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  • Vereinigung Evangelischer Freikirchen: Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK)
    und Diakonie DAeK in der DDR Jahre des Umbruchs Ökumene in der Diakonie Teilhabe am Entwicklungsdienst Verantwortung für Spätaussiedler Freikirchen und Brot für die Welt Termine Diakonischer Grundkurs Arbeitshilfen 57 Aktion Brot für die Welt Diakonie Thema Wohnungslose 56 Aktion Brot für die Welt 55 Aktion Brot für die Welt Ausstellungen Weißes Haar Gesundheitstipps aus der Bibel Mitglieder Vereinigung Evangelischer Freikirchen Vereinigung Evangelischer Freikirchen e V VEF Johann Gerhard Oncken

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  • Geschichte & Themen: Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK)
    Freikirchen VEF vom 12 November 1952 Darin wurde die Zusammenarbeit bei der Verteilung der Hilfsgüter aus den Kirchen der USA zum großen Teil Schwesterkirchen der deutschen Freikirchen für die Bevölkerung im Nachkriegsdeutschland vereinbart und geregelt Dabei entstanden gemeinsame Arbeitsstrukturen zwischen den evangelischen Landes und Freikirchen Gleichzeitig wuchs auch Verständnis Respekt und Vertrauen zu den Christen aus den jeweils anderen Kirchen Mit der Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland wurden 1948 verbindliche Strukturen für die internationale und die nationale Ökumene geschaffen Die vier Jahre später getroffene Vereinbarung zwischen den Freikirchen und dem Hilfswerk der EKD eröffnete neue Möglichkeiten praktischer Zusammenarbeit Nach fünfjähriger Arbeit erhielt die Arbeitsgemeinschaft den Status einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts 1984 wird sie zu einem nicht rechtsfähigen Verein unter dem Dach des Diakonischen Werkes der EKD umgewandelt 1991 wurde die Vereinigung mit der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Freikirchen in der DDR vollzogen Im Jahr 2011 wurde die Satzung erneut verändert Sie trägt insbesondere den neuen Strukturen im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung Rechnung und ist durch weitere Mitglieder breiter aufgestellt Aufgaben heute Verantwortliche Mitgestaltung des Profils der Diakonie und Entwicklungszusammenarbeit im kirchlichen ökumenischen humanitäre und diakonischen Bereich Das geschieht sowohl in den

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  • Über die Anfänge: Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK)
    len ADW CA 6Tb Das geschah jedoch nicht und dieser in jener Zeit letz te Vorstoß ist vor allem deshalb bemerkenswert weil er mit der Rücksicht auf die angelsächsischen Freikirchen schon damals eine Überlegung artikuliert die nach 1945 großes Gewicht erhalten sollte Der EREV war nicht der einzige Verband der in den 20er Jahren entstand Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ist vielmehr im Bereich der gesamten freien Wohlfahrtspflege gekennzeichnet durch die Bildung umfassender Zusammenschlüsse Zwar hatten sich die katholische und die jüdische Wohlfahrtspflege schon 1897 im Caritasverband für das katholische Deutschland bzw 1917 in der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden organisiert Die übrigen Wohlfahrtsverbände wurden jedoch erst nach dem Kriege ins Leben gerufen Nachdem 1919 der Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt entstan den war schloss sich 1920 der CA mit den Landes und Provinzialvereinen sowie den Fachverbänden zum Centralverband der Inneren Mission zusammen 1921 folgten das Deutsche Rote Kreuz und der Zentralwohlfahrtsaus schuss der christlichen Arbeiterschaft und 1924 der sog 5 Wohlfahrtsver band Wenn nicht alles täuscht wurde das Bedürfnis nach engerem Zusammenschluss auch im freikirchlichen Raum empfunden jedenfalls ent stand 1920 aus der 1907 gegründeten Freikirchlichen Diakonie Konferenz der Verband der Evangelisch Freikirchlichen Diakonissen Mutterhäuser 1940 wurde auch das Haus für alt katholische Krankenschwestern in Bonn dem CA als Fachverband angeschlossen 3 Nach 1945 hat sich die Zusammenarbeit mit den Freikirchen besonders infolge der Gründung des Hilfswerks intensiviert Allerdings spielte die Kooperation mit den Freikirchen in der vorbereitenden Planung Eugen Ger stenmaiers zunächst nur eine untergeordnete Rolle Das Hilfswerk war als eine Ausgleichs und Vermittlungsorganisation konzipiert die an den Apparat der großen kirchlichen Institutionen angeschlossen werden soll te weil sie allein noch über die Grenzen der Besatzungszonen hinweg arbeitsfähig seien Vgl Gerstenmaier Memorandum vom 16 06 1945 Die Freikirchen waren zu klein um hierbei als wesentlicher Faktor in Betracht gezogen zu werden Bei der Gründung des Hilfswerks auf der Kirchenführerkonferenz in Treysa vom 27 31 08 1945 wurde aber abweichend von den bis dahin aufgestellten Plänen die Bildung eines Nationalen Wiederaufbau Ausschusses beschlos sen wie er bereits in den Vereinigten Staaten in Schweden der Schweiz und Großbritannien bestand Die dem Ökumenischen Rat angehörenden Freikir chen seien eingeladen heißt es in dem Schreiben mit dem Bischof Wurm die vollzogene Gründung den Landeskirchen und kirchlichen Verbänden mit teilte ihre Vertreter in den Wiederaufbau Ausschuss zu entsenden Die Frei kirchen waren in Treysa aber nicht vertreten gewesen So stellte sich nun das Problem dass in den ersten Wochen nach der Konferenz nicht zu ermitteln war welche von ihnen für eine solche Einladung in Frage kämen Gersten maier bat deshalb den Ökumenischen Rat um Aufklärung Dessen Antwort zeigt dass ihm im Interesse der Weiterentwicklung seiner eigenen Beziehun gen zu den amerikanischen Denominationen die Einbeziehung der deut schen Freikirchen in das Hilfswerk ein dringendes Anliegen war Die Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 1946 zeigt aber dass die Mitgliedschaft der Freikirchen im Hilfswerk der EKD noch keine Selbstver ständlichkeit war Ende Januar auf der ersten Sitzung des Wiederaufbau Ausschusses seit Treysa äußerte nämlich Gerstenmaier gegenüber dem methodistischen Vertreter Sommer die Methodistenkirche könne unmit telbar mit dem ökumenischen Rat in Genf in Verbindung treten Daraus muss man schließen dass Gerstenmaier diese Kirche trotz der schon vor Monaten ergangenen Einladung nicht als Mitglied des Hilfswerks betrachte te Sommer richtete seine Hilfsersuchen zunächst unmittelbar an die Genfer Wiederaufbau Abteilung Als der Wiederaufbau Ausschuss im Mai 1946 erneut zusammentrat stand auch die Zusammenarbeit mit den Freikirchen wieder zur Beratung Diese müsse erklärte Gerstenmaier vor allem im Hin blick auf die Mennoniten Baptisten und Methodisten erneut geprüft werden Entweder bildeten diese Kirchen die außerhalb Deutschlands große Denominationen seien ihr eigenes Hilfswerk und es werde eine Dachorga nisation geschaffen die diese Hilfswerke mit dem Hilfswerk der EKD zusammenschließe oder diese Kirchen träten dem Hilfswerk der EKD mit allen Rechten und Pflichten bei und würden wie jede andere Landeskirche behandelt Diese Lösung ziehe er vor Der Wiederaufbau Ausschuss stimmte dem einhellig zu in den folgenden Monaten erklärte dann eine ganze Reihe von Freikirchen ihren Beitritt zum Hilfswerk Bund Ev Freikirchlicher Gemeinden 6 5 Ev Iuth Freikirche 15 6 Bischöfliche Methodisten kirche 20 6 Bund Freier evangelischer Gemeinden Deutschlands 5 9 Alt Katholisches Hilfswerk 24 9 1946 Vereinigung der deutschen Menno nitengemeinden Evangelische Bruder Unität Evangelische Gemeinschaft Heilsarmee Um ihre Vertretung auch im Exekutivkomitee des Wiederauf bau Ausschusses sicherzustellen kooptierte dieser bereits in seiner konsti tuierenden Sitzung am 19 07 1946 J W Ernst Sommer als freikirchliches Mitglied Bereits zwei Tage vor der Sitzung des Wiederaufbau Ausschusses hatte Gerstenmaier in seiner Rede in der gemeinsamen Sitzung des Rates der EKD und der Kirchenleitungen auf die bevorstehende Entwicklung hingewiesen Zu dieser Solidarität des Elends in der sich die Arbeit des Hilfswerks vollziehe bekennen sich mit uns die deutschen Freikirchen Dem Aufbau des öku menischen Werkes entsprechend und den Arbeitsgrundsätzen des Recon struction Committee des Ökumenischen Rats folgend wird sich der Wie deraufbau Ausschuss der Evangelischen Kirche in Deutschland in wenigen Wochen zu einem Wiederaufbau Ausschuss der Evangelischen Kirchen Deutschlands erweitert haben Damit wird das Hilfswerk unbeschadet des sen dass es aus formalrechtlichen Gründen Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland bleibt den gesamten deutschen Protestantismus einmütig und geschlossen im Werk der Hilfe und des Wiederaufbaus vereini gen Die Freikirchen nehmen ohne dass ihre kirchliche Selbständigkeit davon berührt wird in gleicher Weise mit denselben Rechten und Pflichten wie jede Landeskirche an dem Hilfswerk teil Schon bei den Verhandlungen am 05 09 1946 gab J W Ernst Sommer den Vertretern des Zentralbüros zu bedenken ob nicht der Titel Hilfswerk der Evangelischen Kirche durch Anhängung des Buchstabens n so geändert werden könne dass die Freikirchen das feste Bewusstsein haben könnten mit umfasst zu sein In der nächsten Sitzung des Exekutivkomitees der ersten in der Sommer die Freikirchen vertrat wurde beschlossen so zu verfahren Das Zentralbüro begann alsbald sich des neuen Namens zu bedienen Aller dings entstand dadurch hinsichtlich der Beziehung des Hilfswerks zur EKD eine gewisse Unklarheit Dass die Namensänderung sie war freilich unter dem Vorbehalt erfolgt dass die Rechtsstellung des Hilfswerks davon unberührt bleibe ohne vorherige Zustimmung des Rates

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  • Profilierung: Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK)
    erwächst und sie zu partnerschaftlichem Geben und Nehmen in der Nachfolge Jesu befähigt Durch den Dienst des Gehorsams nach dem Willen Gottes und das Vorbild Jesu der menschliche Not lindert und Gottes Güte preist K Wengenroth Diakonisches Tun ist im Gegenüber zu sozialem Engagement immer Handeln in der Nachfolge Jesu Unser Glaube ist kein Selbstzweck Er drückt sich in konkreten Taten aus und in der Art wie wir tun was wir tun Dabei geben wir weiter was wir von Gott empfangen haben In der Nach folge Jesu Christi stehend wissen wir Ursache und Ziel der Diakonie ist die Versöhnung mit Gott In partnerschaftlichem Geben und Nehmen helfen wir Dabei können Glaube und Persönlichkeit wachsen O Imhof b Im Handlungsfeld der Diakonie ist von grundlegender Bedeutung dass zur Leibsorge die Seelsorge hinzutritt Sie ist wesentlicher Bestandteil diakoni schen Handelns Der Mensch wird ganzheitlich gesehen und angenommen Mitte und Ziel des Lebens die Gott setzt werden anerkannt Weil Heil und Wohl untrennbar verbunden sind vollzieht sich Diakonie in Wort und Tat als ganzheitlicher Dienst am Menschen K Morgenroth Unser Ziel ist es sowohl dem einzelnen Menschen als auch der Gemein schaft der Menschen die Hilfe anzubieten die Not wendet Wir wollen begleiten und beraten pflegen und heilen trösten und stärken fördern und bilden Wir stehen besonders denen bei deren Stimme in der Gesellschaft nicht gehört oder überhört wird Wir verbinden mit unserem Dienst Ange bote der Sinngebung des Glaubens und der Seelsorge G Winkmann Auch gegenüber den in der Diakonie Tätigen wird es zunehmend notwendig und dringlicher auf die Ganzheitlichkeit ihres Dienstes hinzuweisen und diesen herauszustellen Wir nehmen den Menschen wahr in seiner Beziehung zu sich selbst zu anderen Menschen und zu Gott Zu unserem Dienst gehören die Verkündigung des Evangeliums und das Angebot der Seelsorge O Imhof Letztgenannte Aufgaben wird nicht jeder übernehmen können oder auch wollen Wo immer jedoch Diakonie gelebt wird werden sich Men schen dafür gern zur Verfügung stellen c Das biblische Menschenbild hat zwei Bezugspunkte Schöpfung und Fall des Menschen Die Würde des Menschen definiert sich deshalb sowohl aus dem Schöpfungswillen Gottes als auch aus seinem Erlösungshandeln Neben dem Ersten Artikel Luthers Von der Schöpfung ist der Zweite Artikel Von der Erlösung zur Kennzeichnung des Menschenbildes nach unserer Über zeugung unverzichtbar heranzuziehen S Süß Anfang in genannter Stellungnahme der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft wird dazu u a ausgeführt Es ist u E wesentlich deutlich zu machen dass die unverlierbare Würde des Menschen trotz aller Versuche des Menschen besteht sich von Gott zu lösen Von Gott geschaffen und von Christus erlöst ist der Mensch für die Bewahrung der Schöpfung verantwortlich Dadurch vollzieht sich ein Stück Heiligung Leben aus dem Glauben heraus d Auf die Notwendigkeit in der Formulierung des Leitbildes den christolo gischen Bezug möglichst klar hervortreten zu lassen wiesen die Kirchen der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft auch dadurch hin dass als Überschrift für die 4 These Verwurzelung der Diakonie statt Tradition der Diakonie empfohlen wurde Dies findet auch in dem unterbreiteten Formulierungs vorschlag seinen Niederschlag Diakonisches Handeln versteht sich als Antwort auf den Dienst Jesu Christi unter den Menschen Darum wenden wir uns auch aus der Hoffnung des Glaubens den Menschen in Liebe zu Dia konie will auch in Zeiten menschlicher und gesellschaftlicher Not die Ver heißung von Frieden Gerechtigkeit und Barmherzigkeit aufrechterhalten Daher versteht sich diakonisches Handeln als Annahme eines Auftrages von Jesus Christus her G Winkmann Mit ihren Beiträgen zur Leitbild Diskussion wollen die Freikirchen keine eigene Theologie der Diakonie s o entwickeln Auch sind sie nicht daran interessiert dem Leitbild Diakonie gleichsam den Charakter eines Glau bensbekenntnisses verleihen zu wollen Allerdings ist ihnen ein grundle gendes Anliegen ihre Schriftgebundenheit auch in dieser so umfassenden Wesens und Lebensäußerung der Kirche Jesu Christi zur Sprache zu bringen Folgerichtig vollzieht sich Profilierung freikirchlicher Diakonie in einer je länger desto mehr säkularisierten Welt deren Einfluss im diakonischen Bereich zusehends spürbar wird auch im fortlaufenden Bestreben die Heili ge Schrift als bleibende Mitte zu behalten und in persönlicher Christusnachfolge zu bezeugen 1 Zum diakonischen Potential der Freikirchen Zum Diakonischen Werk der EKD gehören 24 Landeskirchen mit ca 28 Mil lionen Mitgliedern zur Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen acht Freikirchen mit ca 250 000 Gemeindegliedern Das sind auf den ersten Blick zwei sehr ungleiche Größen Doch statistische Angaben allein geben über das diakonische Potential keine hinreichende Auskunft Der Einsatz des Einzelnen ist ausschlaggebend Konkret Wie viele oder wenige sind in einer Kirche bereit bewusst als Glieder in der Christusgemeinschaft zu leben d h Christus als persönlichen Herrn anzuerkennen und sich ihm zur Verfügung zu stellen Dabei geht es hier nicht um einen bewer tenden Vergleich unter Kirchen sondern um eine Bestandsaufnahme Gott hat viele Möglichkeiten seiner Kirche wo und wie er will Stärken zu ver leihen Das gilt in je eigener Weise auch für die Freikirchen deren diakoni sches Potential sichtbarer Ausdruck eines Teils ihrer Profilierung ist Der katholische Theologe Wilhelm Bartz formuliert Das Wesentliche der Freikirche ist die uneingeschränkte und bewusste Hingabe an die Botschaft Jesu Christi der Wille eine Gemeinschaft der Heiligen zu sein Der frei kirchliche Gläubige ist ganz Glied seiner Kirche für die er sich frei ent schieden hat an deren Leben er nicht nur äußerlich teilnimmt für die er per sönliche Opfer bringt nicht zuletzt auch finanzielle für die er sich verantwortlich weiß Die Kirche das ist er Von diesem Ansatz her wird verständlich dass die Freikirchen einen für deutsche Verhältnisse über durchschnittlichen Gottesdienstbesuch mit einem entsprechend regen Gemeindeleben haben mit dem Einsatz ihrer Kirchglieder rechnen und arbeiten können sowie wirtschaftlich von den freiwilligen Gaben ihrer Christen leben Letzteres hat auch Auswirkungen auf die Diakonie wo z B die Kirchen der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft mit dem höchsten Spendenbetrag für Brot für die Welt den achtfachen Durchschnitt pro Kirchglied im Vergleich mit der Landeskirche erzielt hat die in diesem Bereich das höchste Spen denaufkommen hatte Hinzu kommen u a Mittel für Kirchen helfen Kir chen und Hoffnung für Osteuropa Weit wichtiger als die finanzielle Beteiligung ist jedoch der personelle Ein satz der angefangen mit einer überdurchschnittlichen Beteiligung am Dia konischen Jahr sowohl

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  • 40 Jahre DAeK: Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK)
    mussten bedeutete die Beteiligung an dieser weltweiten Katastrophen und Entwick lungshilfe eine herausragende ökumenische Öffnung die sich auch auf der Gemeindeebene rasch durchsetzte Die hohe Spendenbereitschaft belegt auch vier Jahrzehnte danach noch die große Akzeptanz die diese gemeinsam verantwortete Aktion in den Freikirchen besitzt Im gemeinsamen Helfen fanden also die protestantischen Kirchen in Deutschland die sich beginnend in der Reformationszeit vor allem aber seit der Mitte des 19 Jahrhunderts fremd und sogar feindlich gegenüber gestanden hatten zueinander Das neue Miteinander von Freikirchen und Landeskirchen in der Diakonie zeigte sich aber nicht nur im gemeinsamen Dienst für andere sondern wurde auf Seiten der Freikirchen auch in der Beratung und Förderung der eigenen diakonischen Einrichtungen erfahren Besonders in Rechts und Wirtschafts fragen stießen die Freikirchen bei den Verantwortlichen der Diakonie nicht nur auf kompetentes Expertenwissen sondern fanden zugleich verständnis volle Partner die dem Proprium der freikirchlichen Diakonie in der Öffent lichkeit Gehör und Anerkennung verschafften Der genuin strukturschwa chen freikirchlichen Diakonie in Deutschland erwuchs im Diakonischen Werk mit seinen institutionellen Möglichkeiten eine dringend benötigte funktionale Basis und infrastrukturelle Entlastung Ohne diese beachtliche Förderung seitens des Diakonischen Werkes die von den einzelnen freikirchlichen Gemeinden wohl nicht immer gebührend wahrgenommen wurde könnten die Freikirchen und ihre Werke ihre Dienste nicht im gegen wärtigen Ausmaß erfüllen So wäre etwa die intensive Expansion des Dia koniewerkes Bethel Berlin in den 70 80er Jahren die ich als Vorsteher mit erlebt habe ohne die vertrauensvolle Kooperation mit dem Diakonischen Werk undenkbar gewesen Gleiches könnte von vielen Einrichtungen der Mitgliedskirchen der VEF ausgesagt werden Von diesem ökumenischen Lernprozess den ich ansatzweise skizziert habe bin ich als Mitglied in den verschiedenen Gremien der Diakonie auf Bundes und Landesebene auch ganz persönlich betroffen Ich bin dankbar für die Begegnung mit Schwestern und Brüdern aus den Landes und Freikirchen die ich ohne diese Zusammenarbeit nicht erlebt hätte In der Zeit meines Vorsitzes in der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft gehörte die Vorstellung der einzelnen Mitgliedskirchen als fester Bestandteil zur Tagesordnung Wir nahmen uns Zeit unser jeweiliges konfessionelles Selbstverständnis dar zulegen und über unsere diakonischen Tätigkeiten im Einzelnen zu berich ten Ich möchte hervorheben dass ich in keinem kirchengeschichtlichen Seminar qualitativ vergleichbare detaillierte und realitätsbezogene Informa tionen über andere Kirchen und Denominationen erhalten habe Wir bemühten uns in allen Beratungen um eine zeitgemäße Konzeption des christlichen Lebens als Dienst für den Herrn an der Welt Für die Umsetzung des diakonisch missionarischen Auftrags nach dem Zweiten Weltkrieg war wie häufig festgestellt wurde vor allem die Fähigkeit zur Improvisation und Organisation gefragt Es verdient jedoch festgehalten zu werden dass nach der sogenannten Pionierzeit die Mitte der 50er Jahre auslief systema tisch theologische Überlegungen nicht länger zweitrangig waren sondern ganz bewusst Priorität erhielten Wie viele theologische Grundsatzartikel von hohem Niveau sind gerade zwischen 1960 90 vom Diakonischen Werk publiziert worden Besonders die Veröffentlichungen der jeweiligen Präsi denten stellten wichtige Beiträge dar deren wegweisende und prägende Wir kung über den eigenen Bereich hinaus Anerkennung fanden Die theologi sche Grundlagenforschung der damaligen Jahre bildete ein komplementäres und vielleicht sogar kritisches Gegengewicht

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  • Mission und Diakonie: Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK)
    EKD DWEKD oder in denen des Evangelischen Missionswerkes EMW Wir kommen darauf zurück Doch ohne nun hier nachprüfen zu wollen oder zu können in welcher Weise sich jeder einzelne Gesellschafter der DAeK damit innerhalb seiner Institution auseinandersetzte waren zur Mitte der siebziger Jahre bereits generelle Weichenstellungen im DWEKD und im EMW gege ben die mit dazu beitrugen dass die DAeK in ihrer Zuordnung zum DWEKD ein besonders strukturiertes Gebilde wurde und blieb Im Bereich der lutherisch geprägten Missionen war die Grundlagenkrise der Mission spätestens seit der Frankfurter Erklärung von 1970 offenbar vgl Peter Beyerhaus Krise und Neuaufbruch der Weltmission Vorträge Aufsätze und Dokumente Verlag der Liebenzeller Mission 1987 Vorausge gangen war eine langjährige Konfrontation zwischen Ökumenikern und Evangelikalen die 1969 zur Gründung der Konferenz Evangelikaler Mis sionen geführt hatte später umbenannt in Arbeitsgemeinschaft Evangeli kaler Missionen AEM Mit dem ersten Internationalen Kongress zur Weltmission in Lausanne 16 25 7 1974 wurde dann auch in Deutschland das Auseinanderbrechen der beiden Missionslager AEM und EMW Gründungsbeschluss 3 8 11 1974 in Berlin Spandau unausweichlich Auch wenn nicht alle in der DAeK verbundenen Gesellschafter sich sofort und ohne Bedenken in den einen oder den anderen Block einzuordnen vermoch ten wurde die inhaltliche Auseinandersetzung zwischen den in der AEM und dem EMW verbundenen Kirchen und Missionen auch in das DWEKD hineingetragen und dort zunächst vor allem im Ressort von BfdW und hier wiederum besonders im Ausschuss für Ökumenische Diakonie spürbar Reiz themen waren dann dort vor allem die Unterstützung des Antirassismusprogrammes und die Förderung bestimmter revolutionärer Befreiungsbewegungen oder kommunistischer Regierungen Dabei stand nicht die Katastrophenhilfe in der Kritik sondern die Förderung einzelner Projekte die letztlich unchristlichen militanten antichristlichen Gruppen Parteiun gen oder Regierungen zugute kommen mussten weil ihre humanitäre Ver wendung nicht gewährleistet war und somit die Hilfen etwa auch zur Errei chung militanter Ziele umgeschichtet und damit missbraucht werden konnten Zunehmende Vorbehalte gegen die Verteilungskriterien von BfdW und vermehrte Kritik auch aus den Reihen anderer Gesellschafter in der DAeK sorgte weil sie nicht ernst genug genommen wurden für Irritationen und hatten schließlich zur Folge dass andere vereinsrechtlich strukturierte gemeinnützige Organisationen und Hilfswerke mit unterschiedlichen Ziel setzungen und Vergabekriterien gebildet wurden und damit angeblich Alternativen zur falschen Vergabepolitik von BfdW entstehen mussten In den übrigen Bereichen des Diakonischen Werkes gibt es Themen die nicht auf den ersten Blick mit denen des EMW vergleichbar erscheinen Seit Anfang der siebziger Jahre geht es ganz wesentlich um Satzungsfragen für die Neukonstituierung des Diakonischen Werkes Das Diakonische Werk Innere Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland wird zum nunmehrigen DWEKD umstrukturiert und neu gebildet Die Gründungsversammlung findet am 6 6 1975 in Berlin statt Im Oktober 1976 tritt zum ersten Mal die Diakonische Konferenz zusammen Um Rechtsfragen geht es auch vordergründig bei der rechtlichen Gestaltung von Arbeitsver hältnissen der Mitarbeiter des DW seiner landeskirchlichen Verbände und Einrichtungen oder auch um gewerkschaftliche Betätigung in den diakoni schen Einrichtungen Erinnert sei hierzu an das Buch von Axel Freiherr von Campenhausen und H J Gerhardt Kirche Staat Diakonie Verlag des

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  • DAeK in der DDR: Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK)
    Diakoniewerkes Er blieb es bis zum Zusammenschluss beider Arbeitsgemeinschaften 1992 Vorsitzender wurde Pastor Rolf Dammann Generalsekretär des Bundes Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden Sein Amtsnachfolger Pastor Ulrich Materne übernahm 1989 auch den Vorsitz in der DAGEF Die DAGEF unterschied sich wesentlich von der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen in Deutschland weil sie keine eigene juri stische Person war Das Diakonische Werk war nicht Mitglied Der Direktor des Werkes nahm mit beratender Stimme an den Mitgliederversammlungen teil Die DAGEF wurde einem Landesverband gleichgestellt In der Ordnung des Diakonischen Werkes das die diakonische Arbeit mit den Freikirchen zu koordinieren hatte wurde dann festgelegt dass die DAGEF ihre Vertreter für die einzelnen Gremien wie Hauptversammlung Hauptausschuss Geschäftsführerkonferenz zu benennen habe Es entfiel dadurch die manchmal peinliche Sorge ob Vertreter von Freikirchen die oft als Kandidaten nicht so bekannt waren bei Wahlen die erforderlichen Stimmen erhielten So war jetzt die Zusammenarbeit der Landes und Freikirchen im Diakonischen Werk der evangelischen Kirchen die Freikirchen haben auf diesen Plural Kirchen immer großen Werk gelegt geregelt Wie erfreulich Ordnungen und Vereinbarungen in die Tat umgesetzt wurden sollen die weiteren Aus führungen zeigen Die DAGEF bzw die von ihr vertretenen Einrichtungen partizipierten an den meisten Programmen des Diakonischen Werkes Eine lückenlose Aufzäh lung ist nicht möglich Einige besondere Hilfen seien genannt Bau von Fer tighäusern Schwerpunktmittel und Zuwendungen aus dem Kirchlich dia konischen Wiederaufbau Lieferung von Anstaltsbedarf und Baumaterial Medizintechnik Medikamente sowie andere finanzielle Hilfen Ebenso wertvoll waren die Beratungen in Rechts und Fachfragen und in Baufragen einschließlich Projektierungen Geschätzt waren die Informationen auch zur allgemeinen kirchlichen Lage auf den Geschäftsführerkonferenzen oder durch den Direktor bzw seinen Vertreter bei den Mitgliederversammlungen der DAGEF und der zweijährlichen Konferenz der VEF Dankbar war man für das vielfältige Angebot von Aus und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie besonderen Fachtagungen Auch die Besorgung der Genehmigungen von Einfuhranträgen ist zu nennen und die Beschaffung von Traubensaft für Abendmahlsfeiern und der Empfang von Literatur Selbstverständlich wollte die DAGEF nicht nur Nutznießer sein Damit ist nicht in erster Linie der erwartete Jahresbeitrag von einhundert Mark gemeint der nur symbolisch gesehen werden kann und auch nicht die seit 1978 jährlich gezahlte freiwillige Zuwendung der VEF von 10 000 M Vom Bund der Evangelischen Kirchen konnte das Diakonische Werk eine jährli che Zuwendung erwarten Die VEF wollte nicht nachstehen Die DAGEF wurde um Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen gebeten und ist dieser Bitte nach Möglichkeit nachgekommen z B im Beirat des Diako nischen Qualifizierungszentrums oder im Beirat für ambulante Arbeit an Körperbehinderten Vor allem haben sich die zur DAGEF gehörenden Freikirchen wenn auch nicht immer geschlossen an den Spendenprogrammen beteiligt besonders an der Aktion Brot für die Welt Weil die Freikirchen zunächst direkt mit den Landesverbänden und erst ab 1963 geschlossen abgerechnet haben lässt sich die genaue Höhe nur schwer ermitteln Das Aufkommen seitens der Freikirchen wird bis zur Währungsumstellung 1 Juli 1990 etwa 11 266 000 M DDR betragen haben Im Vergleich zu den Landeskirchen gemessen an den Mitgliederzahlen war das Aufkommen verhältnismäßig hoch Es lag in manchen Jahren bei ca 8 des

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  • Jahre des Umbruchs: Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK)
    finden und geographisch ein zuordnen Auf diese Weise konnte ich jedoch meine Kenntnisse in Heimat kunde sehr schnell nach Osten erweitern Mit verschiedenen Sitzungen und Konferenzen wurde die Wiedervereinigung der Diakonischen Werke in Ost und West zielstrebig verfolgt und mit der Diakonischen Konferenz vom 18 20 03 1991 vollzogen und dankbar gefei ert Die Zusammenführung der DAeK dauerte etwas länger zumal eine neue Satzung erstellt werden musste die es erlaubt dass jedes Mitglied zwei Ver treter entsenden kann So wurde es möglich für die Mitgliederversammlung auch je einen Vertreter aus den östlichen Bundesländern zu benennen Die letzte Sitzung der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft der Freikirchen in der ehemaligen DDR fand am 30 01 1991 in Berlin Gubener Straße statt Am 13 06 1991 konnte dann die Wiedervereinigung in Stuttgart vollzogen und gefeiert werden Seitdem besteht eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit Die Strukturen und viele Gebäude wurden erneuert zusätzliche Einrichtungen konnten übernommen und einige Werke mit großem Einsatz neu begonnen und realisiert werden Das führte zu einem Wachstum der Diako nie bei den Mitgliedern der DAeK wofür wir Gott sehr dankbar sind Als das Gebäude in der Hohentwielstraße 1990 vom DWEKD erworben wurde konnte die DAeK neue Büroräume im Bereich des DWEKD in der Gerokstraße 17 mieten Der Umzug erfolgte am 18 06 1991 Jetzt wurde ein eigener PC angeschafft und der Faxanschluss des DWEKD konnte genutzt werden so wurde die Bürotechnik erheblich verbessert Der Kontakt zu den verschiedenen Abteilungen des DWEKD konnte jetzt intensiviert werden und durch die Beteiligung des Geschäftsführers an den Hausandachten rückte die DAeK stärker ins Bewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DWEKD Mit Dankbarkeit soll auch das persönliche Engagement der Präsidenten des DWEKD als Vorsitzende bzw stellvertretende Vorsitzende der DAeK erwähnt werden Sie haben sich immer wieder für die Anliegen der freikirchlichen Diakonie eingesetzt Alle Mitglieder der DAeK sind durch eigene Abgeordnete in der Diakonischen Konferenz vertreten und der Geschäfts führer nimmt als Beobachter teil Die Verbindung zu den gliedkirchlichen Diakonischen Werken wird durch die Teilnahme des Geschäftsführers an den Konferenzen der Landespfarrer gepflegt So können regionale Probleme und Anfragen meistens gut gelöst werden Auch im Arbeitsrecht ist die frei kirchliche Diakonie mit eingebunden und ringt gemeinsam mit den Verant wortlichen des DWEKD um den Erhalt des Dritten Weges der einen Arbeits kampf im Bereich der Diakonie ausschließt Sehr rege war die Beteiligung der Vertreter der DAeK bei der Mitarbeit an dem Prozess der Erstellung des Leitbildes Diakonie was auch zur eigenen Bewusstseinsbildung half Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen im DWEKD für die bestän dige finanzielle Unterstützung und Förderung der DAeK So kann die Arbeit der DAeK ohne allzu große finanzielle Belastung der Mitglieder wahrgenommen werden Einige Freikirchen waren besonders stark vom Zustrom der Aussiedler vor allem aus Rumänien und den GUS Staaten betroffen Die Mennoniten und der Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden haben sich deshalb auch intensiv an den Personalprogrammen beteiligt die vom DWEKD mit Hilfe von Bundesmitteln gefördert wurden Trotz dieser Bemühungen haben sich in der Regel selbständige Aussiedlergemeinden gebildet Das Bemühen um Verständigung und gegenseitige

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