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  • energieverbraucher.de | Muskelkraft
    sind konventionelle zumeist aus Fahrradteilen zusammen geschraubte Pedal Generatoren verbreitet Solche Generatoren sind eine mögliche Alternative zu Leichtpetroleum das die Bewohner der weniger entwickelten Länder für Lampen nutzen und für das sie jährlich mehr als zehn Milliarden Dollar ausgeben Helle Erfindungen Vielleicht kann man schon bald neuartige kinetische Stehlampen kaufen die ähnlich wie früher Standuhren durch das Aufziehen schwerer Gewichte betrieben werden Dabei setzen diese Gewichte kein Uhrwerk sondern einen kleinen Generator in Gang der den Strom für die LEDs produziert Postfossil eine Gruppe junger Schweizer Designer gewann 2008 einen Design Preis für ihre First Light Reading Lamp Die Crank Lamp nutzt stromparende LED Der Amerikaner Efrain E Velez hat eine weitere leichte handbetriebene Lampe entwickelt Ihrer Form und Funktion nach ist sie einem altmodischen mechanischen Bohrer nachempfunden Schon eine Minute kurbeln soll genügen damit die Crank Lamp 40 bis 60 Minuten lang helles LED Licht abgibt Das Design besteht aus voll recyclingfähigen Karosserieteilen aus Aluminium Kurbel statt Batterie Mit nur 30 Sekunden kurbeln eine Stunde lang Radio hören Im April 1994 berichtet die BBC Sendung Tomorrow s World über das batterielose Kurbelradio Freeplay Radio Seit 1998 hat eine entsprechende Stiftung mehr als 150 000 Kurbelradios verteilt Die Kurbel Akkus sind eine Idee von Qian Jiang Im Niger etwa tauschten im Jahr 2002 Tausende ihre Waffen gegen Freeplay Radios Während des Kosovo Krieges 1999 verteilte das Rote Kreuz Tausende der Geräte um mit Suchsendungen auseinandergerissene Familien wieder zusammenzubringen Künftig wäre es denkbar AA Akkus ganz ohne Ladegerät aufzuladen Eine kleine aufklappbare Kurbel am Akku könnte dazu dienen wind up batteries wieder aufzuladen Bislang gibt es das Design jedoch nur auf dem Papier Strom aus Schuhen Schritt für Schritt zum Strom die Joggingschuhe von Joe Paradiso vom Media Lab des Massachusetts Institute of Technology machen das schon seit 1998 möglich Dank piezoelektrischer Keramiken im Sohlengummi genügen schon kleine Verformungen beim Gehen um elektrische Energie zu erzeugen Der Schuh gelangte zwar nie zur Marktreife gilt jedoch als legendäre Initialzündung für das Forschungsgebiet Energy Harvesting zu Deutsch Energie Ernten Schritt für Schritt zum geladenen Handy Akku Unterdessen entwickelte ein indischer Chemie Lehrer im Jahr 2002 ebenfalls einen Schuh der die kinetische Energie des Laufens in elektrische Energie umwandelt In der dicken Sohle die an die Plateauschuhe der Pop Ära erinnert befinden sich ein kleiner Dynamo nebst einem Kondensator die etwa zwei Volt liefern können und das zum Preis von gerade mal vier US Dollar Der Erfinder kreierte sich so eine neue Einnahmequelle Beim Herumlaufen lädt er für ein paar Rupien die Handys von anderen Personen auf Camper zum Treten Seit einigen Jahren gibt es in Baumärkten und im Elektronikfachhandel batterielose Taschenlampen die nach dem Schüttel Prinzip funktionieren Der erzeugte Strom wird in einem Kondensator gespeichert als Leuchtmittel dienen die nur geringe Strommengen verbrauchenden LEDs Ein Anfang 2009 vorgestelltes Ladegerät von Tremont Electric nennt sich nPower PEG und kostet 149 US Dollar Fußgänger können das Ladekabel in das jeweilige Verbrauchsgerät stecken und wahlweise im Rucksack Handtasche oder am Gürtel transportieren Ein einstündiger Fußmarsch reicht

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  • energieverbraucher.de | Stand-By: Stromverbrauch & Leerlaufverluste der Gerät-Bereitschaft
    UBA Über 190 OBI Märkte bundesweit die Aktion No Energy und das Umweltbundesamt UBA helfen gegen unnötige Stromverluste OBI Kunden können gegen eine Kaution kostenlos Energiekostenmonitore leihen weiter lesen Stromsparen mit OBI und UBA 28 Februar 2005 Über 190 OBI Märkte bundesweit die Aktion No Energy und das Umweltbundesamt UBA helfen gegen unnötige Stromverluste OBI Kunden können gegen eine Kaution kostenlos Energiekostenmonitore leihen Die kleinen Messgeräte werden zwischen Steckdose und zu untersuchendem Gerät gesteckt und zeigen den Stromverbrauch an Das UBA stellt OBI 2000 Messgeräte sowie 40 000 Ratgeber bereit No Energy informiert unter www No E de über Leerlaufverluste der Geräte Jedes Jahr kosten Leerlaufverluste in Deutschland mindestens 3 5 Mrd Euro Viele TV Geräte Stereoanlagen DVD Spieler Computer Drucker Scanner Faxgeräte schnurlose Telefone Schreibtischleuchten mit Trafo Netzteile Ladegeräte in Wohnung und Büro lassen sich nicht mehr richtig ausschalten obwohl sie gar keine Leistung erbringen und ziehen permanent Strom schließen Segment ID 6772 Studie zu Stromfresser Stand by Allein im vergangenen Jahr verschleuderten elektrische Geräte in deutschen Haushalten und Büros 18 Mrd kWh Strom im Stand by Zustand weiter lesen Studie zu Stromfresser Stand by 30 September 2005 Allein im vergangenen Jahr verschleuderten elektrische Geräte in deutschen Haushalten und Büros 18 Mrd kWh Strom im Stand by Zustand fand das Fraunhofer Institut für System und Innovationsforschung ISI in einer Studie für das Bundeswirtschaftsministerium heraus Dies entspreche fast der gesamten Stromerzeugung aus Windenergie in Deutschland Geräte sollten deshalb ausgeschaltet werden empfehlen die Forscher die außerdem dafür plädieren den Leerlauf Verbrauch bei Computern Druckern Fernsehern oder Espressomaschinen in Watt auszuweisen Bei vielen Geräten der Unterhaltungselektronik liege der Stand by Anteil am Stromverbrauch bei über 50 Eine Set Top Box die künftig in jedem Haushalt stehen wird der Digital Fernsehen empfangen will verbrauche im Stand by Modus täglich rund acht Watt Umgerechnet auf ein Jahr seien dies pro Haushalt rund 54 kWh Bei knapp 60 Mio Fernsehern würden daraus über 3 Mrd kWh so die Forscher An den enormen Stromverlusten aus dem Stand by Betrieb wird sich nach der Prognose der Forscher in den nächsten zehn Jahren wenig ändern Zwar seien viele Geräte wie Computer oder Fernseher technisch verbessert worden Steigende Gerätezahlen glichen Einsparungen aber nahezu aus BMWA Leerlauf Kurzfassung pdf 644 05 kB schließen Segment ID 4373 Steckerleisten mit Pfiff Weg vom Netz mit dreifachem Nutzen weiter lesen Steckerleisten mit Pfiff Weg vom Netz mit dreifachem Nutzen Es gibt mehrere Gründe elektronische Geräte im Haushalt vom Netz zu trennen wenn sie nicht genutzt werden Neben dem Stromsparen sei als wichtiger Punkt der Blitzschutz für die angeschlossenen Geräte genannt Aber auch Elektrosmog und die Möglichkeit diesen zu vermeiden ist ein wichtiges Argument 23 Dezember 2004 Selbstverständlich spart es enorm viel Strom wenn Geräte nicht im oft verstecktem Stand by Modus laufen Deshalb empfiehlt es sich die Stromzufuhr elektronischer Geräte bei Nichtgebrauch zu unterbrechen Eine schaltbare Steckerleiste zwischen der Steckdose und dem jeweiligen Gerät ist die einfachste und sicher auch kostengünstigste Variante den dreifachen Nutzen Schutz vor Hochspannung und Elektrosmog sowie Kosteneinsparung zu

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  • energieverbraucher.de | Die Stromheizung unter energieeffizienter Betrachtung
    Nachtspeicherheizungen und 350 000 Wärmepumpen Rund vier Prozent aller Haushalte heizen mit Strom Seit 2006 hat sich die Zahl der Stromheizungen um 27 Prozent verringert Die Anbieter sind in ihren jeweiligen Versorgungsgebieten praktisch ohne Wettbewerber Anders als auf dem Markt für normalen Haushaltsstrom gibt es auf dem Heizstrommarkt zahlreiche Marktzutrittsschranken für neue Anbieter und bislang keine Wechselmöglichkeiten für die Verbraucher Die marktbeherrschenden Stellungen der etablierten Heizstromversorger werden nach den Untersuchungen des Bundeskartellamts durch hohe Marktzutrittsschranken abgesichert Das Bundeskartellamt hat die Preisgestaltung für rund 70 des Heizstrommarkts untersucht Die Hälfte der Unternehmen verkauft den Heizstrom unter Einstandspreis Der Heizstrom wird also von den übrigen Stromkunden subventioniert Andere Unternehmen wiederum nutzen ihre marktbeherrschende Stellung aus um überhöhte Preise durchzusetzen 13 dieser Unternehmen haben um eine Missbrauchsverfügung des Bundeskartellamts zu vermeiden sich zu Rückzahlungen an ihre Kunden verbindlich verpflichtet Zu diesen Unternehmen gehören E ON RWE und EWE Das Bundeskartellamt hat sich für die Entgegennahme von Zusagen zum Verfahrensabschluss entschieden da so schneller ein befriedigenderes und sichtbares Ergebnis für die betroffenen Nachfrager erzielt wird als dies eine Fortführung der Verfahren unter Inkaufnahme sich anschließender langwierigen Rechtsstreits zur Folge gehabt hätte Die Entlastungen kommen den Kunden entweder in Form einer einmaligen pauschalen Gutschrift mit der nächsten Abrechnung oder in Form von Verschiebungen von Preiserhöhungen zu Gute Bei letzteren handelt es sich jeweils um Preiserhöhungen die nachweislich aufgrund von Kostensteigerungen insbesondere bei den EEG Kosten angemessen gewesen und ohne das Eingreifen des Bundeskartellamts zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt wären Die Versorger haben außerdem zugesagt die den Kunden gewährten Entlastungen nicht im Zuge von Preismaßnahmen im Jahr 2011 zu kompensieren Diese sogenannte norepeated game Klausel besagt dass die Unternehmen 2011 sich verpflichtet haben auf eine Margenausweitung zu verzichten Die Weitergabe gestiegener Beschaffungskosten sowie gestiegener EEG Kosten sowie sonstiger Abgaben und Steuern ist hiervon explizit nicht erfasst Neben den unmittelbaren finanziellen Zusagen haben die Verbraucher in vielen Fällen zusätzlich von einem weiteren preisdämpfenden Effekt profitiert Nicht zuletzt unter dem Eindruck der laufenden Verfahren haben die betroffenen Unternehmen seit September 2009 teilweise erhebliche Kostensteigerungen insbesondere aus dem Anstieg der EEG Kosten zum 1 1 2010 nicht an die Kunden weitergegeben Die hieraus entstandenen Entlastungen belaufen sich auf mindestens 20 Mio Euro Spätestens bei einem neuerlichen EEG Kosten Anstieg Anfang 2011 ist jedoch voraussichtlich auch wieder mit höheren Heizstrompreisen zu rechnen Im Rahmen der nun abgeschlossenen Verfahren des Bundeskartellamtes haben alle Unternehmen marktöffnenden Maßnahmen zugesagt wie transparente Veröffentlichung von Heizstromtarifen und Lasttarifen im Internet Darüber hinaus haben sich die Unternehmen verpflichtet für Heizstromlieferungen nur die niedrige Konzessionsabgabe für Sondervertragslieferungen von derzeit 0 11 ct kWh zu erheben Je nach Versorgungsgebiet resultiert hieraus eine zusätzliche direkte Entlastung der Heizstromabnehmer Liste der Unternehmen Bericht des Bundeskartellamts Andere Heizstromanbieter Die Vereinigten Stadtwerke Ratzeburg liefern Heizstrom in ganz Hamburg Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern die EWS Schönau versorgen das ganze Bundesgebiet mit Heizstrom liegen jedoch mit ihren Preisen über denen der örtlichen Versorger Nachtstrom liefert auch Evita Energie und die Kieler enQu Tarif Duett schließen Segment ID 11173 Alternative Anbieter Neuer für Nachtstrom weiter lesen Alternative Anbieter 22 Januar 2010 geändert 14 Dezemer 2010 Die Vereinigten Stadtwerke Ratzeburg liefern Heizstrom in ganz Hamburg Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern die EWS Schönau versorgen das ganze Bundesgebiet mit Heizstrom liegen jedoch mit ihren Preisen über denen der örtlichen Versorger Nachtstrom liefert auch Evita Energie und die Kieler enQu Tarif Duett schließen Segment ID 10236 Heizstrom im Visier Bundeskartellamt leitet Verfahren ein weiter lesen Heizstrom im Visier 1 Oktober 2009 Das Bundeskartellamt leitete Missbrauchsverfahren gegen Heizstrom Anbieter ein Untersucht wird die Preisgestaltung bei Strom für Nachtspeicherheizungen und elektrischen Wärmepumpen Die Unternehmen die untersucht werden beliefern rund 1 2 Mio Kunden Geprüft wird auf Basis des Vergleichsmarktkonzepts Erste Ergebnisse soll es im Frühjahr geben In diesem Markt gebe es so gut wie keine alternativen Anbieter und damit auch keine Wechselmöglichkeiten so das Amt Der Verbrauch an Heizstrom liegt jährlich bei rund 20 Mrd kWh Zwei Millionen beziehungsweise vier Prozent aller Wohnungen in Deutschland werden mit Strom beheizt Zur Pressemitteilung des Bundeskartellamtes vom 24 September 2009 schließen Segment ID 9948 Bedrohte Spezies im Energiedschungel Wer bislang mit Nachtstrom Warmwasser bereitet und heizt braucht angesichts der neuen Regelungen und steigender Preise nicht zu verzweifeln weiter lesen Bedrohte Spezies im Energiedschungel Wer bislang mit Nachtstrom Warmwasser bereitet und heizt braucht angesichts der neuen Regelungen und steigender Preise nicht zu verzweifeln Bis 2020 gibt es eine Nische für Nachtstromkunden weiß Rechtsanwältin Leonora Holling 7 Juni 2009 Niemand will sie Keiner kümmert sich um sie Und doch gibt es sie noch 1 4 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher die Warmwasser und Heizwärme durch Wärmespeicherstrom vulgo Nachtstrom generieren Das Prinzip ist einfach Die Stromabrechnung erfolgt zu zwei unterschiedlichen Tarifen den teuren Tagstrom zur Hauptlastzeit und den preiswerteren Nachtstrom zu einer festgelegten Uhrzeit In dieser Zeit lädt der Nachtstromkunde seine Wärmespeichergeräte auf und kann so seinen Strombedarf für Warmwasser und Wärme zu reduzierten Preisen decken Die Einführung des Nachtstroms vor vielen Jahren beruhte dabei so die offizielle Diktion der Energieversorger auf dem Umstand dass die Verbraucher nachts weniger Strom benötigten so dass dann ungenutzte Kraftwerkskapazitäten vorlagen Den nachts zusätzlich erzeugten Strom kalkulierte man auf Basis der variablen Kosten vor allem Brennstoffkosten Also war es sinnvoll Abnehmer für Strom während der Nachtzeiten zu finden Das zusätzliche Geschäft war für die Stromversorger lukrativ Diese Entwicklung brachte den Nachtspeicherstromkunden hervor Aber die Nische des Nachtstroms endete mit der Strommarktliberalisierung Der Strom wird nun nicht mehr vom Kraftwerksbetreiber sondern vom Stromanbieter bezogen Und dieser muss ihn wie jeden anderen Strom auch zum üblichen Großhandelspreis einkaufen der nachts kaum absinkt Ab 2020 Ende Es ist nun beschlossene Sache dass der Nachtstromtarif aussterben wird Bereits ab 2020 verbietet das Gesetz EnEV 2009 schrittweise Nachtstrom zumindest in Gebäuden mit mehr als fünf Wohnungen Bis dahin wird es noch Nachtstromkunden geben die ihren Wärmebedarf und ihr Heizwasser auf die bewährte Weise decken wollen Wer die Preise für Tagstrom und ihre Entwicklung im Auge hat kann sicher sagen dass Nachtstromkunden für ihren hohen Bedarf zum Heizen und für Warmwasser diese Tarife nicht zahlen können Gibt es daher ein geschütztes Territorium für den Nachtstromkunden Die Antwort ist ja Nische für Übergang Nachtstromkunden sind Sondervertragskunden Denn sie erhalten Strom zu einem Preis der unter den sogenannten Allgemeinen Tarifen liegt Selbst derjenige der keinen expliziten Sondervertrag unterschrieben hat kann sich insofern auf die Rechtsprechung des Kartellsenates Berlin vom 28 Oktober 2008 Az 21 U 160 06 berufen Er kann zudem anführen dass eine wirksame Preisänderungsklausel zur Erhöhung seiner Nachtstromtarife im Extremfall auf das Niveau des Tagstromtarifes gemäß 305 307 BGB nicht wirksam ist so bestätigt zum Beispiel durch das OLG Schleswig Holstein mit Urteil vom 15 November 2007 Az 2 U 1 07 Teuer und umweltschädlich Stromheizung Problematischer ist wenn der Versorger mitteilt keinen Nachstrom mehr anzubieten und den Vertrag kündigt Hier empfiehlt es sich zu prüfen ob ein anderer Versorger Nachtstrom anbietet Wenn nicht oder nicht zu reduzierten Preisen liegt ein Fall der Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung vor Ganz zu schweigen von den Fällen in denen grundbuchrechtlich Nachtstrom als einziger Energieträger fest geschrieben wurde Einer solchen Kündigung und der Einstufung in den höheren Tagstromtarif sollte der Nachstromkunde auf jeden Fall widersprechen Der Nachtstromkunde muss aber auf jeden Fall aktiv werden Er sollte jeder Preisanhebung und jeder Änderung der Tarifzeiten schriftlich widersprechen und die verlangten Erhöhung nicht zahlen Im Zweifel sollte er sich anwaltlichen Rat von einem Juristen einholen der sich in energiewirtschaftlichen Fragen auskennt Wenn der Nachtstromkunde dies beherzigt wird er die gesetzliche Schonfrist zu seinen Gunsten nutzen können Dennoch sollten sich Betroffene immer eines vor Augen halten Im Interesse aller die Energie jetzt und in Zukunft brauchen wird es darauf ankommen dass jeder Einzelne Strom maßvoll und bezahlbar verbraucht Manchmal reicht ein Blick auf das eigene Dach oder den eigenen Geldbeutel Auch das ist Evolution Nur im supergedämmten Haus überlebt die Stromheizung schließen Segment ID 8311 Gesamtkosten für die Heizung eines neuen Einfamilienhauses Segment ID 5093 Umweltbelastungen und hohe Kosten durch Elektroheizungen jetzt aktenkundig Die Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums belegt die guten Gründe für den Ersatz der extrem klimaschädlichen Nachtstromspeicherheizungen weiter lesen Umweltbelastungen und hohe Kosten durch Elektroheizungen jetzt aktenkundig 3 Oktober 2007 Eine wissenschaftliche Studie hat Umweltbelastungen und hohe Kosten von Elektroheizungen belegt Die Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums belegt die guten Gründe für den Ersatz der extrem klimaschädlichen Nachtstromspeicherheizungen Download Studie Stromheizungen 1 42 MB Nachtstromspeicherheizungen wurden von den Energieversorgungsunternehmen in der Vergangenheit insbesondere in der Nähe von Kohlekraftwerken gezielt gefördert Kohle per Draht um diese nachts auf Grund der Lasttäler nicht zu sehr drosseln zu müssen bzw das Netz vor Überspannung zu schützen Seit der Liberalisierung der Energiewirtschaft Ende der 90er Jahre haben sich die Rahmenbedingungen für die Versorgung mit Elektrizität grundlegend geändert Physikalisch gleicher Strom wird nunmehr ökonomisch ökologisch und im Zeitgang differenziert weit über die Landesgrenzen hinaus gehandelt Eine bessere Regelbarkeit der Kraftwerke die Verstärkung der europäischen und nationalen Verbundnetze der Ausbau der Windenergie u v a m haben die technischen Gegebenheiten erheblich verändert Mit der Errichtung von Gebäuden wird zugleich der Energieträger bzw das Heizsystem ausgewählt und damit eine Entscheidung für Jahrzehnte getroffen Die die konkurrierenden Energieträger Strom Heizöl Erdgas Nah und Fernwärme anbietenden Unternehmen versuchen naturgemäß mit verlockenden Angeboten die Entscheidung in ihrem Sinne zu beeinflussen Elektrische Speicherheizungen erscheinen auf Grund der geringen Investitionsaufwendungen und quasi Null Emissionen im Gebäude als ideales Heizungssystem Bei genauerer Betrachtung erweist sich jedoch dass ihre Nutzung die mit Abstand klimaschädlichste Art zu heizen ist Zudem schneiden Nachtspeicherheizungen bei einem Wärmevollkostenvergleich gegenüber Heizungen auf der Basis anderer Energieträger am schlechtesten ab Insbesondere auf Grund der ökologischen Nachteile der Nachtstromheizungen ist zum 31 12 2006 auch die Steuerermäßigung für Strom zum Betrieb von Nachtspeicherheizungen die vor dem 1 April 1999 installiert wurden ausgelaufen Zum Ausgleich wird seit Mai 2003 der Ersatz von elektrischen Nachspeicherheizungen im Rahmen des mit Bundesmitteln ausgestatteten KfW CO2 Gebäudesanierungsprogramms als Einzelmaßnahme gefördert www kfw foerderbank de http www kfw foerderbank de Elektrische Widerstandsheizungen kommen als Speicherheizungen insbesondere Nachtspeicherheizungen mit einem Anteil von 99 aber auch Fußbodenspeicherheizungen bzw Blockspeicher oder Direktheizungen Flächenheizungen Konvektoren Radiatoren Strahler Lüftungsheizgeräte etc zum Einsatz 1 4 Mio Wohnungen jede 25 werden derzeit in Deutschland elektrisch beheizt Der Heizstromverbrauch stieg vor allem infolge des Neuanschlusses von elektrischen Widerstandsheizungen in Wohngebäuden von 1995 bis 2004 um 6 und damit stärker als der Gesamtenergieverbrauch von Raumwärme Im Ergebnis dient jede siebte Kilowattstunde Strom der Niedertemperaturwärme Raumheizung plus Warmwasser Allein für elektrische Widerstandsheizungen sind dies 35 TWh Diese Stromanwendung verursacht 30 Mio t CO2 a das sind mehr als 3 der gesamten deutschen CO2 Emissionen Ineffizienz der Stromheizung Elektrische Widerstandsheizungen sind exergetisch hinsichtlich des Arbeitsvermögens eine Verschwendung hochwertiger Energie für die Bereitstellung niederwertiger Raumwärme Nach einer Studie energieeffizienz downloads doc print 39929 php von IZES Bremer Energieinstitut sind die spezifischen CO2 Emissionen gegenüber einer Gas Brennwertheizung um den Faktor 3 6 und gegenüber einer Pellet Heizung sogar um den Faktor 13 höher Nachtspeicherheizungen sind damit extrem klimaschädlich CO2 Minderungspotenzial Mindestens 23 Mio t CO2 a können durch den Ersatz von Nachtspeicherheizungen eingespart werden Besonders vorteilhaft ist die Umstellung auf eine Holzpellet Heizung mit Solaranlage oder hocheffiziente Nah bzw Fernwärmeversorgung Derzeitige Kosten für Stromnutzung Die Preiskalkulation für Strom für elektrische Widerstandsheizungen beruht insbesondere auf einem extrem niedrigen Wert für Netznutzungsentgelte im Bundesschnitt 2 Ct kWh weit weniger als ein Drittel der regulären Netznutzungsentgelte im Niederspannungsbereich Dies dürfte sich aus rechtlichen betriebswirtschaftlichen und betriebstechnischen z B Veränderung des Kraftwerksparks bessere Regelbarkeit der Kraftwerke sowie anderen Gründen zunehmend ändern Einige Stromanbieter haben bereits ihre Tarife nach oben korrigiert bzw preisgünstige Sondertarife nicht verlängert Ein realistisch kalkulierter Preis für Elektroheizungen müsste bei 15 16 Ct kWh liegen Das liegt jenseits der Energiepreise die für die sonst üblichen Heizsysteme anzusetzen sind z B Erdgas ca 7 Ct kWh Würden die Strompreise für Elektroheizungen auf dieses Niveau angehoben würde sich der Druck stark erhöhen diese Heizungen schnellstmöglich zu ersetzen Die Mieter hätten das Nachsehen was u a zu sozialen Problemen führen würde Umstellung auf eine umweltfreundliche Heizung Der Kabinettsbeschluss sieht vor Nachtstromspeicherheizungen zur Erzeugung von Raumwärme stufenweise in einem Zeitraum von mindestens 10 Jahren außer Betrieb zu nehmen Die Heizungsumstellung durch die nachträgliche Ausstattung der Gebäude z B mit einer Pumpenwarmwasserheizung Verrohrung Heizkörper Warmwasserspeicher etc verursacht vergleichsweise hohe Kosten Es ist deshalb vorgesehen den Austausch von Nachtstromspeicherheizungen im Gebäudebestand durch Fördermaßnahmen zu flankieren die die Investition für den Bauherrn in Verbindung mit der Energiekosteneinsparung rentabel machen Außerdem sind Härtefall und Befreiungsregeln vorgesehen Dazu gehört auch dass die Außerbetriebnahme nicht erfolgen muss wenn selbst unter Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten der Austausch unwirtschaftlich ist Mieter sind in jedem Fall die Gewinner weil sie von der Heizungsumstellung durch die Energiekosteneinsparung profitieren Auswirkungen auf Beschäftigung Die Ausschöpfung des CO2 Minderungspotenzials würde Investitionen von rund 18 Mrd auslösen Verteilt über 13 Jahre würden damit ca 35 000 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen schließen Segment ID 6790 Leserbriefe Kosten sparen mit Stromheizung Ich bin auf die Werbung Günstiger als andere Energieformen hereingefallen und will nun gegen die Firma vorgehen wennnötig auch gerichtlich weiter lesen Leserbriefe Kosten sparen mit Stromheizung Wir möchten unser Haus mit neuen Heizkörpern ausstatten Nun wird von mehreren Firmen eine Einsparung von 20 Prozent gegenüber Erdgas durch Elektro Heizkörper behauptet Alle vor Ort befragten Experten sagen genau das Gegenteil nämlich bis zu doppelt so teuer gegenüber Erdgas R H Bielefeld Ich bin auf die Werbung Günstiger als andere Energieformen hereingefallen und will nun gegen die Firma vorgehen wenn nötig auch gerichtlich Günther Brune Soest schließen Segment ID 5084 RWE wirbt weiter für günstigeElektronachtspeicheröfen Stark steigende Heizstrompreise bescheren ca 2 2 MillionenHaushalten drastische Heizkostenanstiege weiter lesen Heizstrompreise steigen stark RWE wirbt weiter für günstige Elektronachtspeicheröfen Stark steigende Heizstrompreise bescheren ca 2 2 Millionen Haushalten drastische Heizkostenanstiege Die Betroffenen reagieren zu recht mit großen Empörung Weil weitere Preisanstiege zu befürchten sind sollten die Mieten gesenkt und die Wände gedämmt werden Ein Umstieg auf günstigere und ökologischere Heizungen lohnt sich Als grob irreführend haben Verbraucherschützer die RWE Werbung für günstige Elektronachtspeicheröfen kritisiert 7 Mai 2004 Derzeit heizen 2 2 Millionen Haushalte das sind ca acht Prozent aller Haushalte in der Bundesrepublik mit elektrischem Strom Sie verbrauchen dafür 23 Milliarden Kilowattstunden jährlich Strom der nicht ohnehin da ist sondern extra für die Verheizung erzeugt werden muss Das entspricht der Jahresproduktion von mehr als zwei Kernkraftwerken Das ist mehr Strom als selbst heute noch alle Windkraftwerke der Republik zusammen im Jahr erzeugen und 76 mal mehr als alle PV Anlagen im Jahr 2003 lieferten Die 3 9 Cent Zeiten sind vorbei In den Neunziger Jahre wurde Heizstrom zum Preis von 3 9 Cent abgegeben Herstellungspreise von abgeschriebenen Kraftwerken Die Stromwirtschaft saß auf gewaltigen Überkapazitäten und musste gegenüber Öl und Gasheizungen wettbewerbsfähige Preise anbieten Die Brennstoffkosten liegen heutzutage für Heizöl bei 3 5 bis 4 Cent bei Gas bei 5 5 Cent und Fernwärme bei 8 3 Cent je Kilowattstunde Nun kommt das dicke Ende Denn die Heizstrompreise sind mittlerweile drastisch angestiegen Die Wormser EWR z B hat am ersten Januar 2004 die Preise von 5 5 auf 6 45 Cent je Kilowattstunde angehoben E on Hanse erhöhte vor einem Jahr die Heizstrompreise um 17 und in diesem Jahr nochmals um 10 Prozent auf 6 8 Cent Ähnliche Entwicklungen sind in bundesweit zu beobachten Kaum Wechselmöglichkeiten Im Vergleich zum Preis des normalen Haushaltsstroms von 16 bis 17 Cent ist Heizstrom noch sehr günstig ungünstig jedoch im Vergleich zu Gas und Öl Für die betroffenen Haushalte steigen die Heizkosten drastisch an ohne dass es viele Alternativen dazu gibt Die Unternehmen begründen die Anhebung mit gestiegenen Grosshandelspreisen Eine staatliche Aufsicht über die Heizstrompreise gibt es ebensowenig wie die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln Denn obwohl ein Anbieterwechsel grundsätzlich möglich ist gibt es kaum bundesweite Anbieter Der einzige uns bekannte bundesweite Anbieter von Wärmestrom sind die EWS Schönau Download Preisblatt EWS Wärmestrom 01 01 2006 Dort ist man zu einer kostenlosen Vergleichsrechnung bereit Da allein die Durchleitungsentgelte im Niederspannungsnetz bei rund sieben Cent liegen für Heizstrom etwas niedriger ist das nicht weiter verwunderlich weil die Strompreise an der Börse derzeit bei 3 Cent kWh ohne MWSt liegen Die Kartellbehörden haben angemahnt dass der freie Wettbewerb für Heizstrom immer noch behindert wird Perspektiven düster Mit steigenden Stromerzeugungskosten und Börsenpreisen werden künftig zwangsläufig auch die Heizstrompreise weiter ansteigen selbst wenn die Netznutzungsentgelte regulierungsbedingt sinken Die betroffenen Eigentümer und Mieter sollten sich auch wegen der ungünstigen Preisperspektiven möglichst rasch umorientieren auf Öl Gas Fernwärme Pellets oder Solarheizung Auch eine bessere Wärmedämmung rentiert sich Konsequenz Mietminderung Die hohen und weiter steigenden Heizkosten elektrobeheizter Wohnung mindern den Mietwert Sie begründen Mietsenkungen die von Vermietern eingeräumt werden sollten Durch die geringen Investitionskosten bei der Installation der Stromheizung haben Vermieter über Jahre deutliche Zusatzrenditen erwirtschaften können RWE wirbt weiter Irreführend Trotz drastischer Preisanstiege wirbt RWE mit Fax vom 6 Mai 2004 weiter Elektronachtspeicheröfen sind günstige Lösung Der Bund der Energieverbraucher hält diese Werbung für grob irreführend und prüft rechtliche Schritte Offensichtlich verdient RWE sehr gut am Heizstrom sonst würde sie ihn nicht bewerben kommentiert der Vereinsvorsitzende Aribert Peters schließen Segment ID 3022 Vorsicht Bauernfänger Die folgende Darstellung ist ein Beispiel das wir hier zur Warnung wiedergeben weiter lesen Vorsicht Bauernfänger Steigende Energiepreise erleichtern auch unseriösen Verkäufern das Handwerk Zwei Beispiele sollen zur Vorsicht mahnen Werbeaktion für Marmorheizung Die folgende Darstellung ist ein Beispiel das wir hier zur Warnung wiedergeben Der örtliche Elektroinstallateur hatte in ein Hotel zu einer Informationsveranstaltung eingeladen Neun Neugierige waren gekommen Wir haben hier keine Rheumadecken Aktion versprach der Chef der Firma Nach drei Stunden hatte ich den Eindruck eher doch Ein Drama in drei Akten erster Akt Die Evolution der Mamorheizung Zuerst wurde mehr als eine Stunde lang erläutert wie in zahlreichen Schritten unter ständiger Verbesserung des Wirkungsgrads die heutige optimale Form der Marmorheizung gefunden wurde Die dabei getätigte Aussage dass man dieselbe Wärmeausbeute mit immer weniger Stromeinsatz erzielt habe ist mit dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik der Wärmelehre nicht vereinbar Dann wurde intensiv auf der herkömmlichen Form der Wärmeerzeugung herumgeritten Die üblichen Heizkörper würden warme Luft erzeugen Dies sei gesundheitlich äußerst bedenklich würde über das Aufwirbeln von Staub Allergien begünstigen und den Bluthochdruck fördern Der warm empfohlene Buchtitel lautet Falsch

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Stromheizung__223/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Top 10 - Überblick energieeffizientester Produkte
    bei EcoTopTen sind die jährlichen Gesamtkosten Das heißt es wird nicht nur der Kaufpreis verglichen sondern es fließen auch die Folgekosten in die Bewertung ein zum Beispiel für Strom Wasser und Waschmittelverbrauch bei Waschmaschinen oder für Steuern Versicherungen Wertverlust und Kraftstoffverbrauch bei Autos Für EcoTopTen Produkte gibt es ökologische Mindestkriterien die auf jeden Fall erfüllt sein müssen zum Teil aber auch Preisobergrenzen die nicht überschritten werden dürfen So dürfen zum Beispiel EcoTopTen Ökostromangebote nur maximal 20 Prozent teurer sein als der durchschnittliche Preis für konventionelle Stromangebote Qualitätsurteile werden soweit vorhanden mit aufgeführt Dort wo die EcoTopTen Produkte miteinander verglichen werden können fließen beide Aspekte Umweltfreundlichkeit und jährliche Gesamtkosten zu gleichen Teilen in eine Gesamtbewertung mit anschließendem Ranking der EcoTopTen Produkte ein Bisherige Produkttest oder Ratgeber bewerten in der Regel einen der beiden Aspekte gar nicht Zum besseren Vergleich werden den EcoTopTen Produkten auch typische Produkte gegenüber gestellt die die EcoTopTen Kriterien nicht erfüllen Segment ID 8183 Top Ten Schweiz TopTen ist ein Joint Venture des schweizerischen Verbrauchermagazins Saldo eines Journalistenverbands und der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz zusammen mit weiteren Partnern Ziel ist es den Verbrauchern rasch die besten Produkte für das Heim und den Arbeitsplatz zu zeigen Das bedeutet einen geringen Energieverbrauch geringe Umweltbelastung gute Gebrauchsfähigkeit sehr gute Qualität und vernünftiges Kosten Nutzen Verhältnis Wer seinen Haushalt statt mit beliebigen Produkten mit TopTen Haushaltsgeräten ausstattet der spart in 16 Jahren 16 000 kWh an Strom und damit 3 330 Franken Neben Haushaltsgeräten gibt es bei den TopTen auch Autos Öfen Lampen Büro und Hifi Geräte sowie Fernseher www topten ch Segment ID 1409 weiteres zu Effizienz 1 2000 Watt Gesellschaft 2 Bauanleitungen 3 Energie produktivität 4 EU Effizienz Richtlinie 5 Exergie und Entropie 6 Latent Wärmespeicher 7 Memorandum 8 Muskelkraft 9 Stand By 10 Stromheizung aktive Seite ist 11 Top

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Top-Ten__748/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Energieeffizienz-Studien
    genauer dokumentiert wurden www wupperinst org Optionen Potenziale für Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen Segment ID 7417 Energieeffizienz mehr als eine wirkungslose Pauschalforderung Vorschläge und Ergebnisse der Studie des Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie weiter lesen Energieeffizienz mehr als eine wirkungslose Pauschalforderung Die aktuelle energiepolitische Diskussion um das Energieangebot hat nur die eine Hälfte des Wettbewerbs im Auge und vergisst die andere nämlich den Wettbewerb zwischen Energieangebot und der effizienteren Nutzung von Energie auf der Nachfrageseite Stefan Thomas Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie Januar 2003 Bis 2010 könnten wenigstens 10 des heutigen Strom und Gasverbrauchs durch Energieeffizienzprogramme und dienstleistungen mit Gewinn für die Kunden eingespart werden Im Rahmen der normalen Investitions und Erneuerungszyklen muss dazu jeweils eine energieeffizientere technische Lösung gewählt werden Dies senkt die Energiekosten hat Vorteile für die Umwelt schafft Arbeitsplätze in Deutschland führt zu Innovationen und zur Markteinführung neuer Technologien und reduziert die Abhängigkeit von ausländischen und fossilen Energieträgern Vergleicht man die politische Unterstützung für die Energieeffizienz mit der für die Angebotsseite so zeigt sich ein deutliches Missverhältnis das in keiner Relation steht zu den ökonomischen und ökologischen Vorteilen der Energieeffizienz Dieses Ungleichgewicht muss abgebaut werden Dazu gibt es zwei wichtige und attraktive Wege die begangen werden müssen und auch können wie die positiven Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen Erstens sollte eine Zielvorgabe für die Steigerung der Energieeffizienz gesetzt werden die deutlich über der Wachstumsrate der Wirtschaft liegt Vorschlag 3 5 mehr Energieeffizienz pro Jahr Zweitens sollte ein Energieeffizienz Fonds eingerichtet werden der verantwortlich ist für die Ausschreibung unterschiedlichster innovativer Aktivitäten zur Energieeffizienzsteigerung Der Fonds sorgt dafür dass es zu einem Wettbewerb kommt um die besten Ideen und Ansätze wie Energieeffizienz zu erreichen ist und um die jeweils besten Wege die gewählten Ansätze umzusetzen Das bedeutet dass sowohl die effektivsten Lösungen als auch die besten Energieeffizienz Akteure

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Wuppertal-Studien__713/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Zinsen im Zusammenhang: Unser Geldsystem & Energie
    Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Energieart Je höher das Zinsniveau ist desto stärker wirken sich die höheren Anfangsinvestitionen auf die Wirtschaftlichkeit aus Zins und Zinseszins belasten die Bilanz ganz erheblich Entsprechend günstig fällt die Kalkulation zu Gunsten der Rohstoffpreise aus die über die Jahre verteilt anfallen Erst bei gegen Null gehenden Kapitalkosten kommt der Kostenvorteil von Solaranlagen gegenüber fossilen Energieträgern voll zum Tragen Die Wettbewerbsnachteile regenerativer Energiequellen sind also Folge unseres fehlerhaften Geldsystems Anders als bei Waren und Dienstleistungsangeboten fällt der Preis des Geldes der Zins auch bei enormen Geldkapital Überangebot niemals unter real 3 4 Prozent ab Dieser Effekt der sich aus der Überlegenheit des Geldes über die Ware und die Arbeit ergibt verhindert somit einen marktkonformen Übergang zu ressourcenschonenden Entwicklungen Die Überlegenheit des Geldes über Waren und Arbeit kann durch eine konstruktive Umlaufsicherung überwunden werden Indem das Geld unter Angebotszwang gesetzt wird muß es sich auch bei niedrigen Zinssätzen anbieten So führt ein reales Überangebot zu um den Wert Null pendelnden Zinssätzen Gleichzeitig kann die Bundesbank die Nachfrage nach Bargeld aktiv beeinflussen Dies bildet die Basis einer dauerhaft inflationsfreien Währung Wenn das Zinsniveau am Kapitalmarkt gegen den Wert Null tendiert gehen die Zinserträge und mit ihnen die Zinslasten zurück Die Marktchancen neuer kapitalaufwendiger Innovationen gegenüber etablierten Techniken verbessern sich Eine funktionierende Marktwirtschaft mit fairen Wettbewerbsbedingungen wird möglich Ökologische soziale und kulturelle Investitionen mit minimalen Renditen werden rentabel und schaffen so neue betriebswirtschaftliche Voraussetzungen und neue Arbeitsplätze Sicherlich profitieren auch Investoren von Kernkraftwerken und anderen gefährlichen kapitalintensiven Anlagen von den geringeren Zinssätzen Da aber auch sie Brennstoff und vor allem Sicherheitskosten verursachen verringert sich deren Konkurrenzfähigkeit erheblich Wichtiger aber ist dass durch billiges Geld eine Vielzahl kleiner und kleinster Anbieter auf den Markt treten kann Die Förderung von kerntechnischen Anlagen wird daher politisch noch schwerer zu vertreten sein Eine Umgestaltung des Geldsystems schafft entscheidende Veränderungen in den ökonomischen Rahmenbedingungen Politische Entscheidungen macht sie dadurch nicht überflüssig Die Überwindung von Inflation und ständig positiven Zinssätzen schafft die Grundlagen für eine soziale und ökologische Marktwirtschaft Wenn sich das Kapital auch bei niedrigsten Zinsen anbieten muß steht immer ausreichend Investitionskapital zur Verfügung Die Industrie ist dann nicht mehr auf staatliche Subventionen und Förderprogramme angewiesen Auch die Startvorteile von Großkonzernen mit überquellenden Geldvermögen verringert sich Ein verteilungsneutrales Geld das sich nicht mehr automatisch vermehrt muß das Ziel der Währungspolitik sein Niedrige Zinssätze und ein Ende der Inflation sind durch eine konstruktive Geldumlaufsicherung möglich Klaus Popp Benzenbergstraße 27 40219 Düsseldorf Segment ID 7315 Zins verhindert Vernunft und Umweltschutz von Dieter Suhr 29 Juli 2008 Das Solarkraftwerk auf dem Mont Soleil im Berner Jura ist eine der größten Photovoltaik Anlagen Europas Von den gesamten Betriebskosten von jährlich 780 000 Franken entfallen nicht weniger als 93 6 auf Kapitalkosten kein Druckfehler Gegen hohe Zinsen können noch so viele Forscher wenig ausrichten Das müssen wir schon selber tun Die Geldvermögen in der Bundesrepublik Deutschland sind nicht gleich verteilt Die wohlhabende Hälfte der Haushalte verfügt über 96 der gesamten Geldvermögen während sich die andere Hälfte mit 4 zufrieden geben muß

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Zinsen__2170/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Meldungen zum Thema Energiepolitik
    für Vertrieb inklusive Marge 2 21 Cent kWh für Beschaffung und Marge also 8 46 Cent kWh Für Grundversorgungskunden schlagen Beschaffung und Vertrieb mit 9 07 Cent kWh für nicht vom Grundversorger versorgte Kunden mit 7 25 Cent kWh zu Buche Seite 150 Gewerbekunden zahlten 2013 für Energiebeschaffung und Vertrieb 7 54 Cent kWh Industriekunden 5 05 Cent kWh Seite 139 140 und 152 Ökostrom Im Jahr 2012 wurden 44 6 TWh Ökostrom an 7 25 Millionen Letztverbraucher geliefert Das ist ein deutlicher Zuwachs um elf TWh gegenüber dem Vorjahr Seite 161 Erzeugt und nach dem EEG vergütet wurden im Jahr 2012 66 4 TWh Strom Seite 36 Europäischer Strompreisvergleich Ohne Steuern und Abgaben liegen die Strompreise für deutsche Haushalte im Mittelfeld aller europäischen Länder Mit Steuern und Abgaben ist der deutsche Haushaltsstrompreis am dritthöchsten in der EU nach Dänemark und Zypern 166 Für Industriekunden liegen die Strompreise in Deutschland mit Steuern und Abgaben um 18 Prozent über dem EU Durchschnitt Vier andere EU Länder haben höhere Industriestrompreise Zypern Dänemark Italien und Malta Seite 168 Gasmarktgebiete Auf die drei größten Firmen entfällt in Deutschland 60 Prozent des Imports Vorjahr 56 Prozent und 28 5 Prozent der Gasabgabe an Letztverbraucher Vorjahr 27 1 Prozent Seite 178 Versorgungssicherheit Die Gasversorgung eines durchschnittlichen Haushalts war im Jahr 2012 für rund zwei Minuten unterbrochen Seite 185 Anbieterwechsel 27 Prozent aller Haushaltskunden werden zu den Konditionen der Gas Grundversorgung beliefert Vorjahr 32 Prozent 62 5 Prozent werden zu Sonderkonditionen vom Grundversorgung beliefert Seite 237 Gasliefersperren Der Netzagentur wurden für 2012 39 320 Versorgungsunterbrechungen gemeldet Vorjahr 34 000 1 13 Millionen Liefersperren wurden angedroht und 283 000 Sperrungen wurden beauftragt Für die Sperrung wurden den Kunden im Mittel 44 Euro berechnet mit Werten zwischen 0 und 220 Euro obwohl die Netzbetreiber den Gasversorgern im Schnitt nur 36 Euro berechneten Der durchschnittliche Rückstand bei dem eine Sperre angedroht wurde lag bei 107 Euro Seite 239 24 000 Gasversorgungsverträge wurden vom Versorger gekündigt Gaspreise Die Gaspreise für Haushaltskunden sind in den vergangenen zwei Jahren leicht gestiegen von 6 48 Cent kWh 2010 auf 6 95 Cent kWh 2012 und 7 36 Cent kWh 2013 in der Grundversorgung Nach einem Lieferantenwechsel liegen die Preise bei 6 7 Cent kWh 2012 und 2013 Seite 251 Europäischer Gaspreisvergleich Im Vergleich mit den anderen EU Staaten liegen die deutschen Gaspreise für Haushaltskunden im Mittelfeld für industrielle Kunden eher im oberen Bereich Seite 259 Missbrauchsverfahren Das Bundeskartellamt hat wegen des Verdachts überhöhter Fernwärmepreise gegen sieben Unternehmen in 30 verschiedenen Versorgungsgebieten Verfahren eingeleitet Seite 277 Netzentgeltverminderung Wenn der Höchstlastbetrag eines Netzkunden deutlich von der typischen Entnahme abweicht kann das Netzentgelt auf Antrag nach 19 Abs 2 S 1 vermindert werden Im Jahr 2012 stieg die Zahl der Anträge für solche Genehmigungen stark an auf 3 153 Anträge Davon wurden bisher nur ein Drittel positiv beschieden Die Entlastungssumme beläuft sich auf 42 Millionen Euro Seite 286 Die Bundesnetzagentur hat Unternehmen die Anträge auf Reduzierung gestellt haben in Mitteilung Nr 171 2012 Amtsblatt 3 2012 Seiten 401 bis 454 veröffentlicht Kommentar Es befremdet dass tausende von Unternehmen und Institutionen darunter Amtsgerichte Kirchen Verwaltungen ihre Netzentgelte zu Lasten der Allgemeinheit der Stromverbraucher vermindern wollen Die vierte Beschlusskammer der Bundesnetzagentur hat mit der Verschärfung der Ausnahmetatbestände richtig darauf reagiert Zum Monitoring Bericht 2013 schließen Segment ID 14598 Verbraucher glauben nicht an Energiewende unter GroKo Umfrage im Auftrag des vzbv weiter lesen Verbraucher glauben nicht an Energiewende unter GroKo 19 Dezember 2013 Verbraucherinnen und Verbraucher sehen die bisherigen Pläne der Großen Koalition rund um die Energiewende skeptisch Eine Mehrheit von 59 Prozent bezweifelt dass es der neuen Regierung gelingen wird die Energiewende erfolgreich und bezahlbar fortzuführen Das zeigt eine vom Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid Nur 39 Prozent der Befragten glauben dass die Große Koalition ihr Versprechen halten kann den Kostenanstieg bei der Energiewende spürbar zu bremsen schließen Segment ID 14274 Gesetzesnovelle Effizienzanforderungen verschärft weiter lesen Gesetzesnovelle Effizienzanforderungen verschärft 14 Juni 2013 Mit einer Novelle des Energieeinsparungsgesetzes hat der Bundestag die EU Vorgaben über die Gesamteffizienz von Gebäuden in deutsches Recht umgesetzt Drs 17 13527 Folgende Änderungen wurden beschlossen Das ab 2020 geltende Verbot von Elektrospeicherheizungen wird aufgehoben Die Dämmungsanforderungen an Neubauten werden in zwei Schritten 2016 und 2020 angehoben Ab 2020 müssen alle Neubauten Niedrigstenergiegebäude sein Der Energiebedarf muss sehr gering sein und zu einem ganz wesentlichen Teil aus erneuerbaren Energien gedeckt werden Die energetische Qualität von Neubauten soll durch Stichprobenkontrollen überprüft werden Die Energieausweise werden aufgewertet und sollen eine Registriernummer erhalten und stichprobenartig kontrolliert werden Der Energiekennwert muss künftig auch in Immobilienanzeigen aufgeführt werden Die Novelle war bis zuletzt heftig umstritten Die Dämmanforderung an den Gebäudebestand bleiben unverändert gering Der Bundesrat kritisierte dass die Novelle keine ausreichende Antwort gibt auf die enormen wirtschaftlichen ökologischen und sozialen Herausforderungen durch den Energieverbrauch im Gebäudebereich Allein die verschiedenen energiesparrechtlichen Vorschriften des Bundes vermindern Transparenz und Akzeptanz erheblich Eine Vereinfachung und Vereinheitlichung sei ebenso überfällig wie eine umfassende Förderpolitik des Bundes sonst wären die Sanierungsziele nicht zu erreichen Die Grünen und der Naturschutzbund kritisierten dass Anforderungen der europäischen Gebäuderichtlinie durch die Novelle nicht erfüllt werden Umweltverbände kritisierten die Abschaffung des Elektroheizungsverbots und sprachen von einem Lobbygeschenk Der derzeitige Bestand an Nachtspeicherheizungen in Deutschland sei verantwortlich für zwei bis drei Prozent des nationalen Strombedarfs Denn die Nachtspeicherheizungen bräuchten vor allem im Winter Strom wenn oft kaum Wind wehe und die Sonne nicht scheine also kein Stromüberschuss vorläge schließen Segment ID 13576 Die einäugige Regierung Die Strompreise der deutschen Wirtschaft werden im Jahr 2012 von der Bundesregierung in einer Größenordnung von 13 Milliarden Euro entlastet weiter lesen Die einäugige Regierung Die Strompreise der deutschen Wirtschaft werden im Jahr 2012 von der Bundesregierung in einer Größenordnung von 13 Milliarden Euro entlastet Das entspricht der im Jahr 2012 aufzubringende Fördersumme für Erneuerbare 14 1 Milliarden Euro 28 März 2013 Mittlerweile haben wir in Deutschland die niedrigsten Strompreise in fast ganz Europa für die energieintensiven Größtverbraucher weil diese hier fast vollständig von allen Steuern und Abgaben befreit sind sogar von den Netzkosten Sie zahlen fast nur noch den Börsenpreis der in Deutschland wegen der Einspeisung erneuerbarer Energien Merit Order Effekt ohnehin eine Senke darstellt Fast nirgendwo sonst in Europa gibt es eine vergleichbare Situation Die Strompreise der Industrie haben sich in Deutschland zwischen 2007 und 2012 um 1 2 Ct kWh gegenüber dem Mittelwert aller EU Staaten verbilligt Die Strompreise der stromintensiven Großindustrie sind durch Steuern kaum belastet und entsprechen deshalb in guter Näherung den Strompreisen ohne Steuern Deutschland macht gegenüber Eurostat keine Angaben über die Strompreise dieser Abnehmergruppe Notleidende Industrie So hilfsbedürftig ist die deutsche Wirtschaft Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2012 mit dem zweithöchsten Überschuss seit Einführung der Außenhandelsstatistik im Jahr 1950 in Höhe von 188 1 Milliarden Euro ab Im Jahr 2011 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 158 7 Milliarden Euro betragen Die Förderung der erneuerbaren Energien über das EEG belastet die Strompreise im Jahr 2013 auf 14 1 Milliarden Euro Monitoring Bericht und wird von den Verbrauchern durch eine Umlage aufgebracht Der Mittelstand in Deutschland wird ebenso wie die privaten Verbraucher durch die Ausnahmeregelung zugunsten der Großindustrie und die EEG Umlage zusätzlich belastet Während sich die Strompreise der Haushaltskunden seit 2008 um 21 Prozent verteuerten blieben die Preise für Sondervertragskunden praktisch unverändert Quelle Stat Bundesamt Daten zur Energiepreisentwicklung 2005 100 Der Bund der Energieverbraucher fordert Der Staat soll ab sofort die Strompreise der Haushalte statt die der Industrie subventionieren Das würde die Strompreise für Haushalte und Mittelstand sofort um 3 5 Cent kWh senken Gleichzeitig sollen die Erneuerbaren unvermindert über das EEG gefördert werden Entlastungen der Industrie Spitzenausgleich 10 StromStG 2 08 Milliarden Begünstigung für Unternehmen für Strom über 50 MWh 9 Abs 3 StromStG 1 1 Milliarden EEG Umlage bes Ausgleichsregel u Eigenstromprivileg 4 3 Milliarden Geringere Konzessionsabgabe 3 6 Milliarden Befreiung von Netzentgelten 440 Millionen Energiesteuerbegünstigung 37 51 EnergieStG 630 Millionen Stromsteuerbegünstigung 9a StromStG 580 Millionen Monitoringbericht der Bundesregierung zur Energiewende 2013 Seite 93 schließen Segment ID 13346 NRW hat erstes Klimaschutzgesetz NRW ist Vorreiter weiter lesen NRW hat erstes Klimaschutzgesetz 28 Januar 2013 Der Landtag NRW beschloss das bundesweit erstes Klimaschutzgesetz mit Reduktionszielen für Treibhausgase Die Gesamtsumme der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen in NRW soll bis 2020 um mindestens 25 und bis 2050 um mindestens 80 im Vergleich zu den Gesamtemissionen von 1990 verringert werden Dazu erstellt die Landesregierung unter Beteiligung von gesellschaftlichen Gruppen einen Klimaschutzplan der vom Landtag beschlossen wird Mehr als 160 Vertreter aus allen Bereichen der Gesellschaften arbeiten in sechs Arbeitsgruppen und einem Steuerungskreis daran Der Plan wird erstmals 2013 erstellt und danach alle fünf Jahre fortgeschrieben Ein Sachverständigenrat wird auf die Einhaltung der Klimaschutzziele achten und die Landesregierung beraten Das Land emittiert rund ein Drittel aller in Deutschland entstehenden Treibhausgase erzeugt knapp 30 des bundesweit benötigten Stroms verbraucht fast ein Viertel der deutschen Endenergie und 40 des bundesdeutschen Industriestroms schließen Segment ID 13275 Monitoringbericht Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur 2012 Vertriebsmarge Strom um fast einen Cent je Kilowattstunde seit 2007 gestiegen weiter lesen Monitoringbericht Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur 2012 Vertriebsmarge Strom um fast einen Cent je Kilowattstunde seit 2007 gestiegen 07 Januar 2013 geändert 11 Januar 2013 Für das Jahr 2012 veröffentlichen Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur erstmals einen gemeinsamen Bericht über die Entwicklung der Elektrizitäts und Gasmärkte Der Bericht zeigt wie umfangreich und komplex dieses Gebiet mittlerweile geworden ist Hier folgt eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Tatsachen die der Bericht aufführt In Klammer sind jeweils die Seitenzahlen im Bericht angegeben von denen die Rede ist Keine Stromengpässe im nächsten Winter Für den kommenden Winter sieht der Bericht keine Engpässe in der Stromversorgung Selbst der Rückgang der fossilen Kraftwerke in Süddeutschland wird genügend Kapazitätsreserven haben um die erwarteten Anforderungen sicher zu erfüllen 13 Investitionen in Stromnetze Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben 2011 847 Mio in Netze investiert die Verteilnetzbetreiber 6 2 Mrd Euro 14 Die vier großen Stromversorger E on RWE Vattenfall EnBW bleiben dominant Sie verfügen immer noch über 73 Prozent der konventionellen deutschen Erzeugungskapazitäten in Höhe von 105 GW Das Kartellamt sieht Deutschland und Österreich als einen gemeinsamen Markt an Auch auf diesem größeren Marktgebiet gehören 65 Prozent aller Erzeugungsanlagen den vier Großen Die vier Großen belieferten 2011 in Deutschland auch 45 Prozent aller Haushaltskunden 2008 waren es noch 50 Prozent 17 Dennoch hat das Bundeskartellamt genehmigt dass die RWE AG 24 Prozent Anteile an den Stadtwerken Unna erwirbt 266 Preisanstieg bei der Strombeschaffung Gegenüber dem Mittelwert des Jahres 2010 sind die Preise an der Strombörse Spot und Terminmarkt um Jahr 2011 um fünf bis 15 Prozent gestiegen 17 Heizstrom Bei Heizstrom verfügen die Grundversorger nach wie vor praktisch über Monopolstellungen 18 Der Preis für Heizstrom lag 2012 bei durchschnittlich 17 64 Ct kWh 144 Marktdaten Strom 2011 Es gibt Stromleitungen mit einer Länge von 1 9 Mio km Die Stromtrassen der Übertragungsnetze haben eine Länge von 18 000 Kilometern Insgesamt gibt es Kraftwerke mit einer Kapazität von 172 GW davon konventionell 101 GW Wie hoch die nachgefragte Leistung war darüber fehlt im Bericht jede Angabe 551 TWh Strom wurden erzeugt Die Netzverluste betrugen 21 TWh also rund vier Prozent Es gibt 44 8 Mio Haushaltskunden 19 Per Saldo wird es bis 2015 einen Zuwachs an konventionellen Kraftwerkskapazitäten von 4 GW geben 29 Um Netzüberlastungen abzuwenden wurden 420 GWh Winkraftstrom von den Netzbetreibern nicht ins Netz gelassen Zwölf Prozent davon wurden nicht entschädigt für den Rest wurden 33 Mio Euro Entschädigung gezahlt 59 Die Netzentgelte für Haushaltskunden sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen auf 6 04 Ct kWh im Jahr 2012 Im Jahr 2006 betrugen sie 7 3 Ct kWh 63 Der Anteil der Netzentgelte am Strompreis sank von 39 Prozent im Jahr 2006 auf 23 Prozent 2012 Qualitätsregulierung Für Netzbetreiber die eine besonders hohe Versorgungsqualität liefern gab es eine extra Bonuszahlung So bekamen drei Versorger zusätzliche Netzentgelte von 1 Mio Euro genehmigt sieben Versorger bekamen demgegenüber Strafabzüge von 1 Mio Euro 143 Netzbetreiber erhielten einen Bonus und 59 einen Malus 68 Stromhandel mit dem Ausland Die Kapazität der Koppelstellen mit dem Ausland hat sich vermindert 69 Auch im Jahr 2011 hat Deutschland 3 TWh mehr Strom ins Ausland exportiert als von dort bezogen 71 Für 2012 berichtet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen einen Exportüberschuss von 23 TWh Es wurde Strom vor allem aus Frankreich und Tschechien importiert und nach Österreich und die Niederlande exportiert Netzregelverbund Alle vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz EnBW TNG Tennet TSO Amprion sind seit 2010 im Netzregelverbund NRV zusammengeschlossen Dadurch wird vermieden dass die Netze gegeneinander ausgeregelt werden Die Leistungsungleichgewichte der einzelnen Regelzonen werden saldiert und nur noch der verbleibende Saldo muss durch Regelenergie ausgeglichen werden Dadurch sind die Kosten für Regelenergie deutlich zurückgegangen Auch im europäischen Rahmen soll die Kooperation verbessert und dadurch die Netzstabilität verbessert werden 81 Veröffentlichungspflichten der Verteilnetzbetreiber Die Verteilnetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet zu Veröffentlichung ihrer Netzentgelte Netzstrukturdaten und Netzzugangsdaten Von den 735 befragten Unternehmen haben 100 Unternehmen die Veröffentlichungspflichten nach eigenen Angaben nur teilweise erfüllt und 20 Unternehmen machten keine Angaben Auch den Veröffentlichungspflichten der Bundesnetzagentur sind 183 Unternehmen nur teilweise nachgekommen und 41 machten keine Angaben Der Bericht macht keine Angaben ob und welche Maßnahmen die Bundesnetzagentur ergriffen hat um die vorgeschriebenen Veröffentlichungen durch alle Unternehmen zu erreichen 93 Bei Gas erfüllen 46 Prozent der Netzbetreiber die Veröffentlichungspflichten 200 Stromlieferanten Die meisten Stromanbieter verfolgen eine regionale Absatzstrategie Knapp zwei Drittel der Anbieter sind nur in höchstens zehn Netzgebieten aktiv ein Fünftel nur in einem einzigen Netzgebiet 118 Stromanbieterwechsel Immer noch knapp 40 Prozent aller Haushaltskunden sind im Grundversorgungstarif mit einem Durschnittspreis von 26 61 Ct kWh 2012 dem teuersten Tarif 43 Prozent haben einen Sondervertrag beim Grundversorger 25 78 Ct kWh Nur 17 Prozent der Haushaltskunden haben den Stromanbieter gewechselt und sie zahlen im Schnitt 25 42 Ct kWh 121 133 Stromsperren Weniger als ein Prozent aller Haushaltskunden waren 2011 von einer Stromsperre betroffen 312 059 Stromsperren wurden gemeldet Die den Verbrauchern berechneten Sperrkosten lagen zwischen 0 und 220 Euro durchschnittlich bei 32 Euro Im Schnitt wurde die Sperre bei einem Rückstand von 120 Euro angedroht Die Zahl der Sperrandrohungen lag bei sechs Millionen 125 Der Bund der Energieverbraucher e V kommentiert Gegenüber rund 13 Prozent aller Stromkunden drohen die Versorger mit der Stromsperre um ihre oft unberechtigten Zahlungsforderungen durchzusetzen Die tatsächliche Zahl der Stromsperren dürfte nach Schätzungen des Vereins weit höher liegen als die von der Netzagentur ermittelten Zahlen Darauf deuten die Einzelerhebungen der Verbraucherzentralen für die Bundesländer Nordrhein Westfalen Rheinland Pfalz und Sachsen hin Die Zahl der Vertragskündigungen betrug nur 143 000 und war damit vergleichsweise gering 126 Vertriebsmarge Für Vertrieb und Marge zahlten die Haushaltskunden 2012 2 11 Ct kWh Dieser Betrag lag im Jahr 2007 noch bei 0 62 Ct kWh und ist also um 1 49 Ct kWh angestiegen 142 Quelle Monitoring Bericht 2012 Seite 142 Abbildung 77 Entwicklung Energiebeschaffung und Vertrieb 2007 bis 2012 Ökostrom Im Jahr 2011 wurden 33 TWh Ökostrom an 5 5 Mio Letztverbraucher geliefert 144 Erzeugt und nach dem EEG vergütet wurden 91 TWh Strom Es waren PV Anlagen mit einer Leistung von 30 5 GW installiert und Windkraftanlagen mit einer Leistung von 29 4 GW Juli 2012 Europäischer Strompreisvergleich Ohne Steuern und Abgaben liegen die Strompreise für deutsche Haushalte im Mittelfeld aller europäischen Länder Mit Steuern und Abgaben ist der deutsche Haushaltsstrompreis am zweithöchsten in der EU an der Spitze liegt Dänemark 151 Intelligente Zähler Es gibt in Deutschland 44 8 Millionen Stromzähler 99 Prozent werden durch den Netzbetreiber betrieben und ein Prozent oder 260 721 Zähler durch andere Firmen An 1 2 Mio Zählpunkten werden erneuerbare Energien eingespeist und an 148 124 Kraft Wärme Kopplungsanlagen An etwa einer Millionen Zählpunkten müssten intelligente Zähler nach 21 c EnWG n F eingebaut werden 155 Die technischen Spezifikationen für diese Zähler liegen nach Auskunft der Bundesnetzagentur noch nicht vor Von den 42 1 Mio Zählern in Deutschland sind 3 Mio Zwei und Mehrtarfzähler 2 Mio elektronische Zähler die nicht fernausgelesen werden und 200 tsd Zähler die fernausgelesen werden 156 die übrigen sind Ferraris Zähler Gasmarktgebiete Seit dem 1 Oktober 2011 gibt es in Deutschland nur noch zwei Marktgebiete für Gas in denen jeweils sowohl H als auch L Gas transportiert wird Gaspool neue Länder Niedersachsen und Net Connect Germany alte Länder 174 Auf die drei größten Firmen entfällt in Deutschland 56 Prozent des Imports und 27 Prozent der Gasabgabe an Letztverbraucher L Gas ist im Rückzug und wird nur in geringem Umfang gehandelt Quelle Monitoring Bericht 2012 Seite 175 Abbildung 102 Darstellung der Marktgebietslandschaft im Gasbereich zum 01 April und 01 Oktober 2011 Anbieterwechsel 32 Prozent aller Haushaltskunden werden zu den Konditionen der Gas Grundversorgung beliefert 50 Prozent werden zu Konditionen außerhalb der Grundversorgung beliefert 218 Etwa 12 Prozent der gasversorgten Haushalte bzw 164 000 Kunden haben im Jahr 2011 den Anbieter gewechselt im Jahr 2009 lag die Wechselquoten noch bei fünf Prozent 225 Die Abwanderung der Kunden aus dem Grundversorgungsbereich und dem Sonderkundenbereich beim Grundversorger setzt sich fort 228 Gasliefersperren Der Netzagentur wurden für 2011 34 000 Versorgungsunterbrechungen gemeldet 1 2 Mio Liefersperren wurden angedroht und 283 000 Sperrungen wurden beauftragt Für die Sperrung wurden den Kunden im Mittel 44 Euro berechnet mit Werten zwischen 0 und 220 Euro obwohl die Netzbetreiber den Gasversorgern im Schnitt nur 36 Euro berechneten Der durchschnittliche Rückstand bei dem eine Sperre angedroht wurde lag bei 111 Euro 219 Regionale Gasanbieter Ein Drittel aller Gaslieferanten liefern nur in einem Netzgebiet etwa ein weiteres Drittel in zwei bis fünf Netzgebieten 223 Gaspreise Die Gaspreise für Haushaltskunden sind in den vergangenen zwei Jahren leicht gestiegen von 6 48 2010 auf 6 95 Ct kWh 2012 in der Grundversorgung Nach einem Lieferantenwechsel liegen die Preise bei 6 7 Ct kWh 2012 241 Durch einen Lieferantenwechsel aus der Grundversorgung konnte im Jahr 2012 ein Durchschnittshaushalt seine Gasbezugskosten von 1 391 auf 1 300 Euro reduzieren 243 Europäischer Gaspreisvergleich Im Vergleich mit den anderen EU Staaten liegen die deutschen Gaspreise für Haushaltskunden im Mittelfeld für industrielle Kunden eher im oberen Bereich 249 Intelligente Gaszähler 610 tsd von insgesamt 13 Millionen Gaszählerns lassen sich gemäß den Anforderungen des Energiewirtschaftsgesetzes zu intelligenten Zählern umrüsten 251 Fusionsverfahren

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  • energieverbraucher.de | Energiepolitik in Deutschland
    Öl Wissenswertes zu Politik News Deutschland Aktionsprogramm Energieeffizienz Gewinne im Vergleich Neue Großkraftwerke Machtkartell der Energiewirtschaft Ökosteuer Subventionen Weg vom Öl Energiewende Kampf gegen Energiewende Europa News Drittes Richtlinienpaket EU Effizienzrichtlinie Ökodesign Richtlinie Freiwillig aber erfolgreich Gebäuderichtlinie Stromkennzeichnung Subventionen Beste Verfügbare Techniken Großbritannien Niederlande Österreich Schweden Schweiz Spanien London Forum Weltweit China Kuba Clinton Stiftung USA Brennstoff Armut News AlgII Caritas Stromcheck Neue Brennstoff Armut Energie und Menschenrechte Sozialtarif Schlichtungsstelle

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