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  • energieverbraucher.de | Erneuerbare | Erfahrungsberichte für persönliche Energiewenden
    Auch unsere finanziellen Anlagestrategien haben sich geändert Das liebe Geld arbeitet jetzt nicht nur ökonomisch sondern auch ökologisch angelegt in Bürgerwindparks Biomassekraftwerken und solaren Bürgerkraftwerken Ganz nach dem Motto Ökologisches Geld kann die Welt verändern Niedrigenergiestandard im Altbau erreicht 1998 Nachträgliche Wärmedämmung von Keller Dachboden und Außenwänden mit Zellulose und Kork sowie der Einbau neuer Isolierglasfenster mit einem k Wert von 1 1 haben unser energiefressendes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1961 auf Niedrigenergiehaus Niveau gebracht Unseren Erdgasverbrauch von früher durchschnittlich 4 500 m3 Jahr konnten wir auf 1 800 m3 senken 60 Wärmebedarfseinsparung Der Pflanzenöl Pkw Nachdem wir die Jahreskilometerzahl unseres Kfz ebenfalls erheblich verringern konnten verstärkte Nutzung von Bahn und Fahrrad haben wir 1999 unseren Diesel Direkteinspritzer auf reinen Pflanzenölbetrieb umgerüstet Mittlerweile haben wir bereits 50 000 km mit dem nachwachsenden Rohstoff Rapsöl aus der heimischen Landwirtschaft zurückgelegt Naturreines Pflanzenöl ist gespeicherte Sonnenenergie ungiftig völlig schwefelfrei und vor allem ist der CO2 Kreislauf geschlossen Vom Altbau zum 100 Solarhaus Familie Dr Rainer Schenk Traunstein Fotovoltaik die Dritte Seit 2000 ist unsere dritte Fotovoltaikanlage derzeit die größte private in Traunstein mit einer Leistung von 12 kW am Netz Auch diese Solarstromanlage rechnet sich sowohl ökologisch als auch ökonomisch Bürger Solarkraftwerke 2001 haben wir Bayerns Erstes Solar Parkhaus als Hauptinitiatoren maßgeblich auf den Weg gebracht und realisiert Diese zur Zeit größte Bürger Solarstromanlage 56 1 kW im Landkreis Traunstein hat bereits 2002 Nachwuchs bekommen Eine zweite mit 26 kW Die beiden Bürgerkraftwerke zusammen liefern einen jährlichen Ertrag von 75 000 kWh was einer CO2 Einsparung von rund 8 000 Tonnen während der 30 jährigen Betriebsdauer entspricht Pelletheizung letzte Lücke geschlossen Ebenfalls 2002 konnten wir unseren letzten Schwachpunkt die mit fossiler Energie Erdgas betriebene Zentralheizung aus unserem Einfamilienhaus verbannen Es ist ein sehr gutes Gefühl jetzt mit einer modernen vollautomatischen Pelletheizung CO2

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  • energieverbraucher.de | Erneuerbare Energien - Wasserstoff
    auch immer wieder über die Einsatzmöglichkeiten des Wasserstoffs als Speichermedium diskutiert Der Strom soll dazu genutzt werden Wasserstoff zu produzieren Die elektrische Energie spaltet dabei Wasser in Wasser und Sauerstoff auf Durch den Wasserstoff wird die Energie ähnlich wie in einer Batterie gespeichert und ist dadurch zu einer beliebigen Zeit an einem beliebigen Ort einsetzbar Also auch z B nachts wenn die Sonne nicht scheint oder bei Flaute Weitere Informationen Pflanzenöl oder Wasserstoff D04 Die Rolle des Wasserstoffs 050913 pdf 209 77 kB 2005 On the Way Bonn ppt 2000 pdf 1 62 MB Segment ID 1578 weiteres zu Erneuerbare 1 Förderung für Erneuerbare 2 Scheer Solarrevolution 3 Das EEG aktive Seite ist 4 Wasserstoff 4 Geothermie 5 Renewables 2004 6 Ökosex 7 Saline Energiewandlung weiteres zu Wasserstoff 1 Biologische Wasserstofferzeugung 2 Buchtipp Wissenswertes zu Erneuerbare News Daten und Statistiken Vereine und Verbände Berater und Handwerker Beispiele Links Förderung für Erneuerbare Scheer Solarrevolution Anleitung zur Energie Revolution Das EEG Clearingstelle Wasserstoff Biologische Wasserstofferzeugung Buchtipp Geothermie News Bundestagsbericht TAB Büro Erdwärme Kraftwerke Geothermische Stromerzeugung Wärmeversorgung aus der Erde Renewables 2004 Ökosex Archiv Ökosex 2012 Archiv Ökosex 2011 Saline Energiewandlung Zuhause Heizen Mieten Hausgeräte Beleuchtung Bauen Renovieren Lüften Energiebezug Strom Heizöl Erdgas

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  • energieverbraucher.de | Geothermie - Nutzung der Erdwärme
    der Erde gespeicherte Wärme ist nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich Unter den erneuerbaren Energien nimmt die Geothermie wegen ihrer Eigenschaften eine besondere Stellung ein Sie steht unabhängig von der Witterung zu jeder Tages und Nachtzeit immer bedarfsgerecht zur Verfügung Neueren Studien zufolge könnte in Deutschland aus Erdwärme jährlich doppelt soviel Strom erzeugt werden wie derzeit an Strom insgesamt verbraucht wird Je tiefer man in das Innere der Erde vordringt um so wärmer wird es Die Temperatur in den obersten Erdschichten nimmt in unseren Breiten im Mittel um rund 3 C pro 100 m Tiefe zu Geothermische Tiefenstufe Im Erdkern herrschen wahrscheinlich Temperaturen von 5 000 C Unmittelbar an der Erdoberfläche werden die Temperaturen fast ausschließlich durch die Sonne bestimmt Da der Boden die Wärme schlecht leitet ist spätestens unterhalb 20 m Tiefe in der Regel kein Einfluss der Sonne mehr festzustellen Allerdings nur ein Teil der in der Erde gespeicherten Wärme kann tatsächlich genutzt werden 85 der geothermischen Energie in diesen Tiefenbereichen verfügt lediglich über Speichertemperaturen von weniger als 100 C Obwohl mindestens 40 des Weltenergieverbrauchs in diesem Temperaturbereich liegen ist die Nut zung nur dort möglich wo es auch entsprechende Abnehmer gibt Geschichte und heutige Nutzung Die geothermische Stromerzeugung ist eine italienische Erfindung Sie begann im Jahre 1904 in Larderello in der Toskana Weltweit sind derzeit in 21 Ländern ca 8 000 9 000 Megawatt elektrisch und weitere ca 17 000 Megawatt thermisch verteilt auf 58 Staaten aus geothermischen Anlagen installiert Strom und Wärme aus geothermischer Energie spielen in vielen Regionen der Erde eine bedeutende Rolle Zu den größten Stromproduzenten gehören die USA die Philippinen Indonesien und Mexiko Die Wärmeversorgung der Insel Island basiert zu 85 auf geothermischen Ressourcen und die lassen dort auch Bananen wachsen Die riesigen Potenziale mit denen Strom erzeugt werden könnte werden dagegen dort bislang nur

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  • energieverbraucher.de | Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien 2004
    keinster Weise gerecht Bedauerlicherweise wurde die enge Beziehung zwischen effizienter Energienutzung und erneuerbaren Energien von der Tagung nicht systematisch thematisiert oder gar programmatisch umgesetzt Das Zeitalter der Erneuerbaren hat mit mit der Konferenz leider noch nicht begonnen Aber es wurde ein wichtiger und großer Schritt in diese Richtung getan Weitere Informationen hier schließen Segment ID 3133 Des Kanzlers Versprechen Am dritten Tag trifft sich das ganze Plenum um Berichte entgegenzunehmen weiter lesen Des Kanzlers Versprechen 3 Juni 2004 Am dritten Tag trifft sich das ganze Plenum um Berichte entgegenzunehmen Klaus Töpfer UNEP Generalsekretär fordert einen ökologischen Stabilitätspaket der analog zum ökonomischen Stabilitätspakt funktionieren soll Man legt gemeinsam Ziele fest über deren Erreichung man dann Rechenschaft ablegt Wenn wir jetzt nicht investieren müssen wir später noch viel mehr investieren Hama Amadou Premierminister von Niger wendet sich in einer persönlichen Rede an die Versammlung Die Entwicklungsländer wollen nicht als Experimentierfeld betrachtet werden sondern als gleichberechtigte Partner Allein aus finanziellen Gründen kann sich die Entwicklungsländer keine Erneuerbaren leisten Ohne Erneuerbare ist auf der anderen Seite keine wirtschaftliche Entwicklung möglich Alle Zuschüsse der Weltbank an Nigeria werden gebraucht um die Ölrechnung von Nigiria zu begleichen Durch die hohen Energiepreise sind auch die Produktionskosten des Landes zu hoch um international konkurrenzfähig zu sein Die Welt kann nicht in Frieden leben solange so viele Menschen hungern und in absoluter Armut leben Die Armut greift eines Tages den Reichtum an Durch Erneuerbare ist ein Ausweg möglich Wir kamen mit großer Hoffnung nach Bonn Wir erhoffen uns Unterstützung Hier könnte es einen Auftakt zu einer solidarischeren und gerechteren Welt Toni Blair wandte sich mit einer Videobotschaft an die Versammlung Er unterstützt die Erneuerbaren die auch zur Sicherung der Energieversorgung wichtig sei Großbrittannien unternehme grosse Anstrengungen um bis 2010 zehn Prozent Strom aus Erneuerbaren zu erzeugen Peter Woike von der Weltbank kündigt eine 20 Prozent Steigerung der Weltbank Ausgaben für Erneuerbare an Die wird später von den Umweltgruppen als Mogelpackung kritisiert Margot Wallström die EU Umweltkommissarin ruft zum gemeinsamen Handeln auf Es ist an der Zeit die Richtung zu ändern Denn sonst laufen wir im Kreis Dann der verspätete Auftritt von Bundeskanzler Schröder der mit grosser Spannung erwartet wird Es ist höchste Zeit unseren Absichtserklärungen Taten folgen zu lassen Wer Armut bekämpfen und Entwicklung ermöglichen will muss in dezentrale erneuerbare Energiequellen investieren Einseitige Abhängigkeit vom Öl erhöht unsere Abhängigkeit gegenüber dem Terrorismus enorm Schröder kündigt eine Sonderfaziliät für erneuerbare Energien und Energieeffizienz an Mit einem Volumen bis zu 500 Mio Euro sollen über fünf Jahre ab 2005 zinsverbilligte Darlehen in Entwicklungsländern vergeben werden Der effiziente Einsatz der Energieträger und der Ausbau erneuerbarer Energien sind die Doppelstrategie für weltweit nachhaltige Energieversorgung Das ist unsere Antwort auf gestiegene Energiepreise Ich bin sicher dass wir erfolgreiche Volkswirtschaften in Zukunft auch danach beurteilen werden wie gut sie diese Doppelstrategie beherzigen Die Forderung nach einer internationalen Agentur für Erneuerbare unterstützt der Kanzler einerseits weist andererseits darauf hin dass über die Konkretisierung noch zu reden sei schließen Segment ID 3130 Der Tag der Techniker Positionsfindung für den Regierungsteil weiter lesen Der Tag der Techniker Positionsfindung für den Regierungsteil von J Dobelmann 03 Juni 2004 Tag 2 8 00 Uhr NGO Center Dahlmannstrasse Strategiebesprechung der NGO Teilnehmer Früh am Morgen begannt die durch Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung geleitete Strategiesitzung der NGO Teilnehmer Hierbei konnte seitens der NGOs ein wichtiger Erfolg verbucht werden Der von den NGOs auf die Bonner Konferenz eingeladene Dr Emil Salim Author des Extractive Industries Review der Weltbank wird entgegen der ursprünglichen Konferenzplanung auf unseren Druck am Ministerial Round Table teilnehmen In seinem auf Wunsch des Präsidenten Wolfensohn angefertigten und von der Weltbank noch nicht akzeptierten Report fordert der ehemalige Indonesische Umweltminister den Aussstieg der Weltbank aus fossilen Energieprojekten weil diese nichts für die Bekämpfung der lokalen Armut bringen Ebenfalls geht hinter den Kulissen der Streit um die abschließende politische Erklärung der Konferenz weiter Die USA Japan Brasilien und Frankreich sperren sich derzeit gegen die Übernahme der Erklärung Die Gründe dafür sind je nach Interessenslage vielfältig Atomkraft Großwasserkraft oder einfach ideologische Widerstände Es gibt noch viel zu tun 9 00 Uhr Plenarsaal die Stunde der Praktiker Nach der Eröffnung des zweiten Tages durch Umweltminister Trittin schlug die Stunde der Techniker und Fachleute Diese stellten beispielhafte Projekte vor die vor allem die Vertreter der Regierungen zu konkreten Fragen anregten Aus den darauffolgenden Diskussionen konnte man entnehmen dass sich ein echtes fachliches Interesse bei den Regierungsvertretern eingestellt hat 10 00 Uhr Pressezentrum Pressekonferenz des BWE und des DNR Im Pressezentrum des Konferenzgebäudes stellten der Bundesverband Windenergie zusammen mit dem Deutschen Naturschutzring DNR Richtlinien für eine umwelt und naturschutzverträgliche Auswahl von Windenergiestandorten vor Eine uneingeschränkt positive Sache die den Akteuren im bei Photovoltaik Freiflächenanlagen ein gutes Beispiel für Kooperation mit den Umweltverbänden sein sollte 11 00 Uhr Pressezentrum Pressekonferenz der UNEP Finance Initiative In dieser Pressekonferenz wurden die Ergebnisse des CEOBriefings der UNEP Umweltorganisation der Vereinten Nationen on Renewable Energy vorgestellt Hierbei hat ein Arbeitskreis von Bankenvertretern Richtlinien und Hintergrundinformationen für eine nachhaltige Aussrichtung der Investitionen erarbeitet Das Exellente Papier wurde von Thomas Loster von der Münchner Rückversicherung vorgestellt In seiner Rede legte er an Hand der Schadensbilanzen der Münchner Rück dar dass sich die Schäden durch Unwetterereignisse seit 1960 verdreifacht haben Die erlittenen finanziellen Schäden haben sich um den Faktor 5 5 gesteigert und die versicherten finanziellen Schäden sind sogar um den Faktor 9 9 nach oben geschnellt Ein definitiver Beweis dass der Klimawandel aktiv ist und immer größere Wirtschaftliche Bedeutung besitzt 11 00 Uhr Bundespräsident Rau eröffnet die Umweltwoche im Park des Palais Schaumburg Zahlreiche vorbildliche Umweltprojekte präsentieren sich dem Präsidenten und den Zuschauern 12 30 Uhr Strategiesitzung der NGO Verbände des Cures Netzwerkes Zur Mittagszeit fand im e5 Business Cafe eine Strategiesitzung der NGO Verbände statt in der Festgelegt wurde dass zum Abschluss der Konferenz noch einmal Seitens der NGO in einer abschließenden Pressekonferenz stellung bezogen wird Dann machten sich Steve Sawyer Greenpeace Catherine Pearson Friends of the Earth Anthony Froggart Journalist und Jan Kai Dobelmann DGS an die Arbeit die bis zum 2 Tag der Konferenz eingereichten 150 Actions des International Action Plans einer ersten Bewertung zu unterziehen und diese an die Bundesregierung zu überstellen 14 30 Uhr Treffen ausgewählter NGO Vertreter mit Prof Töpfer UNEP Director Um 14 30 trafen vier GO Vertreter Jürgen Maier Forum Umwelt und Entwicklung Richard Worthington Süd Africa Jan Kai Dobelmann DGS und ein Vertreter des Jemen mit dem Direktor des United Nations Environmental Programme zusammen In dem Gespräch mit Prof Töpfer ging es um die wünsche von Umwelt Entwicklungshilferoprganisationen oder technische wissenschaftlicher Verbände an die UNEP Prof Töper kündigte an in seiner morgigen Rede einen Stabilitätspakt für die Umwelt zu fordern änhlich des Stabilitätspaktes für den Euro Ebenfalls unterstrich er die Bedeutung von soft technologies Bildung Schulung und Wissenstransfer bei erneuerbaren Energien Prof Töper führte an dass die Erneurbaren Energien aus Sicht der UNEP längst das Statium Forschung und Entwicklung verlassen haben und vollwertige Energiequellen sind Bezüglich der schwelenden Debatte um einer Weltagetur für Erneuerbare Energien ähnlich der internationalen Atombehörde setzt er eher auf konrete Lösungen wie kompetenzzentren und policy units Denn es gilt das machbare zu tun und den Prozess der breiten Markteinführung erneuerbarer Energien zu beschleunigen 15 30 Uhr China Day Side Event der Chinesischen Delegation Unter der Mitwirkung von Umweltminster Trittin und Steve Sawyer von Greenpeace haben die Chinesen eine bemerkenswerte Veranstaltung abgehalten in der sie ein klares Bekenntnis zu der Einführung eines Erneuerbare Energien Gesetzes EEG in China abgaben Diese ist letzte Woche in den komplizierten legeslativen Prozess gegeben worden und soll 2005 in Kraft treten Ebenfalls bekennen die Chinesen sich zu einem Target von 20 erneuerbarer Energie bis 2020 etwas wie Steve Sawyer ausführte zu dem die EU sich bis heute nicht durchringen konnte 17 00 Der Tag der Geothermie wird abgeschlossen durch die Unterzeichnung eines Abkommens zur Erschließung der Erdwärme 17 00 Uhr Abschlussveranstaltung des UNEP Finance Forums im Post Tower UNEP Director Töpfer moderierte die Abschlussveranstaltung des Finance Forums mit Umweltminister Trittin der Post Umweltdirektoren Wulf Matthis und des Weltbank Direktors Woicke Hier wurde noch einmal die Wichtigkeit des Finanzsektors für Erneuerbare Energien verdeutlicht und seitens der Finanzwelt ein klares Commitment zu Mitarbeit abgegeben 17 30 Uhr CURES Side Event Renewable Energies and Poverty Reduction Der abschließende Side Event des Tages war auch der am besten besetzte Dr Salim Autor des Extractive Industry Reviews von der Weltbank Peter Hlobil Bankwatch Claudia Warnicke Venro und Oliver Deluze UNEP diskutierten über das Thema erneuerbare Energien zur Armutsbekämpfung Hier konnte ganz klar der Schluss gezogen werden das fossile Energieprojekte wenig bis gar nichts für die arme Bevölkerung bereitgestellt haben Erneuerbare Energieprojekt hingegen haben vielerorts schon erhebliche Erfolge im Bereich der Armutsbekämpfung erreicht Ein weiterer Grund für diese Konferenz schließen Segment ID 3129 Wie verbindlich darf es sein Heftigen Streit im Plenum der Renewables gibt es um die Verbindlichkeit der politischen Schlusserklärung weiter lesen Wie verbindlich darf es sein 3 Juni 2004 Heftigen Streit im Plenum der Renewables gibt es um die Verbindlichkeit der politischen Schlusserklärung Gibt es eine unverbindliche Erklärung auf dem kleinsten gemeinschaftlichen Nenner Die Erklärung wurde bereits dreimal überarbeitet von dem erfahrenen Diplomaten Mohamed El Ashry Aber auch die dritte Verfassung erlebt einen glatten Durchfall im Plenum Den einen geht sie viel zu weit den meisten ist sie jedoch zu unverbindlich Sind Erneuerbare eine wichtige Energiequelle der Zukunft oder die wichtigste Energiequelle Ashry verspricht eine Überarbeitung der Schlusserklärung die anspruchsvollen Erwartungen gerecht wird Kanzler Schröder hatte in seiner Rede gesagt Gerade weil wir in Johannesburg nicht zu konkreten Zielvorgaben gekommen sind habe ich zu dieser Konferenz nach Bonn eingeladen Das wird als Arbeitsauftrag verstanden Es genüge nicht Dinge zur Kenntnis zu nehmen ohne sich zu Aktionen zu verpflichten Diskussion gibt es auch im Detail darüber ob grosse Staudämme zu den Erneuerbaren zu zählen sind usw schließen Segment ID 3131 Means solar profit Über den deutschen Erfolg bei der Einführung Erneuerbarer wird nicht gesprochen Auch nicht darüber gegen welche Widerstände dieser Erfolg zu erkämpfen war weiter lesen Means solar profit 1 Juni 2004 Die Eröffnung und die erste Runde des sog Stakeholder Dialogs sind gelaufen Artige Begrüßungsworte von zwei Ministern Der Plenarsaal des Bundestages ist brechend voll mit den Delegierten aus aller Welt Über den deutschen Erfolg bei der Einführung Erneuerbarer wird nicht gesprochen Auch nicht darüber gegen welche Widerstände dieser Erfolg zu erkämpfen war Man gewinnt den Eindruck alle seien sich einig über die Notwendigkeit der Energiewende Doch dann kommen wieder das Lob der Erneuerbaren die man gerne Fördern wolle wenn sie nur nicht so teuer wären E on und Daimler sind auf der Begleitausstellung organisiert durch die DENA dominant Da kommt wieder der Ausspruch des E on Vorstandes in Erinnerung Wir sind noch Sonnen und Lichtjahre vom Solarzeitalter entfernt geäußert öffentlich vor einem Monat in München Die Konflikte und Probleme bei der Durchsetzung der Solarenergie werden nicht herausgearbeitet und benannt sondern beschwichtigt und unter den Teppich gekehrt So mag nach der Euphorie über die Möglichkeiten der Solarenergie allzuschnell die Ernüchterung folgen dass in Wirklichkeit doch alles anders aussieht Doch so wird es dann doch wohl nicht laufen hier in Bonn Man darf gespannt sein wie es weiter geht Wir halten Sie auf dem laufenden Die Bilder vom heutigen Tag bekommen Sie gerne nachgeliefert schließen Segment ID 3123 Geht es schnell genug Am Nachmittag gab es Nachschlag im Stakeholder Dialog der Renewables 2004 in Bonn Dabei ging es dann zur Sache weiter lesen Geht es schnell genug 1 Juni 2004 Am Nachmittag gab es Nachschlag im Stakeholder Dialog der Renewables 2004 in Bonn Dabei ging es dann zur Sache Die Regierungsdelegation von Dänemark fragte ob die Steinkohlesubventionen Deutschlands einziger Beitrag zu Erneuerbaren wären Will sagen Bedauerlicherweise hatte es Deutschland versäumt sowohl sein Engagement als auch seine weltweit anerkannten Erfolge in der Eröffnungsrunde den Teilnehmern zu vermitteln Minister Trittin erwähnte dass von den zweimal fünfhundert von Kanzler Schröder in Johannesburg versprochenen Millionen 500 Millionen für Erneuerbare in Entwicklungsländern 500 Millionen für Energieeffizienz bereits 200 Millionen Euro aufgebracht seien Eine Mehrheit von Entwicklungsländern und Beteiligtengruppen vermissten den notwendigen Schwung beim Umstieg in die Erneuerbaren O Ton Es muss doch möglich sein wenn sich alle einig sind hier mehr als reine Absichtserklärungen abzugeben Über folgende Punkte bestand weitgehend Einvernehmen Die derzeitigen Subventionen für nichterneuerbare müssen den Erneuerbaren zugute kommen Damit werden erst lediglich die Startnachteile der Erneuerbaren ausgeglichen Die Forschungsmittel für Erneuerbare müssen um den Faktor zehn wachsen Immer noch gehen die meisten Forschungsmittel weltweit in nukleare und fossile Energien Entwicklungshilfe muss mit der Förderung Erneuerbarer verknüpft werden Erneuerbare werden auf örtlicher Ebene verwirklicht Es bedarf stabiler Rahmenbedingungen und verlässlicher Zielsetzungen damit investiert wird Verbraucher Gewerkschaften sozial Schwache und Frauen kurz die benachteiligten Gruppen müssen aktiv für Erneuerbare gewonnen werden Denn die Erneuerbaren können bestehende Benachteiligungen abbauen Die OECD Staaten äußerten sich auffallend zurückhaltend zu diesen Erwartungen Insbesonder von den sehr armen Staaten erwartet man viel von den Erneuerbaren Die steigende Ölrechnung dieser Länder raubt ihnen jede Chance wirtschaftlicher Entwicklung Die US Delegation hab die Vorteile einer Effizienzstrategie hervor Das kostet am wenigsten und bringt am meisten John Geesman von der Kalifornischen Energiekommission John Geesman von der Kalifornischen Energiekommission berichtet von einem Zusammenschluss von 12 US Bundesstaaten zur Förderung Erneuerbarer Kalifornien hat sich für 2010 ein Ziel von 20 Prozent Erneuerbarer vorgenommen Arnold Schwarzenegger will bis 2020 sogar 33 Prozent erreichen Vor 228 Jahren haben sich 13 US Staaten zu Abschaffung der Sklaverei zusammengeschlossen Wir wissen was daraus entstanden ist Mit demselben Elan gehen wir jetzt an die Erneuerbaren Gemeinsam können wir die Welt verändern So schön kann erneuerbare Energie sein schließen Segment ID 3124 Vorbereitung auf Hochtouren Am Tag vor dem Konferenzbeginn bereiten sich die verschiedenen Gruppen von Betroffenen Stackeholder auf die Konferenz vor weiter lesen Vorbereitung auf Hochtouren 31 Mai 2004 Am Tag vor dem Konferenzbeginn bereiten sich die verschiedenen Gruppen von Betroffenen Stackeholder auf die Konferenz vor Die Konferenz organisiert erstmal in dieser Form systematisch den Dialog zwischen Interessengruppen und den Regierungsdelegationen Der erste Konferenztag ist diesem Dialog gewidmet Eine der Stackeholder Gruppen sind die Nichtregierungsorganisationen das vom CURES Netzwerk organisiert wird Das CURES Netzwerk Citizens United for Renewable Energy and Sustainability ist ein über 300 Organisationen starkes Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen die sich unter der CURES Erklärung www cures network de mit dem Ziel zusammengeschlossen haben eine nachhaltige und sozialverträgliche Umstrukturierung der globalen Energieversorgung hin zu 100 erneuerbare Energien zu erreichen Das NGO Treffen wurde von Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung eröffnet der noch einmal den langen Weg von der unbefriedigenden UN Konferenz in Johannesburg zu der heutigen Bonner Konferenz beschrieb die ausdrücklich nicht im rechtlichen Rahmen der Vereinten Nationen angesiedelt ist Hierbei wurde ganz deutlich dass der Vorteil der Bonner Konferenz nicht wie in der UN üblich durch den langsamsten das Tempo bestimmen zu lassen auch ein gefährlicher Nachteil sein kann Schließlich könnte durch unkoordinierte nationale Alleingänge oder auch publikumswirksame öffentliche Ausstiege ein zerrissenes Bild entstehen und damit der globalen Einführung erneuerbarer Energien ein Bärendienst erwiesen werden Steve Sawyer USA der Policy Director von Greenpeace International ging in der Folge auf die bereits als Entwurf der Konferenzorganisatoren kursierenden Policy Recommendations for Renewable Energies ein Für ihn liegt der Schlüssel der Konferenz in der globalen Akzeptanz des Slogans The Future is Renewable unter Regierungen und in dessen Umsetzung in konkreten Projekten Erneuerbare Energien schaffen derzeit die unglaubliche Chance einer gemeinsamen und gleichen Kooperation zwischen Entwicklungsländern und Industrienationen Nach den Worten Sawyers muss die Bonner Konferenz erreichen dass Regierungen sich den Realitäten der Welt stellen und ihre nationalen Energiepolitiken neu an den Möglichkeiten erneuerbarer Energien ausrichten Als nächstes wurde im Kreis der NGOs ausführlich über das von Jennifer Morgan Climate Change Director WWF International angestoßene Thema von konkreten Quotenfestsetzungen zu erneuerbaren Energien diskutiert Im Rahmen der zum Teil kontroversen Diskussion wurden die zum Teil sehr unterschiedlichen Standpunkte der Nationen und Regionen unseres Globus klar Während sich die Europäer vehement darüber beklagten dass sich die Europäische Kommission geweigert hatte im Vorfeld der Renewables2004 für 2020 eine 25 Quote für Erneuerbare Energien einzusetzen wiesen Delegierte aus Latein Amerika darauf hin dass sie bereits bei 23 liegen und ihre Regierungen bei einer solchen Quote sich gelassen zurücklegen würden anstatt den Ausbau erneuerbarer Energien wie notwendig vehement zu fördern Erschwert wurde die Konsensfindung durch die von Afrikanischen und Indischen Delegierten angeführte Tatsache dass Länder wie Mali derzeit bei nationalen Versorgungsquoten in der Elektrizität von nur 5 fast 90 erneuerbare Energien aufweisen Sollte es also zu keiner grundlegenden Umstrukturierung der Energiewirtschaft in diesen Ländern kommen werden die Armen nicht am Stromnetz beteiligten weiterhin abgeschrieben werden Dieser ca 2 Milliarden starken Gruppe von Menschen nutzen netzbezogene Targets nichts Wie man sieht ist die globale Gemengelage auch bei den NGOs komplizierter als das hier auf den ersten Blick eine einfache Lösung angeboten werden kann Nun liegt es an den teilnehmenden 1 200 Delegierten 1 100 Observern 350 Parlamentariern und 700 Journalisten der Renewables2004 hieraus ein erfolgreiches Event zu machen Mit den vorliegenden Policy Recommendations for Renewable Energies wurde aus Sicht der NGOs bereits ein richtiger wenn auch noch verbesserungswürdiger Schritt unternommen schließen Segment ID 3121 Wachstum Windenergie Diagramm 1992 2003 weiter lesen Wachstum Windenergie 31 Mai 2004 Zwischen 1992 und 2003 ist die Windenergie um 3 000 Prozent gewachsen PV um über 2 000 Prozent Das entspricht jährlichen Zuwächsen von 30 Prozent beim Wind und 22 Prozent bei PV schließen Segment ID 3113 Investitionen in erneuerbare Energien Diagramm 1995 2003 weiter lesen Investitionen in erneuerbare Energien 30 Mai 2004 Die Investitionen in erneuerbare Energien haben sich seit 1995 mehr als verdreifacht Weitere Informationen hier schließen Segment ID 3111 Wachstum der weltweiten PV Kapazität Diagramm 1990 2003 weiter lesen Wachstum der weltweiten PV Kapazität 30 Mai 2004 Wachstum der weltweiten PV Kapazität Details hier schließen Segment ID 3112 Zehn Hindernisse die es auf dem Weg in eine erneuerbare Zukunft zu überwinden gilt von Hermann Scheer weiter lesen Hermann Scheer Zehn Hindernisse die es auf dem Weg in eine erneuerbare Zukunft zu überwinden gilt 30 Mai 2004 Hermann Scheer Die Konsensfalle überwinden Der schwächere Spieler ist der Verlierer mit ihm gibt es keinen Konsens

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Renewables-2004__1311/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Linksammlung zu Erneuerbare Energie
    Eric Martinot mit einer umfassenden Linkliste zu Unternehmen die mit Märkten Politik und Investitionen bezüglich der Erneuerbaren verbunden sind www rechnerphotovoltaik de Photovoltaik Informationsportal für Deutschland www wind energy market com Aktuelle Datenbank über Hersteller von Windkraftanlagen Segment ID 3114 weitere Inhalte zu Links Verein Hilfe Hilfe Links Verein Hilfe Hilfe Daten und Statistiken Links Verein Hilfe Preisprotest Links Energiebezug Flüssiggas Links Energiebezug Strom Links Energiebezug Strom Grüner Strom Links Energiebezug Erdgas Links Energiebezug Heizöl Links Energiebezug Kraft Wärme Kopplg Links Zuhause Heizen Links Zuhause Heizen Wärmepumpen Links Zuhause Heizen Schornsteinfeger Links Zuhause Beleuchtung Links Zuhause Bauen Links Zuhause Bauen Passivhaus Links Zuhause Renovieren Links Zuhause Hausgeräte Links Zuhause Lüften Links Zuhause Mieten Links Erneuerbare Biomasse Links Büro Verkehr Bürogeräte Links Büro Verkehr Kommunen Links Büro Verkehr Verkehr Links Büro Verkehr Contracting Links Büro Verkehr Gewerbe Links Büro Verkehr Licht Links Büro Verkehr Schulen Links Büro Verkehr Fliegen Links Umwelt Politik Atomstrom Links Umwelt Politik Effizienz Links Umwelt Politik Frieden und Energie Links Umwelt Politik Frieden und Energie Große Enron Pleite Links Umwelt Politik Umwelt und Klima Links weiteres zu Erneuerbare 1 Förderung für Erneuerbare 2 Scheer Solarrevolution 3 Das EEG 4 Wasserstoff 5 Geothermie 6 Renewables 2004 7 Ökosex

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Links__1333/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Ökosex - Kolumne verfasst von Martin Unfried
    sich die Energiewende leisten wenn sie sich die Energiewende leisten will Natürlich hat die im Vergleich reiche deutsche Gesellschaft den Handlungsspielraum Investitionsprioritäten zu verändern und neue kulturelle und gesellschaftliche Prioritäten im Sinne der Energiewende zu vereinbaren Sie kann sich die Energiewende leisten wenn sie sich die Energiewende leisten will auch wenn die Energiepreise nicht unbedingt die Energiekosten steigen sollten Die Debatte um gestiegene Strompreise in Privathaushalten zeigt allerdings dass dieser Handlungsspielraum im Vergleich zu anderen Prioritäten kaum diskutiert und wahrgenommen wird 4 Für eine intensivere Debatte der gesellschaftlichen Dimension der Energiewende braucht es zusätzliche wissenschaftliche Studien und Szenarien Wie im technisch ökonomischen Bereich braucht es fundierte Studien für eine gründlichere Diskussion verschiedener Szenarien gesellschaftlicher Entwicklung Heutige Einschätzungen zur Bedeutung von Instrumenten wie Steueranreizen Bürgerbeteiligung genossenschaftliches Wirtschaften Werbung für nachhaltige Lebensstile müssen systematischer zur Entwicklung einer gesellschaftlichen Strategie und verschiedener Szenarien führen 5 Der ökonomisch technische als auch der gesellschaftliche Wandel ist im Strombereich am weitesten Der Bundesumweltminister liegt falsch wenn er gerade die Herausforderungen der Stromwende überzeichnet Die ökonomischen und technischen Pfade der Stromwende sind weitgehend bekannt Auch die gesellschaftliche Akzeptanz des Umstiegs auf erneuerbare Stromproduktion ist trotz anspruchsvoller raumplanerischer und preissteuernder Eingriffe hoch Die Transformation im Strombereich ist gesellschaftlich in vollem Gange mit regionalem und lokalem Bürgerengagement und reger Beteiligung an Planungsprozessen 6 Es geht im Kern um die politische und gesellschaftliche Unterstützung neuer Geschäftsmodelle und Märkte gegen gefestigte Interessen Jenseits der oberflächlichen Betonung von Technik und Kosten geht es bei der Energiewende vor allem um die Veränderung von Märkten und gängiger Geschäfts und Konsummodelle z B Energieverkauf Automobilverkauf Geräteverkauf die gekoppelt sind an die Interessen von Konzernen und heutiger Konsumenten Hier sind die Konflikte im Strombereich nur Vorläufer für spätere gesellschaftliche Interessenskonflikte Damit verbunden sein kann der notwendige Um oder Abbau großer Stromkonzerne aufgrund des politisch gewollten Verschwindens bisheriger Geschäftsmodelle z B Große Atom und Kohlekraftwerke und einer Dezentralisierung der Stromproduktion Die gesellschaftliche Akzeptanz einer Dezentralisierung der Energiewirtschaft scheint bereits hoch zu sein was fehlt ist die deutliche politische Zielsetzung und wirtschaftspolitische Flankierung Das wird mit Blick auf deutsche und europäische Automobilunternehmen in wenigen Jahren ähnlich relevant wenn neue Mobilitätsdienstleister erfolgreich neue Marktanteile übernehmen sollen und dies politisch flankiert werden muss Hier ist noch kaum absehbar wie politische und gesellschaftliche Mehrheiten für einen bewussten Umbau des Mobilitätsmarktes gegen gefestigte Interessen entstehen sollen Im Gebäudebereich ist die Situation einfacher da in diesem mittelständisch geprägten Sektor heutige Wirtschaftsakteure Träger der Energiewende und wirtschaftliche Profiteure sein können 7 Die Qualität gesellschaftlicher Kostendebatten ist ein entscheidender Faktor wenn es um Kosten geht Ein aktuelles Problem im Strombereich sind nicht nur reale heutige und künftige Kosten sondern die Grundlagen der gesellschaftlichen Strommarkt und Kostendebatte Insbesondere ist das Hantieren mit einem beschränkt volkswirtschaftlich aussagefähigen Kostenindikator wie der EEG Umlage problematisch das führt zu verzerrten Debatten über Milliardenkosten der Erneuerbaren und wenig Sicht auf volkswirtschaftliche Effekte und den echten Kosten der fossilen Konkurrenz Im Verkehrsbereich dessen praktische Transformation noch kaum begonnen hat zeigen sich seit Jahren ähnliche Probleme der Kostenkommunikation Bisher werden beispielsweise höhere Grenzwerte für CO 2 bei PKW mit dem betriebswirtschaftlichen Argument der höheren Kosten pro Modell aus Sicht der Autobauer Autofahrer diskutiert Auch der schleppende Umbau der deutschen Städte und Gemeinden in Richtung ÖPNV und Fahrradstadt wird mit hohen Kosten und fehlenden individuellen Finanzmitteln begründet Dem liegt ein Rechenmodell zugrunde das beispielsweise Radwege in der deutschen Verkehrsplanung auf allen Ebenen als zusätzliche Kosten der Autogesellschaft verbucht Auch heutige Kostenkalkulationen die Kommunikation von Kosten und die Struktur öffentlicher Haushalte stehen der Energiewende im Wege 8 Heutige Konsumstandards und Konsumanreize sind noch wesentliche Blockaden der Energiewende jedoch nicht durch Appelle an den Einzelnen zu ändern Konsumentscheidungen und der allgemeine Umgang mit Energie beeinflussen in großen Maße Energieverbrauch und die Marktchancen innovativer Technologien Beim Sprit Öl Gas und Stromverbrauch sind bisher noch keine großen Sprünge in Richtung spektakulärer Energieeinsparungen zu erkennen Eine echte Energiesparkultur oder Effizienzkultur ist noch nicht in Sicht Dabei ist der persönliche Konsum nur am Rande abhängig von individuellen Vorlieben Hier spielen kulturelle Prozesse wirtschaftspolitische Entscheidungen öffentliche Infrastruktur Technologieentwicklung und entsprechende Ordnungspolitik eine wesentliche Rolle Deshalb können Konsumvorlieben auch nur bedingt durch den Appell an den individuellen Konsumenten verändert werden sondern durch konzertierte Maßnahmen in den oben genannten Bereichen Insofern braucht die Energiewende eine viel detailliertere Sicht und ein Programm zur Aktivierung der Potentiale der Konsumgesellschaft 9 Die Energiewende braucht gesellschaftliche Konsumvorbilder und eine Energiewendekultur Trotz des oben beschriebenen breiteren Rahmens spielen kulturelle Prozesse für Konsum und Lebensstil durchaus eine wichtige Rolle Hier gibt es gesellschaftliche Blockaden insbesondere bei Gruppen mit souveräner Handlungsfreiheit Gegenwärtige deutsche Eliten taugen noch nicht als gesellschaftliche Leitbilder einer neuen Konsumkultur der Energiewende oder des Klimaschutzes z B Mobilität Wohnen Reisen Eliten und Vorbilder werden allerdings dringend gebraucht um eine neue Konsum und Lebensstilkultur der Energiewende attraktiv zu machen 10 Energiewendefreundliches individuelles Verhalten muss finanziell belohnt werden und ist abhängig von weiteren Bedingungen Es gibt durchaus definierbare Bedingungen die gesellschaftliches Engagement und einen energiewendefreundlichen Lebensstil erleichtern und die in einer neuen gesellschaftlichen Strategie der Energiewende zentral diskutiert werden müssen Ein energiewendefreundliches Verhalten eine Investition Konsum muss finanziell belohnt und durch öffentliche Infrastruktur begünstigt werden und nicht bestraft oder behindert es muss auf bisherige Konsummuster und Lebensstile aufbauen können und positiv auf den gesellschaftlichen Status wirken es muss zum gesellschaftlichen Standard Normalität statt Exklusivität werden können oder bereits sein und von überzeugenden Protagonisten im Umfeld vorgelebt werden Die Photovoltaik und die Windenergie zeigen welche Beschleunigung und grundsätzliche Umwälzung das Engagement von privaten Haushalten auslösen kann wenn die Rahmenbedingungen stimmen Die Energiewende muss insbesondere auch als Wende des privaten Konsums gesehen werden Im Bereich des Energiesparens des nachhaltigen Verkehrs und Wohnens sind diese Potentiale noch nicht einmal angekratzt 11 Verrechtlichung Es braucht eine gesellschaftliche und politische Mehrheit für strikte Klimaschutzgesetze weitergehendes Ordnungsrecht und Steuerrecht als wichtige Voraussetzungen der Energiewende Die grundsätzliche rechtliche Absicherung von Zielen des Klimaschutzes und der Energiewende sind heute immer noch schwach In einer verrechtlichen Gesellschaft unterliegen Interessen wenn sie nicht rechtlich geschützt sind darum Denkmalschutz Naturschutz etc Die Energiewende braucht rechtliche Grundlagen durch allgemeine Klimaschutzgesetze und

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Oekosex__2858/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Erneuerbare Energie | Saline Energiewandlung
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  • energieverbraucher.de | Meldungen zur Sonnenwärme
    2013 Die reinen Materialkosten machen nur 25 Prozent des Anlagenpreises aus Der Großhandel verdient 12 Prozent die Montage schlägt mit 16 Prozent zu Buche Günstiger selbst einkaufen Wer also die Komponenten im Internet selbst günstig beschafft oder erfolgreich mit seinem Installateur verhandelt der kann den Anlagenpreis drastisch reduzieren Mit den hohen Preisen bremst die Branche den Absatz und steht sich selbst im Weg Insbesondere der bei Heizungen und Bädern übliche dreistufige Vertriebsweg Hersteller Großhändler Handwerker treibt die Kosten in die Höhe und verhindert günstige Preise Diese heilige Kuh an der alle Beteiligten der Branche bestens verdienen wird wohl erst fallen wenn die Verbraucher aufwachen und deutlich günstigere Beschaffungswege wählen Verbraucherschutz durch Sonnenwärme Ein allerdings unzureichender politischer Ansatz ist das Erneuerbare Wärme Gesetz das seit 2009 für Neubauten die Nutzung erneuerbarer Wärme vorschreibt einschließlich Wärmepumpe und Biomasse Deutsche Solarverbände fordern ein Vergütungsprogramm für erneuerbare Wärme wie es als RHI Renewable Heat Incentive 2011 in Großbritannien eingeführt wurde Finanziert werden soll das Programm haushaltsunabhängig durch eine Prämie je verkaufter Einheit fossiler Energie Die Misere der Solarthermie ist schlecht für die Verbraucher und die Energiewende Die Heizkosten belasteten schon jetzt den Bürger sehr viel stärker als etwa der Strompreis Heizungen auf Basis von erneuerbarer Energie könnten die Bürger vor der Heizkostenexplosion wirksam schützen Segment ID 13821 Mehr Solarwärme Erzeugung gefordert Der Ausbau der Solarwärme Erzeugung in Deutschland müsse annähernd verdoppelt werden weiter lesen Mehr Solarwärme Erzeugung gefordert 28 Juni 2013 Der Ausbau der Solarwärme Erzeugung in Deutschland müsse annähernd verdoppelt werden um die von der Bundesregierung im Nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energien festgelegten Ziele zu erreichen so der Bundesverband Solarwirtschaft BSW Solar Deutschland müsste dafür seinen jährlichen Zubau von 1 15 Mio m 2 Kollektorfläche im Jahr 2012 auf über 2 Mio m 2 pro Jahr erhöhen Von einer Energiewende im Wärmesektor könne bislang leider in Deutschland kaum die Rede sein so der BSW Bislang sei es weder gelungen den Modernisierungsstau im Heizkeller aufzulösen noch Erneuerbare Energien im Falle eines Heizungstausches oder im Neubau zum Regelfall zu machen Im EU Vergleich rangiere Deutschland beim Pro Kopf Zubau 2012 nur auf dem sechsten Platz deutlich abgeschlagen hinter Zypern Österreich Griechenland Dänemark und Malta Auch die anderen regenerativen Wärmetechnologien könnten die derzeit bestehende Solarwärme Lücke nicht kompensieren Anstatt die finanziellen Mittel zu erhöhen um den Ausbau der Solarwärme zu beschleunigen werde die Förderung der Erneuerbaren Wärme im kommenden Jahr um 8 auf 374 Mio Euro gekürzt da von einem weiteren Rückgang der Mittel aus dem Energie und Klimafonds auszugehen ist Dieses Politikversagen sei nicht nur vor dem Hintergrund des Klimaschutzes sondern auch aus Gründen des Verbraucherschutzes zu kritisieren so der Verband Die Heizkosten belasteten schon jetzt den Bürger sehr viel stärker als etwa der Strompreis Heizungen auf Basis von Erneuerbarer Energie könnten die Bürger vor der Heizkostenexplosion wirksam schützen schließen Segment ID 13680 Hamburg Solarwärme ins Netz weiter lesen Hamburg Solarwärme ins Netz 19 August 2011 In Hamburg Bramfeld startet ein europaweit einmaliges Projekt zur zentralen Einspeisung dezentraler Solarthermieanlagen Hausbesitzer mit Solarthermieanlage können dabei ihre

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