicherung in Form von Druckluft Kleinere Mengen können in Druckluftbehältern gespeichert werden Mit Druckluftbehältern etwa in der Größe eines Zehn Kubikmeter Containers ist eine durchgängige autonome Hausstromversorgung auf der Basis einer Photovoltaikanlage realisierbar Vorzüge Erneuerbarer Die volkswirtschaftlichen Vorzüge erneuerbarer Energien liegen in ihrer heimischen Verfügbarkeit und damit in der Deviseneinsparung und der Verbesserung der internationalen Zahlungsbilanz durch vermiedene Energieimporte in der Ersetzung kommerzieller Brennstoffkosten durch kostenlose Primärenergie das heißt in der Substitution von Brennstoffkosten durch Technologie und damit in der Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Anlagenproduktion Im Gegensatz zum Großkraftwerksbau der nicht breit gestreut werden kann ist die Produktion dezentraler Anlagen potenziell in fast allen Ländern möglich in der Vermeidung von Infrastrukturkosten durch regionalisierte Energiegewinnung in der durch solares Bauen und Biomassenutzung eintretenden Förderung von Handwerk und Landwirtschaft was kleine und mittlere Unternehmen und damit das regionalen Wirtschaftsgefüge dauerhaft stabilisiert in der breiten Eigentumsstreuung durch das Entstehen dezentraler Betreiberformen in der Vermeidung ökologischer Folgekosten unter anderem durch die Reduzierung der Gesundheitskosten und der Kosten für Katastrophenvorsorge und kompensation sowie in der Vermeidung internationaler Sicherheitskosten Fossiler und atomarer Autismus Am liebsten wäre es den Trägern des überkommenen Energiesystems so weiterzumachen wie bisher Ihre Stellung ist einmalig Alles hängt an ihren Strippen Wie jedes andere System zielt auch das Energiesystem auf seine Selbsterhaltung Es sind die Szenarios von BP und Shell die in den letzten Jahren viel Beifall aus der Umweltszene erhielten und auch auf Erneuerbare Energien Konferenzen häufig zitiert wurden Erneuerbare Energien können so deren Aussage bis 2050 die Hälfte des Weltenergiebedarfs decken Allerdings legen sie dieser Prognose die Annahme zugrunde dass sich der Weltenergiebedarf bis dahin verdoppelt habe Im Klartext heißt das auch Am Kernbestand der konventionellen Energieversorgung wird nicht gerüttelt Der öffentlich nicht bekannte Verfasser der Shell Studie hatte intern ein 100 Prozent Szenario vorgerechnet aber es wurde ihm bedeutet dass sich der Konzern eine solche Aussage nicht erlauben könne Erdgas und Clean Coal Es ist nicht zu sehen wie die weltweite Nachfragesteigerung von gegenwärtig etwa 200 Milliarden Kubikmeter im Jahr auf etwa 300 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2025 befriedigt werden kann Der Nachhaltigkeitsrat stellt fest dass die Kosten eines CO2 freien Kraftwerks heute höher liegen als für die Erzeugung derselben Energiemenge durch erneuerbare Energie Goldenes Wasserstoffzeitalter Das Wasserstoffzeitalter Es gibt keinen triftigen Grund ein Zeitalter nach einer Sekundärenergie zu benennen und dabei einer die absehbar nicht die tragende Rolle spielen kann und wird Die Atomenergie Community ist traditionell bestens darin geübt Milliarden öffentlicher Mittel auf ihre Mühlen zu lenken und dann zu verschleudern Indem sie sich als potenzieller Wasserstoffproduzent ins Spiel bringt erhofft sie sich nachlassenden Widerstand gegen Atomenergie in der umweltbewussten Öffentlichkeit Deshalb ist sie für viele noch unbemerkt die treibende und für eine konstruktive Perspektive des Wasserstoffs kontraproduktive Kraft hinter vielen Wasserstoffkonferenzen Atomenergie sichert die Macht der fossilen Großindustrie Strukturmacht des etablierten Systems brechen Atomenergie Schätzungen dass die Uranvorkommen nur noch maximal 60 Jahre reichen werden beziehen sich auf den Verbrauch der laufenden Anlagen das heißt schon bei verdoppelter Anzahl halbiert sich unweigerlich der Verfügbarkeitszeitraum Vier Jahrzehnte Entwicklung in allen großen Industriestaaten haben das Brüter Konzept ad absurdum geführt Die Welt heute steht vor der existenziellen Entscheidung über die Energieversorgung im postfossilen Zeitalter der Wahl zwischen Solar und Atom Faktisch sind die Zukunftsaussichten der Atomenergie die der Schriftsteller Carl Amery den faulen Zauber der Zauberlehrlinge nennt alles andere als positiv selbst wenn es keinen Widerstand gegen sie geben würde Deshalb spielen die mit ihr verbundenen Projektionen eine so große Rolle Sie dienen dem hergebrachten Energiesystem als Faustpfand gegen die Umorientierung auf erneuerbare Energien besonders vor dem Hintergrund des Weltklimaproblems Die Vorliebe der fossilen Großwirtschaft für die Atomenergie rührt daher dass sie mit ihr die Energiemacht aufrechterhalten zu können glaubt Strukturmacht brechen Es bleibt keine andere Wahl als die Strukturmacht des etablierten Energiesystems zu brechen ihm den Weg zur künstlichen Existenzverlängerung zu versperren und unabhängig davon die erneuerbaren Energien zu mobilisieren Doch mit welchen Methoden politischen wirtschaftlichen und sozialen Handelns und mit welchen Akteuren Handlungsblockaden Wer abhängig ist oder sich so fühlt wird untertänig Je ausschließlicher die Energieversorgung von der Energiewirtschaft organisiert wurde desto größer wurde die Abhängigkeit Doch die Menschen erlebten sie zunächst überwiegend positiv bescherte sie ihnen doch nie zuvor erlebte Erleichterungen und wirtschaftliche Wachstums und Einkommenssteigerungen Die Energiewirtschaft darf wie selbstverständlich ihr eigenes Interesse mit dem der Gesellschaft gleichsetzen Auch wenn sie privatwirtschaftlich organisiert ist spielt sie quasi die Rolle eines Staatsorgans Code verbietet Vollversorgung Im Energiewirtschaftsmilieu wird erwartet dass seine Mitglieder die Überlegenheit der konventionellen Energieversorgung auch als langfristige Perspektive anerkennen also den erneuerbaren Energien nur eine untergeordnete Rolle zugestehen Wer sich an diesen Code hält internalisiert damit zwangsläufig einen Inferioritätskomplex in seinem Engagement für erneuerbare Energien tritt nur noch zurückhaltend auf und empfindet es bald als peinlich große und schnelle Schritte zur Ablösung nicht erneuerbarer Energien zu fordern Dass sich Politiker und auch Umweltorganisationen davor scheuen das Ziel einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien offen zu vertreten ist meist mit mangelndem Wissen oder einem starken Anerkennungsbedürfnis zu erklären Energiewirtschaft als Staatsorgan Die im Wirtschaftsleben außergewöhnliche Sonderstellung der Energiewirtschaft die bis zur Bereitstellung der Infrastruktureinrichtungen ausgeweitet wurde hat auch die in jüngerer Zeit nahezu eingeleitete Liberalisierung der Stromversorgung überdauert Trotz Liberalisierung haben die privaten Unternehmen das Recht zum privilegierten Leitungsbau für Strom oder Gasnetze behalten Ihre ambivalente Rolle als gewöhnliche Unternehmen mit staatlichen Rechten blieb unangetastet Die traditionelle Energiewirtschaft rückte damit in die Rolle eines Quasi Staatsorgans Die Politik reduzierte sich auf die Rolle des Moderators zwischen divergierenden Interessen der Energiewirtschaft Anstoß durch Parlamente Die politischen Entscheidungen in Deutschland die in den letzten Jahren zu einem Aufbruch zu erneuerbaren Energien führten sind nicht durch einen Konsens mit der Energiewirtschaft zustande gekommen sondern im heftigen und anhaltenden Konflikt Es war kein Zufall dass dieser Aufbruch nicht von der Regierung eingeleitet wurde sondern durch Initiativen aus dem Parlament Auf der Ebene der europäischen Institutionen zeigt sich das gleiche Bild Alle auf EU Ebene beschlossenen weiterführenden Initiativen für erneuerbare Energien hat das EU Parlament verlangt und durchgesetzt und der Kommission und dem Ministerrat abgepresst Das Primat der Politik wurde für die erneuerbaren Energien und gegen die Energiewirtschaft in Anspruch genommen Deren Rolle als vierte Staatsgewalt wurde nicht länger akzeptiert In Deutschland empfand das die Stromwirtschaft sogar als Verfassungsbruch und klagte erfolglos beim Bundesverfassungsgericht und vor dem Europäischen Gerichtshof Militärische Lösungen Das kurzsichtigste und in jeder Beziehung kostspieligste Krisenmanagement ist der Versuch den Zugang zu den sich erschöpfenden Erdölressourcen militärisch zu sichern Dieser politische Kraftakt führt bloß schneller in das Debakel das er vermeiden will Nach Berechnungen des Professors der National Defense University in Washington Donald Losman wurden jährlich bis zu 60 Milliarden Dollar für die amerikanischen Streitkräfte auf der arabischen Halbinsel ausgegeben obwohl der Wert des aus der Golfregion in die USA gelieferten Öls zwischen 1992 und 1998 nur bei knapp über zehn Milliarden Dollar lag Neue Großkraftwerke Trotz der gegenwärtigen jährlichen Zuwachsrate von 3 000 Megawatt für erneuerbare Energien in Deutschland sprechen die Stromkonzerne der überwiegende Teil der Wirtschaftspresse und auch das Gros der Wirtschaftspolitiker beharrlich von der Notwendigkeit die auslaufenden Großkraftwerke in vollem Umfang durch neue ersetzen zu müssen als wären die erneuerbaren Energien eine Nulloption Verlogene Energiepreisdebatte Die ausschließliche Reduzierung aller Fragen auf den isoliert gesehenen Preis die selbst in Bezug auf das Verhalten einzelner Marktteilnehmer wirklichkeitsfremd ist hat in grundlegenden gesellschaftlichen Fragen wie der Nutzung von Energie noch irrealere Züge Sie führt zu einem Kostensenkungsextremismus der als höchste Rationalität gepriesen wird selbst wenn die Folgen im höchsten Maße irrational sind Gegenwartsbesessenheit gepaart mit Zukunftsvergessenheit Eine Energiediskussion die der Gesellschaft unter Ignorierung aller vorhandenen und absehbaren Energieprobleme einhämmert nichts sei wichtiger als der aktuelle Energiepreis ist fatal Die Idee der Marktwirtschaft degeneriert damit von einem wirtschaftlichen Ordnungsprinzip zu einer Organisation gesellschaftlicher Verantwortungslosigkeit Zu einer Wettbewerbsordnung gehören untrennbar die Verhinderung von Monopolen und Oligopolen sowie die Begrenzung wirtschaftlicher Freiheitsrechte durch elementare gesellschaftliche Interessen Oppenheimers und Röpkes Ideen einer marktwirtschaftlichen Ordnung machen erkennbar wie heuchlerisch die im Namen des Wettbewerbs erhobenen Forderungen sind erneuerbare Energien sollten sich am Markt durchsetzen Mindestvoraussetzung dafür wäre die Chancengleichheit zwischen atomar fossilen und erneuerbaren Energien auf dem Markt und eine gesellschaftliche Gleichwertigkeit aller Energieoptionen in Bezug auf ihre Umweltbelastung und die Verfügbarkeit in der Zukunft Doch selbst wenn alle Subventionen und Privilegien für atomare und fossile Energien unverzüglich abgeschafft würden wäre noch keine Chancengleichheit erneuerbarer Energien gegeben Subventionen zurückzahlen Erst wenn den Anbietern atomarer und fossiler Energien auferlegt würde auch die früher erhaltenen Subventionen zurückzuzahlen könnte für die erneuerbaren Energien von einzelwirtschaftlicher Marktgleichheit gesprochen werden Da das aber nicht realisierbar ist sind Spott und Empörung über ambitionierte politische Förderprogramme für erneuerbare Energien unter Verweis auf den Markt entweder scheinheilig oder zeigen dass ihre Autoren die tatsächlichen Zusammenhänge nicht verstanden haben Die reine Marktbetrachtung geht von einer Neutralität der Energieformen aus die keineswegs gegeben ist und die bei anderen Produkten zu Aufständen führen würde Sollten etwa auch schadstoffhaltige und schadstofffreie Babynahrung gleiche Marktchancen haben Die in vielen Jahrzehnten auf nicht marktgemäße Weise erlangten Marktvorsprünge und Privilegien sind nicht rückspulbar und auch der billionenschwere Subventionssegen für das herkömmliche Energiesystem ist nicht rückholbar Faire Preisbetrachtung Der gegenwärtige von der Energiewirtschaft hochgehaltene Preisvergleich zwischen konventioneller Energie aus amortisierten Altanlagen und erneuerbaren Energien aus neuen Anlagen ist ohnehin ohne jede Aussagekraft Schon ein Preisvergleich mit den Energiekosten aus Neuanlagen konventioneller Energien ergibt ein anderes Bild Dieses verändert sich nochmals zugunsten der erneuerbaren Energien wenn deren Kostendegressionen durch technologische Optimierungen und durch die Skaleneffekte einer Produktionssteigerung bedacht werden Und es verändert sich nochmals wenn man bedenkt dass durch dezentrale Energiebereitstellung Infrastruktur und Transportkosten vermieden werden ganz zu schweigen von den vermiedenen externen Kosten Bei den erneuerbaren Energien geht es um die Zukunft darum die von der herkömmlichen Energieversorgung unheilvoll geprägte Gegenwart hinter sich zu lassen Illusion globaler Lösungen Den weltweiten Durchbruch zu erneuerbaren Energien über globale Verhandlungen realisieren zu wollen ist eine Illusion Je größer diese Konferenzen werden desto mehr Illusionen produzieren sie Sie werden zu Tempeltreffen zelebrierten umweltdiplomatischen Narzissmus Vollmundige Erklärungen werden abgegeben stets wird neue Hoffnung geweckt Es wird gemahnt dass ein weiterer Aufschub nicht mehr zu verantworten ist anschließend vertagt man sich erneut Die Abschlusserklärungen sind dann schneller vergessen als es Zeit brauchte sie zu verfassen Das Kyoto Syndrom Ein Dilemma das auch in der Erklärung der deutschen Klimaforscher zum Ausdruck kommt Das Protokoll sei ein Riesengewinn aber es bringt letztlich nichts Es verpflichtet die Industrieländer bis zum Jahre 2012 ihre Treibhausgas Emissionen durchschnittlich um 5 2 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren Das Intergouvernemental Panel on Climate Change IPCC in dem die Klimawissenschaftler aller Länder zusammenarbeiten hält jedoch bis zum Jahr 2050 eine Minderung um 60 Prozent für dringend geboten Gemessen an den tatsächlichen Klimagefahren ist dieses Instrument deshalb unverantwortlich Es macht praktisch das Minimum zum Maximum Das Gros der Klimaspezialisten wird in die Umsetzung der flexiblen Instrumente eingebunden und profitiert davon Sie bilden eine Armee von Befürwortern dieser Art von Kyoto

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