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  • energieverbraucher.de | Rollläden & die Heizkosten
    Rollladenkästen bedeutet das pro Stunde rund 30 Kubikmeter Dies entspricht etwa dem Luftinhalt eines Zimmers Das ist teuer und ebenso sinnlos da die verlorene Raumluft erneut aufgeheizt werden muss Abhilfe Luftdichte Gurtöffnungen Abhilfe gegen unkontrollierte und ständige Entlüftung und Zugluft schafft eine Sanierungsgurtführung mit zweifacher Bürstendichtung innen und Zellkautschukdichtung an der Verbindungsfläche Die alte Gurtführungsöffnung in der Wand lässt sich problemlos nahezu luftdicht und formschön überdecken Als effizientes Energie SparModell bezeichnet senkt diese Abdeckung bis zu 95 Prozent der an der Gurtführung entstehenden Energieverluste Hoher Verlust Ebenso einfach erfolgt die Sanierung von vorhandenen so genannten Verschlussdeckel Gurtführungen die unterhalb des Rollladenkastendeckels über dem Fenster Einfache Montage Die Altbau Sanierungs Gurtführung ist ein Renovierungsprodukt das ganz einfach montiert werden kann Dazu baut man den Gurtwickler aus sichert die Spannfeder und löst den Gurt von der Rolle Anschließend klebt man die Zellkautschuk Dichtung innen auf die Sanierungs Gurtführung und zieht dann das gelöste Gurtband durch die Gurtführung Danach wird die Gurtführung am alten Gurtloch ausgerichtet der Gurt auf Leichtgängigkeit geprüft und angeschraubt Abgeschlossen wird das ganze mit einer formschönen Abdeckung fertig ist die Sanierung Genauso einfach und schnell erfolgt der Einbau im Verschlussdeckel des Rollladenkastens Rollladenkästen Dämmen Besonders ältere Rollladenkästen öffnen der Wärme einen teuren Ausweg Zum Raum hin sind diese lediglich mit einer ungedämmten Platte aus Holz oder Metall verschlossen dem Revisionsdeckel Studien zeigen dass bereits eine nur wenige Millimeter breite Fuge die Dämmwirkung der Gebäudehülle um bis zu 65 Prozent verringern kann Mit dem Rollladenkasten Altbau Sanierungssystem zum Beispiel Roka ASS von Beck Heun lässt sich das Leck schließen Dazu wird eine vorgeformte Dämmung aus einem Neopor Formteil und variablen Abstandshaltern über dem Fenster eingebaut Wärmebrücken im Rollladenbereich werden verhindert die Schalldämmung verbessert Das alles trägt zu einem erhöhten Wohnkomfort bei Zudem rechnet Beck Heun vor dass sich bei zehn Fenstern in einer durchschnittlichen Wohnung und Kosten von 30 Euro je System die Investition finanziell bereits nach zwölf Monaten rentiert Hersteller und Systeme Dichtsysteme gibt es von der Firma Beck Heun www beck heun de und das ESM System der Firma DiHa gibts im Energiespar Basar www energiespar basar de Bezug über den Baustofffach handel oder über die im Internet angebenen Vertriebspartner Segment ID 5771 Was bringen Rollläden Frage Lohnt es sich aus energetischer Sicht die Rollläden abends herunter zu lassen weiter lesen Was bringen Rollläden 13 August 2002 Frage Lohnt es sich aus energetischer Sicht die Rollläden abends herunter zu lassen Antwort Ein Rollladen der abends nicht herunter gelassen wird hat eigentlich seinen Gebrauchsnutzen verloren Die Hauptfunktionen eines Rollladens bestehen nämlich heute im Sichtschutz und mit Einschränkungen Einbruchschutz Hinzu kommt seine zusätzliche Nutzbarkeit als Verschattungseinrichtung im Sommer sowie temporärer Wetterschutz des Fensters Bei Verglasungen aus Einfachglas oder Isolierglas kommt einem Rollladen als temporärer Wärmeschutz in der kalten Jahreszeit eine weitere bedeutsame Rolle zu So durfte noch vor 20 Jahren die Empfehlung zum frühzeitigen Schließen der Rollläden in keiner Schrift zur Energieberatung fehlen Mit Einführung von Wärmeschutzglas wurde diese Funktion verzichtbar der zusätzliche Effekt für den Wärmeschutz ist sehr gering

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Rolllaeden__262/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Strom- & Gassperre für Mieter
    Anmahnung der offen stehenden Rechnung sollte sich der zahlungsunfähige Kunde an die Sozialbehörde wenden um die Zahlungen sicherzustellen Wird vom Sozialamt eine Zahlungszusage erteilt darf die Versorgung nicht eingestellt werden Vertrag mit Vermieter Schwierig wird es wenn der Vermieter Vertragspartner des Versorgungsunternehmens ist Zahlt der Vermieter die Wasser Strom Gas oder Fernwärme Rechnung nicht obwohl er von seinen Mietern entsprechende Vorauszahlungen erhalten hat galt früher Das Versorgungsunternehmen darf keine Liefersperre verhängen Wird ein Lieferstopp angedroht konnten Mieter notfalls per einstweiliger Anordnung die Einstellung der Versorgung verhindern Die Mieter hatten in diesen Fällen Anspruch darauf dass das Versorgungsunternehmen direkt mit ihnen einen Vertrag abschließt Das Unternehmen durfte aber nicht die Weiterlieferung davon abhängig machen dass die Mieter die alten noch offen stehenden Rechnungen des Vermieters bezahlten Neuerdings versagen Gerichte aber Mietern entsprechenden Schutz vor Liefereinstellungen der Versorgungsunternehmen lehnen eine einstweilige Anordnung auf Weiterlieferung ab und machen einen Vertragsabschluss mit den Versorgungsunternehmen von der Übernahme der Vermieterschulden abhängig Ihr Argument Das Versorgungsunternehmen habe keinerlei vertragliche Beziehungen zu den Mietern Außerdem könnten sich Mieter ihr Geld beim Vermieter zurückholen Der Vermieter der Rechnungen der Versorgungsunternehmen nicht bezahlt verhält sich auch im Verhältnis zu seinen Mietern nicht vertragstreu so dass die ihrerseits ihre Zahlungen stoppen können Anspruch auf Schadensersatz oder Aufwendungsersatz hätten bzw zur Zurückbehaltung der Miete berechtigt seien Gesetze müssen geändert werden Der Bund der Energieverbraucher hält diese Rechtslage für unvereinbar mit den Grundsätzen und der Verfassung unseres Landes Der Mieter zahlt für Strom und Gas und wird dennoch nicht mehr versorgt Und das obwohl ihn keinerlei Verschulden trifft Dies geschieht mit Billigung der Gerichte Im Zusammenwirken mit anderen Verbänden wird sich der Bund der Energieverbraucher dafür einsetzen dass die maßgeblichen Verordnungen und Gesetze möglichst rasch geändert werden Segment ID 1851 weiteres zu Mieten 1 Heizkosten abrechnung 2 Geändertes Mietrecht 3 Rollläden aktive

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Stromsperre__898/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Wärmecontracting für Mieter - Wenn Fremdfirma statt Vermieter die Wärme liefert
    Wärmepreis die Heizungsanlage plus Gewinn und Risiko neben der Miete für die Räume bezahlen muss liegen die Nachteile in der ersten einfachen Betrachtung meistens beim Mieter Lediglich beim Energieeinkauf kann der Wärmelieferer bessere Preise durchsetzen die er regelmäßig aber nicht an den Mieter weitergibt Richtig problematisch wird es wenn der Wärmemessdienst auf der Konzernebene mit dem Wärmelieferer verbunden ist In solchen Konstellationen müssen Verbraucher unbedingt die Verbrauchsfeststellung kontrollieren Die Verbindung mit einem Wärmelieferer wird dann zum Bumerang für den Vermieter wenn die durch die Wärmelieferung stark erhöhten Heizkosten zu Leerständen führen und der Vermieter bei korrekter Abrechnung die hohen Grundkosten zu tragen hat Als Sachverständiger habe ich bisher jedoch noch keine korrekte Abrechnung der Wärmelieferung bei Leerständen erlebt Dass dies so bleibt darauf sollte ein Vermieter sich auch in Anbetracht der langen Vertragsdauer bei Wärmelieferungsverträgen nicht verlassen Nahwärme teuer Bei allen Mietverträgen gilt aber Wenn Wärmelieferung als Nahwärme vereinbart werden soll müssen alle Alarmglocken vor der Unterzeichnung schrillen Dies wird nach meiner sachverständigen Erfahrung immer erheblich teurer als die herkömmliche Heizkostenabrechnung bei einer selbst betriebenen Heizung Wohl gemerkt es geht nicht um Fernwärme aus den kommunalen Netzen sondern um Wärmelieferung aus hausinternen oder im Nahbereich installierten Heizanlagen die von Dritten betrieben und über einen erhöhten Heizkostenpreis vom Mieter bezahlt werden Mietzinsanpassung bei Wärmelieferung Obwohl sich die Wärmelieferung im Regelfall kostentreibend auswirkt muss dies nicht unbedingt zu erhöhten Kosten für den Mieter führen Wer sich in einem Haus einmietet in dem die Heizeinrichtung dem Wärmelieferer gehört hat sich faktisch in einem Haus ohne eigene Heizung eingemietet weil er diese von einem Dritten über die Bezahlung erhöhter Heizkosten anteilig mietet Wenn dem so ist müsste es selbstverständlich sein dass in einem solchen Haus der Mietzins um den Kostennachteil der Wärmelieferung sinkt Sofern von der Kommune ein qualifizierter Mietspiegel 558 d BGB herausgegeben wurde ist ein Abschlag vom Mietzins bei Wohnungen mit Wärmelieferung im Vergleich zu gleichwertigen Häusern mit einer eigenen Heizung in Höhe von 0 50 bis 0 80 Euro je Quadratmeter Wohnfläche und Monat absolut zwingend Die Praxis zeigt jedoch dass der Nachteilsausgleich für die hohen Kosten der Wärmelieferung über eine Mietreduzierung noch nicht weit verbreitet ist schließen Segment ID 3775 Wärmecontracting für Mieter Was zu beachten ist wenn nicht der Vermieter sondern eine Fremdfirma die Wärme liefert erfahren Sie hier weiter lesen Wärmecontracting für Mieter Die Klärung der Rechtslage lässt auf sich warten Was zu beachten ist wenn nicht der Vermieter sondern eine Fremdfirma die Wärme liefert erfahren Sie hier 5 März 2004 Als Mieter bekommt man die Wärme entweder vom Vermieter geliefert das ist der übliche Fall oder von einer Wärmelieferungsfirma Das ist völlig davon unabhängig ob die Wärme physikalisch im Haus oder in der Nachbarschaft erzeugt wird Nahwärme oder über ein dickes Rohr von einer Zentralstation kommt Fernwärme Ausschlaggebend sind für die folgende Betrachtung nur die rechtlichen Verhältnisse Fullcontracting hat Nachteile Letzterer Fall wird Fullcontracting genannt Dabei ist der Vermieter für die Wärmelieferung nicht mehr verantwortlich Lieferung und Abrechnung erfolgen zwischen Mieter und Wärmelieferungsfirma Wenn es sich um

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Waermecontracting-fuer-Mieter__1258/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Für Mieter: Wohnungsleerstand erhöht die Heizkosten
    es Hauseigentümer oft die beim Energieversorger bestellte Leistung zu senken Eine Anpassung der Leistung während der Laufzeit des Energieliefervertrags ist bei vielen Versorgern üblich auch wenn dies nicht im Vertrag vereinbart ist Ein Rechtsanspruch auf Anpassung besteht in solchen Fällen bisher nicht Was können Sie tun Überprüfen Sie Ihre Abrechnung Die Fläche für die Verteilung der Grundkosten darf nicht kleiner sein als in den Vorjahren Sonst hat Ihr Vermieter Leerwohnungen nicht korrekt abgerechnet Wenn Ihr Nachbar auszieht und die Wohnung im Winter leersteht sollten Sie Ihren Vermieter bitten die Wohnung wenigstens etwas zu temperieren 12 15 C Thermostat 1 2 Prüfen Sie Ihren Energiepreis Wenn der Preis für die verbrauchte Brennstoffeinheit merklich gestiegen und der Heizenergieverbrauch infolge der Leerstände zurückgegangen ist sollten Sie Ihren Vermieter darauf aufmerksam machen und ihn bitten beim Energieversorger weniger Grundpreis Anschlussleistung zu bestellen Wenn Sie in einem Gebäude wohnen in dem bereits die meisten Wohnungen leerstehen sollten Sie sich dem Wunsch Ihres Vermieters nicht verschließen in ein anderes Haus umzuziehen Und vergessen Sie nicht Ihre neue Einbauküche bei der Vereinbarung einer Umzugsbeihilfe Beispiel Wohnfläche Gebäude 1 000 m Gebäude ohne Leerstand mit zehn Wohnungen à 100 m Der Verbrauch ist gleich groß Der Preis des Energieversorgers EVU wird zu 50 von einem leistungsabhängigen Grundpreis bestimmt Brennstoffkosten an EVU 10 000 Jahr davon EVU Grundkosten 5 000 Jahr davon EVU Kosten für Verbrauch 5 000 Jahr Heiznebenkosten 1 000 Jahr Heizkosten Brennstoff Nebenkosten 11 000 Jahr Heizkostenabrechnung Verbrauchskostenanteil 70 Grundkosten Gebäude 3 300 Jahr Verbrauchskosten Gebäude 7 700 Jahr Kosten je vermieteter Wohnung 1 100 Jahr Dasselbe Gebäude ein Jahr später Zwei Wohnungen stehen leer Der Grundpreis wurde nicht angepasst Der Arbeitspreis sinkt nur auf 4 500 weil die beiden Leerwohnungen indirekt mitbeheizt werden Brennstoffkosten an EVU 9 500 Jahr davon EVU Grundkosten 5 000 Jahr

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Wohnungsleerstand__923/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Mietersolaranlagen
    Jahren Demgegenüber leben immer mehr Mieter nicht einmal ein Jahr lang in derselben Wohnung Die Solaranlage lebt also länger als die meisten Mietverhältnisse Deshalb ist es wichtig dass Mieter und Vermieter gemeinsam darüber reden was nach dem Auszug mit der Solaranlage geschieht Ohne eine Regelung geht die Solaranlage nach dem Auszug des Mieters als Bestandteil des Hauses in das Eigentum des Vermieters über Man kann zum Beispiel eine Abschreibung über 20 Jahre vereinbaren Zieht der Mieter vorher aus dann bekommt er vom Vermieter den Restwert ausgezahlt Möglich ist auch dass der Mieter die Anlage abwohnt also seine Monatsmiete um einen bestimmten Betrag herabsetzt Vereinbarung Mieter und Vermieter sollten gemeinsam nach einer Lösung suchen die beide Seiten zufrieden stellt Diese Lösung sollte dann auch schriftlich fixiert werden Die Vereinbarung sollte die Genehmigung für den Anlagenbau festlegen den Aufstellungsort der Anlage die Veranwortung für die Wartung die Haftungsfrage im Schadensfall und die Regelung beim Auszug des Mieters umfassen Vermieteranlage Wenn der Vermieter eine Sonnenwärmeanlage installiert kann er die jährliche Miete um elf Prozent der Investitionssumme erhöhen Denn weil Energie eingespart wird handelt es sich um eine Modernisierungsmaßnahme vgl Börstinghaus in Schmidt Futterer Mietrecht 7 Auflage 3 MHG Rdnr 77 S 1795 und Frank Georg Pfeiffer Umsetzung solarer Versorgungssysteme aus rechtlicher Sicht Angesichts der gegenwärtigen Brennstoffpreise macht die Mieterhöhung meist immer noch mehr aus als an Heizkosten eingespart wird Bei weiter steigenden Energiepreisen kann jedoch die Solaranlage schon bald zu einem guten Geschäft auch für den Mieter werden Der Mieter muss sowohl den Bau der Solaranlage dulden als auch die elfprozentige Mieterhöhung wenn die entsprechenden Formvorschriften eingehalten werden Nur wenn die Mieterhöhung eine unzumutbare Härte für den Mieter oder seine Familie bedeuten würde kann die Duldungspflicht entfallen Die von der Solaranlage gelieferte Wärme darf dem Mieter natürlich nicht berechnet werden Er hat ja

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Mietersolaranlage__1679/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Wirtschaftlichkeit
    Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden können die für eine ordnungsgemäße und sparsame Wirtschaftsführung unumgänglich sind Sind einzelne Positionen der Betriebskosten gegenüber dem Vorjahr jeweils über zehn Prozent gestiegen obliegt es dem Vermieter dafür nachvollziehbare Gründe anzugeben Legt der Vermieter die Gründe der Preissteigerung und deren Unvermeidbarkeit z B durch Beauftragung eines anderen Unternehmens nicht im Einzelnen dar kann er wegen Verstoßes gegen den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit diese Nebenkosten nicht auf die Mieter umlegen Kammergericht Berlin Urteil vom 12 01 2006 Aktenzeichen 12 U 216 04 hier zu Bewachungs und Hauswartkosten Allerdings ist umstritten ob beziehungsweise wie weit sich diese Grundsätze auch auf Abschluss und Verlauf von Energielieferungsverträgen auswirken Es dürfte sich in der Praxis als schwierig erweisen den Vermieter zu einer Billigkeitskontrolle der Preisgestaltung zu verpflichten wie sie 315 BGB vorsieht Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil vom 13 Juni 2007 VIII ZR 78 06 dem Vermieter die volle Entscheidungsfreiheit bei der Wahl des Heizsystems überlassen Jedoch muss er sich nach einmal getroffener Entscheidung durchaus nach einem günstigen Anbieter umtun Verschulden unwichtig Der Mieter braucht deshalb nur die Heizkosten über die Nebenkostenabrechnung zu akzeptieren die bei einer wirtschaftlichen Geschäftsführung entstehen Auf ein Verschulden des Vermieters kommt es dabei nicht an Nach verbreiteter Auffassung trägt der Vermieter die Darlegungs und Beweislast dafür dass er den Wirtschaftlichkeitsgrundsatz beachtet hat Es ist aber zunächst Sache des Mieters seine Zweifel an der Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes konkret vorzutragen beziehungsweise darzulegen dass ein anderer Versorger preiswerter liefert so jedenfalls für Contracting BGH Urteil vom 13 Juni 2007 VIII ZR 78 06 Erst dann muss der Vermieter darlegen und nachweisen dass er das Wirtschaftlichkeitsgebot nicht verletzt hat Bei einer unwirtschaftlich arbeitenden Heizung darf der Mieter die Miete angemessen kürzen Nach einem Urteil des OLG Düsseldorf ist der Mieter bei einer schlechten Heizanlage so zu stellen als wäre das Objekt unbeheizt In solchen Fällen ist eine Mietminderung von zehn bis 15 Prozent angezeigt Einhaltung technischer Mindeststandards Der Mieter hat zwar keinen Anspruch auf eine Heizanlage die dem Standard der EnEV entspricht denn das Wirtschaftlichkeitsgebot verpflichtet den Vermieter nicht automatisch zu Modernisierungen um Betriebskosten einzusparen Entspricht die Heizung oder das Gebäude nicht den Anforderungen der EnEV und entstehen dadurch höhere Betriebskosten kann allerdings ein Verstoß gegen den Wirtschaftlichkeitsgrundsatz vorliegen Die EnEV 2007 verpflichtet den Vermieter nicht automatisch dazu bestehende Gebäude nachzudämmen Nimmt er jedoch erhebliche Umbauten vor kann er im Zuge dieses Umbaus auch zu besseren Wärmeschutzmaßnahmen verpflichtet werden 9 EnEV und Anlage 3 Kostenbeteiligung des Mieters bei Umrüstung Für alte vor dem 1 Oktober 1978 errichtete Heizkessel schreibt die EnEV eine Erneuerung bis Ende 2008 vor Rüstet der Vermieter das Gebäude entsprechend nach stellt sich die Frage ob der Mieter über eine Modernisierungsumlage die entsprechenden Kosten mitzutragen hat Dabei gilt jedoch dass der Vermieter die Kosten einer Instandsetzungs oder Erhaltungsmaßnahme nicht an seine Mieter weitergeben darf Dies ist auch der Fall wenn der Eigentümer einen Heizkessel aus dem Jahr 1978 ersetzt denn jedem Eigentümer muss klar sein dass eine Heizanlage nach einer gewissen Zeit erneuert werden muss

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Wirtschaftlichkeit__2224/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Wohneigentum
    Rohrleitungen oder ein barrierefreier Zugang dann kann das mit einfacher Mehrheit in der Eigentümerversammlung beschlossen werden Die übrigen Eigentümer müssen die Maßnahme dulden Für alle anderen baulichen Veränderungen am Gemeinschaftseigentum sind einstimmige Beschlüsse der Eigentümerversammlung notwendig Wird etwa eine Sanierung beschlossen dann wird zunächst ein Planer beauftragt der ein Konzept konkretisiert die Fördermittel beantragt etc Erst dann beschließen die Eigentümer die geplante Maßnahme in einer weiteren Versammlung Es folgen eine Ausschreibung und schließlich der Beschluss der Ausführung Gemeinsame Rücklagen Um eine Sanierungsmaßnahme erfolgreich durchzuführen helfen sogenannte Instandhaltungsrücklagen Dabei handelt es sich um gesetzlich vorgeschriebene Rücklagen mit denen Gemeinschaftseigentum saniert werden soll Für öffentlich gefördertes Wohneigentum richtet sich die Rücklage danach wie lange die letzte Sanierung zurückliegt Liegt sie weniger als 22 Jahre zurück sind höchstens 7 10 Euro pro Quadratmeter und Jahr vorgesehen zwischen 22 und 32 Jahre sind es neun Euro je Quadratmeter und Jahr und über 32 Jahre sind es 11 50 Euro Segment ID 13013 Eigentum verpflichtet Wohnungseigentum weiter lesen Eigentum verpflichtet Egal ob Eigentümer selbst in ihrer Wohnung leben oder ihre Immobilie vermieten Wollen sie Energiekosten sparen müssen sie sich meist im Verbund mit den Miteigentümern einigen Die Energiedepesche verrät was dabei zu beachten ist 17 März 2011 Rund fünf Millionen Wohnungseigentümer wissen derzeit nicht wie sie sich entscheiden sollen Akzeptieren sie die hohen Energiepreise auch in den nächsten Jahren in derzeit unbekannter Höhe Oder nehmen sie sofort viel Geld in die Hand und investieren in die energetische Aufrüstung also in die Wärmedämmung ihrer Immobilie Wer den Strom oder Gas lieferanten wechselt oder sich dem bundesweiten Preisprotest anschließt kann viel Geld sparen Doch der einzelne Wohnungseigentümer kann in einer Eigentumsanlage meist nicht selbst entscheiden wo er Energie günstig einkauft und mit welchen Hilfsmitteln er Kosten senken kann denn diese Entscheidungen trifft der Hausverwalter für alle Eigentümer

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/Wohneigentum__2765/ (2016-02-14)
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  • energieverbraucher.de | Neue Meldungen zu Hausgeräte
    dem Bildungsniveau steigt auch die Computerverbreitung Fast jeder Abiturient und Hochschüler hat einen PC aber nur 64 der Ungelernten Im Durchschnitt verbringen der Deutschen knapp zwei Stunden vor dem Computer Bei der Untersuchung des Alters von Elektrogeräten in den Haushalten ergab sich das dieses stark vom Alter ihrer Nutzer und von der Anzahl der Personen abhängt die im Haushalt leben Je größer der Haushalt desto neuer ist das Gerät 7 1 Jahre lang wäscht die Waschmaschine in einem Ein Personen Haushalt die Wäsche 5 8 Jahre sind es in einer vier und mehrköpfigen Familie Die durchschnittliche Waschmaschine ist 6 3 Jahre alt In 63 der Westhaushalte läuft die Maschine mehrmals pro Woche im Osten dagegen nur bei jedem zweiten Haushalt Bundesweit hat nur jeder zweite Haushalt einen Wäschetrockner vor allem die großen und einkommensstarken Haushalte Im Durchschnitt ist das Gerät 6 7 Jahre im Einsatz Bei Familien mit vier und mehr Personen wird das Gerät von 14 täglich benutzt schließen Segment ID 14301 Geräteübersicht erhältlich Waschmaschine Kühlschrank und Co weiter lesen Waschmaschine Kühlschrank und Co Geräteübersicht erhältlich 14 November 2013 Waschmaschine Kühlschrank oder Trockner sind große Anschaffungen die nicht jeden Tag anstehen Umso wichtiger dass die Auswahl gut informiert getroffen wird Das ist nicht immer einfach angesichts der unterschiedlichen und oft schwer zu vergleichenden Angaben zu Ausstattung Energieverbrauch und Preis Entscheidungshilfe bietet die aktuelle Broschüre Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2013 2014 des Niedrig Energie Instituts Der Bund der Energieverbraucher hat die Erstellung der Übersicht finanziell unterstützt Die Broschüre ist beim Bund der Energieverbraucher e V erhältlich In der Broschüre finden Verbraucher auf einen Blick die effizientesten Kühl und Gefrierschränke Waschmaschinen Trockner und Spülmaschinen die derzeit auf dem Markt verfügbar sind Übersichtliche Listen geben Auskunft über Hersteller Abmessungen sowie die zu erwartenden Betriebskosten in 15 Jahren Wer mehr wissen will kann in der Broschüre außerdem nachlesen wie die Betriebskosten eines Geräts berechnet werden was es mit Klimaklassen Low Frost und Vorschaltgeräten auf sich hat und wie Altgeräte korrekt entsorgt werden Das Heft gibt es auch als Download schließen Segment ID 14196 Kühl und Gefriergeräte Stromhunger wächst weiter lesen Stromhunger wächst 23 September 2013 Der Stromverbrauch von Kühl und Gefriergeräten wächst innerhalb von 18 Jahren um 20 bis 30 Prozent Das hat die Stiftung Warentest Test 8 2013 herausgefunden Besonders stark nimmt der Stromverbrauch in den ersten drei Jahren zu Verantwortlich sind die Gasbläschen des Dämmschaums die nach und nach entweichen Je höher die Umgebungstemperatur ist umso stärker ist der Effekt Die Stiftung empfiehlt Kühl und Gefriergeräte nach zehn bis 15 Jahren durch stromsparende Modelle zu ersetzen schließen Segment ID 13795 Steckerleisten Vorsicht Brandgefahr weiter lesen Steckerleisten Vorsicht Brandgefahr 12 September 2011 Steckerleisten sind wahre Wundermaschinen Für kleines Geld verwandeln sie eine einzige Steckdose in drei sechs oder noch mehr Stromanschlüsse Bei der Vielzahl elektrischer Geräte etwa am Computer kommt man ohne diese Zauberer kaum noch aus Die Stiftung Warentest hat sich die Helferlein genauer angesehen test 7 2011 Dabei sind den Prüfern eine ganze Menge Schwachstellen aufgefallen die im Ernstfall sogar gefährlich

    Original URL path: http://alt.energienetz.de/de/News__2304/ (2016-02-14)
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