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  • Schutz von Kindern vor Passivrauchen - Drogenbeauftragte
    den Kindern schon vor ihrer Geburt zum Teil mit schwerwiegenden Folgen Rauchende Mütter erleiden häufiger eine Früh oder Fehlgeburt Kinder rauchender Mütter sind bei der Geburt oft untergewichtig und es besteht ein mehr als doppelt so hohes Risiko dass sie innerhalb ihres ersten Lebensjahres am plötzlichen Kindstod sterben Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Es ist mir ein großes Anliegen dass Kinder schon im Mutterleib und später in der Familie vor den Gefahren des Tabakrauchens geschützt werden Deshalb setze ich mich dafür ein werdende Mütter nachhaltig über die Folgen des Rauchens aufzuklären Zu einer guten Prävention gehört dass werdende Mütter von ihrem Arzt auf die Gefahren des Rauchens in der Schwangerschaft hingewiesen und mit konkreten Angeboten zur Tabakentwöhnung unterstützt werden Diese notwendigen Hilfen für Schwangere dürfen nicht an der Finanzierung scheitern Die Gesundheit unserer Kinder muss Vorrang haben deshalb sollte in Gegenwart von Kindern überhaupt nicht geraucht werden Auch auf öffentlichen Kinderspielplätzen sieht Mechthild Dyckmans noch Handlungsbedarf Weggeworfene Zigarettenkippen auf Spielplätzen sind eine ernst zu nehmende Gefahrenquelle für Kinder da sie beim Verschlucken schwere Vergiftungserscheinungen verursachen können Landesgesetzliche oder kommunale Rauchverbote auf Spielplätzen sind deshalb der richtige Weg um dieser Gesundheitsgefahr zu begegnen Der neue Report des DKFZ Schutz der Familie vor Tabakrauch macht deutlich welche gesundheitlichen Schäden Kinder und Jugendliche erleiden können wenn ihre Eltern zu Hause rauchen Mehr als 1 7 Millionen Kinder müssen in Deutschland jeden Tag zu Hause Tabakrauch einatmen Passivrauchende Kinder leiden häufiger an Atemwegserkrankungen Mittelohrentzündungen und Asthma Für Dr Martina Pötschke Langer Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im DKFZ kommt einem rauchfreien Zuhause eine ganz besondere Bedeutung zu Wo immer sich Kinder aufhalten sollten Erwachsene dafür sorgen dass nicht geraucht wird Dies gilt für Familienfeste genauso wie für öffentliche Veranstaltungen in Gemeindesälen oder Festzelten oder bei Vereinen Kinder sind nicht nur zu Hause

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  • Tabakentwöhnungsangebote in Gesundheitseinrichtungen - Drogenbeauftragte
    Levels an die salus klinik Lindow und Auszeichnungen für weitere Kliniken Die salus Klinik Lindow erhält die Auszeichnung für die vorbildliche Umsetzung internationaler Standards für Rauchfreie Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Rauchen ist weiterhin die häufigste vermeidbare Ursache von schweren Erkrankungen und vorzeitigen Todesfällen Viele Raucher möchten mit dem Rauchen aufhören benötigen aber Unterstützung um dauerhaft rauchfrei zu leben Rauchverbote in Krankenhäusern reichen da nicht aus Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen sind der ideale Ort um Raucher zum Rauchstopp zu motivieren und sie dabei zu unterstützen Deshalb müssen Tabakentwöhnungsangebote im Krankenhaus und in Gesundheitseinrichtungen zum Standardangebot gehören Als Schirmherrin des Deutschen Netzes Rauchfreier Krankenhäuser Gesund heitseinrichtungen DNRfK lobt die Drogenbeauftragte die vorbildlichen Bemühungen der beteiligten Kliniken für ihre Angebote zur Tabakentwöhnung Hierfür bietet das Netzwerk seine Erfahrung an Kliniken und Gesundheitseinrichtungen die sich daran orientieren sind die besten Adressen für Raucherinnen und Raucher zum Rauchstopp so die Drogenbeauftragte Ich hoffe dass diese Angebote und Aktivitäten ein Vorbild für andere Einrichtungen sein werden Für den Vorstand des Projektträgers erklärt Harald Kothe Zimmermann Die Auszeichnung der salus klinik Lindow ist ein Zeichen dafür wie wichtig das Projekt des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser für die praxisorientierte Umsetzung von Gesundheitszielen in Deutschland ist Als Rehabilitationsklinik für Sucht und Psychosomatik ist die GOLD Level Anerkennung der salus klinik Lindow unter den hohen Anforderungen des ENSH Global Network for Tobacco Free Health Care Services eine Pionierleistung auf internationaler Ebene Mit dem Slogan Ein Herz für Raucher bietet die Klinik besonders stark abhängigen RaucherInnen eine echte Chance auf eine rauchfreie Zukunft Hintergrund In einem dreijährigen Modellprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit wurde der Aufbau eines Netzes Rauchfreier Krankenhäuser in Deutschland gefördert Das Projekt folgt den europäischen Standards für rauchfreie Gesundheitseinrichtungen mit Angeboten zur Beratung und Tabakentwöhnung die 46 Kriterien und eine Zertifizierung der Umsetzung umfassen Seit

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  • Tour 2010 der JugendFilmTage "Nikotin und Alkohol" - Drogenbeauftragte
    befinden sollte er nicht auf die leichte Schulter genommen werden Alkohol ist kein gewöhnliches Genussmittel sondern birgt besonders für Heranwachsende erhebliche Gesundheitsrisiken vor denen diese geschützt werden müssen Bei Tabak gilt wer als Jugendlicher nicht beginnt wird auch später höchstwahrscheinlich nicht rauchen Deshalb wird die Bundesregierung auf eine konsequentere Einhaltung des Jugendschutzgesetzes hinwirken und besonders Maßnahmen unterstützen die sich an Kinder und Jugendliche wenden Die JugendFilmTage Nikotin und Alkohol Alltagsdrogen im Visier werden in diesem Jahr bundesweit in 17 Städten durchgeführt Über 20 000 Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Lehrkräften zu Filmen und Mitmach Aktionen in Kinos erwartet Mit den JugendFilmTagen machen wir die Jugendlichen gezielt auf die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums und des Rauchens aufmerksam und fördern eine kritische Haltung zu legalen Suchtmitteln betonte Prof Dr Elisabeth Pott Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Wir freuen uns sehr dass die UCI Kinowelt ihr Haus zur Verfügung stellt und die Stadt Düsseldorf wie auch die Suchtberatungsstellen mit der BZgA zusammenarbeiten Kinos können für Jugendliche besonders motivierende außerschulische Lernorte sein Dies gilt vor allem dann wenn die Filme und Mitmach Aktionen zur Suchtprävention in der Schule aufgegriffen und weiter vertieft werden so Prof Dr Pott weiter Die JugendFilmTage sind Teil der BZgA Kampagnen zur Förderung des Nichtrauchens und zur Verhinderung von Alkoholmissbrauch im Jugendalter Mit jährlich zehn Millionen Euro finanzieren die privaten Krankenversicherer in den kommenden vier Jahren die Alkoholpräventionskampagne Alkohol Kenn dein Limit Sie soll junge Menschen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol motivieren und die Entwicklung riskanten Trinkverhaltens verhindern erklärte Dr Volker Leienbach Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung e V in Düsseldorf Zeitgleich mit den Filmtagen startete heute die Großflächenplakatierung zur Kampagne Alkohol Kenn dein Limit Bundesweit wird auf mehreren tausend Großflächen das Plakatmotiv Alkohol macht mehr kaputt als du denkst zu sehen sein In Düsseldorf fand

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2010-02/tour-2010-der-jugendfilmtage-nikotin-und-alkohol.html (2016-02-16)
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  • Im Zweifel generelle Ausweiskontrolle - Drogenbeauftragte
    geschlossen durch die der Jugendschutz gestärkt werden soll Das erklären heute in Berlin die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans und der Präsident des Handelsverbands Deutschland HDE Josef Sanktjohanser Neu sind als zentrale Maßnahmen die im Zweifelsfall generelle Ausweiskontrolle bei jugendlich aussehenden Alkoholeinkäufern sowie die Überprüfung durch interne Testkäufe mit Volljährigen Der Aktionsplan zur Stärkung des Jugendschutzes sieht noch weitere Elemente vor wie z B eine verbesserte Ausbildung des Verkaufspersonals Schulungen sowie Kundeninformationen Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird unterstützt durch Kassenwarnsysteme und durch Kontrollen von Verstößen Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Ich freue mich dass der Einzelhandel meiner Empfehlung gefolgt ist und generell den Ausweis kontrolliert Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt für einen flächendeckenden und konsequenten Jugendschutz in Deutschland Damit wird es Jugendlichen erschwert illegal an Alkohol zu kommen Das Verkaufspersonal wird bei der Einhaltung des Jugendschutzes unterstützt Ich bin sicher dass auch die Kunden dies begrüßen werden selbst wenn es dann an der Kasse mal etwas länger dauern sollte Der Handels Präsident bekräftigt dass Jugendschutz für den Einzelhandel von großer Bedeutung sei Deshalb wird der Handel zukünftig interne Testkäufe durchführen Dabei werden volljährige Testkäufer eingesetzt kündigt HDE Präsident Sanktjohanser an Diese Testkäufe würden dazu dienen die Mitarbeiter weiter für das Thema Jugendschutz und ihre eigene wichtige Rolle dabei zu sensibilisieren Die Mitarbeiter in den 90 000 Lebensmittelgeschäften in Deutschland sollen künftig noch besser bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung unterstützt werden Wenn eine Kassiererin auch nur den allerleisesten Zweifel daran hat dass ein Kunde alt genug ist um Alkohol zu kaufen heißt es Kein Alkohol ohne Ausweis Die Devise lautet besser dreimal zu oft nach dem Ausweis fragen als einmal zu wenig sagt Sanktjohanser Darüber hinaus setze der Einzelhandel weiterhin auf die Schulung der Mitarbeiter und moderne Kassenwarnsysteme die die Kassiererin mit einem akustischen Signal auf Artikel

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  • Gemeinsame Pressekonferenz - Aktuelle Zahlen - Drogenbeauftragte
    oder Buprenorphin Drogenkonsumräume Spritzentausch und Kontaktläden sowie die diamorphingestützte Behandlung die derzeit in die Regelversorgung überführt wird 2009 wurden in Deutschland 18 139 Erstauffällige Konsumenten harter Drogen registriert ein Rückgang um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr Entgegen dieser Gesamtentwicklung ist die Zahl der Erstauffälligen Konsumenten von Amphetamin im Jahr 2009 im fünften Jahr in Folge um nochmals 1 2 Prozent auf 10 315 Personen gestiegen Das Durchschnittsalter der Amphetaminkonsumenten betrug 26 Jahre und war damit im Vergleich zu den anderen harten Drogenarten niedriger Heroin 31 Jahre Kokain 30 Jahre Deutliche Steigerungen der Sicherstellungsmengen waren im Jahr 2009 bei Kokain und Heroin zu verzeichnen Die sichergestellte Kokainmenge betrug rund 1 700 kg 60 Prozent mehr als im Vorjahr Bei der sichergestellten Heroinmenge war ein Anstieg um rund 51 Prozent auf insgesamt 758 kg zu verzeichnen Amphetaminsicherstellungen gab es in einer Größenordnung von 1 400 kg acht Prozent mehr als im Vorjahr Infolge ausbleibender Großsicherstellungen wie im Jahr 2008 sanken die Sicherstellungen bei den Cannabisprodukten deutlich bei Haschisch um 39 Prozent auf 2 220 kg und bei Marihuana um 52 Prozent auf 4 298 kg 2009 wurden in Deutschland 67 Cannabis Outdoor und 342 Cannabis Indoor Plantagen und damit 21 Prozent 2008 517 weniger als im Vorjahr festgestellt Allerdings hat die Zahl der so genannten Profi Plantagen dazu zählen solche Plantagen mit Anbaukapazitäten von 1 000 und mehr Cannabispflanzen im letzten Jahr von 18 auf 26 zugenommen Dies spricht für eine zunehmende Professionalisierung der Gruppierungen Insgesamt wurden 127 718 Cannabis Pflanzen sichergestellt davon rund 91 000 in Indoor Plantagen Indoor Plantagen ermöglichen durch spezielle Pflanzenzüchtungen und den Einsatz von technischem Equipment sehr viel höhere Produktionsmengen Außerdem liegt hier der THCGehalt mit durchschnittlich 12 deutlich höher als bei herkömmlich im Freien gezüchteten Pflanzen Damit steigt der Grad der Gesundheitsgefährdung und das Abhängigkeitspotenzial

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2010-01/gemeinsame-pressekonferenz-aktuelle-zahlen.html (2016-02-16)
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  • Diamorphingestützte Behandlung praktikabel umsetzen - Drogenbeauftragte
    Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Diamorphingestützte Behandlung praktikabel umsetzen Gemeinsamer Bundesausschuss beschließt Richtlinien zur diamorphingestütztenBehandlung Opiatabhängiger Auf seiner heutigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss Richtlinien für die diamorphingestützte Substitutionsbehandlung beschlossen Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Mit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses ist die Überführung der diamorphingestützten Behandlung in die Regelversorgung für schwerstopiatabhängige Menschen einen wesentlichen Schritt weitergekommen Es ist wichtig dass die Anforderungen an die Behandlungseinrichtungen eine sichere und qualitativ hochwertige Behandlung im Sinne des Gesetzes gewährleisten jedoch nicht zu hoch angesetzt werden Mit Sorge sehe ich dass die Forderung an die Anwesenheit des ärztlichen Personals über einen Zeitraum von täglich 12 Stunden in der Praxis dazu führen könnte dass die Behandlung ausschließlich in wenigen großen Einrichtungen in Deutschland angeboten wird Von der Anwendung der Richtlinie in der Praxis erwarte ich aber dass die diamorphingestützte Behandlung überall dort angeboten werden kann wo ein Bedarf für diese Behandlungsform besteht Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses setzt das am 21 Juli 2009 in Kraft getretene Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung um Die Erstattungsfähigkeit der diamorphingestützten Behandlung durch die gesetzliche Krankenversicherung wird an folgende zusätzliche Voraussetzungen geknüpft In der Einrichtung ist die ärztliche substitutionsgestützte Behandlung über einen täglichen Zeitraum von 12 Stunden sicherzustellen Hierfür sind Arztstellen im Umfang von grundsätzlich drei Vollzeitstellen vorzuhalten Voll oder Teilzeit Die psychosoziale Betreuung soll in der Regel in der Einrichtung stattfinden In Ausnahmefällen kann sie auch im Rahmen einer engen Kooperation mit externen Institutionen erfolgen Die Einrichtung verfügt über mindestens drei separate Räume insbesondere zur Trennung von Wartebereich Ausgabebereich und Überwachungsbereich nach erfolgter Substitution Alle Mitglieder des ärztlichen Teams müssen regelmäßig mindestens zweimal jährlich an suchtmedizinischen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen die durch eine Ärztekammer anerkannt sind Für alle Einrichtungen die am Bundesmodellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger teilgenommen haben und noch die heroingestützten Behandlungen durchführen gilt eine Übergangsfrist von 36 Monaten

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2010-01/diamorphingestuetzte-behandlung-praktikabel-umsetzen.html (2016-02-16)
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  • Alkohlvergiftungen von Kindern und Jugendlichen - Drogenbeauftragte
    ist erneut angestiegen 25 700 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren wurden 2008 stationär behandelt Das entspricht einer Steigerung um 11 im Vergleich zum Vorjahr Seit der Ersterhebung im Jahr 2000 9 500 Kinder und Jugendliche sind dieAlkoholvergiftungen damit um 170 gestiegen Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans MdB erklärt hierzu 25 700 volltrunkene Kinder und Jugendliche in der Notaufnahme sind der traurige Rekord der letzten zehn Jahre Noch nie betrank sich eine so große Zahl von Kindern und Jugendlichen derart hemmungslos Gegen das Rauschtrinken dieser ständig wachsenden Gruppe von Kindern und Jugendlichen muss mehr getan werden Besondere Sorgen bereiten mir die 4 500 Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren welche aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär behandelt werden mussten Auch in dieser sehr jungen Gruppe ist die Zahl der Alkoholvergiftungen um 19 angestiegen von 3 800 auf 4 500 Eine erschreckende Entwicklung ist der erneute Anstieg bei den 10 bis 15 Jährigen Mädchen von 1 900 auf 2 400 In dieser Teilgruppe stiegen die Alkoholvergiftungen mit 22 im Vergleich zum Vorjahr am stärksten an Besorgniserregend ist dass die Zahl der 10 bis 15 Jährigen volltrunkenen Mädchen jene der Jungen bereits zum zweiten Mal übertraf 2 400 vs 2 100 Diese Kinder und Jugendlichen stellen zwar eine ständig wachsende aber dennoch nur eine Minderheit unter den Kindern und Jugendlichen dar Insgesamt ging der regelmäßige Alkoholkonsum unter Jugendlichen in den vergangenen Jahren zurück Offenbar aber erreichen die bisherigen Präventionsmaßnahmen diese Kinder und Jugendlichen nur begrenzt oder gar nicht daher müssen Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen ansetzen Wir brauchen einen breiten Konsens des Handels für eine konsequente Kontrolle der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes Das kann nur dann gelingen wenn für den Alkoholkauf in allen Verkaufsstellen eine Ausweiskontrolle bis zu einem geschätzten Alter von 25 Jahren selbstverständlich wird Viele Tankstellen praktizieren dies seit

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2009-04/alkohlvergiftungen-von-kindern-und-jugendlichen.html (2016-02-16)
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  • Ernennung Drogenbeauftragte - Drogenbeauftragte
    Drogenbeauftragten der Bundesregierung ernannt Vorrangiges Ziel Riskanten Alkoholkonsum bei Jugendlichen reduzieren Der Bundesminister für Gesundheit Dr Philipp Rösler hat heute die Bundestags abgeordnete Mechthild Dyckmans FDP zur Drogenbeauftragen der Bundes regierung ernannt Als Beauftragte der Bundesregierung für Drogenfragen wird sie in der 17 Legislaturperiode die Drogen und Suchtpolitik der Bundesregierung koordinieren und in der Öffentlichkeit vertreten Mechthild Dyckmans will die sinnvollen Ansätze der bisherigen Sucht und Drogenpolitik fortführen Dazu erklärt Mechthild Dyckmans Suchtprobleme gehen uns alle an sie sind für die Betroffenen und ihre Angehörigen oft sehr belastend Es entstehen auch für die Gesellschaft hohe soziale gesundheitliche und wirtschaftliche Folgekosten die bei rechtzeitiger Hilfe vermieden oder verringert werden können Es ist schon viel erreicht worden bei der Reduzierung von Suchtproblemen in Deutschland Der Konsum von Tabak Alkohol und Cannabis ist zurückgegangen In der Prävention und der Behandlung von Suchterkrankungen haben wir gute Ansätze die fortgeführt werden sollten Es gibt aber auch Bereiche in denen Handlungsbedarf besteht und neue Strategien gefunden werden müssen Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen die mit einer Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden ist erschreckend hoch Hier möchte ich einen besonderen Schwerpunkt meiner Arbeit setzen Es muss uns gelingen die im Jugendschutzgesetz vorgesehenen Regeln und Maßnahmen effektiver durchzusetzen Ein Anliegen ist mir auch die Aufklärung Schwangerer über die Folgen von Alkohol und Tabakkons um deutlich zu verbessern Die neue Drogenbeauftragte wird auch den Drogen und Suchtrat als beratendes Gremium wieder einberufen Dem Drogen und Suchtrat gehören Vertreter der zuständigen Bundes und Landesministerien der Kommunen der Suchtkrankenhilfe der Forschung sowie der Selbsthilfe an Für eine erfolgreiche Sucht und Drogenpolitik müssen alle ins Boot geholt werden die hierzu mit ihrer Expertise und in ihrem Arbeitsbereich etwas beitragen können betont Mechthild Dyckmans Mechthild Dyckmans ist seit 2005 Abgeordnete des Deutschen Bundestages Sie ist Mitglied im Rechtsausschuss und stellvertretendes Mitglied im

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