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  • Zahl der Drogentoten 2012 - Drogenbeauftragte
    werden Besonders über die Gefahren des Mischkonsums muss noch besser aufgeklärt werden Sorge bereitet mir dass die Zahl der verstorbenen Frauen angestiegen ist Hier gilt es bestehende Angebote darauf zu überprüfen ob sie besser an die Bedürfnisse der drogenabhängigen Frauen angepasst werden müssen Insgesamt sank die Zahl der den Polizeibehörden erstmalig bekannt gewordenen Konsumenten harter Drogen im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent von 21 315 auf 19 559 Allerdings stieg die Zahl der erstauffälligen Konsumenten von kristallinem Methamphetamin so genanntem Crystal mit 2 556 erneut deutlich an 2011 1 693 Bei der Gesamtsicherstellungsmenge waren deutliche Anstiege bei kristallinem Methamphetamin plus 35 Kilogramm plus 88 Prozent Marihuana plus 985 Kilogramm plus 25 Prozent Haschisch plus 638 Kilogramm plus 37 Prozent zu verzeichnen Die bereits seit einigen Jahren festgestellte Zunahme neu aufgetretener psychotroper Wirkstoffe hat sich auch 2012 fortgesetzt Angesichts der Lukrativität des Vertriebs von so genannten Designerdrogen auch als Legal Highs bezeichnet ist mit einem Rückgang vorerst nicht zu rechnen 2012 wurden in Deutschland 24 illegale Labore zur Herstellung synthetischer Drogen beschlagnahmt BKA Präsident Jörg Ziercke Die konsequente Bekämpfung synthetischer Drogen wird immer wichtiger Es gibt nach wie vor keinen Anlass zur Entwarnung Insbesondere die anhaltend hohen Steigerungsraten bei der Anzahl der Erstkonsumenten sowie der Sicherstellungsfälle und Sicherstellungsmengen von so genanntem Crystal in einigen Regionen Deutschlands erfordert weiterhin eine konsequente Reaktion der Ermittlungsbehörden Einen Rückgang um 35 Prozent auf 1 258 Kilogramm 2011 1 941 Kilogramm gab es bei der Sicherstellungsmenge von Kokain Die größte beschlagnahmte Einzelmenge an Kokain 268 Kilogramm gelangte auf dem Seeweg nach Hamburg wo es für den europaweiten Vertrieb zwischengelagert wurde In weit häufigerer Frequenz als auf dem Seeweg wurde Kokain jedoch per Luftpost oder von Flugkurieren aus Südamerika nach Deutschland geschmuggelt Die Mehrzahl der Kokain Sicherstellungen erfolgte dabei im Transit am Flughafen Frankfurt Main Trotz

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  • Initiative: Alkoholprävention an Schulen - Drogenbeauftragte
    Schulen Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Initiative Alkoholprävention an Schulen Bewerbungen noch bis 30 April 2013 möglich Berlin Köln 11 März 2013 Am 1 Februar 2013 ist der Startschuss für die Initiative Alkoholprävention an Schulen gefallen die gemeinsam von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und den Kultusbehörden der Länder Hessen Berlin und Schleswig Holstein ins Leben gerufen wurde Ziel der Initiative ist es im Bereich der Alkoholprävention aktive Schulen auszuzeichnen Noch bis zum 30 April 2013 können sich Schulen mit Klassen ab Stufe 5 und aufwärts aus den Bundesländern Hessen Berlin und Schleswig Holstein an dem Wettbewerb beteiligen Das Mitmachen lohnt sich Pro Bundesland werden Preisgelder im Wert von 3 300 Euro vergeben maximal 1 000 Euro pro Schule Jede teilnehmende Schule erhält zudem ein ausführliches Feedback zu ihrem Präventionsansatz Alle Einreichungen werden von einer Jury getrennt nach Bundesland und Schultyp ausgewertet und beurteilt Die Auszeichnungen werden im Juni 2013 vergeben Die Initiative Alkoholprävention an Schulen wird als Modellprojekt im Rahmen der BZgA Kampagne Alkohol Kenn dein Limit vorerst in den drei Bundesländern Berlin Hessen und Schleswig Holstein angeboten und vom Institut für Therapie und Gesundheitsforschung IFT Nord koordiniert Alkohol Kenn dein Limit ist die größte deutsche

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  • Alkoholvergiftungen - Drogenbeauftragte
    Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Diese Zahlen zeigen dass wir nicht nachlassen dürfen Kinder und Jugendliche über die Gefahren des Rauschtrinkens aufzuklären Besonders besorgniserregend ist der Wiederanstieg bei den 10 bis 15 Jährigen Früher Alkoholkonsum kann bei Kindern und Jugendlichen zu langfristigen Gesundheitsschäden führen und erhöht die Gefahr später abhängig zu werden Deshalb dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren weder Alkohol erwerben noch trinken Nur wenn alle dies konsequent beachten können wir diese Entwicklung aufhalten Eltern müssen klare Regeln setzen und sollten auch durch ihr eigenes maßvolles Konsumverhalten ein Vorbild für ihre Kinder sein Betrachtet man die Geschlechterverteilung so fällt auf dass es in der Gruppe der 10 bis 15 jährigen Jungen einen deutlichen Anstieg gegeben hat 3 8 im Vergleich zum Vorjahr Die größte Gruppe der Jugendlichen mit Alkoholvergiftungen sind immer noch die 15 bis 20 jährigen jungen Männer Die Zahlen haben sich in dieser Altersgruppe in den letzten zwölf Jahren mehr als verdreifacht von 4 726 Fällen im Jahr 2000 auf 14 239 Fälle im Jahr 2011 Zum ersten Mal ist auch die Zahl der alkoholvergifteten Mädchen und jungen Frauen mit 10 092 Fällen 10 bis 20 Jährige fünfstellig geworden Bei den 10 bis 15 jährigen Mädchen stiegen die Zahlen um 0 6 an bei den 15 bis 20 jährigen jungen Frauen dagegen um 3 2 Dies zeigt dass Alkoholprävention nicht nur die verschiedenen Geschlechter gezielt ansprechen sondern sich auch noch mehr auf die Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppen ausrichten muss so die Drogenbeauftragte Hintergrund Im Jahr 2011 wurden insgesamt 26 349 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert 2010 waren es 25 995 Personen Damit ist die absolute Zahl der Krankenhauseinweisungen bei Kindern und Jugendlichen leicht angestiegen Bezogen auf 100 000 Einwohner in der Altersgruppe der 10 bis 20

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  • Safer Internet Day 2013 - Drogenbeauftragte
    Safer Internet Day 2013 Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Methodenhandbuch für die Schule Let s play Methoden zur Prävention von Medienabhängigkeit erschienen Anlässlich des Safer Internet Days 2013 am 5 Februar 2013 besucht die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans die Auftakt veranstaltung zu einer Fortbildungsreihe der Stiftung SehnSucht zum Thema Medienkompetenz in Fulda Neben der Fortbildungsreihe die Schülerseminare Elternabende und Lehrerschulungen vorsieht wird auch das neu gegründete Netzwerk Suchtprävention Fulda der Öffentlichkeit vorgestellt Das Netzwerk ist eine Kooperation mehrerer kommunaler Institutionen und Verbände Die Drogenbeauftragte erklärt dazu Die Vernetzung verschiedener Akteure ist wichtig für eine erfolgreiche Suchtprävention Besondere Angebote für Schulen sind notwendig damit alle Kinder und Jugendlichen frühzeitig lernen verantwortungsvoll und sicher mit dem Internet umzugehen und später kein problematisches Nutzungsverhalten entwickeln Eltern und Lehrer müssen sich dafür interessieren was Kinder und Jugendliche im Internet machen Sie sollten aber auch an ihrer eigenen Medienkompetenz arbeiten Gleichzeitig können Eltern die Mediennutzung ihrer Kinder altersangemessen durch kostenfreie Jugendschutzprogramme begrenzen Für Pädagogen Erzieher und andere Multiplikatoren hat das Bundesministerium für Gesundheit die Erstellung eines Methodenhandbuchs gefördert das ab dem 5 Februar 2013 im Internet verfügbar ist Das Handbuch bietet einen guten Einblick in die Thematik der Medienabhängigkeit auch ohne großes Vorwissen und zusätzlichen Arbeitsaufwand

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  • Gemeins PM_bsb_start_2013 - Drogenbeauftragte
    einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus Im Kampf gegen das Komasaufen setzt die Krankenkasse DAK Gesundheit deshalb ihre Kampagne bunt statt blau auch 2013 fort Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen 12 und 17 Jahren findet zum vierten Mal statt Schirmherrin ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Auch zahlreiche Landesregierungen unterstützen die Aktion zur Alkoholprävention Insgesamt wurden 11 000 Schulen zur Teilnahme eingeladen 2010 kamen bundesweit knapp 26 000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in eine Klinik Aktuelle Zahlen für 2011 werden in Kürze erwartet Wir gehen davon aus dass die Zahl der Komasäufer bundesweit auf hohem Niveau bleibt auch wenn es in einigen Bundesländern eine positive Entwicklung gibt sagt der Vorstandschef der DAK Gesundheit Herbert Rebscher Deshalb ist eine dauerhafte Aufklärung über die Gefahren des Rauschtrinkens wichtig Da Jugendliche bei bunt statt blau selbst Farbe bekennen ist die Kampagne besonders erfolgreich und wird jetzt fortgesetzt Wettbewerb setzt Zeichen gegen Rauschtrinken Bislang haben bundesweit 35 000 junge Künstler bunte Plakate gemalt bunt statt blau wurde mehrfach ausgezeichnet und wird von Politikern Suchtexperten und Künstlern unterstützt Dem Wettbewerb gelingt es vorbildlich ein Zeichen gegen das Rauschtrinken von Jugendlichen zu setzen erklärt die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans Dadurch kann das Thema Rauschtrinken ohne erhobenen Zeigefinger auf kreative Weise angesprochen werden Auch zahlreiche Landesregierungen begleiten die Initiative In Baden Württemberg und Schleswig Holstein werben die Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Torsten Albig als Schirmherren für die Kampagne gegen das Komasaufen Band Luxuslärm sitzt in Bundesjury Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten sitzt die erfolgreiche Band Luxuslärm erneut in der Bundesjury die nach dem Einsendeschluss am 31 März aus 16 Landessiegern den Bundesgewinner wählt Es muss mehr Aufklärung über die Gefahren von Alkohol geben betonen die Musiker Das Engagement von Luxuslärm für bunt statt blau solle Jugendlichen zeigen dass Alkoholkonsum nur bis zu einem gewissen

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  • GBA-Änderungen - Drogenbeauftragte
    2016 Hauptnavigation Drogenbeauftragte Drogen und Sucht Alkohol Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Presse Pressemitteilungen 2013 01 GBA Änderungen Pressemitteilung 17 Legislaturperiode Diamorphinbehandlung Drogenbeauftragte erfolgreich bei Änderungen der Anforderungen an die diamorphingestützte Behandlung für Schwerstabhängige Heute hat der Gemeinsame Bundesausschuss G BA die Änderung der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung MVV RL für den Bereich der diamorphingestützten Behandlung von Schwerstopiatabhängigen beschlossen Die neuen Regelungen sehen für die diamorphinsubstituierenden Einrichtungen Erleichterungen bei den räumlichen und personellen Anforderungen vor Nicht mehr erforderlich ist künftig die Anwesenheit von Ärzten im Umfang von drei Vollzeitstellen pro Einrichtung Es genügt eine angemessene Anzahl von Arztstellen und qualifizierten nichtärztlichen Stellen die innerhalb eines zwölfstündigen Zeitraums während der Vergabezeiten und Nachbeobachtung anwesend und darüber hinaus per Rufbereitschaft erreichbar sind Zudem wird die strikte räumliche Trennung von Warte Ausgabe und Überwachungsbereich aufgehoben Dazu erklärt die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans Ich bin sehr froh dass es nach langen Verhandlungen nun endlich gelungen ist die zu hohen personellen und räumlichen Voraussetzungen für diamorphinsubstituierende Einrichtungen abzusenken Dies sollte in der Praxis dazu beitragen dass sich weitere Einrichtungen der Behandlung von Schwerstopiatabhängigen mit Diamorphin annehmen und noch mehr Patienten die diese Behandlung brauchen versorgt werden können Mit der diamorphingestützten Behandlung geben wir Schwerstabhängigen eine Chance zu überleben und eine Perspektive für ihr Leben Hintergrund 2009 hatte der Gesetzgeber die rechtlichen Voraussetzungen für die Überführung der diamorphingestützten Behandlung in die Regelversorgung geschaffen Daraufhin hatte der G BA die Richtlinie für die vertragsärztliche Versorgung entsprechend angepasst Allerdings stellten die darin formulierten Voraussetzungen die Einrichtungen vor so große Hürden dass es bisher nicht gelungen war neue diamorphinsubstituierende Einrichtungen aufzubauen Die Drogenbeauftragte hatte sich daher in den vergangenen zwei Jahren mehrfach beim Gemeinsamen Bundesausschuss dafür eingesetzt dass Änderungen an der Richtlinie vorgenommen werden Der Beschluss wird

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  • Tabakproduktrichtlinie - Drogenbeauftragte
    Legislaturperiode Änderungen der europäischen Tabakproduktrichtlinie von der EU Kommission angenommen Drogenbeauftragte Vorschlag für neue EU Tabakproduktrichtlinie ein weitge hender Schritt zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes Die EU Kommission hat sich heute auf einen Vorschlag für eine neue Tabakproduktrichtlinie geeinigt Der Entwurf sieht unter anderem das Verbot bestimmter Zusatzstoffe in Tabakwaren vor Darüber hinaus werden Regelungen zu kombinierten und größeren Bildwarnhinweisen sowie zu Verpackungs und Standardgrößen von Zigaretten vorgeschlagen Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Als Drogenbeauftragte begrüße ich die Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie der Europäischen Union Sie ist ein Schritt zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes durch mehr Aufklärung über die Gefahren des Rauchens sowie zur Verhinderung des frühen Einstiegs in das Rauchen Ein Verbot von suchtfördernden Zusatzstoffen und auffällige Warnhinweise sind aus meiner Sicht geeignete Maßnahmen damit künftig weniger Menschen zur Zigarette greifen Dabei gilt es insbesondere den frühen Einstieg in das Rauchen bei Kindern und Jugendlichen zu verhindern Positiv ist auch dass die E Zigarette europaweit einbezogen werden soll Der von der Kommission angenommene Richtlinienvorschlag wird nun dem Parlament und dem Rat der Europäischen Union zur Verabschiedung vorgelegt Von der Bundesregierung werden die Regelungen jetzt geprüft beraten und anschließend in den Ratsarbeitsgruppen der Europäischen Union abgestimmt Hintergrund Der Vorschlag für eine neue Tabakproduktrichtlinie sieht Regelungen vor zu Zusatzstoffen Verbot von Zigaretten mit bestimmten Aromen characterising flavour Verbot von Tabakprodukten mit Zusätzen die den Eindruck eines Gesundheitsvorteils verschaffen z B Vitamine oder belebend wirken z B Koffein Verpackung und Etikettierung Auf den Seiten der Zigarettenverpackung soll der Warnhinweis Smoking kills quit now und der Informationshinweis Tobacco smoke contains over 70 substances known to cause cancer in deutscher Sprache aufgedruckt sein Hinweise sollen an der Seite 50 der Fläche ausmachen Die Vorder und Rückseite sollen jeweils mit einem kombinierten Bild Text Warnhinweis aus einer Datenbank der Europäischen Union versehen werden Diese sollen

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  • Erste Leitlinie zur Diagnose von FAS - Drogenbeauftragte
    des Gesichtes und des zentralen Nervensystems Häufig sind Entwicklungsstörungen kognitive Defizite und Verhaltensauffälligkeiten damit verbunden FAS ist nicht heilbar die Folgen können aber durch frühzeitige Behandlung wesentlich abgemildert werden Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans Die von mir angeregte Leitlinie ist ein bedeutender Schritt um alkoholgeschädigten Kindern die notwendigen Hilfen zu geben damit sie ihr Leben meistern können Die Leitlinie schafft die Voraussetzung für eine frühzeitige Diagnose Die betroffenen Familien die häufig Pflege und Adoptivfamilien sind erfahren dadurch frühzeitig von der Ursache der Behinderung und können von Anfang an ihren Alltag auf die Besonderheiten des Kindes einstellen und entsprechende Hilfen organisieren Kinderärzte Psychologen und Therapeuten können ihre Fördermaßnahmen anpassen und Kindertagesstätten und Schulen können sich besser auf die Kinder mit FAS einstellen Weiterhin wird es auch für die zuständigen Jugend und Versorgungsämter leichter den entwicklungsbezogenen Leistungsbedarf zu ermitteln In Deutschland werden jährlich schätzungsweise 2 000 bis 4 000 Neugeborene mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms geboren Damit ist FAS die häufigste Ursache für eine angeborene Behinderung FAS ist eine der wenigen Erkrankungen in der Medizin die komplett und einfach durch den Verzicht auf Alkohol in der Schwangerschaft verhindert werden kann Kinder mit FAS wurden bislang häufig nicht oder erst nach mehreren Jahren diagnostiziert Ich bin beeindruckt wie schnell die Fachgesellschaften Berufsverbände und FAS Experten diese fundierte Leitlinie trotz der strengen Vorgaben und der vielen Beteiligten entwickelt und verabschiedet haben Nun wird es darum gehen eine praxisnahe und flächendeckende Umsetzung dieser Leitlinie in das deutsche Gesundheits und Hilfesystem zu erreichen so die Drogenbeauftragte Dabei wird das Bundesministerium für Gesundheit die Fachgesellschaften unterstützen Eine Kurz und Langfassung der Leitlinie sowie weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www drogenbeauftragte de sowie unter www awmf org Begleitend wurde ein Pocket Guide FAS entwickelt der eine praktische und rasche diagnostische Orientierung für

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