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  • Sauberes Trinkwasser 2014
    Lome 11 neue Trinkwasserbrunnen in der Savanne Ein Fest Ein Brunnen wird eingeweiht Der Präsident von IT Village überbringt den Dorfältesten das erste Wasser Die Presse ist da und interviewt nicht nur Prominente Sauberes Trinkwasser das ist nicht selbstverständlich Ein weiterer Brunnen Mit sauberem Wasser geht es nach Hause In der Savanne gibt es immer noch viele Dörfer die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben Durch die finanzielle Unterstützung der Fürsorge und Bildungsstiftung und des Wiener Vereins Wasser für die Welt konnte unser Partner IT Village 2014 11 Trinkwasserbrunnen bohren lassen Mit diesen Dörfern arbeitet IT Village seit einigen Jahren mit Projekt Honig der Savanne zusammen Die Menschen in diesen Dörfern haben ihr Trinkwasser bisher aus Flüssen Bächen oder Teichen geholt die auch den Tieren als Tränke dienen Es ist eigentlich unvorstellbar dass es so etwas noch im 21 Jahrhundert gibt Aber es ist so Und es gibt noch immer viele Dörfer in denen das so ist Wenn wir wieder Geld zusammen haben wollen wir weiter machen In der Savanne muss zum Teil sehr tief gebohrt werden um an genügend Wasser zu kommen Bohrungen gingen bis in eine Tiefe von 120 m Zum Teil ist der Boden steinig Wir müssen

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  • Kinderhaus Frieda in Lome
    Aide aux Enfants Orphelins du SIDA Hilfe für AIDS Waisenkinder gegründet Dieser leitet das Kinderhaus Auf deutscher Seite engagieren sich die Arbeitsgruppe Hude Delmenhorst und Frau Bernade Hartrampf Yovogan aus Schwerin besonders für dieses Projekt Herrn Wolfram G Hartrampf aus Hude 2012 verstorben Frau Bernade Hartrampf Yovogan und Etienne Dable jetzt in Togo haben das Projekt angestoßen In Zusammenarbeit mit DAZ begann im Sommer 2005 der Bau des Kinderhauses Die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung und die Bonita Stiftung jetzt Fürsorge und Bildungsstiftung haben die Investition finanziell unterstützt So entstanden zwei Kinderhäuser mit jeweils zwei Schlafräumen für 6 Kinder und ein Zimmer für eine Kindermutter Außerdem gibt es ein Wirtschaftsgebäude mit Küche Vorratsraum und einem Wohn Eßzimmer für alle Im September 2007 begann der Bau eines großen Pavillon und eines Gebäudes mit Verwaltungsraum zwei Praktikantenzimmern und einer Computerschule Die Mittel für den Bau des Pavillons hat der Rotary Club Delmenhorst Geest gespendet 2012 wurde eine Wohnung für den Geschäftsführer dem Kinderhausvater angebaut Am 11 August 2006 wurde die Eröffnung des Kinderhauses mit einem fröhlichen Fest gefeiert Seit September 2008 leben 24 Kinder im Kinderhaus 2014 wurde die Kapazität auf 28 Plätze erhöht Die Kinder werden betreut von Kindermüttern die auch auf dem Gelände wohnen WELTWÄRTS Freiwillige aus Deutschland unterstützen sie dabei Die Kinder gehören verschiedenen Volksgruppen an und kommen aus allen Teilen Togos Nach dem Schulabschluss verlassen sie das Kinderhaus Sie werden aber weiterhin bis zum Abschluss der Berufsausbildung und Beginn der Berufstätigkeit betreut und finanziell unterstützt DAZ hat die Verantwortung für die laufenden Kosten im Kinderhaus übernommen Die Kosten für ein Kind betragen pro Monat rund 90 In diesem Betrag enthalten sind auch die medizinische Versorgung und die schulische Ausbildung Ab Sommer 2009 steht im Kinderhaus ein Platz innerhalb des Programms des BMZ WELTWÄRTS zur Verfügung Mehr über

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  • Projektreise 7.-24.10.2015
    Sie zerstörten damit jegliche eigenständige afrikanische Entwicklung in dieser Region Annette versucht sich erfolgreich beim Wassertragen Allerdings macht sie nur wenige Schritte Wir anderen Mitreisenden sind nur Zuschauer Nach langer Fahrt auf zum Teil sandigen Pisten sind wir in der Savanne Togos angekommen Das BONITA HAUS in Dapaong eine Ausbildungsstätte vor allem für Landwirte Die Ausbildungsstätte in Dapaong im BONITA HAUS hat mit dem 3 Ausbildungsjahr begonnen Über 100 Studenten haben sich für die Ausbildung im Herbst 2015 eingeschrieben Schwerpunkt der Ausbildung ist Agroökologie Aber auch in Informatik Buchhaltung im Handwerk und in kaufmännischen Berufen wird ausgebildet Auch eine Ausbildung zum Imker ist im Angebot Seit 5 Jahren läuft ein Imkerprojekt in der Savanne Die Verarbeitung von Honig und Wachs erfolgt im BONITA HAUS die Vermarktung vor allem vom Honighaus in Lome Für den Verkauf in Dapaong ist eine Mitarbeiterin zuständig die 2015 ihre Ausbildung als Kauffrau im BONITA HAUS abgeschlossen hat Auch eine Handwerkerausbildung wird im BONITA HAUS angeboten In den Zisternen werden künftig Fische gezüchtet Auch das gehört zur Ausbildung Im Gespräch mit Studenten Ein Fachgespräch zur Imkerei 2016 soll eine Mensa gebaut werden Zurzeit kaufen Dozenten und Studenten das Essen von Frauen die es an der Straße anbieten Das neue Schulgebäude in Kourdjoak besuchten wir an einem Mittwoch Nachmittag In Togo ist ebenso wie in Frankreich an diesem Nachmittag kein Schulunterricht Sabine Löser nutzte die Gelegenheit Kindern eine neue Freizeitbeschäftigung zu vermitteln Gummihupf Sie fand schnell interessierte Akteure und viele Zuschauer Auch in Nagre II wurde 2014 nach den Entwürfen von Architekt Kere ein neues Schulgebäude errichtet Mit finanzieller Unterstützung der Fürsorge und Bildungsstiftung entstand außerdem eine Küche mit Speisesaal hier im Bild Seit 2015 gibt es hier in der Trockenzeit ein warmes Schulessen Das 3 neue Schulgebäude wurde kurz vor unserer Anreise in Mandime fertig Auch hier wurde eine Schulküche gebaut In Nagre II startete 2014 ein Projekt der Agroforst Es gehört zur landwirtschaftlichen Ausbildung des BONITA HAUSES Dazu wurde ein Stausee angelegt In der Regenzeit staut er Wasser von einem kleinen Bach Der See hatte als wir da waren eine Tiefe von 5 m Einige Tage nach unserem Besuch bekamen wir die traurige Nachricht dass ein 5jähriger Junge im See ertrunken ist Mit dem Wasser des Stausees sollen die Pflanzen in der langen Trockenzeit begossen werden Etienne Dable zeigt auf einen jungen Baum der vor kurzem gepflanzt wurde Bäume sollen Gemüse künftig Schatten spenden und so vor der heißen Sonne schützen Der Stausee war im Dorf umstritten Uns wurde erzählt dass die Skeptiker aber als erste kamen und Gemüsebeete anlegten In Mandime feierten wir die Einweihung des neuen Schulgebäudes mit Es war ein großes fröhliches Dorffest mit prominenten Gästen aus der Region Zu Trommelmusik wurden traditionelle Tänze der Moba vorgeführt Und es wurde geredet Der entscheidende Moment Das Band wird durchgeschnitten Danach können alle tanzen auch die Deutschen von DAZ Eine Folge unserer Schulförderung ist dass mehr Schülerinnen und Schüler den Abschluss der 6 Klasse Grundschule schaffen Sie wollen weiter auf die Mittelschule In der

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  • Projektreise 5.-21.3.2013
    ist in Togo kein Selbstläufer Überraschenderweise bekam ich kurz vor unserem Abflug aus Togo eine Einladung zu einem Gespräch mit dem togoischen Ministerpräsidenten Er dankte für die Initiative für das Ausbildungszentrum In einem weiteren Gespräch mit dem zuständigen Fachminister wurde eine finanzielle Unterstützung für die laufenden Ausgaben in Aussicht gestellt Zunächst braucht das Zentrum aber die staatliche Genehmigung für die Ausbildung Der Antrag läuft Leider dauern solche Dinge in Togo oft sehr lange In Kourdjoak konnten wir die nächste Baustelle von IT Village besehen Dorfbewohner schachteten die Fundamente für einen Schulerweiterungsbau aus Es entstehen drei Klassenräume ein Lehrerzimmer und ein Gebäude für die Schulspeisung mit Küche großem Essraum der auch für Schul und Dorfveranstaltungen genutzt werden kann und weiteren kleinen Räumen In Kourdjoak gibt es keinen Strom Das Haus soll das erste Gebäude im Dorf werden das durch Solarstrom beleuchtet wird Ein Mitglied der Reisegruppe Prof Dr Ing Jörg Reiff Stephan von der TH Wildau wird dafür einen Vorschlag erarbeiten Er will mit Studenten auch einen solarbetriebenen Antrieb für die Lehmpresse erarbeiten Das Pressen der Lehmsteine ist Knochenarbeit die dadurch erleichtert werden soll Die Klassenräume sind ebenfalls ein Bauwerk von Architekt Kere Beeindruckend war für uns zu erleben dass auch Bewohner von Nachbardörfern die keinen direkten Nutzen von der Schule haben beim Bau mithalfen So halfen viele Frauen beim Beladen von LKWs mit Kies und Sand für die Baustelle Aber wir erlebten auch Probleme So hat IT Village vor vier Wochen 40 t Zement von den Heidelberger Zementwerken bestellt In Togo gibt es zwei Zementhersteller Die Heidelberger gelten als zuverlässige Lieferer Aber man kann den Zement nicht bei ihnen direkt beziehen sondern bestellt ihn bei Händlern die für die Heidelberger den Zement vermarkten Der Zement sollte in wenigen Tagen geliefert werden Bezahlen muss man den Zement schon vor der Lieferung Das hat IT Village auch getan Als der Zement nicht kam hieß es zunächst dass der Laster eine Reifenpanne hatte Dann hatte er einen Unfall Schließlich gab der Händler IT Village das Geld zurück ärgerlich der Bau steht still und das kostet Geld Schulbesuche in der Savanne machen einen immer wieder traurig und ärgerlich Die Regierung von Togo ist nicht in der Lage oder nicht bereit in alle ihre Grundschulen ausgebildete Lehrer zu schicken An der Grundschule in Nagre 2 werden 348 Schülerinnen und Schüler von 6 Lehrern unterrichtet Kein Lehrer hat eine Ausbildung Vier von ihnen wurden in Kursen von fünf Wochen für diese Arbeit vorbereitet Zwei sind nur von diesen Lehrern eingearbeitet worden Für zwei Lehrer bezahlt DAZ das Gehalt Die Regierung zahlt diesen sogenannten Freiwilligen am Jahresende 90 000 Fcfa Das ist eine einmalige Zahlung von nicht einmal 140 Aber nicht jeder der rund 9 000 Freiwilligen in Togo bekommt dieses Geld Bisher gab es in Notse eine Ausbildungsstätte für Grundschullehrer Sie war zeitweise geschlossen In diesem Jahr sollen regionale Ausbildungsstätten eröffnet werden so auch in Dapaong Die Ausbildung dauert nur ein Jahr Bei diesen Voraussetzungen ist es kein Wunder dass viele Schüler schon in der 3

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  • Projektreise 1.-16.3.2011
    und hat heute einen guten Ruf Bremer Missionare kamen vor 150 Jahren in die Region Nach ihnen kamen die deutschen Kolonialherren 30 Jahre waren die Voltaregion in Ghana und Togo deutsche Kolonie 1884 1914 Das Motorrad ist für Freiwillige eine Voraussetzung für Mobilität Es ist aber kein ungefährliches Transportmittel Unser Touristentag endete am Voltasee Noch immer holen viele Menschen aus dem See ihr Trinkwasser Sauberes Trinkwasser ist in Westafrika noch immer nicht selbstverständlich Schwere Wasserschüsseln werden oft weit getragen Am 6 3 ist der Unabhängigkeitstag in Ghana Im Stadium von Ho gab es eine Feier Schüler wurden ausgezeichnet Soldaten standen stramm Manche Zuschauer hatten sich in den Nationalfarben geschmückt Auch ein Imker kam in das Stadium und stellte seine Produkte vor Wir verließen am Sonntag Ghana und fuhren wieder nach Togo Am 7 3 wurde die Grundschule in Bitoka Cope bei Notse eingeweiht Sie ist mit Spenden des Rotaryclubs Delmenhorst Geest und Mitteln des BMZ finanziert worden Die Dorfgemeinschaft hat am Bau mitgewirkt Über 200 Kinder besuchen seit September die Schule die erste in dieser Region Mit vielen Reden Tanz und Schülerdarbietungen wurde ausgiebig gefeiert Das ganze Dorf war versammelt Für jede Klasse gab es einen Fußball Danach gab es unter dem Palaverbaum ein gutes Essen Und immer wieder wurde getanzt Auf dem Landweg zum Dorf macht ein Schild auf die Schule aufmerksam Aber übersehen kann man das größte Gebäude des Ortes nicht Ein Schild an der Schule weist auf die Spender Ein guter Bau ist gelungen Am nächsten Tag ging es in den Norden von Notse nach Dapaong rund 500 km Die internationale Straße vom Hafen in Lome nach Burkina Faso wird von Jahr zu Jahr schlechter Auf der Rückfahrt wurde wir Zeuge von mehreren schweren Unfällen Viele Autos sind alt und völlig überladen Auf der langen Fahrt tut eine Ananaserfrischung gut Ananas aus Notse ist ein besonderer Genuß Am 9 3 begann unser Programm bei IT Village Die Baustelle des Ausbildungszentrums lag gleich neben unserem Hotel So war sie unser erster Programmpunkt Mit der Lehmpresse werden täglich 600 Steine produziert Bei der Grundsteinlegung war der deutsche Botschafter anwesend Dazu waren Fahnenmaste aufgestellt worden Wenn jetzt gearbeitet wird werden die Fahnen von Togo und Deutschland gesetzt Der Bau erfolgt unter Regie des Architekten Francis Kere Er ist an der TU in Berlin tätig und stammt aus Burkina Faso Herr Kere hat einen Haustyp für die Savanne entwickelt Viele Monate ist es sehr heiß Seine Häuser atmen und lassen die Luft zirkulieren so ist in den Räumen eine angenehme Temperatur Durch den unverputzten Lehmstein sehen seine Häuser sehr schön aus Sie geben den Häusern die Farbe der Savanne Die Steine mit einem geringen Zementanteil sind sehr stabil Bei den Werkhallen für Tischler Maurer und Schlosser fehlt nur noch das Dach Die Bauleitung an der Platte die an die Grundsteinlegung erinnert Zur Bauleitung gehören der Präsident von IT Village der Bauleiter aus Burkina Faso ein Baukontrolleur und ein Buchhalter von IT Village Und ein Gruppenbild mit uns auf der Baustelle Nach

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  • Projektreise 24. 4. - 16. 5. 2010
    nicht nur zurück die Verhältnisse verschlechtern sich immer mehr Dazu kommen zurzeit die Unsicherheiten in der Politik Anfang März war die Präsidentenwahl Sie verlief nicht korrekt Faure wurde als Sieger verkündet Die Wähler akzeptieren das nicht Seit der Bekanntgabe des Wahlergebnisses finden in Lome am Sonnabend immer größer werdende Demonstrationen statt Sie enden mit einer Kundgebung am Strand Die Opposition benennt die Teilnehmerzahl der Demo am 24 April mit 400 000 die Polizei mit 3 4 000 Die Demonstration am 1 Mai wurde von der Regierung verboten Die Opposition führte sie trotzdem durch Es war bisher die größte Demo Auch in den Provinzstädten wollen die Wähler demonstrieren Das wurde bisher verboten Das Verbot wurde bisher auch eingehalten Der Eindruck ist dass es hier zu Problemen kommen kann Am zweiten Sonnabend unseres Togoaufenthaltes ist die Demonstration in Lome noch größer und mächtiger Am Sonntag wollte die Opposition auch in Sokode demonstrieren Kurzfristig wurde diese Demo wieder abgesagt Die Regierung hatte mit Gewalt gedroht Neben der Demo findet an jedem Mittwoch in einer methodistischen Kirche in Lome ein Friedensgebet statt 1 000 Euro 1 500 Menschen nehmen daran teil Vorbild dieser Veranstaltung sind die Friedengebete der DDR im Jahr 1989 Am 3 Mai wurde Faure als Präsident vereidigt Bundeskanzlerin Merkel gratulierte mit Worten aus denen viel Unkenntnis über die politische Situation in Togo sprechen vielleicht ist es aber auch nur Desinteresse Nach der Verfassung hätte die Vereidigung des Präsidenten schon 14 Tage nach der gültigen Feststellung des Wahlergebnisses geschehen sollen Es gibt einige Dinge die man in Togo nicht nachvollziehen kann Der ehemalige Verteidigungsminister ein Bruder des Präsidenten und mächtiger Politiker aus Kara sitzt seit über einem Jahr ohne Verurteilung in Haft All das sorgt nicht für Sicherheit über die Zukunft in Togo Resignation Stillstand beschreiben die Situation Es trifft vor allem die Armen denn ihre Lebensverhältnisse verschlechtern sich sichtbar Die Demonstrationen gehen auch nach der Vereidigung des Präsidenten weiter Die Opposition ist im Süden des Landes fest in der Bevölkerung verankert Es ist bedauerlich dass Politiker wie Frau Merkel die selbst Diktatur und Wahlfälschung erlebt haben den Willen der Menschen nicht zur Kenntnis nehmen Zwei Tage waren wir im Kinderhaus Frieda in Lome Beluga Post drehte auch hier einen Film Der Tagesablauf der Kinder soll geschildert werden Die Kinder sind locker vor der Kamera überhaupt erstaunt mich immer wieder wie sie ohne Scheu auf Fremde zugehen In Togo sind keine Osterferien So konnten wir die Kinder zur Schule begleiten Dort gab es großen Trubel als der Kameramann aktiv wurde Für togoische Verhältnisse macht die Schule einen sehr guten Eindruck Junge Lehrer unterrichten Die Klassenräume sind zum kleinen Innenhof offen Geräusche kommen so ungehindert von einem Klassenraum zum anderen Kinder und Lehrer sind das gewohnt Es scheint nicht zu stören ist der Eindruck des Zuschauers Seit einem Monat gibt es wieder einen Hund im Kinderhaus Colombo wurde auf dem Markt erworben Die kleine neue Küche machte einen guten Eindruck Das Mittagessen das wir zusammen mit den Kindern einnahmen Bohnen mit Maniok schmeckte gut Wegen des vielen Regenwassers wurden Dachrinnen an den Gebäuden angebracht und mit Kies wurde der Boden angehoben Ob es wirklich gegen den vielen Regen der Regenzeit hilft muss sich noch zeigen Leider haben die Nachbarn die Aufschüttung für den Weg vor ihrem Haus abgelehnt In der Regenzeit wird man so wohl immer noch nicht trockenen Fußes zum Kinderhaus kommen Die Verhältnisse auf der Straße verschlechtern sich insgesamt immer mehr Die Müllberge sind größer geworden Für den Abfluss des Regenwassers fehlt eine generelle Lösung Das wird uns also weiter beschäftigen An einem Abend wurden wir eingeladen von einem Ehepaar aus Göppingen und gewinnen ein neues Vereinsmitglied Sie machen hier bei ihrer Familie Urlaub Es gibt leckeres afrikanisches Essen als Nachtisch Ananas Die frischen Früchte sind ein besonderer Genuss Am 1 Mai ein Feiertag auch in Togo fahren wir über Bitoka Cope nach Dapaong Der Schulbau in Bitoka Cope ist voll im Zeitplan Das Dach ist fertig Jetzt begannen Dorfbewohner mit den Putzarbeiten Ein Dorfbewohner der als Maurer arbeitet gab den Ton an Für das Dorf ist dieses Projekt eine große Sache Denn es ist die erste Schule im Dorf 1940 wurde das Dorf gegründet Schule ist in Togo leider immer noch nicht für alle Kinder selbstverständlich Auch das ist ein Ergebnis schlechter Politik des amtierenden Präsidenten und seines Vaters der 40 Jahre das Land beherrschte Herr Bitoka erwartet 300 Kinder in der Schule Mit dem neuen Schuljahr soll der Unterricht beginnen Im September ist ein großes Einweihungsfest geplant Vor Mango machten wir einen kleinen Abstecher zum katholischen Kloster Sadori Benediktiner Nonnen betreiben hier eine Imkerei Unter mächtigen Baobab Bäumen stehen rund 15 Bienenkästen An den Bäumen entdecken wir mächtige Waben von Wildbienen Die Nonnen erzählen uns dass sie von Mönchen aus Kpalime für die Imkerei geschult wurden Sie haben Magazin Kästen und verarbeiten den Honig auch Der Honig in der Savanne hat eine bessere Qualität als der in Kpalime Die Nachfrage nach Honig ist groß Sie könnten viel mehr absetzen Einige Tage später fahren wir noch einmal zu den Nonnen Beluga Post wurde bei Filmaufnahmen auf der Oti Brücke von einem Bienenschwarm angefallen und rund 10mal ins Bein gestochen Die Nonnen behandeln die Stiche mit Essig und einer Salbe und der Schaden ist bald behoben Dieses Mal sind wir unterwegs mit dem Berater von IT Village Herrn Prof Koidima einem Ökonomen und Naturwissenschaftler Er berät IT Village beim Aufbau einer Baumschule und Imkerei Wir besehen uns mit ihm die Bienenkästen der Nonnen genauer Sie sind schlecht gepflegt einige wurden von den Bienen ganz verlassen In Dapaong standen viele Themen an Der Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern will uns eine Seite auf seiner Website www waldaktie de zur Verfügung stellen Wir können dort für Waldaktien in Togo werben Unser Baumpflanzprojekt NATAN TINI Bäume der Zusammenarbeit soll damit Schwung bekommen Mit Prof Koidima und Etienne Dable ziehen wir durch die Landschaft und lassen uns Bäume der Region zeigen und ihre Lebensgeschichte erklären Ziel ist die Schaffung eines Biosphärengebietes in der Savannenregion Die Michael Succow

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  • Projektreise September 2009
    sich gut auf den Einsatz vorbereitet Die Fahrt von Lome nach Dapaong ist eine lange Reise Rund 630 km müssen überwunden werden Die Straße wird von Jahr zu Jahr schlechter Die Regierung leistet noch immer wenig für die notwendige Infrastruktur Eine Brücke die beim Hochwasser 2008 weggespült wurde wird von einer chinesischen Firma neu gebaut über eine Notbrücke schlängeln sich überladene Laster die zum Teil bis nach Burkina Faso und Mali wollen In Atakpame kaufen wir Obst in Kara essen wir Im Dunkeln kamen wir in Dapaong an Da wir wenig Zeit für die vielen Projekte haben ist auch der Sonntag durchgeplant Der Bienenexperte Prof Jacques KOIDIMA aus Fada Burkina Faso stellt uns ein großes Imkerprojekt für die Savannenregion vor Honig von Wildbienen wird heute schon gewonnen In einem Dorf in Liek sind es sogar 40 Imker Herr Koidima schlägt Verbesserungen für die Imkerei durch den Bau von Bienenkästen und eine zentrale Verarbeitung und Vermarktung des Honigs vor Dieses Programm umfasst auch die Einrichtung eines Naturparks An der Grenze zu Ghana ist ein Gebirgszug der landwirtschaftlich kaum genutzt wird Am Nachmittag wollte uns Herr Koidima Honigbäume zeigen Wir kommen bis Nagre II Unser angemieteter Geländewagen ist leistungsfähig Als er nur etwas den ausgefahrenen Weg verlässt versackt er im weichen Sand Aus eigener Kraft kommt er nicht mehr heraus Dorfbewohner kommen und helfen Die Räder müssen freigemacht werden Steine und Äste machen den Weg fest Nach rund drei Stunden ist das Auto wieder fahrbereit Inzwischen hat uns Herr Koidima einen 200 Jahre alten Baobab mit rund 20 Bienenvölkern gezeigt Der Baobab ist ein gewaltiger Riese Die Bienenvölker betrachten wir nur aus der Ferne Sie sind aggressiv Man sollte sich ihnen nur mit Schutzanzügen nähern Es wird wieder dunkel Wir mussten die Bienenexkursion vorzeitig abbrechen Am 21 9 ist der erste Schultag nach den langen Sommerferien Zunächst hieß es dass die Sommerferien wegen des Hochwassers verlängert werden Das war dann doch nicht der Fall So konnten wir dabei sein als in Kourdjoak 113 Schülern Schultaschen Hefte Bleistifte Kugelschreiber Zirkelkasten Lineale Schultasche und Schulkleidung übergeben wurden Die Eltern dieser Kinder können dies nicht bezahlen DAZ unterstützt in diesem Schuljahr 273 Kinder aus armen Familien in den fünf von DAZ geförderten Dörfern damit sie erfolgreich die Grundschule besuchen können Für jedes Kind werden 15 Euro benötigt Für dieses Projekt benötigen wir noch Spenden Schulbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Weg aus der Armut Die Zahl der Schüler wird immer größer Im Schuljahr 2007 08 waren es in Kourdjoak 243 Schüler 2008 09 348 In diesem Schuljahr rechnet der Schulleiter mit über 370 Schülern Am ersten Schultag kamen in die 1 Klasse 110 Schüler Wir lernten Jendoutie KAMOA kennen Sie ist 15 Jahre alt Sie musste nach der 5 Klasse die Schule verlassen Ihre Eltern konnten das Schulgeld nicht bezahlen Zwei Jahre hat sie gearbeitet Im letzten Schuljahr ging sie mit Unterstützung von DAZ wieder zur Schule und hat die Grundschule erfolgreich abgeschlossen Sie möchte weiter die Schule besuchen möglichst bis zum Abitur Die Lehrer meinen dass sie das schaffen kann In Kourdjoak gibt es nur die Grundschule Sie muss also in eine Schule z B in Dapaong gehen Der Weg dorthin ist so weit dass man ihn nicht täglich gehen kann Sie müsste also auch dort wohnen Für das junge Mädchen wäre ein Internatplatz ideal In Dapaong gibt es eine gute Mittelschule mit Internat von der katholischen Kirche Sie ist aber teuer Insgesamt betragen die Kosten 670 Euro jährlich Können wir helfen Wir haben noch keine Antwort auf diese Frage Wir wollen versuchen mehrere Spender zu gewinnen Am Nachmittag besuchten wir das Imkerdorf Liek Es ist eine eindrückliche Landschaft mit guten Voraussetzungen für einen Naturpark Im November kommt Etienne Dable nach Deutschland zu einem Seminar zum WELTWÄRTS Programm Wir suchen Kontakte zu Gruppen die sich mit diesem Thema befassen um zu prüfen ob sich ein Naturparkprogramm realisieren lässt Herr Koidima ist voll von seinen Ideen und kann stundenlang über Bienen und ihre Umwelt erzählen Sein Leitspruch ist Reichtum ist nichts anderes als zu wissen wie man lebt Leben in Einklang mit der Umwelt macht noch reicher Er schlägt vor fünf Dörfer in der Savannenregion zu Muster Imker Dörfern zu entwickeln In jedem Dorf sollen 200 ha aufgeforstet werden So wird die Grundlage für jeweils 25 professionelle Imkereien geschaffen Jeder Imker hat 25 Bienenkästen und kann ein jährliches Einkommen von rund 300 000 Fcfa rund 460 Euro erreichen Er hat einen ständigen und zwei zeitweise Mitarbeiter Das Projekt ist auf 10 Jahre angelegt Jährlich werden 150 000 Euro benötigt Ein erster Schritt für dieses Projekt kann die Errichtung einer Baumschule sein Am Dienstag zeigte uns Herr Koidima ein geeignetes Gelände an einem Stausee aus dem das Trinkwasser für Dapaong gewonnen wird Das Gelände gehört der Stadt Wegen des Trinkwasserschutzes ist es unverkäuflich Es könnte gepachtet werden Am Nachmittag haben wir uns wieder in Kourdjoak verabredet Bei meinen Schulbesuchen in Mecklenburg Vorpommern werde ich immer wieder gefragt Was spielen die Kinder in Togo Bisher habe ich darauf keine richtige Antwort Spielende Kinder habe ich nur selten gesehen Jetzt wollen wir uns vorführen lassen was Kinder in Kourdjoak spielen Wir fuhren zur Schule Es ist noch Mittagspause Zwischen 12 und 15 Uhr ist es sehr heiß In dieser Zeit gehen die Kinder nach Hause Ein Lehrer führt uns zu einem Gehöft Wir erklären den Kindern was wir gerne sehen wollen und warum wir das sehen wollen Die Kinder spielen los Immer mehr Kinder kommen Schließlich sind es 200 oder noch mehr 30 40 Jungen haben ihre selbstgefertigten Autos mitgebracht Mädchen kochen und waschen Wäsche Zwei Jungen bauen aus Lehm Hütten Überall wird gespielt Die Kinder haben viel Phantasie Es ist eine große fröhliche Runde Schließlich nehmen alle in einem großen Kreis Platz Zum Vergnügen aller erzählen einzelne Geschichten und bringen kurze Szenen zur Aufführung Auch Herr Gruszczynski stellt sich in die Mitte und übt das deutsche Lied Mein Hut der hat drei Ecken mit den Kindern ein Das Nachsprechen und später das Nachsingen klappt auf

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