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  • Der Elefant Bremen – Verein für Vielfalt Toleranz Kreativität
    Nachdem das Kolonialdenkmal am 6 7 1982 50 Jahre alt wurde rückte es in den Mittelpunkt vieler Diskussionen ein Behördensprecher wies bereits damals darauf hin dass der Elefant als Symbol für die Dritte Welt angesehen werden könnte Im März 1984 gab das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung biz den Denkanstoß Kolonial denk mal Am 17 September 1985 sprach der namibische Freiheitskämpfer Nujoma auf einer Veranstaltung in Bremen und nannte die Lage in seinem Land kritisch und explosiv und verwies auf die Freiheitsbewegung SWAPO und ihren Befreiungskampf für eine Republik Namibia zu dem sich die Bremische Bürgerschaft einstimmig am 13 11 1985 mit dem Verweis auf Freiheit und Unabhängigkeit erklärte Am 4 Dezember 1988 enthüllten Mitglieder der Jugendorganisation der IG Metall ein Anti Apartheit Denkmal eine in den Bremer Stahlwerken hergestellte Tafel Für Menschenrechte Am 21 März 1990 wurde Namibia zur unabhängigen Republik Angeregt durch diesen Erfolg fand in Bremen die offizielle Umwidmung des ehemaligen Kolonialdenkmals in ein Anti Kolonial Denk Mal durch den Bremer Bürgermeister Klaus Wedemeier zum Namibia Freiheitsfest am 18 Mai 1990 statt Schirmherr dieser Aktionswoche war der damalige Bundespräsident Richard von Weizäcker und der Bremer Bürgermeister Wedemeier hielt eine engagierte Rede Im Jahr 2004 veranstaltete der

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  • Der Elefant Bremen – Verein für Vielfalt Toleranz Kreativität
    Zentrums für Afrika Studien an der Universität Bremen mit dem UN Institut für Namibia und der SWAPO gegründet Schwerpunkte der Arbeit waren die Entwicklung neuer Lehrbücher für Namibische Schulen und der Aufbau eines neuen Rechtssystems Der Bremische Jurist Dr Manfred

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  • Der Elefant Bremen – Verein für Vielfalt Toleranz Kreativität
    der Umwidmung der Kaiser Friedrich Strasse in Hermann Böse Strasse als Oberschule für Jungen an der Hermann Böse Strasse und gab sich 1957 das Prädikat Gymnasium Im Jahr 1953 wurde das Monument in Unkenntnis seiner historischen Bedeutung zum offiziellen Logo der Schule und ab März 1955 wurde Der Elefant zum Namensgeber der noch heute aktiven Schulzeitung Erst im Zuge des 100 jährigen Jubiläums im Oktober 2005 erfolgte während einer kreativen

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  • Der Elefant Bremen – Verein für Vielfalt Toleranz Kreativität
    20 Jahrhunderts in der kritischen Auseinandersetzung mit auf Rassentheorien basierenden politischen Strömungen Rassismus stellt die Gleichrangigkeit oder sogar die Existenz der anderen Rasse gegenüber der eigenen in Frage Die Konvention der Vereinten Nationen unterscheidet nicht zwischen rassischer und ethnischer Diskriminierung Menschen mit rassistischen Vorurteilen diskriminieren andere aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse institutioneller Rassismus verweigert bestimmten Gruppen Vorteile und Leistungen oder privilegiert andere Rassistische Theorien und Argumentationen dienen der

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  • Der Elefant Bremen – Verein für Vielfalt Toleranz Kreativität
    nach Afrika Das sie dabei von der Zustimmung anderer Kolonialmächte abhängig waren traf den Stolz der Deutschen Der Ruf nach eigenen Kolonien wurde lauter Erste Kolonialvereine entstanden so der Deutsche Colonialverein in Frankfurt dessen Gründungsaufruf von drei Bremer Bürgern mitgezeichnet wurde Hermann Henrich Meyer Gründer des Norddeutschen Lloyd August Lammers Herausgeber des Bremer Handelsblattes und dem Afrikaforscher Gerhard Rohlfs In Bremen selbst war für die Kolonialsache keine Stimmung vorhanden Damals

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  • Der Elefant Bremen – Verein für Vielfalt Toleranz Kreativität
    und Installation in der Krypta von Gertrud Schleising als Aktion zum Jahrestag der Einweihung des Reichskolonialdenkmals am 6 Juni 1932 Die Befestigung des Schals Foto Gudrun Eickelberg 6 2010 Der Votivschatz in der Krypta Foto Michael Weisser 6 2010 Der

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  • Der Elefant Bremen – Verein für Vielfalt Toleranz Kreativität
    vermitteln Seine Methodik ist die ästhetische Feldforschung mit medialen Mitteln hier sind es Bild und ganz unterschiedliche Textsorten Und das Buch enthält zudem noch eine besonders erwähnenswerte Lesehilfe eine sehr schöne Einführung zum Buch und zur Thematik von Dr Rainer Bessling Journalist beim Achimer Kreisblatt die als Einstieg gelesen eine gute Orientierung für dieses vielschichtige Werk geben Beim Elefanten dem steinernen Denkmal hinter dem Bremer Hauptbahnhof und gegenüber dem Hermann Böse Gymnasium gelegen handelt es sich um ein steinernes Zeugnis um ein öffentliches Erinnerungszeichen um ein Denkmal das mit seiner Existenz und Aussage zugleich unsere kulturelle Identität berührt sowie den Umgang mit unbequemen und brisante n Fragen und Wahrheiten Gegenstand des Buches Der Elefant ist die künstlerisch wissenschaftliche politische Auseinandersetzung mit diesem artefact trouvée und ordnet sich ein in den Kontext Kunstaktion als Denkmalkritik Das Buch die darin enthaltenen Bilder die speziell dazu von Inge Buck und Rudolph Bauer verfassten Gedichte und die Dokumentation von historischen und aktuellen Materialien sind in Bezugnahme auf dieses Anti Kolonialdenkmal konzipiert und realisiert worden mit der dankenswerten Unterstützung des Herausgebers dem Verein Der Elefant e V und unter Förderung der Berenberg Bank sowie der Sozietät Schaefer und Krautwald Ich freue mich dass vom Vereinsvorstand Frau Sabine Ott die auch stellv Schulleiterin des Hermann Böse Gymnasiums ist gleich zu uns sprechen wird Sie alle unterstützen dieses Projekt dass die Auseinandersetzung mit dem Elefanten dokumentiert durch Reflektion politissicher und zeitgeschichtlicher Ereignisse sowie durch die Erinnerung an Menschen die gleich auf den beiden ersten Seiten des Buches mit den Zitaten Unseren Toten wie Allen Getöteten sozusagen als Metaebene ins Bewusstsein des Lesers gebracht werden und den Blickwinkel die Lesart bestimmen Ausgangspunkt für dieses Verfahren ist für die Autoren des Bandes als kritisches Moment die Einordnung der gesellschaftlichen und politischen Funktion dieses Denkmals das unkommentiert heute nur noch ein fragwürdig gewordenes Bauwerk wäre dagegen wurden kriotische Erinnerungskultur und Antithesen gestellt um bis heute wirkende hartnäckigen Mythen aufzuzeigen und diese auch in unserer Wahrnehmung zu entlarven Dazu finden sich im Buch die entsprechenden Dokumente sowohl vom Verein Der Elefant e V als eben auch die von politischen Vertretern die sich seit vielen Jahren um die Neubewertung der historischen Tatsachen bemüht haben Enthalten ist auch die Expertise des Bremer Landesamtes für Denkmalpflege zum kulturhistorischen Wert und eben auch der Letter of Intent des Gymnasiums an der Hermann Böse Straße das im Logo den Elefanten hat als Symbol gegen Kolonialismus hat Gemeinsam mit all diesen Stimmen positionieren sich die 3 Hauptautoren Inge Buck Rudolph Bauer und Michael Weisser mit ihren jeweils speziellen künstlerischen Mitteln gegen die jede kolonialromantische Verklärung der durchaus bis heute unterschwellig wirkenden Ikonen von Weißen Herren Schwarzen Dienern und Wilden Tieren und kommen mit ihren Bildern und Versen zu einer aktuellen Deutung der Geschichte durch eine neue Kontextualisierung und die gezielte Inversion also der ideologischen Umkehrung der kolonialgeschichtlichen Intention Das bedeutet sich über die Wirkung des Denkmals klar zu werden über die Kolonialgeschichte Bremens und Deutschlands zu debattieren sowie sich unserer heutigen Verantwortung bewusst zu werden Michael Weisser

    Original URL path: http://www.der-elefant-bremen.de/aktion_10/rede_miedtke.html (2016-04-26)
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  • Der Elefant Bremen – Verein für Vielfalt Toleranz Kreativität
    Böse Gymnasium im Frühjahr 2005 als er in Vorbereitung des 100jährigem Schuljubiläums begonnen hat zu recherchieren In seiner kreative Offensive hat er gemeinsam mit Schülern und Lehrern die Geschichte der Schule und ihres Nachbarn des Elefanten in den Fokus der Betrachtung genommen den Bedeutungswandel reflektiert und demokratisches Geschichtsbewusstsein erfahrbar werden lassen Er hat das Logo der Schule das seit 1953 und bis heute der Elefant ist in seinem enthistorisierten Gebrauch hinterfragt und ihm zu einer bewussten inhaltlichen Neuorientierung verholfen Dass Herr Weisser dem Elefanten Logo auch äußerlich ein neues Design gegeben hat ist der logische und äußerlich sichtbare Ausdruck des Neuaufbruchs Im Zuge seiner Recherchen über den Elefanten hat Herr Weisser Kontakte zu einer Schule in Namibia geknüpft war auch eine Woche lang vor Ort in der ehemaligen Kolonie Deutsch Südwest deren Ergebnisse wie der Letter of Intent zu den Dokumenten dieses Buches gehören und die für uns als Schule einen Baustein im Dialog der Kulturen darstellen Der Elefant der ursprünglich zu kolonialen Zwecken Missbrauchte der eigentlich Unbezähmbare der Würdevolle und Stolze der stumme Sprecher hat mehr und mehr Fürsprecher gefunden Der im Mai 2008 gegründete gemeinnützige Verein Der Elefant gehört dazu denn er hat das Ziel das Anti Kolonial Monument Elefant in der Deetjen Anlage und dessen Krypta im Sinne des Bedeutungswandels zu nutzen Nun ist er ein Ort der Vielfalt und der Kreativität ein gemeinsamer Ausgangspunkt auf dem Weg nach vorn Herr Weisser war und ist auch hier wieder die Nahtstelle zwischen Realität und Kunst Früher und Heute Wort und Bild Betrachtung und Aktion In Kooperation mit den Literaten Bauer und Buck entstehen Bilder und Worte die Gestern mit Heute auf poetische und zugleich informative Weise verbinden Dieses Buch gibt dem Elefanten seinen Stolz seine Würde seine Sprache zurück wie es in den wenigen Worten von Inge Buck

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