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  • Deloitte Tax-News: Steuern – Indirekte Steuern/Zoll
    in dem die Gegenstände oder Dienstleistungen verbraucht werden Der am 07 04 2016 präsentierte Aktionsplan ist Teil der Agenda der Kommission für bessere Rechtsetzung Inhalt In dem Aktionsplan wird der Weg zur Modernisierung der derzeitigen Mehrwertsteuervorschriften in der EU dargelegt So umfasst er zentrale Grundsätze für ein künftiges einheitliches europäisches Mehrwertsteuersystem kurzfristige Maßnahmen zur Bekämpfung von Mehrwertsteuerbetrug Pläne zur Aktualisierung der Regelung für die Mehrwertsteuersätze und Optionen dafür wie den Mitgliedstaaten mehr Flexibilität bei der Festsetzung der Mehrwertsteuersätze eingeräumt werden kann Vorschläge zur Vereinfachung der Mehrwertsteuervorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr im Rahmen der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt sowie für ein umfassendes Mehrwertsteuerpaket zur Erleichterung der Verfahren für KMU Zentrale Bestandteile des Aktionsplans Ein künftiges endgültiges EU Mehrwertsteuersystem für den grenzüberschreitenden Handel mit weniger Möglichkeiten für Betrug Nach den neuen Vorschriften würden grenzüberschreitende Umsätze wie bislang zu den im Bestimmungsmitgliedstaat geltenden Steuersätzen besteuert Bestimmungslandprinzip doch die Steuererhebung würde nach und nach auf ein weniger betrugsanfälliges System umgestellt Gleichzeitig soll ein EU weites Webportal eingerichtet werden das das System der Steuererhebung für die Unternehmen einfacher und für die Mitgliedstaaten robuster machen soll Sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung des Mehrwertsteuerbetrugs im Rahmen der derzeitigen Vorschriften Aufgrund des grenzüberschreitenden Mehrwertsteuerbetrugs entgehen den Mitgliedstaaten beträchtliche Einnahmen Schätzungen zufolge könnte das künftige Mehrwertsteuersystem zu einer Verringerung des grenzschreitenden Betrugs im Umfang von rund 40 Mrd EUR d h 80 pro Jahr führen Später in diesem Jahr wird die Kommission Maßnahmen vorschlagen um die derzeit von den Mitgliedstaaten verwendeten Instrumente für den Austausch von Informationen über Mehrwertsteuerbetrug Betrugsmuster und bewährte Verfahren zu stärken Überdies werden wir die Leistung der Steuerverwaltungen bei der Erhebung und Kontrolle der Mehrwertsteuer weiter genau beobachten Mehr Autonomie der Mitgliedstaaten bei der Festsetzung der Mehrwertsteuersätze Nach den derzeitigen Vorschriften müssen sich die Mitgliedstaaten bei der Anwendung ermäßigter Mehrwertsteuersätze oder des Nullsatzes an ein zuvor festgelegtes Verzeichnis von Gegenständen und Dienstleistungen halten Die Kommission plant die Regelung für die Mehrwertsteuersätze zu modernisieren und den Mitgliedstaaten in Zukunft mehr Flexibilität einzuräumen Dazu schlägt sie zwei Optionen vor Eine Option wäre den Mehrwertsteuernormalsatz von mindestens 15 beizubehalten und das Verzeichnis von Gegenständen und Dienstleistungen auf die ermäßigte Mehrwertsteuersätze angewandt werden können auf der Grundlage der von den Mitgliedstaaten übermittelten Informationen regelmäßig zu überprüfen Die zweite Option würde darin bestehen das Verzeichnis von Gegenständen und Dienstleistungen die für ermäßigte Mehrwertsteuersätze in Frage kommen abzuschaffen Dies würde jedoch Vorkehrungen gegen Betrug und unlauteren Steuerwettbewerb im Binnenmarkt erfordern und könnte zu einem Anstieg der Befolgungskosten für Unternehmen führen Bei beiden Optionen würden die derzeit geltenden Nullsätze und ermäßigten Steuersätze beibehalten Unterstützung für den elektronischen Geschäftsverkehr und für KMU Das derzeitige Mehrwertsteuersystem für den grenzüberschreitenden elektronischen Geschäftsverkehr ist kompliziert und sowohl für die Mitgliedstaaten als auch für die Unternehmen kostspielig Die Unternehmen aus der EU haben einen Wettbewerbsnachteil da bestimmte Wirtschaftsbeteiligte aus Drittländern Waren mehrwertsteuerfrei in die EU einführen können Aufgrund der Komplexität des Systems ist es für die Mitgliedstaaten zudem schwierig die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen Die Kommission wird im Rahmen der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt bis Ende

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/steuern/indirekte-steuern-zoll/europaeische-kommission-mehrwertsteuer-aktionsplan-kommission-stellt-massnahmen-zur-modernisierung-des-eu-mehrwertsteuersystems-vor.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: BFH: Stromsteuerbefreiung für im Wechselrichter von Photovoltaikanlagen verwendeten Strom bestätigt
    Wechselrichter seien keine Neben oder Hilfsanlagen von Stromerzeugungsanlagen sondern Anlagen zur Einspeisung des bereits in den Solarzellen abschließend erzeugten Stroms in das öffentliche Netz Entscheidung Der BFH bejahte den Charakter von Wechselrichtern als Neben und Hilfsanlagen von Stromerzeugungsanlagen Er stützte seine Entscheidung auf die Wortlautauslegung des 12 Absatz 1 StromStV Danach muss zwischen einer Neben bzw Hilfsanlage und der Stromerzeugungsanlage ein derart enger Zusammenhang bestehen dass letztere bei isolierter Betrachtung alleine nicht betrieben werden könnte Dieser enge Zusammenhang ist im Lichte der unionsrechtlichen Grundlage des sog Herstellerprivilegs in Art 14 Absatz 1 Satz 1 Buchstabe a der Energiesteuerrichtlinie insofern weit zu verstehen dass das Gesetz nicht nur technische sondern auch rechtliche Erfordernisse für die Betriebsfähigkeit als ausreichend betrachtet Der Senat argumentierte weiter dass die bloße Umwandlung von Gleich in Wechselstrom schon keinen Verbrauch i S d StromStG darstellt weil das Gesetz als Steuergegenstand nur Strom kennt und nicht nach den verschiedenen Stromarten differenziert Folglich liegt ohne Verbrauch aber auch keine steuerpflichtige Entnahme für den steuerrechtlich freien Verkehr vor Im Hinblick auf die technischen Erfordernisse im konkreten Fall stellte der BFH dementsprechend auf den Sinn und Zweck der Steuerbefreiung des 9 Absatz 1 Nr 2 StromStG ab Demnach ist für das Herstellerprivileg das fertige marktfähige Endprodukt maßgeblich Für den Betreiber des Solarparks war der Gleichstrom aus den Solarmodulen aber noch nicht marktfähig da das öffentliche Netz zur Einspeisung Wechselstrom erfordert Betroffene Normen Artikel 14 Absatz 1 Satz 1 Buchstabe a Richtlinie 2003 96 EG Energiesteuerrichtlinie 9 Absatz 1 Nr 2 StromStG 12 Absatz 1 StromStV Anmerkungen Für Betreiber von Photovoltaikanlagen bieten sich interessante Einsparmöglichkeiten Sollte das HZA bei der Beantragung einer Erstattung abschlägig entscheiden lohnt sich ein Rechtsbehelfsverfahren Und für die Zukunft sollten entsprechende Erlaubnisse zur steuerfreien Entnahme von Strom beantragt werden Zwar beträgt die Besteuerung lediglich 2 05 Cent Kilowattstunde

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/steuern/indirekte-steuern-zoll/bfh-stromsteuerbefreiung-fuer-im-wechselrichter-von-photovoltaikanlagen-verwendeten-strom-bestaetigt.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: Steuern – Indirekte Steuern/Zoll
    unternehmerisch tätig ist betreibt seit Oktober 2012 zudem eine auf dem Dach des privatgenutzten Wohnhauses befindliche Fotovoltaikanlage und speist entgeltlich Strom in das örtliche Energienetz ein Einen Teil des erzeugten Stroms verbraucht sie selbst In einem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung der Betätigung als Fotovoltaikbetreiber bestätigte sie mit entsprechendem Schreiben vom 21 12 2012 die Aufnahme dieser Tätigkeit gegenüber dem Finanzamt Für die Anschaffung der Fotovoltaikanlage und der damit im Zusammenhang stehenden Montageleistungen wurden der Klägerin noch im Streitjahr Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis erteilt Einen hieraus möglichen Vorsteuerabzug machte sie in den USt Voranmeldungen für das Streitjahr nicht geltend Vielmehr wurde dieser Vorsteuerabzug erstmals in der USt Jahressteuererklärung 2012 geltend gemacht die beim Finanzamt am 10 09 2013 einging Das FA ließ den Vorsteuerabzug nicht zum Abzug zu Die Klägerin habe die Fotovoltaikanlage nicht rechtzeitig ihrem Unternehmen zugeordnet Diese Entscheidung habe bis zum 31 05 2013 erfolgen müssen Die erstmalige Geltendmachung in der Steuererklärung sei verspätet Der gegen die entsprechende USt Festsetzung gerichtete Einspruch hatte keinen Erfolg Entscheidung Das FG Niedersachsen hatte sich mit der Rechtsfrage zu befassen ob im Streitfall die Zuordnung des gemischt genutzten Wirtschaftsguts Fotovoltaikanlage zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen rechtzeitig erfolgt ist Im Ergebnis hatte die Klage keinen Erfolg Im Ausgangspunkt kamen die Richter zu der Überzeugung dass die Fotovoltaikanlage einer erstmaligen gemischten Verwendung zugeführt worden ist Infolgedessen hätte die Klägerin eine Zuordnungsentscheidung die ihr den gesamten und begehrten Vorsteuerabzug ermöglicht hätte treffen müssen Eine entsprechende zeitnahe Dokumentation dieser Zuordnungsentscheidung hätte nach Auffassung des FG spätestens bis zum Ablauf der Abgabefrist für die USt Jahreserklärung 31 Mai des Folgejahres erfolgen müssen Allein die Erklärung gegenüber dem FA dass mit der Veräußerung von Strom eine weitere unternehmerische Betätigung begonnen hatte ist danach unzureichend Fundstelle FG Niedersachsen Urt v 11 02 2016 5 K 112 15 Ihre Ansprechpartner Markus Lamm Düsseldorf

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/steuern/indirekte-steuern-zoll/fg-niedersachsen-rechtzeitige-zuordnung-einer-fotovoltaikanlage-als-voraussetzung-fuer-die-geltendmachung-des-vorsteuerabzugs.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: BFH: Währungsverluste bei Liquidation ausländischer Unterpersonengesellschaft
    in diesem Fall der Oberpersonengesellschaft als Mitunternehmerin der X LP wieder hinzuzurechnen ist Nach der Rechtsprechung des BFH vgl Beschluss vom 24 11 1983 seien von der Verlusthinzurechnung nach 8 Nr 8 GewStG auch Verluste aus der Beteiligungsveräußerung erfasst Daher könne für Währungsverluste aus der Rückzahlung von Einlagen im Zusammenhang mit der Aufgabe des Betriebs einer ausländischen Unterpersonengesellschaft nichts anderes gelten Auch seien nach bisheriger Rechtsprechung des BFH Währungsverluste aus der Rückzahlung von Dotationskapital bei Aufgabe einer ausländischen Betriebstätte dieser Betriebstätte zuzuordnen vgl u a BFH Urteil vom 16 02 1996 Dies gelte auch für die Wechselkursverluste im Zusammenhang mit der Liquidation der X LP Dies verstoße auch nicht gegen die unionsrechtliche Niederlassungsfreiheit Schließlich habe der EuGH entschieden dass kein Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit vorliege wenn sowohl Gewinne als auch Verluste einschl Wechselkursverluste aus der Beteiligung an einer ausländischen Tochtergesellschaft von der inländischen Körperschaftsteuer befreit würden vgl EuGH Urteil vom 10 06 2015 Nach Ansicht des BFH gelten diese Grundsätze auch für die Gewerbesteuer da eine solche symmetrische Bereinigung von Gewinn und Verlustanteilen an ausländischen Personengesellschaften in den Vorschriften der 9 Nr 2 GewStG und 8 Nr 8 GewStG normiert sei Auch aus verfahrensrechtlichen Gründen könne der Währungsverlust im Streitfall nicht mehr bei der Ermittlung der Einkünfte nach DBA steuerfreie Einkünfte Progressionsvorbehalt der Oberpersonengesellschaft berücksichtigt werden weil dieser nach 179 Abs 3 i V m 180 Abs 5 Nr 1 i V m Abs 1 Nr 2 Buchst a AO im Feststellungsverfahren der ausländischen Unterpersonengesellschaft und eben nicht im Feststellungsverfahren der Oberpersonengesellschaft zu erfassen sei Denn ein Währungsverlust aus der Rückzahlung von Einlagen in eine ausländische Unter Personengesellschaft sei so eng mit den aus dieser Gesellschaft erzielten Einkünften verknüpft dass aus Gründen der Verfahrensökonomie und der Verfahrenskonzentration eine einheitliche Feststellung gegenüber allen betroffenen Gesellschaftern der Unter Personengesellschaft geboten sei Da

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/steuern/unternehmensteuer/bfh-waehrungsverluste-bei-liquidation-auslaendischer-unterpersonengesellschaft.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: FG Münster: Behandlung der Auflösung eines aktiven organschaftlichen Ausgleichspostens
    des Buchwerts der Beteiligung an der Organgesellschaft zu orientieren hat Nach dem BFH Urteil vom 29 08 2012 ist ein aktiver Ausgleichsposten eine steuerliche Bilanzierungshilfe die in Form eines steuerbilanziellen Merkpostens ausschließlich darauf gerichtet sei eine zweifache Besteuerung des nämlichen dem Organträger steuerlich bereits zugerechneten Einkommens zu vermeiden Nach Auffassung des FG Münster schließe dies jedoch nicht aus die Auswirkungen dieses technischen Korrekturpostens in Veräußerungs und gleichgestellten Fällen zumindest in der Regel wie einen Korrekturposten zum Beteiligungsbuchwert zu behandeln Für eine Anlehnung an den Beteiligungsbuchwert spreche folgender Vergleich Hätte die Organgesellschaft den Gewinn tatsächlich an den Organträger abgeführt und hätte der Organträger den entsprechenden Betrag nachträglich wieder in die Organgesellschaft eingelegt so lägen unstreitig nachträgliche Anschaffungskosten des Organträgers bezüglich der Beteiligung an der Organgesellschaft vor Die Nichtabführung des Gewinns bzw bei einer gewerbesteuerlichen Organschaft ohne Gewinnabführungsvertrag die Nichtausschüttung des Gewinns könnten als verkürzter Vorgang im Vergleich zu der vorgenannten Abführung Einlage und damit als ein vergleichbarer Sachverhalt angesehen werden der es grundsätzlich sachgerecht erscheinen lasse in beiden Varianten zu demselben Ergebnis zu gelangen Im Schrifttum werde ebenfalls vielfach die Auffassung vertreten aktive Ausgleichsposten seien zwar nicht als aber doch wie nachträgliche Anschaffungskosten auf die Beteiligung an der Organgesellschaft zu behandeln Insbesondere im Zusammenhang mit 8b KStG spreche sich die h M nach Ansicht des FG Münster zu Recht für eine Zusammenfassung des Beteiligungsbuchwerts mit dem Ausgleichsposten aus so mittlerweile auch die Finanzverwaltung in KStR 2015 R 14 8 Abs 3 S 4 Anmerkung Ebenso wie das FG Münster vertritt auch die Finanzverwaltung in den neuen KStR 2015 i d F vom 04 02 2016 in R 14 8 Abs 3 S 4 die Auffassung dass für die Anwendung des 8b KStG bzw der 3 Nr 40 3c Abs 2 EStG sowie bei der Ermittlung eines Übernahmeergebnisses i S d 4

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/steuern/unternehmensteuer/fg-muenster-behandlung-der-aufloesung-eines-aktiven-organschaftlichen-ausgleichspostens.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: EU-Kommission: Entwurf für öffentliches Country-by-Country Reporting vorgelegt
    EU Rechnungslegungsrichtlinie vorgestellt nach dem bestimmte Informationen aus dem CBCR von bestimmten Unternehmen veröffentlicht werden sollen Ursprünglich sollte das Vorhaben durch eine Änderung der Aktionärsrechterichtlinie umgesetzt werden Betroffene Unternehmen Oberste EU Muttergesellschaften Unternehmen die den konsolidierten Konzernabschluss erstellen sowie nicht verbundene EU Unternehmen mit einem konsolidierten Nettoumsatz von mehr als 750 Mio EUR ausgenommen Kreditinstitute und Investmentunternehmen die unter Art 89 von Richtlinie 2013 36 EU CRD IV fallen Mittelgroße und große EU Tochtergesellschaften einer nicht in der EU ansässigen obersten Muttergesellschaft deren konsolidierter Nettoumsatz 750 Mio EUR übersteigt sollen die Informationen der obersten Muttergesellschaft veröffentlichen EU Zweigniederlassungen die nach dem nationalen Recht des jeweiligen Mitgliedsstaates die Grenze für Nettoumsatzerlöse für kleine Unternehmen Art 3 Abs 2 der Richtlinie 2013 34 EU Rechnungslegungsrichtlinie überschreiten in Deutschland liegt die Grenze gem 267 Abs 1 Nr 2 HGB bei 12 Mio EUR sollen die Informationen der obersten Muttergesellschaft veröffentlichen wenn i das Unternehmen das die Zweigniederlassung eröffnet hat entweder mit einer obersten Muttergesellschaft die nicht in der EU ansässig ist und deren konsolidierter Nettoumsatz mehr als 750 Mio EUR beträgt verbunden ist oder dieses nicht verbundene Unternehmen einen konsolidierten Nettoumsatz von mehr als 750 Mio EUR hat und ii das oberste Mutterunternehmen keine mittelgroße oder große EU Tochtergesellschaft hat Die länderspezifische Berichterstattung soll auf der Internetseite des betroffenen Unternehmens der betroffenen Einheit oberste EU Muttergesellschaft mittelgroße oder große EU Tochtergesellschaft oder EU Zweigniederlassung veröffentlicht werden Zu veröffentlichende Informationen kurze Beschreibung der Art der Tätigkeiten Anzahl der Arbeitskräfte Nettoumsatzerlöse einschließlich Umsätze mit nahe stehenden Personen Gewinn Verlust vor Steuern Steuern des laufenden Jahres ohne latente Steuern oder Rückstellungen für ungewisse Steuerverbindlichkeiten im entsprechenden Jahr gezahlte Steuern die Höhe der nicht ausgeschütteten Gewinne Die Informationen sollen nur für die Staaten innerhalb der EU einzeln nach Ländern aufgeschlüsselt werden für Nicht EU Staaten ist eine

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/steuern/internationales-steuerrecht/eu-kommission-entwurf-fuer-oeffentliches-country-by-country-reporting-vorgelegt.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: Steuern – Indirekte Steuern/Zoll
    2010 verkaufte es die Galerie an eine amerikanische Sammlung Im Mai 2010 verkaufte der Kläger die restliche Beteiligung am Buch an die Galerie Das Finanzamt ging zunächst davon aus dass in 2008 nicht nur ein Anteil am Werk veräußert sondern Verfügungsmacht am gesamten Werk eingeräumt wurde da das Buch zur Verwertung überlassen worden sei Es verneinte die Steuerfreiheit weil der notwendige Belegnachweis vom Kläger nachweislich nicht geführt wurde Im Zuge des Klageverfahrens revidierte die Behörde ihre Sicht der Dinge und war fortan der Auffassung dass es sich bei der Veräußerung der Miteigentumsanteile nicht um Lieferungen sondern um sonstige Leistungen handele Entscheidung Die Ansicht des Finanzamts fand vor den Gerichten keine Bestätigung Wie schon zuvor das Finanzgericht sah auch der Bundesfinanzhof BFH in der Übertragung des hälftigen Miteigentumsanteils an dem Buch eine Lieferung Eine Beurteilung der Übertragung des Miteigentumsanteils als sonstige Leistung wäre nicht mit dem Unionsrecht vereinbar Danach können sowohl die Einräumung eines Besitzrechts an einem bebauten Grundstück als auch die eng damit verbundene Übertragung des Resteigentums an einen anderen Erwerber jeweils als Lieferung beurteilt werden EuGH Urteil vom 15 Dezember 2005 C 63 04 Centralan Property Ltd Miteigentum nach Bruchteilen ist seinem Wesen nach dem Alleineigentum gleichartig so dass der Miteigentümer dieselbe Rechtsposition hat wie ein Eigentümer Insofern so der BFH weiter handele es sich um eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung Hinsichtlich des buch und belegmäßigen Nachweises stand das Vorliegen der Voraussetzungen für den BFH objektiv und unbestreitbar fest Die Nachweispflichten seien keine materiellen Voraussetzungen für die Steuerbefreiung Das Buch wurde ausweislich der Exportbestätigung vom Käufer im Handgepäck nach London gebracht dort von einem Papierexperten begutachtet in der Galerie von Februar bis Mai 2010 ausgestellt und schließlich von dort aus an eine amerikanische Sammlung verkauft Da auch die Unternehmereigenschaft der Galerie und die Erwerbsbesteuerung in Großbritannien feststehen liegen die Voraussetzungen

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/steuern/indirekte-steuern-zoll/bfh-steuerfreie-lieferung-eines-miteigentumsanteils.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: Steuern – Indirekte Steuern/Zoll
    Bei diesen Unternehmen ende das Versorgungsnetz regelmäßig an einem sog Zähler der den zwischen den Parteien festgelegten Übergabepunkt manifestiert Folglich sei so das Hauptzollamt jede Betriebsstätte unter diesen Gesichtspunkten separat zu beurteilen Folgerichtig seien an Niederlassungen in denen Strom in Stromerzeugungseinheiten produziert jedoch lediglich von Unternehmen zum Selbstverbrauch entnommen wird Leitungs und Umspannverluste nicht anzuerkennen Entscheidung BFH Der BFH folgt der Interpretation der Finanzverwaltung nicht Umspann und Leitungsverluste innerhalb des Versorgungsnetzes eines stromsteuerlichen Versorgers unterliegen damit nicht der Stromsteuer Der BFH bestätigte im Ergebnis das Urteil des Finanzgerichts München Urteil vom 29 01 2015 AZ 14K2822 13 Der Begriff des Versorgungsnetzes orientiere sich nicht an den Begriffsdefinitionen des EnWG Vielmehr sei der Umfang des Versorgungsnetzes stromsteuerlich auszulegen Bereits nach dem Wortlaut des 5 Abs 1 Satz 1 StromStG ist vom Bestehen eines einzigen Versorgungsnetzes auszugehen Das Stromsteuergesetz selbst sehe Differenzierungen nach einzelnen Teilen des Versorgungsnetzes oder nach mit einer Stromleitung verbundenen Betriebsstätte nicht vor Folglich könne stromsteuerlich der Begriff des Versorgungsnetzes nicht dahingehend interpretiert werden nach dem ein solches nur dann vorliege wenn Strom von einem Versorger an Letztverbraucher oder anderen Versorgern geleistet wird Allerdings so der BFH unterhalten reine Eigenerzeuger die Strom lediglich zum Selbstverbrauch entnehmen kein Versorgungsnetz Versorger die zwar selbst Stromerzeugungseinheiten besitzen aber selbst Strom an Dritte liefern sind jedoch nicht derartige reine Eigenversorger Diese sind und bleiben stromsteuerliche Versorger so dass zum Versorgungsnetz dieser Unternehmen sämtliche Leitungen und Umspannvorrichtungen zum Versorgungsnetz gehören Dies gilt unabhängig davon ob der Strom in den einzelnen Niederlassungen des Versorgers selbst verbraucht oder an Dritte geliefert wird Aufgrund dieser weiten Definition des Versorgungsnetzes durch den Bundesfinanzhof waren daher sämtliche Umspann und Leitungsverluste steuermindernd zu berücksichtigen Fazit In der Praxis treten Umspann und Leitungsverluste in nicht unerheblichem Umfang auf Umspann und Leitungsverluste können auch an den Niederlassungen von stromsteuerlichen Versorgern die also

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/steuern/indirekte-steuern-zoll/stromsteuer-keine-stromsteuerentstehung-fuer-in-einem-versorgungsnetz-entstandene-umspann--und-leitungsverluste.html (2016-04-26)
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