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  • neuer Informations-Flyer für Schwangere - Drogenbeauftragte
    Deutscher Apothekerverbände herausgegebenen Informations Flyer für Schwangere vor Der Flyer wird von Apothekern ab September weitergegeben Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Der Schutz des ungeborenen Lebens ist mir ein wichtiges Anliegen Alle Eltern wünschen sich dass ihr Kind gesund zur Welt kommt Aber noch viel zu häufig sind Schwangere unzureichend darüber informiert welchen Risiken sie ihr ungeborenes Kind durch den Konsum von Alkohol Tabak und Medikamenten in der Schwangerschaft aussetzen Hierüber soll der Flyer informieren Der Flyer unterstützt die Apothekerin oder den Apotheker darin mit ihren Patientinnen über dieses wichtige Thema ins Gespräch zu kommen Denn In der Schwangerschaft muss gelten Kein Alkohol kein Tabakrauch und Medikamente nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker So können Schwangere ernste gesundheitliche Schäden von Ihrem Kind abwenden Der Flyer informiert Schwangere in knapper und plakativer Form über die Gefahren des Alkohol und Tabakkonsums für das ungeborene Kind Er motiviert die Schwangeren das Gespräch mit ihrem Arzt und Apotheker zu suchen bevor sie ein Medikament einnehmen oder wenn sie Hilfe benötigen um rauchfrei und ohne Alkohol durch die Schwangerschaft zu kommen Darüber hinaus gibt er Hinweise auf Telefonhotlines der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Internetadressen mit weitergehenden Informationen Alle Apotheken haben die Möglichkeit den Flyer bei der ABDA kostenfrei zu bestellen Apothekerinnen und Apotheker können ihn gezielt an Kundinnen und Kunden weitergeben die für sich oder ihre Partnerinnen einen Schwangerschaftstest oder Schwangerschaftspräparate wie z B Folsäuretabletten erwerben Die ABDA unterstützt diese Aktion und bewirbt sie bei den Apotheken Die Präsidentin der Bundesapothekerkammer Erika Fink erwartet ein reges Interesse bei den Apotheken Vorbeugen ist besser als heilen Apotheken sind für Viele die erste Anlaufstelle in Gesundheitsfragen Deshalb unterstützen wir diese Initiative gerne Wo kann der Flyer durch die Apotheken bestellt werden Der Flyer wird durch die ABDA auf Bestellung interessierter Apotheker

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  • Versorgung schwerstkranker Menschen mit Schmerzmitteln - Drogenbeauftragte
    betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln beschlossen Drogenbeauftragte Änderungen wichtiger Schritt zur Verbesserung der Versorgung von Schwerstkranken Die Koalitionsfraktionen haben sich heute Nachmittag auf Änderungen des Betäubungsmittelrechts geeinigt Durch die geplanten Gesetzesänderungen können cannabishaltige Fertigarzneimittel zukünftig unter den strengen Voraussetzungen des Arzneimittelgesetzes zugelassen und auf Betäubungsmittelrezept verschrieben werden Der Handel und die Verwendung von Cannabis zu Rauschzwecken bleibt weiterhin verboten Auch die Versorgung von schwerstkranken Menschen mit betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln in der letzten Phase ihres Lebens wird verbessert Zukünftig dürfen auch in Einrichtungen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung SAPV und in stationären Hospizen ärztlich verschriebene und nicht mehr benötigte betäubungsmittelhaltige Schmerzmittel für andere Patientinnen und Patienten weiterverwendet werden Gleichzeitig wird die rechtliche Möglichkeit geschaffen Notfallvorräte von Betäubungsmitteln in stationären Hospizen und in der SAPV vorzuhalten Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Ich begrüße diese Änderungen für die ich mich schon seit längerem eingesetzt habe Sie sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Schmerztherapie für bestimmte Patientinnen und Patienten Cannabishaltige Fertigarzneimittel haben einen nachgewiesenen Nutzen für eine bestimmte Gruppe von Schmerzpatienten Zum Beispiel erhalten Patienten mit Multipler Sklerose eine weitere Therapieoption gegen spastische Schmerzen Durch die Verbesserungen im Bereich der Palliativversorgung kann nun auch im Hospiz und im Rahmen der spezialisierten ambulanten Betreuung eine optimale medizinische Versorgung gewährleistet werden Schwerstkranke Patientinnen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase können dann zu jeder Tages und Nachtzeit und in Notfallsituationen betäubungsmittelhaltige Schmerzmittel erhalten um ihre unerträglichen Schmerzen zu lindern Damit können Patientinnen und Patienten zukünftig frei und selbstbestimmt entscheiden ob sie ambulant in der gewohnten häuslichen Umgebung im stationären Hospiz oder vollstationär im Krankenhaus versorgt werden wollen Hintergrund Cannabishaltige Arzneimittel Durch die beabsichtigten Änderungen der Anlagen I bis III des BtMG greift die Bundesregierung die fachlichen Empfehlungen des Sachverständigenausschusses für Betäubungsmittel nach 1 Abs 2 des Betäubungsmittelgesetzes auf Im Hinblick auf den gewandelten wissenschaftlichen Erkenntnisstand werden lediglich solche

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  • Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige - Drogenbeauftragte
    Menschen die an den Folgen ihrer Drogenabhängigkeit gestorben sind Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Der Gedenktag führt uns das Schicksal jedes einzelnen verstorbenen Drogenabhängigen vor Augen das nicht in Vergessenheit geraten darf Er mahnt uns zugleich dass noch zu viele Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums sterben Auch wenn wir nicht jeden Todesfall verhindern können müssen wir alles tun um Drogenabhängige mit effektiven Hilfs und Behandlungsangeboten zu erreichen Insbesondere Maßnahmen zur Überlebenshilfe und Schadensreduzierung wie Drogenkonsumräume Kontaktläden und der Spritzentausch zur Vermeidung von HIV und Hepatitis C Infektionen leisten hier einen wichtigen Beitrag und retten Menschenleben 1 331 Menschen kamen im vergangenen Jahr durch den Konsum illegaler Drogen ums Leben dies waren 8 weniger als im Vorjahr 1 449 Die meisten von ihnen starben an Überdosen von Heroin und einem Mischkonsum mit anderen Drogen Gesundheitlichen Langzeitschädigungen insbesondere durch Infektionskrankheiten wie Hepatitis und AIDS sind in zunehmendem Maße Mitursache vieler Todesfälle Da viele Drogenabhängige unter Depressionen Ängsten oder Psychosen leiden ist die Suizidrate sehr hoch Ein wichtiges Behandlungsangebot für Schwerstopiatabhängige ist die Substitutionsbehandlung mit Diamorphin deren Überführung in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung kurz vor dem Abschluss steht Der Bewertungsausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat einen Beschluss zur Aufnahme von Leistungen der diamorphingestützten Behandlung in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab EBM gefasst Bei bestehenden Einrichtungen die bereits zur Diamorphinabgabe berechtigt sind empfiehlt der Bewertungsausschuss den kassenärztlichen Vereinigungen der Länder und den Landesverbänden der Krankenkassen bereits vor Inkrafttreten des Beschlusses eine Abrechenbarkeit zu ermöglichen Dieser Beschluss ist auf der Internetseite des Instituts des Bewertungsausschusses abrufbar Er tritt erst in Kraft wenn das Bundesministerium keine Einwände gegen den Beschluss erhebt Dazu erklärt Mechthild Dyckmans Sobald dieser Beschluss dem Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt wird wird das Ministerium den Beschluss zeitnah prüfen Nach Abschluss des Verfahrens wird die diamorphingestützte Behandlung beider gesetzlichen Krankenkasse abrechenbar

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  • "Aktionsplan Jugendschutz der Tankstellen-Branche" - Drogenbeauftragte
    Jugend etabliert werden kann Unsere Branche hat die Herausforderungen angenommen die der Verkauf von alkoholischen Getränken im Tankstellenshop darstellt und sich ihrer Verantwortung gestellt Durch das umfangreiche Maßnahmenpaket des Aktionsplans stehen wir unseren Mitarbeitern an den Tankstellen unterstützend zur Seite so Dr Peter Blauwhoff Vorstandsvorsitzender des Mineralölwirtschaftsverbandes e V MWV Die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans erklärt hierzu Der Aktionsplan Jugendschutz der Tankstellen Branche ist ein großer Erfolg für den Jugendschutz Mit diesem Programm wird deutschlandweit mit verbindlichen klar festgelegten Zielen im Bereich des Jugendschutzes gearbeitet Dabei wurden im letzten Jahr die gestreckten Ziele nicht nur erreicht sondern deutlich übertroffen Anstelle der 15 000 geplanten Schulungen absolvierten 25 000 Tankstellenmitarbeiter erfolgreich eine Jugendschutzschulung Als Drogenbeauftragte möchte ich dieses beispielhafte Engagement der Tankstellenbranche deutlich hervorheben Das Engagement ist auch nachhaltig denn mit der heutigen Vereinbarung geben wir weitere neue Ziele für 2010 und 2011 vor Wenn es bis 2011 gelingt dass über 80 der Tankstellen mit unterstützenden Hinweisschildern ausgestattet sind 40 der Kassensysteme die Jugendschutzfunktion aufweisen und 50 000 weitere Tankstellenmitarbeiter Schulungszertifikate erworben haben sind wir auf einem guten Weg für den Jugendschutz in Deutschland Denn im Gegensatz zu einzelnen Nachtverkaufsverboten kommt der Aktionsplan bundesweit und rund um die Uhr zur Geltung Karl Friedrich Lihra Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Tankstellen und Gewerbliche Autowäsche Deutschland e V BTG betont Pauschale Verkaufsverbote haben in unseren Augen wenig Sinn Statt ordnungspolitischer Maßnahmen setzen wir auf Eigenverantwortung und haben mit dem Aktionsplan ein sinnvolles Instrument geschaffen Wichtig für die Kollegen an der Tankstelle sind ganz konkrete Handlungsempfehlungen wie der Jugendschutz vor Ort umgesetzt werden kann Der Aktionsplan umfasst fünf Module In einem umfassenden Verhaltenskodex bekennt sich die Tankstellenbranche zu ihrer Verantwortung zum Schutz der Jugend und unterstreicht die von ihr ergriffenen Maßnahmen zur strikten Einhaltung der bestehenden Gesetze Den Tankstellen wird mit der Schulungsinitiative SchuJu ein onlinebasiertes Schulungsinstrument

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2010-03/aktionsplan-jugendschutz-der-tankstellen-branche.html (2016-02-16)
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  • Volksentscheid in Bayern - Drogenbeauftragte
    Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Presse Pressemitteilungen 2010 03 Volksentscheid in Bayern Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Drogenbeauftragte begrüßt Ergebnis des Volksentscheids für einen umfassenden Nichtraucherschutz in Bayern Nach dem erfolgreichen Ausgang des Volksentscheids für einen umfassenden Nichtraucherschutz in Bayerns Gastronomie zeigt sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans erfreut darüber dass der Nichtraucherschutz in Bayern einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung hat Ich begrüße den Ausgang des Volksentscheids Es bestätigt dass ein Bewusstseinswandel in der Bevölkerung zum Nichtrauchen stattgefunden hat und klare Regeln zum Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen von einer großen Mehrheit gewünscht werden Eine breite Akzeptanz für die Regeln ist notwendig um den Nichtraucherschutz zum Schutze der Gesundheit von Gästen Mitarbeitern und Wirten effektiv umzusetzen Aktuelle Bevölkerungsumfragen bestätigen dass auch deutschlandweit die Akzeptanz der Nichtraucherschutzgesetze seit ihrer Einführung gewachsen ist 2010 befürworten 74 4 der Bevölkerung die Nichtraucherschutzgesetze 2005 waren es nur 52 9 Bei den Nierauchern ist die Akzeptanz von 92 2007 auf 94 1 2010 gestiegen Bei den Rauchern ist die Zustimmung noch stärker gewachsen Während 2007 noch 63 der Gelegenheitsraucher und 26 4 der regelmäßigen Raucher die rauchfreien Gaststätten begrüßten ist der Anteil bei den Gelegenheitsrauchern auf 69 und bei den regelmäßigen Rauchern auf 40 5 gestiegen Es ist im Interesse des Gesundheitsschutzes wenn die neue Regelung konsequent umgesetzt wird so Mechthild Dyckmans Auf diese Weise gelten gleiche Bedingungen für alle Gastronomen Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern mit Rauchverboten in der Gastronomie ohne Ausnahmen haben gezeigt dass die befürchteten wirtschaftlichen Nachteile für die Gastwirte kaum eingetreten sind und die Zufriedenheit der Gäste gestiegen ist Hintergrund Aus einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2008 geht hervor dass auch Rauchverbote in der Gastronomie ohne Ausnahmemöglichkeit zulässig sind weil sie gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Gastronomen unabhängig von

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2010-03/volksentscheid-in-bayern.html (2016-02-16)
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  • Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch - Drogenbeauftragte
    Dyckmans Erfolgreiche Maßnahmen zur gesundheitlichen und sozialen Stabilisierung von Drogenabhängigen weltweit mehr beachten Anlässlich des Internationalen Tages der Vereinten Nationen gegen Drogenmissbrauch am 26 Juni Think health not drugs betont die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans die Notwendigkeit sich auf internationaler Ebene mehr für gesundheitsbezogene Maßnahmen für Drogenabhängige einzusetzen Drogen und Sucht stellen weltweit ein großes Problem dar Deshalb ist es weiterhin Aufgabe der Politik die internationale Drogenkriminalität und den Drogenhandel zu bekämpfen um die Verfügbarkeit von Drogen zu verringern Verbote und Strafverfolgung reichen jedoch nicht aus Die Drogensucht ist eine behandlungsbedürftige Krankheit die oft mit schweren persönlichen Schicksalen und menschlichem Leid verbunden ist Deshalb steht bei unseren Maßnahmen der suchtkranke Mensch im Vordergrund Das bedeutet natürlich den Betroffenen eine Behandlung anzubieten Vielen suchtkranken Menschen muss zunächst geholfen werden zusätzliche Erkrankungen und eine soziale Verelendung aufgrund ihrer Sucht zu verhindern Es ist ein Gebot der Menschlichkeit Suchtkranke auch durch schadensreduzierende Maßnahmen zu stabilisieren Maßnahmen zur Schadensreduzierung sind unter anderem Angebote zum Spritzentausch Drogenkonsumräume Kondomvergabe Streetwork und Kontaktläden Deutschland war eines der ersten Länder weltweit die diese Maßnahmen vor etwa 20 Jahren zum festen Bestandteil ihrer Politik machten Dazu erklärt die Drogenbeauftragte Wir haben mit dieser Ausrichtung gute Erfahrungen gemacht und müssen uns auf internationaler Eben dafür stark machen dass diese Maßnahmen auch weltweit die Anerkennung und Umsetzung erfahren die sie verdienen Leider begegnen Maßnahmen der Schadensreduzierung häufig noch dem Vorurteil dadurch werde Drogenkonsum und Drogensucht unterstützt Die Maßnahmen sind aber notwendig und wirkungsvoll Sie helfen die Ansteckung mit schweren Krankheiten wie HIV und Hepatitis zu verhindern sie führen zur Reduzierung der Zahl der Drogentoten und retten somit insgesamt Leben In Deutschland ist die Substitutionsbehandlung mit Methadon und Buprenorphin fester Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung opiatabhängiger Menschen und anerkanntes Mittel zur Reduzierung der gesundheitlichen und sozialen Folgen der Drogenabhängigkeit Als eines der

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2010-02/internationaler-tag-gegen-drogenmissbrauch.html (2016-02-16)
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  • Versorgung schwerstkranker Menschen mit Schmerzmitteln - Drogenbeauftragte
    Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Presse Pressemitteilungen 2010 02 Versorgung schwerstkranker Menschen mit Schmerzmitteln Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Drogenbeauftragte fordert bessere Versorgung schwerstkranker Menschen mit betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln In einem Gespräch mit den Hospiz und Palliativverbänden informierte sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans über die Anforderungen und Möglichkeiten zu Verbesserungen im Umgang mit Betäubungsmitteln bei der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung SAPV und in stationären Hospizen Ein wesentlicher Bestandteil der spezialisierten palliativmedizinischen Versorgung von schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase ist die Versorgung mit betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln In dem Gespräch wurde deutlich dass sich die Anforderungen an die SAPV und die stationären Hospize gewandelt haben Deshalb sollten insbesondere die rechtlichen Möglichkeiten für die Verschreibung und den Umgang mit Betäubungsmitteln dem aktuellen Bedarf angepasst werden Es fehlt insbesondere an der rechtlichen Möglichkeit Notfallvorräte in der SAPV und in stationären Hospizen einzurichten Daneben läge es im Interesse der Wirtschaftlichkeit die Möglichkeiten zur Weiterverwendung von nicht mehr bei bestimmten Patientinnen oder Patienten benötigten aber noch verwendbaren Betäubungsmitteln zu erweitern Dazu erklärt die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans Schwerstkranke Menschen müssen in der letzten Phase ihres Lebens im Hospiz und im Rahmen der spezialisierten ambulanten Betreuung eine optimale medizinische Versorgung erhalten Dazu gehört auch und vor allem zu jeder Zeit die Linderung unerträglicher Schmerzen mit Hilfe von betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln Mir ist es deshalb wichtig dass bei der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung und in Hospizen auch in Notfallsituationen eine sehr gute Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Betäubungsmitteln gewährleistet ist Betroffene Patientinnen und Patienten können sich nur dann frei und selbstbestimmt zwischen einer in der gewohnten häuslichen Umgebung stattfindenden spezialisierten ambulanten einer im stationären Hospiz erfolgenden oder einer vollstationären Versorgung in Krankenhäusern entscheiden wenn sie sicher sein können in Notfällen gleichermaßen gut mit betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln versorgt zu sein Deshalb unterstütze ich die Forderung der Hospiz und Palliativverbände nach einer

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2010-02/versorgung-schwerstkranker-menschen-mit-schmerzmitteln.html (2016-02-16)
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  • Kreativ gegen Komasaufen - Drogenbeauftragte
    zeigt einen Sensenmann der auf ein bewusstloses und betrunkenes Mädchen wartet Beschützt wird das blaue Alkoholopfer von einer Gruppe bunter Freunde Der zweite Platz mit 500 Euro ging an den 17 jährigen Schüler Philipp Della Pina aus Leipzig Dritte Siegerin wurde Deborah Haarmeier 17 aus Düsseldorf Im März und April haben sich bundesweit 1 000 Teams und Klassen aus 400 Schulen an der Aktion der Krankenkasse beteiligt Beim Komasaufen sprechen die jungen Künstler eine klare und drastische Sprache erklärt DAK Chef Herbert Rebscher Trinken ist nicht cool Die Plakate decken die dunklen Seiten beim Alkoholmissbrauch schonungslos auf Ein Bild sagt oft mehr als 1000 Worte Die vielen bunten Bilder setzen so ein eindrucksvolles Zeichen gegen blaue Kids und Teenager 25 700 Jungen und Mädchen landeten im Krankenhaus Neben dem Plakatwettbewerb haben 750 Schulen zusätzliches Infomaterial zum richtigen Umgang mit Bier Schnaps und Wein angefordert Durch die hohe Schülerbeteiligung ist der DAK Plakatwettbewerb ein großer Erfolg betont die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Wichtig ist dass auch verstärkt im Unterricht über Alkoholmissbrauch gesprochen wird und Alkoholprävention fester Bestandteil im Lehrplan wird Aber auch die Eltern müssen mit ihren Kindern über die Gefahren des Rauschtrinkens sprechen Gleichzeitig ist es wichtig dass sich alle Erwachsenen ihrer Vorbildfunktion bewusst werden Gute Freunde fordern nicht zum Rauschtrinken auf sagen gemeinsam Nein zum Rauschtrinken und kümmern sich um Hilfe wenn der Freund oder die Freundin zu viel getrunken hat Allein 2008 mussten bundesweit 25 700 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 20 Jahren in der Klinik behandelt werden In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Betroffenen verdoppelt Monrose feiert mit Cola statt mit Champagner Die DAK Aktion bunt statt blau wird auch von der Pop Band Monrose unterstützt Das Komasaufen und der richtige Umgang mit Alkohol sind ein wichtiges Thema erklären die Sängerinnen

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