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  • ESC@PE - Drogenbeauftragte
    Und von der Einsamkeit im realen Leben Jeder hat Träume Jeder der jung ist jedenfalls Tom zum Beispiel Er ist schüchtern und hat Angst dem Wunschbild das seine spießbürgerlichen Eltern sich von ihm machen nicht entsprechen zu können Und eigentlich will er das auch gar nicht Er träumt davon ein Mann mit charismatischer Ausstrahlung zu sein Von allen bewundert und geliebt besonders von den Mädchen vor allem von Esther Im Internet wird er zum Online Kämpfer Oder ein Mädchen das sich im Internet Luna O nennt Sie leidet darunter dass ihr Bruder Miki sterben wird Ihr Traum ist konkret Und ganz real Sie will mit aller Macht Geld zusammenbringen um dem Bruder eine teure Operation zu ermöglichen Ihr Versuch diesen Traum per Internet zu verwirklichen ist aber alles andere als realistisch Sie spielt um Geld und verliert Nicht nur Geld Oder Kirsche Im richtigen Leben als Alice gefeierte Sängerin sucht sie im Internet Achtung Anerkennung und Liebe um ihrer selbst willen nicht weil sie ein Star ist Und der Liebhaber den sie sucht soll mollig sein Die durchtrainierten Model Typen die das Management ihr anhängen will ist sie leid Sie gewinnt im richtigen Leben Oder Trixi die im Internet als Mann und Macho auftrumpft Klitorix Daheim steht sie unter der Fuchtel ihres gewalttätigen Ehemanns Tom Luna O Kirsche und Klitorix sind die Helden in escape Sie treffen sich im Online Spiele Kosmos und kämpfen sich zusammen durch viele Abenteuer von Level zu Level Ihre Avatare in der Spielewelt verändern sich Verändern sie selbst sich auch Verändert sich ihr Leben esc ist eine Taste der Computertastatur Natürlich spielt sie auf der Bühne im gleichnamigen Spektakel mit Ebenso befällt ein zerstörerischer Virus die Computerspielewelt auf der Bühne Als Erzfeind des magischen Spielleiters Und unvermittelt tauchen PopUp Fenster auf mit grotesken Werbebotschaften Die

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  • Volles Leben statt leere Flaschen - Drogenbeauftragte
    Eltern Erziehungsbeauftrage Vereinsvorstände Verantwortliche und Jugendleiter über die gesetzlichen Vorgaben des Jugendschutzes und fordern Sie auf sich ihrer Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen bewusst zu werden und diese Verantwortung zu leben und dieser gerecht zu werden Insbesondere fordern wir alle auf Vorbild zu sein Dass an Fasching Fastnacht Karneval gefeiert wird und hierbei auch Alkohol konsumiert wird ist völlig in Ordnung und ist auch mit der Tradition durchaus vereinbar solange es in Maßen geschieht Unser Ziel ist es nicht den Alkoholkonsum an sich zu vermeiden sondern vielmehr die Sensibilisierung aller Beteiligten sich auf ein gesundes Maß zu beschränken und hierdurch als Erwachsener den Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen dass Feiern nicht gleichbedeutet ist mit KOMA SAUFEN Identifikation mit der Aktion Tausende aktive Fastnachter und Karnevalisten insbesondere unsere in den Mitgliedsvereinen organisierten Jugendlichen tragen bereits unseren Volles Leben statt leere Flaschen Button und identifizieren sich mit unserer Aktion Viele Veranstaltungen werden auch durch unser Plakat begleitet So werden auch Zuschauer und Gäste der Faschings Fastnachts und Karnevalsveranstaltungen auf die Aktion aufmerksam und schließen sich dieser an Sie werden Vorbild für Kinder und Jugendliche im verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol Schulung der ehrenamtlichen Jugendleiter Die BDK Jugend hat sich schon bereits im Jahr 2007 also noch vor ihrer Gründung als eigenständiger Jugendverband dem Thema Jugend im Umgang mit Alkohol gewidmet In einer sehr intensiven Arbeitstagung der Jugendleiter aller Regional und Landesverbände während der Präsidialtagung 2007 in Hürth wurde beraten und beschlossen alle ehrenamtlichen Jugendleiter der den Verbänden angeschlossen Vereinen flächendeckend zu diesem Thema zu schulen Dieser Beschluss der BDK Jugend wird konsequent umgesetzt In allen Regional und Landesverbänden in allen Bundesländern wurden bis heuten bereits eine Vielzahl von Schulungen zum Thema Alkoholmissbrauch durchgeführt Jede r Jugendleiter in in den Regional und Landesverbänden hat von der BDK Jugend eine Schulungsmappe mit folgendem Inhalt erhalten

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  • Projekt des Monats- Beratung und Selbsthilfe für russischsprachige Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen - Drogenbeauftragte
    KlientInnen mit Migrationshintergrund in den diversen Beratungseinrichtungen der vista gGmbH Die professionellen Hilfsangebote der Suchtberatungsstellen von vista werden seit 2005 durch die Arbeit der Elternselbsthilfe in russischer Sprache in sinnvoller Weise ergänzt Eine enge Zusammenarbeit der Elternselbsthilfe mit den Beratungsstellen für Suchtmittelabhängige der vista gGmbH und anderen Hilfsangeboten des Suchthilfesystems ist zentraler Bestandteil des Konzepts Zusätzlich kooperiert die Elternselbsthilfe mit der Arbeitsgemeinschaft Drogenprobleme e V welche sich seit 1976 der Gruppenarbeit und Beratung von Eltern drogenabhängiger Töchter und Söhne widmet Die Elternselbsthilfe in russischer Sprache arbeitet seit 2005 zunächst auf ehrenamtlicher Basis nunmehr sieben Jahre Wesentliche Impulse und Aktivitäten gingen und gehen von einem selbst betroffenen Vater Herrn Dubrovskij aus welcher mit großem Engagement Hilfen und Beratung anbietet Seit 2009 ist Herr Dubrovskij bei der vista gGmbH beschäftigt Herr Dubrovskij berät seit vielen Jahren Angehörige in russischer Sprache vor dem Hintergrund eigener leidvoller Erfahrungen von Sucht in seiner Familie dem eigenen Migrationsprozess und umfänglicher Erfahrung in der Beratung ratsuchender Menschen Diese Beratung findet in Einzelgesprächen und in Selbsthilfegruppen an verschiedenen Standorten von Berlin statt Zusätzlich berät Herr Dubrovskij telefonisch viele russischsprachige Eltern aus dem Bundesgebiet die über russische Medien von seinem Angebot Kenntnis erhalten haben Die Beratung im Rahmen des Projektes Elternselbsthilfe für russisch sprechende Angehörige von suchtgefährdeten bzw suchtkranken Töchtern und Söhnen umfasst folgende Tätigkeitsfelder Beratung von Angehörigen russischsprachiger Suchtmittelkonsumenten Die individuelle muttersprachliche Beratung durch eine selbstbetroffene Person ergänzt die bestehenden Beratungsangebote der Suchtberatungsstellen Es finden regelmäßig Sprechstunden für Angehörige und angeleitete Selbsthilfegruppen statt Ziel ist es Angehörige suchterkrankter Menschen in die vorhandenen bzw aufzubauenden Selbsthilfegruppen zu vermitteln und auch die suchtmittelabhängigen Angehörigen zur Wahrnehmung professioneller Beratungs und Behandlungs angebote zu motivieren Entwicklung und Verbreitung von russischsprachigem Informationsmaterial für Angehörige Geeignete Informationsmaterialien für die Zielgruppe werden gegebenenfalls übersetzt In Kooperation mit Beratungsstellen werden bei Bedarf auf die Problemlagen der Zielgruppe neue Informationsmaterialien entwickelt und verbreitet So ist in Zusammenarbeit von Michail Dubrovskij mit Fachleuten aus der Suchthilfe der vista gGmbH eine Informationsbroschüre entstanden die eine realistische Vorstellung von den Bedingungsfaktoren und möglichen Folgen des Drogenkonsums vermittelt Michail Dubrovskij selbst aus der ehemaligen Sowjetunion emigriert lässt seine persönlichen Erfahrungen als betroffener Vater einfließen und schreibt in einer Sprache und Herangehensweise die den Vorstellungen von Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion entgegen kommt Die Broschüre spricht nicht nur die Personen an die sich informieren möchten sondern auch Menschen welche schon mit Drogenproblemen im sozialen oder familiären Umfeld konfrontiert sind Ausbau und Anleitung russischsprachiger Angehörigenselbsthilfegruppen Die Erfahrungen mit bereits existierenden Selbsthilfegruppen für russischsprachige Angehörige zeigen dass diese auf eine kontinuierliche Anleitung angewiesen sind Die kontinuierliche Begleitung dieser Gruppen ist Teil der konzipierten Beratungsarbeit Regelmäßiger fachlicher Austausch mit der professionellen Suchthilfe ist alleine im Rahmen von ehrenamtlichem Engagement solcher Gruppen nicht zu gewährleisten Neben der Weiterführung und inhaltlichen Weiterentwicklung der bestehenden Gruppen sollen im Rahmen der Förderung neue Gruppenangebote für Angehörige entwickelt und begleitet werden Vernetzung russischsprachiger Selbsthilfeangebote Um die inhaltliche Weiterentwicklung der Selbsthilfegruppen sicherzustellen aber auch um Qualitätsstandards sicherzustellen ist die Integration der Gruppen in entsprechende Netzwerke unabdingbar Für die Arbeit in russischsprachigen

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  • Projekt des Monats- Alkoflopp - Drogenbeauftragte
    mit Vertretern aller gesellschaftlicher Gruppen Vereine und Verbände durchgeführt Bei dieser Veranstaltung wurden die Initiative und ihren einzelnen Bausteine näher vorgestellt und diskutiert Auch aktuelle Hintergründe zum Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen wurden vorgestellt so dass nach dem Auftakt alle Teilnehmer über die kommenden Aktionen unterrichtet waren Auch das Plakat zur ersten Phase die sich insbesondere an die Eltern richtete wurde bei der Auftaktveranstaltung vorgestellt Die Plakataktion sorgte aufgrund des gewählten Motivs das einen offensichtlich kleinen Jungen im öffentlichen Raum Biergarten vor einem Bierglas sitzend zeigt für kontroverse Diskussionen in der Gemeinde In der ersten Phase wurden in den Ortsteilen der Gemeinde Bunde Elterninformationsabende durchgeführt Flyer mit Tipps für Eltern großflächig verteilt und die Pressearbeit zum Thema Alkoholprävention massiv intensiviert In Phase 2 richtete sich das Augenmerk auf die Sportvereine Gerade in Vereinen wird Alkohol bei Festen etc häufig konsumiert Auch für Jugendliche ist die Teilnahme an diesen Veranstaltungen häufig mit dem ersten Alkoholkonsum verbunden Zudem gab es Berichte dass gerade im Mannschaftssport Alkohol auch als Belohnung eingesetzt wird Um den Umgang mit Alkohol in den Vereinen zu besprechen gab es hierzu einen Infoabend mit Vertretern der Sportvereine Es wurden Richtlinien und Verhaltenstipps für Trainer Betreuer und Vereinsverantwortliche diskutiert und beschlossen Eine Plakataktion mit einem weiteren Motiv auf dem feiernde Fußballspieler mit Alkohol zu sehen sind begleitete auch die Phase Als äußeres Signal der Vereine und kleines Dankeschön für die Kooperation überreichten wir insgesamt sechs Jugendteams aus drei Vereinen einen kompletten Trikotsatz mit dem Aufdruck Alkoflopp Mein Verein sagt Nein Auch diese Aktion wurde Pressewirksam begleitet Phase 3 Die dritte Phase der Initiative Alkoflopp war dem Handel und der Gastronomie gewidmet Doch zunächst gab es Zuwachs in der Alkoflopp Familie Mit den Gemeinden Westoverledingen Rhauderfehn und Ostrhauderfehn führten weitere drei Gemeinden des Landkreises Leer das Präventionsprojekt Alkoflopp durch Gemeinsam mit der Kinder und Jugendförderung des Landkreises Leer wurde eine zentrale Informationsveranstaltung mit Vertretern aus Gastronomie und Handel in Leer durchgeführt Die im Konzept verankerte Siegelaktion ließ sich leider nicht flächendeckend durchsetzen Dennoch waren die Gespräche und die begleitende Plakataktion sehr erfolgreich Die vom Landkreis Leer in der Folge durchgeführten Testkäufe in den betroffenen Gemeinden ergaben eine deutlich verbesserte Kontrolle bei Abgabe von Alkohol an Minderjährige Phase 4 Zum Abschluss der Initiative sollten neben Eltern Vereinen und dem Handel natürlich auch die Jugendlichen über Alkoflopp informiert werden Dazu gab es an der Haupt und Realschule Bunde wie auch an anderen Schulen in den teilnehmenden Gemeinden Infoveranstaltungen und Projektwochen zum Thema Alkohol In Bunde wurden im Rahmen der Projektwoche gemeinsam mit der 7 und 8 Klasse u a eine mobile Zerlegbar für Alkoholfreie Cocktails gebaut Zudem wurden verschiedene kleine Videoclips zum Thema Alkohol gedreht und Bilder gemalt Auch ein kurzes Rollenspiel wurde mit den Schülerinnen und Schülern einstudiert und bei der Abschlussveranstaltung aufgeführt Die ca 25 gemalten Acrylbilder wurden in der Sparkassenfiliale Bunde im Anschluss ausgestellt Alkoflopp ist ein offenes Konzept das verschiedene Aktionen in den einzelnen Phasen zulässt In den einzelnen Gemeinden variierten die Inhalte der Aktionen Dennoch war allen Beteiligten

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  • Projekt des Monats- Peer-Projekt an Fahrschulen - Drogenbeauftragte
    die sich am Projekt beteiligen möchten angefragt gehen in Unterrichtseinheiten und halten dort diese so genannten PEER Einheiten Dort werden dann gemeinsam mit den Fahrschülern Strategien und Alternativen entwickelt wie man mit dem Trink Fahr Konflikt umgehen kann um alkohol und drogenbedingte Rauschfahrten zu vermeiden TANNENHOF Projektleiterin Ellen Martin antwortet auf häufig gestellt Fragen I Wie wird man Peer beim Projekt PPF Die Interessenten müssen mindestens 18 sein und eine gültige Fahrerlaubnis besitzen Dann muss man natürlich motiviert sein etwas für das Thema Drogenaufklärung zu machen Vielleicht auch wenn man eigene Erfahrungen positive wie negative weitergeben möchte ist das eine gute Voraussetzung Am besten meldet man sich dann bei den regionalen Koordinatoren oder mir melden Zwei mal im Jahr starten wir dann die Ausbildungsseminare II Wie kann ich als Fahrschüler rausfinden welche Fahrschulen PPF anbieten Auf unserer Webseite vom TANNENHOF gibt es die Listen dazu für Berlin und für Brandenburg Und man kann natürlich auch die Fahrlehrer in den Fahrschulen direkt und selber fragen III Wie können interessierte Fahrschulen mitmachen Auch einfach bei uns melden am besten über die regionalen Koordinatoren Es gibt da jetzt keine festen Voraussetzungen oder so für die Fahrschulen Aber man muss natürlich die Bereitschaft und die Offenheit haben mit jungen hochmotivierten Menschen zu arbeiten und moderne Methoden innerhalb der theoretischen Ausbildung gut finden Die Entstehung des Projekts Junge Autofahrer innen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet Sie haben noch wenig Fahrpraxis fahren teilweise risikofreudig und noch dazu gibt es gerade in dieser Altersgruppe die meisten alkohol oder drogenbedingten Verkehrsunfälle So genannte Disko Unfälle zeigen deutlich dass junge Fahrer innen wider besserem Wissen und guter Vorsätze nicht immer zuverlässig handeln und sich trotz Drogenkonsum ans Steuer setzen Sie gefährden damit nicht nur sich selbst sondern auch Beifahrer innen und andere Verkehrsteilnehmer innen so sehr dass es immer

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  • Projekt des Monats- Lotsennetzwerk Thüringen - Drogenbeauftragte
    Frank Hübner spinnt die Fäden des Netzwerkes damit es funktionieren kann Die Hauptakteure im Netzwerk sind die Lotsinnen und Lotsen die er aus den Gruppen der verbandsübergreifenden Suchtselbsthilfe gewinnt Das Netzwerk ist nur wirksam wenn dort Lotsen und Lotsinnen tätig sind die an ihrer Aufgabe wachsen und nicht zerbrechen Deshalb organisiert der Projektleiter Schulungen sowie Praxisbegleitungen und führt diese selbst sowie mit anderen Referenten innen durch Er betreibt Lotsenpflege und informiert die Öffentlichkeit über das Projekt Schließlich gewinnt er weitere Partner wie Klinikmitarbeiter innen Suchtberater innen Hausärzte innen u a die zur Umsetzung der Idee unerlässlich sind Miteinander statt gegeneinander Das Thüringer Lotsennetzwerk funktioniert weil die unterstützenden Akteure den Hilfe suchenden Menschen im Blick haben und nicht in Konkurrenz mit anderen stehen Es bietet die große Chance Suchthilfe und Selbsthilfe zusammen zu bringen und die Ressourcen der jeweiligen Partner nutzbar zu machen Die Lotsen kommen aus den unterschiedlichsten Selbsthilfegruppen Selbsthilfeverbänden bzw organisationen wie z B Kreuzbund Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Guttempler Blaukreuz Anonyme Alkoholiker usw und arbeiten unabhängig von Konfessionen und verbandlichen Leitlinien zusammen Bei all dem Miteinander braucht es einen Projektleiter der als Navigator die Lotsen durch die Fahrrinne bringt und entsprechende Unterstützer zur Seite stellt damit niemand im Fahrwasser ertrinkt Das Lotsennetzwerk in Thüringen ist erfolgreich Neben vielen anderen Hilfeeinrichtungen für suchtkranke Menschen und deren Angehörigen ist das www lotsennetzwerk de ein weiteres Angebot das vor allem die Menschen erreichen soll die eine Unterstützung benötigen bzw wollen Je früher diese Menschen erreicht werden umso größer sind die Chancen an das rettende Ufer zu gelangen und dem Teufelskreis Sucht zu entkommen Dadurch können Folgekrankheiten Unfälle und Arbeitsausfälle die für die Betroffenen und deren Angehörigen viele Leid und für die Gesellschaft hohe Kosten verursachen vermieden werden Zwei Drittel der Menschen die von einem Lotsen oder einer Lotsin begleitet wurden konnten in das Hilfesystem bzw in Selbsthilfe vermittelt und in die Gesellschaft integriert werden Ein Betroffener berichtet Vom Thüringer Lotsennetzwerk habe ich erstmals während des Aufenthaltes in einer Fachklinik erfahren Bei Erkrankungen des Körpers ist die Medikation wichtig bei der Behandlung von Suchterkrankungen sind die Menschen entscheidend So war es jedenfalls in meinem Fall Eine aufmerksame Psychologin mit der ich bereits sehr gute Gespräche geführt hatte drückte mir ein Informationsfaltblatt mit der freundlich nachdrücklichen Aufforderung in die Hand mir Gedanken über das danach zu machen also mich selbstverantwortlich um die Zeit nach der Entlassung aus dem mehr oder minder geschützten Raum der Klinik zu kümmern Mit großer Sicherheit hatte die Psychologin eine Schwachstelle getroffen denn wie es nach den sechs Wochen Klinik weitergehen konnte sollte war mir bis dahin reichlich unklar Nur eines war sicher Ich würde wieder in der Wohnung allein sein ich würde wieder am Grab stehen und hilflos mit meiner Trauer sein und ich würde wahrscheinlich nach kurzer Schamfrist dort weitermachen wo ich auf sehr hohem Niveau aufgehört hatte Allein würde ich es wieder nicht schaffen und ich wusste auch nochmals würde ich die Tiefsee nicht überleben Dem Ende der Therapiezeit zitterte ich mehr entgegen als das ich es

    Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogenbeauftragte/projekt-des-monats/projekt-des-monats-lotsennetzwerk-thueringen.html (2016-02-16)
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  • Projekt des Monats- Profil statt Promille - Drogenbeauftragte
    kommunizieren will muss ihre Sprache sprechen damit die Botschaft ankommt sagt Landrat Gerd Krämer Vor mittlerweile vier Jahren beschloss der Kreis Herzogtum Lauenburg dem ansteigenden Alkoholkonsum von Jugendlichen die Stirn zu bieten Die Akteure Kreisverwaltung die Städte und Ämter im Kreis die Alkohol und Drogenberatung sowie die Polizei traten an diese Entscheidung in die Tat umzusetzen Um wirksam gegen das so genannte Koma Saufen zu kämpfen konzentrierten sie die Aktivitäten auf vier Säulen die Begleitung von Veranstaltungen die Unterstützung von eigenen Projekten der Jugendlichen das Angebot einer alkoholfreien Alternative der RambaZam Bar und eine zielgruppengerechte Website dem virtuellen Treffpunkt von jungen Leuten und interessierten Gruppen Mit professioneller Kommunikation Jugendliche erreichen Diese Aktivitäten haben sich bewährt und mittlerweile einen echten Bekanntheitsgrad im Kreis konnte Ole Märtens feststellen Die Kooperation setzte von Anfang an auf eine professionell aufgemachte Website als Schlüssel für die Kampagne und die daraus abgeleiteten Projekte Dieser Einsatz hat sich gelohnt denn die Website wird vielfältig genutzt und gibt immer neue Anlässe für Presseaktionen im Kreis Damit das gelingt muss der Internetauftritt optisch und inhaltlich stets auf neuestem Stand sein nur so gewinnen wir die Jugendlichen für einen Online Besuch so Ole Märtens Besonders große Resonanz findet die RambaZam Bar von der sich schnell herumgesprochen hat dass tolle Cocktails keinen Alkohol brauchen Unter http www rzbar de kann man entdecken dass sich hinter dem Bartresen inzwischen eine ganze Welt auftut Ein junger Barkeeper berichtet über seinen Beruf man findet leckere alkoholfreie Rezepte und kann sich sogar zu einem Seminar in Sachen Mixen anmelden Auf der www ich kann auch anders de Website findet man im Veranstaltungskalender wo in der Region die RambaZam Bar live zu erleben und allgemein etwas los ist man erhält jede Menge aktuelle Informationen kann seine Meinung sagen und natürlich auch etwas gewinnen Dass das Gewinnspiel zum Mitmachen reizt dafür sorgen schon die Gewinne die genau auf das Beuteschema junger Menschen abgestimmt sind Viele Akteure ziehen erfolgreich an einem Strang Die Kooperationspartner konnten feststellen dass die Website einen wesentlichen Beitrag dazu leistet ein Netzwerk aufzubauen Niemand kann allein etwas gegen das Phänomen Koma Saufen ausrichten aber gemeinsam kann man eine Menge bewegen hat Ole Märtens inzwischen erfahren Im Kreis Herzogtum Lauenburg konnte die Kooperation bewirken dass sich Eltern Vereine und Jugendzentren sowie Schulen als Netzwerk verstehen das gemeinsam handelt Spender und Sponsoren bei denen anfangs viel Überzeugungsarbeit nötig war sind inzwischen überzeugt einer guten Sache zu dienen mit der sie sich identifizieren können Unser Weg ist manchmal langsam und mühevoll gibt Ole Märtens unumwunden zu Aber aus unserer Erfahrung ist es der beste Weg um dem Koma Saufen mit konstruktiven Alternativen zu begegnen Struktur des Projekts Gemeinsam gegen Koma Saufen die vier Kooperationspartner im Kreis Herzogtum Lauenburg Die Kreisverwaltung mit dem Landrat der Jugendhilfe dem Fachdienst Ordnung dem Jugendhilfeausschuss der Straßensozialarbeit Die Städte und Ämter der Kommunen mit den Bürgermeistern und Amtsvorstehern den örtlichen Ordnungsämtern der Stadt und Gemeindejugendpflege Der freie Träger Alkohol und Drogenberatung mit dem Geschäftsführer ihren Präventionskräften ihren Jugendgruppen z B Drug Scouts

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  • Projekt des Monats- Freiburger Modell Präventionsteam - Drogenbeauftragte
    Ludwig Heilmeyer CCCF ein Konzept zur strukturierten Raucherentwöhnung an einem Großklinikum entwickelt Mitglieder eines interdisziplinären Präventionsteams Cancer Prevention Management Team gehen aktiv auf rauchende Patienten zu um sie zum Rauchstopp zu motivieren und über die möglichen Ausstiegsmethoden und Entwöhnungsprogramme zu informieren Motivationsgespräche und persönlicher Kontakt Die Grundlage unserer Arbeit ist die motivierende Gesprächsführung In mehreren Gesprächen erfährt der rauchende Patient Verständnis für seine persönlichen Lebensumstände die oftmals mit zu einer möglichen Nikotinsucht beitragen Gleichzeitig erhält er Aufklärung über die zugrunde liegenden Mechanismen der Tabakabhängigkeit und der Zusammenhang zu seiner individuellen Situation wird aufgezeigt Diese individualisierte Beratung motiviert Patienten zu einem Rauchstopp so Dipl Psychologin Cornelia Schulz die Leiterin des Präventionsteams Entscheidet sich der Patient für einen Rauchstopp wird er abgestimmt auf seine persönlichen Bedürfnisse und Grunderkrankung zu einem passenden wohnortnahen Entwöhnungstherapeuten vermittelt Während der Entwöhnungstherapie begleitet das Team den Patienten telefonisch und bietet so eine persönliche Unterstützung an Dadurch kann die Motivation zum rauchfreien Leben hochgehalten und für aufkommende Schwierigkeiten Hilfe geleistet werden Dies trägt zu einem nachhaltigen Gelingen des Rauchstopps bei Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Durchführung des Projektes ist die Sensibilisierung von Ärzten und Pflegepersonal für das bedeutende Thema Rauchen als Krebsrisikofaktor Hierzu werden verschiedene Informationsveranstaltungen für die Mitarbeiter des Universitätsklinikums durchgeführt Das Präventionsteam arbeitet seit über zwei Jahren engagiert an der Einführung der strukturellen Beratungspraxis im Universitätsklinikum Freiburg und kann bereits auf viele rauchfreie Erfolge von Projektteilnehmern blicken Zwischen Februar 2009 und Mai 2011 wurden am Universitätsklinikum Freiburg mehr als 1000 Patienten zum Rauchstopp beraten Trotz ihrer zum Teil schweren Erkrankungen haben sich mehr als die Hälfte von ihnen zu einem Schritt in eine rauchfreie Zukunft entschlossen Für über 70 der teilnehmenden Patienten konnte eine evidenzbasierte Therapie gefunden werden Gemeinsam mit der telefonischen Unterstützung durch das Präventionsteam ist fast jeder Zweite auch nach 6 Monaten noch

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