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  • Bilbos Welt: Forochel
    öffnete Die von Morgoth geschaffene Kälte hielt sich auch nach seinem Sturz in den nördlichen Ländern für immer Forochel war daher ein fast totes Land von Eis Schnee und Gletschern bedeckt und die Bucht war im Winter oft komplett zugefroren Die überlebenden Kreaturen Morgoths darunter einige Drachen flohen nach Osten an den Rändern der alten Eisenberge entlang Viele der Forodwaith wurden von diesen vertrieben wenn sie nicht schlicht überrannt und getötet wurden Obwohl in späteren Zeiten die ganze Nördliche Öde Forodwaith genannt wurde ist nicht bekannt ob Angehörige dieses Volkes im Osten überlebten Einige Flüchtlinge des Nördlichen Volkes aber blieben im Norden und siedelten sich zurückgedrängt von Orks und Drachen auf dem unwirtlichen Kap Forochel und wohl erst später an den östlichen Ufern der Bucht an Sie erhielten den Namen Lossoth Schneemenschen wurden aber schnell wieder vergessen Kein anderes Volk hatte Interesse an dieser Gegend Die Lossoth aber entwickelten hier Strategien um in dem harten Land zu überleben Sie hatten Eisschlitten mit Kufen und waren vermutlich ausgezeichnete Jäger Im Dritten Zeitalter 1974 war schließlich das Ende Arnors gekommen König Arvedui konnte sich mit wenigen Leuten an das Nordende der Ered Luin in die dortigen verlassenen Zwergenminen retten Als der Winter kam zwang ihn der Hunger Hilfe bei den Lossoth zu suchen die am Südufer der Bucht überwinterten und obwohl diese Kontakt mit anderen Leuten vermieden nahmen sie den König mit Gefolge auf und brachten ihn über den Winter Im Frühjahr schickte Cirdan ein Schiff um die Überlebenden von Arnor zu retten Das Schiff wurde allerdings in einem Sturm zwischen dem Eis zerquetscht und sank mit dem König und zwei Palantiri des Nordens die dieser aus den Trümmern von Fornost gerettet hatte Die Lossoth wurden später für die Aufnahme der Flüchtlinge mit Lebensmitteln belohnt Danach verschwanden sie wieder völlig in der

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  • Bilbos Welt: Framsburg
    entstandene Volk nannte sich genauso Obwohl nahe der großen Orkfestung im Gundabadberg war Eotheod wahrscheinlich sicherer als die südlichen Anduintäler in der Umgebung von Dol Guldur Auch der Goldene Wald war den Menschen nicht geheuer so daß man die Nachbarschaft der Orks die man ganz konventionell bekämpfen konnte vorzog Framsburg war daher wahrscheinlich eine stark befestigte Stadt und einzige größere Siedlung der Eotheod Neben Orks gab es gelegentliche Reibereien mit Zwergen die im Streit um das Drachengold von Scatha Fram einen Häuptling der Nordmenschen und vermutlich Gründer von Framsburg erschlugen Ansonsten ging es dem Volk der Eotheod aller Ansicht nach im hohen Norden recht gut auf jeden Fall wuchs es rasch an so dass das winzige Land zu klein wurde Als im Jahr 2510 ein Bote Gondors von dessen nahendem Verhängnis berichtete sammelte Eorl ein großes Heer und zog gen Süden Dort besiegte er die Gondor bedrohenden Balchoth auf der Ebene von Celebrant und siedelte dann mit seinem ganzen Volk um nach Calenardhon welches fortan Rohan hieß Eotheod und Framsburg aber waren von nun an verlassen Nach oben Quelle Der Herr der Ringe Anhänge Die Texte der Artikel aus Bilbos Welt stehen für Weiterverwendung und Abänderung offen Viel Spaß damit Insbesondere Übersetzungen aber auch Ergänzungen sind vom Verfasser ausdrücklich erwünscht Es gilt die Creative Commons Attribution 3 0 Unported Lizenz Bei Verwendung auf einer anderen Webseite wird ein Link zur Ursprungsseite des Textes erbeten Verwendete Literatur Aldburg Die erste Hauptstadt Rohans 153 Wörter Andrast Kap der Wildnis 500 Wörter Annuminas Die verlassene Metropole 714 Wörter Archet Letzter Ort vor dem Ungewissen 359 Wörter Breredon und Grindwall Hobbitlegenden 248 Wörter Cair Andros Die Festungsinsel 335 Wörter Calembel Eine gondorische Provinzhauptstadt 429 Wörter Carn Dum Die Stadt der Hexerei 592 Wörter Cuivienen Elbische Urgeschichte 667 Wörter Dorwinion Hochkultur des Ostens 613 Wörter

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  • Bilbos Welt: Gundabadberg
    angegriffen Zu dieser Zeit erschienen die ersten Menschen in Rhovanion und da auch diese unter den Orks litten ging man eine Zweckgemeinschaft ein Als die Noldor schließlich Angband belagerten hörten diese Angriffe auf zu den Menschen hatte sich aber eine bleibende Freundschaft gebildet Die Zwerge trieben mit diesen ausgiebigen Handel wobei die Menschen die Versorgung der Zwerge mit Lebensmitteln sicherten und die Zwerge für die Menschen Bau und Straßenarbeiten erledigten und Gebrauchsgegenstände und Waffen herstellten Die Menschen bewohnten bald große Teile Rhovanions und das Tal des Anduin und kamen daher vor allem mit Khazad dum in Berührung wodurch die Siedlung am Gundabadberg weiter an Bedeutung verlor Als Durin I der das höchste bekannte Alter aller Zwerge erreichte schließlich starb wurde er in Khazad dum beigesetzt Mit dem Ende des Ersten Zeitalters nahm die Bevölkerung hier durch die Flüchtlinge aus den Ered Luin sprunghaft zu und auch viele Menschen und Elben kamen zurück nach Eriador Schließlich wurde vor den Toren Khazad dums das Hochelbenreich Eregion gegründet wodurch die engste Freunschaft zwischen Elben und Zwergen die es je gab entstand Der Gundabadberg hatte von dieser Zeit an nur noch eine kulturhistorische Bedeutung für die Zwerge Der Untergang Eregions und der folgende katastrophale Krieg mit Sauron hatte für die Wirtschaft der Zwerge weitreichende Konsequenzen das Westtor von Khazad dum wurde geschlossen und viele Außenposten verlassen Die wenigen Menschen Eriadors wurden vernichtet oder vertrieben und auch die in Rhovanion blieben nicht unbehelligt Khazad dum selbst war uneinnehmbar aber von nun an zogen sich die Zwerge in Ihrer unterirdischen Großstadt immer weiter zurück und hatten auch bis weit in das Dritte Zeitalter wenig Kontakt nach außen Es war ein großer Schock für die Zwerge als im Dritten Zeitalter die Orks im Norden welche nach dem Krieg des letzten Bündnisses als nahezu vernichtet galten wieder stark wurden und schließlich die fast völlig verlassenen Stollen des Gundabadbergs besetzten Dennoch machte man zunächst keinen ernsthaften Versuch der Rückeroberung Und dann kam die große Katastrophe ein Balrog erschien in den tiefsten Minen von Khazad dum und und vertrieb innerhalb von zwei Jahren alle Zwerge aus ihrer riesigen Behausung sofern sie nicht erschlagen wurden wie die Könige Durin VI und Nain I Die Überlebenden flüchteten in Richtung Erebor und Eisenberge an eine Wiedereroberung des Gundabadberges war nun nicht mehr zu denken Dafür traten nun die Orks ihre unangefochtene Herrschaft über das nördliche Nebelgebirge an lediglich nach Moria gingen sie noch nicht denn mit dem Balrog war auch für sie nicht gut Kirschen essen Die uralten für die Zwerge heiligen Stollen des Gundabadberges wurden nun zu den finsteren Kammern und Verliesen der Orks zu ihrer stärksten Festung im Norden der Welt und zu einer ständigen Gefahr für die nur noch wenigen Menschen Elben Zwerge und auch Hobbits die in wenigen hundert Meilen Entfernung lebten Eine weitere starke Orkfestung hier wurde der südwestlich in Richtung Ettenöden gelegene Gramberg und die ganze Gegend des ehemaligen Rhudaur wurde nach dem Fall Arnors nun langsam von Orks und Trollen eingenommen gesteuert von deren Zentrale im

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  • Bilbos Welt: Harad
    die Numenorer als Lehrer und Wohltäter auf um die in ihren Augen Wilden zu unterweisen Daraus erwuchs bald eine intensive Handelsbeziehung denn Harad hatte viele exotische Güter zu bieten vor allem aber auch das dringend benötigte Holz Die Häfen der Numenorer entwickelten sich zu den wohl ersten Städten Harads und eine Wanderung einiger Völker an die Küsten setzte ein Der größte Hafen lag im Norden von Harad in der natürlichen Bucht von Umbar über das ein eigener Eintrag vorliegt daher hier nichts mehr dazu Viele kleine Stämme blieben aber im Landesinneren auf sich allein gestellt und entwickelten vielfältige Kulturen Die Häuptlinge wurden zu Königen kleiner Reiche die auch beträchtliche Reichtümer anhäuften denn die Berge des Landes waren reich an Bodenschätzen So ging bald ein legendärer Ruf von dort aus Während sich Harad sehr langsam entwickelte wurde im Norden die Geschichte weitergeschrieben Sauron ließ sich in Mordor nieder und in Eregion wurden die Ringe geschmiedet Eriador wurde verwüstet und Sauron schließlich besiegt Dieser flüchtete zurück nach Mordor und begann von da aus seine Einflußgebiete nach Osten und Süden hin auszudehnen Die nördlichen Völker von Harad standen bald unter seinem Einfluß der zunächst subtil blieb Die Numenorer veränderten ihr Auftreten bald Aus den einstigen Lehrern wurden kalkulierende Händler die zunehmend gieriger wurden Vermutlich durch ihren Einfluss begann die Verschmelzung der einzelnen Stämme zu einem großen Volk dem der Haradrim Für die Numenorer bedeutete das vereinfachten Handel Unter den Haradrim aber wurde angetrieben von Sauron der Hass auf Numenor geschürt Schließlich fiel der Schatten auf Numenor Die Haradrim wurden zusehends ausgebeutet und mussten Tribut entrichten Einige begannen sich zu wehren und richteten Schäden an den numenorischen Häfen an Gegen die militärische Übermacht der Numenorer hatten sie aber keine Chance Als dann Sauron nach Numenor gebracht wurde und den König bald unter Kontrolle hatte wurden zahlreiche Eingeborene von Harad als Sklaven genommen als Ruderer für die großen Kriegsschiffe und um von Sauron zu Ehren Melkors geopfert zu werden Viele unter Saurons Einfluß stehende Numenorer wurden nun mächtig in Harad und zu großen Häuptlingen grausamer Stämme die jene verfolgten die sich ihnen entgegenstellten Zwei von ihnen Herumor und Fuinor taten sich hier besonders hervor Der Hass der Haradrim überdauerte den Untergang Numenors und wurde auf die überlebenden Flüchtlinge übertragen welche das benachbarte Reich von Gondor gründeten In Gondor wurde pragmatisch unterschieden zwischen Nah Harad und Weit Harad Nah Harad war das Land südlich des Harnen bis Umbar und Weit Harad darüber hinaus Umbar als nächster Nachbar galt als unmittelbare Gefahr Viele seiner Truppen bezog es aber aus den südlicheren Landen die es unter Kontrolle hatte denn in Umbar waren noch immer die Nachfahren der skrupellosesten Numenorer an der Macht Die meisten Völker Weit Harads wurden wohl von Umbar angeführt Im zehnten Jahrhundert des Dritten Zeitalters entbrannte der Krieg zwischen Gondor und Harad Nach über 100 jährigen Kämpfen um Umbar gelang es im Jahr 1050 König Ciryaher schließlich ganz Harad zu unterwerfen Daraufhin nahm er den Namen Hyarmendacil Südsieger an Gondor erreichte den Gipfel seiner Macht

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  • Bilbos Welt: Khand
    Einfluß lange frei blieben und Zuflucht für die Überlebenden aus Mordor geboten hätten waren weit Khand jedoch blieb vom Krieg unbehelligt war kaum bekannt und von Mordor aus leicht erreichbar Andererseits bot es Platz und Möglichkeiten sich zu verstecken Und so konnte in den langen Jahren des Dritten Zeitalters als Mordor verlassen war hier ein völlig neues Volk entstehen welches Sauron bei seiner Rückkehr treu ergeben war die Variags Die Variags werden als menschenähnlich beschrieben jedoch größer stärker und plumper Und sie mieden das Sonnenlicht Daher ist wahrscheinlich daß hier während dreitausend Jahren tatsächlich Mischwesen aus Menschen Orks und Trollen entstanden die lange unbemerkt in den Höhlen des Ephel Duath wohnten und in der südlichen Halbwüste Khand nomadische Siedlungen unterhielten denn ernähren mußten sie sich weiterhin von Viehherden sonst gab das Land nichts her Auch benachbarte Völker welche eigentlich naturgemäß zu deren Verbündeten hätten gezählt werden können mieden die Variags und hatten keinen Umgang mit diesen Vermutlich aber gerieten Menschen die mit Variags in Kontakt kamen eher auf deren Speiseplan als daß sie als Verbündete angesehen wurden Und so mußte erst wieder Sauron zurückkehren um die Variags zu führen und gegen seinen alten Feind zu lenken Auch wenn die Zahl der Variags am Ende des Dritten Zeitalters gering war wohl nicht mehr als ein paar tausend insgesamt so war deren Kraft und vor allem der Schrecken der von diesen Kreaturen ausging für Sauron nicht zu unterschätzen Ob die Variags bewaffnet waren oder überhaupt Waffen brauchten ist nicht bekannt vermutlich hatten sie nur primitive Keulen und Steine Erlegte Opfer wurden wahrscheinlich an Ort und Stelle verspeist Die Olog hai Mordor Trolle die zu Ende des Dritten Zeitalters von Sauron in kurzer Zeit gezüchtet wurden waren wohl eine Kreuzung aus den nördlichen Trollen großen Orks und Variags Sicherlich überlebte kein beteiligter Variag

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  • Bilbos Welt: Michelbinge
    zumeist selbst ohne Einfluß von oben regelten Daneben gab es ein großes Museum das Mathom Haus in dem die Hobbits hübsche alte oder interessante Gegenstände aufbewahrten für die sie keine unmittelbare Verwendung hatten Hier fand sich bestimmt allerhand Wertvolles und verloren geglaubtes oft verstaubt und unbeachtet denn abgesehen von wenigen Sonntagsausflüglern verirrten sich wohl nur selten Hobbits dahin Michelbinge hatte für die Hobbits aber vor allem wirtschaftliche Bedeutung In der Stadt gab es große Speicherstollen zur Aufbewahrung von Lebensmitteln Ansonsten gab es dort nur wenige Hobbithöhlen aber umso mehr Häuser aus Holz und Stein was wohl auch bedeutet daß dort viel Handwerk geleistet wurde Außerhalb der Stadttore lag der Freimarkt wohl ein großer Umschlagplatz für Waren aller Art wie man die Hobbits kennt vor allem Eßbares und Pfeifenkraut wo auch die Bürgermeisterwahl stattfand Daneben dürfte die Stadt von zahlreichen nahen Dörfern Weilern und Farmen umgeben gewesen sein Zum Ende des Ringkrieges als das Auenland besetzt wurde wurden aus den Speicherstollen die Riegellöcher gemacht ein Gefängnis für aufsässige Hobbits Nach oben Quellen Der Herr der Ringe The Return of the Shadow HoM 6 Die Texte der Artikel aus Bilbos Welt stehen für Weiterverwendung und Abänderung offen Viel Spaß damit Insbesondere Übersetzungen aber auch Ergänzungen sind vom Verfasser ausdrücklich erwünscht Es gilt die Creative Commons Attribution 3 0 Unported Lizenz Bei Verwendung auf einer anderen Webseite wird ein Link zur Ursprungsseite des Textes erbeten Verwendete Literatur Aldburg Die erste Hauptstadt Rohans 153 Wörter Andrast Kap der Wildnis 500 Wörter Annuminas Die verlassene Metropole 714 Wörter Archet Letzter Ort vor dem Ungewissen 359 Wörter Breredon und Grindwall Hobbitlegenden 248 Wörter Cair Andros Die Festungsinsel 335 Wörter Calembel Eine gondorische Provinzhauptstadt 429 Wörter Carn Dum Die Stadt der Hexerei 592 Wörter Cuivienen Elbische Urgeschichte 667 Wörter Dorwinion Hochkultur des Ostens 613 Wörter Dunkelland Der

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  • Bilbos Welt: Minas Morgul
    betroffen Minas Ithil wurde fast völlig entvölkert In den weniger dicht besiedelten Teilen Gondors und erstaunlicherweise auch in Minas Anor richtete die Pest weniger Schäden an aber als die Seuche vorbei war kamen nur wenige neue Einwohner von dort nach Ithilien und auch die geflohenen Überlebenden Ithiliens wollten meist nicht mehr dorthin zurück Minas Ithil zerfiel langsam und die Pässe nach Mordor blieben unbewacht Auch der Turm von Cirith Ungol wurde aufgegeben So kamen langsam wieder böse Wesen nach Mordor zurück Nach dem Ende des Hexenreiches von Angmar floh der Hexenkönig aus dem Norden und kam nach Mordor Dorthin rief er die anderen Nazgul und sammelte seine Kräfte Vermutlich ließ er sich zunächst in Cirith Ungol nieder Im Jahre 2000 griff er schließlich Minas Ithil an und belagerte die Stadt Wahrscheinlich waren daran nur wenige Orks und andere Wesen und gar keine Menschen beteiligt aber die Anwesenheit der Nazgul genügte um die Einwohner in den Wahnsinn zu treiben Zwei Jahre später war dann die Verteidigung gebrochen und die Stadt fiel ins Dunkel Von nun an hieß die Stadt Minas Morgul auch Turm der Magie Stadt der Qualen oder Tote Stadt genannt Da sie äußerst stabil erbaut worden war erlitt sie bei der Belagerung kaum größere Schäden und der Hexenkönig konnte sie direkt für seine Zwecke übernehmen Er ließ alle Gebäude stehen veränderte sie aber nach seinem Geschmack Der Mond auf der Spitze des Mondturmes wurde entstellt und geschändet so wie alles in der Stadt das Tor wurde einem sich öffnenden reißerischen Maul nachempfunden mit Fenstern links und rechts die wie drohende Augen gestaltet waren die Häuser erschienen in einem leichenblassen Licht Auf dem Turm drehte sich ein abscheulicher riesiger Geisterkopf hin und her das Tal überwachend Die Einwohner der Stadt die nicht mehr fliehen konnten wurden von den Nazgul grausam geopfert Bald war in der Stadt kein lebendes Wesen mehr und die Gebäude standen alle leer aber durch die Straßen zogen Geister die Nazgul und deren Opfer und Untergebene Von Minas Morgul ging ein unbeschreiblicher Schrecken aus der sich auf das ganze Tal ausdehnte in dem bald nach Verwesung riechende fahlweiße Blumen wuchsen schön und schrecklich zugleich Gondor machte niemals den Versuch die verfluchte Stadt für sich zurückzugewinnen Der Palantir von Minas Ithil aber ging in den Besitz Saurons über Zunächst 2043 und dann wieder sieben Jahre später wurde der letzte König von Gondor Earnur vom Hexenkönig der mit diesem noch eine Rechnung offen hatte beleidigt und zum Zweikampf herausgefordert Er nahm schließlich an ritt mit seinem Gefolge nach Minas Morgul und wurde nie wieder gesehen Danach geschah für lange Zeit nichts mehr in und um Minas Morgul und es schien daß Gondor von den Nazgul nun in Frieden gelassen werden würde Im Jahr 2901 erschienen dann die ersten Uruk hai in Ithilien und vertrieben die wenigen dort noch verbliebenen Einwohner Die Orks kamen zwar aus Mordor vermutlich seit dieser Zeit aber wurde Minas Morgul auch als Sammelplatz für die Heere Mordors genutzt In der Stadt waren aber nur wenige

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  • Bilbos Welt: Nargil
    vier Flüsse von Nurn durchfloß aber das fruchtbarste Gebiet Mordors welches südlich des Nurnenmeeres lag Nördlich davon befand sich die Lithlad die Aschenebene die in Richtung Gorgoroth auch Aussehen und Leblosigkeit der Hochebene annahm Im Süden allerdings lagen die Felder auf denen Saurons Sklaven Nahrung für seine Armeen erzeugen mußten Hier waren der Nargil und der westliche unbenannte Fluß entscheidend für die Bewässerung in diesem trockenen regenarmen Land denn das Nurnenmeer war salzig Die Sklaven für diese Felder Ackergeräte sowie zusätzliche Nahrungsmittel wurden wahrscheinlich zu Zeiten von Saurons Macht in Massen über den Nargilpass transportiert der damit eine der wichtigsten Transportrouten nach Mordor darstellte Es darf wohl angenommen werden daß Gondor zu seinen Glanzzeiten hier eine Festung erbaute um den Pass zu schützen die dann von Sauron bei seiner Rückkehr freudig übernommen wurde Nach oben Quelle History of Middle Earth 7 8 Die Texte der Artikel aus Bilbos Welt stehen für Weiterverwendung und Abänderung offen Viel Spaß damit Insbesondere Übersetzungen aber auch Ergänzungen sind vom Verfasser ausdrücklich erwünscht Es gilt die Creative Commons Attribution 3 0 Unported Lizenz Bei Verwendung auf einer anderen Webseite wird ein Link zur Ursprungsseite des Textes erbeten Verwendete Literatur Aldburg Die erste Hauptstadt Rohans 153 Wörter Andrast Kap der Wildnis 500 Wörter Annuminas Die verlassene Metropole 714 Wörter Archet Letzter Ort vor dem Ungewissen 359 Wörter Breredon und Grindwall Hobbitlegenden 248 Wörter Cair Andros Die Festungsinsel 335 Wörter Calembel Eine gondorische Provinzhauptstadt 429 Wörter Carn Dum Die Stadt der Hexerei 592 Wörter Cuivienen Elbische Urgeschichte 667 Wörter Dorwinion Hochkultur des Ostens 613 Wörter Dunkelland Der verschollene Kontinent 264 Wörter Dürre Heide Das Drachenlager 375 Wörter Durthang Mordors Jagdschloß 833 Wörter Emyn Arnen Die letzten Aufzeichnungen Mittelerdes 296 Wörter Emyn Duir Die Berge des Düsterwaldes 359 Wörter Eryn Vorn Der unberührte Urwald 215 Wörter Formenos Feanors

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