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  • energieverbraucher.de | Downloads zum Thema Renovieren
    Hessische Energiesparinformaitonen das unten zum Download steht Aus dem Inhalt Energieeinsparung durch Fenstererneuerung Rahmenmaterial mitentscheidend für die Energieeinsparung Sanierung vorhandener Fenster Die Fensterarten Wärmeschutz in den Nachtstunden Lüftung bei fugendichten Fenstern Außentüren ENERGIEEINSPARUNG AN FENSTERN UND AUßENTÜREN 1 12 MB April 2009 schließen Segment ID 2877 Energiesparinformation Wärmedämmung von Außenwänden mit der hinterlüfteten Fassade Wissenswertes über die Außendämmung bei Alt und Neubauten bietet die Broschüre weiter lesen Energiesparinformation Wärmedämmung von Außenwänden mit der hinterlüfteten Fassade Wissenswertes über die Außendämmung bei Alt und Neubauten bietet die Broschüre Energiesparinformation Wärmedämmung von Außenwänden mit der hinterlüfteten Fassade aus der Reihe Hessische Energiesparinformationen die unten zum Download steht Aus dem Inhalt Die hinterlüftete Vorhangfassade Konstruktionen Außenwandinstandsetzung der richtige Zeitpunkt Investitionskosten Die richtige Dämmstoffstärke Wissenswert Die Funktion der Belüftung Ausführungshinweise Fördermöglichkeiten WÄRMEDÄMMUNG VON AUßENWÄNDEN MIT DER HINTERLÜFTETEN VORHANGFASSADE 2 1 MB April 2009 schließen Segment ID 2891 Energiesparinformation Wärmedämmung von Außenwänden mit dem Wärmedämm Verbundsystem In der Broschüre weiter lesen Energiesparinformation Wärmedämmung von Außenwänden mit dem Wärmedämm Verbundsystem In der Broschüre Energiesparinformation Wärmedämmung von Außenwänden mit dem Wärmedämm Verbundsystem aus der Reihe Hessische Energiesparinformationen erfahren Sie Wissenswertes über die Außenwanddämmung bei Alt und Neubauten Thermohaut Die Broschüre steht unten zum Download Aus dem Inhalt Wärmeschutz der Außenwände verbessern Das Wärmeschutzverbundsystem Thermohaut Dämmverfahren für Altbauten und für Neubauten Anforderungen für den Brandschutz Wärmebrücken vermeiden Bessere Ausnutzung der Wand als Wärmespeicher Atmende Außenwände vs Dichte Außenwand Wohnbehaglichkeit Wohngesundheit Umweltschutz Lebensdauer Kosten Wirtschaftlichkeit Genehmigungspflicht und Denkmalschutz Fördermittel WÄRMEDÄMMUNG VON AUßENWÄNDEN MIT DEM WÄRMEDÄMMVERBUNDSYSTEM 1 4 MB April 2009 schließen Segment ID 2892 Energiesparinformation Wärmebrücken In der Broschüre weiter lesen Energiesparinformation Wärmebrücken In der Broschüre Energiesparinformation Wärmebrücken aus der Reihe Hessische Energiesparinformationen erfahren Sie alles über Ursachen und Auswirkungen Hinweise zur Vermeidung und Verringerung von Wärmebrücken Die Broschüre steht unten zum Download Aus dem Inhalt Warum Wärmebrücken vermeiden Wodurch entstehen Wärmebrücken Typische Wärmebrücken Reduzierung von Wärmebrücken beim Neubau Grundsätzliches zur Verringerung von Wärmebrücken ENERGIESPARINFORMATIONEN WÄRMEBRÜCKEN 1 25 MB März 2009 schließen Segment ID 2893 Energiesparinformation Wärmedämmung von geneigten Dächern Wärmeverluste durch Dächer erkennt man im Winter durch rasch schmelzenden Schnee Bleibt der Schnee länger liegen hängt dies jedoch nicht immer mit einer guten Dämmung zusammen sondern oftmals nur mit einem unbeheizten Dachraum weiter lesen Energiesparinformation Wärmedämmung von geneigten Dächern Wärmeverluste durch Dächer erkennt man im Winter durch rasch schmelzenden Schnee Bleibt der Schnee länger liegen hängt dies jedoch nicht immer mit einer guten Dämmung zusammen sondern oftmals nur mit einem unbeheizten Dachraum Wissenswertes über den Wärmeschutz im Dach erfahren Sie in der Broschüre Energiesparinformation Wärmedämmung von geneigten Dächern aus der Reihe Hessische Energiesparinformationen die unten zum Download steht Verantwortlich für hohe Wärmeverluste durch das Dach sind zwei häufig anzutreffende Mängel Eine zu dünne und häufig auch nicht sorgfältig ausgeführte Dämmung bei Alt wie bei Neubauten Versäumte oder mangelhafte Ausführung von Dämmmaßnahmen WÄRMEDÄMMUNG VON GENEIGTEN DÄCHERN 1 5 MB April 2009 schließen Segment ID 2894 Energiesparinformation Wärmedämmung von Außenwänden mit der Innendämmung Wissenswertes über die Außendämmung bei Alt und Neubauten erfahren Sie aus der Broschüre weiter lesen Energiesparinformation Wärmedämmung von

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Downloads__1288/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Tipps zum Renovieren vom Experten
    Sie Erfahrungen damit Antwort von Johannes Zink Werbeaussagen für Farbanstriche die weitreichende Energieeinsparung und Schimmelvermeidung erreichen sollen sind seit einigen Jahren bekannt Es klingt verlockend wenn man mit einem Handstreich wesentliche Gebäudeprobleme ungeschehen machen kann Bewährt hat sich zur Verminderung der Heizwärmeverluste baulicher Wärmeschutz mit dem sich je nach Ausgangssituation alter Häuser ohne weiteres 50 einsparen lassen Nachträglicher Wärmeschutz lohnt sich besonders bei ohnehin erforderlicher Sanierung von Dach oder Fassadenflächen Zusätzliche Effekte sind infolge der Wärmerückhaltung wärmere Bauteile mit erhöhter Wohnbehaglichkeit geringeren Energiekosten und damit gesünderes Raumklima Weil an wärmeren Wänden die Luftfeuchtigkeit in der Regel nicht mehr kondensieren kann erreicht man auch eine dauerhafte Schimmelvermeidung Alles in allem eine Wertsteigerung des Gebäudes auch bei Vermietung und Verkauf Dies mit einem Fassadenanstrich zu erreichen wurde bisher nicht belegt In Gesprächen mit dem Autor konnten solche Firmen keine nachvollziehbar erfolgreichen Fälle schildern oder gar schriftlich dokumentieren Gewisse Effekte sind vermutlich vorhanden gerade im Vergleich mit schlechten rissigen Altanstrichen oder wenn die Farbe auf schlechte Bauteile wie dünne Türen oder Blechcontainer aufgebracht wird Über die Schimmel vermeidende Wirkung sind mir ebenso wenig Belege bekannt Sie erreichen auf jeden Fall einen größeren Effekt wenn Sie auch nur innen eine dünne Dämmung aufbringen oder sich allein an die bekannten Wohnempfehlungen halten ausreichend heizen und lüften D h kurz zusammengefasst Abfuhr großer Feuchtebelastungen Bad Küche direkt nach draußen ausreichendes Temperieren betroffener Räume und wiederholte tägliche Lüftung Damit ist gemeint Öffnen der Fensterflügel Stoßlüftung 3 8 Mal täglich je nach Wohnungsbelegung und Feuchteproduktion Personenzahl Wäsche Baden Pflanzenbestand u a m für 5 15 Minuten je nach Außentemperatur z B bei Frost nur ganz kurz Das alles ist kostenlos und die Wirkung besser belegt als bei einem Anstrich der Wand der nicht etwa zugleich falsche Gewohnheiten der Bewohner ändert Zusätzlicher Wärmeschutz verursacht grundsätzlich keine Feuchteschäden Die Ursache

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Tipps__1062/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Schimmel
    Schimmelprobleme zu vermeiden Darüber hinaus gibt es bestimmte Risikofaktoren für Schimmelpilzbefall Dazu zählen häufiges Baden oder Duschen sowie Wäschetrocknen in der Wohnung Viele Personen auf engem Raum begünstigen ebenso das Schimmelpilzwachstum Wer zum Fensteröffnen zunächst das Fensterbrett von Pflanzen freiräumen muss hat ebenfalls ein höheres Risiko für Schimmelpilzbefall Eine Untersuchung zeigte dass die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur großen Einfluss auf das Wachstum von Schimmelpilzen haben In befallenen Räumen lag die Luftfeuchtigkeit durchschnittlich bei 51 Prozent und die Wandtemperatur der befallenen Wände bei 15 Grad während die Luftfeuchtigkeit in Vergleichswohnungen durchschnittlich 47 Prozent betrug und die Wände 17 Grad warm waren In den mit Schimmelpilz befallenen Zimmern lag die Anzahl der Sporen um 1 800 über den von gesunden Vergleichswohnungen Eine Frage der Dämmung Feuchte Stellen im Putz oder Mauerwerk treten häufig dort auf wo falsch gedämmt wurde etwa bei undichten Dampfsperrfolien Schränke die zu nah an den Außenwänden stehen sind ebenfalls ein Risikofaktor denn dann kann die Luft dahinter nicht ausreichend zirkulieren Die entsprechende Wand kühlt stärker ab Feuchtigkeit schlägt sich nieder und bietet Schimmelpilzen einen idealen Nährboden Experten empfehlen daher Schränke im Abstand von mindestens fünf Zentimetern zur Außenwand aufzustellen Besonders kritisch sind die Ecken von Räumen die zwei oder gar drei Außenwände haben Doch auch andere Eigenheiten des Gebäudes können zu kalten Stellen an der Außenwand führen die sogenannten Wärmebrücken Das sind zum Beispiel ungedämmte Träger eines Außenbalkons oder Schäden im Außenputz Pilzgutachten aus dem Labor Viele Schimmelpilze kann man mit bloßem Auge erkennen Oft gedeihen Pilze aber an verborgenen Orten etwa hinter Möbeln Wer wissen möchte wie es um den Pilzbefall in seiner Wohnung steht kann die Zahl der Pilzsporen in der Innenluft bestimmen lassen indem man die Luft über einen Filter ansaugt Der Filter wird in einem Labor auf einem Nährboden ausgewertet Zeitgleich sollte man immer auch in der Außenluft eine Probe entnehmen Denn nur die Differenz zwischen Innenraum und Außenluftbelastung gibt einen Hinweis auf einen Pilzbefall im Innenraum Zudem sind mehrere Messungen notwendig Auch der Hausstaub im Staubsauger kann auf Pilzsporen untersucht werden Die Stiftung Warentest bietet einen sogenannten Abklatschtest für 47 Euro an Dazu berührt man mit einem speziellen Nährmedium mögliche Schimmelflecken und sendet die Petrischale ein Es gibt noch eine Reihe weiterer Nachweisverfahren deren Nutzen allerdings teilweise fraglich ist Es muss sichergestellt werden dass die Probe auf dem Weg ins Labor nicht verunreinigt wird und während des Transports kein Schimmelpilzwachstum stattfindet das die Ergebnisse verfälscht Für eine genaue Analyse ist es zudem wichtig zu wissen welche Pilze in der Wohnung wachsen Doch solche Analysen kosten stets mehr Geld Darüber hinaus zeigt die Praxis dass auch Labore die Pilze nicht immer korrekt bestimmen Meist dominieren die Arten Aspergillus Penicillium und Cladosporium Dem Schimmel auf der Spur Ein einfaches Hygrometer das für wenige Euro im Baumarkt erhältlich ist zum Beispiel das digitale Thermo Hygrometer Comfort Control von TFA etwa 25 Euro erlaubt eine eigene Kontrolle der Raumfeuchte Die relative Luftfeuchtigkeit sollte unter 65 Prozent bleiben Es gibt auch günstige Geräte für das Messen von Oberflächentemperaturen und Oberflächenfeuchte Mit einem Thermometer kann man kalten Stellen Wärmebrücken an der Wand auf die Spur kommen Wer bereits sichtbare Schimmelflecken hat sollte sich vor der Beseitigung über die Ursachen Klarheit verschaffen sonst kehrt der Schimmel schnell zurück Bei kleinerem Befall kann man die befallenen Materialien selbst vollständig entfernen Bei oberflächlichem Schimmelbefall können die befallenen Wände mit Ethylalkohol gereinigt werden Brand und Explosionsgefahr Meist kann man glatte Oberflächen abwischen Möbel feucht reinigen oder bei stärkerem Befall entsorgen Haben sich die Pilze jedoch stärker ausgebreitet sollte eine darauf spezialisierte Firma die Beseitigung übernehmen Wann müssen Mieter zahlen Bei Feuchte und Schimmel gibt es meist Streit zwischen Mieter und Vermieter Der Vermieter behauptet durch eine höhere Raumtemperatur und besseres Lüften ließe sich ein Schaden vermeiden Der Mieter ist dagegen der Ansicht die Wohnung dürfe bei üblichem Gebrauch keine Feuchte und Schimmelschäden aufweisen Beide Auffassungen sind richtig Ein Gutachten eines Sachverständigen kostet zwischen einigen Hundert und einigen Tausend Euro Einfacher und billiger ist eine gütliche Einigung Die schon vorhandene Rechtsprechung weist dafür einen Weg Das Risiko im Blick mit der Anti Schimmel Box Mitglieder können es kostenlos ausleihen Scantemp 380 Infrarotthermometer digitales Thermo Hygrometer Comfort Control Humidcheck Mini Materialfeuchte Messgerät Mit freundlicher Unterstützung der Firma TFA Dostmann Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilze sind Mängel der Mietsache Der Vermieter muss unverzüglich am besten schriftlich informiert werden Der Vermieter muss sich um den Mangel kümmern Bis zur Beseitigung kann der Mieter sogar die Miete kürzen Der Vermieter reagiert meist mit dem Hinweis der Mieter habe durch falschen Lüften und Heizen den Schaden verursacht Dringt jedoch nachweislich Feuchtigkeit von außen in die Wohnung ein etwa durch einen Rohrbruch oder ein defektes Dach so liegt eindeutig ein Wohnungsmangel vor Viel häufiger stammt die hohe Luftfeuchtigkeit jedoch tatsächlich von innen In dem Fall muss der Vermieter beweisen dass kein Baumangel vorliegt Andersherum muss der Mieter nachweisen wie lange und wie häufig er die Wohnung lüftet und heizt und wie die Wohnung möbliert ist Das Kippen der Fenster ist als Lüftung nicht ausreichend da dabei aus physikalischen Gründen kaum ein Luftaustausch stattfindet Dreimal täglich zehn Minuten kräftig Durchlüften ist dagegen ausreichend Zudem gilt dass der Mieter Mängel in der Isolierung nicht durch übermäßiges Heizen ausgleichen muss Er darf seine Wohnung nach seinen Bedürfnissen einrichten und Möbel auch mit geringem Abstand zur Wand aufstellen Weitere Hilfe Energieberatung bei den Verbraucherzentralen Deutscher Mieterbund Gesundheitsamt Weitere Informationen Schimmelpilz Leitfaden des Umweltbundesamts Dissertation Schimmelpilz von Sabine Fleischmann Landesgesundheitsamt Baden Württemberg Schimmelpilz in Innenräumen Trifft den Mieter keine Schuld kann er bei Schimmelpilzbefall die Miete mindern im Extremfall bis 100 Prozent Wenn die Ursache eindeutig feststellbar ist kann der Mieter nach erfolgloser Mahnung selbst Handwerker beauftragen und vom Vermieter einen Ersatz der Kosten verlangen Bei Erstbezug ist die Rechtslage allerdings bisher umstritten In jedem Fall gilt Hat der Mieter den Schimmelbefall zu verantworten dann muss er ihn auch beseitigen Fogging Nicht jeder dunkle Fleck an Wänden und in Ecken ist gleich ein Zeichen für Schimmelpilzbefall Es gibt auch harmlose Staubablagerungen die man als Schwarzstaub oder magic

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Schimmel__628/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Dachdämmung
    Wärmeverluste durch das Dach sind zwei häufig anzutreffende Mängel Dämmung auf dem Dachboden Aus Energiegerechtes Bauen und Modernisieren Problem Nr 1 Eine zu dünne und häufig auch nicht sorgfältig ausgeführte Dämmung bei Alt wie bei Neubauten Problem Nr 2 Eine undichte innere Dachverkleidung Fugen und Ritzen verursachen kalte Zugluft und Feuchteschäden im Dach Sommerliche Überhitzung und im Winter unbehaglich kalte Dachwohnungen sind die extrem spürbaren Auswirkungen einer unzureichenden Wärmedämmung im Dach Bei älteren Gebäuden kennzeichnen schlackengefüllte Holzbalkendecken Leichtbauplatten oder Bimssteine in Dachschrägen den heute unzureichenden Wärmeschutz Nach den Ölpreiskrisen wurde zwar häufiger gedämmt die Schichtdicken blieben aber meist unter 10 cm Dachgauben sind mit 10 12 cm dünnen Wänden zwar gegen Regen aber kaum gegen Heizwärmeverluste geschützt Dachdämmung nicht versäumen Dachneueindeckungen im Gebäudebestand werden oft ohne gleichzeitige Dämmung ausgeführt obwohl zu diesem Zeitpunkt für den Dämmstoff nur geringe Zusatzkosten anfallen würden Wird gedämmt ist das allein noch keine Garantie für einen guten Wärmeschutz Denn ein großes Problem stellen mangelhafte mit Fehlstellen ausgeführte Dämmmaßnahmen dar Lösungen für eine bessere Wärmedämmung im Dach In den wenigsten Fällen besteht die zu dämmende Fläche nur aus der Dachschräge Auch Abseiten Spitzboden Gauben Dachbodenflächen und Innenwände zu kalten Dachräumen oder Treppenhäusern gehören dazu Dämmung der Dachbodenfläche Nichtausbaubare Dachräume werden am einfachsten und günstigsten auf der Bodenfläche gedämmt Der kalte Dachraum wird damit vom beheizten Gebäudeteil getrennt Dies ist mit wenig Materialaufwand verbunden Dafür lohnt sich z B das Ausräumen von Lagergut Soll die Dämmung begehbar sein kann dies durch einzelne Bohlenstege oder Spanplatten z B V 100 E 1 erreicht werden Verbundplatten aus Spanplatte und Mineralfaser oder Hartschaum sind bis zu 14 cm Dämmstärke erhältlich für zu empfehlende dickere Dämmschichten sollte besser zweilagig gearbeitet werden Einblasdämmverfahren für Dachböden Für nicht begehbare Dachböden oder sehr unebene Flächen mit vielen Durchdringungen bietet sich das Einblasdämmverfahren an Mineralwolle Zelluloseflocken oder Perlite werden eingeblasen und bilden eine homogene überall gut anliegende Dämmschicht Es ist auch für die Dämmung der Zwischenräume von Holzbalkendecken geeignet Selbstverständlich können diese Dämmstoffe auch einfach aufgeschüttet werden Von 500 auf rund 50 m3 Erdgas pro Jahr konnten die Wärmeverluste in einem Fall durch eine Dachdecke 80 m2 reduziert werden Die 20 cm starke Dämmung war mit dem Einblasverfahren in drei Stunden ausgeführt Die Kosten rund 3 400 3 700 DM Thermodach System auf den Sparren luftdicht und einfach zu montieren Die Ziegel liegen direkt auf der Dämmung Foto THERMODACH Dachtechnik GmbH Dämmung zwischen den Sparren Die Dämmung zwischen den Sparren ist das am häufigsten ausgeführte Dachdämmverfahren Es wird oft für den nachträglichen Dachausbau gewählt Bei der Entscheidung für dieses Verfahren ist zu bedenken Die Dämmstärke ist durch die Sparrenhöhe begrenzt Die Sparren bilden Wärmebrücken 15 20 der Dachfläche die den Wärmeschutz bis zu 30 verschlechtern Ist die Dachhaut regensicher werden Dämmplatten Matten oder Keile zwischen die Sparren geklemmt und raumseitig mit einer Dampfsperre versehen Das Dämmmaterial muß überall dicht anschließen Bei geringen Sparrenhöhen ist die Dämmschichtdicke oft zu gering Hier hilft eine innenseitige Aufdoppelung des Sparrens mit Bohlen oder Latten oder eine zusätzliche durchgehende Dämmplattenschicht

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Dachdaemmung__272/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Wärmedämmung
    Analysen zur Gebäudeeffizienz in Deutschland Nach dem Report sind 65 der Fassaden und 35 der Dächer älterer Gebäude ungedämmt 55 der Heizungsanlagen wurden vor 1997 installiert Die neue Ausgabe des Berichts erfasst neben den 18 6 Mio Wohngebäuden erstmals auch die 3 Mio Nichtwohngebäude in Neubau und Bestand Deren Anteil am bundesweiten Gebäudeenergieverbrauch ist mit 36 etwa halb so groß wie der von Wohngebäuden mit 64 Der dena Report ist digital oder gedruckt für 75 bzw 100 Euro unter http shop dena de bestellbar schließen Segment ID 15670 Nachhaltig verputzt weniger Heizkosten Die Fassade eines Hauses muss vielfältigen Belastungen standhalten weiter lesen Nachhaltig verputzt weniger Heizkosten 12 Juli 2014 Die Fassade eines Hauses muss vielfältigen Belastungen standhalten Regen Wind Hitze oder Kälte UV Strahlung und Umweltverschmutzung Sie bekommt Risse verschmutzt und wird porös Fraunhofer UMSICHT hat Funktionsbeschichtungen und Dämmputze auf ihre Beschichtungsqualität getestet Speziell Regen und Betauung sorgten dafür dass es zur Ausbildung eines Wasserfilms auf der Oberfläche der äußeren Beschichtung kommt Über längere Dauer kann so Wasser in die Beschichtung und das Mauerwerk eindringen Die Folge Außenwände trocken nicht komplett ab die Dämmfähigkeit lässt nach und die Heizkosten steigen Ein Jahr lang untersuchten die Forscher die Wasseraufnahme und den Feuchtetransport in Beschichtungen die sogenannte Wasserdampfpermeation sowie ihre Fähigkeit zur Wärmedämmung Fünf gängige Funktionsbeschichtungen und Putze wurden für die Analyse der Beschichtungen anonymisiert und entsprechend der Herstellerangaben verarbeitet Für die Bestimmung der Durchlässigkeitsrate für Wasser wurden die Muster auf Kalksandstein und für die Wasserdampfdurchlässigkeit auf Glasfritten aufgetragen Neuartige Systeme seien recyclingfähig nicht entzündbar und rentieren sich aufgrund ihrer guten Wärmedämmung so UMSICHT Gegenüber althergebrachten Dämmmaterialien wie Styropor Glaswolle oder Holzfaserdämmplatten bestehen sie aus natürlichen und rein mineralischen Materialien wodurch sie nicht entflammbar sind Sie zeichneten sich durch eine geringe Wärmeleitfähigkeit aus wodurch auch bei geringen Auftragsstärken eine hohe Wärmedämmung ermöglicht werde was wiederum weniger Heizkosten für den Verbraucher bedeute so UMSICHT schließen Segment ID 14976 Die IWU Studie 80 Prozent Einsparung Aber wie weiter lesen 80 Prozent Einsparung Aber wie 17 Juni 2013 Das Institut für Wohnen und Umwelt hat für die Bundesregierung errechnet wie die 80 Prozent Verminderung des Energieverbrauchs im Gebäudesektor bis zum Jahr 2050 bewerkstelligt werden können Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele des Energiekonzepts im Gebäudebereich Zielerreichungsszenario Die Studie kommt zu dem Schluss dass gemäß den Ansätzen des Energiekonzepts ein klimaneutrales Gebäude nur 27 kWh Primärenergie je qm Nutzfläche verbrauchen darf Ab 2020 dürfen nur noch klimaneutrale Gebäude errichtet werden Das entspricht knapp dem Verbrauchsniveau des von der KfW geförderten Effizienzhaus 40 verbraucht nur 40 Prozent des von der EnEV 2009 geforderten Wertes Im Neubau werden derzeit Häuser mit 57 kWh qm errichtet Dieser Wert muss also künftig auf die Hälfte abgesenkt werden Um die für 2020 gesteckten Reduktionsziele 40 Prozent Verminderung der CO 2 Emissionen gebenüber 1990 zu erreichen müsste zudem die Sanierungsrate verdreifacht werden Auch müssen Heizkessel größtenteils durch Kraft Wärme Kopplungsanlagen und Wärmepumpen ersetzt werden Die Studie kommt zu dem Schluss dass die Sanierungsraten ebenso deutlich erhöht werden müssen wie die Qualität der Wärmeschutzmaßnahmen Die Studie schlägt ökonomische Steuerinstrumente vor Positive Anreize als Förderung die durch negative Anreize Abgaben auf den Energieverbrauch finanziert werden schließen Segment ID 13583 Wie teuer ist Wärmedämmung Gegenüberstellung der Kosten eine Komplettsanierung mit den Ersparnissen weiter lesen Wie teuer ist Wärmedämmung 14 Juni 2013 In zehn betagten Einfamilienhäusern Primärenergiebedarf vor der Sanierung 319 kWh qm wurde eine Komplettsanierung durchgeführt und die Kosten den Ersparnissen gegenübergestellt Die Auswertung erfolgte durch das Institut für wirtschaftliche Ölheizung Im Schnitt kostete die Sanierung 83 000 Euro je Haus und senkte den Primärenergieverbrauch auf 74 kWh qm Aufschlussreich sind die Kosten der Einzelmaßnahmen und die Kosten je eingesparter Kilowattstunde Die Erneuerung von Fenstern und Türen kostete 17 000 Euro also 500 Euro je Quadratmeter Bauteilfläche Die eingesparte Kilowattstunde kostet damit 15 Cent Die Dachdämmung kostet rund 21 000 Euro und damit 150 Euro je qm Bauteilfläche Die eingesparte Kilowattstunde kostet damit 8 Cent Die Fassadendämmung kostet ebenfalls 21 000 Euro 136 Euro je qm Bauteilfläche Die eingesparte Kilowattstunde kostet sechs Cent Die neue Heiztechnik einschließlich Solarthermie für Heizung und Trinkwassererwärmung kostet 22 500 Euro Die eingesparte Kilowattstunde kostet hier fünf Cent Die Dämmung der Kellerdecke kostet 4 000 Euro und damit 37 Euro je Quadratmeter Bauteilfläche Die eingesparte Kilowattstunde kostet damit drei Cent In dieser Studie wurde alle Kosten der energetischen Sanierung zugerechnet Vollkostenrechnung Führt man die Sanierung durch wenn ohnehin die Wand verputzt oder der Dach neu gedeckt werden muss dann halbieren sich etwa die der Wärmedämmung zuzurechnenden Kosten und ebenso die Kosten der eingesparten Kilowattstunde schließen Segment ID 13582 Wärmedämmung Irrweg oder Bauweise der Zukunft Werner Eicke Hennig hat sich die Argumente genauer angesehen weiter lesen Wärmedämmung Irrweg oder Bauweise der Zukunft Die Wärmedämmung beseitigt die Schwächen des Massivbaus Dennoch hat sie in unserer Gesellschaft keinen hohen Stellenwert Dies ist fatal weil die Energiewende ohne die Senkung des Energieverbrauchs nicht gelingen kann Werner Eicke Hennig hat sich die Argumente genauer angesehen Werner Eicke Hennig studierte Stadtplanung und ist seit 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wohnen und Umwelt IWU in Darmstadt Er hat das Impuls Programm Hessen und die Hessische Energiespar Aktion ins Leben gerufen Email eicke hennig unitybox de 13 Juni 2013 Das Neue ist immer hart umkämpft Ab 1600 wurde in England Holz knapp und die Holzpreise stiegen über zwei Jahrhunderte doppelt so schnell wie die Lebenshaltungskosten Einen Ausweg bot die billigere Kohle Gegen den ungewohnten übelriechenden Kohlenrauch hagelte es jedoch schnell Proteste Dieser schreckliche Rauch schwärzt unsere Kirchen läßt unsere Paläste alt aussehen ruiniert unsere Kleider 200 Jahre stritt man über die Frage ob Kohlefeuerung gesundheitsgefährdend sei das darauf gegarte Essen verdürbe zu Ohnmachten und zu unerträglichen Gerüchen im Haus führe die Umwelt verschmutze und somit abzulehnen sei Diese alte Debatte ist in der Rückschau eher peinlich Es sollte alles bleiben wie es ist Die auf der Kohle basierende Industrialisierung hielt das nicht auf Massivbau ersetzt Holzhäuser Im Gebiet von Deutschland war ursprünglich die Holzbauweise vorherrschend Noch im 15 Jahrhundert war das steinerne Haus eine Ausnahme Die beginnende Industrialisierung fegte die Holzbauweise hinweg Die billige Massenherstellung von Ziegeln und deren Transport durch die Eisenbahn führte dazu dass Deutschland zwischen 1850 und 1920 im doppelten Wortsinn massiv um und ausgebaut wurde Die Zahl der deutschen Großstädte wuchs bis 1930 von acht auf 50 Ein epochaler Wandel der Bauweise vom Holz zum Massivbau setzte ein Deutschland wurde Ziegelland Der Massivbau war beständiger als der Holzbau und ermöglichte die mehrgeschossige Bauweise für eine wachsende Bevölkerung Er beseitigte die Schwächen des Holzbaus aber schuf auch neue Probleme Mangelhafte Wärmedämmung im Massivbau Der Massivbau war wärmetechnisch mangelhaft 1948 schrieb Leopold Sautter Als später in den Städten wegen der vielen Feuersbrünste Steinhäuser immer mehr aufkamen beachtete man nicht dass der Stein einen viel geringeren Wärmeschutz gewährt als das Holz Brennstoff stand zunächst in genügender Menge zur Verfügung und man wusste eben nicht dass man viel weniger Brennstoff brauchte wenn die Wände des Hauses wärmedichter wären Fehlendes Wissen um wärmetechnische Zusammenhänge führten zur 38 cm dicken Vollziegelwand mit U 1 56 W m 2 K als Maß des Wärmeschutzes für alle Bauteile Dies fiel nicht auf weil man sich bei der Beheizung stark einschränkte um die Heizkosten zu begrenzen Noch 1846 hielt der französische Physiker Pèclet 15 C Raumtemperatur für zweckmäßig Deshalb verheizten Wohnbauten um 1900 nur 60 kWh m 2 a Dennoch verschlang die Gebäudeheizung um 1920 wegen der stark angewachsenen Gebäudemenge im Deutschen Reich rund 40 Prozent der Kohlemengen Dr Raisch mahnte folgerichtig 1927 an dass unsere Kohle und die dafür aufzuwendenden Kosten nicht zu einer unsinnigen Beheizung des Weltalls vergeudet werden sollten Die Mahnung kam nicht an Der Wiederaufbau nach 1945 die industrielle Nachkriegsentwicklung und das Sorglos Öl der sechziger Jahre ließen den Energieverbrauch steil ansteigen Ab 1952 sollten schwächliche Anforderungen an den Wärmeschutz der Häuser nur die Tauwasserfreiheit im Haus sichern Beim Thema Energie sparen verwiesen die Ministerien auf die Kohlehalden Die Wärmedämmung verblieb auf Vorkriegsniveau verschlechtert um gravierende Wärmebrücken aus Beton dem Verursacher zahlreicher Schimmelschäden Das Einkommenswachstum führte zur Zentralheizung mit Dauerheizung und höheren Raumtemperaturen Die Bauweise aus dem 19 Jahrhundert traf auf moderne Beheizung Die Folge war ein steigender Heizenergieverbrauch unserer Häuser auf rund 300 kWh m 2 a bis etwa 1970 Die Zahl der Häuser nahm rasant zu und beläuft sich heute auf 18 Millionen Wohngebäude und 1 5 Millionen Zweckbauten Erste Wärmedämmhäuser Ab 1974 begann nach dem Ölschock die Suche nach neuen Lösungen für einen sparsameren Energieverbrauch unserer Häuser Mit dem Niedrigenergiehaus und dem Passivhaus entstanden in den neunziger Jahren energetische Neubaukonzepte die ihren Erfolg auch in der Praxis zeigten Im Gebäudebestand war man an die vorhandenen Massivbauten mit ihren Schwächen gebunden Moderne Heiztechnik und die nachträgliche Verbesserung des Wärmeschutzes aller Außenbauteile ergaben auch hier ein funktionsfähiges Konzept Die gemeinnützige Wohnungswirtschaft sanierte hunderttausende Altbauten zu Energiesparhäusern Das Resultat kann sich sehen lassen Halbierter Heizenergieverbrauch bei steigendem Komfort Hier war das Wärmedämmverbundsystem kurz WDVS ein wichtiger Erfolgsfaktor weil es eine kostengünstige Fassadendämmung möglich machte Der Ofen war der einzige warme Platz im Haus Wandel vom Massivbau zur Dämmbauweise Mit diesen Erfolgen begann ein weiterer epochaler Wandel vom Massivbau zur Dämmbauweise Er wird wie 1850 unterstützt durch die Verknappung und Verteuerung der fossilen Brennstoffe Die Funktionsfähigkeit der baulichen Energiesparkonzepte bewies Dem Wärmeschutz der Bauteile kommt in unserem Klima eine Schlüsselrolle zu Bei neun Monaten Heizperiode und nur 1 500 Sonnenstunden im Jahr heißt klimagerechtes Bauen an erster Stelle Senkung der Wärmeverluste Zusammen mit reduzierten Lüftungswärmeverlusten senkten Wärmeschutz mit U Werten zwischen 0 1 und 0 25 W m 2 K und moderne Verglasung mit 0 8 1 3 W m 2 K den Heizenergieverbrauch um bis zu 90 Prozent Die Wärmedämmung ist dabei ohne Alternative und Voraussetzung für einen erkennbaren Anteil erneuerbarer Energien im Wärmemarkt Das verfügbare Brennholz reicht nur für weniger als acht Prozent unserer heutigen Gebäude aus begrenzt durch Flächenverfügbarkeit und Emissionen Gegenstimmen zum Wärmeschutz Die Bedeutung des Wärmeschutzes wurde in unserer Gesellschaft noch nicht erkannt Das hängt auch mit unserer Wahrnehmung zusammen Der Feuchtigkeitsschutz wurde immer im Bauwesen stark beachtet weil ja das Eindringen der Feuchtigkeit sichtbare Schäden hervorruft während das Abfließen der Wärme unsichtbar vor sich geht formulierte Sautter bereits 1948 An diesem Unverständnis setzen seit Jahren die Kräfte der Bewahrung an Wie beim Übergang vom Brennholz zur Kohle ertönen auch jetzt wieder Gegenstimmen die sich an einzelnen Erscheinungen festmachen Wärmeschutz funktioniert nicht Solange es keine gebauten Energiesparhäuser gab hieß es Wärmeschutz funktioniere nicht Dieser Irrtum wurde später durch viele präzise Verbrauchsmessungen an gebauten Beispielen widerlegt Heute ist jede in einem Energiesparhaus lebende Familie klüger als die damaligen professoralen Skeptiker der universitären Massivbauinstitute Die Wand muss atmen Auch das Argument von der atmenden Wand wurde ausgegraben das Prof Pettenkofer 1860 in ganz anderem Zusammenhang formuliert hatte Schon 1926 hatte Dr Raisch durch Messungen bewiesen Ein einziges Schlüsselloch ist mit 0 6 m 2 Luft pro Stunde 60 mal luftdurchlässiger als ein Quadratmeter geputzte und geweißte Wand Weitere Autoren zeigten Der Luftdurchgang durch Bauteile ist bei abgedichteten Fugen und Ritzen gleich null Gerüche und Wasserdampf verschwinden nicht durch die Wand Wer darauf hofft gleicht einem Menschen der sich Mund und Nase zuhält und die Atmung seiner Haut überlässt Die Wasserdampfdiffusion wurde gründlich falsch verstanden und gegen die Dämmung gewandt Mittlerweile zeigen 600 Millionen Quadratmeter gedämmter Außenwandfläche keinerlei Diffusionsschäden Dämmung verschöbe den Taupunkt Der ist jedoch wegen der dynamisch verlaufenden Temperaturen und Feuchten in den Bauteilen immer auf Wanderschaft Die als atmungsfähig angesehene 38 Zentimeter dicke verputzte Ziegelwand weist in der DIN Tauperiode rechnerisch 232 Gramm Tauwasser pro Quadratmeter auf während dieselbe Wand mit zwölf Zentimetern Polystyrol außen gedämmt tauwasserfrei bleibt Mit dem üblichen Verständnis des Wasserdampftransports bei dem fälschlich angenommen wird die Moleküle würden per Druck durch die Wand bewegt ist dieses DIN Rechenergebnis unerklärlich Also rechnet man erst gar nicht dann hat man keine Erklärungsnot erklärender Diffusionsfilm unter www energiesparaktion de Dem Polystyrol wird die Eigenschaft Plastiktüte atmet nicht angehängt Dass es die gleichen Diffusionseigenschaften hat wie Weichholz Harthölzer sogar dampfdichter sind und es auch völlig diffusionsoffene Dämmstoffe gibt warum sich damit belasten Für Schimmelschäden in Gebäuden wird immer noch die Dämmung verantwortlich gemacht Während die Bauexperten im Innern der Bauteile nach Feuchtigkeit suchen wächst der Schimmel auf der raumseitigen Oberfläche ungedämmter kalter Bauteile besonders auf den Wärmebrücken munter weiter Wärmespeicherung oder Wärmedämmung In den achtziger Jahren wurde die Wärmespeicherung gegen die Wärmedämmung gewendet Warum aber hatten extrem wärmespeicherfähige Burgen beheizbare Zimmer die Kemenaten Wie kam es zu den Berichten über ritterliche Gelage bei denen im Winter der Wein im Becher gefror Warum kommt der schwere Baustoff Beton nicht ohne Dämmstoffe aus Weil die Räume in den Massivbauten nach abendlichem Abstellen der Öfen sehr schnell auskühlten und morgens dann wieder lange aufgeheizt werden mussten Dieses Nullsummenspiel erforderte sogar Leistungszuschläge bei den Wärmeerzeugern Auch sollten Öfen mit inneren Eisen und Tonkugeln als Mittel gegen die rasche Raumauskühlung dienen Überdies sind unsere ungedämmten massiven Altbauten reich an Baumasse Ein Einfamilienhaus wiegt rund 150 Tonnen Aber sein Heizenergieverbrauch liegt bei 200 300 kWh m 2 a Wärmespeichernde Bauten sind das Problem und nicht die Lösung Gesundheitsgefahren durch Polystyrol Dämmstoffe Die neunziger Jahre erlebten eine Debatte um Gesundheitsgefahren durch Dämmstoffe Während man aus Polystyrolbechern Kaffee an mit Polystyrol Lacken beschichteten Tischen trank diskutierte man Innenluftbelastungen durch auf Wänden außen angebrachte Polystyrol Dämmstoffe Als dann endlich einmal am ersten Passivhaus in Darmstadt bei 28 Zentimeter WDVS aus Polystyrol die Raumluftbelastung mit monomerem Styrol gemessen wurde gab es Entwarnung Nach einer minimalen Anfangsbelastung des Neubaus waren schon sechs Monate nach Bezug die Innenluftwerte gleichauf mit der normalen Styrolkonzentration in der Außenluft Aber da diskutierte man bereits Krebsgefahren aus Mineralfaserdämmstoffen Da half es nichts dass der Krebsforscher Prof Pott Urheber des Asbest Verbots 1992 erklärte er habe ein Krebsrisiko und keine Gefahr gemeint und dies auch nicht für die Bewohner sondern für die täglich in der Mineralwollproduktion stehenden Arbeiter damit diese besser geschützt würden Es half nichts die Glas und Steinwollindustrie musste ihre Herstellungsrezepturen ändern Brandgefahr durch Dämmstoffe 2012 flackerte eine Debatte um Brandgefahren von schwer entflammbaren Dämmstoffen auf Bei drei größeren Fassadenbränden in 40 Jahren WDVS Anwendungen waren zwei Tote zu beklagen Die Todesfälle entstanden in einem Berliner Brandfall an einem Mehrfamileinhaus bei dem alle Außen und Innenwände beidseitig mit 2 5 Zentimeter dicken Holzfaserplatten ausgekleidet waren die sich zuvorderst am Brand beteiligten Die typische Erscheinungsform von Zimmerbränden eine aus den Fenstern schlagende Flammwalze verursacht durch aus dem Fenster strömende und außen entzündende Brandgase wurden fälschlicherweise dem WDVS zugeordnet Dass die Dämmung nur mit brannte interessierte nicht Und dass der Brand eines riesigen hölzernen Abfalllagers vor Wohnhäusern die Fenster scheiben zum Platzen bringt und zum Zimmerbrand wird Das sei natürlich nur durch WDVS auf der Fassade möglich Die Feuerwehren argumentieren der Brandverlauf habe sich durch Dämmprodukte generell geändert da Hitze und Rauch erst spät aus dem Haus entweichen können Das verändere die Art des Löschzugriffs denn Dächer seien dichter Wärmeschutzgläser platzten später Aber solche Veränderungen gelten auch für andere Neuerungen etwa massive Flachdächer Wohnungen in Geschossbauten mit Stahlbetondecken oder Chemiefabriken und doch geben wir diese Techniken nicht auf Durchgehende Brandriegel reduzieren die Brandgefahr von WDVS Eine Schweizer Untersuchung zeigt dass die Bewohner von Holzhäusern gegenüber dem Massivbau ein doppelt so hohes Todesrisiko durch Brände haben Holzhäuser werden mental aber als natürlich und wohngesund bewertet Hoher Energieaufwand für Dämmstoffherstellung Die Erstellung von Häusern ist mit nur 2 5 Prozent am jährlichen Primärenergieverbrauch Deutschlands beteiligt Das hält Kritiker nicht davon ab den Primärenergiegehalt von Dämmstoffen zu problematisieren Dass mehr als zwei Drittel des Energieeinsatzes auf Beton Mauerwerk Stahl und Glas entfallen ließ nicht etwa die Massivbaustoffe sondern die Dämmstoffe ins Visier geraten Man verglich wacker nur den Herstellungsenergieaufwand unterschiedlicher Bau und Dämmstoffe miteinander obwohl man diese Frage nur in einer den Nutzen einschließenden Bilanz lösen kann Ein zwölf Zentimeter dickes WDVS aus Polystyrol spart über 25 Jahre betrachtet 23 mal mehr Primärenergie beim Heizen ein als zu seiner Herstellung benötigt wird Veralgen wärmegedämmte Fassaden Neuerdings wird die mögliche Veralgung von mit WDVS gedämmten Fassaden zu einem Problem erklärt Der wahre Tatbestand Durch den wachsenden CO 2 Gehalt der Atmosphäre wachsen überall Algen die das CO 2 in Biomasse und Sauerstoff umsetzen Gefördert wird das Algenwachstum auch durch die Rauchgasentschwefelung der Kraftwerke Es veralgen langsam alle Außenbauteile die eine gewisse Zeit nass sind Bäume Sträucher Gehwege Verkehrsschilder Vorhangfassaden und kalte Giebeldreiecke von Mauerwerkswänden veralgen nord und westorientierte Klinkerfassaden werden grün Schiefer und Ziegeldächer auf der Wetterseite veralgen Dieser Vorgang wird noch stärker werden Den Blick dabei auf die gedämmten Fassaden zu verengen ist nicht nur wegen der noch stärker veralgenden Dächer einseitig Er ist auch ungerecht weil wir durch Fassadendämmung den das CO 2 liefernden Klimawandel ja begrenzen und diese Technik nun selbst von den Auswirkungen des fortgeschrittenen Klimawandels berührt wird Bisher sind nur rund fünf bis zehn Prozent der Dämmfassaden betroffen Deren Algenbewuchs ist ein optisches Problem er zerstört nichts Es ist wie immer Neue Techniken bringen neue Probleme An Abhilfe wird geforscht Verkapselte nur langsam auswaschende Algizide im Putz sind der Anfang Unser Wasser wird noch lange durch Fungizide aus den Kosmetika und der Landwirtschaft belastet sein wenn die Dämmfassaden keine Schadstoffe mehr abgeben weil hier andere Lösungen gefunden sind Dämmung unwirtschaftlich Jede fortschrittliche Technik ist technischer Mehraufwand Auch die Holzsparkunst mit Ofen und Schornstein erhöhte die Bauausgaben gegenüber dem offenen Herdfeuer Die Warmwasserzentralheizung brachte den nächsten Baukostensprung und setzte sich trotzdem durch Natürlich ist bei 35 Pfennig pro Liter Heizöl die wirtschaftliche Dämmdicke eine andere als bei 80 Cent pro Liter Aber rüstet der bei 35 Pfennig in nur sechs Zentimeter Dämmung investierende Hausbesitzer 20 Jahre später bei 80 Cent Ölpreis seine Wand auf zwölf Zentimeter nach hat er den insgesamt teuersten Weg gewählt Dürfen also Techniken die 50 und mehr Jahre genutzt werden mit dem aktuellen Energiepreis bewertet werden Antizipieren wir die zwei oder drei Euro die ein Liter Heizöl in 20 Jahren kosten wird für unsere heutigen Bauentscheidungen Oder bauen wir heute billig um später teuer zu wohnen Und der Sondermüll Bei den umgangssprachlich als Sondermüll genannten Materialien handelt es sich um Stoffe auf der Liste gefährlicher Abfallstoffe Auf dieser

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  • energieverbraucher.de | Dämmstoffe: Eigenschaften & Wärmewirkung
    bezeichnet deren LambdaWert kleiner 0 1 W mK ist Handelsübliche Dämmstoffe weisen Wärmeleitfähigkeit von 0 035 bis 0 050 W mK auf Ein weiterer Faktor für die Qualität eines Dämmstoffs ist der sogenannte Wärmespeicherwert Je mehr Wärme ein Dämmstoff speichern kann um so träger reagiert er bei Aufheizung und Abkühlung Mineralische Dämmstoffe besitzen Wärmespeicherwert von ca 1 0 kJ kgK Höhere Werte 2 0 kJ kgK erreichen dagegen nur Dämmstoffe aus Holz und Holzwerkstoffen Brandverhalten Dämmstoffe werden wie alle Baustoffe nach ihrem Brandverhalten in Baustoffklassen eingeteilt Dämmstoffe der Baustoffklasse B3 leichtentflammbar dürfen im Bauwesen nicht verwendet werden Baustoffklasse Bauaufsichtliche Benennung A A1 A2 Nicht brennbare Baustoffe B Brennbare Baustoffe B1 Schwerentflammbare Baustoffe B2 Normalentflammbare Baustoffe B3 Leichtentflammbare Baustoffe Liste mit Baustoffklassen für Dämmstoffe Anwendungstypen In den Normen werden für die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten bestimmte Typen von Dämmstoffen vorgeschrieben Der Anwendungstyp muß in Kurzform auf dem Produkt Etikett vermerkt sein Nachfolgend sind die wichtigsten Anwendungstypen mit Anwendungsbeispielen aufgeführt W nicht druckbelastbarer Standarddämmstoff z B für Wände und belüftete Dächer WL nicht druckbelastbar z B für Dämmungen zwischen Sparren und Balkenanlagen WD druckbelastbar z B unter druckverteilenden Böden ohne Trittschallanforderung und in unbelüfteten Dächern unter der Dachhaut WS mit erhöhter Belastbarkeit für Sondereinsatzgebiete z B Parkdecks WV beanspruchbar auf Abreißfestigkeit z B für Fassaden mit mineralischem Putz WB beanspruchbar auf Biegung z B zur Bekleidung von windbelasteten Konstruktionen Liste mit Anwendungstypen für Dämmstoffe Energieaufwand für die Herstellung Oft unberücksichtigt bleibt der Primärenenergieaufwand der für die Herstellung des Dämmstoffs aufgewendet wird Er kann sehr unterschiedlich ausfallen Es lohnt sich den Energieaufwand für die Herstellung mit der erwarteten Energieeinsparung nach Einbau des Dämmstoffs zu vergleichen Spätestens nach zwei Jahren hat sich die zur Herstellung benötigte Energie bei allen Dämmstoffen durch die erzielte Energieeinsparung amortisiert Bei Polyurethandämmstoffen liegt die energetische Amortisationszeit zwischen 9 und 23 Monaten

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  • energieverbraucher.de | Renovierung: Vom Altbau zu energieeffizienten Haus
    Vor und Rücklauftemperatur Der Kurzcheck wird seit September 2012 vom Energieteam des Verbraucherzentrale Bundesverbandes bundesweit organisiert mit mehreren hundert geschulten Beratern Für einkommensschwache Haushalte ist die Beratung sogar kostenlos Fazit vom Bund der Energieverbraucher sehr empfehlenswert sofort machen Hotline 0800 809 802 400 kostenfrei aus dem deutschen Festnetz Segment ID 13092 Mangelhafte Energieberatung Teurer Rat ist nicht immer gut Auch nach einer teuren Energieberatung bleiben viele Verbraucher ratlos zurück Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest die Energieberatern auf den Zahn gefühlt hat test 5 2012 24 Juni 2012 Die Warentester wählten in drei Regionen für drei unterschiedliche Gebäude je drei Energieberater aus der jeweiligen Region aus Alle Berater waren als Berater zum Vor Ort Beratungsprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA zugelassen Das BAFA bezuschusst solche Beratungen mit bis zu 300 Euro Es handelte sich laut Amt um Ingenieure und Architekten die durch ihre bisherige berufliche Tätigkeit oder Fortbildungsmaßnahmen die für eine Energieberatung notwendigen speziellen Fachkenntnisse erworben haben Katastrophales Ergebnis der Tester Die Abschlussberichte waren schwach und lückenhaft selbst wenn der Energieexperte dreimal zu Besuch war Sie enthielten nur wenige Details erläuterten die erforderlichen Energiesparmaßnahmen nur unzureichend oder unverständlich In einem Fall sollte ein vierseitiger Abschlussbericht 714 Euro kosten Nur selten wurde die Wirtschaftlichkeit von Spartipps berechnet Die Experten der Stiftung Warentest stießen teilweise sogar auf falsche Berechnungen Bei den Beratern handelte es sich um Architekten Bauingenieure einen Geschäftsführer eines Ingenieurbüros Handwerker sowie Sachverständige Die Bewertung der Tester Viermal unzureichend ein totaler Flop für 714 Euro eine Dreistigkeit einmal Preiswert und hilfreich sowie Bericht lobenswert aber Besuch unangenehm Konsequenzen für Verbraucher Nach dem verheerenden Testergebnis der Warentester stellt sich die Frage nach der Qualifikation und der Arbeitsweise von Energieberatern Welchem Berater können Verbraucher überhaupt vertrauen Das Thema ist deshalb besonders brisant weil es für die Verbraucher um sehr hohe Investitionsbeträge geht bei denen Beratungsfehler Auswirkungen über Jahrzehnte haben Überdies ist die Beratung unabhängig von einem etwaigen Anbieter zum Beispiel Heizungsinstallateur Daher erwarten Verbraucher eine besonders hohe fachliche Kompetenz Zudem stellt eine energetische Sanierung die wirksamste Waffe gegen künftige Energiepreissteigerungen dar und ist unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende Tipps der Warentester Die Verbraucherschützer empfehlen allen Verbrauchern die sich für eine Energieberatung interessieren Pochen Sie auf ein vollständiges Gutachten in dem auch die Schwachstellen des Gebäudes aufgeführt sind sowie die Sparmaßnahmen Bezahlen Sie erst wenn Sie einen brauchbaren Bericht erhalten haben In der Regel bieten auch geschulte Handwerker einen groben kostenlosen Energiecheck oder verlangen lediglich kleine Summen Meist erfolgen solche Checks im Zusammenhang mit einer größeren Reparatur Vereinbaren Sie ein unverbindliches Vorgespräch mit dem Energieberater Fragen Sie nach den Qualifikationen und Referenzen Wenn Sie der Berater nicht überzeugt dann suchen Sie sich einen anderen Der Bund der Energieverbraucher rät sich selbst sachkundig zu machen Die beste Versicherung gegen einen schlechten Energieberater ist ein gut informierter Verbraucher Fühlen Sie dem Berater ruhig auf den Zahn empfiehlt Dr Aribert Peters der Vorsitzende des Vereins Der Bund der Energieverbraucher e V hat eine Liste mit kritischen Fragen für Sie zusammengestellt Mit Hilfe dieser Fragen

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  • energieverbraucher.de | Energiepass: Energieausweis für Gebäude
    Energieeinsparverordnung dazu Befugten zum Beispiel Architekten und besonders qualifizierte Energieberater Wo finde ich jemand der einen Energieausweis ausstellt Im Internet über eine Suchmaschine oder im Branchenbuch Die meisten unserer Vor Ort Berater stellen auch Energieausweise aus Es lohnt sich Preise und Angebote zu vergleichen schließen Segment ID 7378 Online Ausweise schlecht Die Verbraucherzentrale NRW Düsseldorf warnt vor Online Angeboten zu Energieausweisen weiter lesen Online Ausweise schlecht 23 Juni 2008 Die Verbraucherzentrale NRW Düsseldorf warnt vor Online Angeboten zu Energieausweisen Nur einer von 97 überprüften Ausstellern habe auf seiner Homepage alle 14 gesetzlichen Pflichtdaten vollständig abgefragt Von 29 ausgewerteten Verbrauchsausweisen waren zwölf formal mangelhaft 18 weitere hielten einer fachlichen Prüfung nicht Stand Selbst unübersehbare Patzer bei der Dateneingabe alarmierten die vorgeschriebene Plausibilitätsprüfung nicht Wer sicher gehen will findet unter www vz nrw de energieausweis einen Check mit den 14 Pflichtangaben Bei Verkauf oder Vermietung eines Gebäudes oder einer Wohnung schreibt die Energiesparverordnung ab 1 Juli die Vorlage eines Energieausweises vor Steckbriefartig informiert das vierseitige Papiers plus Anlagen über den Energiestandard eines Gebäudes und liefert Energiekennzahlen bei denen Heizenergie und Wohnfläche ins Verhältnis gesetzt werden und die als Vergleichsmaßstab für den Energiebedarf anderer Gebäude dienen schließen Segment ID 7244 Energiepass light Im Internet bekommt man einen Verbrauchsausweis bei Techem mittlerweile schon für 49 Euro weiter lesen Energiepass light 8 Februar 2008 Viele Haus und Wohnungsbesitzer stehen nach der Verabschiedung der neuen Energiesparverordnung vor dem ganz praktischen Problem wo sie möglich einfach und günstig den gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweis erwerben können Denn bis 1 August 2008 brauchte man dieses Papier wenn man eine Wohnung vermietet oder ein Haus zum Verkauf anbietet Im Internet bekommt man einen Verbrauchsausweis bei Techem mittlerweile schon für 49 Euro Wer einen Bedarfsausweis haben will der muss 89 Euro dafür ausgeben Die Firma CalCon bietet dies zusammen mit Techem im Internet an Dieses Angebot wird sehr gut von Verbraucherseite angenommen wöchentlich werden rund 500 Verbrauchsausweise ausgestellt Bis Oktober 2008 kann man noch frei wählen zwischen den beiden Ausweisarten Einen schnellen Überblick über die Verbrauchsbewertung erhält mit dem kostenlosen Energiespar Rechner des Bund der Energieverbraucher 994 Wer es genauer wissen will sollte einen Energieberater mit der Erstellung des Energieausweises beauftragen schließen Segment ID 7089 Ausweis ohne Aussagekraft Seit dem ersten Oktober 2007 gilt eine neue Energieeinsparverordnung EnEV weiter lesen Ausweis ohne Aussagekraft Seit dem ersten Oktober 2007 gilt eine neue Energieeinsparverordnung EnEV Für Energieverbraucher ist das jedoch kein Grund zu jubeln denn die EnEV hebt weder die Dämmwerte auf ein zeitgemäßes Niveau an noch bringen die neu vorgeschriebenen Energieausweise einen deutlichen Fortschritt 4 Oktober 2007 Was ist der Energieausweis also wert den neu vermietete oder verkaufte Wohnungen oder Häuser ab dem 1 Juli 2008 haben müssen Zum 1 Oktober 2007 und damit eineinhalb Jahre später als von der EU vorgeschrieben tritt die geänderte Energieeinsparverordnung in Kraft Die in der neuen EnEV gestellten Mindestanforderungen für die Dämmung von Neu und Altbauten sind längst nicht mehr zeitgemäß Auch die Rechenmethode der EnEV ist unhaltbar falsch Die Nutzfläche wird nach der Verordnung aus dem Bauvolumen errechnet Das hat mit der tatsächlichen Wohnfläche kaum etwas zu tun Die internen Wärmegewinne werden nach den Maßgaben der Verordnung systematisch überschätzt Die Bundesregierung will die Mindestanforderungen an die Wärmedämmung im Jahr 2008 um 30 Prozent verschärfen Energieausweis Wann und für wen Wenn zukünftig Gebäude oder Wohnungen neu gebaut verkauft oder vermietet werden haben Käufer oder Mieter einen Anspruch auf eine Kopie des Energieausweises Bei Modernisierung muss nur dann ein Energieausweis ausgestellt werden wenn ohnehin eine Berechnung des Energiebedarfs des Gebäudes erfolgt Die Betreiber öffentlicher Gebäude wie Rathäuser Schulen oder Krankenhäuser mit Publikumsverkehr müssen einen Energieausweis aushängen Der Pass ist zehn Jahre lang gültig Wenn kein Nutzerwechsel stattfindet und kein Verkauf ansteht besteht kein Zwang für einen Energieausweis Der Energieausweis illustriert die Energieeffizienz des Gebäudes anhand des sogenannten Tachobands Basis ist der Energieverbrauchskennwert also der jährliche Energieverbrauch in Kilowattstunden je Quadratmeter Wohnfläche Die Einordnung in einen Farbverlauf von grün gut nach rot schlecht dient dem schnellen Überblick und ermöglicht den direkten Vergleich mit anderen Gebäuden Diese Werte lassen Rückschlüsse zu auf die zu erwartenden Nebenkosten für Heizung und Warmwasser Der Energieausweis enthält auch Hinweise auf mögliche energetische Verbesserungen des Gebäudes Die Kennwerte in einem Energieausweis sind wie Untersuchungen gezeigt haben mit starken Unsicherheiten behaftet Sie geben daher nur eine sehr grobe Orientierung Wenn kostengünstige Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz möglich sind müssen diese im Energieausweis angegeben werden Für die Planung konkreter Maßnahmen sind über den Energieausweis hinaus weitaus genauere Untersuchungen und Überlegungen anzustellen Der Energieausweis stellt keine Mindestanforderungen an die Dämmung oder die Energiekosten Auch extreme Energieverschwender bekommen einen Energieausweis der dann allerdings deutlich zeigt wie schlecht das Gebäude ist Bedarfs oder Verbrauchsausweis Es gibt zwei Arten von Energieausweisen Auf der Basis der Dämmung und der Gebäudegröße kann man den voraussichtlichen Energieverbrauch theoretisch abschätzen das ergibt dann den sogenannten Bedarfsausweis Man kann dem Ausweis auch den tatsächlichen Brennstoffverbrauch zugrunde legen den sogenannten Verbrauchsausweis Aus dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten drei Jahre wird der Energieverbrauchskennwert festgestellt und in kWh m2 a angegeben Um den Einfluss außergewöhnlicher Wetterverhältnisse sowie regionale Unterschiede auszugleichen werden Klima Witterung und Leerstände berücksichtigt Bis zum 1 Oktober 2008 kann man frei wählen zwischen dem Bedarfs und dem Verbrauchsausweis Danach müssen Wohngebäude mit weniger als fünf Wohnungen für die ein Bauantrag vor dem 1 November 1977 gestellt wurde einen Bedarfsausweis vorweisen sofern nicht mindestens das Niveau der ersten Wärmeschutzverordnung erreicht wird Ab wann braucht man einen Energieausweis Für Neubauten ist ein Energieausweis bereits heute Pflicht Für alle anderen Gebäude beginnt die Verpflichtung erst ab dem 1 Juli 2008 wenn das Gebäude vor 1965 fertig gestellt wurde Ein halbes Jahr später also ab dem 1 Januar 2009 gilt dann die Ausweispflicht für alle Gebäude die neu vermietet oder verkauft werden Der Energieausweis vergleicht den Verbrauch mit anderen Gebäuden dieser Kategorie Wer kann einen Energieausweis ausstellen Für Neubauten bestimmen die Bundesländer künftig wie schon bisher wer einen Energieausweis ausstellen darf Für Bestandsgebäude gibt es eine bundesweit einheitliche Regelung Für Verbrauchs und Bedarfsausweise gelten dieselben Qualifikationsanforderungen Eine Liste der zugelassenen Berater führt die Deutsche Energieagentur Auch alle Berater im Vor Ort Beratungsprogramm dürfen Energieausweise ausstellen ebenso wie alle nach Landesrecht Bauvorlagenberechtigten Was kostet ein Energieausweis Das Bundesbauministerium geht im Minimum von 40 bis 60 Euro für den Verbrauchsausweis und von 80 bis 120 Euro für den aussagekräftigen Bedarfsausweis aus Der Besuch eines Energieberaters die Datenaufnahme und Auswertung kostet allerdings deutlich mehr als 120 Euro Jedoch sind auch deutlich preiswertere Energieausweise über das Internet zulässig Tipp Wer schon jetzt absehen kann dass er sein Haus im nächsten Jahr neu vermieten oder verkaufen möchte der sollte die Frist bis zum 1 August 2008 nutzen um sich einen kostengünstigeren Verbrauchsausweis ausstellen zu lassen bevor der teurere Bedarfsausweis Pflicht wird Eine Liste möglicher Aussteller von Energieausweisen findet man hier Es lohnt sich durchaus unterschiedliche Anbieter miteinander zu vergleichen oder über das Internet einen Energieausweis ausstellen zu lassen Einen schnellen und kostenlosen Energieausweis ohne amtliche Geltung kann man mit der Online Energiepass Berechnung selbst errechnen Durch spielerische Eingabe einer geplanten Solaranlage oder Wärmedämmung kann jeder Bauherr die dadurch erzielbare Energieeinsparung direkt selbst abschätzen schließen Segment ID 6482 Billige Energieausweise zulässig Die Zeitschrift weiter lesen Billige Energieausweise zulässig Die Zeitschrift Gebäudeenergieberater erhielt von Energieberater Thomas Möller Energieberater Muenchen info folgenden Leserbrief aus dem wir zitieren Die Deutsche Energie Agentur dena nutzt die Existenz von Einführungsangeboten für den Energie Verbrauchsausweis zu einer Kampagne gegen Anbieter von Services zur Ausstellung von Energieausweisen im Internet Der Preis für die Erstellung von Energieausweisen bestimmt der Markt und nicht die dena Im Übrigen sind von den Bundesministerien bereits Aussagen zu Preisen für Verbrauchsausweise von 40 00 Euro und Bedarfsausweise unter 100 00 Euro publiziert worden Damit wurden Dumpingpreise seitens der Bundesregierung vorprogrammiert Nachdem die Anfahrt eines Waschmaschinen Reparateurs bereits 40 00 Euro kostet muss die Bundesregierung wohl davon ausgegangen sein dass die Vor Ort Besichtigung zumindest beim Verbrauchspass gar nicht vorgesehen ist Die dena zitiert die EnEV falsch Der Energieausweis muss nur dann Modernisierungsvorschläge beinhalten wenn kostengünstige Maßnahmen zur Verbesserung der energetischen Eigenschaften möglich sind In diese Kategorie fallen offensichtlich nur kleine Änderungen deren Auswirkungen sich auf die Gesamtbilanz kaum auswirken Kann ein Modernisierungsvorschlag nicht abgegeben werden dann ist dies gemäß EnEV dem Verbraucher mitzuteilen siehe 20 EnEV Die EnEV verlangt keine Besichtigung des Objekts und oder die Erfassung der Objektdaten Heizenergieverbrauch durch den Aussteller Sie erlaubt ausdrücklich die Erfassung der Eingangsdaten für den Energieausweis durch den Verbraucher Hauseigentümer Verwalter Damit ist die Abwicklung des Energie Ausweisgeschäfts per Internet legal Ein Ausweis darf allerdings nicht ausgestellt werden wenn die Eingangsdaten nicht schlüssig sind Hier wird ein verantwortungsbewusster Energieberater selbstverständlich die Sachlage klären bzw die Ausstellung des Ausweises verweigern Die Angaben zum Energieverbrauch werden zumindest bei Mehrfamilienhäusern aus den Heizkostenabrechnungen abgeleitet Man kann davon ausgehen dass diese Angaben korrekt sind Bei Ein und Zweifamilienhäusern ist die Erfassung des Heizenergieverbrauchs oft nicht so genau aufgezeichnet weil z B die Tankrestmengen nicht genau erfasst werden Diese Angaben werden nicht genauer wenn der Energieberater den Kunden besucht Durch die 3 Jahresperioden gleichen sich solche Fehler allerdings aus Die dena hat keinen Überblick über Bewertungsergebnisse aus der Erstellung von Energie Verbrauchsausweisen Aus weit über 100 Ausweisen die wir erstellt haben gab es kein Gebäude mit einem Verbrauch von mehr als 250 kWh m Dies ist besser als der Durchschnitt Viele ältere Häuser erreichen mit 120 kWh m oder sind sogar besser als der Neubaustandard bzw haben Werte für sanierte Gebäude Auf die Frage was denn bei solchen Häusern bzw Häusern neueren Jahrgangs als Modernisierungsvorschlag abgegeben werden soll hatte der dena Mitarbeiter keine Antwort Die meisten Verbrauchsausweise weisen im Vergleich zu Bedarfsausweisen wesentlich niedrigere Werte auf Aus der Sicht der Vermieter Verkäufer sind diese Ausweise aus Marketingaspekten besser zu verwenden als der Bedarfsausweis Warum soll der Verbraucher viel mehr Geld ausgeben um dann ein schlechteres Ergebnis für sein Haus zu bekommen Die dena kann von mir aus gerne Empfehlungen für den höherwertigen Bedarfsausweis geben Dieser Ausweis ist nur dann sinnvoll wenn auch eine Energieberatung gewünscht wird In allen anderen Fällen wollen die Kunden ein legales Papier das den gesetzlichen Anforderungen genügt und möglichst wenig kostet Dies ist der Verbrauchsausweis Im Übrigen sollte die dena ihren Frust über die erfolglose Abwehr des Verbrauchsausweises bei der EnEV Reform nicht an Anbietern auslassen die versuchen ihre nun illusorisch gewordenen Umsatzerwartungen mit dem Bedarfsausweis durch aggressives Marketing und Markteinführungspreise zu kompensieren Ansonsten ist der Beratungsmarkt auf der Basis eines Pflicht Energieausweises fast vollständig eingebrochen Wir reden von mehreren Millionen Ausweisen die bis Ende 2008 erstellt werden müssen Es müssten eigentlich mehrere Tausend pro Tag sein In Wirklichkeit liegt die Zahl im niedrigen zweistelligen Bereich Die Nachfrage hat noch gar nicht begonnen schließen Segment ID 6537 Energiepass Online Kostenlose Berechnung bei energieverbraucher de weiter lesen Energiepass Online Kostenlose Berechnung bei energieverbraucher de 14 August 2007 Der Bund der Energieverbraucher bietet eine Online Energiepass Berechnung kostenlos an Das Berechnungsmodell ist identisch mit dem Berechnungsverfahren nach Energieeinsparverordnung EnEV Die Datenaufnahme basiert auf dem Kurzverfahren Energieprofil des Institut Wohnen und Umwelt GmbH IWU in Darmstadt und entspricht damit den Anforderungen für das vereinfachte Verfahren zur Erstellung von Energieausweisen Das Kurzverfahren Energieprofil ermöglicht es den Aufwand für die energetische Bilanzierung und Klassifizierung von Gebäuden zu reduzieren Technische Entwicklung und Design ENERGIE HAUS Energetische Projektsteuerung Ahastr 9 64285 Darmstadt in Kooperation mit Bohm Nonnen Urhahn Büro für interaktive Medien GmbH Havelstr 26 64295 Darmstadt schließen Segment ID 8121 Zahlenspiele mit geringem Wert Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee SPD und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos CSU haben sich auf einen Energiepass geeinigt weiter lesen Zahlenspiele mit geringem Wert Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee SPD und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos CSU haben sich auf einen Energiepass geeinigt Das Dokument kann wahlweise den berechneten Energiebedarf oder den tatsächlichen Energieverbrauch ausweisen Da beide Werte wenig aussagekräftig sind hat der Verbaucher nicht viel vom Energiepass 5 Juni 2006 In der Diskussion um den Energiepass gibt es zwei Fronten die Befürworter der Bedarfskennwerte und die Verfechter der Verbrauchskennwerte Die Befürworter der Verbrauchskennswerte halten die Bedarfskennwerte für zu ungenau und daher unbrauchbar Umgekehrt argumentieren die Befürworter der Bedarfskennwerte Die Wohnungswirtschaft bevorzugt ihrerseits den deutlich günstigeren Verbrauchskennwert der auf den einfach zu erfassenden Verbräuchen der Vergangenheit basiert Bauwirtschaft und die Energieberater dagegen schwören auf den bedarfsorientierten Ausweis dem die Dämmwerte und die Geometrie des Gebäudes zu Grunde liegen In der Praxis sehr ungenau Doch egal für welchen Wert sich Betroffene entscheiden mit den Berechnungen können sie in der Praxis nur wenig anfangen Denn eine neue Studie des IFEU Instituts für Umwelt und Energie Heidelberg ergab Der Verbraucher kann weder mit Hilfe des Energiebedarfs noch des Energieverbrauchs seine persönlichen zukünftigen Energiekosten verlässlich einschätzen Die Bedarfskennwerte basieren auf zu ungenauen Daten Die Verbrauchskennwerte wiederum sind stark durch die individuellen Verbrauchsgewohnheiten geprägt die sich nicht erfassen und objektivieren lassen Mieter und Käufer erwarten also vom Energiepass mehr als er liefern kann Ernüchternder Test Ein Test brachte Ernüchterung Sieben Experten untersuchten unabhängig voneinander ein einfaches Wohnhaus mit acht Wohnungen Ergebnis die Energiebedarfskennwerte schwankten zwischen 132 und 212 Kilowattstunden pro Quadratmeter also um 60 Prozent Die Kosten für die Ausweise lagen zwischen 240 und 1070 Euro vgl Die Heizkostenabrechnung Nr 2 3 2006 Jeder Experte hatte für seine Berechnung eine unterschiedliche Fläche zu Grunde gelegt Der Bedarfsausweis verknüpft nach einem Rechenverfahren die Flächen mit deren Wärmedämmwerten Der Wärmedämmwert kann nicht gemessen werden sondern wird grob geschätzt Wie das Beispiel zeigt sind aber auch die Flächenmessungen höchst ungenau Und das Rechenverfahren selbst ist darüber hinaus auch umstritten Vergleich von Energieverbrauch und bedarf des Gebäudes und der Wohnungen bei einem Mehrfamilienhaus Die Berliner Energieagentur untersuchte eine Berliner Liegenschaft mit sieben Mehrfamilienhäusern und 153 Wohneinheiten im gleichen baulichen Zustand Der tatsächliche Verbrauch lag 23 Prozent unter dem berechneten Bedarf Die Abweichungen der Verbrauchswerte vom Durchschnittswert schwankten zwischen minus 49 Prozent und plus 55 Prozent Bezogen auf den Bedarfswert schwankten die Verbräuche sogar zwischen minus 70 Prozent und plus 100 Prozent Das IFEU hat in seiner Studie für etwa 100 Gebäude in Mannheim Heidelberg und Koblenz die Bedarfs mit den Verbrauchswerten verglichen Die Auswertung zeigt eine Abweichung von bis zu 50 Prozent zwischen Bedarfs und Verbrauchskennwerten für das jeweils gleiche Gebäude Eine objektive Bewertung des energetischen Zustands ist also mit dem bedarfsorientierten Ausweis unmöglich Das deckt sich mit der persönlichen Erfahrung des Autors Die von den Befürwortern des Bedarfsausweises beschworene höhere Objektivität des Bedarfsausweises ist siehe oben ein Glaubenssatz der an der Wirklichkeit vorbei geht Vergleich von Energieverbrauch und bedarf bei Einfamilienhäusern in Heidelberg Mannheim und Koblenz Sanierungsempfehlungen Selbst für Sanierungsempfehlungen ist der bedarfsorientierte Ausweis zu ungenau und daher nur eingeschränkt brauchbar Denn der Energieausweis erreicht nicht einmal die Genauigkeit einer Vor Ort Beratung Das Dokument kann bestenfalls eine grobe Bewertung des Sanierungspotenzials leisten Es ist außerdem wissenschaftlich erwiesen dass die Sanierungsempfehlungen auf der Basis von Bedarfsausweisen wegen systematischer Fehler der derzeitigen Rechenverfahren falsch sind vgl Veröffentlichungen der Fachhochschule Braunschweig Wolfenbüttel Prof Dr Dieter Wolff Es ist deshalb dringend zu empfehlen sich für ein konkretes Sanierungsvorhaben nicht auf den Energiepass oder eine Vor Ort Beratung zu verlassen Vielmehr sollten dafür die Ergebnisse von Energiepass Vor Ort Beratung und weitere Expertenmeinungen kritisch ausgewertet und ausführlich diskutiert werden So sieht der Pass aus Für Wohngebäude umfasst der Energiepass vier Seiten Auf dem Deckblatt stehen Gebäude und Ausstellerdaten Ausstellungsanlass und Modernisierungshinweise Auf der zweiten Seite steht der Energiebedarf Auf einem Bandtacho werden Primär und Endenergiebedarf aufgetragen Ein zweiter Tacho zeigt Referenzwerte zum Vergleich Außerdem werden der Einsatz erneuerbarer Energien und Angaben zum Lüftungskonzept eingetragen Die dritte Seite ist für den Energieverbrauch vorgesehen Der Verbrauch wird auf einem Bandtacho angegeben Die letzte Seite enthält ein kurzes Glossar Beim Verbrauchsausweis bleibt Seite zwei leer beim Bedarfsausweis die dritte Seite Die neue Verordnung wird für Anfang 2007 erwartet also ein Jahr später als die EU verbindlich vorgeschrieben hatte Die Mehrzahl der Experten bevorzugt ein Bandracho anstelle einer Treppe Eine Treppe kennt man von der Gerätekennzeichnung mit den Klassen A bis E Wer braucht einen Energiepass Der Energiepass ist nach der EU Richtlinie für den Verkauf oder die Neuvermietung von Wohnungen und Häusern vorgeschrieben Vor dem In Kraft Treten der neuen Energieeinsparverordnung im Frühjahr 2007 ist ein Energiepass also nicht nötig Vor unseriösen Angeboten und falschen Informationen sollten sich alle Verbraucher in Acht nehmen schließen Segment ID 5245 Ihren Energie Ausweis bitte Bis zum 4 Januar 2006 sollte er eigentlich da sein der Wärmepass Das schreibt die EU Richtlinie zur Gebäudeenergieeffizienz vor weiter lesen Ihren Energie Ausweis bitte Bis zum 4 Januar 2006 sollte er eigentlich da sein der Wärmepass Das schreibt die EU Richtlinie zur Gebäudeenergieeffizienz vor energieverbraucher de informiert über den aktuellen Stand der Diskussion Von Aribert Peters 3 Januar 2006 Wie der Energieausweis nun genau aussehen wird weiß derzeit noch niemand ganz genau Nicht einmal Michael Halstenberg zuständiger Abteilungsleiter im Bundesbauministerium Auf der 8 Jahrestagung Energieeffizienz in Wohngebäuden in Berlin zeigte er wohin die Überlegungen gehen Die Entscheidungen trifft die neue Regierung Die EU Kommission legt großen Wert auf eine termingerechte Umsetzung der Richtlinie und hat schon vor Ablauf der Frist bei den Regierungen der Mitgliedsländer nach dem Stand der Dinge gefragt Man erhofft sich durch sinkende Energieverbräuche eine geringere Abhängigkeit von Energieimporten und eine Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung Trotz der Ungewissheit Über viele wesentliche Punkte herrscht bereits Einvernehmen Deutschland wird nicht über die Mindestanforderungen der Richtlinie hinausgehen Diese fordert für den Energieausweis ein transparentes Verfahren die Angabe von Referenzwerten also Vergleichskennwerte sowie Empfehlungen für kostengünstige Maßnahmen zur Effizienzverbesserung Die Energieausweise müssen für alle Neubauten sowie bei Verkauf und Neuvermietung von Bestandsgebäuden beziehungsweise Wohnungen ausgestellt werden Der Energieausweis wird nicht von Firmen oder Institutionen sondern stets von Experten ausgestellt Mit den Bundesländern wird derzeit ein Vier Säulen Modell diskutiert wer die Ausweise ausstellen darf Im Gespräch sind Bauvorlagenberechtigte Diplomingenieure nicht bauvorlagenberechtigte Diplomingenieure mit Ausbildungsschwerpunkt energiesparendes Bauen übrige Diplomingenieure mit zusätzlicher Berufserfahrung übrige Personen mit Fortbildung die in einer Liste aufgeführt sind Für größere Mietwohngebäude wird der Energieausweis auf Verbrauchskennwerten basieren die ohnehin aus der Heizkostenabrechnung bekannt sind Die Modernisierungsempfehlungen müssen ergänzt werden Die Kosten für den Wärmepass ohne Modernisierungshinweise liegen zwischen zehn und 20 Euro Die eingetragenen Werte sind einfach nachvollziehbar und können Mängel im Betrieb oder ungünstiges Nutzerverhalten aufdecken Ein und Zweifamilienhäuser und kleine Mehrfamilienhäuser benötigen zusätzlich Bedarfskennwerte Denn dort spielt das Nutzerverhalten ein größere Rolle Die Kosten für entsprechende Gutachten liegen laut Dena Feldversuch in 65 Prozent der Fälle unter 300 Euro Über den wirklichen Heizenergieverbrauch erlauben die Bedarfskennwerte keine Aussage Um überflüssigen Mehraufwand zu vermeiden wird es ein vereinfachtes Verfahren geben in dem der Nutzer vorliegende Daten selbst eingeben kann Der Energieausweis wird für alle Gebäude gleich aussehen Jedoch werden nicht für jedes Gebäude alle Merkmale berechnet und eingetragen Für größere Mietgebäude wird kein Bedarfskennwert eingetragen für Einfamilienhäuser entfällt gegebenenfalls der Verbrauchskennwert Der Energieausweis kann eine detaillierte Untersuchung vor einer anstehenden Sanierung nicht ersetzen Der Energieausweis hat nur eine informative Funktion Der Verordnungsgeber verbindet mit dem Energieausweis keine Modernisierung oder Sanierungsverpflichtung Als Information kann der Energieausweis durchaus Gegenstand privatrechtlicher Vereinbarungen zum Beispiel in Kauf oder Mietverträgen sein Der Energieausweis wird vermutlich zehn Jahre gültig sein Unklar ist noch wo die Grenze zwischen großen und kleinen Gebäuden gezogen wird Ebensowenig steht bislang fest wie das vereinfachte Verfahren im Detail aussehen wird Wie viele Pässe werden gebraucht In Deutschland gibt es 17 6 Millionen Wohngebäude und 38 6 Millionen Wohnungen 21 Millionen Wohnungen sind vermietet davon 14 Millionen von privaten Eigentümern und sieben Millionen von Wohnungsgesellschaften Von den 17 Millionen selbst genutzten Wohnungen entfallen elf Millionen Wohnungen auf selbst genutzte Einfamilienhäuser und sechs Millionen auf Eigentumswohnungen Gibt es genügend Experten Das Bremer Energieinstitut hat in einer Studie untersucht ob es in Deutschland genügend qualifizierte Fachleute für die Umsetzung der Richtlinie gibt Im Jahr 2006 entsteht der höchste Bedarf von 2 7 Millionen neuen Energieausweisen da im ersten Jahr die meisten Energieausweise neu erstellt werden müssen Jährlich werden circa 400 000 Gebäude verkauft 2 1 Millionen Gebäude werden neu vermietet davon 1 1 Millionen Gebäude mit drei und mehr Wohnungen 160 000 Gebäude werden neu gebaut Für normale Wohngebäude gibt es laut Studie keine Engpässe wohl aber für Gebäude mit besonderer technischer Ausstattung zum Beispiel Büro und Fabrikgebäude schließen Segment ID 4757 Energiepass vom Bund der Energieverbraucher Einfacher und informativer weiter lesen Energiepass Vorschlag vom Bund der Energieverbraucher 14 Juni 2005 Der Bund der Energieverbraucher hat heute den beteiligten Ministerien und Fachkreisen einen Vorschlag für einen Energiepass übermittelt Wer als Mieter oder Käufer die Auswahl zwischen verschiedenen Objekten treffen muss benötigt Informationen über den Energieverbrauch und die Energiekosten der Vergangenheit und die energetische Qualität von Gebäude und Heizung Genau diese Informationen stellt der vorgeschlagene Pass auf engsten Raum zusammen energiepass jpg 97 38 kB energiepass1 jpg 147 98 kB Der Vorschlag vereinigt die Vorteile des verbrauchs und des bedarfsorientierten Passes Er beziffert und bewertet Verbräuche der Vergangenheit und macht die energetische Qualität von Bauwerk und Heizung sichtbar Ein Energiekennwert wird auf einfachste Weise bestimmt Die Bewertung ist einfach und transparent Der Energiepaß benennt die Qualität der für die Heizwärme relevanten Gebäudekomponenten und bewertet diese Komponenten jeweils nach einem einfach verständlichem Raster Diese einfache Bauteil Bewertung reicht völlig aus um einem nicht sachkundigen Kauf oder Mietinteressenten Hinweise zu geben wieviele und welche Komponenten sehr gut gut mäßig oder mangelhaft sind und daher hohe Wärmeabflüsse oder Investitionsbedarf zur Folge haben können Durch den Verzicht auf eine Energiebilanz ist der Aufwand für den Energiepass deutlich verringert Der Bund der Energieverbraucher schlägt vor für die Energiekennzahl eine Publikationspflicht bei Verkaufs und Vermietungsangeboten einzuführen Spontane Diskussion über den Vorschlag Dr Ing Klaus Dieter Clausnitzer Zunächst ein Fazit Der in der Pressemitteilung dargelegte Pass und die Berechnungsmethodik sind nett gemeint aber kaum geeignet als Alternative ernst genommen zu werden Auf den ersten Blick sieht der Pass ja einfach zu machen aus Aber sobald man nur ein bischen in die Details schaut fallen doch die Mängel eklatant ins Auge 1 Die Klassengrenzen der Gesamtklassifikation sind willkürlich die Klassen auch noch unterschiedlich breit mal 50 mal 60 70 oder 90 kWh m a 2 Er erfüllt nicht die Anforderungen der EU Richtlinie weil die Gesamtenergieeffizienz nicht nach dem Schema der EU berechnet wird Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz fehlen er ist nicht für Nicht Wohngebäude einsetzbar fehlender Ansatz von künstl Beleuchtung und Klimatisierung 3 Es besteht eine Unverhältnismäßigkeit in der Gewichtung von Wärmeschutz und Heizung Während ein sehr guter Wärmeschutz zu 300 Punkten führen kann kann eine sehr gute Heizanlage nur zu 60 Punkten führen Ist nicht bekannt dass eine schlechte Heizanlage erhebliche Verluste verursacht 4 Es wird Bezug genommen auf die Wohnfläche und nicht auf die Fläche AN Die Raumhöhe geht also nicht ein Ist dem Autor nicht bekannt dass bei Raumhöhe von 3 00 m hier 20 mehr Außenfläche vorhanden ist als bei 2 50 m Im vorgeschlagenen System wirkt sich dies nicht aus in der Praxis besteht ein Mehrbedarf von 20 Aufwandszahl 5 Unsinnig ist es die Außentür extra mit in die Bewertung aufzunehmen und dafür dann auch noch maximal 60 Punkte vergeben zu wollen genauso viel wie für eine vollständige Wärmedämmung der Außenwände mit mehr als 25 cm Dämmstärke Stammt das Bewertungsschema von einem Türhersteller 7 Es ist unklar wie eine teilweise Dämmung bewertet werden soll z B Vorderseite nicht Rückseite ja 8 Wände zu unbeheizten Räumen kommen nicht vor ebenso spielt der Aufstellort des Heizsystems die Lage der Verteilleitungen usw im Vorschlag keine Rolle 9 Ob ein Gebäude mit umweltbelastender Elektro Direktheizung oder mit Gas Spezialkessel beheizt wird ist nach dem Vorschlag marginal und wirkt sich nur mit 20 Punkten aus Dies ist so viel wie eine schlechte Außentür gegenüber einer mittelmäßigen ausmacht Diese Bewertung ist unsinnig Stammt das Schema von der HEA 10 Im Vorschlag spielt das Baujahr des Kessels und die Überdimensionierung keinerlei Rolle Wenn nach dem System des Vorschlags zu Folge ein Hauseigentümer statt eines alten Gasspezialkessels Baujahr 1973 einen Gas Brennwertkessel einbaut verbessert er sein Gebäude um 20 Punkte bleibt damit wohlmöglich in der gleichen Gesamtklasse wie vorher In der Praxis spart er damit jedoch 20 Endenergie Wie soll ein Modernisierungsanreiz geschaffen werden wenn so eine Investition nicht gut bewertet wird 11 Wer Praxiserfahrung in der Bewertung von Gebäuden hat weiß dass ein vermeintlicher Sonderfall häufiger vorkommt als man denkt Wie soll man im vorgeschlagenen System unterschiedliche Baukonstruktionen eines Bauteils bewerten z B Wand EG anders als Wand im DG Wand Anbau anders als Wand Gaube Wie soll eingehen dass es in einem Mehrfamilienhaus eine Mehrzahl von unterschiedlichen Heiz und Warmwassersystemen parallel nebeneinander geben kann z B Brennwerttherme mit WW in der einen Wohnung alte Standardtherme ohne WW und mit Elt WW in einer anderen Wohnung 12 Wie soll im Verbrauchsteil des Passes der Warmwasserverbrauch in kWh beziffert werden wenn WW durch die Heizung bereitet wird und wie wenn WW elektrisch erzeugt wird und dies wie üblich ohne separaten Stromzähler 13 Was soll im Verbrauchsteil des Passes Heizenergie sein Ist das Primärenergie oder Endenergie Wenn Endenergie gemeint ist Soll hier im Falle von Strom Heizung die Umweltbelastung unter den Tisch fallen 14 Was ist im Verbrauchsteil des Passes ein Jahr Es sieht nach Kalenderjahr aus Aber Abrechnungen von Energieversorgern und erst recht von Heizöllieferanten umfassen selten genau ein Jahr Soll eine Bereinigung auf das Kalenderjahr erfolgen Wie 15 Eine Witterungsbereinigung wird nicht erwähnt ist aber für eine sachgemäße Beurteilung des Verbrauchs sinnvoll 16 Was sind die bisherigen Heizkosten Was geht da ein Grundpreis Arbeitspreis Schornsteinfegergebühren Strom Umwälzpumpe Wie werden die Kosten von Hilfsenergie berücksichtigt bzw bei WRG und Lüftungsanlagen die Stromkosten 17 Im Falle von MFH mit Gasetagenheizungen und anderen Wohnungsheizsystemen sind weder der Verbrauch des Hauses noch die Kosten ohne erheblichen Aufwand bekannt Lieber Herr Peters Sie sehen schon nach einer Stunde Beschäftigung mit dem vermeintlichen Durchbruch kommt man zu dem Ergebnis dass hier Fragen aufgeworfen werden die längst durch das System der DIN 4108 6 und 4701 10 beantwortet sind Der Verzicht auf eine Energiebilanz wirft uns um zwei Jahrzehnte zurück und erlaubt eben keine integrierte Beurteilung eines Gebäudes Tut mir Leid aber bitte ab in den Papierkorb damit und ein sinnvolles Dementi an alle Klaus Michael Dr Clausnitzer geht in seiner Stellungnahme irrigerweise davon aus dass mit dem von mir vorgeschlagenen wesentlich vereinfachten Verfahren des Energiepasses die gleich Differenzierungstiefe der Analyse und numerischen Berechnung erfolgen solle wie mit einem an die EN 832 oder EnEV angelehnten Verfahren Das soll gerade nicht erreicht werden Entscheidender Grund ist und dieser basiert auf 15 Jahen Altbausanierungsberatung mit über 1500 Objekten dass diese Ergebnisse vielleicht einer EG Kommission oder einer Lobby unterbeschäftigter Energieberater gefallen würden aber überhaupt nicht den Bedarf investitionsbereiter Altbaueigentümer triff und auch volkswirtschaftlich nicht geeignet ist sinnvolle Kapitalallokationen in die Altbausanierung mit dafür verhältnismäßigem Aufwand zu fördern Zum einen muss meines Erachtens differenziert werden zwischen drei völlig verschiedenen Interessen die mit Energiepässen verfolgt werden können Das eine und m E auch vorrangige ist es Miet oder Kaufinteressenten einer Wohnung oder einer Immobilie Hinweise auf die zu erwartenden Energie Nebenkosten auf die energetische Qualität des angebotenen Objekts und auf absehbar energetisch sanierungsbedürftige Bau oder Haustechnik Komponenten geben Hierfür kann man beliebig detailliert rechnen rechnet dann aber meist am Bedarf völlig vorbei denn energetische Aspekte sind zwar ein Teil der Miet oder Kaufabwägung aber auch nur ein Teil Aus meiner Erfahrung reichen hier einige harte aber ehrliche wertende und kurz beschreibende Aussagen völlig aus und nur hierauf ist mein Energiepassentwurf ausgelegt Das andere Interesse könnte es sein möglichst präzise numerische Kennwerte für Altbauten in Anlehnung an EN 832 bzw EnEV zu ermitteln um verschiedenste Gebäude über das gleiche numerische Raster vergleichend bewerten und virtuelle Primärenergieverbräuche berechnen zu können Dieses Ziel halte ich für schlichtweg unnötig Es mag europäischer Bürokratenintention entsprechen ich halte es aber für 95 der anstehenden Investitionsentscheidungen unserer Altbauten für irrelevant für überflüssig vergeudete Zeit insbesondere wenn sowieso keiner vorhat zu investieren und letztlich für Aufwand der an anderer Stelle fehlt Geld ist eine begrenzte Ressource Das dritte Interesse könnte sein dem Miet oder Kaufinteressent möglichst deutliche und klare Ratschläge für energetische Sanierungsmöglichkeiten zu geben Das ist zwar grundsätzlich wünschenswert aber beim Energiepass völlig am falschen Platze Wer Sanierungsberatung haben will soll sie sich unabhängig vom Billig Energiepass holen Und wer glaubt er könnte neben einer Bestandserfassung und Bewertung nebenher eben noch fundierte Sanierungsempfehlungen produzieren indem er die Variablen einer EnEV Bilanz variiert der irrt gewaltig und handelt fahrlässig Der Abwägungsbedarf bei der Altbausanierung besteht nicht aus U Psi eP HT oder ähnlichen Werten sondern aus sehr einer komplexen Abwägung von technischer und bauphysikalischer Machbarkeit jeweiligen Maßnahmen statischen schall und brandschutztechnischen sowie architektonischen Aspekten zu erwartendem Bauaufwand erkennbaren Prioritäten des Akteurs und subjektiver Handlungsbereitschaft des Akteurs Das alles läßt sich als Neben oder Abfallprodukt einer energetischen Kurzbewertung unter massivem Kostendruck nicht leisten Im Gegenteil ist zu befürchten dass mangelhafte Beratungsempfehlungen Bauschäden fördern und Fehlallokationen von Geld nach sich ziehen Also soll dieses Ziel m E nicht in den Energiepass aufgenommen werden Es reicht vielmehr für die energetische Qualität einzelner Komponenten grobe aber sinnig abgestufte Klassifizierungen vorzunehmen wie ich sie vorgeschlagen habe Da die Gründe der Abstufung nachvollziehbar sind sind auch die theoretischen Verbesserungsmöglichkeiten offenkundig Wer als Altbausanierungsberater so wenig Beurteilungsvermögen hat dass er die offensichtlichen Mängel eines Altbaus nicht erkennt und nicht in sinnvolle Investitionsstrategien für den Investor übersetzen kann sollte sich auch grundsätzlich hüten sich hinter den Ziffern und dem autoritätsheischenden Deckmantel mühselig erarbeiteter präziser EnEV Rechenergebnisse zu verschanzen Diese rhetorische Attacke gilt niemand besonderem sie gilt aber vielen Bürokraten in der Bundespolitik die Energieverordnungen machen ohne Nägel in die Wand schlagen zu können bzw die das Loch im Dach oder den zentimeterbreiten Spalt unter der Kellertür vor lauter U Werten nicht erkennen Und sie gilt bestimmten Energieberatern die meinen Grundkenntnisse der Mathematik und Kenntnis von Berechnungssoftware genügten für die Bauberatung Nun zu den einzelnen Punkten 1 Natürlich sind Klassengrenzen willkürlich Jedes qualitative Bewertungsraster ist willkürlich Willkür wird in einer Demokratie durch demokratische Entscheidungsprozesse konsensfähig gemacht So z B auch die willkürlichen Denk und Rechenfehler der EN 832 und der EnEV wie z B deren Kaprizierung auf Primärenergie 2 Der Vorschlag ist absichtlich keine Erfüllung sondern eine Alternative zum EU Vorschlag weil ich ihn für das wesentlich zu lösenden Problem für zielführender halte Ich halte es für gut möglich dies auch gegenüber der EU darzustellen Es fehlen auch keine Vorschläge zu Erhöhung der Energieeffizienz da die Gründe für negative Bewertungen offensichtlich sind und damit die Potentiale die hierin liegen erkennbar 3 Über die Punkteaufteilung kann nachverhandelt werden An der Gliederung war mir zunächst wichtig fassbare und jedem Laien verständliche Komponenten abzugrenzen und insgesamt ein einfaches System zu entwickeln Im übrigen sind die Spielräume bei den Heizanlagen deutlich enger als beim baulichen Wärmeschutz der Luftdichtheit und der Lüftungstechnik Die Transmissions Wärmeverluste von Altbauten der 50er Jahre kann man locker auf 1 5 verringern die Lüftungswärmeverluste durch Abdichten und Lüftungstechnik auf 1 8 aber welche Gasheizung der frühen 80er Jahre bietet ein Einsparpoenzial bei der Effizienz von 60 Keine es sein denn man folgt der QP Philosophie und heizt mit Holz statt Strom möglichst in Kombination mit niedrigen Schornsteinhöhen Dann brauchen wir 2010 eine Novellierung des BIMSchG 4 Für Mieter und Käufer ist immer nur der Verbrauch pro qm echter Wohn oder Nutzfläche relevant AN ist schon immer eine völlig irreführende Größe Im übrigen tritt der gegenteilige Effekt auf wie vermutet Bei großen Raumhöhen und infolgedessen größeren Transmissionswärmeverlusten über Wände steigen die auf echte qm bezogenen Verbräuche m2 wohingegen die AN bezogenen Verbräuche nicht steigen weil die virtuelle AN mit dem größeren Volumen mitwächst Insofern spiegeln nur die auf echte qm bezogenen Verbauchsangaben die Nachteile übergroßer Raumhöhen korrekt wieder 5 Außen und kalt warm trennende Kellertüren mögen niedrige Flächenanteile bzw rechnerische Transmissionswärmeverlsute haben sind aber für die Luftundichtheit bei Altbauten neben Bodenluken oft ganz erheblich und tragen damit zu in der EnEV nicht erfaßten Lüftungswärmeverlusten bei Ob man diesen Malus bei Lüftung Luftdichtheit subsummiert oder bei Türen kann diskutiert werden Meinethalben könnte man auch Fenster und Außentüren zusammenfassen was aber dazu führt dass es keine so klare Komponentenbeurteilung der Fenster geben kann Oder man gibt dem Türen Teilaspekt weniger Gesamtpunkte dies aber um den Preis dass nicht alle A s gleichviel wert sind was ich schön einfach finde 7 Indem man eine anteilige Bepunktung vornimmt Wenn 50 der Fenster C wären und 50 E insgesamt D 8 Zutreffend aber weniger relevant oder vermuten Sie dass jemand im MFH den Heizraum nachträglich in das beheizte Volumen umverlegt um sich diese EnEV Punkte gutschreiben zu können Indem der tatsächliche gemessene Verbrauch angegeben wird liegt neben der qualitativen Bauteilbewertung ein viel aussagekräftigerer Wert vor als es der Zuschlag für solche Komponenteneigenschaften gemäß EnEV Rechengang beim Altbau je sein könnte 9 Diese Kritik ist zutreffend Von mir aus können gern alle Elektroheizungen nach G Man darf aber hier nicht so sehr auf den Effekt für die Gesamtbepunktung schauen sondern auf die Brandmarkung durch Heizung F von A G Das ist für eine Miet oder Kaufentscheidung ausreichend aussagekräftiger Aber wie gesagt man kann über die Bepunktung diskutieren Ich fürchte nur wenn alle Lobbies ihre Spezialprodukte gerecht gewichtet haben wollen kommen wir von dem Popanz einer kompletten Energiebilanz nicht weg und die halte ich bei Altbauten nur für die Deklaration beim Vermieten oder Verkaufen für nicht nötig Kompromißvorschlag Gar keine Gesamtpunkte und Gesamtwürdigung sondern nur Komponentenwürdigungen Dann kann sich jeder selbst aussuchen wie wichtig objektiv oder ihm subjektiv die eine oder andere Eigenschaft ist 10 Die Kritik kann zutreffen Sie bestärkt den vorigen Kompromißvorschlag auf Gesamtpunkte zu verzichten 11 Dieses Problem ist nur durch komplette Erfassung des Gebäudes mit einem geeigneten Rechenverfahren möglich Sie befriedigt den numerischen Perfektionismus und liefert Daten die der Mietinteressent überhaupt nicht mehr brauchen kann In Mietwohnungsbauten muß der EPass bei technisch unterschiedlichen Bauweisen der einzelnen Wohnungen oder von deren haustechnsicher Ausstattung wohnungsweise erstellt werden Eine Gesamtzahl für das Haus interessiert keinen Mieter Dies wäre mit meiner Lösung einfach möglich Die in der Mitte liegende Wohnung vierseitig warm eingebaut schneidet dann natürlich viel besser ab als das Penthouse mit 5 Flächen zur Außenluft Das entspricht aber auch der Realität 12 Indem das deklariert wird was bekannt ist und gemessen wurde Wenn nur Heizung aber kein WW bekannt ist weil über Wohnungsstromzähler gelaufen wird nur Heizung deklariert wenn Hzg WW als Summe bekannt war wird dieser Wert deklariert und wenn beide Werte getrennt bekannt sind werden beide getrennten Werte bekannt Ein Energiepass kann doch nicht durch theoretische Simulation nicht vorhandene Verbrauchserfassung simulieren Das gibt doch nur unrealistische Werte und sobald man sich von dem Kompatibilitätswahn von allen Häusern mit gleicher Methode vergleichbare Ergebnisse erhalten zu können erst mal befreit hat weil das nur die EG Bürokraten reizt aber keinen einzigen Mietinteressenten ist das plötzlich herzlich einfach Lieber Mut zur offen gelegten Datenlücke als europäische Standardwerte statt Wirklichkeit 13 Das soll der abgerechnete Verbrauch der letzten Heizperioden sein also empirische Daten egal welcher Energieträger eingesetzt wurde Die Bewertbarkeit ergibt sich aus dem A G der Heizanlage und den ebenfalls empirisch erfaßten Heizkosten und nicht aus eP oder QP oder ähnlichem Virtuellem 14 Es ist das letzte Abrechnungsjahr egal ob im jeweiligen Objekt von Feb Feb oder von Mrz Mrz abgerechnet wird 15 Jaja die tatsächliche mittlere Sonnenscheindauer und Fensterverschmutzung sollte auch heraus korrigiert werden Ein Mieter vergleicht zwei Wohnungen zum gleichen Zeitpunkt in derselben Stadt und nicht ein mittleres Klimajahr mit einem anderen oder gar ein Objekt in Italien mit einem in Norwegen auch wenn das der EG Bürokratie wegen kompatibler Daten vielleicht gefiele 16 Oh Herr Clausnitzer Dies läßt sich alles noch beliebig präzise regeln wichtig ist die Handhabbarkeit und eindeutige Deklaration Wenn Sie ein EFH mit unregelmäßig betankter Ölheizung verkaufen wollen und niemals separate Stromzähler für Haustechnik hatten können Sie nur auf Jahre grob umgerechnete Ölmengen und Ölpreise nennen Wenn Sie im MFH eine Mietwohnung haben haben Sie Nebenkostenabrechnungen in denen umgelegte Brennstoffkosten und vielleicht auch Betriebsstromverbräuche incl Treppenhauslicht und Aufzug enthalten sind Auch hier kann es niemals gelingen im Rahmen eines Energiepasses durch die Hintertür eine nachträglich europaweit kompatible Teilkostenermittlung nachzuholen Also bitte einfach ehrlich und notfalls inkompatibel Fazit Danke für die Anregungen Einige Punkte sollten nachgebessert werden Wahrscheinlich sollte auf die Gesamtpunktzahl und Gesamtbewertung verzichtet werden oder es sollte getrennte Summen für Gebäudehülle und Haustechnik geben dann müßte man aber Lüftungstechnik und Luftdichtheit wieder

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Energiepass__650/ (2016-02-14)
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