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  • Neue Drogenstrategie der EU angenommen - Drogenbeauftragte
    Start der DAK Kampagne Hauptnavigation Drogenbeauftragte Drogen und Sucht Alkohol Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Presse Pressemitteilungen 2012 04 Neue Drogenstrategie der EU angenommen Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Erfolgreiche europäische Maßnahmen gegen Drogen werden fortgesetzt Neue Drogenstrategie 2013 2020 der EU angenommen Berlin 7 Dezember 2012 Der Rat der Europäischen Union Justiz und Inneres hat heute den Entwurf der EU Drogenstrategie 2013 2020 angenommen Mit der neuen Strategie stellt die Europäische Union sicher dass die bisherigen Aktivitäten auf europäischer Ebene im Bereich der Drogenpolitik fortgesetzt werden können erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Zur Fortsetzung der im Rahmen der bisherigen Drogenstrategien zuletzt 2005 2012 begonnenen Aktivitäten hat die Horizontale Gruppe Drogen des Rates der EU unter zypriotischer Ratspräsidentschaft einen neuen Entwurf für den Zeitraum 2013 2020 erarbeitet Er konzentriert sich auf die fünf Themenbereiche Verringerung der Nachfrage Verringerung des Angebots Koordinierung internationale Kooperation sowie Information Forschung und Bewertung Mit einer begrenzten Zahl klar definierter Ziele soll die strategische Entwicklung der EU Drogenpolitik längerfristig abgesteckt werden Die neue Strategie verfolgt weiterhin einen ausgewogenen Ansatz zwischen Maßnahmen der Angebots und Nachfragereduzierung in der Drogenpolitik Dazu erklärt die Drogenbeauftragte Ich begrüße es sehr dass sich die zukünftige Strategie auch den aktuellen drogen und suchtpolitischen Herausforderungen stellt Dazu gehören der Mischkonsum die rasante Ausbreitung neuer psychoaktiver Substanzen oder auch die Abzweigung von Betäubungsmittel Ausgangsstoffen Die Strategie bietet den 27 Mitgliedstaaten eine gute Basis für die Weiter Entwicklung ihrer nationalen Drogenstrategien Sie hilft der EU aber auch der globalen Drogenproblematik gemeinsam zu begegnen und sowohl in internationalen Organisationen als auch in Kooperation mit Drittstaaten als starker Partner aufzutreten Zur Umsetzung der Strategie sollen konkrete Maßnahmen in zwei aufeinander folgenden vierjährigen Aktionsplänen festgelegt werden Der erste Aktionsplan für den Zeitraum 2013 2016 wird

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  • ELSA geht online - Drogenbeauftragte
    und abhängiger Kinder und Jugendlicher Neue Internetseite ist unter www elternberatung sucht de abrufbar Heute ist ELSA die Onlineberatung für Eltern suchtgefährdeter oder abhängiger Kinder und Jugendlicher ELSA unter www elternberatung sucht de im Internet gestartet Sie ist kostenlos und richtet sich an Eltern deren heranwachsende Kinder einen problematischen Alkohol oder Drogenkonsum ein problematisches Glücksspielverhalten oder eine übermäßige Computerspiel oder Internetnutzung zeigen ELSA will Erziehungskompetenzen fördern familiäre Konflikte reduzieren und die Gemeinschaft innerhalb der Familie stabilisieren Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Die Internetseite www elternberatung sucht de ist eine sehr gute Ergänzung der bestehenden Hilfsangebote für Eltern Die Seite bietet eine professionelle und auf Wunsch auch anonyme Online Beratungsplattform an Dadurch können sich Eltern direkt und unkompliziert Hilfe holen Darüber hinaus finden sie dort ausführliche Informationen zu Suchtgefährdung und Abhängigkeit Eltern können auf der ELSA Internetseite wählen ob sie eine anonyme Beratungsanfrage per Mail Formular verschicken einen persönlichen Chat Termin reservieren oder direkt in das mehrwöchige internetbasierte Beratungsprogramm einsteigen möchten Eltern die eine Beratung vor Ort vorziehen können über verlinkte Datenbanken eine nahegelegene Beratungsstelle finden Hintergrund zu ELSA Für ELSA haben sich Beratungsstellen aus elf Bundesländern zusammengeschlossen Die Plattform ELSA Elternberatung bei Suchtgefährdung und Abhängigkeit von Kindern

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  • Jahresberichte EBDD und DBDD - Drogenbeauftragte
    suchtgefährdete und suchtkranke Menschen Die sich schnell verändernden Märkte und neue Substanzen stellen uns jedoch vor große Herausforderungen Hilfs und Beratungsangebote müssen an die neuen Entwicklungen angepasst werden um den Betroffenen möglichst schnell effiziente Hilfe und Unterstützung anbieten zu können Nach wie vor ist Cannabis die illegale Droge in Deutschland und Europa die am häufigsten konsumiert wird Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist das Konsumverhalten im Vergleich zu den Vorjahren konstant geblieben Etwa 5 der 12 bis 17 Jährigen konsumierten im vergangenen Jahr Cannabis 12 Monats Prävalenz Von erheblicher Bedeutung ist Cannabis auch im Suchthilfesystem Ein Drittel der Personen die wegen Drogenproblemen 2011 eine Suchtberatungsstelle aufsuchten wiesen einen problematischen Cannabiskonsum auf Viele von ihnen fangen bereits im Teenager Alter mit dem Konsum an Durchschnittsalter 15 Jahre Der Anteil der Drogenpatienten die wegen ihres Cannabiskonsums ambulant behandelt werden liegt seit einigen Jahren bei etwa einem Drittel 2011 34 7 Bei denjenigen die das erste Mal in Suchtbehandlung sind liegt der Anteil der Cannabisfälle bei 56 6 Das zeigt dass Cannabis keineswegs eine harmlose Droge ist Besonders der Langzeitkonsum kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen sowie zur Abhängigkeit führen so die Drogenbeauftragte Deshalb dürfen wir mit unseren Bemühungen nicht nachlassen über die Gefahren des Cannabiskonsums aufzuklären Wir müssen schon Jugendlichen verdeutlichen dass Cannabiskonsum gerade im Jugendalter mit besonderen psychischen Risiken verbunden ist Der Anteil der Konsumenten von Stimulanzien Amphetamine Ecstasy bei den Erstb ehandlungen hat weiter zugenommen ambulante Behandlungen 2009 10 2011 15 Dabei kommt Amphetaminen und anderen Stimulanzien bundesweit eine wachsende Bedeutung zu während eine steigende Verbreitung von Crystal bislang hauptsächlich aus den Beratungs und Behandlungseinrichtungen der Grenzregionen zur Tschechischen Republik gemeldet wird Darüber hinaus nehmen neue synthetische Drogen an Bedeutung zu Die Schwierigkeit besteht darin anhand sachlicher Informationen die gesundheitlichen Auswirkungen und Risiken neuer Substanzen einzuschätzen so Dr Tim Pfeiffer

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  • Bekämpfung des Tabakschmuggels - Drogenbeauftragte
    Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Presse Pressemitteilungen 2012 04 Bekämpfung des Tabakschmuggels Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Dyckmans Wichtiges Etappenziel in der weltweiten Bekämpfung des illegalen Tabakhandels erreicht Tabakschmuggelprotokoll der Tabakrahmenkonvention verabschiedet Heute hat die internationale Gemeinschaft ein wichtiges Etappenziel in der weltweiten Bekämpfung des Tabakschmuggels erreicht Dies ist ein gesundheitspolitischer Erfolg erklärt die Drogenbeauftragte der Bundes regierung Mechthild Dyckmans anlässlich der heutigen Verabschiedung des Protokolls zur Bekämpfung des illegalen Handels von Tabakwaren bei der 5 Konferenz der Vertragsparteien zur Tabakrahmenkonvention in Seoul Ziel des Tabakschmuggelprotokolls ist es weltweit den illegalen Handel von Tabakwaren einzudämmen Es setzt verbindliche Standards für die Vertragsstaaten und bildet einen Rahmen für die internationale Zusammenarbeit Dabei geht es unter anderem um ein einheitliches Lizenzsystem sowie ein weltweites Sendungs und Rückverfolgungsverfahren Weiterhin werden im Protokoll Buchführungspflichten und die Verfolgung von Verstößen gegen Protokollbestimmungen geregelt Das Tabakschmuggelprotokoll geht zurück auf Artikel 15 der Tabakrahmenkonvention Danach haben sich die Vertragsparteien verpflichtet rechtlich gegen alle Formen des illegalen Handels mit Tabakprodukten insbesondere gegen Schmuggel illegale Herstellung und Fälschung vorzugehen Ein gemeinsames Vorgehen gegen den grenzüberschreitenden illegalen Handel mit Tabakwaren ist notwendig für den Gesundheitsschutz Durch den Tabakschmuggel kommen häufig Waren auf den Markt die eine zusätzliche Gesundheitsgefahr für die Verbraucher darstellen So überschreiten gefälschte Zigaretten die Höchstmengen an Schadstoffen oft um ein Vielfaches Der illegale Handel führt zu einer Steigerung der Nachfrage an verbilligten Tabakprodukten und zu einer Erhöhung der Anzahl tabakbedingter Todesfälle so die Drogenbeauftragte Schätzungen zufolge entspricht der Zigarettenschmuggel 10 des versteuerten Zigaretten absatzes Die Bundeszoll verwaltung hat im Jahr 2011 insgesamt 160 Mio geschmuggelte Zigaretten in Deutschland sichergestellt Das Protokoll wird in Kraft treten sobald es 40 Vertragsparteien ratifiziert haben Die 5 Konferenz der Vertragsparteien zur Tabakrahmenkonvention findet vom 12 17 November 2012 in Seoul Südkorea statt Die

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  • Jahrestagung der Drogenbeauftragten 2012 - Drogenbeauftragte
    wurden Durch das familienorientierte Programm gelang es die Internet Nutzungszeit der Jugendlichen die Probleme mit Familie und Freunden in Schule und Ausbildung aber auch die gesundheitlichen Belastungen zu reduzieren Die Ergebnisse von ESCapade bestätigen dass Familien und insbesondere Eltern eine große Bedeutung haben und erfolgreich Einfluss nehmen können damit eine Abhängigkeit gar nicht erst entsteht so die Drogenbeauftragte Eltern haben die Verantwortung hinzuzulernen und sich mit dem Internet zu beschäftigen um dessen Chancen und Gefahren realistisch einschätzen zu können Eine Einordnung der exzessiven Internetnutzung als eigenständige Krankheit ist in dem weltweit gültigen Diagnoseklassifikationssystem der WHO bislang nicht erfolgt Damit eine spezifische Behandlung erfolgen kann muss diese Frage von den zuständigen medizinischen Fachgesellschaften geklärt werden so die Drogenbeauftragte Das setzt aber voraus dass zunächst die Datenlage zu Verbreitung und Symptomatik der Internetabhängigkeit verbessert wird Mit der Förderung der PINTA Studie und der derzeit laufenden Folgestudie PINTA II trägt die Bundesregierung dazu bei dass diese notwendigen Grundlagen geschaffen werden Hinweis Ab 16 Oktober 2012 ist ein eigener YouTube Kanal der Drogenbeauftragte der Bundesregierung online Unter dem Link www youtube com Drogenbeauftragte sind neben anderen Beiträgen zur Drogen und Suchtpolitik auch die Videos aller Vorträge der heutigen Jahrestagung abrufbar veröffentlicht am 09 10 2012 Artikel drucken Bild 1 von 19 Jahrestagung der Drogenbeauftragten 2012 Quelle www paulhahn de Bild 2 von 19 Mechthild Dyckmans Quelle www paulhahn de Bild 3 von 19 Pressekonferenz zur Jahrstagung mit Anne Kreft Mechthild Dyckmans und PD Hans Jürgen Rumpf vl Quelle www paulhahn de Bild 4 von 19 Referenten der Jahrestagung 2012 Quelle www paulhahn de Bild 5 von 19 PD Dr Hans Jürgen Rumpf Universität Lübeck Quelle www paulhahn de Bild 6 von 19 Dr Florian Rehbein Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e V Hannover Quelle www paulhahn de Bild 7 von 19 Dr Oliver Bilke Hentsch Schweizer Zentrum für Suchtfragen im Kindes und Jugendalter Quelle www paulhahn de Bild 8 von 19 PD Dr med Bert te Wildt LWL Universitätsklinikum der Ruhr Universität Bochum Quelle www paulhahn de Bild 9 von 19 Philipp Theis Diakonisches Werk Kassel Quelle www paulhahn de Bild 10 von 19 Anne Kreft Drogenhilfe Köln Quelle www paulhahn de Bild 11 von 19 Dr Daniela Ruf Deutscher Caritasverband e V Freiburg Quelle www paulhahn de Bild 12 von 19 Dr Petra Schuhler AHG Klinik Münchwies Quelle www paulhahn de Bild 13 von 19 Dr Klaus Wölfling Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz Quelle www paulhahn de Bild 14 von 19 Franz Eidenbenz Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte Zürich Quelle www paulhahn de Bild 15 von 19 Dr Franz Pietsch Nationaler Drogenkoordinator der Republik Österreich Wien Quelle www paulhahn de Bild 16 von 19 Christoph Koch Autor Berlin Quelle www paulhahn de Bild 17 von 19 Michaela Goecke Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln Quelle www paulhahn de Bild 18 von 19 Christopher Wandel Fachhochschule Köln Institut Spielraum Quelle www paulhahn de Bild 19 von 19 Martina Haas Stiftung Medien und Onlinesucht Lüneburg Quelle www paulhahn de Bild vergrößern Bild 1 von 8 Jahrestagung

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  • Start des 6. Komm. Wettbewerbs - Drogenbeauftragte
    Alkoholprävention im öffentlichen Raum aus Ziel des Bundeswettbewerbs ist es hervorragende kommunale Aktivitäten im Bereich der Alkoholprävention zu identifizieren auszuzeichnen und der Öffentlichkeit bekannt zu machen um damit zur Nachahmung anzuregen Ich ermutige alle Kommunen sich mit ihren vernetzten Aktivitäten und Projekten zur Alkoholprävention am diesjährigen Wettbewerb zu beteiligen erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Für viele Kommunen stellt sich ein dringender Handlungsbedarf denn das Trinken von Alkohol gehört in unserer Gesellschaft zum mehr oder weniger normalen Konsumverhalten Immer häufiger wird dabei Alkohol auch auf öffentlichen Plätzen und im öffentlichen Personennahverkehr konsumiert Prof Dr Elisabeth Pott Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist davon überzeugt dass sich in vielen Kommunen gute Ansätze und Strategien zur Alkoholprävention im öffentlichen Raum finden lassen Ich weiß dass in vielen Kommunen hoch engagierte Menschen in der Suchtprävention arbeiten und immer wieder nach neuen besseren Wegen suchen Erfolgreiche innovative Projekte sind es wert verstetigt und über die eigene Kommune hinaus bekannt zu werden damit andere Kommunen davon profitieren können In unserem Wettbewerb haben vor allem solche Ansätze gute Chancen die mit abgestimmten gesundheits sozial und ordnungspolitischen Maßnahmen präventiv wirken Denn die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure einer Kommune ist das A und O für nachhaltige Prävention Für den aktuellen Wettbewerb werden Aktivitäten und Maßnahmen zu allen Bereichen der Alkoholprävention im öffentlichen Raum gesucht Hierzu zählen u a Konzepte mit dem Ziel eines verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol Maßnahmen zur Verhinderung des Rausch Trinkens Koma Saufen Binge Drinking Fortbildung von Multiplikatoren und Peer Education Streetworking aufsuchende Hilfe und Beratung Alkoholbeschränkungen verbote im öffentlichen Raum im öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV bei Veranstaltungen und Festen Dialog und Mediationsverfahren Konfliktmanagement Erarbeitung von Leitfäden Arbeitshilfen Info Materialien Gernot Kiefer Vorstand des GKV Spitzenverbandes plädiert in diesem Zusammenhang für Aktivitäten die auf die Verbesserung von Strukturen zielen indem z B suchtpräventiv wirksame Netzwerke

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2012-03/start-des-6-komm-wettbewerbs.html (2016-02-16)
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  • Aktionsplan Jugendschutz Tankstellen - Drogenbeauftragte
    Die Tankstellenbranche hat den Aktionsplan Jugendschutz für eine konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes beim Alkoholverkauf erfolgreich umgesetzt Die Tankstellenbranche hat den Aktionsplan Jugendschutz für eine konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes beim Alkoholverkauf erfolgreich umgesetzt Deutschlandweit wurden in den letzten zwei Jahren 50 000 Verkäuferinnen und Verkäufer in den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes geschult Die Maßnahmen nach dem Aktionsplan werden nun bis Ende 2013 verlängert Ich begrüße dass sich die Branche auch weiterhin aktiv dafür einsetzt dass der Jugendschutz beim Alkoholverkauf konsequent eingehalten wird sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans zu der zweijährigen Schulungsbilanz Der Aktionsplan setzt mit seinen Schulungen an einem zentralen Punkt an dem Verhalten des Verkaufspersonals gegenüber dem Kunden Als weitere Maßnahme wird in den Verkaufsräumen der Tankstellen mit Plakaten und Aufklebern für die Akzeptanz des Jugendschutzes geworben Damit wird den Kunden deutlich gemacht Altersabfragen und Ausweiskontrollen sind notwendig und selbstverständlich So wird dem Verkaufspersonal die Einhaltung des Jugend schutzes erleichtert Bei über vier Fünftel der Tankstellenshops in Deutschland werden die Maßnahmen plangemäß umgesetzt Darüber hinaus hat die Branche die Ausrüstung von mindestens 40 Prozent der Kassensysteme umgesetzt Wird ein Produkt eingescannt das unter Jugendschutzbestimmungen fällt erinnert die Kasse das Verkaufspersonal automatisch an die geltenden Altersgrenzen Mit dem Aktionsplan bekennt sich die Tankstellenbranche zu ihrer Verantwortung beim Verkauf von Alkohol sagte Klaus Picard Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes MWV Jugendschutz darf nicht nur auf dem Papier stehen Wir sorgen dafür dass er tatsächlich umgesetzt wird Die Branche schreibt den Aktionsplan für eine neue Laufzeit bis Ende 2013 fort Die Zahl der Schulungen soll auf 60 000 und die Umrüstungsrate der Kassensysteme auf 50 Prozent erhöht werden Das hohe Niveau von Hinweisen im Verkaufsraum soll gehalten werden Jürgen Ziegner Geschäftsführer des Tankstellenpächter und betreiberverbands ZTG sieht in der Kontinuität ein wichtiges Element Wir werden in unseren Anstrengungen nicht nachlassen Der Aktionsplan Jugendschutz der

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  • PM FASD Tag - Drogenbeauftragte
    des alkoholgeschädigten Kindes am 9 September 2012 erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Alkohol muss in der Schwangerschaft tabu sein Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann zu einer unheilbaren und lebenslangen Behinderung des Kindes führen Es gibt keine unbedenkliche Trinkmenge in der Schwangerschaft Schwangere müssen über diese Gefahren konsequent aufgeklärt werden Jedes Jahr werden schätzungsweise 10 000 Kinder mit einer fetalen Alkohol spektrumstörung FASD geboren davon 4 000 Kinder mit dem Vollbild des fetalen Alkoholsyndroms FAS Häufig können sich die Familien der alkoholgeschädigten Kinder die Symptome und Auffälligkeiten ihres Kindes nicht erklären Aber auch vielen Ärzten und Hebammen fehlt oft noch das Wissen um die Krankheit zu erkennen So wird FASD häufig gar nicht oder erst nach Jahren festgestellt und die Betroffenen bekommen nicht die Hilfe die sie bräuchten Betroffene Eltern stehen vor großen Problemen und Herausforderungen Diese Familien brauchen bestmögliche Unterstützung Eine frühzeitige Diagnose dieser Krankheit nach klaren und einheitlichen Kriterien ist eine wichtige Voraussetzung um diese Kinder angemessen zu fördern so Dyckmans Die richtige Diagnose ist zugleich ein wichtiger Schritt um den Grad der Behinderung bei den zuständigen Versorgungsämtern feststellen zu lassen Deshalb habe ich angestoßen dass die medizinischen Fachgesellschaften Leitlinien zur Diagnose des fetalen Alkohol syndroms erarbeiten Ich gehe davon aus dass diese Leitlinien noch in diesem Herbst verabschiedet werden Hintergrund FASD FASD ist die häufigste angeborene geistige und körperliche Fehlentwicklung die nicht genetisch bedingt und zu 100 vermeidbar ist Jedes Jahr werden schätzungsweise 10 000 Kinder mit FASD geboren Die Zahl der ca 4000 Kinder die mit dem Vollbild des fetalen Alkoholsyndroms FAS geboren werden ist etwa doppelt so hoch wie die Zahl derer die mit dem Down Syndrom geboren werden Einen umfassenden Überblick welche Sozialleistungen die Betroffenen beanspruchen können und welche Probleme dabei in der Praxis auftreten gibt ein Gutachten im Auftrag der Drogenbeauftragten der

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