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  • 5_Zwischenwelten_Festival_09.09.2006
    wie verschiedene Flöten Geigen und ein Akkordeon zu der Band und machten ihren Sound zu etwas besonderem Auch die Bekleidung der Musiker ließ die Vermutung aufkommen dass sie direkt aus den finnischen Wäldern nach Koblenz gekommen waren Traditionell hatte Sänger u Gitarrist Jonne seinen mit einem Geweih verziertem Mikroständer mitgebracht Mit finnischer Fahne kamen Jonne und seinen 5 Mannen dann schließlich auf die Bühne und spätestens nach dem Opener sowie dem zweiten Titel Wooden Pints hatten sie alle Fans auf ihrer Seite Gut gelaunt und mit viel Witz und Spielfreude gaben sie ein Stück nach dem anderen zum Besten Dabei ging es quer durch ihre Discography Ein sehr gelungener Auftritt der Finnen der mit viel Beifall und Bier gefeiert wurde Galerie Nach der wilden Finnen Horde sollte es nun nicht minder tanzbar weitergehen denn die aus Dresden kommende Band LETZTE INSTANZ folgten Die Jungs war eigentlich in diesem Jahr auf fast allen Szene Festivals vertreten allein ich habe sie hier zum 4 Mal gesehen Was allerdings gleich ins Auge fiel war ein fehlender Holly d welcher nach Auskunft der Band krank zu Hause lag auf diesem Weg wünschen wir natürlich eine Gute Genesung und so konnte die Instanz hier und heute lediglich zu sechst aufspielen was aber kaum auffiel So hatte man doch das Gefühl das jeder der Musiker noch ein paar Prozent drauf legte einzigst die dadurch nicht vorhandene 2 Gitarre schien etwas zu fehlen Und egal ob Stücke wie Das Stimmlein Tanz oder Das schönste Lied auch hier auf der Festung hoch über Koblenz wurde wieder mächtig gerockt und dies eine ganze Stunde lang Die ideale Band zwischen den Welten des Mittelalters Metals und des Gothic Rocks welche im Anschluss noch folgen sollten Galerie Nun war für mich persönlich mit ASP der eigentliche Headliner dieses Abends an der Reihe auch wenn die Band rein musikalisch gar nicht so recht ins diesjährige Zwischenwelten Line Up passen sollte EGAL Hessens bester Exportschlager zieht immer genügend Publikum an und ist nicht nur live eine Bank für sich Hier in Koblenz startete man gleich mit der neuen Single Ich bin ein wahrer Satan welche auch den Namen zur kommenden Tour siehe Tourdates trägt Gespannt lauschte ich diesem neuen Track ist er doch bisher noch nicht öffentlich auf CD erschienen Etwas verhalten waren wohl deshalb auch die ersten Reaktionen im Publikum welches aber sofort beim zweiten Stück Besessen sofort wieder voll dabei war Und so ging es mit den üblichen Krachern weiter ein typisches ASP best of eben Keiner der Überflieger sollte fehlen egal ob Sing child She wore shadows Weltunter oder Kokon und nicht zu vergessen Tiefenrausch sowie Schwarzes Blut ASP mal eben ganz zart und im nächsten Moment wieder wie ein Derwisch über die Bühne fegend Als er dann kurz vor Schluss noch mit Und wir tanzten zu einem kleinen Tänzchen einlud was aber längst vom Publikum angenommen worden war Als vorletztes Lied erklang dann die Single Werben welche visuell durch ein wunderschönes Feuerwerk unterstütz wurde Aber auch während der ganzen

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  • summerbrezze2006
    Musik Die Show wurde von jeder Menge pyrotechnischer Effekte untermalt und war somit nicht nur für die Ohren sondern auch für die Augen ein Festmahl Aus der Schnapsidee dass sich feuchtfröhlicher finnischer Hummpa doch irgendwie mit Metal verbinden lassen muss ist irgendwann im Jahre 1997 FINNTROLL entstanden Mittlerweile ist FINNTROLL eine feste Größe in der Metalszene und aus dem Summer Breeze Line Up nicht mehr wegzudenken So war auch der Auftritt beim diesjährigen Summer Breeze ein absoluter Höhepunkt Mit neuem Sänger namens Mathias Lillmans der stimmlich voll überzeugte hatten die quirligen Finnen ihre Fans bestens im Griff Als letzter Song wurde die Hymne Trollhammeren zum Besten gegeben Spätestens jetzt erhoben auch die letzten Zuschauer die Arme in die Luft und aus aller Münder wurde kräftig mitgesungen Nun wurde es aber Zeit für den Mainstage Headliner Dies waren keine Geringeren als die Metal Urgesteine von KREATOR Eigens für das Summer Breeze wurde eine 3D Bühne konstruiert und eine extra Lightshow programmiert Schon lange Zeit bevor die Band die Bühne betrat ertönten laute KREATOR KREATOR Rufe aus dem sich nun dicht vor die Mainstage drängenden Publikum Als dann Frontmann Mille Petrozza auf die Bühne stürmte und den ersten Titel Enemy of God anstimmte gab es kein Halten mehr Stürmisch feierten die Fans ihre Helden Es folgten die Titel Impossible Brutality und Extreme Aggression Die Songauswahl zog sich fast durch die komplette KREATOR History und wartete unter anderem auch mit Hits wie einem Song der Flag of Hate EP Awakening of The Gods auf Die imposante Lightshow tauchte die Bühne in rot blaues Licht und unterstrich die Energie die von den Musikern ausging Nach Flag Of Hate und Tormentor verließen KREATOR leider ohne Zugabe die Bühne Seit 1992 existieren die schwedischen Düster Metaller KATATONIA Eine Vielzahl der Besucher hatte den Auftritt der Band schon herbeigesehnt Die Bühne wurde liebevoll dekoriert und ein Backdrop im Albumdesign wurde im Hintergrund aufgehängt Gekleidet in schlichtem Schwarz kamen KATATONIA auf die Bühne In dichten Kunstnebel gehüllt stimmte Frontmann Jonas Renkse den ersten Song Leaders vom aktuellen Album The Great Cold Distance an Weiter ging es mit Wealth vom Vorgänger Viva Emptiness Der dicke Nebel lichtete sich nun und mit ihrer ruhigen Performance auf der jetzt in blaues Licht getauchten Painstage verbreiteten KATATONIA gleichzeitig Kälte als auch bittersüße Melancholie Und dies alles war nur der Auftakt für 2 weitere Tage MAXIMUM METAL M Tag 2 18 08 2006 Aus dem Schwedenlande kommt der Tages Opener APOSTASY Und weil sie aus dem Nordischen stammen haben auch sie sich ganz dem Schwarzmetall verschrieben Sie erinnerten an DIMMU BORGIR wobei sie aber eine ordentliche Portion eigene Inspiration in ihre Songs packten Das zog nun auch die ersten Zuhörer aus dem Zelt vor die Mainstage und hier und dort bangte schon ein Kopf Eine gelungene Deutschlandpremiere für diese jungen schwedischen Musiker Göttlicher Schwachsinn vom Leinestrand Die Hannoveraner EXCREMENTORY GRINDFUCKERS ziehen so ziemlich alles durch den Kakao was in den letzten Jahrzehnten an deutschem und internationalem Pop Hochs Tiefs und Schwachsinn unters Volk gebracht wurde So wurden Titel wie Weine nicht wenn Dein Köter stirbt Ein bisschen Grind muss sein oder Im Graben vor mir zum Besten gegeben Dies alles im Style von KNORKATOR oder vielleicht ONKEL TOM aber mit einer gehörigen Portion Grind Vor der Bühne feierten ihre Fans und die Grabensecurity musste sogar schon die ersten Crowdsurfer von den Köpfen der Zuschauer fischen Die nächste Ladung Grind gab s mit den explosiven LENG TCH E LENG TCH E prügelten ihren satten Grindcore ebenso brutal wie präzise in die Gehörgänge Rein optisch waren die Belgier ein wahres Durcheinander Sänger Boris war kahlgeschoren trug ein weißes Muscle Shirt und eine fette Goldkette und der Gitarrist zum stylishen MASTODON Shirt ausladende Baggypants Skatersneaker und Käppi Aus diesem musikalischen und optischen Vielerlei schaffte es die Band aber auf fesselnde Weise ein faszinierendes und vor allem mächtig fettes Ganzes zu schmieden Die aus Berlin stammenden THE OCEAN setzten auf klassischen Metal und erzeugten einen mächtigen fast bombastischen Sound Mit zwei Schlagzeugern schufen sie ein fettes Rhythmus Grundgerüst Dem Programmheft konnte man entnehmen dass normalerweise sogar drei Gitarristen live für den nötigen Druck sorgen Zum Summer Breeze sind THE OCEAN jedoch nur mit zweien angereist Trotzdem gaben die sechs Jungs ordentlich Vollgas und begeisterten das nun immer munterer werdende Publikum Die sympathischen Norweger von TRAIL OF TEARS enterten nun die Bretter der Mainstage Erstmals ohne weibliche Stimme gaben sich nun zwei männliche Sänger die Ehre Ronny Thorsen war fürs Grobe zuständig während die melodische Stimme von Kjetil Nordhus für Gänsehaut sorgte Perfekt untermalt wurde der Gesang von Kjetil Nordhus durch sehr gut arrangierte atmosphärische Syntie Samples Trotz der schlechten Witterungsbedingungen es wurde windig und vor allem sank das Thermometer auf 12 C war eine recht beachtliche Zuhörerschar vor der Bühne versammelt Mit Ihrem Hit Cold Hand of Retribution beendeten TRAIL OF TEARS ihren insgesamt sehr ansprechenden Auftritt Nun waren FRAGMENTS OF UNBECOMING an der Reihe Es gab mal eine Zeit zu der die Band als absoluter Geheimtipp gehandelt wurde Von Geheimtipp konnte allerdings heute keine Rede mehr sein Das Quartett heizte den Anwesenden auch gleich mit ihrer Mixtur aus melodischem Schweden Death Metal und brutalstem Florida Geballer mächtig ein Aber auch schleppende Midtempo Passagen und filigrane Melodien waren in ihren Songs auszumachen Bei den Zuhörern kamen sie sehr gut an und in den ersten Reihen sangen etliche alle Texte lauthals mit Einst begab es sich dass ein vom jahrzehntelangen Rock n Roll Lifestyle gelangweilter Schlagwerker beschloss seine äußerst erfolgreiche Bandinstitution THE INCHTABOKATABLES pausieren zu lassen um in der Abgeschiedenheit eines halb verfallenen Klosters zu neuer schöpferischer Potenz und frischer Lebensfreude zu gelangen Die Bruderschaft nahm ihn mit offenen Armen auf denn auch ihnen stand die Einführung der Musik in den Orden bestens zu Gesicht So spielten sich Titus Jany der sich fortan Bruder Liebe nannte und die geliebte braune Kutte nie mehr ablegte und seine Mit Mönche in einen wahren Wahn um mit betörend klingenden musikalischen Bildern und subtil humorvollen mitunter herrlich zotigen Traktaten den Menschen ein Feld aus purer Freude und moralischer Erbauung zu bereiten Die Gruppe POTENTIA AMINI ward geboren Keiner der ihren Auftritt beim diesjährigen Breeze erlebt hat wird die Band so schnell vergessen Die vier Herren mit der Kraft der Seele was der Bandname wörtlich übersetzt bedeutet kamen als Glaubensbrüder im Auftrag des Herrn aufs Festival und schmetterten nach jedem Song ein Halleluja in die Meute Mit ihrer fröhlichen Natur und allerlei treffenden Scherzen unter der Gürtellinie hatten sie das Publikum schnell auf ihrer Seite Ein Song wurde auf dem bekannten Riff von AC DCs Thunderstruck aufgebaut und nachdem sie zum ersten Mal von der Bühne gingen gab s so massive Zugaberufe dass sie dem Volk mit Ewigkeit noch einen Nachschlag gaben Die Melodic Death Metal Band SCAR SYMMETRY war nun an der Reihe ihren Fans so richtig einzuheizen Das gelang ihnen auch ziemlich gut Durch atemberaubendes Gekreische aber auch durch melodischen Gesang machte der charismatische Sänger Christian Älvestam gleich auf sich aufmerksam Bei der Songauswahl konzentrierte sich die Band hauptsächlich auf Songs von ihrem aktuellen Pitch Black Progress Album und baute nur zwei Songs des 2005er Debüts Symmetric In Design ein Nun wurde es mit REBELLION Zeit für guten deutschen Metal Erstaunlicherweise fanden sich nicht viele Zuhörer vor der Bühne ein und das obwohl mit Uwe Lulis und Tomi Göttlich zwei Urgesteine der deutschen Metal Szene auf der Bühne standen die beide aus der Power Metal Band GRAVE DIGGER bekannt sind Wie schon bei GRAVE DIGGER ließ sich auch bei REBELLION ein Konzept heraushören welches die Geschichte der Wikinger erzählte Saubere Riffs wechselten mit einprägsamen Gesangslinien Einzig das Outfit von Sänger Michael Seifert passte nicht so recht ins Gesamtbild Die nächste Band war die Death Metal Truppe ONE MAN ARMY THE UNDEAD QUARTET aus Schweden Gewaltig und mit mächtigem Druck schmetterten sie Ihre Songs ins Publikum Sie randalierten tobten rebellierten und rissen alles mit was nicht schnell genug auf die Bäume kam Äußert bewegungsfreudig bretterten sie die Songs ihres Debütalbums 21st Century Killing Machine herunter Genauso bewegungsfreudig waren auch die Zuhörer und so haben die Skandinavier bestimmt den einen oder anderen Fan dazu gewonnen Mit EXILIA enterte nun eine Band die Mainstage die nicht so recht zum übrigen Line Up passte Das ist aber gerade auch das was das Summer Breeze ausmacht Bands die man zunächst nicht im Line Up des Breeze vermuten würde haben hier eine lange Tradition Mit ihrem Mix aus Nu Metal und Crossover rockten die gebürtigen Italiener um Sängerin Masha was das Zeug hielt und hatten so leichtes Spiel mit dem Publikum Energiegeladen rannte Masha über die Bühne und brüllte sich die Seele aus dem Leib Natürlich fehlten weder die bekannten Hits wie Stop Playing God noch die aktuellen Tracks von ihrem Ende Juli erschienen Nobody Excluded Album Beim letzten Song Kill Me gab es im Publikum kein Halten mehr und mehrere hundert Zuhörer sprangen mit Masha um die Wette Verrückte Folk Metaller die in Pelzen auf der Bühne herumspringen Das kann es nur in Finnland geben Richtig Daher stammen auch TURISAS die nun die Painstage unsicher machten Verpackt in Felle und beschmiert mit blutroter Farbe sah die Truppe aus als käme sie gerade aus einer saftigen urzeitlichen Schlacht zurück Auch die Instrumente waren etwas anders als man das von einer Metal Band gewöhnt ist Mit Keyboard Violine und Akkordeon entstand so aber der TURISAS typische Sound Eine Mischung aus Metal mit finnischen Folklore Einflüssen plus ein wenig Humpta ist wohl ganz zutreffend Und so legten die Jungs auch gleich richtig los und Frontmann Warlord Nygård hatte leichtes Spiel mit dem Publikum welches ihre Helden euphorisch feierten Mit dem Song Leaves Scar von ihrem neuen Album Eclipse starteten die Finnen ARMORHIS ihr Summer Breeze Set Weiter ging es mit altem sowie neuem Material Unter anderem wurden Against Windows und Into Hiding sowie das ruhigere Stück Divinity zum Besten gegeben Tomi Joutsen neuer Frontmann bei AMORPHIS konnte dann auch gleich seine Live Qualitäten unter Beweis stellen Überzeugend war seine Gesangsleistung sowohl bei den ruhigen Stücken als auch bei den schnellen Krachern Auch die Setlist unterstrich die Vielseitigkeit von AMORPHIS die von Folk Death und Prog Metal bis hin zu klassischem Midtempo Heavy Metal reichte Das wurde auch von den Fans mit heftigem Applaus belohnt und so gab es zum Abschied den Hit Black Winter Day auf den alle gehofft hatten Ein rundum überzeugender Auftritt der leider wieder mal viel zu kurz war Man darf die Thüringer Metalcore Band HEAVEN SHALL BURN nicht mehr nur zu den Hopefuls aus dem eigenen Land zählen denn wer ein solches Feuerwerk an derben und heftigen Songs abliefert wie es dieses Quintett live tut der muss einfach in die Erste Klasse eingeordnet werden Man stelle sich vor ein schwedischer LKW ein Schlitten aus der Bronx und der MACHINE HEAD Tourbus stoßen an einer Straßenkreuzung in einem Winkel von 6 66 Grad zusammen Zitat Pressetext das Ergebnis Ein extrem dicker Haufen Metal So auch beim Summer Breeze Gig Schon der Opener The Weapon They Fear schlug beim Publikum direkt wie eine Bombe ein Sofort bildeten sich gleich mehrere Moshpits die das komplette Set über bestehen blieben Völlig aus dem Häuschen gerieten sowohl Band als auch Publikum bei dem brandneuen Track Counterweigth vom bald erscheinenden neuen Album Deaf To Our Prayers Es dämmerte schon als MORBID ANGEL in klassischer Besetzung mit Fronter David Vincent auf der Mainstage erschienen Eine nebelverhangene in orange rotes Licht getauchte Bühne sorgte für die perfekte Stimmung der Todesmetaller die Songs ihrer ersten vier Alben zum Besten gaben und ein ganz besonderes Feeling in das riesig angewachsene Headbanger Volk brachten Denn auch nach über 20 Jahren im Geschäft haben sie kein bisschen von ihrer Power verloren Klassiker wie Rapture Maze Of Torment oder Fall From Grace wurden heftig vom Publikum gefeiert Der Höhepunkt ihrer Show war sicherlich der Hit Where The Slime Live und das beklemmende God of Emptiness Zurecht wurden MORBID ANGEL zum heimlichen Headliner erklärt LIV KRISTINE die charismatische Sängerin mit der einzigartig verführerischen Stimme kündigte für 2005 das Comeback ihres Pop Projektes an Gemeinsam mit LEAVES EYES feierte sie weltweit große Erfolge bei ihrer ehemaligen Band THEATRE OF TRAGEDY stand ihr Sopran Gesang stets im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und als Solo Künstlerin verzaubert LIV KRISTINE mit Pop Musik ihrer eigenen Marke So auch beim diesjährigem Summer Breeze Festival Es war schon dunkel geworden als die Painstage in strahlend rotes Licht getaucht wurde und die hübsche Sängerin die Bühne betrat Mit ihrem gefühlvollen Mix aus Pop und Rock verzauberte sie schon mit den ersten Tönen ihr Publikum Extra für das Summer Breeze hatte sich Liv ein vierköpfiges Streicher Quartett eingeladen und einen weiteren Gitarristen auf die Bühne geholt So war es ein sehr gelungener Auftritt der norwegischen Ausnahme Frau LACRIMOSA dürfte wohl die umstrittenste Band des diesjährigem Summer Breeze Line Ups gewesen sein Gothic Bands sind seit jeher Teil dieses Festivals eine derartige Dark Wave Kultband hatte man seither aber nicht im Line Up und schon gar nicht auf dieser prominenten Position Die Band um Gothic Lichtgestalt Thilo Wolff und seine Partnerin Anne Nurmi trat in kompletter Rockbesetzung an und hatte folglich auch viele Songs ihres recht metallastigen Inferno Albums von 1995 auf der Setlist Der komplette Auftritt wurde von einer imposanten Lightshow begleitet und auch das riesige Backdrop mit Bandlogo war nicht zu verachten Sicherlich ist die Musik von LACIMOSA nicht unbedingt der Geschmack der Metal Gemeinde dennoch fand sich eine sehr große Zuschauerzahl vor der Bühne ein Dies lag wohl auch daran dass Hunderte Fans der Band mit Tageskarten den Auftritt nicht verpassen wollten Und diese kamen auch voll auf ihre Kosten Insgesamt waren LACRIMOSA ein würdiger Headliner für den zweiten Summer Breeze Tag Die DEATHSTARS Headliner der Painstage wurden von der Menge die nach dem Auftritt von LACRIMOSA wieder nach heftigeren Klängen dürstete frenetisch begrüßt When the dark does what The dark does best it s Darkness Let the dark do what the dark does best let it be darkness Düsterer Industrial Rock irgendwo zwischen MANSON und RAMMSTEIN sehr eingängig und extrem tanzbar schmetterte den Zuhörern entgegen Genau der richtige Sound zu dieser späten Stunde um die Meute noch mal zu mobilisieren Besonders anstrengen musste sich die Band jedoch nicht um dieses Ziel zu erreichen von Anfang bis Ende konnten sich die DEATHSTARS über die heftigsten Publikumsreaktionen des Tages freuen Auch optisch machten die DEATHSTARS was her Besonders die weiblichen Fans waren von den Jungs aus Stockholm sehr angetan Eine eher tragische Fußnote Ungefähr zu der Zeit als Gitarrist Emil Nödveidt das Breeze rockte verließ sein bekannterer Bruder Jon gerade freiwillig unsere Welt Wir aber verließen nur den Platz vor der Bühne um auch für den abschließenden Sonntag wieder fit zu sein M Tag 3 19 08 2006 Opener der Mainstage am Samstag war die Horror Punk Band THE OTHER Einst waren die 4 Jungs aus Köln eine MISFITS Cover Band Heute jedoch spielen sie fast ausschließlich eigene Songs Sowohl optisch wie auch musikalisch sind aber noch Parallelen zu ihren Vorbildern zu erkennen Schmücken sich die Jungs doch mit ähnlichen Accessoires und vor allem ähnlicher Bemalung wie Jerry Only und Co Mit viel Elan gaben sie ihre hymnischen Songs zum Besten Ihrem erfrischendem Sound war es zu verdanken dass sich schon so früh am Morgen etliche Besucher auf den Weg zur Mainstage machten Sichtlich begeistert durch ihr zahlreiches Publikum noch angespornt gaben die Jungs ihr bestes und energiegeladen steuerten sie durch ihre Setlist Insbesondere der letzte Song We are the other ones blieb als Ohrwurm im Gedächtnis Gerne hätte man noch mehr gehört als sie nach 30 min die Bühne verließen Nach den eher punklastigen THE OHTER enterten mit PERZONAL WAR die erste Metalband des Tages die Painstage Mit ihrem modernen Metal weckten Sie das ein oder andere verschlafene Gesicht auf und ließen nichts anbrennen Insbesondere Basser Sven strafte mit seinen Grimassen die unchristliche Zeit Lügen wie kann man um diese Zeit schon eine so agile Gesichtsmuskulatur haben Stilistisch sind Perzonal War zwar recht schwer einzuordnen aber auf jeden fall mal ein Hin Rein hören wert Norwegische Folklore schwermütiger elfenhafter Gesang Trompeten samtweiche Streicher und stahlharte Gitarren LUMSK kreieren faszinierende Songs zauberhafte Melodien und märchenhaften Gesang Was sollte dies alles auf einem Metalfestival Das fragten sich wohl auch einige der Besucher Andere wiederum waren froh über etwas Abwechslung im Programm und so sammelten sich reichlich Zuhörer vor der Mainstage die der Saga von mystischen Kreaturen und elfengleichen Geschöpfen interessiert folgten Von wegen die Franzosen können nur rappen mit GOJIRA haben unsere Nachbarn einen Export am Start der durch Hochkomplizierte Arrangements technische Bravourstückchen brachiale Industial Sounds und groovendem Rock auf sich aufmerksam machte Irgendwo grob im Death Trash Industrial beheimatet lieferte das Blau Weiß Rote Quartett ein mehr als amtliches Brett insbesondere in technischer Hinsicht ab Die erst 2000 gegründeten GOJIRA sollte man unbedingt schon mal vormerken es ist anzunehmen dass hier noch etwas Großes heranwächst Nun ware die österreichische Combo VISIONS OF ATLANTIS an der Reihe Eine Mischung aus Power Metal und Symphonic Metal drang aus den Boxen Sehr gut in ihre Arrangements passte der abwechselnde Gesang von Sängerin Nicole und Sänger Mario Durch die Mischung von Power Eleganz und Sinnlichkeit sprachen sie eine breite Masse von Zuhörern an und ernteten für jeden Titel gebührend Applaus Vergleiche mit WITHIN TEMPTATION oder auch NIGHTWISH bleiben da nicht aus Jedoch haben VISIONS OF ATLANTIS eignen eigenen Sound und vor allem einen eigenen Stil Wo LEGION OF THE DAMNED draufsteht ist Occult drin Warum die Mannen aus dem Land der Wohnwagenfetischisten erst mit dieser Namensänderung der Durchbruch gelang wird wohl ewig ein Geheimnis des Musikzirkus bleiben Wie dem auch sei unabhängig vom Namen wurde eine Trashgranate nach der anderen abgefeuert und wem LEGION OF THE DAMNED bisher unbekannt war musste nicht lange hinhören um den Rhythmus zum Bangen zu finden Nachdem die noch anwesende Sonne den Zenith nun deutlich überschritten hatte war das Publikum bereit für etwas schwerverdauliche Kost Die Karlsruher Band NECROPHAGIST Prügelte ihren technischen Deathmetal mit aller Gewallt ins Publikum Die vielen Besetzungswechsel haben der Band offensichtlich nichts

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  • frontlinebatsche
    das Publikum auf die nächsten 45 Minuten ein Frontmann Ned Kirby bot eine absolute heftige Show voller Energie und in stetiger nah am Limt erscheinender Outperfomance sein glasklarer Gesang kam sauber und deutlich rüber der bombastische Sound überzeugte ebenfalls Zu Beginn waren allerdings relativ wenig Füße in Bewegung doch der Applaus nach dem in deutscher Sprache gesungenen Im Traum und dem darauf folgenden Clubhit Nightriders spiegelte die Begeisterung des Publikums wider und wurde der Leistung der Band gerecht Als besonderes Highlight präsentierte Ned nach einem grandiosen Re Align Frank Spinath SEABOUND Dieses Gastspiel hatte natürlich keinen geringeren Grund als die originalgetreue Darbietung des Songs Sentinel aus dem aktuellen Album Light It Up was auch recht gut umgesetzt wurde wobei das Mikro von Frank vielleicht einen Tick zu leise war Der älteste Song des Abends Heretic war dann auch schon der letzte und kam noch einmal richtig fett Insgesamt ein sehr abwechslungsreicher und von der ganzen Band stark gespielter Gig In der Phase des Umbaus füllte sich der vordere Bereich dann doch noch etwas an und man sah einige Ü 30er in Ihren Frontline Shirts aus der Vergangenheit Kurz nach 22 00 Uhr nahm Adrian White dann auch schon hinter den Drums seinen Platz ein und gab eine kleine Kostprobe seines bevorstehenden Einsatzes es folgten das neue Mitglied Jeremy Inkel links und Chris Peterson rechts an den Keyboards Der Gitarrist müsste Jared Slingerland gewesen sein wobei ich mir allerdings leider nicht ganz sicher bin Mit dem neuen Song Buried Alive eröffnete Bill Leeb dann das Set und die Band wuchtete einen derart fetten und lauten Sound ins Publikum das die Stimme fast unterging Die Fans gingen hier schon gut mit was im Verlauf des aus Songs der Jahre 1992 2006 bestehenden Sets teilweise in dem wie zu alten Zeiten brachialen Pogo

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  • burgfolkfestival
    mit seinen mystischen Klängen sie überzeugten das Publikum nicht nur durch ihre große Auswahl an Instrumente wie z B Luka mit seinem Bloodwood Didgeridoo und die tollen Neoceltic paganrock Klänge sondern vor allem durch die ausgesprochen unterhaltsamen Ansagen und Interaktionen mit dem Publikum Frontmann Sic ließ es sich trotz der knappen Zeit nicht nehmen die eine oder andere Geschichte zu erzählen die durch spontane Beifallsbekundungen honoriert wurde Nach den ruhigen und verzaubernden Klängen von Omnia wurde es brachial Es war Humpaa Zeit Die finnische Folkmetal Band KORPIKLANNI donnerte mit ihrer Mischung aus Polka und Metal durch den Schlosshof Harte Gitarrenriffs die mehr grunzende als singende Stimme von Sänger Jonne und viel Bier wurden mit Polkaklänge an der Geige und am Akkordeon kombiniert Nachdem das Publikum den ersten Schrecken überwunden hatte wurde munter mitgehüpft und mit gegrölt So ließ es sich der SALTATIO MORTIS Frontmann Alea nicht nehmen ordentlich mit zu rocken Nach Korpiklanni folgte mit SCHELMISH der erste Topact des Abends Die selbsternannte fetteste Mittelalterband der Welt bot eine gewohnt gelungene Mischung aus mittelalterlichen Melodien und rockiger Gitarrenmusik Aber erst die derben Sprüche die geniale Interaktion mit Saltatio Mortis ließen den Auftritt zu einem echten Erlebnis werden Wurden zunächst nur einige derbe Sprüche in die Richtung der sieben Todestänzer gesandt entbrannte später eine herrlicher Schlagabtausch der später beim Auftritt von Saltatio noch fortgeführt werden sollte Leider war die Stunde Spielzeit für Schelmish viel zu kurz und nach nur einer Zugabe folgten ihnen die Briten der OYSTERBAND Sie boten guten klassischen Irishfolk doch die eher ruhigen Klänge fanden nicht bei allen Besuchern Anklang So war die Freude umso größer als gegen 21 30 Uhr endlich der Headliner SALTATIO MORTIS die Bühne betrat Ihr Auftritt wurde mit einigen harten Metal Nummern aus dem aktuellen Album wie Salz der Erde oder des Königs

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  • tag2ml2006
    gebremsten Schaum agierten Doch dann die Überraschung für irgendetwas mussten die mittig erhöht platzierten E Drums ja gut sein Rasc kündigte mit Stolz einen Gastdrummer an der zusammen mit ihnen Storm performen sollte Und das war nicht irgendein Gast Mark Jackson von VNV himself wurde laut umjubelt auf die Bühne geholt und veredelte das Stück mit seinen bekannt dynamischen Schlägen Da war natürlich Kumpel Ronan nicht weit der das Geschehen aus nächster Nähe beobachtete Auch im Folgenden verblieb Mark an seinem Gerät und sorgte dafür dass ROTERSAND schließlich doch zu einem Triumphzug antreten konnten Insbesondere das brettharte Exterminate Annihilate Destroy von allen drei Kernmembern im Wechsel geshoutet ließ die Massen noch mal rotieren tk Massen war auch das richtige Stichtwort denn ebensolche versuchten nun in bzw aus der Fliegerhalle zu gelangen So bekamen wir nur noch wenige Minuten THE BIRTHDAY MASSACRE unter arg bedecktem Himmel auf die Ohren Eigentlich schade ich hätte die Überflieger des Jahres 2004 die bisher nicht viele Gigs in Deutschland hatten gerne näher inspiziert So viel mir nur der doch recht leise Sound von Chibi und ihren Herren auf oder lag das an den Hangar geschädigten Lauschern Nun gut die Fans schienen sehr zufrieden gewesen zu sein und in diesem Jahr folgt ja noch eine kleinere Tour hierzulande tk Galerie I Galerie II Auf IN STRICT CONFIDENCE freute ich mich sonntags am meisten denn ich war wahnsinnig gespannt wie die Songs des aktuellen Albums Exile Paradise live klingen würden Zu den Anfangstakten von Promised Land betraten Lars Gitarre Jörg Keybord Stefan Drums Sänger Dennis Ostermann ganz in schwarz gekleidet mit Rasta Zöpfen und das neueste Bandmitglied Antje Schulz die Bühne Antje im Schulmädchenlook mit weißer Bluse Pferdeschwanz und schwingendem Faltenröckchen Beide zusammen ergaben ein hübsches Bild Leider war der Sound zunächst nicht der Beste was sich aber schnell änderte Dennis freute sich sichtlich über den Applaus und zusammen mit Antje stimmte er Fading Light an Er tanzte wie gewohnt vor und zurück und seine kratzige dunkle Stimme ergab auch live einen wunderschönen Kontrast zu Antjes glockenhellem Gesang Gemeinsame sagen sie Seven Lives bis Antje fürs erste die Bühne verließ An den Reaktionen und den ersten Tönen des nächsten Tracks war schnell klar dass jetzt der bekannteste ISC Song überhaupt folgte Zauberschloss Und der brachte den Hangar zum Jubeln Empor gestreckte Arme und lautes Mitsingen begleiteten den Titel bis zum Schluss Die älteren Stücke Kiss your Shadow sowie Herzattacke wurden ebenfalls kräftig abgefeiert Dennis taute dabei richtig auf und hatte merklich Spaß Er kündigte die anstehende Tour im Oktober an bedankte sich mehrmals und zusammen mit Antje war es dann schon wieder Zeit für den letzten Song des Auftritts Engelsstaub Fazit Die Dame passt wunderbar in das Gesamtbild der Band und die neuen Songs stehen den Alten in nichts nach Freuen wir uns auf die Tour cath Galerie Kurz bevor es mit APOPTYGMA BERZERK auf der Hauptbühne weitergehen sollte verkündete Medusa wie am Vortag eine Unwetterwarnung für den Kreis Hildesheim die aber über dem Gelände zum Glück wieder nicht zur Realität wurde Dennoch befestigte man nun Teile der Lautsprecher um eventuellen Schäden vorzubeugen Die Norweger um Stefan Groth haben ja mittlerweile ihren Wohnsitz mehr oder weniger nach Germany verlegt so viele Auftritte gab es in letzter Zeit Doch nun standen sie endlich mal wieder vor ihrem schwarzen Stammpublikum APOPTYGMA s coming home kann man da nur sagen Dementsprechend voll wurde es nun auch leider auch über unseren Köpfen denn immer mehr schwarze Wolken ließen sich blicken Dass es dann letztendlich nur für ein paar Tropfen reichte kann als Beweis dafür gelten dass die Grufties zumindest mit dem Wettergott im Reinen sind Doch nun traten 4 gutgelaunte Skandinavier nach vorne leider 4 denn Neddo war wieder nicht mit am Start Dafür konnte Stefan mit einer neuen Krawatte glänzen hat ihm wohl seine Mama rausgelegt Mit einer Norwegen Fahne am Mikrophonständer konnte es dann auch gleich losgehen und natürlich wurde wieder eine Mischung aus Alt und Neu geboten Any Old Schoolers here Man kennt die Frage mittlerweile You keep me from breaking apart der Single Hit Shine on Deep Red die Hymnen Kathy s Song Unicorn und Until the End of the World Alles dabei was man in der kurzen Zeit aufbieten konnte die Reaktionen waren dementsprechend euphorisch es wurde mitgesungen und gegroovt Zum Abschluss kredenzten APOP uns dann noch Non Stop Violence welches mit dem üblichen Wechselgesang Groth Publikum beschlossen wurde Erstaunlich dass einem die Truppe auch nach dem x ten Male noch nicht auf die Nerven geht Ganz im Gegenteil tk Galerie Nach kurzer Verzögerung betrat Chris Pohl mit seinem Nebenprojekt TERMINAL CHOICE die Bühne Etliche Damen drängelten in die ersten Reihen Fans in bekennenden T Shirts und auch viele besonders aufgestylte M era Luna Gäste stürmten in den brechend vollen Hangar Louis Manke STAUBKIND Gordon Gitarren und Jens Keyboard sorgten für den brachialen Sound und schnell war klar dass Herr Pohl an diesem Tag in erster Linie das neue den meisten natürlich nicht bekannte Album New Born Enemies vorstellen wollte was der Stimmung merklich schadete und zu Abwanderungen nach draußen führte Die Stimmung kochte lediglich bei den beiden älteren Titeln Collective Suicide und Injustice über wo nun sogar an den Außenseiten des Hangars getanzt und mitgesungen wurde Ab und zu erklangen Louis wir lieben Dich Rufe was der grinsend aufnahm Chris Stimme hat sich deutlich verbessert und das neue Material ist eindeutig gitarrenlastiger wuchtiger und härter denn je cath Galerie Waren mir schon bei den APOPTYGlern mehrere Mädels in blutigen SLIPKNOT Masken aufgefallen die einen ganz und gar unblutigen Riesenteddy mit sich führten wurde der Grund für ihre Präsenz bei den nun folgenden MINISTRY geklärt Weird Al Jourgensen hatte nämlich eine Allstar Truppe um sich geschart die übrigens auch als Rausschmeißer eine sehr gute Figur abgeben würde so dreckig rotzig fies kamen die Herren Musiker rüber An dem Drumkit inklusive eindrucksvoller Tierschädel Joey Jordison von eingangs erwähnten SLIPKNOT dazu Tommy Victor Mastermind von PRONG Paul Raven mit blitzenden Beißerchen Keyboarder John Bechdel und ein weiterer Klampfer

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  • tag1ml2006
    aber kraftvolle Stimme und als er im Anschluss einen falschen Titel ankündigte und selbst darüber lachen musste weil das wissende Publikum ungläubig guckte machte ihn das nur noch sympathischer Die Anfangstakte passten nur zu Open up the Ground ebenfalls vom neuen Album Nach dem Klassiker Fragile und 40 wunderbaren Minuten beendete das Trio seinen Auftritt mit From this Height und hinterließ viele glückliche alte und neue Fans cath Galerie Ein absoluter Stilbruch im Hangar folgte sogleich LIV KRISTINE war an der Reihe deren Auftritt etwas unglücklich ins Programm eingebaut worden war Schön wäre ein Quasi Double Feature wie im letzten Jahr gewesen wenn sie also direkt hinter MIDNATTSOL hätte die Bühnenbretter betreten dürfen Letztes Jahr traten zuerst LEAVES EYES und dann ATROCITY die Band um LIV KRISTINEs Mann Alexander Krull auf und es gab gegenseitige Besuche Ebenso wie MIDNATTSOL begann das Konzert von LIV KRISTINE mit einem Intro nach welchem sie die Bühne in einem sehr bunten Outfit betrat beige gold türkis und mit Pailletten bestickt Das war mindestens ebenso auffällig wie das weiße Lackkleid von Carmen Und welch Wunder Beim zweiten Lied holte sie ihre Schwester auf die Bühne und sang gemeinsam mit ihr My Relevation Die Nervosität der jüngeren Dame war noch nicht abgeflaut aber zusammen gaben die Schwestern ein schönes Bild ab sowohl gesanglich als auch fürs Auge Der Rest ihres Auftritts wurde leider durch einige Tonprobleme dermaßen gestört dass viele der an sich guten Lieder nicht wirklich zum Publikum durchdringen konnten Etwas enttäuscht verabschiedete sich LIV KRISTINE nach 30 Minuten CK Galerie Als nächstes dann die Band mit der vermutlich kürzesten Anfahrt zum Festival Die Hamelner FUNKER VOGT machen sich live nun wirklich nicht rar dennoch freut man sich immer wieder über die etwas härteren und jederzeit tanzbaren Electro Klänge Jens Kästel seines Zeichen gutgebauter Frontler kündigte eine Best Of Show an was sicherlich an diesem mittlerweile sehr schönen Nachmittag eine gute Entscheidung war Neben ihm agierten Nuklear Zombie Björn Böttcher Gerrit Thomas hinten an den Tasten und dazu natürlich ein Live Gitarrist Mit Killing Ground Navigator und dem Fallen Hero wurde das aktuelle Album ausreichend gewürdigt da durfte auch der dazugehörige Tragic Hero nicht fehlen Gunman und Words of Power waren weitere Vertreter der langjährigen Erfolgsdiscographie Gegen Ende konnte man dann noch den nackten tätowierten Körper des Fronters begutachten der sich zum Abschluss eine Deutschland Fahne aus dem Publikum organisierte und sich in diese wickelte Das ist der neue Patriotismus den wir nun alle nach der WM ungehemmt zur Schau stellen dürfen Ein absolut solider und von vielen abgefeierter Gig für mich vielleicht aufgrund der vielen Live Begegnungen mit den Funkern etwas vorhersehbar aber das ist mein persönliches Problem TK Galerie I Galerie II LK machte in der Halle nun Platz für jemanden der für viele auf dem M era Luna ein Highlight gewesen sein dürfte Den Grafen Wer sich jetzt noch fragt welchen Grafen war um 16 30 Uhr definitiv im Hangar fehl am Platz UNHEILIG betraten die Bühne nachdem man den charismatischen Bandchef schon hinter der Bühne nervös hatte hin und herlaufen sehen Dafür mag es zwei Gründe gegeben haben Zum einen macht der Graf sich vor jedem Auftritt zur Einstimmung so konzertbereit und zum anderen war jemand der für diesen Gig sehr wichtig war zu Beginn des Konzerts noch nicht vor Ort So begann man mit Astronaut und die deutschen Electro Rocker präsentierten dem inzwischen fast überfüllten Hangar ihre Hits wie Maschine Sage ja und natürlich Freiheit wobei durchgehend eifrig mitgesungen und geklatscht wurde Der Graf zeigte sich ekstatisch und publikumsnah wie immer und die Halle ging mit typisch UNHEILIG Bei Mein Stern sorgten die von einem Sicherheitsmenschen verteilten Wunderkerzen für ein Meer aus funkelnden Sternen das ein oder andere Feuerzeug verlängerte das Leuchten nach deren Ableben Kurz vor Ende gab es dann eine Premiere Der Song zur neuen Single Ich will leben wurde uns erstmals live präsentiert und eben genannte wichtige Person Peter Spilles von PROJECT PITCHFORK war nach seinem GIRLS UNDER GLASS Part direkt zur Hangarbühne geeilt Somit alles in Ordnung und der Graf und Peter präsentierten das was im September erst auf Konserve erscheint Der Titel verfügt über jede Menge Energie und die geballte Power der Stimmen beider Sänger Nach einer Zugabe verabschiedeten sich die Musiker von UNHEILIG von der Bühne jedoch nicht vom M era Sowohl bei der Autogrammstunde als auch 4 Stunden danach war der Graf noch mit Fans im Gespräch vertieft zu sehen so ging wohl niemand der eine Unterschrift oder eine Antwort auf eine Frage wollte leer aus CK Galerie I Galerie II Direkt nach FUNKER VOGT standen dann die deutschen Electro Urväter auf der Hauptbühne für meinen Geschmack ein wenig zu niedrig im Billing angesetzt Aber egal nach den grandiosen Jubiläums Shows freute nicht nur ich mich auf die Herren Engler Esch Dörper und den Meister der exaltierten Gitarrenpose Marcel Zürcher plus Drummer Warum allerdings das KRUPPS Logo überall durchgestrichen war erschloss sich mir nicht ganz da steht noch genauere Recherche an Anmerkung der Redaktion Die Stahlfirma Krupps hat sich die Schnittpunkte der 3 Ringe rechtlich schützen lassen da sie durch erneute Medienpräsents wieder auf die Band aufmerksam geworden sind eine reine Vorsichtsmaßnahme also um eventuell auftretende Rechtliche Probleme auszuschließen Was hingegen aus gewöhnlich gut informierter Quelle durchsickerte war dass die Düsseldorfer demnächst bei SPV ihre Platten veröffentlichen werden ihre Doppel A Seiten Single hatten sie ja noch in Eigenregie unters Volk gebracht Von Anfang an glich die Darbietung einem Triumphzug Hits wie To the Hilt Crossfire oder Bloodsuckers kamen mit einer unglaublichen Wucht und Präzision aus den Speakern und die Begeisterung der Massen kannte kaum Grenzen Das schien dem guten Jürgen sichtlich zu gefallen der aufgrund des Zeitmangels auf größere Ansagen verzichtete Dafür wurde natürlich bei Metal Machine Music wieder das röhrenartige Xylophon malträtiert was zum Abschluss beim Übersong Fatherland dann noch zum Podest umfunktioniert wurde Für mich das absolute Highlight des ersten Tages und der Beweis dafür dass die Alten immer noch klar die Nase vorne haben in Sachen Live Präsenz Einzige

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  • 14burgrock2006
    gab Aber gleichzeitig meinte sich auch der Regen zurückmelden zu müssen und der Himmel öffnete alle Schleusen Ein nettes Gewitter zog über die Burg und seine Besucher hinweg Da war ich echt froh dass ich zu diesem Zeitpunkt in den Backstagebereich flüchten konnte Zwar verpasste ich Exposed To Noise aber dafür war ich ja mit Jonne und Larry von Negative im Rittersaal der Burg verabredet siehe Interview Auch wenn Jonne und Larry ein wenig müde wirkten sie waren schließlich um 4 Uhr morgens am Düsseldorfer Flughafen gelandet und hatten seit dem keinen Schlaf gehabt waren sie sehr zu Witzen auferlegt Wir quatschten rund 40 Minuten über Negatives neues Album und Schmankerl aus dem Leben der Finnen ehe es pünktlich für Amorphis zurück zur Bühne ging Auf diesem Weg traf ich noch Snack von Negative und zwei Jungs von Tiere im Keller die brav fast schüchtern Negative nach Autogrammen fragten Ich gesellte mich derweilen wieder unter das Publikum vor der Bühne denn die erste finnische Truppe des Abends konnte ich mir schließlich nicht entgehen lassen Freundlicherweise hatte sich das Gewitter wieder verzogen und man konnte im Trockenen weiter rocken Und so geschah es auch als Amorphis mit halbstündiger Verspätung endlich die Bühne enterten Sänger Tomi animierte zum Headbangen indem er seine langen Dreads schwang Die Langhaarigen im Publikum taten es ihm gleich In diesem Moment dürften sich einige der Mädels in den ersten Reihen ein wenig fehl am Platz gefühlt haben aber sie hielten wacker aus Amorphis spielten auf diesem Gig einen bunten Mix ihrer Songs wie Alone Perkele und House of sleep und verabschiedeten sich nach gut einer Stunde leider viel zu früh mit Black winter Setlist Leaves Scar Divinity Into hiding Against widows Alone Under a soil Perkele The smoke Karelia Sign from My kantele Castaway House of sleep Black winter night Dann wurde es langsam unruhiger im Publikum Man spürte förmlich die plötzliche Spannung in der Luft Und es war eindeutig klar dass die meisten Besucher auf dem Gelände dem Auftritt der finnischen Sahneschnitten von Negative entgegen fieberten Doch die Jungs ließen auf sich warten Als es schließlich gegen 21 15 Uhr doch endlich los ging blaue Scheinwerfer die Bühne bestrahlten und weiße Nebelschwaden dahin zogen fingen die Mädels aus den ersten Reihen das Kreischen an Also doch Tokio Hotel Konzert Nein nein denn da betraten sechs Tampereaner einer nach dem anderen die Bühne Sänger und Mädchenschwarm Jonne ganz traditionell zuletzt Die Finnen legten wie gewohnt mit L A feeding fire los und das Publikum stimmte begeistert in den Rock n Roll Zirkus mit ein Da hatten Jonne und Larry beim Interview zuvor nicht zu viel versprochen Es sollte eine brilliante Show werden und das wurde sie auch Sie gab bereits mehr als einen guten Vorgeschmack auf die bevorstehende Deutschland Tour im Herbst Die Rock n Roll Clowns boten mit Planet of the sun und Glory of the shame auch gleich zwei Songs vom neuen Album ließen aber auch die Klassiker wie Frozen to lose it all In

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  • eoc2006
    selten jemand so witzig darüber beschwert dass nichts mehr so ist wie es war Wer über Herrn Lehmann lachen konnte der liebt auch Element of Crime Sven Regener lässt uns teilhaben an einer manchmal bezaubernden manchmal absurden Deutung des Alltags Wie oft passiert es uns dass wir an der Haltestelle stehen und es wunderbar finden wie jemand sein Haar verdreht wo die Bahn doch schon wieder Verspätung hat Da braucht es jemanden der gern ein Vollidiot ist sich die Zeit dazu nimmt und uns davon erzählt Und im Edeka des Grauens wo wer freundlich ist verliert waren wir doch auch alle schon Und statt bei diesem Spiel der Übellaunigkeit mitzuspielen hat Sven nur eines im Kopf Dich will ich endlich wieder sehen Nur damit niemand auf die Idee kommt bei so viel Verliebtheit müsse Kitsch mit dabei sein hier ein Beispiel für die absurden Anteile Ein Schwedenrätsel steht vor deinem Haus in einem Erdbeerbeet und wird von 20 Wörtern ausgebuht Gut zu wissen dass auch Erdbeerbeete von ihren Müttern sehr geliebt werden Und wenn es dann doch mal so richtig schief gegangen ist und die Erkenntnis überwiegt richtig schön war s nur mit dir dann weiß Element of Crime dennoch Rat Alles geht immer irgendwie weiter Schließlich gilt es auf dem Schlachtfeld der Geschlechter den bislang gültigen Rekord im Schnell Vergessen eines Ex Freunds einzustellen Falls nötig mit dem Vorschlaghammer Der ganze alte Schrott muss raus und neuer Schrott muss rein Die Liebe ist tot es lebe die Liebe Element of Crime spielen die Lieder genau so wie wir sie kennen Und dennoch kommen einige live anders nämlich noch besser rüber Das trifft für das wunderbare 4 Stunden vor Elbe 1 ebenso zu wie für Draußen hinterm Fenster und Jung und schön Das kachelt und schrammelt dass es eine Freude

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