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  • Tabak und Jugendliche - Drogenbeauftragte
    Gesundheitseinrichtungen und ausreichend langer Laufzeit notwendig http www bzga de forschung studien untersuchungen studien Nach oben Gesundheits und Suchtgefahren durch Wasserpfeifen Das Rauchen von Wasserpfeifen auch als Shisha oder Hubble Bubble bezeichnet ist unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen populär Oft wird angenommen der Konsum von Wasserpfeifen sei wesentlich weniger gesundheitsschädlich als das Rauchen von Zigaretten Dies stimmt so aber nicht Wasserpfeifen stellen keine harmlose Alternative zur Zigarette dar Im Gegenteil wird angenommen dass die von Wasserpfeifenrauch ausgehende Gesundheits und Suchtgefahr ähnlich hoch ist Das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR hat ausgewählte Fragen und Antworten zum Thema Wasserpfeifen zusammengestellt Nach oben Modellprojekt SMS basierte Tabakintervention bei Berufsschülern Im Vergleich zu Studierenden und Schülern anderer Schulen ist die Rauchprävalenz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Berufsschulen besonders hoch Auszubildende an beruflichen oder berufsbildenden Schulen sind eine besondere Zielgruppe für Präventionsmaßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens Allerdings nehmen sie an Angeboten wie Rauchentwöhnungsgruppen und Nichtraucherseminaren nur selten teil Das Bundesministerium für Gesundheit fördert ein Projekt für Berufsschüler das am intensiven Gebrauch von Mobiltelefonen und speziell SMS Shot Message Service als bevorzugtes Kommunikationsmedium in dieser Zielgruppe ansetzt Mit individualisierten Ansprachen über diese Kommunikationswege werden Auszubildende über Möglichkeiten informiert ihr Rauchen einzuschränken bzw aufzugeben In einer Pilotphase erhielten die teilnehmenden Auszubildenden an zwei berufsbildenden Schulen zwölf Wochen lang wöchentlich zwei SMS auf ihr Handy Wer beabsichtigte mit dem Rauchen aufzuhören wurde per SMS zur Teilnahme an einem SMS Intensivprogramm eingeladen Dabei werden täglich mehrere SMS versandt um den Rauchstoppwunsch zu unterstützen beziehungsweise nach erfolgtem Rauchstopp Unterstützung in Rückfallsituationen oder bei Entzugserscheinungen zu geben Erste Projektergebnisse zeigen Der SMS basierte Interventionsansatz verknüpft eine proaktive Teilnehmergewinnung sinnvoll mit einer Minimalintervention Er erreicht mit diesem innovativen Ansatz verglichen mit anderen Rauchstoppangeboten einen größeren Anteil der Raucherinnen und Raucher in Berufsschulen Abschlussbericht Nach oben Prävention und Reduktion von Tabakkonsum bei Auszubildenden in der Pflege Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege weisen nach wie vor ein überdurchschnittlich hohes Rauchverhalten auf Verschiedene Studien belegen dass bereits Auszubildende in Pflegeberufen überdurchschnittlich häufig Raucherinnen und Raucher sind Seit April 2013 wurden zwei Projekte gefördert mit dem Ziel das im Rahmen der Ausbildung kein Einstieg in den Tabakkonsum erfolgt Mit dem Projekt AStRA Aktiv für Stressbewältigung und Rauchfreiheit in der Ausbildung wurde ein Präventionskonzept entwickelt das innerhalb der Pflegeschulen umgesetzt werden kann und dazu beiträgt die Zahl der Rauchenden in der Pflegeausbildung zu verringern Kurzbericht Abschlussbericht Das zweite Projekt PA TRES Pflege Ausbildung Tabakkonsumprävention und reduktion wurde mit dem Ziel durchgeführt durch Entwicklung und Evaluation eines Präventionskonzepts bereits in der Pflegeausbildung zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil zu motivieren einen Einstieg in den Tabakkonsum zu verhindern und Rauchenden den Ausstieg zu erleichtern Die jeweiligen Projektziele wurden erreicht mit den Folgeprojekten AStRA Implementationsforschung und PA TRES 2 soll nunmehr insbesondere eine Struktur zur nachhaltigen breiten und qualitätsgesicherten Implementierung von evidenzbasierter Tabakprävention und reduktion in Pflegeberufen aufgebaut werden und eine Weiterbildung für Lehrkräfte entwickelt und evaluiert werden Kurzbericht PA TRES Abschlussbericht PA TRES Nach oben Empirische Untersuchung zur Qualität im Internet beworbener Angebote zur Tabakentwöhnung Der Gebrauch des Internets in

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  • Tabak und Frauen - Drogenbeauftragte
    2016 Safer Internet Day 2016 PRESSEMITTEILUNG 01 Februar 2016 Start der DAK Kampagne Hauptnavigation Drogenbeauftragte Drogen und Sucht Alkohol Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Drogen und Sucht Tabak Tabak und Frauen Artikel Tabak und Frauen Rund 22 der Frauen rauchen unter jungen Frauen sind es sogar 38 Der Anteil der Raucherinnen mit niedriger Schulbildung oder von alleinerziehenden Müttern ist dabei besonders hoch Durch den gestiegenen Frauenanteil unter den Rauchern steigt die Zahl der Lungenkrebsfälle bei Frauen seit Jahren kontinuierlich an Rauchen in der Schwangerschaft schädigt das ungeborene Kind und begünstigt Fehlgeburten Es ist daher besonders wichtig die Frauen mit wirksamen Angeboten der Tabakprävention zu erreichen Informations Flyer für Schwangere Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände haben im August 2010 einen Informations Flyer für Schwangere herausgegeben Der Flyer informiert Schwangere in knapper und plakativer Form über die Gefahren des Alkohol und Tabakkonsums für das ungeborene Kind Er motiviert die Schwangeren das Gespräch mit ihrem Arzt und Apotheker zu suchen bevor sie ein Medikament einnehmen oder wenn sie Hilfe benötigen um rauchfrei und ohne Alkohol durch die Schwangerschaft zu kommen Darüber hinaus gibt er Hinweise

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  • Kampagnen gegen das Rauchen - Drogenbeauftragte
    mehrjähriges Projekt zur Entwicklung eines gesunden Lebensstils und zum Nichtrauchen an www klasse2000 de Nach oben Projekt Rauchfrei PLUS Gesundheitseinrichtungen für Beratung und Tabakentwöhnung Das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser Gesundheitseinrichtungen DNRfK wurde als Modellprojekt des BMG von 2005 bis 2008 aufgebaut und mit rauchfrei PLUS die Implementierung von Beratung und Tabakentwöhnung bis 2010 gefördert Seit 2011 setzt das DNRfK als unabhängig finanziertes Netzwerk diese Modellprojekte fort und entwickelt sie weiter Der DNRfK Beirat berät die Koordinierungsstelle des DNRfK Die DNRfK Mitglieder verpflichten sich nach dem Kodex des ENSH Global Network for Tobacco Free Health Care Services zu rauchfreien Gesundheitseinrichtungen sowie zur Beratung und Tabakentwöhnung Auf nationaler Ebene können Zertifikate in Bronze und Silber erworben werden international werden Anerkennungen auf dem Gold Level vergeben Die Ergebnisse einer Mitgliederbefragung ergaben dass die Qualität des Programms sowohl bei der Rauchfreiheit als auch bei Beratung und Tabakentwöhnung größer ist je länger die Mitgliedschaft dauert und je höher das Zertifizierungslevel ist Im Jahr 2011 erhielten 15 Mitglieder eine Zertifizierung in Bronze und zehn Mitglieder in Silber Die Vergabe erfolgte im Rahmen eines Peer Reviews bei einem Vor Ort Besuch Silberzertifizierte Kliniken stellen mittlerweile selbst 23 geschulte Auditoren für den Zertifizierungsprozess In einem Projekt mit der BZgA wird seit 2011 im DNRfK auch das Angebot Fax to Quit implementiert Diese Kurzintervention zum Rauchstopp wird dabei mit dem Angebot des proaktiven Anrufs durch die BZgA Telefonberatung zur Rauchentwöhnung kombiniert Zusätzlich bietet das DNRfK Workshops zum Erfahrungsaustausch an International ist das DNRfK im Vorstand des ENSH vertreten Der nationale Zertifizierungsprozess ist international im ENSH GOLD Process als Verfahren übernommen worden und wird bereits zum dritten Mal vom DNRfK Büro koordiniert www rauchfrei plus de Nach oben Wettbewerb für Schulklassen Be smart don t start Be Smart Don t Start ist ein Nichtraucher Wettbewerb für Schulklassen aller Schulformen mit

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  • "World No Tobacco Day Award 2011" - Drogenbeauftragte
    Karneval bewusst genießen PRESSEMITTEILUNG 05 Februar 2016 Safer Internet Day 2016 PRESSEMITTEILUNG 01 Februar 2016 Start der DAK Kampagne Hauptnavigation Drogenbeauftragte Drogen und Sucht Alkohol Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Drogen und Sucht Tabak Kampagnen gegen das Rauchen World No Tobacco Day Award 2011 Artikel World No Tobacco Day Awards 2011 Drogenbeauftragte überreicht World No Tobacco Day Awards 2011 der Weltgesundheitsorganisation WHO an Dr Martina Pötschke Langer Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum Am 1 Juli 2011 überreichte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans den World No Tobacco Day Awards 2011 der WHO an Dr Martina Pötschke Langer als Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ und WHO Collaborationcenter in Deutschland Die Stabsstelle wurde zum Weltnichtrauchertag 2011 für ihr nachhaltiges nationales Engagement in der Tabakkontrollpolitik sowie deren internationale Unterstützung bei der Umsetzung der Tabakrahmenkonvention FCTC ausgezeichnet Die Auszeichnung wird jedes Jahr zum Weltnichtrauchertag am 31 Mai von der WHO an Einzelpersonen oder Institutionen für hervorragende Initiativen in der Tabakprävention verliehen Dazu erklärt die Drogenbeauftragte Ich freue mich über die Wertschätzung für das Deutsche Krebsforschungzentrum Das DKFZ erhält die Auszeichnung schon zum dritten Mal Dies bestätigt

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/tabak/kampagnen-gegen-das-rauchen/world-no-tobacco-day-award-2011.html (2016-02-16)
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  • Tabakentwöhnung - Drogenbeauftragte
    2009 Daten von jeweils über 3 700 Teilnehmern vorliegen Diese Daten wurden mit diesem Projekt ausgewertet Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist dass die medikamentöse Behandlung neben dem Einsatz eines intensiven kognitiv behavioral orientierten Gruppenprogramms keine zusätzlichen positiven Auswirkungen auf die langfristigen Abstinenzquoten hat Dieses Ergebnis wird vom IFT mit der Überlegenheit des vorliegenden modern konzipierten Gruppenprogramms erklärt mit dem eine medikamentöse Begleittherapie keinen zusätzlichen Effekt auf den Behandlungserfolg erzielte Die Ergebnisse legen also nahe dass die Effekte einer Pharmakotherapie zur Tabakentwöhnung in der alltäglichen Praxis schwächer ausfallen als in klinischen Studien Kurzbericht Abschlussbericht Nach oben Tabakentwöhnung für Patientinnen und Patienten mit COPD Am 15 Oktober 2009 hat der Gemeinsame Bundesausschuss eine Empfehlung zur Aktualisierung des Disease Management Programms für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung COPD beschlossen Unter anderem wurden die Empfehlungen zur Tabakentwöhnung aktualisiert Ausstiegsbereiten Raucherinnen und Rauchern sollen demnach im Rahmen des COPD Programms wirksame Hilfen zur Tabakentwöhnung insbesondere verhaltenstherapeutische und ggfs geeignete unterstützende medikamentöse Maßnahmen angeboten werden Nach oben Kursprogramm zum Rauchverzicht für Jugendliche Das Gruppenprogramm losgelöst richtet sich an 14 bis 17 jährige Raucherinnen und Raucher insbesondere an Haupt und Realschulen Nach sechsmaligen Kurstreffen erfolgt eine vierwöchige Nachbetreuung per Telefon und SMS Die BZgA hat in Zusammenarbeit mit dem Münchner Institut für Therapieforschung dieses Programm entwickelt und in einer Pilot und Machbarkeitsstudie bundesweit getestet Aktuell wird die Wirksamkeit des jugendspezifischen motivationsbasierten und kognitiv behavioralen Programms untersucht Nach oben Gruppenprogramm zum Rauchverzicht für Erwachsene Das Rauchfrei Kursprogramm für Erwachsene vom Münchner Institut für Therapieforschung 2007 entwickelt ist laut einer Umfrage des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung das am häufigsten in Deutschland angebotene Tabakentwöhnungsprogramm Es wird von den Spitzenverbänden der deutschen Krankenkassen als erstattungsfähiges Präventionsprogramm anerkannt Im Jahr 2009 nahmen 4 018 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 666 Kursen an der Evaluation der regelmäßigen durchgeführten Qualitätskontrolle teil Die Teilnehmenden rauchten zu Kursbeginn im Durchschnitt 20 Zigaretten am Tag die körperliche Nikotinabhängigkeit war bei über der Hälfte der Teilnehmenden stark bis sehr stark Zum Ende des Kurses waren mehr als 55 der Teilnehmenden rauchfrei selbst wenn man davon ausgeht dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die den Fragebogen nicht ausfüllten bzw nicht erreicht wurden wieder oder weiterhin rauchen Unter den erreichten Teilnehmerinnen und Teilnehmern lag die Abstinenzquote bei 82 Die Erfolgsquoten des Rauchfrei Programms zeigen sich anhaltend hoch und stabil Etwa ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen neben dem Kurs eine medikamentive Unterstützung Nikotinpräparate und oder verschreibungspflichtige Medikamente Die Anzahl der im betrieblichen Bereich angebotenen Kurse ist 2009 auf 25 2008 35 zurückgegangen Es wurden weniger Kurse in Kooperation mit Krankenkassen und sozialen Einrichtungen angeboten Dagegen stieg der Anteil der Kurse in Arztpraxen oder Krankenhäusern von 19 2008 auf 24 2009 Die meisten Teilnehmenden wurden durch Informationen ihrer Arbeitsstelle auf den Rauchfrei Kurs aufmerksam Dieser Anteil reduzierte sich von 42 2007 auf 26 2009 Im gleichen Zeitraum ist die Empfehlung von Medizinern zur Teilnahme an Kursen gestiegen 2007 8 2009 13 www rauchfrei programm de Nach oben Programm Rauchfrei nach Hause Speziell

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/tabak/tabakentwoehnung.html (2016-02-16)
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  • Internationale Tabakpolitik - Drogenbeauftragte
    Artikel 14 Maßnahmen gegen Tabakabhängigkeit und zur Tabakentwöhnung einstimmig verabschiedet Außerdem konnte nach schwierigen Verhandlungen für die Weiterarbeit Leitlinien zur Umsetzung von Artikel 9 und 10 Tabakinhaltsstoffe und ihre Veröffentlichung ein Kompromiss erzielt werden Deutschland beteiligte sich zusammen mit anderen Vertragsstaaten an der Erarbeitung der Leitlinien zu Artikel 12 und zu Artikel 14 der Tabakrahmenkonvention Die Leitlinien wurden in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Konventionssekretariat des Tabakrahmenabkommens vom Deutschen Krebsforschungszentrum bis 31 Dezember 2010 koordiniert und inhaltlich begleitet Beide unter deutscher Federführung erarbeiteten Leitlinien wurden auf der 4 Konferenz der Vertragsparteien einstimmig ohne Veränderungswünsche verabschiedet Seit Februar 2008 verhandelte eine Arbeitsgruppe über ein verbindliches Protokoll zur Bekämpfung des Tabakschmuggels das auch von der Tabakwirtschaft unterstützt wird Zu den geplanten Maßnahmen gehören u a ein Überwachungs und Rückverfolgungssystem die Kennzeichnung aller Verpackungen von Tabakerzeugnissen mit dem Herkunftsland sowie eine Zusammenarbeit bei der Schmuggelbekämpfung und der Strafverfolgung Ein Protokoll ist im Gegensatz zu Leitlinien rechtlich verbindlich Auf der 4 Konferenz wurde erreicht dass die Verhandlungen zur Verabschiedung des Protokolls in den nächsten beiden Jahren fortgesetzt werden Eine Einigung zum Tabakschmuggelprotokoll konnte inzwischen erzielt werden Auf der fünften Conference of the parties CoP V in Seoul vom 12 16 November 2012 wurde das Tabakschmuggelprotokoll verabschiedet und im Oktober 2013 von Deutschland unterzeichnet www who int fctc en www tabakkontrolle de Nach oben Europäische und internationale Tabakpolitik Die internationale und europäische Tabakpolitik hat zunehmenden Einfluss auf die nationalen Maßnahmen zur Reduzierung des Tabakkonsums Viele der in den vergangenen Jahren in Deutschland umgesetzten Initiativen und gesetzlichen Maßnahmen in der Tabakpolitik gehen auf Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation oder auf Richtlinien der EU zurück Nach oben Tabakprävention in der EU Verschiedene Bereiche der Tabakkontrollpolitik sind Gemeinschaftsrecht Auf EU Ebene werden verbindliche Richtlinien verabschiedet die dann von den Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt werden müssen So führte die Tabakproduktrichtlinie in der EU aus dem Jahr 2001 zu nationalen gesetzlichen Regelungen wie Warnhinweisen auf Verpackungen Die Tabakwerberichtlinie führte zu umfassenden Werbeverbotsregelungen Darüber hinaus setzt die europäische Tabakpolitik wichtige Impulse für die Mitgliedsstaaten z B durch den Konsultationsprozess zum Grünbuch für ein rauchfreies Europa Deutschland beteiligt sich aktiv auf europäischer Ebene an der Weiterentwicklung der Tabakpolitik Auf der Grundlage des Konsultationsprozesses und des RAND Reports hat die Europäische Kommission im Dezember 2012 Vorschläge zur Änderung der Tabakproduktrichtlinie vorgelegt Der von der Kommission angenommene Richtlinienvorschlag wird nun dem Parlament und dem Rat der Europäischen Union zur Verabschiedung vorgelegt Von der Bundesregierung werden die Regelungen jetzt geprüft beraten und anschließend in den Ratsarbeitsgruppen der Europäischen Union abgestimmt Mehr erfahren Nach oben Umsetzung der tabakspezifischen Regelungen der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste Die bestehenden medienspezifischen Verbote nach dem Vorläufigen Tabakgesetz wurden 2010 mit der Umsetzung der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste 89 552 EWG nach der Änderungsrichtlinie 2007 65 EG ergänzt Danach ist ein Verbot des Sponsorings von audiovisuellen Mediendiensten oder Sendungen durch Tabakunternehmen sowie ein Verbot der Produktplatzierung zugunsten von Tabakerzeugnissen oder Tabakunternehmen in audiovisuellen Sendungen vorzusehen Diese Regelungen wurden in Deutschland mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Vorläufigen Tabakgesetzes vom

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/tabak/internationale-tabakpolitik.html (2016-02-16)
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  • Tabaksteuer - Drogenbeauftragte
    2015 ist die fünfte Steuererhöhung mit dem Fünften Gesetz zur Änderung von Verbrauchsteuergesetzen vom 21 Dezember 2010 BGBl I S 2221 in Kraft getreten Die Tabaksteuer auf Zigaretten und Feinschnitt war zuvor schon am 1 Mai 2011 am 1 Januar 2012 am 1 Januar 2013 und am 1 Januar 2014 erhöht worden Im Bereich der Zigarren und Zigarillos ist zum 1 Mai 2011 eine Mindeststeuer eingeführt worden die zum 1 Januar 2012 erhöht wurde Dadurch ist eine steuerinduzierte Preisanpassung von bis zu 40 Cent im ersten Schritt und weiteren bis zu 15 Cent im zweiten Schritt bezogen auf eine Packung mit 17 Stück Zigarillos erforderlich gewesen Der vom Statistischen Bundesamt Destatis veröffentlichten Statistik zum Absatz von Tabakwaren Fachserie 14 Reihe 9 1 1 kann entnommen werden dass von der Tabakindustrie größtenteils mindestens steuerinduzierte Preisanpassungen vorgenommen worden sind Nach oben Maßnahmen gegen Zigarettenschmuggel Der Zollfahndungsdienst tritt der illegalen Herstellung von Tabakwaren und deren Schmuggel mit konstantem Ermittlungsdruck entgegen Nach wie vor werden auf dem Schwarzmarkt die etablierten Zigarettenmarken angeboten Der Anteil der gefälschten Zigaretten liegt bei rund 35 Prozent Gerade die Herstellung gefälschter Zigaretten unterliegt keinerlei behördlichen Qualitäts und Hygienekontrollen Zum Beispiel werden die gesetzlich erlaubten Höchstmengen an Nikotin und oder

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/tabak/tabaksteuer.html (2016-02-16)
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  • Nichtraucherschutz - Drogenbeauftragte
    übrige Gastronomie geltenden Ausnahmeregelungen vom Rauchverbot zur Einrichtung von Raucherräumen für sie nicht gelten Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil bestätigt dass der Schutz der Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren zu den überragend wichtigen Gemeinschaftsgütern zählt Der Gesetzgeber könne daher ein striktes Rauchverbot in Gaststätten verhängen und damit dem Gesundheitsschutz gegenüber dem Berufsfreiheitsrecht der Gastwirte und der Verhaltensfreiheit der Raucher den Vorrang einräumen Damit hat das Bundesverfassungsgericht eindeutig dem Nichtraucherschutz Vorrang eingeräumt Die Richter machten jedoch auch deutlich dass Ausnahmen vom Rauchverbot durch die Zulassung von Raucherräumen die Kleingastronomie nicht unzulässig benachteiligen dürfen Das Gericht legte Kriterien fest nach denen die Landesgesetzgeber bis zum 31 Dezember 2009 eine Neuregelung zu treffen haben Bis dahin hatten die bestehenden Vorschriften mit folgenden Ausnahmen weiter Gültigkeit In Gaststätten mit weniger als 75 Quadratmeter Gastfläche und ohne abgetrennten Nebenraum zu denen Personen unter 18 Jahre keinen Zutritt haben darf der Gaststättenbetreiber das Rauchen gestatten wenn er über eine Gaststättenerlaubnis verfügt die das Verabreichen zubereiteter Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle nicht einschließt und die Gaststätte als Rauchergaststätte am Eingang deutlich kennzeichnet Auch in Diskotheken zu denen ausschließlich Personen ab vollendetem 18 Lebensjahr Zutritt erhalten dürfen Raucherräume eingerichtet werden mit der Maßgabe dass sich im Raucherraum keine Tanzfläche befinden darf Nach oben Änderung der Nichtraucherschutzgesetze der Bundesländer Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nichtraucherschutz in der Gastronomie vom 30 Juli 2008 haben die Bundesländer ihre Nichtraucherschutzgesetze überarbeitet In verschiedenen Ländern gab es auch 2011 weitere Veränderungen Im Saarland gilt nach dem Urteil des saarländischen Landesverfassungsgerichts vom 28 März 2011 ein lückenloses Rauchverbot in der Gastronomie Damit ist Rauchen in allen saarländischen Gaststätten ausnahmslos untersagt Die Übergangsfrist für Gastronomen die nachweislich in Raucherräume investiert haben endete zum 1 Dezember 2011 Das Verbot gilt unter anderem auch für Beherbergungsbetriebe Diskotheken Spielhallen und Spielcasinos wenn diese auch gastronomische Räume betreiben In den Jahren 2007 2009 und 2011 führte das Deutsche Krebsforschungszentrum DKFZ repräsentative Befragungen durch um in der rauchenden und nicht rauchenden Erwachsenenbevölkerung zu untersuchen wie sich die Nichtraucherschutzgesetze auswirken Die erste Befragung fand 2007 vor deren Einführung statt die Wiederholungsbefragungen wurden zwei beziehungsweise vier Jahre später durchgeführt Das Bundesministerium für Gesundheit hat das Projekt finanziell unterstützt Die Ergebnisse der Befragungen vor und nach Einführung der Nichtraucherschutzgesetze von 2007 und 2009 zeigen dass die Rauchverbote den Nichtraucherschutz deutlich verbessert haben und so die Tabakrauchexposition in der Gastronomie verringert wurde Allerdings besteht dort auch weiterhin kein umfassender Nichtraucherschutz da es zum Teil weitreichende Ausnahmeregelungen gibt und somit Teile der Bevölkerung in Gaststätten noch immer passiv mitrauchen Die Ergebnisse der Befragung von 2011 liegen noch nicht vor Interessant wird sein wie sich der Nichtraucherschutz in Bayern und im Saarland entwickelt wo mittlerweile umfassende Rauchverbote gelten Die Studie hat zudem ergeben dass sich das Rauchen infolge der Nichtraucherschutzgesetze in der Gastronomie nicht in den privaten Bereich verlagert hat Vielmehr ist zwischen 2007 bis 2009 auch bei Rauchern die Zahl der Haushalte in denen das Rauchen in der Wohnung vollständig unterbleibt deutlich gestiegen Das gilt besonders für Haushalte in dene kleine Kinder leben

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/tabak/nichtraucherschutz.html (2016-02-16)
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