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  • 3. November 2014, Bayerische Staatskanzlei | DGVN-Bayern
    regionale Beziehungen Dr Beate Merk vor ihrer Reise in die Türkei ein Bild über die vielfältigen Aktivitäten eines Dutzends bayerischer Nichtregierungsorganisationen machen Geleistet wird Unterstützung vor Ort z B in den Flüchtlingslagern in Jordanien im Libanon und der Türkei wie auch in den Asylbewerber und Flüchtlingsunterkünften in Bayern Gemeinsam wurden Ideen für weitere Hilfsmaßnahmen entwickelt die von der bayerischen Staatsregierung unterstützt werden können Außerdem wurde die Ministerin in Briefings über

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  • Quo Vadis Sudan und Südsudan? Die Serie bewaffneter Konflikte reißt nicht ab. | DGVN-Bayern
    sind in weite Ferne gerückt und ein blutiger Krieg dauert hier insbesondere in Süd Kordofan Nubaberge an Im neuen Staat Südsudan eskalierten im Dezember 2013 die Rivalitäten zwischen politischen Machthabern und Bevölkerungsgruppen zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen Tausende Tote und Hunderttausende Flüchtlinge in Nachbarländern bzw intern Vertriebene sind die Folge Ausgewiesene Fachleute berichteten über die aktuelle Lage zeigten Zukunftsperspektiven auf und diskutieren die gegenwärtigen Probleme der Geograph Professor em Dr Fouad Ibrahim Universität Bayreuth Peter Schumann Dozent an der Universität Konstanz ehem politischer Direktor der UN Mission im Sudan und Manal Seifeldin Menschenrechtsaktivistin aus dem Sudan V l n r Die Referenten Prof em Dr Fouad Ibrahim Universität Bayreuth Manal Seifeldin und Peter Schumann Professor Ibrahim ließ keinen Zweifel daran dass in Darfur ein Genozid stattgefunden habe 400 000 Menschen seien seit 2003 getötet worden 2 7 Mio Menschen seien im Land vertrieben worden 340 000 zu Flüchtlingen außerhalb des Sudans geworden In unvorstellbaren Dimensionen seien Verbrechen verübt sowie Land und Vieh gestohlen worden Schuld sei die von Präsident Omar al Bashir geführte sudanesische Regierung nicht der Klimawandel wie mitunter unterstellt Alle angeblichen Konzessionen der Regierung an einzelne Rebellen oder Oppositionsgruppen seien bedeutungslos ihr Ziel sei es lediglich Zeit zu gewinnen Eine Lösung könne möglicherweise die sich anbahnende Allianz zwischen Darfur Rebellengruppen der in Blue Nilde Nubaberge und Blue Nile im Widerstand engagierten SPLM North sowie Oppositionsparteien im Sudan bringen Die sudanesische Menschenrechtsaktivistin Manal Seifeldin beklagte die Isolation der Flüchtlinge in Darfur den Antiafrikanismus der Regierung und die fast täglichen Angriffe dies gleichzeitig zu den laufenden Friedensgesprächen Der Darfur Friedensprozess sei steckengeblieben und die von der sudanesischen Regierung kooptierten früheren Rebellenfraktionen seien nicht repräsentativ Realitätsnahe Eindrücke einer jüngsten Reise in den Südsudan konnte Peter Schumann bieten Ein wesentlichen Faktor auf dem Weg in die Krise war seiner Einschätzung nach die zunehmenden autokratischen

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  • Syrienvortrag LMU München 11.06.2014 | DGVN-Bayern
    Konflikt zu eskalieren Regionale und internationale Interessen haben den Konflikt längst in einen Stellvertreterkrieg verwandelt Der syrischstämmige Politikwissenschaftler Dr Raid Gharib Diözesanratsvorsitzender der Syrisch Orthodoxen Kirche von Antiochien in Deutschland kehrte soeben von einem Besuch aus dem umkämpften Syrien zurück und gab aktuelle Lageeinschätzungen Die Regierung von Präsident Assad ist seiner Einschätzung nach wieder in der Offensive da sie auf mindestens 10 000 Hisbollah Kämpfer aus dem Libanon zählen kann Auch habe die Regierung einen erfolgreichen Strategiewechsel vollzogen Sie beschränke sich auf die Sicherung und Konsolidierung von Kerngebieten während sie andere Gebiete sich selbst überlassen habe Diese Atomisierung führe freilich zu problematischen Folgenwirkungen wie das Erstarken des Islamischen Staats im Irak und der Levante ISIL zeige Die Existenz ethischer kultureller religiöser Gruppen mit starker Eigenidentität in Syrien ist gemäß Dr Gharib das Ergebnis historischer Prozesse Angst präge heute das Klima sei es von Seiten der Christen und Alawiten vor einer Machtübernahme militanter Sunniten wie von Seiten von Sunniten vor den Regierungskräften Der Riss gehe aber auch mitten durch die Sunniten Moderate tendenziell städtische und regierungstreue Sunniten ständen gegen islamistisch beeinflusste tendenziell ländliche und oppositionsnahe Sunniten Leider würde im Zuge des eskalierenden Bürgerkriegs die Konfessionalisierung des Konflikts von den kämpfenden Parteien verschärft um das eigene Lager zu konsolidieren Damit würden die Gräben immer größer nicht nur in Syrien sondern auch in den Nachbarländern Dr Gharib geht davon aus dass der Krieg noch mindestens zwei bis drei Jahre anhalten wird Eine externe humanitäre Intervention sei unrealistisch Wenn ein militärisches Eingreifen unter diesem Etikett doch erfolgen sollte wäre es nicht wirklich humanitär Denn die Eigeninteressen externer Mächte in Syrien seien zu groß Eine Lösung ohne Präsident Bashir al Assad sei unrealistisch da er von vielen Syrern als der Vertreter bedrängter Minderheiten gesehen werde Mittelfristig könne eine stabile Friedensordnung nur dadurch erreicht werden dass

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  • Podiumsdiskussion "Eine Welt voller Krisen und Konflikte: Ist das internationale Krisenmanagement am Ende?" | DGVN-Bayern
    Südsudan Afghanistan drei Konflikte die im Zentrum des öffentlichen Interesses stehen und beispielhaft Fragen nach der Wirksamkeit des internationalen Krisenmanagements aufwerfen Ist aber die internationale Gemeinschaft angesichts millionenfachen menschlichen Leids tatsächlich zur Handlungsunfähigkeit verurteilt Oder bestehen doch Möglichkeiten Gefährdungen des Friedens erfolgreich entgegenzuwirken Welche Rolle spielen etwa die Vereinten Nationen die gegenwärtig mit 16 Friedensmissionen in Krisenregionen weltweit präsent sind Welche Folgerungen ergeben sich für die Mitgliedststaaten dieser weltumspannenden Organisation Und wie steht es um die Zusammenarbeit der Vereinten Nationen mit regionalen Akteuren wie etwa der Europäischen Union im aktuellen Krisenmanagement Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Gesprächsrunde mit Manfred Eisele der als Beigeordneter Generalsekretär der Vereinten Nationen bis Ende der 1990er Jahre in New York für die UN Peacekeeping Operations zuständig war Mit ihm diskutieren Prof Dr Gisela Müller Brandeck Bocquet und Dr Ekkehard Griep über Möglichkeiten und Grenzen einer wirksamen Friedens und Sicherheitspolitik Das Gespräch wird moderiert von Dr Manuela Scheuermann Im Rahmen der Veranstaltung wird auch das Buch Des Friedens General vorgestellt Den Abschluss bildet ein kleiner Empfang Kontakt Julius Maximilians Universität Würzburg Professur für Europaforschung und Internationale Beziehungen Tel 0931 3181 944 Rückblick Veranstaltungen 2015 Veranstaltungen 2014 Veranstaltungen 2013 Veranstaltungen 2012 Veranstaltungen 2011 Veranstaltungen

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  • Westsahara-Konferenz 2013 | DGVN-Bayern
    pour l organisation d un référendum au Sahara occidental MINURSO besucht Hier wie in nachfolgenden Veranstaltungen wurden Vertreter beider Konfliktparteien Befreiungsbewegung Frente Polsario und Königreich Marokko gehört Der stellvertretende DGVN Landesvorsitzende bekannte sich in seinem Konferenzstatement zu dem in zahlreichen VN Resolutionen bekräftigten Selbstbestimmungrecht des saharauischen Volkes inklusive der Option der Unabhängigkeit Er unterstützte die Umsetzung des von beiden Konfliktparteien 1991 angenommenen OAU VN Friedensplans dessen Kern die Organisation und Durchführung einer freien und transparenten Volksbefragung durch die MINURSO und die Umsetzung des Ergebnisses ist Auch der Bundesverband der DGVN beschäftigt sich mit dem Westsaharakonflikt 2013 fanden in Berlin Diskussionsveranstaltungen mit dem Persönlichen Gesandten des VN Generalsekretärs für die Westsahara Christopher Ross und dem VN Sonderbeauftragten und MINURSO Missionschef Wolfgang Weisbrod Weber sowie Studienreisen in die Westsahara und in die Flüchtlingslager bei Tindouf Algerien statt In zahlreichen Konferenzbeiträgen wurde die schnelle Umsetzung des 1991 von den beiden Konfliktparteien angenommenen Friedensplans gefordert Die New Yorker Rechtsanwältin Kathlyn Thomas in den 1990er Jahren Leiterin der MINURSO Rechtsabteilung während der Registrierungsphase bekräftigte dass die Wählererfassung durch die VN Mitarbeiter auf Grundlage der zwischen den Konfliktparteien vereinbarten Kriterien in den Jahren 1999 2000 abgeschlossen worden sei und ein Referendum jederzeit in kurzer Frist abgehalten werden könne Die endlose Verzögerung infolge einer immens hohen Zahl von Einsprüchen sei ausschließlich politisch bedingt Marokko wolle auf Kosten des Selbstbestimmungsrechtes eine Autonomielösung durchsetzen Verurteilt wurden in zahlreichen Konferenzbeiträgen Menschenrechtsverletzungen durch Marokko wie in Berichten von Amnesty International und Human Rights Watch sowie von anwesenden Bürgerrechtsaktivisten aus der Westsahara aus persönlichem Erleben geschildert Gefordert wurde die Erweiterung des MINURSO Mandats um die Menschenrechtsbeobachtung wie sie bei jüngeren VN Friedensmissionen inzwischen Standard ist Zahlreiche Konferenzteilnehmer kritisierten das im Dezember 2013 vom Europäischen Parlament beschlossene Fischereiabkommen zwischen der EU und Marokko da die Verwendung der vor den Küsten der Westsahara erzielten

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  • Der Jemen am Scheideweg | DGVN-Bayern
    Geschichte konnte die Regierung ein landesweites Gewaltmonopol durchsetzen Machtausübung war stets nur durch geschickte Kooptierung von Interessengruppen möglich Proporzdenken steht damit im Vordergrund nicht das Mehrheitsprinzip Die patriarchalisch geprägte Gesellschaft akzeptiert zudem starke Führer überhaupt werden Staat und Politik von Personen geprägt nicht von Institutionen Auch ist es kulturell akzeptiert dass Machtinteressen mit Gewalt durchgesetzt werden Erschwerend kommt hinzu dass der Jemen das Armenhaus der arabischen Welt ist Die wenigen Einnahmen z B aus dem Fischfang oder aus Ölfeldern begrenzter Kapazität sind ungleich verteilt Das starke Bevölkerungswachstum tut ein Übriges Familien haben im Durchschnitt 4 5 Kinder Ein politischer Konsens kann im Jemen schnell entlang ethnischer religiöser und politischer Bruchlinien aufbrechen So prägen Stammesrivalitäten das Land In religiöser Hinsicht ist der Jemen vom sunnitisch schiitischen Gegensatz geprät Die Sunniten zwei Drittel stehen heute unter wachsendem Einfluss des Nachbarlandes Saudi Arabien das eine dem Jemen fremde rigide Richtung des Islam propagiert den Wahabismus Dessen politische Repräsentantin ist die mächtige Islah Partei die wichtigste Gegenspielerin des jahrzehntelangen Staatspräsidenten Ali Abdullah Salih Im Gegenzug sucht die Islamische Republik Iran die schiitischen Huthis zu unterstützen und zu instrumentalisieren Sie dominieren den Nordwesten des Landes Zunehmend kommt es dort zu gewalttätigen Konfrontationen zwischen Sunniten und Schiiten Eine militante Version des Wahabismus vertritt die Terrorgruppe al Qaida die sich in armen entlegenenen und wenig kontrollierten Regionen eingenistet hat Immer wieder macht sie auch in der Hauptstadt Sana a mit brutalen Anschlägen von sich reden Für Touristen ist der Jemen mit seiner Jahrtausende alten Kultur daher leider inzwischen tabu Im Südjemen haben Sezessionisten Zulauf Denn die vom ärmeren Norden betriebene Vereinigung 1990 ist dort bis heute unbeliebt Damals prallten zwei Kulturen aufeinander Der konservative religiöse Norden und der säkulare sozialistische Süden Dr Al Dailami zog ein vorsichtig optimistisches Resümee Präsident Salih sei auf internationalen Druck endlich im

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  • Memory books | DGVN-Bayern
    Landesverband Bayern e V am 4 Dezember 2013 um 19 00 Uhr im Presseclub München Marienplatz 22 80331 München Anschließend können Sie mit der Filmemacherin diskutieren Am 01 12 ist Weltaidstag Wir möchten auf die wohl größte Katastrophe aufmerksam machen die Afrika zu bewältigen hat und die enorme Auswirkungen auf politische und sozio kulturelle Prozesse hat Aids Der Dokumentarfilm Memory books wurde u a mit dem Medienpreis der Deutschen Aids Stiftung sowie dem Ehrenpreis von Amnesty International ausgezeichnet und stand auf der shortlist für den Oscar 2009 Christa Grafs Film erzählt in tief bewegenden Bildern von den sogenannten Memory books in Uganda In diesen Erinnerungsbüchern schreiben aidskranke Mütter ihre Familiengeschichte auf aber auch ihre Wünsche für ihre Kinder denn die Memory books dienen dazu die Kinder darauf vorzubereiten dass ihre Eltern bald sterben werden Die Erinnerungsbücher sollen gleichermaßen Trost und Identität für eine Zeit spenden in der die Kinder Waisen sein werden In der anschließenden Diskussion werden Sie die besondere Möglichkeit haben mit der Filmemacherin Christa Graf über die Hintergründe des Films zu diskutieren aber auch über die generell katastrophale Bedeutung die Aids für den Afrikanischen Kontinent hat Wir würden uns freuen Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen Rückblick

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  • Gedankenaustausch des Präsidiums der DGVN 2013 | DGVN-Bayern
    Föderation in München Professor em Dr Peter Joachim Opitz Dr Willy Rellecke und Dr Ekkehard Griep der das von ihm herausgegebene Buch Des Friedens General Manfred Eisele Vom Kriegsflüchtling zum obersten Blauhelm über unser Präsidiumsmitglied Manfred Eisele vorstellte und überreichte Der Landesvorstand berichtete über die Arbeit der DGVN insb über die jüngsten Studienreisen in den arabischen Raum Libanon 2010 Israel Palästina 2011 und Ägypten 2012 Dabei diskutierten die Teilnehmer die

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