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  • HOMMAGE À WEBER
    kurzen Verdichtung einer ganz bestimmten Stimmung lebt und die wir später bei Mendelssohn Schumann und Chopin wiederfinden Gerade Chopin hat Weber viel zu verdanken tatsächlich war Weber einer der wenigen Komponisten die er bewunderte Hört man etwa das ebenfalls auf dieser Aufnahme vertretene zweite Klavierkonzert von Weber vor allem den langsamen Satz mit seiner weit ausgreifenden Melodie den virtuosen Arpeggien und Verzierungen dann wird klar worauf Chopin sich später in seinem eigenen Schaffen bereits stützen konnte und man muß staunen über Webers visionäre romantische Dramatik im klassisch geprägten Umfeld des Jahres 1812 Da schrieb Beethoven gerade an seiner 7 Symphonie und Schubert kam in den Stimmbruch Diese Experimentierfreudigkeit wurde damals übrigens eher mit Unverständnis aufgenommen Es heißt ja Bach hat das gemacht Händel schrieb dieses nicht Mozart erlaubte sich jenes Wenn einem nun aber glücklicherweise etwas einfällt was die noch nicht gemacht haben so täte es not man striche es gleich wieder weg weil man mit nichts beweisen kann daß es auch so sein darf Welch ein Mangel an festem Halt und Stützpunkten von Haus aus in der Musik Gefühl und wieder Gefühl wer kann aber sagen bei mir sitzt das rechte 4 Webers Stilistik ist auch deswegen schwer einzuordnen weil sich der Umgang mit dem romantischen Idiom erst einmal in ihm selbst verankern mußte Das macht sich vor allem im Notentext bemerkbar zu dem wir heutigen Interpreten wieder den richtigen Zugang finden müssen möglicherweise ein weiterer Grund für die Unbekanntheit des vierhändigen Werks So sperrt Weber besonders in den frühen Zyklen op 3 und op 10 seine ungezwungen blühenden Ideen in eine asketische Schreibweise ein die nur wenige Hinweise gibt auf die sensible dynamische Gestaltung und den elastischen Spielfluß den diese Musik braucht Folgt man nun dieser strengen fast frühklassisch wirkenden äußeren Erscheinung so wird man leicht auf die falsche Fährte von festem Tempo stabiler Periodik und geordneten Strukturen gelockt Man muß sich schon trauen mit den Noten viel freier umzugehen als sie einem zu erlauben scheinen erst dann kann Webers Musik aufleben man bekommt ein sicheres Gefühl für den interpretatorischen Zugriff und spürt endlich diese sinnliche poetische eben romantische Schönheit die in sich gleichzeitig das Alte und das Neue trägt Ich gedenke vergangener Zeit ich träume für die Zukunft 5 Zu den einzelnen Werken 1 Originalkompositionen Bereits die kleinen leichten Stücke des opus 3 offenbaren das enorme Talent des damals 15jährigen die Musik bewegt sich zwar noch in den sicheren Bahnen der Klassik ist aber eigenständig und handwerklich hochprofessionell Weber besitzt schon hier den eleganten Feinschliff der zu einem seiner Markenzeichen werden sollte während die zeitgleich entstandenen Allemanden das Hemdsärmelige des Deutschen Tanzes nicht verleugnen Im opus 10 entstanden 1809 agiert Weber nun völlig souverän mit den klanglichen und pianistischen Möglichkeiten des vierhändigen Klaviers Bemerkenswert ist sein Einfallsreichtum sei es in den Melodien in der Vielfalt der einzelnen Stücke oder im Reichtum der Farben mit denen er gerade die ruhigen Momente vertieft etwa die geheimnisvolle Stimmung des Andantino con moto oder die entspannte Kantilene des Adagio Wie sehr

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  • FRANZ SCHUBERT: SCHÖNERE WELTEN
    im Mai 1824 ebenfalls seine Spuren hinterlassen haben die Uraufführung von Beethovens 9 Symphonie in Wien bei der Schubert anwesend war Dieses Monument mit dem Beethoven ein weiteres Mal demonstrierte welches Potential die altvertraute klassische Sonatenform immer noch besaß mußte Schubert unwillkürlich bei der Arbeit an seiner C Dur Sonate beeinflussen Was vielleicht auch Robert Schumann gespürt haben mag der Jahre nach Schuberts Tod die Noten entdeckte und die Sonate kurzerhand zum Klavierauszug einer nie orchestrierten Symphonie erklärte Wer so viel schreibt wie Schubert macht mit Titeln am Ende nicht viel Federlesens und so überschrieb er sein Werk in der Eile vielleicht Sonate während es als Symphonie in seinem Kopfe fertig stand Es ist eine interessante Frage wie der glühende Schubert Verehrer Schumann zu solch einer kapitalen Fehleinschätzung gelangen konnte Vermutlich weil Schubert mit diesem Werk eine extrem hohe Kultur des vierhändigen Klavierspiels einfordert die damals schlicht nicht üblich war Vergleichen wir die C Dur Sonate mit seinen bisherigen Duowerken so fällt ihre Ausnahmestellung deutlich auf die klangliche Machbarkeit dieser Musik auf einem Klavier ist mit Ausnahme des qirlig pianistischen Finales völlig unwesentlich geworden angesichts ihrer epischen Größe Nimmt man das Grand Duo als visionäres Klavierwerk ernst so braucht es zu seiner geistigen und technischen Bewältigung mehr als nur Zeit und technische Genauigkeit Beide Spieler müssen eine hohe Beherrschung des Instruments enormen Klangsinn viel Fantasie und ein gezügeltes Ego mitbringen um dem starken Verschmelzungsgrad der beiden Stimmen gerecht zu werden und das erschien zu jener Zeit offenbar selbst Robert Schumann unrealistisch Anders verhält es sich mit dem Rondo in A Dur D 951 das bezeichnenderweise der Verleger Domenico Artaria bei Schubert bestellt hat Es ist viel pianistischer gesetzt und stellt auch nicht den Anspruch über die Natur seines Instruments hinausweisen zu wollen Das Rondo ist Schuberts letztes vierhändiges Klavierstück Artaria

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  • MESSIAEN / BEETHOVEN
    Amen der Sterne und des Planeten mit dem Ring Brutaler und wilder Tanz der Planeten Die Sterne die Sonnen und der Saturn drehen sich in entfesseltem Taumel Gott ruft sie und sie antworten Amen hier sind wir Alle verschiedenen Bewegungen spiegeln das Leben der Planeten wider und den wunderbaren Regenbogen der den um den Saturn kreisenden Ring erstrahlen lässt III Amen des Todeskampfes Jesu Jesus leidet und weint Mein Vater ist s möglich so gehe dieser Kelch von mir doch nicht mein sondern dein Wille geschehe Er nimmt sein Schicksal an so geschehe es Amen Drei musikalische Gedanken erstens der Fluch des Vaters über die Sünden der Welt zweitens ein Aufschrei drittens eine herzzerreißende Klage Das Leiden Christi bringt den Menschen Vergebung und Erneuerung Ein unaussprechliches Leiden von dem Blut und Schweiß nur einen vagen Begriff geben können IV Amen der Sehnsucht Das Wort Sehnsucht muss hier in seiner höchsten spirituellen Bedeutung verstanden werden Es gibt zwei Themen der Sehnsucht das erste langsam und von tiefer Zärtlichkeit geprägt schon der friedvolle Duft des Paradieses Das zweite ist sehr viel ungestümer die Seele ist von einer schrecklichen Liebe erfüllt die sich bis zum ekstatischen Ausbruch steigert In der Coda scheinen die beiden Hauptstimmen miteinander zu verschmelzen und nichts bleibt zurück als die harmonische Stille des Himmels V Amen der Engel der Heiligen des Vogelgesanges Gesang der Reinheit der Heiligen Amen Die jubelnde Vokalise der Vögel Amen Die Engel fielen vor dem Throne nieder Amen Zunächst der Gesang der Engel und Heiligen ganz auf das Wesentliche konzentriert und sehr rein Dann ein Mittelteil auf der Grundlage der Vogelstimmen in dem sich ein brillanter Klaviersatz entfalten kann Dann eine veränderte Reprise des Gesangs der Engel und Heiligen mit einem nicht umkehrbaren rhythmischen Kanon auf drei Ebenen VI Amen des Jüngsten Gerichts Drei eisige Töne wie die Glocken der Klarheit Wahrlich ich sage euch Amen Weichet von mir ihr Verdammten Ein absichtlich kurzes und schroffes Stück VII Amen der Erfüllung Das Leben der verklärten Leiber in einem Glockenspiel des Lichts von Klarheit zu Klarheit Amen Der ganze Regenbogen der Edelsteine der Apokalypse die klingen aneinanderstoßen tanzen und das Licht des Lebens in ihren Duft tauchen gekürzte Fassung des Vorworts in der Partitur von Messiaen mit freundlicher Genehmigung von Editions Durand Paris Ludwig van Beethoven Große Fuge op 134 für Klavier zu vier Händen Über die Große Fuge und ihren singulären Status in der Musikgeschichte wurde schon viel gesagt und geschrieben Als das wohl am schwersten zu fassende Werk Beethovens unter dem Motto tantôt libre tantôt recherchée so frei wie kunstvoll war sie Gegenstand transzendentaler Betrachtungen wie der des Schönberg Schülers Erwin Ratz In ihr ist der Gegensatz in dem das Ich zur Welt zunächst steht überwunden das Ich erlebt nunmehr in sich das Walten jener geistig göttlichen Kräfte die auch in der gesamten sichtbaren und unsichtbaren Welt wirksam sind Dem greisen Igor Strawinsky erschien sie gar als das perfekteste Wunder der Musik Der Weg zur Erleuchtung ist allerdings auch in diesem Falle mühsam bei

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  • ROBERT SCHUMANN: MUSIC FOR PIANO DUO
    wie der Schumann Forscher Joachim Draheim vermutet Sie atmet auch in der Fassung für vier Hände mit jeder Pore den Geist des Schumannschen Originals Jene unverwechselbare Mischung aus Vorwärtsdrängen und träumerischer Rückwärtsgewandtheit die gemeinhin mit Florestan und Eusebius assoziiert wird den beiden Fantasiefiguren Schumanns die die frühen Klavierwerke wie Carnaval op 9 oder Davidsbündlertänze op 6 durchziehen und als Synonym für Schumanns romantische Zerrissenheit gebraucht werden Eine solche Deutung ist freilich einseitig denn als Schumann zu komponieren begann war die literarische Romantik am Ende und die Aufbruchsstimmung der Frühromantiker um die Brüder Schlegel und Novalis tiefer Resignation oder dem Rückzug auf sich selbst gewichen Eher bietet sich eine Deutung aus dem Geist der Restaurationszeit zwischen Wiener Kongress 1815 und bürgerlicher Revolution 1848 an die auf eigentümliche Weise das Gefühl des Epigonalen mit der Sehnsucht nach eine r neue n poetische n Zeit Schumann verbindet Es ist eine Epoche im Widerspruch zwischen den Kräften der Bewegung und den Kräften der Beharrung Dieter Langewiesche die nicht nur in Schumanns Aufzeichnungen Aufsätzen und literarischen Arbeiten zahlreich Ausdruck findet sondern auch jenes Spannungsfeld einer Gleichzeitigkeit der Gegensätze erzeugt das sein kompositorisches OEuvre in weiten Teilen prägt und sich in den auf der vorliegenden CD versammelten Werken beispielhaft vernehmen lässt Ein Kaleidoskop der Stimmungen bei dem konträre Gefühle und Ausdruckswerte wie Glück und Schmerz Ernst und Ironie Hoffnung und Enttäuschung Aufbruchsstimmung und Resignation Intimes und Monumentales häufig nicht allein im zeitlichen Nacheinander sondern in kompromissloser Gleichzeitigkeit vernehmbar sind Andante und Variationen und Bilder aus Osten bilden fraglos den Gipfelpunkt von Schumanns Werk für vier Hände bzw zwei Klaviere Andante und Variationen war ursprünglich für die Besetzung zwei Klaviere zwei Celli und Horn geschrieben wurde von Schumann jedoch für zwei Klaviere umgearbeitet und war im 19 Jahrhundert lange Zeit das einzige wirklich berühmte Werk für zwei

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  • MAX REGER: WORKS FOR PIANO DUO
    es Passagen die psychologisch stark in die Tiefe gehen und diese verwickelten Empfindungen werden oft schlagartig aufgelöst Man spürt dass Reger da auf seiner Suche nach der Sinnhaftigkeit von Musik etwas Wichtiges gefunden hat aber was dieses Etwas ist muss man für sich selbst erst einmal erspüren und versuchen es zu definieren Vielleicht ist das ja letztlich sogar die Essenz aller romantischen Musik Und die Aufgabe der Interpreten besteht darin dieses Suchen und Fündigwerden in all seiner Komplexität hörbar zu machen H Von den programmatischen Strömungen seiner Zeit hat sich Reger jedenfalls entschieden distanziert Es gibt ja diese Anekdote Strauss meint zu Reger noch einen Schritt und Sie sind bei uns woraufhin Reger entschieden antwortet Den Schritt mache ich aber nicht Und das spürt man meiner Meinung nach Reger bildet das Innere ab nicht das Äußere Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen den drei Werken die in einem Zeitraum von fünf Jahren 1901 1906 entstanden sind E Einen roten Faden sehe ich nicht Es gibt aber grundlegende Charakterzüge die in seinem Schaffen immer wieder auftauchen weil er vor allem für sich selbst und seinen Anspruch an das Absolute komponiert hat und es ihm egal war ob die Leute seine Stücke mochten H Und diese verschiedenen Masken von Reger zeigen sich in allen drei Werken In den Burlesken überwiegt die witzige und manchmal bissige Maske die Sechs Stücke sind tiefernst nahezu religiös und von einer Schwere im positiven Sinn In den Beethoven Variationen tritt wohl am ehesten die romantische Seite hervor gerade in den langsamen Variationen Ich glaube dass diese drei Werkzyklen zusammengenommen Regers Wesen sehr nahe kommen Wie lässt sich das Bizarre in den durchweg lebhaften Burlesken gestalten H Für uns waren die Burlesken neben Schuberts A Dur Rondo das erste vierhändige Projekt die Feuertaufe sozusagen denn pianistisch sind sie wirklich ein Prüfstein Doch das wirklich Schwierige ist den überdrehten Humor beim Spielen nicht zu verlieren sonst kann diese Musik ausgesprochen aggressiv und hart wirken Jede Burleske hat mehrere Elemente die sich meist abrupt ins Wort fallen sie sind aber auch für sich genommen oft unvollständig und sehr sprunghaft und das wirkt eben bizarr Nach einem unserer Konzerte schrieb ein Kritiker hinterher von freudianischem Witz und das trifft es genau Man muss hier die genaue Dosierung aller Mittel finden um diese Kontraste in eine Einheit zu bringen E Es gibt eine Entwicklung innerhalb der Burlesken und jede zeigt eine andere Seite des Regerschen Witzes Die ersten drei sind sehr eigensinnig und spielen sich mit musikalischen Mitteln etwa die Dritte als ziemlich schräger Walzer Die Vierte bildet einen Extrempunkt denn sie kippt um ins Groteske und endet etwas verstörend Darauf die atemlose Fünfte in deren Schluss die Musik zum einzigen Mal richtig zur Ruhe kommt In der letzten Burleske spielt Reger mit dem Thema O du lieber Augustin und macht eine richtige Show daraus Und dann ist alles schlagartig vorbei Mit den Variationen und Fuge über ein Thema von Beethoven op 86 bezieht sich Reger auf Beethovens Bagatelle B Dur op 119

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  • Contact form handler
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  • BACHIANA
    scurrying Var 5 powerful floating Var 6 and finally the lyrical caesura in Variation 7 Reinecke reaches the last crescendo though a large scale stretto but does not close with great pomp instead choosing to end in transfigured remembrance On the whole the variations are a well made appealing work whose high standing is certainly due not least to the great attraction of Bach s themes Reinecke once more proves to be a composer of high quality whose work in our time is gradually and justifiably once again becoming more widespread and appreciated after he had been belittled as Uncle Reinecke for many decades It is true however that he is uniformly referred to in descriptions by his contemporaries as a friendly modest person Thus the concept of the eccentric original genius of Romanticism was undoubtedly not his temperament since he preferred to take his orientation from Romantic Classicism and the example set by Mozart His music takes us chiefly into pleasant climes often even creating a dream like counterpart to the world of reality which is understandable to those familiar with Reinecke s biography and the deep psychological wounds he suffered during his upbringing by a fanatical overly dominant father In his memoirs Reinecke writes through his severity and his custom of breaking my will so that I would accept his will as having sole validity he gave me an all too soft yielding nature for the rest of my life Robert Schumann held his colleague in high esteem even though he was Schumann s junior by fourteen years and helped him to regain his self esteem by giving him both musical and moral advice Reinecke emphasizes Schumann s statement One must always set oneself the highest tasks If one does not strive for the highest stage one will not scale the next highest either I myself have always sold myself short That these words were not glibly spoken is illustrated singularly by the Six Fugues on B A C H op 60 the opus magnum in Schumann s work with fugues A strong preoccupation with Bach and with the composition of fugues ran through Schumann s entire life as through his entire work by the way for even his early strokes of genius for the piano like Kreisleriana the Symphonic Etudes or the Fantasy in C are marked by a polyphonic structure which pours the free fantasizing content into a dense form It is precisely this mixture that gives Schumann s music its unique intensity and thus his decision to devote himself more to the strict contrapuntal style after 1845 is even more difficult to understand He never explicitly stated his reasons for this but they are likely to lie in the area of self discovery for composing fugues represents the logical consequence of Schumann s intended compositional development away from improvising on the piano and toward analytic intellectual activity at the writing desk What is more fugues seem to have had an almost therapeutic effect on him

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