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  • Deloitte Tax-News: Rechnungslegung
    weiteren Beiträgen zusammengefasst Selbsteinschätzung Die Unternehmen wurden befragt wie sie ihren E Bilanz Status vor der Teilnahme an den Deloitte Veranstaltungen im April 2011 und nach fast zwei Dritteln der E Bilanz Pilotphase einschätzten hierbei konnten sie sich Schulnoten von 1 sehr gut bis 5 ungenügend geben Abb 1 Umfrage zur E Bilanz 27 04 2011 Wie gut sind Sie vorbereitet Kein einziges Unternehmen schätzte seinen E Bilanz Status als sehr gut ein Weniger als ein Fünftel der Unternehmen schätzte seinen E Bilanz Status als gut oder befriedigend ein ein Drittel 35 7 als ausreichend Mehr als 40 der Unternehmen bewerteten ihren E Bilanz Status als ungenügend Die Deloitte Umfrage sollte als Aufruf an die Finanzverwaltung verstanden werden die von der E Bilanz betroffenen Unternehmen vor allem durch eine aktive Kommunikation der Ergebnisse aus der E Bilanz Pilotphase umfassender als bisher zu informieren und auch mehr Informationsangebote sowie Arbeitshilfen zur E Bilanz bereit zu stellen Alle prüfungspflichtigen Unternehmen 316 Abs 1 HGB haben bei der E Bilanz tendenziell eine bessere Ausgangsbasis da sie im Regelfall über besser strukturierte und dokumentierte Prozesse ein internes Kontrollsystem IDW PS 261 und mehr interne Ressourcen z B Rechnungswesen Steuerabteilung und EDV verfügen als kleine Unternehmen Größe der Unternehmen In Deutschland ist für die E Bilanz nur eine einheitliche Haupttaxonomie für alle Größenklassen vorgesehen Differenzierungen bei der Haupttaxonomie ergeben sich nur aus Besonderheiten aufgrund der Rechtsform Im Hinblick auf die Größe nach den Kriterien des Handelsgesetzbuchs gab die Mehrheit 53 4 der Befragten an groß 267 Abs 3 HGB zu sein ein Vierteil 25 0 war mittelgroß 267 Abs 2 HGB und etwa ein Fünftel 21 6 war klein 267 Abs 1 HGB Abb 2 Umfrage zur E Bilanz 27 04 2011 Größe der befragten Unternehmen Weitere Teile der Reihe Deloitte Umfrage zur E Bilanz

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/rechnungslegung/deloitte-umfrage-zur-e-bilanz-vorbereitung-ungenuegend.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: Rechnungslegung
    notwendigen Gemeinkosten Diese haben die Beteiligten unstreitig mit 1 070 Euro pro Jahr für alle im Streitjahr aufbewahrten Unterlagen beziffert Ferner ist die verbleibende Dauer der Aufbewahrungspflicht in Abhängigkeit vom Entstehungszeitpunkt der jeweiligen Unterlagen und der gesetzlich angeordneten Dauer der Aufbewahrungsfristen zu berücksichtigen Sind Unterlagen aufzubewahren die verschiedenen Jahrgängen entstammen und daher zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus der Aufbewahrungspflicht ausscheiden können anteilige Kosten für die künftige Aufbewahrung derjenigen Teile der Unterlagen die ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr aufzubewahren sind von diesem Zeitpunkt an nicht mehr in die Bewertung der Rückstellung eingehen BFH Urteil vom 19 08 2002 Der Umstand dass auszusondernde Unterlagen voraussichtlich durch neue Unterlagen späterer Jahre ersetzt werden mithin kein Stauraum frei werden wird kann nicht berücksichtigt werden Nach einem solchen Austausch ist der Aufwand für die Aufbewahrung fortan durch die Entstehung neuer Unterlagen veranlasst Die Möglichkeit dass die Aussonderung etwa nach Betriebsaufgabe zwar Platz freigibt dieser aber nicht anderweitig genutzt werden kann so lange noch andere Unterlagen aufzubewahren sind mit der Folge dass die Aufbewahrungskosten für die verbliebenen Unterlagen proportional steigen kann jedenfalls im Streitfall nicht berücksichtigt werden Für die während des Jahres entstehenden Aufzeichnungen und Buchungsbelege beginnt die Aufbewahrungsfrist mit dem Bilanzstichtag des Kalenderjahres zu dem sie gehören Soweit die aufzubewahrenden Unterlagen erst nach dem Bilanzstichtag entstehen wie dies regelmäßig für das Inventar und zwingend für den Jahresabschluss der Fall ist beginnt die Aufbewahrungsfrist erst entsprechend später Die Aufbewahrung dieser Unterlagen ist nicht bis zum Bilanzstichtag veranlasst und bleibt daher für die Berechnung der Rückstellung außer Betracht BFH Urteil vom 19 08 2002 Nach 147 Abs 3 S 3 AO läuft die Aufbewahrungsfrist nicht ab soweit und solange die Unterlagen für Steuern von Bedeutung sind für welche die Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen ist Eine derartige Verlängerung der Aufbewahrungsfrist ist ebenfalls nicht zu berücksichtigen Eine Hemmung des

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  • Deloitte Tax-News: Rechnungslegung
    von der Klägerin angesetzt von 4 5 bzw 3 5 Jahren Die Abschreibungsbeträge für die Ergänzungsbilanzen verminderten sich entsprechend Der hiergegen gerichtete Einspruch blieb ohne Erfolg Entscheidung Die Klage ist begründet Das Finanzamt hat zu Unrecht für die Mehrwerte in den Ergänzungsbilanzen eine längere als die in der Gesamthandsbilanz angesetzte Nutzungsdauer zugrunde gelegt und die Abschreibungsbeträge entsprechend vermindert Hat ein Gesellschafter einer Personengesellschaft seinen Mitunternehmeranteil entgeltlich erworben so sind die Anschaffungskosten in einer Ergänzungsbilanz zu erfassen und fortzuschreiben soweit die Aufwendungen den Betrag des übergehenden Kapitalkontos in der Steuerbilanz der Personengesellschaft übersteigen ständige Rechtsprechung vgl BFH Urteile vom 30 03 1993 18 02 1993 sowie BFH Beschluss vom 21 03 1995 Es ist vorliegend nicht zu beanstanden dass die Beträge um die die jeweiligen Kaufpreise die entsprechenden Buchwerte der Kapitalkonten der ausscheidenden Gesellschafter überstiegen als Mehrwerte für das Schiff angesetzt wurden da diese nach dem übereinstimmenden Vortrag der Beteiligten das Vermögen der Klägerin darstellte Diese Mehrwerte sind korrespondierend zur Abschreibung des Schiffes in der Gesamthandsbilanz abzuschreiben dies gilt sowohl im Hinblick auf die Abschreibungsmethode als auch entgegen der Auffassung des Beklagten im Hinblick auf die Nutzungsdauer Eine Personengesellschaft hat einen einheitlichen Betriebsvermögensvergleich durchzuführen daher sind grundsätzlich auch die Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens z B hinsichtlich der AfA einheitlich zu bilanzieren vgl BFH Urteil vom 07 08 1986 Die Einheitlichkeit der Gesellschaftsbilanz schließt es aus dem erwerbenden Gesellschafter eine eigene abweichende Abschreibungsmethode zu eröffnen Die in der Ergänzungsbilanz ausgewiesenen Mehrwerte stellen lediglich Korrekturen zu den Wertansätzen in der Steuerbilanz der Personengesellschaft für die Wirtschaftsgüter des Gesellschaftsvermögens dar die mit dem Abgang oder Verbrauch dieser Wirtschaftsgüter gewinnwirksam aufzulösen sind vgl BFH Urteile vom 19 02 1981 21 01 1994 28 09 1995 Den Mehrwerten kommt somit keine eigenständige von den Wirtschaftsgütern der Gesamthandsbilanz losgelöste Bedeutung zu die eine abweichende Abschreibungsmethode rechtfertigen könnte Der Grundsatz der Einheitlichkeit gebietet es auch den Mehrwert über die gleiche Restnutzungsdauer wie das korrespondierende Wirtschaftsgut in der Gesamthandsbilanz abzuschreiben so auch Niedersächsischen Finanzgerichtes im Urteil vom 28 10 2003 Vorliegend haben die zusätzlichen Aufwendungen der eintretenden Gesellschafter keinen Einfluss auf die Nutzungsdauer des in der Gesamthandsbilanz abzuschreibenden Schiffes Dieses Wirtschaftsgut hat nur eine einheitliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und kann folglich nur einheitlich abgeschrieben werden Im Gegensatz zu nachträglichen Anschaffungs Herstellungskosten können die über die Buchwerte der Kapitalkonten der ausscheidenden Gesellschafter hinausgehenden Beträge nämlich nicht zu einer Verlängerung der Nutzungsdauer beitragen da sie das jeweilige Wirtschaftsgut in seiner Substanz nicht vermehren verändern oder verbessern Das Revisionsverfahren ist vor dem BFH anhängig IV R 1 11 Betroffene Norm 15 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG Streitjahre 1993 bis 1996 Fundstelle Niedersächsisches Finanzgericht Urteil vom 20 10 2009 8 K 323 05 Nichtzulassungsbeschwerde IV B 149 09 BFH anhängig IV R 1 11 Weitere Fundstellen BFH Urteil vom 30 03 1993 VIII R 63 91 BStBl II 1993 S 706 BFH Urteil vom 18 02 1993 IV R 40 92 BStBl II 1994 S 224 BFH Beschluss vom 21 03 1995 IV B 95 94 BFH NV 1996 S 211 BFH Urteil

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/rechnungslegung/niedersaechsisches-fg-abschreibung-in-der-ergaenzungsbilanz-entsprechend-der-gesamthandsbilanz.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: Rechnungslegung
    einer Option ist eine wirtschaftlich und rechtlich selbständige Leistung zu sehen die losgelöst von dem nachfolgenden Rück Übertragungsgeschäft zu beurteilen ist vgl BFH Urteil vom 18 12 2002 Aus diesem Grund kann entgegen dem BMF Schreiben vom 12 08 2009 Nichtanwendungserlass zum BFH Urteil vom 11 10 2007 ein wirtschaftlicher Vorteil in Form des Anspruchs auf Übertragung des betroffenen Wirtschaftsguts nicht mit der wirtschaftlichen Belastung aus der Option saldiert werden Die Verpflichtung des Optionsverkäufers als Stillhalter die Ausübung der Option zu dulden und sich zur Erfüllung der Abnahmepflicht bereitzuhalten entfällt erst mit der Ausübung oder dem Verfall der Option Der Ausweis einer entsprechenden Verbindlichkeit dem Grunde nach wird demzufolge von dem Gebot vollständiger Bilanzierung gefordert und unterliegt weder einer passiven Rechnungsabgrenzung noch dem Verbot der Bilanzierung schwebender Geschäfte Dies entspricht der auch von der Finanzverwaltung anerkannten Gesetzesauslegung des Senats zur Bilanzierung von Optionsrechten im Bereich des Wertpapierhandels BFH Urteil vom 18 12 2002 BMF Schreiben vom 12 01 2004 Nach diesen Bilanzierungsgrundsätzen ist auch für die Verpflichtung aus einer Option zuvor verkaufte Fahrzeuge nach Ablauf einer bestimmten Zeit zu einem verbindlich festgelegten Preis zurückzukaufen eine Verbindlichkeit in Höhe des dafür vereinnahmten Entgelts auszuweisen und erst bei Ausübung oder Verfall der Option auszubuchen BFH Urteil vom 11 10 2007 Dieser Rechtsprechung schließt sich der erkennende Senat an so dass die Klägerin zum Bilanzstichtag dem Grunde nach eine Verbindlichkeit aus ihren Verpflichtungen aus den Optionsrechten ausweisen musste Die Einräumung der Rückverkaufsoption stellt keinen unselbständigen Teil des ursprünglichen Fahrzeugkaufs dar Sie war nicht zwangsläufig mit einem Neuwagenverkauf verbunden wurde gesondert vergütet und setzte die Klägerin dem Risiko nicht vorhersehbarer Wertminderungen aus Dies rechtfertigt die gesonderte Passivierung mit der Folge dass die entgeltliche Einräumung der Option ergebnisneutral ist Das Finanzamt und das BMF können auch nicht mit Erfolg einwenden es sei eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften auszuweisen Es mag zwar zutreffen dass sich die Vertragsparteien bei der Bemessung der Preise für die Einräumung der Rückverkaufsoptionen in erster Linie an den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses prognostizierten künftigen Verlusten des Neuwagenverkäufers bei späteren Wiederverkäufen der zurückzukaufenden Fahrzeuge orientiert haben Dieser Umstand führt indes nicht dazu dass die zu passivierenden Verpflichtungen den Charakter von Drohverlustrückstellungen angenommen haben die im Streitjahr nicht hätten passiviert werden dürfen 5 Abs 4a Satz 1 EStG 1997 Die Bewertung der Verbindlichkeit hat mit den Anschaffungskosten oder einem höheren Teilwert zu erfolgen 6 Abs 1 Nr 3 i V m Nr 2 EStG 1997 Steht die Entstehung einer Verbindlichkeit in ursächlichem Zusammenhang mit dem Zufluss eines Ertrags wird der den Anschaffungs kosten entsprechende Wert durch den Anschaffungs ertrag also die vereinnahmten Optionsprämien bestimmt vgl BFH Urteil vom 18 12 2002 Zu diesem Zweck hat das FG geschätzt dass nach den Verhältnissen des Streitfalls 4 des Listenpreises aus den Neuwagenverkäufen an Großkunden auf die Option entfielen und bei einer durchschnittlichen Laufzeit von sechs Monaten je Vertrag etwa die Hälfte der Verträge zum Jahresende noch nicht abgewickelt war Gegen die im FG Verfahren unstreitige Bewertung der Verbindlichkeit haben weder das Finanzamt noch

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/rechnungslegung/bfh-passivierung-einer-verpflichtung-aus-einer-rueckverkaufsoption.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: Rechnungslegung
    verbleibenden Unterschiedsbetrags wurde ein passiver Ausgleichsposten gebildet Streitig ist ob nach dem Erwerb entstandene Verluste vorrangig mit dem passiven Ausgleichsposten zu verrechnen sind soweit zwischen Anteilserwerb und Verlustentstehungsjahr Gewinne erzielt und versteuert worden sind Entscheidung Nach Auffassung des FG Düsseldorf ist im Streitfall keine vorrangige Verrechnung der Verluste mit dem passiven Ausgleichsposten vorzunehmen Durch den Erwerb der Beteiligung hat der Mitunternehmer die Vermögensposition des Rechtsvorgängers zu einem niedrigeren Kaufpreis eingenommen jedoch keinen Erwerbsgewinn erzielt Zeitgleich muss gewährleistet sein dass sich für den Erwerber durch sein Ausscheiden oder der Liquidation der Gesellschaft insbesondere aber durch Verluste keine Gewinnminderung ergibt Daher werden Verluste grundsätzlich erfolgsneutral mit dem passiven Ausgleichsposten verrechnet Im Streitfall jedoch wurden nach dem Anteilserwerb durch den Erwerber Zahlungen auf die Vermögensposition erbracht indem bis zum Verlustentstehungsjahr Gewinne erwirtschaftet und von der Gesellschaft und damit auch vom betroffenen Mitunternehmer versteuert wurden Dass Verluste einerseits steuerunwirksam mit dem passiven Ausgleichsposten verrechnet werden sollen Gewinne jedoch keine Auswirkungen auf diesen haben trägt nicht der wirtschaftlichen Belastung des Mitunternehmers Rechnung Deswegen steht das durch seine Zahlungen auf die erlangte Vermögensposition erhöhte Volumen insoweit für steuerwirksame Verlustausgleiche zur Verfügung Maßgeblich ist dabei die Vermögensposition die mit dem Erwerb des konkreten Anteils verbunden ist Ein späterer Erwerb weiterer Anteile hat indes keinen Einfluss auf das hier zu beurteilende Verlustausgleichsvolumen Für diesen weiteren Erwerbsvorgang ist eine gesonderte Gegenüberstellung von erlangten Vermögenswerten und Zahlungen des Erwerbers vorzunehmen Betroffene Normen 5 6 15 15a EStG 246 247 252 253 255 HGB Fundstelle Finanzgericht Düsseldorf Urteil vom 15 12 2010 15 K 2784 09 F DStRE 2011 S 112 rechtskräftig Newsletter abonnieren Rechtliche Hinweise Impressum Datenschutz sicherheit www deloitte de Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited eine private company limited by guarantee Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht und oder ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen Jedes dieser

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  • Deloitte Tax-News: Rechnungslegung
    zwischen dem höheren Handelsbilanz und dem niedrigeren Steuerbilanzwert für die Rückstellungen gewinnerhöhend zu berücksichtig ist Mit ihrer Klage macht die Klägerin geltend die sich zum Übernahmezeitpunkt ergebende Differenz zwischen dem höheren Handelsbilanz und dem niedrigeren Steuerbilanzwert für die Jubiläumsrückstellungen und die Rückstellungen für künftige Beiträge an einen Pensionssicherungsverein sei als Minderung des erworbenen Firmenwertes zu berücksichtigen Entscheidung Nach Ansicht des FG hat das beklagte Finanzamt die Jubiläumsrückstellungen und die Rückstellung für künftige Beiträge für Pensionssicherungsvereine zu Unrecht aufgelöst Zwar könnten nach dem Wortlaut des 52 Abs 6 EStG Jubiläumsrückstellungen nur gebildet werden soweit der Zuwendungsberechtigte seine Anwartschaft nach dem 31 12 1992 erworben habe Das sei nach übereinstimmender Auffassung der Beteiligten hinsichtlich der vom Beklagten aufgelösten Jubiläumsrückstellung nicht der Fall Auch für künftige Beiträge an den Pensionssicherungsverein sei die Bildung von Rückstellungen nach einem BFH Urteil vom Dezember 1995 nicht zulässig Allerdings seien im Rahmen des Erwerbsvorgangs die Jubiläumsrückstellungen und die Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber dem Pensionssicherungsverein bei der Bemessung des Kaufpreises berücksichtigt worden so das FG Solche Anschaffungsvorgänge seien erfolgsneutral zu behandeln Betroffene Norm 47 Abs 1 KStG 52 Abs 6 EStG Anmerkungen Das Verfahren ruhte beim Finanzgericht in Übereinstimmung mit den Beteiligten wegen des beim BFH anhängigen Verfahrens zur Frage der Verfassungsmäßigkeit der Übergangsregel für Jubiläumsrückstellungen DStR 2000 S 233 sieben Jahre lang und wurde nachdem dieses Verfahren durch Rücknahme der Revision nach Entscheidung des Vorlageverfahrens BB 2009 S 1408 beendet worden war fortgeführt Fundstelle Finanzgericht Düsseldorf Urteil vom 29 06 2010 6 K 7287 00 K EFG 2011 S 34 Weitere Fundstellen BFH Urteil vom 06 12 1995 I R 14 95 DStR 1996 S 1197 Newsletter abonnieren Rechtliche Hinweise Impressum Datenschutz sicherheit www deloitte de Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited eine private company limited by guarantee Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht

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  • Deloitte Tax-News: Rechnungslegung
    Abs 1 Nr 3 Satz 1 EStG sind Verbindlichkeiten mit einem Zinssatz von 5 5 abzuzinsen Ausgenommen von dem Abzinsungsgebot sind Verbindlichkeiten deren Laufzeit am Bilanzstichtag weniger als 12 Monate beträgt und Verbindlichkeiten die verzinslich sind oder auf einer Anzahlung oder Vorausleistung beruhen 6 Abs 1 Nr 3 Satz 2 EStG Für die dem Streifall zugrundeliegenden Darlehen wurde kein gültiger Nachweis über eine bestimmte Laufzeit erbracht Ist für ein Darlehen keine bestimmt Laufzeit vereinbart besteht zivilrechtlich die Möglichkeit einer jederzeitigen Kündigung unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten 844 BGB Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung kommt es jedoch nicht auf die lediglich rechtliche Möglichkeit zu einer kurzfristigen Kündigung des Darlehens an sondern darauf für welche Zeitdauer der Schuldner nach den tatsächlichen Verhältnissen mit der Kapitalüberlassung rechnen kann Aufgrund des Gesamtbildes der Verhältnisse kam der Senat zu der Auffassung dass die dem Streitfall zugrundeliegenden Darlehen der Klägerin für eine Laufzeit von mindestens zwölf Monaten zur Verfügung stehen sollten demnach eine Abzinsung vorzunehmen ist Für den Fall dass es nicht möglich ist eine bestimmt Laufzeit der Darlehensgewährung festzustellen ist auch im Rahmen der Anwendung des 6 Abs 1 Nr 3 EStG ein Rückgriff auf die Vorschrift des 13 Abs 2 BewG vorzunehmen Betroffene Norm 6 Abs 1 Nr 3 EStG 13 Abs 2 BewG Fundstelle Finanzgericht Münster Urteil vom 09 07 2010 9 K 1213 09 G F EFG 2010 S 2007 Weitere Fundstellen BFH Beschluss vom 06 10 2009 I R 4 08 BFHE 226 347 BStBl II 2010 S 177 BFH Urteil vom 27 01 2010 I R 35 09 DStR 2010 S 531 Newsletter abonnieren Rechtliche Hinweise Impressum Datenschutz sicherheit www deloitte de Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited eine private company limited by guarantee Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht und oder ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/rechnungslegung/fg-muenster-abzinsung-unverzinslicher-darlehen-mit-unbestimmter-laufzeit.html (2016-04-26)
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  • Deloitte Tax-News: Rechnungslegung
    von Bilanzen und Gewinn und Verlustrechnungen geschaffen Die Regelung galt ursprünglich für Wirtschaftsjahre die nach dem 31 Dezember 2010 beginnen Der Anwendungszeitpunkt wurde zwischenzeitlich durch eine Verordnung zur Festlegung eines späteren Anwendungszeitraums um ein Jahr verschoben da die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für eine Umsetzung der in 5b EStG vorgesehenen Pflichten noch nicht vollständig vorhanden sind 5b EStG gilt nun für Wirtschaftsjahre die nach dem 31 Dezember 2011 beginnen Verwaltungsanweisung Im ersten Halbjahr 2011 werden Unternehmen im Rahmen einer Pilotierung ausgewählt den Inhalt ihrer Bilanz und ihrer Gewinn und Verlustrechnung gemäß 5b Abs 1 EStG zu übermitteln Die Taxonomie sowie Hilfestellungen und Dokumentationen werden im Internet zur Ansicht und zum Abruf bereit gestellt Die Pilotphase wird dazu genutzt das Verfahren sowie den amtlich vorgeschriebenen Datensatz zu erproben und zu optimieren Nach Abschluss und Auswertung der Pilotierung ergeht ein gesondertes Schreiben zu den Anwendungsregelungen der Taxonomie das zusammen mit der überabeiteten Taxonomie im Bundessteuerblatt veröffentlicht wird Diese Version wird dann für Wirtschaftsjahre die nach dem 31 Dezember 2011 beginnen verbindlich anzuwenden sein Betroffene Normen 5b Abs 1 51 Abs 4 Nr 1c 52 Abs 15a EStG Fundstelle BMF Schreiben vom 16 12 2010 IV C 6 S 2133 b 10 10001 Weitere Fundstellen BMF Entwurf einer Verordnung zur Festlegung eines späteren Anwendungszeitpunktes der Verpflichtungen nach 5b des Einkommensteuergesetzes siehe dazu ausführlicher Deloitte Tax News Hilfestellung und Dokumentationen zur Taxonomie stehen unter www eSteuer de Weitere Beiträge zur E Bilanz Englische Zusammenfassung Newsletter abonnieren Rechtliche Hinweise Impressum Datenschutz sicherheit www deloitte de Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited eine private company limited by guarantee Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht und oder ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen Jedes dieser Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig Eine detaillierte Beschreibung der rechtlichen Struktur von Deloitte Touche Tohmatsu Limited und ihrer Mitgliedsunternehmen finden

    Original URL path: http://www.deloitte-tax-news.de/rechnungslegung/bmf-bekanntgabe-der-taxonomie-zur-pilotierung-der-e-bilanz.html (2016-04-26)
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