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  • energieverbraucher.de | Ihr gutes Recht bei Stromlieferungen
    schriftlichen Auskunft der zuständigen Thüringer Energieaufsichtsbehörde vom 08 03 2004 an Herrn RA Fricke wurden der TEAG in dem Zeitraum vom 01 01 2002 bis zum 31 12 2003 keine Tariferhöhungen genehmigt Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Weimar wurde erst im Jahre 2003 durch einen Vergleich abgeschlossen wonach der TEAG auf deren Antrag erst ab 01 01 2004 eine Tariferhöhung um lediglich durchschnittlich 0 85 Ct kWh genehmigt wurde Herr RA Fricke machte daraufhin in einem weiteren Schreiben an die TEAG geltend Auch wenn der Allgemeine Tarif vorliegend auf den betreffenden Versorgungsvertrag keine Anwendung finden sollte stellt sich gleichwohl zunächst die Frage woraus sich ein Recht des Versorgungsunternehmens auf einseitige Leistungsbestimmung und mithin auf eine Preiserhöhung herleiten soll Preiserhöhungen sollen in 2002 und in 2003 erfolgt sein Die Vorschriften der AVBEltV gelten bekanntlich nur für die Versorgung nach den Allgemeinen regelmäßig nach 12 BTOElt behördlich genehmigungspflichtigen Tarifen In Sonderabnehmerverträgen müsste die Geltung der Vorschriften der AVBEltV deshalb wohl explizit vertraglich vereinbart werden Eine Einbeziehung wird bestritten Ein schriftlicher Vertrag existiert nicht Ist eine solche Einbeziehung vertraglich vereinbart kommen Preiserhöhungen wohl auch nur dann in Betracht wenn nach der BTOElt eine Erhöhung der Allgemeinen Tarife zulässig wäre Die allgemeine Versorgungspflicht nach 10 11 EnWG richtet sich bisher nach den Bestimmungen der AVBEltV und der BTOElt Diese Vorschriften bilden demnach zum Schutz der Verbraucherinteressen eine Einheit und greifen deshalb auch ineinander Andererseits gilt dass Allgemeine Geschäftsbedingungen in solchen Sonderabnehmerverträgen der Inhaltskontrolle auch nach 308 und 309 BGB unterliegen soweit die Versorgungsbedingungen zum Nachteil der Abnehmer von den Vorschriften der AVBEltV abweichen Dies würde im Ergebnis wohl auch dazu führen dass Preiserhöhungen nur unter den Voraussetzungen der Erhöhung der Allgemeinen Tarife nach BTOElt und zwar im entsprechenden Verhältnis zulässig sind Es stellt sich mithin zunächst die Frage nach der vertraglichen Verfasstheit der Stromlieferungsverträge im Segment der Sonderabkommen bei Bestabrechnung Selbst wenn dabei eine vertragliche Regelung bestünde die ein einseitiges Leistungsbestimmungsrecht durch das EVU zuließe stellt sich weiter die Frage nach der Rechtfertigung der einzelnen Preiserhöhungen Schließlich wurden seit dem 01 04 2001 bis zum 31 12 2003 Erhöhungen des Allgemeinen Tarifes nach 12 BTOElt nicht genehmigt Bei diesen Entscheidungen der Energieaufsichtsbehörde war darauf abzustellen ob die beantragten Tariferhöhungen in Anbetracht der gesamten Kosten und Erlöslage bei elektrizitätswirtschaftlich rationeller Betriebsführung erforderlich waren wobei die Kosten und Erlöslage bei der Versorgung der einzelnen Bedarfsarten besonders zu berücksichtigen war Dies wurde offensichtlich für die Zeit vor dem 01 01 2004 verneint Dies legt den Schluss nahe dass auch im übrigen Tariferhöhungen unter den genannten Prämissen nicht gerechtfertigt waren Andernfalls hätte sich auch das Verhältnis der Preisstellung bei Bestpreisabrechnung gegenüber dem Allgemeinen Tarif zu Lasten der Kunden zwischenzeitlich verändert Dann könnte aber die Preisentwicklung für Sonderabnehmer von der Preisentwicklung der Allgemeinen Tarife entkoppelt werden Dies könnte im Extremfall sogar zur Folge haben dass der vom EVU bestimmte Sonderabnehmerpreis an den als Höchstpreis genehmigten Allgemeinen Tarif heranreicht den er nur nicht überschreiten darf Selbst wenn hiernach ein einseitiges Leistungsbestimmungsrecht für das EVU vertraglich vereinbart gewesen wäre eine behördlich genehmigte Tariferhöhung ein Indiz für die Billigkeit der Allgemeinen Tarife und die Rechtfertigung der erfolgten Erhöhung der Tarife darstellen sollte vgl nur Kammergericht Berlin RdE 2002 S 243 stellt sich die Frage ob im einzelnen eine Preiserhöhung wirksam zustande gekommen war Weil mir entsprechende Preiserhöhungen in den Jahren 2002 und 2003 nicht bekannt geworden sind wird deshalb bestritten dass diese Preiserhöhungen wirksam erfolgten der bestehende Vertrag mithin zwischenzeitlich entsprechende Änderungen erfahren hat Und selbst wenn diese Preiserhöhungen vertraglich wirksam einbezogen worden wären unterfielen diese einseitigen Leistungsbestimmungen jedoch auch dem 315 BGB Somit gilt dann aber auch 315 Abs 3 Satz 1 BGB mit den bereits aufgezeigten Folgen Für den Bereich der Allgemeinen Versorgung soll nach der zitierten Entscheidung des KG Berlin wegen der gestuften Darlegungs und Beweislast im Bereich des 315 BGB gelten dass das Versorgungsunternehmen zum Nachweis der Angemessenheit und Billigkeit der geforderten Tarife zunächst die behördlichen Tarifgenehmigungen samt aller Antragsunterlagen einschließlich der Kostenträgerrechnungen vorzulegen hat damit der Kunde hiernach die Ordnungsmäßigkeit des Genehmigungsverfahrens darauf überprüfen kann ob dieses Zweifel an den geforderten Tarifen gebiert vgl Hempel RdE 2002 S 246 dort unter b Dies kann aber nicht erst im gerichtlichen Verfahren gelten da andernfalls dem Kunden das gesamte Prozessrisiko aufgebürdet würde Dies wäre jedoch mit dem Rechtsgedanken des 315 BGB völlig unvereinbar weil es das Recht des Kunden auf den Nachweis der Angemessenheit und Billigkeit der geforderten Preise völlig entwerten würde Mithin sind dem Kunden der entsprechende Einwendungen erhebt die entsprechenden Unterlagen ggf gegen Kostenerstattung für Kopien und Versand vorzulegen RA Thomas Fricke Knebelstr 16 07743 Jena Tel 03641 42 29 40 Fax 03641 42 29 39 schließen Segment ID 2845 Wirtschaftsministerium legt Energiegesetz nach den Wünschen der Versorger vor Energieverbraucher kritisieren Einseitigkeit weiter lesen Wirtschaftsministerium legt Energiegesetz nach den Wünschen der Versorger vor Energieverbraucher kritisieren Einseitigkeit 26 Februar 2004 Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Entwurf eines neuen Energiewirtschaftsgesetzes zur Abstimmung mit Ländern anderen Bundesministerien und Verbänden vorgelegt In diesem Gesetzentwurf kommen Verbraucherschutz Energieeinsparung und Unabhängigkeit der Regulierung zu kurz Der Entwurf erfüllt in diesen Punkten auch nicht die Vorgaben der EU Richtlinien 2003 54 und 2003 55 Schutz der Kunden fehlt im Entwurf Das neue Energiewirtschaftsgesetz wird notwendig um die Vorgaben der neu erlassenen EU Richtlinien für Strom und Gas in deutsches Recht umzusetzen Beide EU Richtlinien beginnen in ihren Festlegungen mit einem Artikel 3 Gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen und Schutz der Kunden Die EU Richtlinien vollziehen damit einen Paradigmenwechsel zugunsten des Verbraucher und Umweltschutzes Im Gesetzentwurf des Wirtschaftsministeriums fehlt dieser Aspekt vollständig Die wirtschaftlichen Interessen der Energieversorger werden in zahlreichen Paragraphen des Gesetzentwurfs ausdrücklich erwähnt geschützt und einbezogen Die wirtschaftlichen Interessen der Verbraucher der Stromkunden und deren Schutz werden dagegen im Gesetz an keiner Stelle genannt Dabei sind die Verbraucher der wirtschaftlich schwächere und schutzwürdigere Partner Darin zeigt sich eine bedauerliche Einseitigkeit des Gesetzentwurfs Die von den EU Richtlinien vorgegebenen Bestimmungen zum Schutz der Kunden müssen auch im deutschen Energiewirtschaftsgesetz aufgenommen und umgesetzt werden z B der Schutz vor Ausschluss von der Versorgung hoher Verbraucherschutz Transparenz der Vertragsbedingungen Recht des Kunden auf freie Auswahl des Lieferanten sowie viele weitere in Anhang A der EU Richtlinie genannte Punkte Dies muss im Gesetz als Ziel der entsprechend zu erlassenden Verordnungen verankert werden Das Recht der Verbraucher auf freie Wahl des Stromlieferanten ist im Gesetzentwurf bisher ebensowenig verankert wie das Verbot von Benachteiligung falls ein Lieferant ausfällt Der Schutz der Verbraucher als Schutzziel ist nachzutragen in den Paragraphen 17 18 20 34 35 36 des Entwurfs Verpflichtungen zur Energieeffizienz fehlen im Entwurf Der Gesetzentwurf legt den Elektrizitätsversorgungsunternehmen keinerlei Verpflichtungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse auf Die EU Richtlinien legen den Erlass solcher Verpflichtungen nahe ohne sie zwingend vorzuschreiben Im Interesse von Energieeffizienz Nachfragesteuerung und Umweltschutz sind solche Verpflichtungen jedoch sachlich unabdingbar Das wird deutlich im EU Richtlinienentwurf 2003 739 Energieeffizienz Die Kosten der Einsparung einer Kilowattstunde Strom sind dort mit 2 6 Eurocent je Kilowattstunde beziffert während die Herstellung dieses Stroms 3 9 Eurocent kostet Unabhängigkeit der Regulierung nicht erfüllt Die EU Richtlinien schreiben vor dass die Regulierungsbehörde vollständig unabhängig von den Interessen der Versorgungswirtschaft sein muss Der Gesetzentwurf unterstellt jedoch die Regulierungsbehörde den Weisungen des Bundeswirtschaftsministeriums dessen sehr enge Verflechtungen zur Versorgungswirtschaft in der Vergangenheit allzu offenkundig geworden sind Das zeigt sich an der Ministergenehmigung der Fusion E on Ruhrgas sowie an der engen personellen Verflechtung zwischen hohen Beamten des Wirtschaftsministeriums und der Versorgungswirtschaft Viele leitende Beamte des Ministeriums kommen aus der Versorgungswirtschaft oder wechseln vom Ministerium in die Versorgungswirtschaft zuletzt Wirtschaftsminister Werner Müller der sich im Fusionverfahren E on Ruhrgas selbst sogar als Befangen erklärte Das Wirtschaftsministerium kann laut Gesetzentwurf Methoden für die Bestimmung Netznutzungsentgelte als Verordnung festlegen 20 Das ist der Kern und Angelpunkt der Regulierung Die Regulierungsbehörde wird lediglich ausführendes Organ für diese Verordnung Es ist zu befürchten dass diese Verordnung die bekannten Regelungen der Verbändevereinbarung festschreiben und zum Massstab der Regulierung machen Diese Regelungen sind vom Bundeskartellamt und von den Verbraucherverbänden als einseitige Regelung im Interesse der Versorgungswirtschaft kritisiert worden In einer weiteren Verordnung plant laut Gesetzentwurf das Bundeswirtschaftsministerium die Regelungen für die Genehmigungsverfahren festzulegen Der Gesetzentwurf schreibt weder für den Beirat der Regulierungsbehörde noch für die wissenschaftlichen Kommissionen eine Beteiligung von Verbrauchervertretern oder eine ausgewogene Besetzung vor Es wird nicht einmal ausgeschlossen dass die Beschlusskammern der Regulierungsbehörde mit Beschäftigten von Versorgungsunternehmen besetzt werden 54 Die Regulierungsbehörde braucht einen unabhängigen Status vergleichbar der Bundesbank oder eine Gerichts Sie darf nicht den Weisungen eines Ministeriums unterliegen Die Regulierungsgrundsätze sind gesetzlich festzulegen um Massstäbe einer unabhängigen Bewertung ihrer Entscheidungen durch die ordentliche Gerichtsbarkeit vorzugeben Die im Entwurf vorgesehenen gesetzlichen Regelungen sind das Gegenteil von sachgerecht und unabhängig Sie würden die Regulierung zur Farce machen Es wäre dann einfacher und kostengünstiger auf die Regulierung ganz zu verzichten Viele weitere Unzulänglichkeiten des Entwurfs Der Schutz von dezentralen Inselnetzen fehlt vollständig im Entwurf Auch eine angemessene Vergütung vermiedener Netzkosten bei dezentraler Erzeugung ist zu ergänzen Die dezentrale Erzeugung bedarf des stärkeren Schutzes durch das Gesetz Die Stromkennzeichnung 37 kann nicht ausschließlich den Versorgungsunternehmen übertragen werden Zusätzlich ist ein Verfahren und eine Zuständigkeit einer Bundesbehörde unabdingbar wie das auch in anderen EU Staaten geschehen ist Die Anforderungen an eine Enteignung zugunsten des Leitungsneubaus sind inhaltlich zu bestimmen 41 wobei Erfordernisse des Umweltschutzes und der Energieeinsparung zu Berücksichtigen und im Gesetz als Ziele zu benennen sind Die Dauer von Konzessionsverträgen 42 sollte von bisher 20 auf 10 Jahre vermindert werden Die Kontrolle der Kostenumlage nach EEG muss der Regulierungsbehörde übertragen werden Es ist zu hoffen dass der Bundestag das Umweltministerium und die Verbände den Gesetzentwurf sachgerechter und ausgewogener gestalten werden schließen Segment ID 2706 Geänderter Entwurf des Energiewirtschaftsgesetzes geht in die Ressortabstimmung Ein nach der Abstimmung mit den Bundesländern geänderter Entwurf weiter lesen Geänderter Entwurf des Energiewirtschaftsgesetzes geht in die Ressortabstimmung 25 Februar 2004 Ein nach der Abstimmung mit den Bundesländern geänderter Entwurf des Energiewirtschaftsgesetzes geht in die Abstimmung zwischen den beteiligten Bundesressorts Der aktuelle Entwurf steht unter energieverbraucher de für Mitglieder des Vereins auf Seite 1478 zum Download bereit schließen Segment ID 2702 Entwurf des neuen Energiewirtschaftsgesetzes liegt vor Das Bundeswirtschaftsministerium hat den ersten Entwurf fertiggestellt weiter lesen Entwurf des neuen Energiewirtschaftsgesetzes liegt vor Das Bundeswirtschaftsministerium hat den ersten Entwurf des neuen hundertfünf Paragraphen umfassenden Energiewirtschaftsgesetzes fertiggestellt Nun erfolgt die Abstimmung mit den Bundesländern und mit den übrigen beteiligten Bundesressorts 24 Februar 2004 Das Energiewirtschaftsrecht für die Versorgung mit Strom und Gas wird nicht novelliert sondern völlig neu beschlossen Statt bisher 19 soll das neue Energiewirtschaftsgesetz 105 Paragraphen haben und von zehn neuen Verordnungen begleitet werden Das Bundeswirtschaftsministerium diskutiert derzeit einen ersten Entwurf mit den Bundesländern und beteiligten Bundesministerien Dann folgt die Abstimmung mit den Verbänden die Beschlussfassung im Bundeskabinett und die Diskussion und Verabschiedung durch den Bundestag und den Bundesrat Das Gesetz setzt die Regelungen der EU Richtlinie in deutsches Recht um Es schreibt einen diskriminierungsfreien Zugang zu Strom und Gasnetzen vor Der vorgelegte Entwurf sieht für Haushaltskunden auch künftig eine allgemeine Versorgungspflicht Grundversorgung genannt des Netzbetreibers vor und will auch die Tarifaufsicht der Bundesländer beibehalten Neu eingeführt werden soll eine Ersatzversorgung des Netzbetreibers für Kunden die normalerweise nicht von ihm beliefert werden Die neue Regulierungsbehörde kann nur Methoden zu Bestimmung der Netztarife beschließen Die Netztarife legen nach wie vor die Netzbetreiber selbst fest Neu im Gesetzentwurf ist ein Unterlassungsanspruch gegen Verstöße gegen das Gesetz der von Wirtschafts und auch Verbraucherverbänden geltend gemacht werden kann 28 Gewinne durch Verstöße gegen das Gesetz kann die Bundesregulierungsbehörde abschöpfen 29 Unterdessen stellt die Regulierungsbehörde für Post und Telekom bereits die Mitarbeiter für die zum 1 Juli vorgeschriebene Regulierung ein Die acht Haushaltkunden betreffenden Paragraphen sind nachfolgend wiedergegeben Der vollständige Wortlaut des Entwurfs steht im Intern Bereich Mitgliedern zur Verfügung Vierter Teil Energielieferung an Letztverbraucher 31 Grundversorgungspflicht 1 Energieversorgungsunternehmen haben für Gebiete in denen sie die Grundversorgung von Haushaltskunden durchführen allgemeine Bedingungen und allgemeine Preise für die Versor gung in Niederspannung oder Niederdruck zu veröffentlichen und zu diesen Bedingungen und Preisen jeden Haushaltskunden zu versorgen Diese Pflicht besteht nicht wenn die Versorgung für das Energieversorgungsunternehmen aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar ist 2 Grundversorger nach Absatz 1 ist jeweils das Energieversorgungsunternehmen das die meisten Haushaltskunden im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 in einem Netzgebiet der allgemeinen Versorgung beliefert Betreiber von Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung nach 18 Abs 1 sind verpflichtet alle drei Jahre mit Stichtag zum 1 Juli erstmals zum 1 Juli 2006 nach Maßgabe des Satzes 1 den Grundversorger für die nächsten drei Kalenderjahre festzustellen sowie dies bis zum 30 September jedes Jahres zu veröffentlichen und der zuständigen Landesbe hörde schriftlich mitzuteilen Über Einwände gegen das Ergebnis der Feststellungen nach Satz 2 die bis zum 31 Oktober des jeweiligen Jahres bei der zuständigen Landesbehörde einzulegen sind entscheidet diese nach Maßgabe der Sätze 1 und 2 Stellt der Grundversorger nach Satz 1 seine Geschäftstätigkeit ein so gelten die Sätze 2 und 3 entsprechend 3 Im Falle eines Wechsels des Grundversorgers nach Absatz 2 gelten die von Haushaltskunden mit dem bisherigen Grundversorger auf der Grundlage des Absatzes 1 geschlossenen Energielie ferverträge zu den im Zeitpunkt des Wechsels der Grandversorgung geltenden Bedingungen und Preisen fort 32 Ausnahmen von der Grundversorgungspflicht 1 Wer zur Deckung des Eigenbedarfs eine Anlage zur Erzeugung von Energie betreibt oder sich von einem Dritten versorgen lässt kann sich nicht auf die Grundversorgungspflicht nach 31 Abs 1 Satz 1 berufen Er kann aber Versorgung im Umfang und zu Bedingungen verlangen die für das Energieversorgungsunternehmen wirtschaftlich zumutbar sind Satz 1 gilt nicht für Eigenanlagen Notstromaggregate die ausschließlich der Sicherstellung des Energiebedarfs bei Aussetzen der öffentlichen Energieversorgung dienen wenn sie außerhalb ihrer eigentlichen Bestimmung nicht mehr als 15 Stunden monatlich zur Erprobung betrieben werden sowie für die Deckung des Eigenbedarfs von in Niederspannung belieferten Haushaltskunden aus Anlagen der Kraft Wärme Kopplung bis 50 Kilowatt elektrischer Leistung und aus erneuerbaren Energien 2 Reserveversorgung ist für Energieversorgungsunternehmen im Sinne des Absatzes 1 Satz 2 nur zumutbar wenn sie den laufend durch Eigenanlagen gedeckten Bedarf für den gesamten Haushalt umfasst und ein fester von der jeweils gebrauchten Energiemenge unabhängiger angemessener Leistungspreis mindestens für die Dauer eines Jahres bezahlt wird Hierbei ist von der Möglichkeit gleichzeitiger Inbetriebnahme sämtlicher an das Leitungsnetz des Energieversorgungsuntemehmens angeschlossener Reserveanschlüsse auszugehen und der normale im gesamten Niederspannungs oder Niederdruckleitungsnetz des Energieversorgungsunternehmens vorhandene Ausgleich der Einzelbelastungen zu Grunde zu legen 3 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit kann durch Rechtsverordnung mit Zu stimmung des Bundesrates regem in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen Versorgung nach Absatz 1 Satz 2 wirtschaftlich zumutbar ist Dabei sind die Interessen der Energieversorgungsunternehmen und der Abnehmer unter Beachtung der Ziele des 1 angemessen zu berücksichtigen 33 Ersatzversorgung mit Energie 1 Sofern in einem Gemeindegebiet von Kunden über das Energieversorgungsnetz der allge meinen Versorgung in Niederspannung oder Niederdruck Energie bezogen wird ohne dass die ser Bezug einem bestehenden Liefervertrag zugeordnet werden kann gilt die Energie als von dem Unternehmen geliefert das nach 31 Abs 1 berechtigt und verpflichtet ist Die Bestim mungen dieses Abschnittes gelten für dieses Rechtsverhältnis mit der Maßgabe dass der Grundversorger berechtigt ist für diese Energielieferung gesonderte allgemeine Preise gegebenenfalls getrennt nach Belieferung von Haushaltskunden und anderen Kunden zu veröffentlichen und für die Energielieferung in Rechnung zu stellen 2 Das Rechtsverhältnis nach Absatz 1 endet wenn die Energielieferung auf der Grundlage ei nes Energieliefervertrages des Kunden erfolgt spätestens aber drei Monate nach Beginn der Er satzstromversorgung Das Energieversorgungsunternehmen kann den Energieverbrauch der auf die nach Absatz 1 bezogenen Energiemengen entfällt aufgrund einer rechnerischen Abgrenzung schätzen und den ermittelten anteiligen Verbrauch in Rechnung stellen 34 Allgemeine Preise und Versorgungsbedingungen 1 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit kann durch Rechtsverordnung mit Zu stimmung des Bundesrates die Gestaltung der allgemeinen Preise nach 31 Abs 1 und 33 Abs I des Grundversorgers unter Berücksichtigung des 1 Abs 1 regeln Es kann dabei Be stimmungen über Inhalt und Aufbau der allgemeinen Preise treffen sowie die tariflichen Rechte und Pflichten der Elektrizitätsversorgungsunternehmen und ihrer Kunden regeln 2 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit kann durch Rechtsverordnung mit Zu stimmung des Bundesrates die allgemeinen Bedingungen für die Belieferung von Haushaltskun den in Niederspannung oder Niederdruck mit Energie im Rahmen der Grundversorgung angemessen gestalten und dabei die Bestimmungen der Verträge einheitlich festsetzen und Regelun gen über den Vertragsabschluss den Gegenstand und die Beendigung der Verträge treffen sowie Rechte und Pflichten der Vertragspartner festlegen Hierbei sind die beiderseitigen Interessen angemessen zu berücksichtigen Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für Bedingungen Öffent lich rechtlich gestalteter Versorgungsverhältnisse mit Ausnahme der Regelung des Verwaltungsverfahrens 35 Besondere Missbrauchsanfsicht der zuständigen Landesbehörde 1 Die allgemeinen Preise für die Belieferung mit Elektrizität nach 31 Abs 1 33 Abs 1 und 34 Abs 1 unterliegen der besonderen Missbrauchsaufsicht durch die zuständige Landesbehörde Diese kann dem Grundversorger unter Berücksichtigung der Ziele des 1 Abs 1 aufgeben einen Missbrauch abzustellen und die Verträge zu ändern sowie die Verträge für unwirksam erklären Die zuständige Landesbehörde prüft ob die allgemeinen Preise des Grundversorgers in Anbetracht der gesamten Kosten und Erlöslage bei elektrizitätswirtschaftlich rationeller Be triebsführung erforderlich sind Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit kann das Ver fahren durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates näher ausgestalten die Ver fahrensregeln dieses Gesetzes bleiben unberührt 2 Ein Missbrauch im Sinne des Absatzes 1 liegt insbesondere vor wenn ein Grundversorger ungünstigere Preise fordert als andere Grundversorger es sei denn der Grundversorger weist nach dass der Unterschied auf abweichenden Umständen beruht die ihm nicht zurechenbar sind Die nach 20 Abs 1 Veröffentlichten Netzzugangsentgelte die kalkulatorischer oder tatsächli cher Preisbestandteil des Allgemeinen Preises sind sind im Rahmen der Missbrauchsaufsicht nach Absatz 1 als rechtmäßig zugrunde zu legen soweit nicht ein anderes durch eine sofort voll ziehbare oder rechtskräftige Verfügung der Bundesregulierungsbehörde oder eine gerichtliche Entscheidung festgestellt worden ist Unterschiedlich hohe Netzzugangsentgelte gelten als ab weichender Umstand nach Satz 1 der dem Grundversorger nicht zurechenbar ist 3 Der Missbrauchsaufsicht nach Absatz 1 unterliegen auch Baukostenzuschüsse die auf Grundlage von 17 Abs 3 und 1S Abs 3 erlassener Rechtsverordnungen verlangt werden sowie eine Anhebung dieser Baukostenzuschüsse Satz 1 gilt entsprechend für Regelungen zur Erstattung sonstiger mit den Allgemeinen Preisen nicht abgegoltener Kosten 4 19 und 20 GWB bleiben unberührt 36 Energielieferverträge mit Haushaltskunden Das Bundesministerium für Wirtschaft und

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  • energieverbraucher.de | Abrechnung & Zähler
    Wägens einer gekauften Ware 448 BGB Dennoch gehörte der Zähler bisher dem Stromlieferanten Das neue Energiewirtschaftsgesetz von 2005 erlaubt dem Kunden seinen Stromzähler von einem anderen Unternehmen betreiben zu lassen Dadurch gibt es künftig auch einen Wettbewerb um den Zählerbetrieb Die in der Vergangenheit stark überhöhten Zählergebühren könnten damit bald der Vergangenheit angehören Ein Gaszähler bei der Prüfung im Landeseichamt Das Energiewirtschaftsgesetz überträgt den Zählerbetrieb dem Netzbetreiber 21b Abs 1 Jedoch schreibt Absatz 2 folgendes vor Der Einbau der Betrieb und die Wartung von Messeinrichtungen kann auf Wunsch des betroffenen Anschlussnehmers von einem Dritten durchgeführt werden Der Anschlussnehmer ist in der Regel der Hauseigentümer Einige Netzbetreiber gestatten bereits heute dem Anschlussnehmer den Betrieb eigener Zähler Messstellenbetreiber Als Hauseigentümer kann man also einen Dritten mit Einbau Betrieb und Wartung des Stromzählers beauftragen den Messstellenbetreiber Dieser muss einen einwandfreien Betrieb gewährleisten und kann einen eigenen Zähler einbauen Der Netzbetreiber darf die technischen Mindestanforderungen für die Datenübermittlung und Datenmenge festlegen Der Messstellenbetreiber muss so schreibt es das Energiewirtschaftsgesetz vor mit dem Netzbetreiber einen Vertrag schließen der die rechtlichen Beziehungen ausgestaltet Wie solche Verträge aussehen schreibt das Gesetz nicht vor Es gibt auch keine Musterverträge mit Ausnahme eines Entwurfs des Verbands der Netzbetreiber der jedoch einseitig zugunsten der Netzbetreiber ausfällt Keine Verordnung absehbar Das Energiewirtschaftsgesetz erlaubt den Erlass einer Verordnung zur Regelung der Rechte und Pflichten von Messstellenbetreibern 21b Abs 3 Eine solche Verordnung liegt noch nicht einmal im Entwurf vor Solange es diese Verordnung nicht gibt ist auch der Messstellenbetreiber nicht klar umrissen Nirgendwo ist zum Beispiel gesetzlich festgelegt dass der Anschlussnehmer nicht auch selbst zugleich ein Messstellenbetreiber sein darf In der Regel wird allein schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit der Messstellenbetreiber ein auf dieses Gebiet spezialisiertes Unternehmen sein oder ein fachkundiger Installationsbetrieb Derzeit sind noch keine Unternehmen bekannt die sich dieses Geschäftsfeldes annehmen Messkosten Wird ein Messstellenbetreiber beauftragt dann schuldet man dem Netzbetreiber kein Geld mehr für Messung und Abrechnung Doch wie hoch sind diese Kosten Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss die Bundesnetzagentur die Kosten für Messung und Abrechnung genehmigen Ab 2008 genehmigt die Bundesnetzagentur getrennt die Kosten für die Einrichtung und Wartung der Messeinrichtung für die Messung selbst und für die Abrechnung Diese Zahlen müssen dann auch veröffentlicht werden Sie bieten einen Anhalt für die Einsparungen durch einen getrennt beauftragten Messstellenbetreiber Ausblick Das Zählergeschäft ist derzeit noch eine lukrative Einnahmequelle für die Netzbetreiber Es ist nur eine Frage der Zeit wann findige Unternehmen diese Goldader für sich entdecken schließen Segment ID 6396 Bei Zählervertauschung nicht nur zweijährige Rückerstattung Wird der Stromzähler vertauscht liege noch nicht einmal eine ordnungsgemäße Abrechnung über den Stromverbrauch vor weiter lesen Bei Zählervertauschung nicht nur zweijährige Rückerstattung 14 Juli 2007 In Mehrparteienhäusern besteht die Gefahr dass die Stromzähler nicht den richtigen Parteien des Hauses zugeordnet werden Unter Umständen erfährt dann der Stromkunde erst nach Jahren dass ihm in der Vergangenheit der höhere Stromverbrauch der mehrköpfigen Nachbarsfamilie in Rechnung gestellt wurde während der von ihm eigentlich verursachte Stromverbrauch erheblich geringer war In diesen Fällen hat der Stromversorger dem Stromkunden zwar grundsätzlich die zuviel bezahlten Stromkosten zu erstatten Allerdings haben die Stromversorger bislang die Erstattungspflicht undifferenziert und reflexartig pauschal auf einen Zeitraum von höchstens zwei Jahre beschränkt und eine darüber hinausgehende Erstattung verweigert Die Stromversorger berufen sich dabei auf die Regelung in 21 Abs 2 AVBEltV Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden Nach 21 Abs 2 AVBEltV sind Erstattungsansprüche wegen Überschreitung der Verkehrsfehlergrenzen oder Fehler in der Ermittlung des Rechnungsbetrages auf den der Feststellung des Fehlers vorhergehenden Ablesezeitraum beschränkt es sei denn die Auswirkung des Fehlers kann über einen größeren Zeitraum festgestellt werden in diesem Fall ist der Anspruch auf längstens zwei Jahre beschränkt Der Bundesgerichtshof Urt v 16 Juni 2004 VIII ZR 248 03 und im Anschluss hieran das Oberlandesgericht München Urt v 11 Oktober 2005 5 U 5762 04 haben dieser Praxis der Stromversorger widersprochen und den Anwendungsbereich der zweijährigen Ausschlussfrist eingegrenzt Die Zweijahresfrist gilt danach nur für Berechnungsfehler die auf fehlerhafte Messeinrichtungen auf Ablesefehler oder auf eine falsche kaufmännische Berechnung des Strompreises zurückzuführen sind Nicht erfasst werden demgegenüber Fehler bei der Vertragsanwendung und der Vertragsauslegung Der Bundesgerichtshof hatte in seinem Urteil vom 16 Juni 2004 einen Fall zu entscheiden bei welchem dem Kunden ein nicht anwendbarer höherer Tarif in Rechnung gestellt wurde Der BGH sah hierin einen Vertragsverstoß des Stromversorgers Der Kunde könne deshalb die Erstattung der zuviel bezahlten Stromkosten auch über die Zweijahresfrist hinweg zurückverlangen Der Erstattungsanspruch unterliege nicht der Ausschlussfrist des 21 Abs 2 AVBEltV Diese Rechtsprechung des BGH veranlasste sodann das OLG München in seinem Urteil vom 11 Oktober 2005 eine noch anders lautende Entscheidung des Landgerichts München I aufzuheben und das Vertauschen eines Stromzählers als Fehler bei der Vertragsanwendung zu interpretieren Nach Ansicht des OLG München stellt das Vertauschen der Stromzähler eine Vertragsverletzung des Versorgungsvertrages dar denn der Stromversorger habe gemäß 18 Abs 3 Satz 1 AVBEltV dafür Sorge zu tragen dass eine ordnungsgemäße Messung der bezogenen Elektrizität gewährleistet ist Das Vertauschen der Stromzähler ist weder ein Mess oder Ablesefehler noch ein kaufmännischer Ermittlungs Berechnungsfehler sondern ein Fehler bereits bei der Einrichtung der Messstation Sinn und Zweck der zweijährigen Ausschlussfrist ist es aber Messungenauigkeiten Ablese oder Rechenfehler zu erfassen nicht aber Montagefehler Wird der Stromzähler vertauscht liege noch nicht einmal eine ordnungsgemäße Abrechnung über den Stromverbrauch vor Der dem Kunden zustehende Rückforderungsanspruch unterliege deshalb nicht der zweijährigen Ausschlussfrist des 21 Abs 2 AVBEltV Der Stromkunde kann deshalb seinen Erstattungsanspruch gegenüber dem Stromversorger zeitlich nur durch die üblichen Verjährungsregeln begrenzt geltend machen und braucht sich nicht auf die zweijährige Ausschlussfrist verweisen lassen Download BGH Urteil vom 16 Juni 2004 Az VIII ZR 248 03 schließen Segment ID 6387 Neue VDN Richtlinie Die neue Richtlinie MeteringCode 2004 ersetzt die VDEW Richtlinie MeteringCode 2000 weiter lesen Neue VDN Richtlinie 31 Mai 2004 Die neue Richtlinie MeteringCode 2004 des Verbands der Netzbetreiber VDN ersetzt die VDEW Richtlinie MeteringCode 2000 zur Abrechnungszählung und Datenbereitstellung Wesentliche Änderungen sind die Bildungsvorschrift für virtuelle Zählpunkte die Verfahren zur Ersatzwertbildung und der Übergang von der EDIS zur OBIS

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  • energieverbraucher.de | Stromrechnung
    weniger schließen Segment ID 12014 Toolbook Anleitung für verständliche Rechnungen weiter lesen Toolbook Anleitung für verständliche Rechnungen 16 September 2009 Die österreichische Regulierungsbehörde E Control hat ein Rezeptbuch für verständliche Strom und Gasrechnungen entwickelt das Toolbook Es gibt Strom und Gasversorgern eine Anleitung für rechtskonforme übersichtliche und verständliche Rechnungen Das soll die Kundenzufriedenheit steigern Die Rechnung umfasst insgesamt drei Seiten ein Deckblatt eine Seite für die Erklärung der verwendeten Begriffe und eine Seite für die Rechnungsdetails Es wurde darauf geachtet Fachbegriffe und Juristendeutsch zu vermeiden Das Toolbook beinhaltet in einer kurzen Zusammenfassung die wichtigsten Erkenntnisse aus einem Vergleichstest des IFES Institutes das in persönlichen Interviews mit Konsumenten die von E Control erstellte Musterrechnung bestehenden Rechnungen gegenüber gestellt hat Zwei Drittel der Befragten sprechen sich aufgrund ihrer Übersichtlichkeit und Verständlichkeit eindeutig für die Musterrechnung aus Es wurden verschiedene Varianten einzelner Rechnungselemente so genannter Module getestet Des Weiteren erläutert das Toolbook die Grundsätze die dem Design der Rechnung zugrunde liegen und Ausführungen falls sich in der Praxis Fragen ergeben schließen Segment ID 9962 Kritischer Blick spart Geld Etwa drei Prozent aller Strom und Gasrechnungen sind fehlerhaft weiter lesen Kritischer Blick spart Geld 11 September 2008 Etwa drei Prozent aller Strom und Gasrechnungen sind fehlerhaft Jeder Verbraucher sollte sich deshalb seine Energierechnung genau ansehen bevor er sie bezahlt oder die Abbuchung akzeptiert Am häufigsten sind Abrechnungsfehler Sind die Zählerstände in der Rechnung korrekt die Abschlagszahlungen berücksichtigt stimmt die Summe Bei der Prüfung hilft auch der Bund der Energieverbraucher Wenn die Zählerstände in der Abrechnung stimmen und der Verbrauch dennoch rätselhaft hoch ist kann auch der Stromzähler defekt sein etwa wenn das Zählwerk springt Unplausible Sprünge erkennt man am besten durch ständige Kontrolle etwa im Monatsabstand und penibler Buchführung Die korrekte Eichung eines Zählers kann der Verbraucher nicht selbst prüfen Bestenfalls kann man testen ob die Zählerscheibe auch dann noch läuft wenn man alle Verbraucher abgeschaltet hat Doch Vorsicht manche Geräte sind ohne Stecker direkt ans Stromnetz angeschlossen zum Beispiel Heizung oder Elektroherd Ein Billig Messgerät aus dem Baumarkt hilft ebenfalls nicht dabei den Zähler zu checken denn diese Geräte messen nur ungenau Wer den begründeten Verdacht hat dass der Stromzähler defekt ist kann eine Prüfung durch das Landeseichamt veranlassen Kostenpunkt für Ausbau Prüfung und Wiedereinbau etwa 150 Euro Stellt sich heraus dass der Zähler fehlerfrei funktioniert bleibt der Verbraucher auf den Kosten sitzen Misst der Zähler tatsächlich falsch zahlt das Versorgungsunternehmen Defekte Stromzähler sind allerdings extrem selten Übrigens ist die auf dem Zähler angegebene Eichdauer nicht ausschlaggebend dafür ob die Eichfrist abgelaufen ist denn das Eichamt überprüft Zähler gleicher Bauart und aus demselben Baujahr nur stichprobenartig Wenn sich dabei keine Fehler herausstellen dann gelten alle gleichartigen Zähler als nachgeeicht auch ohne eine neue Eichplakete auf dem Zähler schließen Segment ID 7370 Transparente Stromrechnungen Moderiert vom Wirtschaftsministerium wurde eine Branchenempfehlung für eine transparente Stromrechnung erarbeitet weiter lesen Pressemitteilung vom Bund der Energieverbraucher e V Transparente Stromrechnungen 23 Juli 2008 Den politischen Druck nach den offensichtlich überzogenen Strompreiserhöhungen der vergangenen Zeit versucht das Bundeswirtschaftsminsterium durch eine sogenannte Transparenzoffensive abzufangen Moderiert vom Wirtschaftsministerium wurde eine Branchenempfehlung für eine transparente Stromrechnung erarbeitet Das erarbeitete Papier der Branchenverbände bdew und vku Endfassung vom 29 April 2008 ist als Diskussiongrundlage deklariert und besitzt keinerlei Verbindlichkeit Es wurde nunmehr bekannt Es listet im wesentlichen die gesetzlichen Anforderungen an eine Rechnung auf Rechnungen müssen einfach verständlich sein 16 Abs 1 StromGVV um sie dann gleich wieder in Frage zu stellen 2 4 Besonderheiten für Haushalts Sondervertragskunden Es begegnet ebenfalls keinen Bedenken dass eine Rechnung aus sich heraus nicht völlig einfach nachvollzogen werden kann Darüber hinaus geht das Papier nur in marginalen Punkten der Verbrauch des Vorjahreszeitraums ist auf einen vergleichbaren Zeitraum abzustellen Erläuterungen zu den Durchführungen von Verbrauchsschätzung Ab dem 1 4 2009 sollen innerhalb eines Jahres die Empfehlungen von den Stromversorgern umgesetzt sein Hinweise wie die Informationen für Verbraucher verständlich dargestellt werden können fehlen in der Empfehlung Dabei haben aktuelle Umfragen ergeben dass die meisten Verbraucher ihre Rechnung nicht vollständig verstehen und auch nicht sicher sind dass die Rechnung überhaupt korrekt erstellt wurde 16 Prozent der Verbraucher geben an dass sie schon einmal eine falsche Stromrechnung erhalten haben Untersuchungen wie Rechnungen verständlicher gestaltet werden können gibt es in Deutschland mit einer Ausnahme Stadtwerke Heidelberg nicht Einige Hinweise enthält eine aktuelle Studie des IFEU Heidelberg Ifeu Studie Stromrechnungen Leider sind die Ergebnisse dieser Studie in der Branchenempfehlung nicht berücksichtigt worden Die EU rechtlich vorgeschriebene Stromkennzeichnungspflicht auf der Stromrechnung wird in der Branchenempfehlung überhaupt nicht erwähnt Nach Artikel 13 der geltenden Effizienzrichtlinie Richtlinie 2006 32 EG Art 13 Abs 3 d umzusetzen bis 17 5 2008 müssen mit der Abrechnung folgende Informationen übermittelt werden Kontaktinformationen für Verbraucherorganisationen Energieagenturen oder ähnliche Einrichtungen einschließlich Internetadressen Auch dies wird in dem Branchenpapier ignoriert Ferner schreibt diese EU Richtlinie vor Die Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs wird so häufig durchgeführt dass die Kunden in der Lage sind ihren eigenen Energieverbrauch zu steuern Es verwundert schon sehr dass es dem Bundeswirtschaftsministerium als Initiator der Transparenzoffensive offensichtlich nicht einmal gelungen ist die nach EU Recht geltenden Mindestanforderungen an Stromrechnungen durchzusetzen Der Bund der Energieverbraucher e V hat den Bundeswirtschaftsminister aufgefordert die Stromwirtschaft nun auf dem Verordnungsweg zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Verbrauchermindestinformationen anzuhalten Das Ergebnis der Transparenzoffensive bezeichnet der Verbraucherverband als enttäuschend und beschämend schließen Segment ID 7307 Versorger müssen bei der Stromabrechnung nachbessern Eine Umfrage hat ergeben dass die Stromrechnungen in Deutschland wenig verbraucherfreundlich sind weiter lesen Umfrage Versorger müssen bei der Stromabrechnung nachbessern 7 Juli 2008 Eine Umfrage hat ergeben dass die Stromrechnungen in Deutschland wenig verbraucherfreundlich sind Die Mehrzahl der 5000 teilnehmenden Verbraucher verstehen ihre Stromrechnung nicht vollständig und haben nur wenig Vertrauen in die korrekte Abrechnung Die Mehrzahl der Kunden wünschen sich mehr Kostentransparenz wodurch sich Chancen für Stromversorger ergeben Die meisten Verbraucher haben die Erfahrung selbst gemacht Die jährliche Stromrechnung ist voller wenig verständlicher Zahlen Insofern überrascht es nicht dass lediglich ein Drittel der Umfrageteilnehmer die eigene Stromrechnung überhaupt vollständig verstehen Knapp zwei Drittel können jedoch die Stromrechnung nur teilweise oder überhaupt nicht nachvollziehen Auch die Glaubwürdigkeit der Abrechnung wird von den Verbrauchern in Frage gestellt Lediglich 40 Prozent der befragten Verbraucher vertrauen ihrer Stromrechnung voll und ganz 41 Prozent sind sich unsicher und 17 Prozent der Befragten fehlt sogar jedes Vertrauen Ein ähnliches Bild spiegelt die Analyse bei der Frage wider ob die Umfrageteilnehmer schon mal eine falsche Stromrechnung erhalten haben Mehr als jeder siebte Verbraucher 16 Prozent beantwortete diese Frage mit ja Lediglich gut die Hälfte 54 Prozent der Befragten ist sich sicher dass es bisher keine Abrechnungsfehler gab Um dem mangelnden Vertrauen ihrer Kunden zu begegnen müssen die Energieversorger neue Wege beschreiten Die Stromrechnung sollte beispielsweise den Vorjahresverbrauch und die Stromherkunft nicht nur als Zahlen sondern auch in grafischer Form darstellen beispielsweise als Balken oder Tortendiagramm um den Kunden mehr Transparenz zu bieten Die Energieversorger reagieren auf diesen Trend und haben zugesichert ab April 2009 verständlichere Stromrechnungen zu präsentieren Dazu wurden vom Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft BDEW und dem Verband kommunaler Unternehmen VKU einheitliche Standards entwickelt die vomWirtschaftsministerium akzeptiert wurde Die Verivox Umfrage zeigt allerdings dass nicht nur ein übersichtlicher Aufbau sondern auch bessere Möglichkeiten der Kostenkontrolle gewünscht werden 87 Prozent der Verbraucher möchten ihren Stromverbrauch jederzeit nachvollziehen können Nur neun Prozent der Verbraucher ist die Kontrolle des Verbrauchs nicht so wichtig 40 Prozent der Umfrageteilnehmer würden es bevorzugen wenn sie den Verbrauch und die laufenden Kosten jederzeit online nachvollziehen könnten Ein gutes Viertel der Befragten wünscht sich eine monatliche Abrechnung Lediglich 31 Prozent sind mit der üblichen Jahresabrechnung zufrieden Die flächendeckende Einführung von Smart Metering intelligente Zähler wäre somit ein Schritt in die richtige Richtung Die meisten Verbraucher wünschen sich nicht nur Verbrauchs sondern auch Kostentransparenz Intelligente Zähler könnten jedoch nicht nur für mehr Transparenz beim Verbraucher sorgen Durch die digitale Echtzeitmessung des Strom Gas und Wasserverbrauchs können Sparmöglichkeiten aufgezeigt und Energie effizienter genutzt werden Auch den Versorgern bringen die neuen Zähler Vorteile da sie den Verbrauch zeitnah feststellen und beispielsweise tageszeitabhängige Preise abrechnen könnten Außerdem würden die Kosten für das manuelle Ablesen der Zählerstände entfallen schließen Segment ID 7278 Studie zu Stromrechnungen Private Stromkunden sind in Deutschland nicht hinreichend über ihren Stromverbrauch und die Zusammenhänge zwischen Verbrauch und eigenem Handeln informiert weiter lesen Für klare Stromrechnungen 31 Januar 2008 Private Stromkunden seien in Deutschland nicht hinreichend über ihren Stromverbrauch und die Zusammenhänge zwischen Verbrauch und eigenem Handeln informiert Die Art und Häufigkeit der Rechnungsstellung durch die Stromversorger helfe wenig das Informationsdefizit zu beheben so das Heidelberger Institut für Energie und Umweltforschung ifeu das in einer Studie den aktuellen Stand bei der Einführung informativer Stromrechnungen untersucht hat Studienergebnisse aus dem Ausland insbesondere aus den skandinavischen Ländern zeigten dass ein regelmäßiges und gut aufbereitetes Feedback zum Stromverbrauch zu Einsparerfolgen von 5 bis 12 führen könne Neben der häufigeren Rechnungsfrequenz seien auch Zusatzinformationen zur Stromverbrauchsentwicklung oder Durchschnittswerte von Haushalten ähnlicher Größe sinnvoll Aufgrund der bisher eingesetzten Zählertechnik stoße eine zeitnahe Einführung von häufigeren Rechnungsstellungen auf technische und ökonomische Hindernisse Eine automatisierte monatliche Ablesung sei mit der bisherigen manuellen Ablesetechnik nicht wirtschaftlich umsetzbar ein Eigeninteresse der Energieversorger im Hinblick auf eine häufigere Rechnungsstellung aus Kostengründen kaum vorhanden Dagegen würden verständlichere Rechnungen schon allein zur Reduzierung von Nachfragen in den Kundencentern generell angestrebt Beim Smart Metering sollten auch Fragen zur Verständlichkeit und Wirksamkeit der Informationsvermittlung an die Endkunden ausreichend berücksichtigt werden so die Studie Hintergrund Die im Mai 2006 in Kraft getretene EU Richtlinie zu Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen schreibt in 13 vor dass die Kunden verständliche Rechnungen erhalten müssen die die Endverbraucher in die Lage versetzen ihren eigenen Verbrauch zu steuern Die Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht wird derzeit von den zuständigen Ministerien vorbereitet Ifeu Studie Stromrechnungen schließen Segment ID 7073 Den Verbrauch im Blick Falsche Zählerstände Die Stunde der Abrechnung naht Zwei Prozent falsche Abrechnungen weiter lesen Den Verbrauch im Blick 05 September 2006 Falsche Zählerstände Die ständige Überwachung von Strom und Gaszählern erlaubt einen Abgleich mit den Durchschnittswerten Bei ungewöhnlich hohem Verbrauch werden der Kunde und der Versorger sofort alarmiert um die Ursachen aufzuspüren Denn viele Kunden wundern sich über Verbräuche die mehrfach über den Vorjahreszahlen liegen Die Ursachen dafür lassen sich oft im Nachhinein nicht mehr aufklären Ein intelligenter Zähler verhindert solche unangenehmen Überraschungen Die Stunde der Abrechnung naht Strom und Gasabrechnungen können in vielen Punkten falsch sein Leider ist dies immer häufiger der Fall so dass es sich empfiehlt immer erst folgende Punkte zu überprüfen Stimmen alle Angaben zum Kunden und zum Lieferanten Stimmen die abgerechneten Zählerstände mit den tatsächlichen Zählerständen überein Wurden alle Werte richtig in die Abrechnung übertragen Arbeitet der Zähler korrekt Bei Gasrechnungen Stimmt die Umrechnung von Kubikmeter in Kilowattstunden Bei Gasrechnungen Stimmt der verwendete Brennwert Wurde der richtige Tarif berechnet Ist der angesetzte Energiepreis berechtigt entspricht er der Billigkeit 9 Wurden im Fall einer Tariferhöhung die Zwischenzählerstände richtig geschätzt Wurden bereits geleistete Abschlagszahlungen korrekt verrechnet Wurden künftige Abschlagszahlungen richtig berechnet Erst wenn alle diese Fragen überzeugend mit Ja beantwortet werden können dann sollte man die Rechnung begleichen Zwei Prozent falsche Abrechnungen Die Versorger sparen am Personal Deshalb gibt es bei Rückfragen oft keine qualifizierte Auskunft Die Abrechnungsprogramme sind meist schlecht und unübersichtlich So kommt es immer wieder zu Bedienungsfehlern und falschen Abrechnungen Versorger räumen intern ein dass etwa zwei Prozent aller Abrechnungen falsch sind Die tatsächliche Quote dürfte jedoch weit höher liegen Allzu viele Verbraucher zahlen deshalb falsche und überhöhte Abrechnungen weil ihnen eine Kontrolle nicht möglich ist oder weil sie sich mit ihren berechtigten Einwänden gegen das Versorgungsunternehmen nicht durchsetzen können schließen Segment ID 11062 Nicht ohne meinen Anwalt Ohne Hilfe durch Anwälte oder Verbraucherschutzorganisationensind Verbraucher der Willkür der Versorger schutzlosausgeliefert Beispiele weiter lesen Es geht meist nicht ohne Anwalt Ohne Hilfe durch Anwälte oder Verbraucherschutzorganisationen sind Verbraucher der Willkür der Versorger schutzlos ausgeliefert 5 Juni 2006 Beispiel 1 Frau B gegen E ON Hanse Frau B ist 65 Jahre alt und wohnt auf einem ehemaligen Bauernhof Zwischen 1998 und 2004 verbrauchte sie jährlich 6 000 bis 7 000 kWh Strom Im Jahr 2005 erhielt sie eine Rechnung über 29 000 kWh Der Zähler wurde darauf hin ausgetauscht Als Frau B sich beschwerte wurde lediglich der neue Zähler überprüft Ein Fehler wurde seitens E ON nicht eingeräumt Frau B schaltete einen Anwalt ein Eine Hochrechnung des aktuellen Verbrauchs führte wieder zu einem Jahresverbrauch von 7 000 kWh Das bereits eingeleitete Inkassoverfahren wurde durch die Intervention des Anwalts unterbrochen Die neue Abrechnung wies sogar ein Guthaben auf Ohne Einschreiten des Anwalts wäre das Inkassoverfahren seitens E ON unerbittlich weitergeführt worden weil der Stromversorger nicht bereit war sich mit der Kundin überhaupt auseinander zu setzen Beispiel 2 Frau S gegen Stadtwerke Kiel Frau S zahlt 2001 ordnungsgemäß 155 DM monatlich an die Stadtwerke Kiel In der Abrechnung von 2003 waren bereits bezahlte Abschlagszahlungen nicht richtig verbucht worden Persönliche Vorsprache und telefonische Bitten verliefen fruchtlos im Sande Frau S beauftragte deshalb einen Anwalt Der Anwalt konnte den Sachverhalt klären und die Stadtwerke ließen die zu Unrecht erhobene Forderung fallen Im Januar 2006 kam überraschend eine neue Mahnung obwohl der Versorger die Abschlagszahlungen kontinuierlich abgebucht hatte Erst nach mehrmaligem Schriftwechsel und einer persönlichen Besprechung wurde die fehlerhafte Forderung fallen gelassen und das Konto auf Null gesetzt Die Beispiele zeigen Die Versorger machen bei der Abrechnung nicht nur vielfach Fehler Sie sind auch oft nicht bereit diese Fehler auf eine einfache Beschwerde des betroffenen Verbrauchers hin zu korrigieren Ohne Hilfe eines Anwalts geht es deshalb vielfach nicht Verbraucher sollten sich nicht einschüchtern lassen und auf korrekten Abrechnungen bestehen Der Bund der Energieverbraucher hilft Betroffenen Er überprüft die Abrechnung für 20 nur Mitglieder Er stellt Kontakt zu einem fachlich versierten Anwalt her schließen Segment ID 5244 Falsche Stromrechnung was tun Abrechnungen für Strom Gas Fernwärme und Heizkosten sind falsch Guter Rat beim Bund der Energieverbraucher weiter lesen Falsche Abrechnung was tun Immer wieder kommt es vor Die Rechnung für Strom Gas oder Fernwärme ist ungewöhnlich hoch Fast jede zweite Heizkostenabrechnung ist falsch Aber auch Strom und Gasrechnungen sind mitunter fehlerhaft Guter Rat ist teuer Nicht beim Bund der Energieverbraucher 13 März 2006 Immer wieder gibt es Fehler in Strom Gas oder Fernwärmeabrechnungen Wenn die Rechnungssumme die Vorjahresrechnung um das Doppelte übersteigt sollten die Alarmglocken läuten und man muss nach den Ursachen suchen Man sollte mindestens einmal monatlich alle Zählerstände notieren Beim Gas kann man diese Zahlen in ein Diagramm eintragen und damit sofort Unstimmigkeiten entdecken vergleiche ED 1 2003 Die folgenden Erklärungen gelten in erster Linie für Stromrechnungen Fall Irrläufer Man bekommt eine Rechnung obwohl man gar kein Kunde ist Dieser Fall kommt leider nicht so selten vor Beispielsweise hat man den Stromversorger gewechselt und bekommt vom alten Versorger irrtümlich noch eine Rechnung Abhilfe Man sollte die Rechnung an den Rechnungssteller mit Kommentar zurücksenden Fall Abrechnungsfehler Die Zählerstände sind korrekt jedoch ist die Abrechnung schlicht falsch Ursache ist ein Fehler im Abrechnungsprogramm des Versorgungsunternehmens oder ein Eingabe oder Bedienungsfehler Man kann dies erkennen indem man die Abrechnung nachrechnet Die Abrechnung muss so einfach und verständlich sein dass dies möglich ist In der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden AVBEltV heißt es in 26 Absatz 1 Vordrucke für Rechnungen und Abschläge müssen verständlich sein Die für die Forderung maßgeblichen Berechnungsfaktoren sind vollständig und in allgemein verständlicher Form auszuweisen Beispiel Die Stadtwerke München stellten Hans Wegner für den Stromverbrauch einer Zwei Zimmer Wohnung laut Rechnung 999 147 Kilowattstunden 500 Mal mehr als im Vorjahr 156 559 16 Euro in Rechnung Damit nicht genug Die Abrechnung kam gleich zweimal an Der Bayerische Rundfunk Fernsehen berichtete in seiner Sendung Ohne Gewähr am 16 12 2003 Hans Wegener bekam für seine Zwei Zimmer Wohnung eine Stromrechnung über 156 599 16 Euro von den Stadtwerken München Leider ist dies kein Einzelfall Abhilfe Jahresrechnung selbst rechnerisch prüfen Oder vom Bund der Energieverbraucher prüfen lassen Werden Fehler oder Unstimmigkeiten entdeckt dann Reklamation beim Versorgungsunternehmen Der Verbraucher braucht offensichtlich unrichtige Rechnungen nicht zu bezahlen AVBEltV 30 Einwände gegen Rechnungen und Abschlagsberechnungen berechtigen zum Zahlungsaufschub oder zu Zahlungsverweigerung nur soweit sich aus den Umständen ergibt dass offensichtliche Fehler vorliegen Fall Falschablesung Die tatsächlichen Zählerstände stimmen nicht überein mit den Zählerständen der Abrechnung Die Zähler wurden selbst oder vom Versorgungsunternehmen falsch abgelesen Zahlen wurden vertauscht falsch eingetragen verwechselt falsch übermittelt oder eingegeben Man kann dies erkennen indem man selbst die Zählerstände abliest und mit den Zählerständen der Abrechnung vergleicht Abhilfe Reklamation beim Versorgungsunternehmen Fall Zählerdefekt Die Zählerstände stimmen die Abrechnung auch der Verbrauch ist dennoch rätselhaft hoch Die in Rechnung gestellte Energie wurde gar nicht verbraucht Der Zähler kann defekt sein zum Beispiel springt das Zählwerk Abhilfe Man kann veranlassen dass der Zähler überprüft wird Stellt sich heraus dass er fehlerfrei ist dann muss die Prüfung der Verbraucher zahlen andernfalls das Versorgungsunternehmen Es ist extrem selten dass sich ein Zähler bei der Prüfung als fehlerhaft herausstellt Übrigens ist die auf dem Zähler angegebene Eichdauer nicht ausschlaggebend dafür ob die Eichfrist abgelaufen ist Die Zähler werden nur stichprobenartig überprüft Wenn sich dabei keine Fehler herausstellen dann gelten auch alle gleichartigen Zähler als nachgeeicht auch ohne eine neue Eichplakete auf dem Zähler Fall Installations oder Gerätedefekt Es wird Strom verbraucht obwohl dem Kunden ein Verbrauch in dieser Höhe nicht bewusst ist Das kann durch ein defektes Gerät verursacht werden Elektroheizung Durchlauferhitzer usw Oder der Nachbar ist versehentlich vom Elektriker an das eigene Netz angeschlossen worden Auch wird berichtet von Kriechströmen durch ein offenes Kabel in der Wand Man kann diesen stillen Verbrauchern auf die Spur kommen indem man alle Geräte abschaltet auch die Heizung und die Kühltruhe und den Verbrauch über einige Stunden beobachtet indem man Zählerstand und Uhrzeit notiert zum Beispiel in der Nachtzeit Wenn man alle Geräte abschaltet dann darf sich auch der Zähler nicht mehr drehen Tut er es dennoch dann stimmt etwas nicht Die notierten Zählerstände und Uhrzeiten lassen erkennen wie viel Strom unbeobachtet verbraucht wird Abhilfe Ein Elektriker kann für Abhilfe sorgen Den verbrauchten Strom muss man leider bezahlen Fall Preisüberhöhung Die Rechnung erscheint zu hoch die Verbräuche und die Abrechnung stimmen aber denn die Preise sind erhöht worden oder sind

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  • energieverbraucher.de | Stromspeicher für unterwegs
    Preisunterschiede So steckt in der Duracell Plus für 1 63 Euro je Stück nur unwesentlich mehr Strom als in der deutlich günstigeren Duracell Basic für 0 88 Euro Bei REWE bekommt man gleich starke Batterien schon für 0 25 Euro Insgesamt haben die Tester drei Lithium und 23 Alkaline Batterien unter die Lupe genommen Von Zink Kohle Batterien raten sie wegen des schlechten Preis Leistungsverhältnis ab Testsieger war die Energizer Ultimate Lithium 2 41 Euro Ansonsten gilt dass auch die preiswerten Batterien für gut 20 Cent je Stück beim Discounter gute Dienste leisten Allerdings sollte man beim Kauf auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten Es sollte mindestens vier Jahre in der Zukunft liegen Lediglich Fotografen sollten gegebenenfalls auf Lithium Batterien zurückgreifen Das kostet zwar je Kamerabild doppelt so viel wie mit Billig Batterien Dafür liefern die leistungsstarken Lithiumbatterien die fünffache Leistung einer Alkaline Batterie und gewährleisten den Betrieb auch bei kalter Witterung wenn Alkaline Batterien versagen Wegen ihrer geringen Selbstentladung sind sie zudem relativ lange haltbar schließen Segment ID 10444 Batterieverschleiß reduzieren Jeder Haushalt hat Geräte die Batterien benötigen weiter lesen Batterieverschleiß reduzieren 14 September 2006 Jeder Haushalt ist vollgestopft mit Geräten die Batterien 1 5 Volt erfordern Eine gute Alternative wären Nickel Metallhydrid NiMh Akkus deren Nennspannung aber nur 1 2 Volt beträgt Das allerdings reicht laut Hersteller für einige mit Batterien betriebene Geräte nicht aus Ausprobieren lohnt sich aber Der Vorteil der Akkus Sie sind 1 000 Mal wieder aufladbar was mit den üblichen Batterien nicht möglich ist Wie die Grafik zeigt bleibt die Spannung der Akkus zudem länger auf einem konstanten Niveau Alkali Mangan Batterien sind zwar nicht für die Wiederaufladung konzipiert Sie lassen sich aber mit einer Konstantspannung von bis zu 1 65 Volt bis zu 25 Mal nachladen sofern die Batterie nicht zu stark entladen wurde Bei spätestens etwa 1 2 Volt Restspannung sollte man mit nachladen beginnen Vorsicht Alkali Mangan Primärzellen können durch Wiederaufladen undicht werden und auslaufen Die alkalische Kalilauge ist ätzend Verletzungen und Beschädigungen von Geräten können die Folge sein Nicht jeder besitzt eine 1 65 Volt Konstantspannungsquelle In diesem Fall kann eines der alten Akkuladegeräte Gleichspannung ohne Ladeelektronik Kennzeichen und typische Angabe 14 Stunden Ladezeit für Akkus benutzt werden Nach fünf Stunden Laden misst man die Spannung der Alkali Batterien bis maximal 1 65 Volt Zellenspannung regenerieren aber keinesfalls höher Auch die handelsüblichen Ladegeräte für RAM Alkali Batterien wiederaufladbare aber recht teure Alkali Batterien sind zum Regenerieren der normalen Alkali Batterien geeignet Conrad Elektronic www conrad de bietet unter anderen diese Geräte an Rayovac Ladegerät PS1 Artikel Nr 613959 62 14 95 Euro schließen Segment ID 5479 Stromspeicher Technologien im Vergleich Schwungradspeicher für Strom sind wieder aktuell weiter lesen Stromspeicher Technologien im Vergleich Das Schwungradprinzip kennt man von der antiken Töpferscheibe oder Kinderautos Die großen Schwungmassen von Turbinen und Generatoren sind aus der Stabilisierung der Stromversorgung heutzutage nicht mehr wegzudenken 14 Juni 2004 Schwungradspeicher für Strom sind derzeit wieder aktuell Die modernen Elektromotoren können Energie einem sehr schnellen Rad zuführen oder diese Energie

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  • energieverbraucher.de | Strombörsen
    ungeeignet Die vier größten Netto Stromverkäufer an der Strombörse kommen oft aus dem Ausland Ausländischen Firmen fehlt die Vertriebsstruktur in Deutschland deshalb treten sie an der Börse als Verkäufer auf Ohne die ausländischen Stromverkäufer gäbe es an der Börse keine Referenzpreise Zwar gibt es an der Börse über 190 zugelassene Marktteilnehmer Tatsächlich dominieren jedoch wenige Firmen das Börsengeschehen RWE tätigte 2006 28 Prozent des gesamten Netto Stromeinkaufs an der Börse Auf Vattenfall entfielen 51 Prozent aller Netto Stromverkäufe Das belegen Auswertungen der Handelsdaten der EEX deren Verlässlichkeit verbürgt sind RWE und die Strombörse sind eng verflochten Der Börsengeschäftsführer und ehemalige Leiter der Marktsteuerung der EEX Oliver Maibaum sowie der derzeitige Leiter der Marktsteuerung Toralf Michaelsen waren nach glaubwürdigen Informationen früher im RWE Bereich tätig und haben dorthin noch beste Kontakte Nach EEX Angaben waren sie niemals RWE Mitarbeiter Der Preis und Gebührenkatalog der Börse gilt zwar für alle Börsenteilnehmer Er begünstigt jedoch traditionell RWE in besonderer Weise RWE zahlt aufgrund verschiedener Regelungen praktisch kaum Gebühren an der EEX Befreiung von Handelsgebühren für Market Maker sowie geminderte Gebühren für die physische Erfüllung von Terminkontrakten am Spotmarkt Die Pensionskassenversorgung der EEX Mitarbeiter läuft seit mehreren Jahren über die zur RWE Gruppe gehördende RWE Rhenas Ein entsprechender Beleg liegt der Redaktion vor Die EEX behauptet dass kein EEX Mitarbeiter in einer RWE Pensionskasse versichert ist Der Stromhandel muss umstrukturiert werden Die aufgeführten Kritikpunkte richten sich nicht gegen die Strombörse als Institution Es wird nicht unterstellt dass die Regeln der Strombörse falsch sind oder nicht eingehalten werden Die Kritik richtet sich vielmehr gegen das gesamte System des Stromhandels das deshalb zu überhöhten Preisen führt weil die vier großen Kraftwerksbetreiber rund 90 Prozent der Erzeugung kontrollieren und gleichzeitig 70 Prozent des Absatzmarkts dominieren weil nur ein geringer Teil des Stroms über die Börse gehandelt wird weil anonyme Börsengeschäfte preistreibende Strategien verbergen und weil die Börsenpreise auch die Preise für den außerbörslichen Handel bestimmen Zudem ist die Strombörse viel zu eng mit der Stromwirtschaft insbesondere RWE verflochten Das verschärfte Kartellrecht GWB 29 bietet den Kartellbehörden zwar zusätzliche Möglichkeiten gegen missbräuchlich überhöhte Preise vorzugehen Im Stromhandel greift dieses Gesetz jedoch kaum Es gilt den Stromhandel durch gesetzliche Vorgaben grundlegend umzugestalten um einen Missbrauch der Marktmacht der Stromkonzerne nachhaltig zu unterbinden Dabei handelt es sich um eine Aufgabe bundesstaatlicher Ordnungspolitik Zu diskutieren sind Offenlegungspflicht der Handelsdaten von Börsenteilnehmern Eindämmung des Stromhandels außerhalb der Börse Verbot von Insidergeschäften Konkrete Vorschläge werden in einem Bericht der Wirtschaftsministerkonferenz entwickelt und diskutiert Die verantwortlichen Politiker und Beamte könnten durch entschiedenes Handeln den Strompreis dauerhaft um zwei bis vier Cent je Kilowattstunde senken Download Bericht EEX Markttransparenz der Wiminkonf 17 Nov 2007 schließen Segment ID 7115 EU Studie Strom Grosshandelspreise um 37 überhöht Eine neue EU Studie zum Funktionieren der Stromgroßhandelsmärkte in der EU bestätigt die Zweifel am angemessenen und wettbewerblich begründeten Strompreisniveau in Deutschland weiter lesen EU Studie Strom Grosshandelspreise um 37 überhöht 27 Juni 2007 Eine neue EU Studie zum Funktionieren der Stromgroßhandelsmärkte in der EU bestätigt nunmehr auch auf der

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  • energieverbraucher.de | Strompreise, Stromsparen und günstige Stromanbieter
    Hautkribbeln bis zum Herzkammerflimmern hängen jedoch von der Stärke der elektromagnetischen Einwirkung ab So genannte elektromagnetische Gefahrbereiche in denen die Grenzwerte überschritten werden und in denen besondere Schutzmaßnahmen gelten sind Ausnahmen Hierzu zählen Punktschweißanlagen in der Automobilfertigung oder Trocknungsanlagen in der Textilindustrie Ob und in welchem Umfang elektromagnetische Felder für den Menschen zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führen und wie wirkungsvoller Schutz aussieht untersuchen die Berufsgenossenschaften schon seit vielen Jahren so Fritz Börner Fachmann für elektromagnetische Felder im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz BIA Sankt Augustin Wir freuen uns dass der Schutz vor elektromagnetischen Einwirkungen nach einer Entscheidung des EU Ministerrats nun auch auf europäischer Ebene verpflichtend werden soll In Deutschland bieten die Berufsgenossenschaften bereits seit 2001 praktische Hilfen für den Arbeitsschutz bei Gefährdungen durch elektromagnetische Felder an Unternehmer wie Arbeitnehmer finden Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen für den sicheren Umgang mit elektromagnetischen Feldern aber auch Informationen über zulässige Werte der elektrischen Feldstärke Gerade weil die Art und Weise in der das Thema seit einiger Zeit in der Öffentlichkeit diskutiert wird oft übertriebene Ängste schürt nehmen wir die Sorgen der Menschen sehr erst Aus unserer Sicht ist es besonders wichtig die bereits vorliegenden Erkenntnisse möglichst vielen zu vermitteln unterstreicht Börner Aus diesem Grund haben wir unser Wissen in einem neuen Report zusammen getragen in dem wir umfassend über das Thema elektromagnetische Felder an Anlagen Maschinen und Geräten informieren Der Bericht erläutert die physikalischen Grundlagen elektromagnetischer Felder beschreibt deren Wirkungen auf den Menschen und verweist auf geltende nationale europäische und internationale Vorschriften und Regeln Unser wichtigstes Ziel ist es klarzustellen wo Gefährdungen beginnen und wie die verschiedenen Grenzwerte zu verstehen sind Außerdem zeigen wir wo und in welchem Umfang typische elektromagnetische Belastungen in der Industrie auftreten und welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden können Der vollständige Bericht als Download heruntergeladen oder als kostenlose Printversion bestellt werden schließen

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Elektrosmog__1104/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Freileitungen vs. Erdkabel
    vortragen Da sich allerdings die Wahl zwischen verschiedenen Freileitungstrassen oft als Wahl zwischen Teufel und Beelzebub erweist stellt sich als weitere Alternative die Verlegung der Leitung unter der Erde Verkabelung Gegen die Verkabelung von 110 kV Leitungen fahren die Stromversorger starke Geschütze auf Hinsichtlich der Versorgungssicherheit sind Ausfälle von Kabeln zwar deutlich weniger wahrscheinlich als bei Freileitungen Eine Reparatur dauert jedoch erheblich länger Neben Aspekten des elektrischen Betriebs wie Kurzschlussfestigkeit usw führen die EVU die höheren Kosten einer Verkabelung ins Feld Sie behaupten dass eine Verkabelung um das fünf bis zehnfache teurer sei als eine Freileitung Spätestens an diesem Punkt knicken örtliche Politiker ein Das könne man den Unternehmen trotz millionenschwerer Gewinne ja nicht zumuten Bleiben einige Politiker renitent helfen schon mal Parteigänger aus Aufsichtsräten und Beiräten des Stromunternehmens etwas nach Zudem dauern solche Verfahren mit allen Abstimmungen Auslegungen Erörterungen usw meist einige Jahre und da fällt es vielen schwer dauerhaft den Widerstand aufrechtzuerhalten Der Druck auf die Bürgerinitiativen geht bis zu persönlichen Diffamierungen durch das EVU Von einigen wenigen die sich nicht einschüchtern lassen soll daher berichtet werden Verkabelung kostet weniger als behauptet wird Der Fall Tuttlingen Friedingen Seit 1988 plant die EVS EnBW eine 15 km lange 110 kV Freileitung mit bis zu 60 m hohen Masten durch das landschaftlich reizvolle obere Donautal 1992 genehmigte das Regierungspräsidium den Bau ohne Prüfung von Bedarf und Umweltverträglichkeit Die Bürgerinitiative Oberes Donautal entdeckte daraufhin dass ein vorhandenes 20 kV Kabel nicht berücksichtigt wurde Nachdem eine Klage der Stadt Tuttlingen nicht gegriffen hatte haben nun über 130 betroffene Bürger Klagen gegen die Enteignung eingereicht Trotz laufender Klagen hat die EVS die Masten schon errichtet Ein Gutachten zeigt dass die Verlegung eines 110 kV Einfachkabels plus 20 kV Kabel technisch möglich ist und nur etwa zweimal teurer ist als die Freileitung Im Remstal Schorndorf soll eine 13 km lange Freileitung mit bis zu 85 m hohen Masten über einen Wald geführt werden Bei Bad Urach soll eine Freileitung mit 70 m hohen Masten über lange Strecken die landschaftlich reizvolle Schwäbische Alb überspannen obwohl eine weitaus kürzere Kabeltrasse nur wenig teurer wäre Der Fall Altenstadt Büdingen Dreißig Kilometer nordöstlich von Frankfurt plant die PreussenElektraAG eine 8 km lange 110 kV Freileitung direkt an einem Naturschutz und Auengebiet Entgegen der Behauptung 6 7 mal höherer Kosten ist tatsächlich die Kabelvariante 24 Mio DM nur etwa doppelt so teuer wie die Freileitung 12 Mio DM Nimmt man die Schäden an Natur und Landschaft hinzu liegen diese bei der Freileitung bis zu 100 Mio DM höher Keine Panik Die zulässigen Grenzwerte werden bei weitem nicht erreicht Entgegen gesetzlicher Vorschriften wurden Umweltbelange im Raumordnungsverfahren ignoriert Das Regierungspräsidium genehmigte die Freileitung Nun stehen Klagen Betroffener an Hauptgegenargument des Bundes für Umwelt und Naturschutz BUND war ein Stromsparprogramm Hierdurch soll gezielt der Spitzenbedarf 17 20 Uhr gesenkt werden Mit tausenden von Stromsparlampen mit der Abschaltung überflüssigen stand by Verbrauchs sparsamen Haushaltsgeräten dem Herunterstellen von Heizungspumpen und Spitzenlastabwurf beim Gewerbe könnte die Spitzenlast im Netz von 20 MW auf 14 MW

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/site__393/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Grüner Strom
    Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde dürfen nur EVU führen Das HKNR verhindert so die bisher verbreitete Form des Umetikettierens von Strom mittels Kauf und selbstständiger Entwertung von Herkunftsnachweisen durch Stromverbraucher zur Verbesserung der eigenen Klimabilanz Was ist ein Herkunftsnachweis Der Herkunftsnachweis ist ein elektronisches Dokument und funktioniert wie eine Geburtsurkunde Er bescheinigt wie und wo Strom aus erneuerbaren Energien produziert wurde Er muss genau und fälschungssicher sein Er informiert über die Energiequelle deren Standort und Alter und ob die Erzeugung gefördert wurde zum Beispiel über das EEG und die Strommenge Er enthält auch eine eindeutige Kennnummer Der Nachweis verfällt nach zwölf Monaten Jedes EU Land muss ein solches System von Herkunftsnachweisen aufbauen Die Nachweise werden länderübergreifend anerkannt sofern sie den Vorgaben der EU Richtlinie entsprechen Jeder Hersteller von Ökostrom kann sich Herkunftsnachweise vom Umweltbundesamt ausstellen lassen Und er kann ihn dann an einen Stromversorger verkaufen wie eine Semmel Wozu wird der Herkunftsnachweis verwendet Wenn ein Stromversorger Ökostrom an Endkunden verkauft dann muss er dafür eine entsprechende Menge an Herkunftsnachweisen entwerten ähnlich wie eine Fahrkarte Dadurch sorgt der Herkunftsnachweis dafür dass jede Kilowattstunde Ökostrom nur einmal und nur in einem Land verkauft werden kann Zwei Arten Ökostrom Grundsätzlich gibt es zwei Arten von erneuerbarem Strom Solcher den alle Stromkunden über die EEG Umlage finanzieren und solcher der ohne diese Förderung produziert wird Ersterer wird auf der Stromrechnung mit dem entsprechenden Hinweis auf das Erneuerbare Energien Gesetz EEG ausgewiesen Dafür ist der bundesweite Anteil von EEG Strom an der Gesamtstromerzeugung ausschlaggebend Er lag 2012 bei etwa 20 Prozent Diesen EEG Strom finanzieren alle Verbraucherinnen und Verbraucher über die EEG Umlage unabhängig vom gewählten Tarif Der EEG Anteil ist bei jedem Stromkunden gleich groß Hierfür verwendet der Stromversorger keine Herkunftsnachweise Verkauft Ihnen Ihr Energieversorger darüber hinaus Strom aus erneuerbaren Energien also nicht EEG Strom darf er dies nur wenn er für die entsprechende Menge an Strom Herkunftsnachweise beim Herkunftsnachweisregister des UBA entwertet hat Ab wann gilt das System Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Verwendung von Herkunftsnachweisen sind im 42 EnWG geregelt Dieser besagt dass der Stromlieferant beispielsweise das örtliche Stadtwerk seinen Kundinnen und Kunden den Mix der Energieträger des gelieferten Stroms bspw Kohle Gas oder erneuerbare Energien ausweisen muss dies ist die sog Stromkennzeichnung Gehören zu dem Strommix des Stromlieferanten auch direkt vermarktete erneuerbare Energien also kein EEG Strom so muss das Elektrizitätsversorgungsunternehmen Herkunftsnachweise verwenden und beim Umweltbundesamt entwerten Spätestens ab dem 1 November eines Jahres hat der Stromlieferant seinen Kundinnen und Kunden jeweils die Werte des vorangegangenen Kalenderjahres anzugeben Die Verpflichtung zur Nutzung der Herkunftsnachweise gilt gem 66 Absatz 9 EEG 118 Absatz 5 EnWG ab dem Tag an dem das Herkunftsnachweisregister HKNR des Umweltbundesamtes seinen Betrieb aufnimmt Weil das Register am 1 Januar 2013 startete wirkt sich das Register erst auf Herkunftsnachweise ab November 2014 aus Verhindern Herkunftsnachweise Greenwashing Herkunftsnachweise und ihre Nutzungsmöglichkeit können nicht verhindern dass Elektrizitätsversorger behaupten Ökostrom an ihre Kunden zu liefern obwohl sie lediglich Strom aus Atomkraft oder Kohlekraftwerken liefern und diesen mit Hilfe von zusätzlich eingekauften Herkunftsnachweisen als Grünstrom deklarieren Allerdings können Sie auch in diesem Fall sicher sein dass in gleicher Menge Grünstrom hergestellt und von niemandem sonst verbraucht wurde Das Umweltbundesamt bietet deshalb mit der so genannten optionalen Kopplung die Nachweismöglichkeit dass der Elektrizitätsversorger tatsächlich nachweislich Strom aus erneuerbaren Energien eingekauft und geliefert hat Verbraucherinnen und Verbraucher die Wert darauf legen dass ihr Elektrizitätsversorger tatsächlich Strom aus erneuerbaren Energien einkauft sollten diesen gezielt nach dieser Möglichkeit fragen Eine andere Form von Greenwashing nämlich die rein rechnerische Verbesserung der Klimabilanz von Unternehmen oder Kommunen durch selbständige Entwertung von preiswert gekauften Herkunftsnachweisen dieser Endverbraucher ist mit dem neuen Herkunftsnachweisregister beim Umweltbundesamt dagegen ausgeschlossen Nur Elektrizitätsversorgungs unternehmen die Strom an Letztverbraucher liefern dürfen Herkunftsnachweise für ihre Stromkennzeichnung verwenden Wie kommt der Ökostrom in die Steckdose Herkunftsnachweise besagen nicht dass der Strom den Sie physikalisch gesehen verbrauchen tatsächlich in einer Erneuerbare Energien Anlage produziert wurde Es liegt in der physikalischen Eigenschaft von Strom immer den kürzesten Weg zu nehmen Der Gegenwert des Herkunftsnachweises eine Megawattstunde Strom aus erneuerbaren Energien wurde erzeugt und fließt in den allgemeinen Stromsee Bilanziell wird Ihnen dieser zugewiesen Schnellere Energiewende durch Herkunftsnachweis Der Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung basiert derzeit auf der Vergütung von Ökostrom durch die Gemeinschaft aller Stromkunden über das EEG Der Herkunftsnachweis und der Ökostrombezug beschleunigt diesen Ausbau derzeit nicht Erst wenn künftig die Nachfrage nach Herkunftsnachweisen steigt und diese knapp und teuer würden entstände ein zusätzlicher Anreiz für den Bau neuer Anlagen Ob und wann dies geschieht ist derzeit nicht absehbar Ökostromlabel und Herkunftsnachweis Die vielen unterschiedlichen Ökostromlabel haben zunächst mit dem Herkunftsnachweis nichts zu tun Ob sich die Ökostromlabel auch nach Einführung des Herkunftsnachweises behaupten können bleibt abzuwarten Denn die wichtigste Information eines Ökostromlabels wird künftig konsistent und zuverlässig vom Herkunftsnachweis geliefert Was ändert sich für mich als Stromkunde durch Herkunftsnachweise Mit den Herkunftsnachweisen können Sie sich sicher sein Die Strommenge aus erneuerbaren Energien die Ihnen Ihr Energieversorger als Ökostrom liefert wurde tatsächlich erzeugt und Ihnen und niemandem anderem verkauft Bisher ließ sich nicht sicher ausschließen dass der Stromerzeuger durch verschiedene Zertifikate dieselbe Menge Ökostrom mehrfach vermarktet hat bzw dieselbe Menge an Ökostrom in verschiedene Bilanzen eingeflossen ist Weiteres UBA FAQs Fragen zum Herkunftsnachweisregister HKNR schließen Segment ID 13233 Neuer Herkunftsnachweis für Ökostrom Bislang war die Zertifizierung von Ökostrom freiwillig es gab unterschiedliche Zertifikatsysteme weiter lesen Neuer Herkunftsnachweis für Ökostrom 17 Dezember 2012 Bislang war die Zertifizierung von Ökostrom freiwillig es gab unterschiedliche Zertifikatsysteme wie z B das Renewable Energy Certificate System RECS Kontrolliert wurde das bisherige System vom Öko Institut in Freiburg Ab 2013 gilt für den Handel mit Ökostrom verpflichtend das European Energy Certificate System EECS Das zugrunde liegende Herkunftsnachweisregister HKNR basiert auf dem RECS System Das HKNR soll der einzige Maßstab für den Verkauf von grünem Strom sein und wird ab 2013 zentral über das Umweltbundesamt verwaltet Der genaue Starttermin wird noch veröffentlicht schließen Segment ID 13188 Test zum Ökostrom Nur vier Gute weiter lesen Test zum Ökostrom 30 Januar 2012 Die Stiftung Warentest analysierte Ökostromtarife

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