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  • energieverbraucher.de | News zum Thema Windenergie
    Leitung keine Absicherung zur Verfügung steht Gerade im Norden gebe es durch immer mehr Bürgerwindparks eine Bereitschaft zum Netzausbau so der Verband Auch die Zahlung von 40 000 Euro pro Trassenkilometer an Kommunen durch die eine 380 kV Trasse laufe sei ein richtiger Weg Mit einer Optimierung bestehender Leitungen durch Hochtemperaturseile könne zudem der Ausbaubedarf deutlich verringert und um bis zu acht Jahre beschleunigt werden schließen Segment ID 14046 Wind nimmt zu Exportquote 66 Prozent weiter lesen Wind nimmt zu Exportquote 66 Prozent 7 September 2011 Im ersten Halbjahr 2011 wurden in Deutschland 356 Windenergieanlagen WEA mit zusammen 793 MW neu installiert so die Herstellerbefragung des Deutschen Windenergie Institutes Dewi Das sind 133 MW oder 20 mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum Insgesamt waren Mitte 2011 in Deutschland 21 917 WEA mit 27 981 MW installiert In der ersten Jahreshälfte wurden außerdem fünf Windenergieanlagen mit 25 MW offshore installiert damit waren Mitte 2011 insgesamt 54 Offshore WEA mit gesamt 210 MW installiert Zuwachs gab es auch beim Repowering Im ersten Halbjahr wurden 25 WEA mit zusammen 21 3 MW durch 13 WEA mit 42 MW ersetzt Der Offshore Markt und das Repowering Geschäft seien also auch 2011 verhalten gewesen die Zahlen deuteten darauf hin dass der Heimatmarkt nach dem Einbruch im vergangenen Jahr wieder leicht anziehe und damit das Niveau von 2009 erreiche hieß es vom Bundesverband WindEnergie BWE dazu Die Bundesländer hätten signalisiert dass sie das vorhandene Windenergiepotenzial nutzen wollten jetzt komme es darauf an dass die Bundesregierung ihre Ausbauziele an Land nach oben korrigiere Die EEG Novelle 2012 schaffe im Bereich der Onshore Windenergie Kontinuität Fürs Gesamtjahr 2011 rechnen BWE und VDMA Power Systems mit einem Plus auf dem Inlandsmarkt auf 1800 MW gegenüber 1551 MW im Vorjahr Die Exportquote der deutschen Windenergieanlagenhersteller betrage 66 hieß es schließen Segment ID 14045 Neuer Wind Weltrekord Enercon errichtet auf seinem Werksgelände die leistungsfähigste Anlage der Welt weiter lesen Neuer Wind Weltrekord 28 Dezember 2010 Der Windkraftanlagenhersteller Enercon GmbH Aurich hat auf seinem Werksgelände in Magdeburg die leistungsfähigste Anlage der Welt errichtet Die E 126 ist 135 m hoch und hat einen Rotordurchmesser von 127 m Insgesamt bringe es die Weiterentwicklung der Vorgängermodelle auf 7 5 MW so so das Unternehmen das reiche aus um rund 6000 Haushalte mit Strom zu versorgen schließen Segment ID 14044 Windkraft Energie Ernte im Flug weiter lesen Windkraft Energie Ernte im Flug 28 Dezember 2010 Das kalifornische Start Up Unternehmen Makani Power hat Flugdrachen entwickelt die aus Windenergie Strom erzeugen Die Leistung der Drachen beträgt ein Megawatt Dabei können die Konstruktionen im Jahresdurchschnitt dieselbe Leistung erzeugen wie konventionelle Windkraftanlagen mit zwei Megawatt und das bei einem erheblich geringeren Aufwand an Ressourcen und Installation berichtet das Magazin Technology Review Der neue Prototyp des Drachens besteht aus einem Carbonfaser Flügel mit acht Metern Spannweite samt Bordelektronik an dem drei Propeller angebracht sind Die Propeller erzeugen die meiste Zeit Strom der über ein Kabel zum Boden gelangt Bei Flaute halten die Propeller den Drachen in der Luft Je höher

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  • energieverbraucher.de | Argumente zur Windenergie
    Fischer Hier lesen Sie was Konrad Fischer an Prof Alt antwortete weiter lesen Lieber Herr Prof Alt es ehrt Sie daß Sie einer solchen Truppe Ihre kostbare Zeit schenken Mein Tip Lassen Sie s Wenn man schon nicht Öko Gangster zu solchen Leuten sagen darf Alles was gerade noch erlaubt ist wäre bestimmt nur ein halber Volltreffer Und so verharmlosend daß man es sich gleich sparen sollte Wer sich zum guten Hirten der Energieverbraucher aufspielt und sie dann so dermaßen reinlegt hat auf jeden Fall nichts unter dem Weihnachtsbaum verdient als einige kräftige Streiche von Knecht Ruprecht Die wären gerecht aber sicher wirkungslos Ich verspreche Ihnen die machen weiter als ob nichts geschehen wäre Man wird ja bezahlt dafür Und beschwindelt die leichtgläubigen Energieverbraucher weiter mit fies getürktem Infomüll erster Ordnung Die Rolle der Verbraucherzentralen die mir aus inneren Abstimmungskreisen immer wieder kritisch berichtet wird ist dabei ebenos dialektisch Schlimmer kann man die Verbraucher in Energiefragen nämlich nicht hinters Licht führen Man merkt daß die Truppe nur als übles Werkzeug für verrückte Politik mißbraucht wird weil sie eben abhängig von Staatsknete ist Daß der ganze Öko Energie Schmonz in Wahrheit eine abgefeimte Ausgeburt der Strommonopolisten ist dürfte in diesem Kreis ja den meisten bekannt sein Sie versperren damit den Korridor für billigen Basisstrom und verkaufen mehr teuren dem Wettbewerb nicht zugänglichen Regelstrom Und nutzen die Zwangseinspeisung des selbst hinten und vornherum organisierten Ökostroms mit scheinheiligem Augenaufschlag zur Marktabdichtung gegen fremden Wettbewerb und zur Preiserhöhung Bewährte Monopolstrategie gegen den Verbraucher Selbst Weihnachtsgänse rupft man mit mehr Respekt Das Interessante ist allerdings das Menschenbild der selbsternannten Energieverbrauchsapostel Für wie blöd die ihre Mitmenschen nur halten Das läßt schon tief blicken Ihnen und den weiteren anständig Gebliebenen in diesem Empfängerkreis zumindest ein segensreiches Weihnachtsfest Konrad Fischer Hauptstr 50 D 96272 Hochstadt Main schließen Segment ID 14084 Mail von Prof Helmut Alt Hier lesen Sie die Mail von Helmut Alt weiter lesen Es ist wohl sehr schade dass der Bund der Energieverbraucher die Bürgerinnen und Bürger so durch Falschinformationen in die Irre führt Als etwas sachkundiger Energieverbraucher daher eine kleine Richtigstellung nur bezogen auf Punkt 5 Es wird behauptet im Gleichklang mit Verlautbarungen von unserem verehrten Bundesumweltminister Trittin dass die Mehrkosten durch die Vergütung der Windenergie nur 1 Euro pro Monat ausmachten Ein Blick in die Stromrechnung eines jeden weist derzeit einen EEG Aufschlag von 0 43 Cent kWh aus Dies ergibt bei 4 000 kWh Jahresverbrauch und 16 Mehrwertsteuer eine Monatsbelastung von 1 67 Euro Monat Im nächsten Jahr wird der Aufschlag deutlich über 0 5 Cent kWh sein Natürlich erfahren auch alle Hersteller von Waren und Erbringer von Dienstleistungen den gleichen Aufschlag so dass alle daraus folgenden Preise ebenfalls höher ausfallen Die korrekte jährliche Belastungsberechnung durch die EEG Windvergütung ergibt sich daher aus der Einspeisung derzeit rd 20 Milliarden kWh und dem Mehrkostenanteil von mindestens 7 Cent kWh wie folgt 20 Milliarden kWh x 0 07 Euro kWh 1 4 Milliarden Euro dividiert durch rd 40 Millionen Haushalte 35 Euro Haushalt plus 16 MWSt 40 60 Euro pro Jahr dividiert durch 12 3 38 Euro pro Haushalt im Monat Hinzu kommt die dadurch bedingte Verteuerung aller Produkte und Dienstleistungen Hierbei sind die Sekundäreffekt der Mehrbelastung für die Stromerzeugung aus den vorhandenen Kraftwerken zu Zeiten wo der Wind nicht oder weniger stark weht schlechterer Wirkungsgrad oder für die Regelenergie noch nicht berücksichtigt q e d Die ausführliche Richtigstellung der übrigen größtenteils unrichtigen Darlegungen des Bundes der Energieverbraucher möchte ich mir aus Zeitgründen ersparen Wenn man z B die unter Punkt 1 genannte Einspeisung von 5 5 entsprechend 27 5 Milliarden kWh zu Grunde legt beträgt die monatliche Mehrbelastung je Haushalt bereits 4 65 Euro pro Monat Im übrigen brauchen die Bürger bezugnehmend auf Punkt 2 nicht 4 Stunden täglich Strom sondern 24 Stunden und das möglichst unterbrechungslos Die Kostendegression ist bezugnehmend auf Punkt 3 vornehmlich eine Folge des Größenzuwachses der Anlagen und weniger aus rationellerer Fertigung herstammend Die Größendegression hat aber mit rd 5 MW Einheitsleistung ein natürliches Ende erreicht Dass Regelenergie aus Punkt 4 kein Problem darstellt kann nur einer sagen der von der Sache nun wirklich nichts versteht Daher breche ich aus Effizienzgründen hier ab Solche Mitbürger haben uns wohl die unerfreuliche Pisa Position eingebrockt Es wäre gut wenn sich ein Bundesverband in seinen Aussagen ein wenig um Sachkunde bemühen würde sonst ist der Anspruch Bundesverband zu sein eher peinlich Mit freundlichem Gruß Helmut Alt schließen Segment ID 14085 Mail von Otto Wildgruber Perlen vor die Säue Hier lesen Sie die Mail von Otto Wildgruber weiter lesen Sehr geehrter Herr Dr Aribert Peters als einer der Kopienempfänger habe ich mir die Mühe gemacht die von Ihnen empfohlene Gegenüberstellung der kritischen Äußerungen von Herrn Dr Penner mit den Argumenten des Bund der Energieverbraucher eV unter anzusehen Leider scheint Ihr Verein Propaganda mit Fakten zu verwechseln Meine ursprüngliche Hoffnung dass es sich beim Bund der Energieverbraucher eV um einen verbraucherfreundlichen Verein handeln könnte wurde nach dem Besuch der von Ihnen ebenfalls empfohlenen Internetadresse www energienetz de gründlich enttäuscht Anstatt Fakten Ideologie pur Wer ist eigentlich der Nachfolger von Dr Hartkopf der heute im Sinne von Bürokratismus total mit Bürgerinitiativen und Vereinen wie Bund der Energieverbraucher eV versucht den Bürger zu verdummen um ihm anschließend das Geld aus der Tasche zu ziehen mit dem die Bürokratie noch weiter ausgebaut wird Vermutlich ist es heute nicht mehr nur ein Staatssekretär sondern ein leibhaftiger Minister Ich halte den Namen Bund der Energieverbraucher eV für eine arglistige Täuschung des Endverbrauchers der seine Kosten nicht mehr umlegen kann sondern aus eigener Tasche zu begleichen hat Denn das was der Bund der Energieverbraucher eV als Information verkauft hat mit Fakten so gut wie nichts mit voreingenommener Ideologie aber so gut wie ausschließlich zu tun Von praktischen Beispielen möchte ich nach der Lektüre Leserbrief in der Kategorie Atomstrom Abstand nehmen da ich nicht gerne Perlen vor die Säue schütte Aber vielleicht können Sie mir eine Frage beantworten In Ihrer Vita steht Geboren am 25 November 1948 verheiratet drei Kinder Studium

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Argumente-zur-Windenergie__182/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Geldanlage
    vertritt etwa 17 000 Anleger Er hat einen Ratgeber für Anleger zusammengestellt Er wird erstmals auf den Internetseiten des Bund der Energieverbraucher e V veröffentlicht Download Ratgeber für Windpark Anleger Version 06 11 2013 Die Windenergie Branche in Deutschland hat sich in den vergangenen 15 Jahren rasant entwickelt Mittlerweile sind über 22 000 Megawatt Nennleistung am Netz Anleger und Unternehmen haben insgesamt etwa 25 Milliarden Euro investiert Ein großer Teil dieser Investitionen ist über klassische Publikumsgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH Co KG finanziert worden An diesen Windparkfonds haben sich über 100 000 Kommanditisten beteiligt oft als Mehrfachzeichner bei verschiedenen Fonds Über die Hälfte Anleger zufrieden Nach einer Umfrage des Bundesverbandes Windenergie e V sind über die Hälfte der antwortenden Anleger mit ihrer Investition zufrieden So mancher Fonds entpuppt sich jedoch auch als Finanzdesaster Auffallend häufig passiert dies bei Publikumsgesellschaften großer Emissionshäuser Häufige Fehler sind dabei Überbewertungen der Windertragspotentiale die von der angestrebten Zielrendite aus berechnet wurden unausgereifte Anlagentechnik oder zu niedrig angesetzte Wartungskosten Ein weiterer Grund für die Ernüchterung vieler Anleger sind völlig überzogene weiche Kosten wie Provisionen und Aufschläge und ein inkompetentes und wenig engagiertes oder gar trickreich unredliches Management Doch woran erkennen Anleger ob ihr Windpark gut läuft Und was gilt es zu tun wenn die im Verkaufsprospekt versprochenen Ausschüttungen ausbleiben die Reparaturen immer teurer werden und man den Eindruck hat dass alle vom Windpark profitieren außer den Anlegern Der Ratgeber zeigt Möglichkeiten auf wie geprellte Anleger vorgehen können etwa durch eine genaue Analyse mögliche Umfinanzierungen oder Repowering also dem Austausch unwirtschaftlicher Module durch neue verbesserte Technologie Hilfe bei der Wertermittlung Wer trotz allem seine Anteile am Windpark verkaufen will oder muss der erhält einen Überblick über die Möglichkeiten des Ausstiegs etwa über Fondsgesellschaften Fondsbörsen oder einen Verkauf in Eigenregie Die Broschüre gibt dabei Anhaltspunkte für die

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Geldanlagen__184/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Kleine Windräder
    besteht dann allerdings nicht das gewährleistet nur eine ordentliche Baugenehmigung Bei einer geringen Aufstellungshöhe unter zehn Metern sollte man besonderes Augenmerk auf die Windverhältnisse richten Je näher am Boden desto schwächer der Wind Eigene Motive ergründen Was bezwecke ich mit dem Kleinwindrad Die Gründe für das Interesse an einer Kleinwindanlage sind sehr unterschiedlich Während für private Betreiber oft Unabhängigkeit in der Stromversorgung ökologische Motive und Technikinteresse im Vordergrund stehen steht bei gewerblich betriebenen Kleinwindanlagen oft die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund Die Einsparung von Stromkosten ist für private Betreiber nur an sehr windstarken Standorten möglich und die Ausnahme Das hängt vor allem mit den höheren spezifischen Investitionskosten von Windgeneratoren geringerer Leistung zusammen Wer als Verbraucher vor allem aufs Geld schaut der sollte besser in einen auf Rendite ausgelegten Bürgerwindpark investieren Gewerblich betriebene Anlagen mit einer Leistung über 5 kW können bei hoher mittlerer Jahreswindgeschwindigkeit und hohem Eigenverbrauch des Stroms wirtschaftlich sein Das ist dann der Fall wenn der selbst produzierte Windstrom günstiger als der Strompreis des Versorgers ist Allgemein ist nur der Selbstverbrauch des Stroms von Kleinwindkraftanlagen wirtschaftlich sinnvoll da es für die Einspeisung weniger als 9 Cent pro Kilowattstunde gibt Wer als privater Hausbesitzer ein frei gelegenes und windstarkes Grundstück hat und umweltfreundlich Strom für den Eigenverbrauch produzieren möchte kann sich näher mit dem Thema Kleinwindkraft beschäftigen Das Hausdach im Wohngebiet gehört in der Regel nicht zu den optimalen Standorten Informationsquellen zum Thema Kleinwindkraft Kleinwindkraft Portale www klein windkraftanlagen com und www kleinwindanlagen de Bundesverband Kleinwindanlagen www bundesverband kleinwindanlagen de Segment ID 14263 Berliner Hochschule Urbane Windkraft erforscht weiter lesen Urbane Windkraft erforscht 8 April 2013 geändert 12 Juni 2013 Kleine Windkraftanlagen die Windströme über Stadtgebieten nutzen können sich lohnen wenn auch nur unter bestimmten Randbedingungen So lautet das Fazit einer Arbeitsgruppe der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin die seit mehreren Jahren urbanes Windenergiepotenzial erforscht Die an den Gebäuden herrschenden turbulenten Winde hätten dabei großen Einfluss auf Ertrag und Stabilität einer Kleinwindanlage So sieht die Urban Wind Study der Berkely University die Zukunft der Windkraft in der Stadt Für das Projekt wurden fünf Kleinwindkraftanlagen samt meteorologischer Messtechnik auf Dächern im Berliner Stadtgebiet installiert und zwei Jahre lang das charakteristische Windangebot vermessen Analysiert wurde ob sich exponierte Dächer für einen wirtschaftlichen Betrieb eignen welche Positionen auf dem Dach das größte Potenzial bieten ebenso wie das dynamische Verhalten sowie die mechanische und elektrische Anbindung der Anlagen und die genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen Die HTW Berlin hat einen Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für Kleinstwindkraftanlagen herausgegeben www kleinwind htw berlin de schließen Segment ID 14101 Kleinstwindanlagen Mehr als Spielzeug Die Entwicklung der Windenergie übertrifft weltweit alle Prognosen und begründet die Hoffnung auf eine schnelle Energieversorgung durch Erneuerbare weiter lesen Kleinstwindanlagen Mehr als Spielzeug Die Entwicklung der Windenergie übertrifft weltweit alle Prognosen und begründet die Hoffnung auf eine schnelle Energieversorgung durch Erneuerbare Das Interesse an kleinen Windrädern ist riesengroß Könnte nicht eine solche Anlage im eigenen Garten oder auf dem Hausdach Strom erzeugen Zahlreiche Anbieter bieten entsprechende Systeme zu erschwinglichen Kosten an Doch lohnt sich der Aufwand 7 Juni 2011 ergänzt am 19 März 2012 Gegen moderne Anlagen nehmen sich die Windräder aus der Mitte der 80er Jahre fast wie Spielzeug aus Damals betrug die durchschnittliche Leistung eines Windrads 30 Kilowatt bei einer Rotorengröße von 15 Metern Heute dagegen dominieren Anlagen mit über 2 000 Kilowatt Leistung und die Nabenhöhe liegt bei etwa 100 Metern Große Windparks entstehen dort wo es viel Wind gibt Kleine Anlagen erzeugen den Strom dagegen direkt dort wo er gebraucht wird also in der Nähe von hohen Bäumen und Häusern Die Windgeschwindigkeit macht s Je Quadratmeter Rotorfläche ernten große Windkraftanlagen bei einer Windgeschwindigkeit von acht Metern pro Sekunde über 1 000 Kilowattstunden Strom jährlich Kleine Windkraftanlagen erzeugen dagegen 50 Kilowattstunden bei drei Metern pro Sekunde und 140 Kilowattstunden bei vier Metern pro Sekunde Ein solcher Vergleich der Erträge bei unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten sieht zwar auf den ersten Blick unfair aus doch entspricht dies den durchschnittlichen Betriebsbedingungen von großen beziehungsweise kleinen Windanlagen Das Beispiel zeigt den gravierenden Unterschied zwischen Photovoltaik und Windenergie Bei der Photovoltaik bringt jeder Quadratmeter einer Anlage den gleichen Ertrag unabhängig von der Größe der Anlage Bei Windanlagen schwankt dagegen der Ertrag erheblich Zum einen hängt der Ertrag von den Windverhältnissen ab und steigt mit der Windgeschwindigkeit in dritter Potenz Doch sobald das Windrad an keiner besonders exponierten Stelle steht verringert sich der Ertrag deutlich denn der Wind verwirbelt an Hindernissen Bäumen und Gebäuden In Siedlungsgebieten oder dörflichen Regionen bleiben die Windverhältnisse und somit die Erträge mangelhaft selbst wenn man hohe Masten baut Anders kann es auf dem flachen Land aussehen am Meeresrand oder in Mittelgebirgen Doch ein hoher Ertrag ist oft nicht das einzige Ziel Viele Verbraucher haben einfach nur Spaß an der eigenen Energieernte wie groß oder klein sie auch sein mag Ernüchternde Praxis Doch bevor man sich ein kleines Windrad kauft sollte man sich gründlich informieren und aus den teilweise ernüchternden Erfahrungen anderer lernen Denn kleine Windräder haben besondere Probleme Die Stromausbeute kleiner Windräder ist sehr gering Regelmäßig beträgt sie nur einen Bruchteil dessen was die Käufer erwarten Das liegt daran dass die Leistung der Anlagen mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit steigt Wenn also die Windgeschwingkeit vier Meter pro Sekunde beträgt liegt die Leistung beispielsweise bei 4 x 4 x 4 64 Beträgt das Windtempo aber nur zwei Meter pro Sekunde sinkt die Leistung auf 2 x 2 x 2 8 Selbst auf einem zehn Meter hohen Mast oder einem Gebäude wird man im Jahresmittel kaum über eine Windgeschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde kommen Der Jahresertrag bei sehr kleinen Windrädern liegt in Deutschland empirisch bei etwa 80 Kilowattstunden je Quadratmeter Rotorfläche Die Anlagen sind oft technisch nicht ausgereift und gehen kaputt Für besiedelte Gebiete liegen keine Winddaten vor weil die Windmessungen eine hindernisfreie Strömung voraussetzen Die Aufstellung ist schwierig Die Windgeschwindigkeit nimmt mit der Aufstellhöhe zu Hohe Masten sind in Wohngebieten nicht nur optisch ein Problem sondern müssen auch so stabil gebaut sein dass sie auch bei Sturm sicher stehen Wer sein Windrad auf dem Dach anbringt muss damit rechnen dass die Schwingungen des Windrads das Gebäude schädigen Auch die Geräuschentwicklung führt gerade in Siedlungsgebieten oft zu Problemen Die Anbieter liefern oft keine oder geschönte Ertragsprognosen Sofern solche Daten überhaupt vorliegen enthalten sie meist zu hohe Werte für die bei einer bestimmten Windgeschwingkeit gelieferte Leistung Für verwirbelte Strömungen die praktisch immer vorliegen gelten die Leistungsangaben nicht Die Leistungsangaben beziehen sich auf Windgeschwindigkeiten die in der Praxis nie erreicht werden Die Anlagen müssen oft auch behördlich genehmigt werden Prognose versus Wirklichkeit Das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel hat ein Programm zur Abschätzung des Ertrags entwickelt und zur freien Verfügung ins Internet gestellt www windmonitor de unter Service Ertragsschätzung kleiner Windenergieanlagen Man sollte bei den Daten jedoch realistische Windgeschwindigkeiten eingeben Beispiel Errichtet man in einem dörflichen Gebiet auf sechs Metern Höhe eine Anlage mit einem Meter Durchmesser dann kann man bei einer Windgeschwindigkeit von durchschnittlich drei Metern pro Sekunde jährlich 38 Kilowattstunden Strom erwarten und bei einem 20 Meter hohen Mast 126 Kilowattstunden Größenverhältnisse Kleine Anlagen S und kleinste Anlagen XS Im Juni 2005 berichteten wir über ein Windrad der Firma Windsave das mit einem Durchmesser von 1 74 Meter angeblich an jeder Hauswand angebracht werden kann und bei zwölf Metern pro Sekunde Wind ein Kilowatt elektrische Leistung liefert Im Encraft Warwick Wind Trial Projekt wurden zwei Jahre lang 26 an Gebäuden montierte Windanlagen vermessen und der Ertrag mit den Prognosen verglichen Ein Beispiel zeigt dabei wie sehr sich Werbeversprechen und Realität unterscheiden Auf der Stadthalle von Daventry in Großbritannien wurde eine Windsave WS1000 auf einer Höhe von 15 Metern zwei Meter über dem Giebel errichtet Man erwartete eine Windgeschwindigkeit von 5 4 Metern pro Sekunde Tatsächlich gemessen wurden jedoch nur 2 74 Meter pro Sekunde Dadurch sank der erwartete Ertrag der Anlage von 204 Kilowattstunden auf 109 Kilowattstunden Weil man Gebäudeschäden mit dem Windrad in Verbindung brachte wurde die Anlage im Mai 2008 stillgelegt Erfahrungen von Betreibern Das Fraunhofer Institut Windenergie und Energiesystemtechnik hat 51 Betreiber von Klein und von Kleinstwindanlagen telefonisch befragt 2 5 bis 75 kW Nur 21 Prozent gaben dabei an dass sich ihre Ertragserwartungen erfüllt hatten Lediglich sieben Prozent konnten einen Gewinn erwirtschaften 28 Prozent würden dennoch noch einmal eine Anlage anschaffen XS S Ja Nein Ja Nein Wurden Ihre Erwartungen erfüllt 3 16 10 22 Konnten Sie Gewinn erwirtschaften 0 19 7 15 Würden Sie noch einmal eine KWA installieren 13 5 15 7 Ist Ihre Anlage noch in Betrieb 8 15 22 6 Hatten Sie Beschwerden von Nachbarn 4 15 6 15 Gab es schwerwiegende Probleme im Betrieb 12 7 12 8 Zufriedenheit von Anlagenbetreibern Fazit All diese Probleme lassen sich lösen Es stellt sich aber unter dem Strich die Frage ob Aufwand und Ertrag in einem vernünftigen Verhältnis stehen Wer Spaß an eigener Energieproduktion hat technisch erfahren ist keine finanziellen Interessen hat und die erwähnten Hürden nehmen will der sollte sich eine eigene Anlage als Hobby zulegen Wer jedoch mit regenerativ erzeugtem Strom einen Beitrag zur Energiewende leisten will sollte sich besser an einer großen Windanlage beteiligen eine Photovoltaik Anlage installieren oder ein Blockheizkraftwerk betreiben Anders sieht es in dünn besiedelten Gebieten in Entwicklungsländern aus Probleme mit Nachbarn oder Behörden sind dort kaum zu erwarten das Gelände ist hindernisfrei und es gibt oft kein Stromnetz als Alternative Für solche Einsatzgebiete gibt es bereits sehr günstige Kleinanlagen oft in Eigenbau gefertigt Weitere Informationen Warwick Studie Warwick Wind Trials Final Report PDF 7 11 MB Forum zu Kleinwindanlagen Anlagenhersteller Eine aktuelle Übersicht über die am Markt verfügbaren Kleinwindanlagen erhält man bei www kleinwindanlagen de Bundesverband Kleinwindanlagen BVKW www bundesverband kleinwindanlagen de Literatur Wind Power for Dummies by Ian Woofenden John Wiley Sons 2009 broschiert 384 Seiten leider nur auf Englisch erhältlich 19 99 Euro ISBN 978 0 470 49637 4 eine englische Rezension von Paul Gipe Verbraucherzentrale NRW e V Kleine Windenergieanlagen Stromerzeugung in eigener Hand News zu Klein Windkraft Anlagen www klein windkraftanlagen com schließen Segment ID 14100 Schönheitsfehler bei Kleinwindrädern Eigentlich schade Ein Kleinwindrad mit einem Kilowatt Leistung ist in England schon für rund 2 500 Euro zu kaufen weiter lesen Schönheitsfehler bei Kleinwindrädern 23 Dezember 2007 ergänzt April 2011 Eigentlich schade Ein Kleinwindrad mit einem Kilowatt Leistung ist in England schon für rund 2 500 Euro zu kaufen Laut Hersteller erzeugt ein solches Modul bei einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde jährlich 600 bis 1 000 Kilowattstunden Strom Warum nicht einfach aufs Dach setzen Die Leistung einer Windkraftanlage hängt von der Windgeschwindigkeit in der dritten Potenz ab Sie errechnet sich aus dem Produkt von Rotorfläche und Windgeschwindigkeit hoch drei Ein Windrad mit 1 7 Metern Durchmesser hat eine Fläche von 2 3 Quadratmetern Bei einer Windgeschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde leichte Brise beträgt die Leistung des Windes 62 Watt 3 x 3 x 3 x 2 3 Bei acht Metern pro Sekunde frische Brise kleine Bäume schwanken erhöht sich die Leistung auf 1 200 Watt 8 x 8 x 8 x 2 3 Der Wirkungsgrad beträgt 30 bis 40 Prozent Im besten Fall kann man in zehn Metern Höhe im Jahresschnitt mit einer Windgeschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde rechnen Die Windleistung beträgt dann 300 Watt 5 x 5 x 5 x 2 3 Der Jahresertrag liegt bei 800 Kilowattstunden 0 3 kW x 0 3 x 8 760 Stunden Bei einer Windgeschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde beträgt der Jahresertrag nur 160 Kilowattstunden Der Jahresertrag hängt also sehr stark von der Windgeschwindigkeit und von der Umgebungsturbulenz durch Hindernisse wie Büsche Bäume und Nachbarhäusern ab Experten raten zudem von der Montage auf Hausdächern ab Infos im Internet unter www kleinwindanlagen de Solange man nicht auf einem Berg oder freiem Feld ist kann man realistisch bei zehn bis 15 Metern Nabenhöhe nur mit 2 5 bis 3 5 m s mittlerer Windgeschwindigkeit rechnen Was das für den Ertrag bedeutet kann man sich leicht selbst ausrechnen Man kann es auch empirisch bestimmen wie etwa hier geschehen Warwick Test Feld schließen Segment ID 14098 Mini Windpark im Vorgarten Miniwindräder rechnen sich in Deutschland kaum Genehmigungs und Materialkosten sind hoch die Vergütung für die produzierte Energie ist dagegen viel zu niedrig weiter lesen Mini Windpark im Vorgarten Miniwindräder rechnen sich in Deutschland kaum Genehmigungs und Materialkosten sind hoch die Vergütung für die produzierte Energie ist dagegen viel zu niedrig Von Nicole Weinhold Redaktion Neue Energie 1 Oktober 2007 Die aktuelle Diskussion um den Klimawandel und steigende Energiepreise lässt viele Menschen nach einer sauberen unabhängigen Möglichkeit der Stromversorgung Ausschau halten Die Solaranlage auf dem eigenen Hausdach ist eine Möglichkeit Was kaum bekannt ist Derselbe Effekt lässt sich auch mit einer kleinen Windkraftanlage erzielen Zu den bekannteren Kleinanlagen Lieferanten gehört die Conergy AG Das Hamburger Regenerativunternehmen hatte 2005 den Kleinwindanlagen Hersteller Inventus übernommen das Anlagendesign verbessert und verkauft seither 6 kW und 7 5 kW Anlagen mit dem Namen Easywind 6 AC beziehungsweise DC Die Turbinen setzt Conergy in erster Linie bei Kunden rund um das Mittelmeer zur dezentralen Energieversorgung ein In Deutschland kommen die kleinen Windmühlen dagegen bisher nur vereinzelt zum Einsatz Hohe Kosten und viel Bürokratie Der Grund Hierzulande sind Kleinwindräder schlicht nicht rentabel Da ist einmal das Material Für die Turbine liegen die Kosten je nach Fabrikat zwischen 1 500 und 5 000 Euro pro Kilowatt kW Leistung rund 1 000 bis 3 000 Euro fallen für Netzanschluss und Mast an Das Kilowatt kann demnach 2 500 bis 8 000 Euro kosten Zum Vergleich Bei den großen Maschinen lautet die Faustformel 1 000 Euro pro kW Also sind die Kleinen bis zu achtmal teurer als Große Dafür machen sie mehr Spaß und man hat bei entsprechender Verschaltung auch Strom wenn das Netz mal ausfällt und der Wind weht Obendrauf kommen noch die Genehmigungskosten Wer hierzulande selbst Windenergie nutzen will muss leider die gleichen bürokratische Hürden nehmen wie die großen Windkraftanlagen weiß der Technologie Direktor für Windkraft bei Conergy Klaus Pötter zu berichten Die Behörden fordern nicht selten dieselben Gutachten wie für große Megawatt Windräder was in keiner Relation zum Preis der kleinen Windenergieanlagen steht denn der Preis für jedes Schall oder Schattengutachten würde die Kosten des Windrads selbst übertreffen Allerdings verlangt nicht jede Behörde für die Genehmigung die genannten Gutachten Das wird von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich gehandhabt Wer Glück hat bekommt die Genehmigung ohne jeglichen bürokratischen Aufwand und ohne teure Gutachten In den USA gedeihen die Kleinmühlen 9 000 wurden dort im letzten Jahr aufgestellt in genau den Bundesstaaten die eine gezielte Förderung durch Steuervorteile oder das sogenannte Netmetering verfolgen Dabei speist der Windmüller den Strom den er nicht selbst verbraucht ins öffentliche Netz während sich sein heimischer Stromzähler zugunsten der Energierechnung rückwärts dreht Auch Großbritannien fördert die Minis Die Regierung finanziert fast 30 Prozent der Anlagenkosten über ein Programm für CO2 Einsparungen an Gebäuden Unser Auftragsbuch ist mit über 10 000 Bestellungen von Unternehmen und Privathaushalten gefüllt sagt Marie Cairney vom Kommunikationsbüro des schottischen Kleinanlagen Herstellers Windsave Die schottischen Anlagen speisen ihre Energie direkt in den Stromkreis des Haushaltes nicht ins Stromnetz Das vermindert die Stromrechnung und vermeidet Bezugskosten eine unbürokratische und faire Honorierung für die eigene Stromerzeugung EEG Vergütung anheben Die Beispiele aus Großbritannien und USA zeigen dass die Minis mit einem attraktiven Vergütungsmodell bei gleichzeitigem Bürokratieabbau auch hierzulande eine Marktchance hätten Das Erneuerbare Energien Gesetz EEG berücksichtigt sie bislang jedoch nicht angemessen denn während Erzeuger von Solarstrom derzeit fast 50 Cent für die Kilowattstunde erhalten müssen sich Windmüller mit etwa acht Cent zufrieden geben entsprechend der EEG Vergütung für Megawatt Turbinen Der Bundesverband Windenergie BWE fordert die Vergütung bei der anstehenden EEG Novelle mindestens auf die Höhe der heutigen Strombezugskosten von Haushaltskunden in Höhe von rund 20 Cent für die Kilowattstunde anzuheben Noch besser so die Meinung einiger Branchenvertreter wäre die Gleichsetzung der kleinen Windkraft mit der Photovoltaik bei der EEG Vergütung Das Netmetering wird in Deutschland leider nicht diskutiert Markt leergefegt Während Kunden auf eine angemessene Vergütung warten muss sich mancher Hersteller beim Warten auf Komponenten gedulden Derzeit erholt sich der gesamte Maschinenbausektor in Deutschland Viele Unternehmen haben üppig gefüllte Auftragsbücher Das führt dazu dass kaum ein Zulieferer Interesse am Bau von neuen Komponenten für Miniwindräder hat Falls der Hersteller doch einen Zulieferer findet muss er mit Spitzenpreisen Lieferverzögerungen und Qualitätsmängeln rechnen Hohe Stückzahlen mit denen man Zulieferer locken könnte sind in der Kleinwindkraft selten zu finden In schöner Regelmäßigkeit tauchen stattdessen neue Modelle auf doch selten etabliert sich eines Manchmal leidet die Qualität darunter Im Moment gibt es nicht einen einzigen Hersteller der eine zuverlässige und bewährte Technologie vorweisen kann Die meisten haben nur gemeinsam mit Universitäten oder Forschungszentren einige Prototypen gebaut sagt Luca Trevisiol Hauptgeschäftsführer des italienischen Elektromotoren Herstellers Lafert Sein Unternehmen zählt zu den großen Generatoren Lieferanten der Kleinwindindustrie Ein Windmüller der sich für das neueste Produkt auf dem Markt entschieden hat könnte mit dessen Kinderkrankheiten und überhöhten Materialkosten konfrontiert werden Bei etablierten Typen wie Aerocraft oder Whisper die seit vielen Jahren auf dem Markt zu haben sind habe der Kunde bessere Chancen dass etwaige Schwächen bereits ausgemerzt sind Geräuschentwicklung Dafür fehlt es dort womöglich an technischen Innovationen was zum Beispiel den Geräuschpegel des Rotors anbelangt Reinhard Caliebe hat den Bau von drei Großwindenergieanlagen in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnort verhindert In Nachbarorten hätte man zuvor schlechte Erfahrungen mit Schall und Schattenwurf gemacht sagt er Aber ich sah ein dass es eine Alternative geben musste So bin ich auf die kleine Windkraft gekommen erinnert sich Caliebe Er hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und festgestellt Die Kleinen sind kein Stück leiser als die Großen Nur dass die Minis im Garten oder sogar auf dem Dach viel näher an den Wohngebäuden stehen als die Großwindmühlen für die ein Mindestabstand von mehreren hundert Metern gilt Kleinanlagen Kenner Uwe Hallenga relativiert Ich habe mehrmals Kleinanlagen mit einfachen Geräten vermessen und da waren in zehn Meter Abstand schon keine 45dBa zu messen Die Minis müssen nach seiner Erfahrung nicht zwangsläufig laut sein Reinhard Caliebe kniete sich tief in das Problem hinein und entwickelte schließlich zusammen mit weiteren Partnern und der

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  • energieverbraucher.de | Netzstudien zur Windkraft
    darin angenommene Außentemperaturniveau 35 Grad Celsius bei gleichzeitiger Windstille tritt diametral zur klassischen Starkwind Situation auf Es wäre schon ein großer Fortschritt wenn die Leiterseiltemperaturen tatsäch lich gemessen würden sagt BEE Präsident Lackmann Dem Vernehmen nach soll die E ON AG bereits erste Testläufe im Norden Deutschlands fahren Netzdaten blieben geheim Ein zweiter nicht minder wunder Punkt der Studie Die nötigen Netzkapa zitäten werden auf Grundlage statischer Berechnungen kalkuliert Jeweils für die Jahre 2007 2010 und 2015 werden die Auswirkungen auf die Übertragungswege für vier Varianten simuliert Starklast oder Schwachlast mit viel oder wenig Windeinspeisung Tatsächlich gemessene Daten die Aufschluss darüber geben wie die Netzbetreiber tatsächlich agieren haben keinen Eingang gefunden Die für die Studie beauftragten Forscher durften nur wenige Tage Einblick in die Daten nehmen sozusagen unter Aufsicht direkt vor dem Bildschirm in den Netzleitstellen Für ihre anschließenden Berechnungen bekamen sie keine realen Datensätze zur Verfügung gestellt Wie das Stromnetz tatsächlich auf schwache Nachfrage und starke Windeinspeisung reagiert wie häufig dieser worst case eintritt und wie darauf reagiert wird bleibt also weiterhin das Geheimnis der Konzerne Teil Zwei notwendig Um Klarheit zu schaffen und die möglichen Optimierungspotenziale im Netz auszuloten fordern die Vertreter der Ökoenergie Verbände deshalb einen Teil zwei der Studie Der soll sich unter anderem mit dem Temperaturmonitoring befassen aber auch mit einer möglichen Anbindung an den skandinavischen Strommarkt wo riesige Speicherpotenziale liegen Doch auf diese Puffer möchten die Stromversorger allen voran E ON lieber nicht zurückgreifen weil über eine mögliche Anbindung Reimporte von billigem Wasserkraftstrom befürchtet werden Es scheint noch ein langer Weg hin zu mehr Flexibilität Gekürzte Fassung eines Beitrags von Hanne May in neue energie 04 2005 Die wichtigsten Ergebnisse der Netz Studie Für den angenommenen Windenergieausbau auf insgesamt 36 000 Megawatt MW installierte Leistung müssten 850 Kilometer neue Hochspannungstrassen gebaut und 366 Kilometer bestehender Leitungen verstärkt werden Das sind fünf Prozent des derzeitigen 18 000 km Hochspannungsnetzes Kostenpunkt 1 13 Milliarden Euro oder 0 025 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2015 Weil Windenergie nicht konstant Energie liefert müsse hinter jedem Windrad ein konventionelles Kraftwerk stehen wird seit Jahren behauptet Die Netz Studie hat diesen Mythos der Schattenkraftwerke entzaubert Mit dem prognostizierten Ausbau können sogar 2 000 MW konventionelle Kraftwerksleistung stillgelegt werden Der bestehende Kraftwerkspark reicht vollkommen aus um die nötige Regelreserve zu produzieren Windstrom wird günstiger Im Jahr 2015 liegt die durchschnittliche Einspeisevergütung noch bei 6 92 Cent pro Kilowattstunde ungefähr 50 Prozent niedriger als derzeit In diesem Wert sind knapp 10 000 MW Offshore Leistung mit eingerechnet Für den geplanten Ausbau der Windenergieleistung um rund 20 000 MW müssen die Stromkunden im Jahr 2015 rund 0 37 Cent pro Kilowattstunde mehr bezahlen Für einen Vierpersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 3 500 kWh sind dies knapp 13 Euro im Jahr Weitere Informationen unter Download der kompletten Studie unter www deutsche energieagentur de Stellungnahme des BWE unter www wind energie de schließen Segment ID 14125 Windstudie umstritten sollte ursprünglich gestern veröffentlicht werden allerdings konnten sich Vertreter der Windbranche und der Netzbetreiber trotz langer Diskussion

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Netzstudien__213/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Offshore-Windparks
    Meter tiefen Gewässern ermöglichen Die Anlage die auf dem Tension Leg Prinzip TLP beruht kann komplett an Land gebaut und anschließend zum endgültigen Standort transportiert werden Vertikale und diagonale Verspannungen bringen bei dieser Methode die Plattform auf der das Windrad steht in Position Von den Auftriebskörpern die die Plattform über Wasser halten reichen straffe Seile vertikal bis auf den Meeresgrund an dem sie über Verankerungen festgespannt werden Von dort führen weitere Seile diagonal zurück zum Schwimmkörper Die Plattform wird dadurch leicht unter Wasser gezogen und stabilisiert Das TLP Prinzip verwandelt das schwimmende Offshore Fundament somit in ein starres System wodurch die Anlage wie ein Windrad auf einer festen Gründung reagiert Sie schaukelt nicht und es ergeben sich keine zusätzlichen Anforderungen an die Turbinen Hintergrund 75 des weltweiten Potenzials von Windrädern liegt bei Wassertiefen von über 30 Metern Die technischen Möglichkeiten und die extremen Wetterbedingungen die auf hoher See vorherrschen haben den Einsatz von Windkraftanlagen in tieferen Gewässern aber bislang eingeschränkt schließen Segment ID 14122 Bard liefert ersten Hochsee Strom Erstmals Strom aus dem deutschen Hochsee Windpark Bard Offshore 1 ins Netz eingespeist weiter lesen Bard liefert ersten Hochsee Strom 29 Dezember 2010 Am vergangenen Wochenende ist erstmals Strom aus dem deutschen Hochsee Windpark Bard Offshore 1 ins Netz eingespeist worden In den kommenden Wochen sollen nach und nach weitere Windräder in Betrieb gehen Im Offshore Park rund 100 km nordwestlich von Borkum stehen mittlerweile 15 Windkraftanlagen Über die genehmigte Laufzeit von 20 Jahren könne der Windpark insgesamt rund 17 Mio t CO 2 einsparen so die Bard Gruppe Auf der Nordsee entsteht zurzeit der erste kommerzielle Offshore Windpark in Deutschland mit insgesamt 80 Windkraftanlagen des Typs Bard 5 0 Nach seiner Fertigstellung hat er eine Nennleistung von 400 MW was dem Verbrauch von rund 400 000 Mehrpersonenhaushalten entspricht Der erzeugte

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Offshore__212/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Repowering
    zu 400 kW Leistung Sie haben eine Gesamtleistung von 350 MW Würden sich statt der 2200 Altanlagen künftig etwa 1000 Anlagen mit 2 MW drehen so ergäbe sich rein rechnerisch ein Zuwachs der bundesweiten Windkraftleistung um rund 1 500 MW Die Faustformel dafür lautet Halbierung der Anlagenzahl Vervierfachung der Leistung Es gibt allerdings ein rechtliches Problem Mit Abriss einer Windturbine erlischt die Baugenehmigung Einen Rechtsanspruch auf eine neue Anlage hat kein Betreiber Der Winddachverband will in einer Novelle des Bundesbaugesetzes festschreiben lassen dass Altanlagenbesitzer Vorrang erhalten Der Akzeptanz kommt es auch zugute wenn mögliche Standorte nicht mit Anlagen auswärtiger Investoren bestückt werden schließen Segment ID 14130 Multimegawatt Anlagen vor der Markteinführung 9 Dezember 2004 Eine neue Generation von Windenergie Anlagen steht vor der Markteinführung die Multimegawatt Anlagen weiter lesen Multimegawatt Anlagen vor der Markteinführung 9 Dezember 2004 Eine neue Generation von Windenergie Anlagen steht vor der Markteinführung die Multimegawatt Anlagen Ihre Kennzeichen Mehr als 4 Megawatt Nennleistung 110 130 Meter Rotordurchmesser und sie erzeugen eine Strommenge die zur Versorgung einer Kleinstadt mit 15 000 Einwohnern ausreichen würde Das neue BINE Projekt Info Multimegawatt Anlagen stellt die neuen Großanlagen vor Die Broschüre ist kostenfrei bei BINE Informationsdienst erhältlich telefonisch unter 0228 9 23 79 0 oder im Internet unter www bine info Die neuen Multimegawatt Anlagen werden an einem Tag so viel Strom erzeugen wie eine Windenergie Anlage im Jahr 1990 in einem ganzen Jahr Hieran wird das enorme Tempo der technischen Entwicklung in dieser jungen Industriebranche deutlich Schon zu Beginn der Entwicklung der Multimegawatt Anlagen war klar dass für die neuen Großanlagen technisches Neuland betreten werden musste Die neuen Rotoren mussten wegen ihrer Länge eine höhere Steifigkeit aufweisen Die Größe der neuen Anlagen führte zu einer überproportionalen Gewichtzunahme Turmbauwerke Statik Logistik und Transportwege mussten neu durchdacht werden Die neuen Großanlagen

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Repowering__309/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Gezeitenkraftwerke
    East River ein Gezeitenkraftwerk mit sechs Turbinen Strom für 200 New Yorker Haushalte so das Wissenschaftsmagazin Nature Das 4 5 Mio Dollar teure Projekt hat 200 kW Spitzenleistung Läuft alles nach Plan sollen schon bald 200 bis 300 solcher Turbinen installiert werden Das New Yorker Projekt arbeitet ähnlich wie das Pilotkraftwerk vor der britischen Küste in Devonshire und das Tidenkraftwerke im norwegischen Hammerfest Freistehende Räder mit langsamer Umdrehung stellen den Strom her schließen Segment ID 14158 Energie aus dem Meer Pilotanlage Seaflow seit einem Jahr in Betrieb weiter lesen Energie aus dem Meer Pilotanlage Seaflow seit einem Jahr in Betrieb 9 Juli 2004 Seit einem Jahr trotzt ein neuartiges Kraftwerk den rauen Bedingungen der Nordsee Die Pilotanlage vor der Küste Cornwalls ähnelt einer Windenergieanlage doch der Rotor dreht unter Wasser angetrieben von dem ständigen Wechsel der Gezeiten Die Maschine nutzt die Gezeitenströmungen zur Stromerzeugung Die neuartige Turbine überstand den Winter sowie einige Stürme unbeschadet Als Pilotanlage liefert Seaflow wertvolle Daten für die Entwicklung künftiger Meeresströmungs Kraftwerke Das internationale Konsortium Marine Current Turbines MCT unter Leitung des britischen Ingenieurbüros IT Power hat sich dieses Ziel mit dem Seaflow Projekt gesetzt Bei der Entwicklung zentraler Komponenten stand das Know how deutscher Windenergie Experten Pate Rotor Netzanschluss Steuerung und Regelung der Anlage wurden am Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET in Kassel in Zusammenarbeit mit Komponentenherstellern entwickelt und optimiert Die ersten Betriebsergebnisse sind ermutigend Der Rotor ist leistungsfähiger als wir erwartet haben erläutert Jochen Bard vom ISET Dennoch gibt es bis zur kommerziellen Stromerzeugung mit Meeresströmungsturbinen noch viel zu tun Zahlreiche Detaillösungen des Triebstranges der Netzanbindung und der Gründung müssen noch optimiert werden Während die Pilotanlage für eine Nennleistung von 350 kW ausgelegt wurde sollen künftige Anlagen mit zwei Rotoren eine Gesamtleistung von 1 Megawatt erreichen Während der Wind nicht immer weht und die

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Gezeitenkraftwerke__1032/ (2016-02-14)
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