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  • PM 26. BTMÄV - Drogenbeauftragte
    Kampagne Hauptnavigation Drogenbeauftragte Drogen und Sucht Alkohol Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Presse Pressemitteilungen 2012 03 PM 26 BTMÄV Pressemitteilung 17 Legislaturperiode 28 weitere synthetische Substanzen in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen 26 Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften am 26 Juli 2012 in Kraft getreten Mit der in den wesentlichen Teilen heute in Kraft getretenen Sechsundzwanzigsten Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften werden ab sofort 28 neue psychoaktive Substanzen dem Betäubungsmittelgesetz BtMG unterstellt Dabei handelt es sich um synthetische Derivate des Amphetamins Cathinons Piperazins Kokains sowie synthetische Cannabinoide Außerdem werden dem Betäubungsmittelgesetz mit sechsmonatiger Übergangsfrist flüssige Tilidin Arzneimittel mit schneller Wirkstofffreisetzung die missbrauchsfähig sind und auch missbraucht werden unterstellt Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Der Konsum dieser neuen synthetischen Substanzen ist mit unkalkulierbaren gesundheitlichen Risiken verbunden Deshalb ist ein effektives Vorgehen gegen diese Substanzen notwendig Mit der Unterstellung 28 weiterer Substanzen ist die Bundesregierung einen großen Schritt weiter gekommen Das Verbot weiterer Substanzen wird folgen Um noch effektiver auf die immer wieder neu auftretenden neuen Substanzen reagieren zu können prüft die Bundesregierung derzeit ob ganze Substanzgruppen dem BtMG unterstellt werden könnten um einen Wettlauf zwischen dem Auftreten immer neuer Varianten einer Substanz und ihrer betäubungsmittelrechtlichen Regelung zu unterbinden Bei den neu unterstellten psychoaktiven Substanzen handelt es sich um chemische Abwandlungen bekannter Stoffe die bereits bislang dem BtMG unterfielen Die neuen Substanzen die gelegentlich auch als Designerdrogen oder fälschlicherweise und irreführend als Legal Highs bezeichnet werden sind professionell aufgemacht und werden verharmlosend z B als Kräutermischungen Raumlufterfrischer oder Badesalze verkauft Die wirklichen Inhaltsstoffe werden dabei nicht angegeben Der Konsum neuer psychoaktiver Substanzen zieht teilweise schwere gesundheitliche Folgen nach sich Die Symptome reichen von Übelkeit heftigem Erbrechen Herzrasen und Orientierungsverlust über Kreislaufversagen Ohnmacht bis hin zu Lähmungserscheinungen und Wahnvorstellungen

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  • PM Gamescom - Drogenbeauftragte
    über die Risiken von Computerspielen Auf der international größten Spielemesse Gamescom die vom 15 bis 19 August in Köln stattfindet informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA Jugendliche über die Risiken von Computerspielen Am Stand der BZgA Halle 10 1 können sie beispielsweise an einem Internet Terminal ihr eigenes Spielverhalten in einem Online Selbsttest überprüfen und erfahren ob es noch als unbedenklich oder bereits problematisch einzuschätzen ist Eltern können sich außerdem darüber informieren wie sie ihr Kind frühzeitig vor einem problematischen Computerspiel oder Internetkonsum schützen können Aktuelle Zahlen zeigen dass exzessiver oder pathologischer Computerspiel und Internetgebrauch vor allem bei jungen Menschen verbreitet ist Etwa 250 000 der 14 bis 24 Jährigen gelten als internetabhängig 1 4 Millionen als problematische Internetnutzer Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans erklärt Zielgenaue Präventionsarbeit und gute Beratungs und Hilfsangebote sind notwendig um insbesondere die junge Altersgruppe vor einer exzessiven Internetnutzung zu schützen Es bedarf zielgruppen gerechter Aufklärung zur Förderung der Medienkompetenz und des verantwortungsvollen Computerspiel und Internetgebrauchs wie sie die BZgA anbietet Jugendliche brauchen den Computer heute als selbstverständliche vierte Kulturtechnik erklärt die BZgA Direktorin Prof Dr Elisabeth Pott Was Computerspiele angeht ist es allerdings wichtig die damit verbundenen Risiken zu kennen Wer durch übermäßiges Spielen am PC beginnt andere Interessen seine Freunde oder die Familie stark zu vernachlässigen ist schon gefährdet eine Sucht zu entwickeln Die BZgA setzt auf Prävention die Jugendliche in ihrer Lebenswelt anspricht Auf ihrer Internetseite www ins netz gehen de die in diesem Jahr mit dem Klicksafe Preis für Sicherheit im Internet ausgezeichnet wurde finden Jugendliche interaktiv aufbereitete Informationen Ein Onlinewecker etwa alarmiert sie wenn sie das vorher eingestellte Zeitlimit am PC überschreiten Videoclips verdeutlichen die Suchtrisiken und zeigen Handlungsalternativen auf Ergänzt wird die Internetseite durch einen neuen Info Flyer in dem Jugendliche Tipps zum Umgang mit PC Spielen erhalten

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  • PM Weltdrogentag - Drogenbeauftragte
    liegt beispielsweise in Kasachstan der Anteil der Heroinkonsumenten mit ca 110 000 bis 120 000 bei einer Einwohnerzahl von 16 7 Mio um ein Vielfaches höher als in Deutschland ca 160 000 auf 81 8 Mio Einwohner Durch den vorwiegend intravenösen Konsum hat dort auch die Zahl der Infektionskrankheiten und der Drogentodesfälle drastisch zugenommen Der Anteil der injizierenden Drogenkonsumenten unter den HIV Neuinfektionen liegt in Kasachstan bei 56 Also jede zweite HIV Infektion im Land wird durch unsaubere Injektionsutensilien übertragen Ursachen sind nicht nur die sozialen und wirtschaftlichen Probleme in der Region Diese Staaten sind Transitländer für den Heroinschmuggel von Afghanistan nach Russland und Europa Ein erheblicher Teil des Heroins wird für den heimischen Markt abgezweigt 10 15 in Kasachstan wodurch das Drogenangebot in den Ländern besonders groß ist Eine internationale Unterstützung der Drogenpolitik Zentralasiens ist deshalb von großer Bedeutung Aus diesem Grund fördert das Programm CADAP 5 Central Asian Drug Action Programm die Entwicklung einer modernen umfassenden und effektiven Drogenpolitik Besonders im Fokus stehen dabei die Bereiche Prävention Beratung Behandlung und Maßnahmen zur Schadensminimierung nach deutschem und europäischem Vorbild Dazu zählt die Ausbildung und Zertifizierung von medizinischem Fachpersonal für die Beratung und Behandlung von Drogen abhängigen Die Staaten werden darin unterstützt ein wissenschaftlich fundiertes System zur Datensammlung aufzubauen um zielgruppenspezifische Maßnahmen zu entwickeln Das Projekt wird von Deutschland Tschechien Polen und der Europäischen Kommission gefördert und unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ GmbH durchgeführt Bei einer Delegationsreise nach Kasachstan und Kirgisistan im Mai überzeugte sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung davon wie das Programm vor Ort umgesetzt wird Sie führte Gespräche mit verschiedenen Akteuren aus Politik Behandlungseinrichtungen sowie Nichtregierungsorganisationen und besuchte Einrichtungen für Suchtkranke Dyckmans bekräftigte die Gesprächspartner darin die bereits eingeschlagenen Wege in den Bereichen Prävention Beratung Behandlung und Schadensreduzierung fortzuführen Auf der Reise informierte sie

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  • DAK-Kampagne bunt statt blau - Drogenbeauftragte
    Platz wurde jeweils an Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen und aus Rheinland Pfalz vergeben Der Sonderpreis Junge Künstler ging nach Berlin Jugendliche als glaubwürdige Botschafter Wenn es um den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen geht sind junge Künstler die glaubwürdigsten Botschafter sagt Herbert Rebscher von der DAK Gesundheit Ihre Bilder verdeutlichen offen und schonungslos die Risiken des Rauschtrinkens und zeigen gleichzeitig Alternativen auf Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2010 knapp 26 000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus Bezogen auf 100 000 Personen dieser Altersgruppe ist dies eine Steigerung um 0 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr Kampagne im dritten Jahr erfolgreich Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans freut sich als Schirmherrin von bunt statt blau über die große Beteiligung von 15 000 Schülern Die Kampagne setzt bereits im dritten Jahr erfolgreich ein Zeichen gegen das Rauschtrinken von Jugendlichen erklärt Mechthild Dyckmans Der Wettbewerb erreicht immer mehr Jugendliche und bewegt sie dazu sich kritisch mit diesem wichtigen Thema auseinander zu setzen Der Wettbewerb sei eine gute Gelegenheit im Schulunterricht über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs zu diskutieren Im aktuellen Drogen und Suchtbericht der Bundesregierung wird erneut auf den DAK Plakatwettbewerb als erfolgreiche und beispielhafte Präventionskampagne hingewiesen an dem seit Start im Jahr 2010 bereits 35 000 Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren teilgenommen haben Luxuslärm lobt Kunstwerke gegen Komasaufen Auch die bekannte Band Luxuslärm unterstützt die Kampagne als Mitglied der Bundesjury Es ist wichtig dass sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema Komasaufen beschäftigen erklärt die Band nach der Entscheidung Die Plakate sind wieder überwältigend da sind wirklich Kunstwerke entstanden Kriegerin gegen Alkohol mit Verstand und Vernunft Das Kunstwerk der Bundessiegerinnen ist aus ihrer Sicht eine Kriegserklärung gegen das Komasaufen Alkohol kann Schlimmes anrichten sagen die Schülerinnen zu ihrem Plakat eines blauen Mädchengesichts mit bunter Kriegsbemalung Unser

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  • Weltnichtrauchertag 2012 - Drogenbeauftragte
    31 Mai 2012 Drogenbeauftragte ruft Erwachsene zum Rauchstopp auf und fordert mehr Hilfen zum Rauchverzicht insbesondere in der Schwangerschaft Anlässlich des Weltnichtrauchertages appelliert die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans den Tag zum Anlass für einen geplanten Rauchstopp zu nutzen Rauchen ist gesundheitsschädlich Wer lange raucht verliert etwa zehn Jahre seiner Lebenserwartung Während wir unter Kindern und Jugendlichen einen nachhaltigen Trend zum Nichtrauchen haben rauchen in der erwachsenen Bevölkerung jedoch noch immer 30 5 der Männer und 21 2 der Frauen Die Mehrzahl der Raucherinnen und Raucher möchte mit dem Rauchen aufhören doch ein Rauchstopp ist für viele schwierig Nehmen Sie diesen Tag zum Anlass für den Rauchstopp Es bestehen in Deutschland viele Angebote zur Aufgabe des Rauchens die sie hierbei unterstützen Nutzen Sie diese wenn sie es nicht alleine schaffen In der Schwangerschaft rauchen noch immer rund 21 der Frauen obwohl das Rauchen für das ungeborene Kind eine besonders große gesundheitliche Gefahr darstellt Die Risiken durch das Rauchen sind für das Kind viel größer als angenommen mehr Frühgeburten eine verringerte Lungenentwicklung eine höhere Infekt und Allergieanfälligkeit sowie der plötzliche Kindstod werden auch auf das Rauchen während der Schwangerschaft zurückgeführt Hier muss insbesondere durch die Ärzteschaft mehr Beratung und Unterstützung gegeben

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  • Aktionstag gegen die Glücksspielsucht - Drogenbeauftragte
    Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Presse Pressemitteilungen 2012 01 Aktionstag gegen die Glücksspielsucht Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Bundesweiter Aktionstag gegen die Glücksspielsucht Dyckmans Weniger Glücksspielautomaten und Einführung einer Spielerkarte reduzieren das Suchtrisiko Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans begrüßt den bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht und erklärt dazu Rund 264 000 Menschen im Alter von 16 bis 65 Jahre sind in Deutschland glücksspiel süchtig 275 000 zeigen ein problematisches Glücksspielverhalten Dies entspricht ca 1 der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland Glücksspielsucht ist eine ernste Suchterkrankung die für die Betroffenen und ihre Familien eine große psychische Belastung bedeutet und sie häufig in den wirtschaftlichen Ruin treibt Wir brauchen mehr Aufklärung über die Suchtgefahren von Glücksspielen aber auch gesetzliche Regelungen wo sie notwendig sind Be sonders bei Glücksspielen mit sehr großem Suchtpotential wie dem Automaten spiel muss sicher gestellt sein dass der Jugend und der Spielerschutz gewähr leistet sind Derzeit arbeitet die Bundesregierung an gesetzlichen Neuregelungen der Spielverordnung und der Gewerbeordnung Die Drogenbeauftragte hat sich erfolgreich dafür eingesetzt dass durch die neue Regelung die zulässige Anzahl der Spiel automaten in Gaststätten von derzeit drei auf einen Automaten reduziert wird Gleichzeitig ist geplant in einem ersten Schritt eine personenungebundene Spielerkarte einzuführen mit der man den Automaten freischalten muss Dies ermöglicht einen besseren Jugend und Spielerschutz So wird die Gefahr verringert dass Jugendliche an Automaten spielen und dass Spieler mehrere Automaten gleichzeitig bedienen Die Einführung einer personengebundenen Spielerkarte wird einen noch weitergehenden Spielerschutz gewährleisten Dazu sind noch technische und daten schutzrechtliche Fragen zu klären so Dyckmans Dass dies schnell geschieht dafür werde ich mich einsetzen Hintergrund Das Spiel an Geldspielautomaten hat ein etwa fünffach höheres Risiko für problematisches Glücksspielverhalten als andere Glücksspiele 50 44 der pathologischen Glücksspieler spielten nach eigenen Angaben zu Beginn ihrer

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  • Hilfe für Kinder mit FASD - Drogenbeauftragte
    DAK Kampagne Hauptnavigation Drogenbeauftragte Drogen und Sucht Alkohol Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Presse Pressemitteilungen 2012 01 Hilfe für Kinder mit FASD Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Die unbekannte Behinderung das fetale Alkoholsyndrom Drogenbeauftragte und Behindertenbeauftragter fordern gezielte Hilfe für Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom Fachgespräch im Bundestag am 24 Mai 2012 Im Mai 2012 diskutierten im Deutschen Bundestag auf Einladung der Drogenbeauftragten und des Behindertenbeauftragten Bundestagsabgeordnete mit Ärzten Juristen und Therapeuten sowie betroffenen Adoptiv und Pflegeeltern über eine bessere Teilhabe von Kindern mit fetalem Alkoholsyndrom Durch den Alkoholkonsum ihrer leiblichen Mütter entsteht bei diesen Kindern im Mutterleib eine körperliche und sogenannte geistige Behinderung Der Großteil dieser Kinder ist auf eine lebenslange Unterstützung angewiesen Im Gegensatz zu anderen Behinderungen ist das fetale Alkoholsyndrom oft bei Ärzten Hebammen und bei den zuständigen Behörden zu wenig bekannt Dies hat fatale Folgen für die betroffenen Kinder Das Fachgespräch brachte zum ersten Mal die verschiedenen Disziplinen gemeinsam mit den Adoptiv und Pflegeeltern der betroffenen Kinder an einen Tisch Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Hubert Hüppe erklärt hierzu Einer der wichtigsten Punkte ist ausreichende unterstützende Wohnformen für Menschen mit fetalem Alkoholsyndrom zu schaffen Oft fallen diese Menschen heute in ein Loch und werden obdachlos Außerdem muss die Aufklärung der Bevölkerung über den Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft verstärkt werden Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans MdB erklärt hierzu Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann zu einer lebenslangen Behinderung des Kindes führen Deshalb gilt in der Schwangerschaft die einfache Regel kein Alkohol dem Kinde zuliebe Wir müssen aber auch für die bereits mit dem fetalen Alkoholsyndrom geborenen Kinder Verantwortung übernehmen Diese Kinder brauchen Hilfe und Unterstützung Wichtig ist dass wir Leitlinien zur Diagnose des fetalen Alkoholsyndroms verabschieden damit die zuständigen Versorgungsämter den Grad der Behinderung feststellen können

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2012-01/hilfe-fuer-kinder-mit-fasd.html (2016-02-16)
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  • PM Drogen und Suchtbericht 2012 - Drogenbeauftragte
    2 Beim Cannabiskonsum geht der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener die mindestens einmal im Leben Cannabis probiert haben ebenfalls weiter zurück Er fiel von 15 1 im Jahr 2004 auf 6 7 im Jahr 2011 Dagegen ist das Rauschtrinken bei älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer noch weit verbreitet Die alkoholbedingten Krankenhauseinweisungen sind weiter gestiegen Auch der regelmäßige Alkoholkonsum von jungen Erwachsenen 18 25 Jahre ist unverändert hoch und lag 2001 wie 2011 bei knapp 40 Es zeigt sich zudem dass das gewerbliche Glücksspiel bei Jugendlichen 16 17 Jahre und bei jungen Erwachsenen 18 20 Jahre stark zugenommen hat Dies ist mit einem höheren Suchtrisiko für diese Altersgruppe verbunden Zunehmend verbreitet ist auch der exzessive oder pathologische Computer spiel und Internetgebrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Etwa 250 000 der 14 bis 24 Jährigen gelten als internetabhängig 1 4 Mio als problematische Internetnutzer Wir müssen unsere Präventionsmaßnahmen gezielt auf Risikogruppen ausrichten Prävention wirkt nur wenn sie die betroffenen Menschen auch erreicht Dazu brauchen wir passgenaue Hilfsangebote Die Nationale Strategie zur Drogen und Suchtpolitik setzt dort an Nun geht es darum weitere Schritte zu ihrer Umsetzung auf den Weg zu bringen so die Drogenbeauftragte Ein Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf dem Bereich der Computerspiel und Internetsucht Wir möchten in diesem Bereich nicht nur die Datenlage durch Studien weiter verbessern so Dyckmans Es bedarf auch weiterer Anstrengungen zur besseren Aufklärung der Menschen über einen verantwortungsvollen Computer und Internetgebrauch und zur Verbesserung der Hilfsangebote Ein weiterer Ansatzpunkt ist der Spieler und Jugendschutz beim Glücksspiel Bei der Novellierung der Spielverordnung setze ich mich weiterhin für eine drastische Reduzierung der Anzahl der Automaten in Gaststätten ein Ein weiteres Thema des kommenden Jahres wird auch die Gesundheit im Alter sein Wir müssen Wege finden wie ältere Menschen mit Suchtproblemen besser vom Suchthilfesystem erreicht werden Hintergrund zum

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2012-01/pm-drogen-und-suchtbericht-2012.html (2016-02-16)
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