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  • energieverbraucher.de | Daten und Statistiken zur Entwicklung der Energieeffizienz
    verbrauchte 2008 rund 300 Kilowattstunden jährlich weniger Strom als 1995 Bei neuen Geräten ist der Verbrauch sogar noch stärker gesunken Verbrauchte ein neuer Kühlschrank 1980 noch 262 Kilowattstunden jährlich so waren es im Jahr 2005 bei einem A Gerät nur noch 63 Kilowattstunden im Jahr Bei der Raumwärme beträgt der Durchschnittsverbrauch für Bestandsgebäude 161 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr 2007 Bei Passivhäusern liegt er bei 15 Kilowattstunden und bei Neubauten nach EnEV 2009 bei rund 50 Kilowattstunden Im Durchschnitt verheizte jeder Haushalt im Jahr 2007 13 400 Kilowattstunden das waren 1700 Kilowattstunden weniger als noch im Jahr 1996 Entwicklung des Energieverbrauchs TWh 1990 2000 2010 Primärenergie Deutschland 4 140 4 000 3 901 Endenergie Haushalte 662 718 718 Für Beleuchtung werden von Privathaushalten bundesweit elf TWh verbraucht der gesamte Haushaltsstromverbrauch liegt bei 160 TWh Für Kochen werden 34 TWh verbraten und fürs Heizen 535 TWh Je Wohnung verbraucht die Beleuchtung 300 kWh jährlich alle Hausgeräte und Pumpen zusammen 1 680 kWh Zwischen 1996 und 2007 sank der Stromverbrauch für Beleuchtung um rund zehn Prozent Immer weniger Wohnungen werden elektrisch beheizt der Anteil sank von 4 3 Prozent im Jahr 1996 auf 3 6 Prozent im Jahr 2007 Aber immerhin noch über 13 Prozent des gesamt Stromverbrauchs von Haushalten werden für die Gebäudeheizung verwendet Der Stromanteil an der elektrischen Warmwasserbereitung nimmt dagegen zu Der Anteil Erneuerbarer an der Wohnungsheizung stieg rasant von 3 7 Prozent 1996 auf 10 8 Prozent Dahinter stecken vor allem solarthermische Anlagen und Holzheizungen Quelle Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen Die Statistik zeigt auch welche Heizsysteme neu installiert werden Über die Hälfte der neuen Heizungen sind Gas Brennwertkesssel 52 Prozent gefolgt von Gas Niedertemperaturkesseln 17 Prozent Auch bei den neuen Ölheizungen überwiegen Brennwertsysteme 11 3 Prozent gegenüber sogenannten NT Ölheizungen sieben Prozent Wärmepumpen haben mit neun Prozent einen gut doppelt

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Daten-und-Statistiken__1403/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Energieeffizienz: 2000-Watt-Gesellschaft
    man mit der Zahl der Stunden eines Jahres 24 h x 365 8 760 h multipliziert Die 2 000 Watt Vision sollte also nur als Markenzeichen für das Ziel verstanden werden den Energieverbrauch auf ein Drittel des heutigen Werts zu reduzieren Sie hat nichts mit der Leistungseinheit Watt zu tun die in diesem Zusammenhang falsch wäre Weitere Informationen www 2000watt gesellschaft org Energiespiel der Stadt Zürich Ein Tag in der 2000 Watt Gesellschaft Mein LED Wecker klingelt Ein gewöhnlicher Tag beginnt Das erste Energieeinsparpotenzial finde ich auf dem Frühstückstisch gesunde saisonale Früchte und ein leckerer Joghurt aus der Region sowie selbstgebackenes Brot Kurzes und intensives Lüften tauscht die abgestandene durch frische Luft aus Und während der anschließenden erfrischenden Dusche rinnen dank moderner Brause trotz angenehmem Strahl nur zwölf Liter Wasser pro Minute durch die Brause Die Solaranlage auf dem Dach sorgt dafür dass das Warmwasser ohne Ressourcenverschwendung produziert wird Für meinen kurzen Arbeitsweg nutze ich den Halbstundentakt der S Bahn in die Stadt ÖPNV statt Auto ein Komfortverlust Im Gegenteil Zeitung lesen oder sich mit Bekannten unterhalten statt zwei Mal täglich im Stau stehen das spart Zeit und Ärger Wohn und Lebensqualität A Wieder zu Hause genieße ich meine Freizeit und erledige einige Hausarbeiten Diese halten sich dank einer maximalen Wohnfläche von 50 Quadratmetern pro Person zum Glück in Grenzen Es ist ein heißer Tag Dennoch bleibt es im Minergie P Haus angenehm kühl ohne dabei Energie für eine Klimaanlage zu verschwenden Dank guter Isolierung zieht es nicht mehr in den Zimmern Und die ungesund trockene Luft im Winter ist aufgrund fehlender Heizkörper auch passé Die Zusatzkosten für den Minergiestandard liegen bei lediglich sechs Prozent für Minergie P sind es 15 Prozent und sind im Normalfall nach sieben Jahren amortisiert Dazu ist meine Stromrechnung drei Mal tiefer als eine herkömmliche

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/2000--Watt--Gesellschaft__2623/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Einfache Bauanleitungen für hochwirksame Energieanlagen
    stellt baut man lieber einen Wärmespeicher daraus Und in der alten Waschmaschine findet sich schon das halbe Material für ein Windkraftwerk Auch teure Spezialwerkzeuge benötigt man kaum meist reichen Hammer Zange Säge und Schraubendreher Eine derartige Konsequenz sucht seinesgleichen So mancher mag bezweifeln ob sich aus diesen Abfällen tatsächlich nützliche Anlagen herstellen lassen Kuhtz ist der lebendige Beweis dafür In 25 Jahren Bauerfahrung entstanden unzählige Prototypen Bauanleitungen für Nachahmer erstellte er nur von denen die sich nach gründlicher Erprobung bewährten Windkraft und Sonnenwärme Das gute Windangebot in Norddeutschland hat den Erfinder zur Beschreibung von fünf verschiedenen Windrädern veranlasst Das Kleinste kommt mit einem Fahrraddynamo aus und ist schnell gebaut Das Größte dagegen hat mit vier Metern Durchmesser eine Leistung von bis zu vier Kilowatt und benötigt entsprechend mehr Zeit Das Material für so große Anlagen kommt größtenteils aus Autos vom Schrottplatz Auch für Bastler aus dem sonnenreichen Süddeutschland hat der findige Kieler zwölf Bauanleitungen in einem Buch beschrieben Die Spanne reicht auch hier vom einfachen Gartenschlauch Kollektor bis zur winterfesten Haushaltsanlage Schnell gebaut Kochend Wasser mal anders erzeugt Isolierung Öfen Solarstrom Auch zum Thema Isolierung hat der Autor praktische Ratschläge parat insbesondere für den Bau mit Naturmaterialien Dazu kommt eine Anleitung zum Selbstbau von Doppelfenstern Kuhtz Viele Menschen denken zu Recht für Reparaturen sei der Hauswirt zuständig Schade nur wenn deswegen Erneuerungen ausbleiben Doppelfenster im Selbstbau sind spottbillig und mit wenigen Handgriffen in ein paar Stunden gemacht Vier Bücher zum Ofenbau und ein Buch mit Ratschlägen für den Bau von Zwölf Volt Solarstromanlagen im Inselbetrieb runden das Angebot für Hobbybastler der anderen Art ab Der Autor Christian Kuhtz lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Kiel Er sieht sich selber als Erfinder Dazu studierte er Maschinenbau mit Schwerpunkt Produkt Design Seither baut er alltagstaugliche Energieversorgungsanlagen für den Privathaushalt und

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Bauanleitungen__2297/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Energieproduktivität - Die Effizienz im Umgang mit den Energieressourcen
    Richtung Sondern auch die Zivilisation Verschwendung und das Düsen nach Teneriffa wird auf einmal verpönt und unschick Eine Art der Schrumpfung tritt ein die aber nicht mehr die Wirtschaft dämpft sondern nur den Naturverbrauch Kultur Bildung Wissenschaft und ein zivilisiertes Miteinander werden wieder schick Der Rebound Effekt der über Jahrhunderte alle Effizienzfortschritte wieder aufgefressen und überflügelt hat würde endlich auslaufen Vom Autor aktualisierte Fassung eines 2011 in Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte veröffentlichten Aufsatzes Buchtipp Faktor Fünf Ernst Ulrich von Weizsäcker Karlson Hargroves u a 2010 München Droemer Knaur Segment ID 13014 Umsteuern durch Energiesteuern Schnell steigende Energiepreise stellen uns bald vor nie dagewesene Herausforderungen weiter lesen Umsteuern durch Energiesteuern Schnell steigende Energiepreise stellen uns bald vor nie dagewesene Herausforderungen Nicht nur die teurere Energie muss bezahlt werden gleichzeitig schlägt auch der kostspielige Wandel zu viel höherer Effizienz zu Buche Ausweg Höhere Energiesteuern 23 Dezember 2004 Deutschland steckt in der Krise Die Arbeitslosenzahlen nähern sich allmählich der Fünf Millionen Marke die Staatsschulden laufen aus dem Ruder die Sozialsysteme stehen vor dem Kollaps Warum müssen wir dann überall sparen für das gleiche Geld länger arbeiten Gängige Erklärungsansätze sind falsch Die Wirtschaftsleistung ist zu gering Falsch Unser Bruttoinlandsprodukt BIP unsere Wertschöpfung ist so hoch wie nie zuvor und zwar nicht etwa nur nominal sondern auch real also inflationsbereinigt Fehlende Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Ausland Falsch Deutschland ist Exportweltmeister hat seit Jahren so hohe Außenhandelsüberschüsse wie kein anderes Land Explosion der Sozialausgaben Falsch Die Sozialausgaben sind seit 1975 nicht stärker gestiegen als die Wirtschaftsleistung Selbst Einigungslasten und Rekordarbeitslosigkeit haben die Sozialleistungsquote von lediglich 30 auf 34 Prozent erhöht inzwischen ist sie wieder auf 32 Prozent gefallen Von einer Explosion der Sozialausgaben kann keine Rede sein Ungünstige Altersstruktur Falsch In einer Gesellschaft mit einer günstigeren Altersstruktur gäbe es zwar weniger Rentner aber auch mehr Arbeitsuchende im erwerbstätigen Alter und somit noch mehr Arbeitslose Besteuerung von Arbeit stark angestiegen Die Beitragssätze der Sozialversicherung sind explodiert Von 27 Prozent 1975 auf derzeit 42 Prozent Kein Wunder denn 60 Prozent Staatseinnahmen sind an die Besteuerung der Arbeit geknüpft Durch Lohn und Einkommenssteuer und Sozialabgaben Der Staat hat kein Ausgabe sondern ein Einnahmeproblem Energie fünfmal produktiver als Arbeit bei einem Zehntel der Kosten Von den gesamten Produktionskosten der westlichen Industrienationen entfallen etwa 70 Prozent auf Arbeitskosten und lediglich etwa fünf Prozent auf Energiekosten Umgekehrt hängt die Wertschöpfung der Industrienationen zu 44 Prozent vom Energieeinsatz und zu nur neun Prozent von der Menge geleisteter menschlicher Arbeit ab Das haben Untersuchungen von Kümmel Eichhorn Henn und Lindenberger belegt vergleiche Energiedepesche 1 2001 Seite 14 Vereinfacht ausgedrückt bedeuten diese Werte Eine Ausweitung der Arbeitsleistung zum Beispiel um zehn Prozent lässt die Wertschöpfung im Mittel über die gesamte Volkswirtschaft nur um ein Prozent steigen nämlich um zehn Prozent von neun Prozent die Kosten jedoch um 7 0 Prozent nämlich um zehn Prozent von 70 Prozent Hingegen bewirkt eine Erhöhung des Energieeinsatzes um ebenfalls zehn Prozent eine Steigerung der Wertschöpfung um durchschnittlich 4 4 Prozent erhöht die Kosten aber lediglich um 0 5 Prozent Der Faktor Energie ist also etwa fünfmal produktiver als menschliche Arbeit obwohl er nicht einmal ein Zehntel der Kosten verursacht Künftig drei Euro je Liter Heizöl Durch drastische Energiesteuern den Effizienzwandel beschleunigen und mit den Einnahmen aus den Energiesteuern den Wandel finanzieren Wenn der Energieeinsatz um zwei Prozent sinkt muss der Arbeitseinsatz um zehn Prozent steigen um denselben Output zu erzielen Doch im Gegensatz zur menschlichen Arbeit wird die von der Energie derart billig ermöglichte Wertschöpfung bisher nur in fast vernachlässigbarem Umfang zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben herangezogen 60 Prozent aller Staatseinnahmen entfallen auf die Lohn und Einkommenssteuer nur acht Prozent auf die Energie Wachstumsschwäche Nein In den letzten Jahrzehnten wurde hoch besteuerte menschliche Arbeitskraft durch Rationalisierung und Automatisierung ersetzt Die dabei arbeitslos werdenden Menschen können nur dann an anderer Stelle unterkommen wenn die Volkswirtschaft insgesamt schnell genug expandiert wenn also an anderer Stelle neue Betriebe entstehen Erfahrungsgemäß ist dies erst ab der sogenannte Beschäftigungsschwelle von 2 5 bis drei Prozent Wachstum der Fall So viel Wachstum wird Jahr für Jahr benötigt nur um die Arbeitslosigkeit wenigstens konstant zu halten und noch mehr um sie allmählich abzubauen Allerdings werden seit über 30 Jahren jene drei Prozent schlichtweg kaum mehr erreicht Als Folge muss daher die Wirtschaft permanent angekurbelt werden dafür werden von Jahr zu Jahr immer gigantischere Schulden aufgenommen Die Zinsen für diese Schulden belasten den Staatshaushalt immer mehr und erhöhen die Steuerlast der Arbeitsleistung Die Schieflage zwischen der Besteuerung von Arbeit und Energie hat uns zu Sklaven des Wachstums gemacht Diesen grundlegenden Strukturfehler unseres Wirtschaftssystems durch eine Ankurbelung der Konjunktur lösen zu wollen ist in etwa so sinnvoll als würde man eine blockierende Bremse am Auto nicht re parieren sondern zur Kompensation der erhöhten Reibung immer stärkere Motoren einbauen Konzepte versagen Die maßgeblichen wirtschaftspolitischen Konzepte unserer Zeit sowohl der bis in die 1970er Jahre dominante nachfrageorientierte Keynesianismus als auch der seither scheinbar alternativlos herrschende angebotsorientierte Neoliberalismus haben keine adäquate Antwort auf die heutigen Krise Denn beide konzentrieren sich auf die Förderung des Wachstums Die Lösung Steuern von Arbeit auf Energie verlagern Die heutige Lohn und Einkommenssteuer wie auch die Sozialabgaben müssen großenteils durch Energiesteuern abgelöst werden Das entspricht der höheren Leistungsfähigkeit von Energie Der Staat finanziert sich derzeit hauptsächlich über den Faktor Arbeit Um die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu erleichtern muss Arbeit von Staatslasten befreit werden Um den Sozialstaat finanziell zu sichern sollte die Energie stärker besteuert werden Die Energie wird nur dann optimal eingesetzt wenn die Preise den Kosten entsprechen Das würde eine Verzehnfachung der Energiekosten bedeuten Die Energiekrise steht bevor Der weltweite Energieverbrauch steigt laut Prognose der internationalen Energie Agentur IEA bis 2030 um 60 Prozent weitgehend auf der Basis von Öl Andererseits ist der historische weltweite Höhepunkt der Ölförderung bereits überschritten 2030 können bestenfalls 60 Prozent der heutigen Menge gefördert werden Statt notwendigen 60 Prozent mehr stehen also 40 Prozent weniger zur Verfügung Den Beginn erleben wir derzeit Die weltweiten Rohölpreise sind in den vergangenen sechs Monaten von 25 auf über 50 Dollar je Barrel gestiegen Nur

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Energie--produktivitaet__1441/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | EU-Richtlinie 2012/27/EU zur Energieeffizienz
    jährlich um 1 5 Prozent sinken Wie soll das praktisch gehen Kommen Strom und Gasversorger zu den Verbrauchern nach Hause und helfen beim Energiesparen Es gibt für dieses Ziel verschiedene Modelle denn die Richtlinie schreibt lediglich das Ziel fest Dänemark zum Beispiel lässt seine Strom und Gasverteiler Gelder zur Verfügung stellen um in energieeffiziente Maßnahmen zu investieren Das soll vor allem über dritte Dienstleister erfolgen sogenannte Energy Saving Companies ESCO In England machen die Verkäufer von Strom und Gas selbst Angebote um dem Bürger beispielsweise bei der Isolierung zu helfen Wenn die Unternehmen selbst nicht aktiv werden wollen können sie alternativ auch Geld in einen Fonds einzahlen dessen Gelder dazu dienen Energie einzusparen Viele Gebäude sind nach wie vor mangelhaft gedämmt Wie will die Richtlinie entsprechende Sanierungen vorantreiben Gebäudesanierungen sind ein zentral wichtiger Baustein für den Klimaschutz Ich schlage in meinem Bericht vor dass man sich sehr stark auf die am schlechtesten isolierten Häuser konzentrieren soll Ein weiterer Schwerpunkt sollte auf dem Bereich Energiearmut liegen In den Zeiten in denen die Preise für Strom Gas und Öl geradezu explodieren müssen wir den Bürgern mit geringem Einkommen unbedingt helfen Wie verträgt sich die Richtlinie mit dem Anbieterwechsel Wenn Sie bei E on sind und E on Ihre Sanierungen bezuschusst heißt das nicht dass sie in den nächsten zehn oder 15 Jahren von E on Energie beziehen müssen Wenn E on durch Einsparungen bei Ihnen seine Einsparverpflichtungen erfüllt können Sie dennoch den Anbieter wechseln Muss man um die Einsparung nachzuweisen erst mal ein Audit für das Gebäude machen Diesen Aufwand kann man bei größeren Gebäuden oder Industrieanlagen betreiben Bei kleineren Gebäuden reichen Schätzungen mit stichprobenartigen Überprüfungen Ansonsten wäre der Aufwand zu groß Die Energieanbieter werden die Kosten der Einsparungen auf die Verbraucher abwälzen Was bedeutet das für Verbraucher und wie können sie sich vor weiteren Preissteigerungen schützen Die Erfahrung aus England zeigt dass die zusätzlichen Maßnahmen den Strom um zwei bis drei Euro Cent je Kilowattstunde verteuern Vor allem für einkommensschwache Verbraucher stehen dem jedoch Maßnahmen gegenüber die helfen 30 40 oder sogar 80 Prozent Energie zu sparen Weil Energieeffizienz gerade im Bereich Heizen vergleichsweise teuer ist brauchen wir ein hohes Maß an Transparenz Nur so können wir Missbrauch verhindern und sicherstellen dass nur die tatsächlich erbrachten Leistungen abgerechnet werden Gerade bei Gebäuden laufen die Amortisationszeiten über viele Jahre Wer kommt dann in den Genuss der geringen Energiekosten Diese Dinge kann man nicht aus Brüssel vorgeben Wir schreiben nur das zu erreichende Ziel und größtmögliche Transparenz vor Und wir ermöglichen die Kombination mit anderen Mitteln in Deutschland zum Beispiel KfW Gelder mit Geldern von den Energieversorgern Die umfassenden Gebäudesanierungen werden sich nur rechnen wenn es auch einen Topf gibt der über Staatsgelder gespeist wird Beschert uns die notwendige Überwachung der Einsparungen nicht ein bürokratisches Monstrum Es wird einen gewissen Aufwand für Überwachungen geben Aber die Erfahrung sowohl in Dänemark als auch in England als auch in Frankreich wo das System gut funktioniert zeigt dass weniger als ein Prozent aller Kosten für die

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/EU--Effizienz--Richtlinie__1153/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Exergie und Entropie
    000 kWh können Materialien für die thermische Dämmung eines Einfamilienhauses herstellt werden durch deren Verwendung bei einer Lebensdauer von etwa 40 Jahren Heizexergie in Höhe von insgesamt 400 000 kWh eingespart werden kann Energie und Wertigkeit oder Exergie Grafiken von Ulf Bossel zeigen deren Bedeutung am Beispiel eines Wohnhauses Nach rechts ist die Energiemenge aufgetragen nach oben deren Wertigkeit Temperaturniveau Die meiste Energie verbraucht die Heizung Der Verbrauch von Energie mit hoher Wertigkeit ist dagegen nur gering Wird der gesamte Energieverbrauch mit hochwertigem Strom gedeckt dann wird viel Exergie vergeudet Wo findet man Exergie Der Exergieanteil der Wärme lässt sich einfach berechnen durch η C 1 T U T O wobei T O die Temperatur des Wärmereservoirs ist und T U die Umgebungstemperatur jeweils in Grad Kelvin Fachleute bezeichnen diese Größe η C als Carnot Wirkungsgrad also den Anteil mechanischer Energie der bei idealen Bedingungen aus einer Wärmemenge erzeugbar ist Sadi Carnot ein französischer Physiker aus dem frühen 19 Jahrhundert gilt als Vater der Wärmelehre und hatte als erster am Beispiel von Dampfmaschinen die Abhängigkeit des Wirkungsgrades von der Temperatur hergeleitet Mechanische und elektrische Energie sind reine Exergie Wärmeenergie enthält hingegen umso mehr Exergie je mehr sich ihre Temperatur von der Umgebungstemperatur unterscheidet Alles Ozeanwasser enthält bezogen auf den Gefrierpunkt von reinem Wasser bei 0 C immens viel thermische Energie Diese kann allerdings für einen Schiffsantrieb nicht genutzt werden da weder ein überall verfügbares Niedrigtemperaturniveau existiert noch eine effiziente Technik mit der thermische in mechanische Energie gewandelt werden kann Chemische Energie von Brennstoffen ist größtenteils Exergie Werden Heizöl oder Gas in einem Heizkessel verfeuert dann geht die Exergie dadurch fast vollständig verloren Sichtbares kurzwelliges Licht hat einen hohen Exergieanteil langwellige Wärmestrahlung hingegen einen geringen Exergieanteil Die Sonne schickt uns also laufend sehr große Mengen Exergie wobei die Erde nur wenig Exergie wieder abstrahlt Erdöl und Erdgas sind über lange Zeiträume zusammengetragene und gespeicherte Sonnenexergie Wirtschaftlich gesehen ist Anergie wertlos weil sie nicht genutzt werden kann Exergie ist dagegen begehrt und gut nutzbar Mit der Strom und Gasrechnung bezahlt man Exergie Wenn aus elektrischer oder chemischer Energie lediglich Niedertemperaturwärme erzeugt wird verschwendet man Exergie da die Arbeitsfähigkeit elektrischer oder chemischer Energie nur zu einem geringen Teil genutzt wird Die exergetische Gesamteffizienz eines solchen Systems ist gering Zum effizientesten Gesamtsystem kommt man indem man die Exergieverluste bei jedem Schritt so klein wie möglich hält Mit anderen Worten ausgedrückt sollte bei jedem Schritt ein möglichst hoher exergetischer Wirkungsgrad erreicht werden Dies liegt daran dass ein Verlust von Exergie einen Verlust von Möglichkeiten für weitere Umwandlungen oder Energienutzungen bedeutet Auch die Heizung mit Heizöl oder Erdgas verschwendet große Exergiemengen Wärmebedarf durch Dämmung verringert Warmwasser durch Solarenergie erzeugt Elektrodirektheizungen sind Exergievernichter Heizkessel sind allerdings auch alles andere als ideal Die Umwandlung von elektrischer Energie in Niedertemperaturwärme in einer Elektroheizung ist mit einem Wirkungsgrad von 100 Prozent möglich jedoch liegt der exergetische Wirkungsgrad sehr tief bei nur wenigen Prozent Der energetische Gesamtwirkungsgrad der Energiekette Brennstoffförderung Kraftwerk Stromtransport Elektroheizung liegt ebenfalls tief weil die Stromerzeugung sehr verlustreich

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Exergie-und-Entropie__1017/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Mit Latentwärmespeicher lässt sich Energie effizienter nutzen
    latenter Wärme die durch den Phasenübergang gespeichert wird Wird der Stoff wieder abgekühlt dann wird beim Phasenübergang die latente Wärme wieder abgegeben ohne dass sich der Stoff abkühlt Durch die Latentwärme können in einem kleinen Temperaturbereich große Energiemengen gespeichert werden es werden hohe Speicherdichten erzielt Der Phasenübergang geht über einen bestimmten Zeitraum vonstatten Dadurch können Temperaturschwankungen zeitlich geglättet werden Dabei geht es um große Energiemengen Um Eis zu schmelzen braucht man etwa genauso viel Energie wie um Wasser von 0 Grad auf 80 Grad zu erhitzen Für den Übergang zu Wasserdampf wird sogar 5 4 mal mehr Energie benötigt als Wasser von Null auf hundert Grad zu erwärmen Ein kleines Beutelchen flüssigen Acetats auf Zimmertemperatur kann durch einen Impuls zum Kristallisieren gebracht werden Dabei wird soviel Wärme frei dass sich das Acetat auf 55 Grad erwärmt scheinbar von Geisterhand weil keine Wärme zugeführt wurde Wärme oder Kälteerzeugung ohne jede Technik wie von Geisterhand darin liegt der Vorzug der PCM der Phase Change Materials Kältespeicherung Zur Kältespeicherung zählen PCM mit Phasenübergangstemperaturen unter 0 Grad seit langem zum Stand der Technik Sie finden als Kältespeicher für die Klimatisierung Anwendung Die Vorteile von PCM Oberhalb 0 Grad haben in den letzten Jahren zahlreiche PCM Produkte marktreife erlangt Auf dem Markt stehen PCM in verkapselter Form als Vorprodukte zur Weiterverarbeitung zur Verfügung Unabhängigkeit vom Stromnetz geringes Volumen und gleichbleibende Temperaturen sind die ausschlaggebenden Vorteile PCM in Kapseln PCM mischen sich als Makro oder Mikrokapseln oder als Verbundwerkstoff in übliche Materialien und ändern deren Temperaturverhalten Mikrokapseln sind Polymerschalen mit etwa 3 bis 20 mm Durchmesser Im Vergleich dazu ist ein Menschenhaar 40 bis 100 mm gross Diese Kapseln umschließen PCM Materialien Am Markt sind Materialien mit Schmelztemperaturen zwischen 30 Grad und 80 Grad verfügbar Die Mikrokapseln sind als Pulver fließfähig und haben durch ein hohes Oberflächen Volumen Verhältnis einen guten Wärmeübergang Mikrokapseln können zu Baustoffen zugefügt werden Als Bestandteil von Wärmeträgerflüssigkeiten erhöhen sie die Wärmetransportkapazität sehr stark ohne die Pumpfähigkeit zu beeinträchtigen Im Markt haben sie bisher erst als Bestandteil von Textilien Eingang gefunden Bei Verbundmaterialien werden PCM ungekapselt gemischt mit Baustoffen Holzspänen Dämmstoffen Granulat Makrokapseln mit PCM sind Beutel aus Spezialfolie Speicherkugeln usw Kleidung und Transportboxen Transportboxen für temperaturempfindliche Güter z B Blut bestehen aus einem Latentwärmeakku Der Akku ist vorgekühlt und hält das Blut für mindestens zwölf Stunden zwischen zwei und zehn Grad Temperatur selbst bei Außentemperaturen von 35 Grad Zusammen mit einer Vakuumsuperisolation können Transportboxen temperatursensible Medikamente Geräte usw über vier Tage bei konstant 20 Grad halten selbst bei Außentemperaturen von 30 Grad In Schuhen und Skianzügen beschert PCM den Skifahrern angenehme Wärme In Anzügen von Feuerwehrleuten schützt PCM vor allzu großer Hitze Abwärmenutzung durch PCM PCM ermöglicht den Transport von Abwärme aus Kraftwerken und Industriebetrieben zu Wärmeabnehmern Abwärme wird mit einem LKW zum Abnehmer transportiert Man spart den Bau einer teueren Wärmeleitung Voraussetzung für den wirtschaftlichen Einsatz sind genügend große Wärmeabnehmer ab 2 500 MWh jährliche Wärmeabnahme und ein Abstand von 20 bis 30 km zur Wärmequelle Abwärme aus dem Industriepark

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Latent--Waermespeicher__955/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Memorandum für die Schaffung eines Energieeffizienzmarktes
    Helmfried Meinel Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen Franz Georg Rips Deutscher Mieterbund Michael Müller Deutscher Naturschutzring Horst Meixner HessenEnergie Klaus Dieter Claunitzer Bremer Energie Institut Ursula Sladek EWS Schönau Angelika Eckert Pulwey Verbraucherzentrale Bundesverband Werner Neumann Stadt Frankfurt Prof Uwe Leprich Universität Saarbrücken Reinhard Klopfleisch ver di Bundesvorstand Holger Krawinkel Vorstand der Energiestiftung des Landes Schleswig Holstein Maren Hille Bremer Energie Institut Klaus Traube BUND Dieter Seifried ehem Öko Institut Jutta Koop Deutscher Hausfrauenbund Memorandum für die Schaffung eines Energieeffizienzmarktes anlässlich der nationalen Konferenz Energieeffizienz Die rot grüne Regierung hat für die Solarenergie sehr viel erreicht Die Bundesrepublik hat weltweitbei der Förderung erneuerbarer Energien einen Spitzenplatz errungen Bei der effizienten Energieverwendung sieht die Bilanz dagegen sehr ernüchternd aus Ein Vergleich dessen was in anderen Ländern für das Stromsparen getan wird mit den Aktivitäten in der Bundesrepublik lässt die Versäumnisse der letzten Jahre deutlich werden Eine gerade erschienene Studie des Wuppertal Instituts zeigt welche Kernbestandteile eine Energiesparkampagne nach internationalen Standards haben muss Sie zeigt welche Instrumente zur Verfügung stehen und mit Erfolg eingesetzt werden können Sie schlägt ein Massnahmenpaket vor mit dem in acht Jahren fünf bis zehn Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden könnten Das ist etwa soviel wie alle erneuerbaren Energien insgesamt heute zur Stromerzeugung beitragen einschliesslich Wasser und Windkraft Ähnliche Programme liegen vor um die enormen Energiesparpotentiale im Gebäudebestand zu erschliessen Dort sind die Einsparmöglichkeiten noch viel höher Entsprechende Programmvorschläge hat das Institut von Dr Feist ausgearbeitet dem Träger des Deutschen Umweltpreises des Jahres 2002 Die Umsetzung verlangt keine kostspieligen aber gezielte Förderprogramme Sie lassen sich für Staat und Verbraucher mindestens kostenneutral oft jedoch mit Gewinn für Verbraucher und Volkswirtschaft verwirklichen Und sie geben wichtige Impulse für die Schaffung neuer Arbeitsplätze Sie setzen aber den politischen Willen zur Veränderung voraus Eine Politik die auf Nachhaltigkeit angelegt ist darf diese Möglichkeiten nicht

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Memorandum__711/ (2016-02-14)
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