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  • - 2007
    im Landkreis Deggendorf soll den drittschlechtesten Rad und Fußweg Deutschlands haben Das jedenfalls behauptet die Radfahrer Initiative Cycleride die Markt und Landkreis mit dem diesjährigen Negativpreis Bronzener Pannenflicken in der Kategorie Trampelpfad ausgezeichnet hat Es geht dabei um ein Teilstück des Radwegs am Mettenbach das größtenteils geschottert und damit sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger völlig ungeeignet sei Bürgermeister Erhard Radlmeier ist diese Auszeichnung peinlich er erhofft sich eine Lösung im Zuge der Hochwassersicherung Negativauszeichnung verliehen an fahrradfahrerunfreundliches Stralsund 02 02 2008 Stralsund MVregio Die Initiative Cycleride verleiht der Hansestadt Stralsund den bronzenen Pannenflicken 2007 für die Zitat Respektlosigkeit Radfahrer per Benutzungspflicht auf einen Radweg des Knieperdammes Foto zu zwingen der in vielfältiger Hinsicht nicht der StVO und deren Verwaltungsvorschrift entspricht sowie an vielen Stellen schlichtweg unbenutzbar und auch sonst sehr gefährlich ist Mit diesem Negativpreis zeichnet die Initiative nach eigenen Angaben Verwaltungen aus die durch eine besonders schwerwiegende Missachtung der Belange von Radfahrern und einen Verstoß gegen 45 Abs 9 StVO auf sich aufmerksam machen Der besagte straßenbegleitende Weg wurde mittels roter Aufpflasterung als Radweg erstellt und durch Zeichen 241 als benutzungspflichtig ausgewiesen Diese Beschilderung ist schon nach 45 Abs 9 StVO unzulässig und da der Weg auch sonst nicht den elementaren Anforderungen des Radverkehrs und den dazugehörigen Vorschriften entspricht sondern eine gefährliche Verkehrseinrichtung darstellt ist er für Radfahrer aber auch für Fußgänger eine unerhörte Zumutung Die rote Pflasterung die zur Herstellung eines Radweges ohnehin nicht genügt fehlende bauliche oder durch Markierung gekennzeichnete Trennung habe stellenweise nur noch eine Breite von 30 cm kritisiert die Initiative Cycleride Permanente Gefährdung durch sich öffnende Autotüren und Konflikte mit Fußgängern seien die logische Folge und können zu schweren Unfällen führen Diese Beschilderung muss umgehend entfernt werden so die Initiative weiter die sich für eine praxistaugliche Radverkehrspolitik einsetzt Die Initiative bittet um Beachtung sämtlicher Voraussetzungen zur Anlage von Radwegen aller Art und Überprüfung der bestehenden Radwegnetze auf Vorschriftsmäßigkeit und Zustand Oberstes Ziel ist es dass sich die Radfahrer auch in ihnen unbekannten Regionen auf die Rechtsmäßigkeit Sicherheit und Zumutbarkeit von Radverkehrseinrichtungen verlassen können MVregio Stralsund red hst http www mittelbayerische de index cfm pid 3073 pk 191897 p 1 http www ngz online de public article regional grevenbroich nachrichten 529130 â žGoldener Pannenflickenâ œ zeigt Wirkung Radweg Verkehrsinitiative macht Ober Ramstadt auf gefährliche Stelle aufmerksam â Stadt reagiert prompt OBER RAMSTADT Die Radverkehrsinitiative Cycleride hat Ober Ramstadt die Negativauszeichnung Goldener Pannenflicken 2007 für eine gefährliche Falle für Radfahrer zwischen dem Berg Vogelherd und Ober Ramstadt zugesprochen Der für Radler benutzungspflichtige Weg ende nach starkem Gefälle mit einem scharfen Linksknick und sei mit Absperrpfosten grobem Pflaster und einer Mulde von der Fahrbahn abgetrennt so die Begründung Tatsächlich verläuft parallel zu dem geteerten Feldweg den Autofahrer vom Naturfreundehaus Richtung Breitensteinweg benutzen ein Stück weit ein Rad und Fußgängerweg der vor der Brücke über die Bundesstraße abrupt endet Die beschriebene Gestaltung des Abschlusses wurde beim Bau der Umgehungsstraße vor sieben Jahren angelegt Dass diese Stelle gefährlich ist leuchtet ein sagt Bürgermeister Werner Schuchmann auf ECHO

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  • - 2006
    Radverkehrsanlagen die aussehen wie Trampelpfade Dennoch sind sie als gemeinsamer Fuß und Radweg für beide Richtungen ausgeschildert Hier wird das Prinzip Radweg deutlich nämlich dass Radwege Verkehrswege zweiter Wahl sind Fast alles was mit Radwegen geschieht und wie mit ihnen umgegangen wird ist auf einer Fahrbahn undenkbar oder würde zumindest heftigen Protest hervorrufen Die Initiative Cycleride will mit dem Pannenflicken Preis das Recht der Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer anerkannt zu werden einfordern und versuchen das Prinzip Radweg aus den Köpfen der Radfahrer Kfz Fahrer und Verkehrs Planer herauszubekommen Goldener Pannenflicken 2006 Die Initiative Cycleride verleiht den Goldenen Pannenflicken 2006 dem Landkreis Lüchow Dannenberg für diese Radverkehrsführung am Elbe Radweg Der Trampelpfad begleitet einseitig einen Forstweg und ist als benutzungspflichtiger gemeinsamer Fuß und Radweg für beide Richtungen ausgeschildert Dieser Weg gefährdet nicht nur alle Verkehrsteilnehmer die ihn irrtümlich benutzen seine Ausschilderung verstößt auch gegen  45 Abs 9 StVO wonach insbesondere Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs nur ausnahmsweise angeordnet werden dürfen In den meisten Bundesländern wäre zudem das Radfahren auf Waldwegen mit dieser Breite und Beschaffenheit strikt verboten Wir fordern im Namen der Fußgänger und Radfahrer die umgehende Beseitigung der Zeichen 240 StVO an der genannten Strecke und die Beachtung

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  • Pannenflicken
    und mehr für eine überlegtere Verkehrsplanung im Hinblick auf den Radverkehr sorgen Bitte senden Sie Ihre Bilder mit den Texten bis zum jeweiligen 31 10 eines Jahres an Diese E Mail Adresse ist vor Spambots geschützt Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein Die an uns im Rahmen des Pannenflicken des Jahres gesendeten Bilder verbleiben ggf zu einer weiteren Verwendung bei der Initiative Cycleride Vielen Dank für Ihre Unterstützung Neuerung ab 2014 Pannenflicken wird Kooperationsprojekt von der Initiative Cycleride und dem Verbund Service und Fahrrad Bild Klaus Wörle bei der Auszeichnung Best for Bike Der Pannenflicken ist ab der Saison 2014 offiziell ein Kooperationsprojekt der Initiative Cycleride IC und dem Branchenverband Verbund Service und Fahrrad e V VSF Darüber hinaus entscheidet ab der Wahl zum Pannenflicken 2014 erstmals neben dem Mitgliedervotum auch eine Jury aus langjährig erfahrenen Fachleuten die wir Ihnen hier gerne vorstellen Paul Bickelbacher 1963 geboren studierte in München Geographie mit den Nebenfächern Politik Soziologie Verkehrsplanung sowie Stadt Regional und Landesplanung Nach jeweils ca vier Jahren in einem Architektur und in einem Ingenieurbüro machte Paul Bickelbacher sich selbstständig und spezialisierte sich auf den Fuß und Radverkehr Spannende Projekte waren u a der Verkehrentwicklungsplan Radverkehr und das Fahrradstellplatzkonzept sowie das Stadtviertelkonzept Nahmobilität für die Stadt München Sein Beruf als Stadt und Verkehrsplaner zeigt ihm immer wieder dass die eigenen Füße und das Fahrrad die zukunftsfähigen Verkehrsmittel sind die viele unserer Probleme lösen und die Lebensqualität in unseren Städten deutlich erhöhen können Darum ist er beim FUSS e V beim ADFC und in der SRL engagiert Vereinigung für Stadt Regional und Landesplanung Von der fachlichen Arbeit wechselte er schrittweise zur politischen Arbeit weil hier oft die Hemmnisse liegen dass fachlich als richtig erkannte Maßnahmen nicht umgesetzt werden So war er mehrere Jahre in Teilzeit Verkehrsreferent der grünen Landtagfraktion in Bayern Im Jahr 2008 wurde er für die Grünen in den Münchner Stadtrat gewählt uns setzt sich seitdem für eine zukunftsfähige Mobilität und Stadtentwicklung ein Albert Herresthal Jahrgang 1955 Dipl Sozialpädagoge Umweltbetriebsprüfer Uni Augsburg Politik Manager Quadriga Berlin Albert Herresthal ist seit 1980 in der Fahrradbranche aktiv 10 Jahre Führung eigenes Fahrrad Fachgeschäft Dozent im Forum Berufsbildung Berlin freier Journalist und Fachautor Er verfasste u a ein Buch über die Geschichte und Entwicklung des Fahrrads und Artikelserien über die ökologische Produktion und die Situation im Fahrradproduktionsland Taiwan Seit 1999 ist Albert Herresthal Vorstand und Geschäftsführer beim Verbund Service und Fahrrad gemeinnütziger e V VSF Albert Herresthal ist Mitglied im Beirat des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans NRVP 2020 der Bundesregierung Weiterhin ist der VSF Veranstalter der vivavelo Branchenkongresse in Berlin und unterhält ein Hauptstadtbüro im Haus der Bundespressekonferenz Bernd Sluka Jahrgang 1961 Dipl Mathematiker seit 2006 an der Beruflichen Oberschule Passau Bernd Sluka wirkt seit 1994 im Verkehrsclub Deutschland mit Zunächst und noch immer im VCD Kreisverband Passau Freyung Grafenau ab 1999 im Vorstand des VCD Landesverband Bayern und seit 2003 Vorsitzender des VCD Landesverband Bayern Seit 2000 außerdem im ADFC Fachausschuss Technik Mitbegründer und

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  • Pannenflicken
    Hinblick auf den Radverkehr sorgen Bitte senden Sie Ihre Bilder mit den Texten bis zum jeweiligen 31 10 eines Jahres an Diese E Mail Adresse ist vor Spambots geschützt Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein Die an uns im Rahmen des Pannenflicken des Jahres gesendeten Bilder verbleiben ggf zu einer weiteren Verwendung bei der Initiative Cycleride Vielen Dank für Ihre Unterstützung Neuerung ab 2014 Pannenflicken wird Kooperationsprojekt von der Initiative Cycleride und dem Verbund Service und Fahrrad Bild Klaus Wörle bei der Auszeichnung Best for Bike Der Pannenflicken ist ab der Saison 2014 offiziell ein Kooperationsprojekt der Initiative Cycleride IC und dem Branchenverband Verbund Service und Fahrrad e V VSF Darüber hinaus entscheidet ab der Wahl zum Pannenflicken 2014 erstmals neben dem Mitgliedervotum auch eine Jury aus langjährig erfahrenen Fachleuten die wir Ihnen hier gerne vorstellen Paul Bickelbacher 1963 geboren studierte in München Geographie mit den Nebenfächern Politik Soziologie Verkehrsplanung sowie Stadt Regional und Landesplanung Nach jeweils ca vier Jahren in einem Architektur und in einem Ingenieurbüro machte Paul Bickelbacher sich selbstständig und spezialisierte sich auf den Fuß und Radverkehr Spannende Projekte waren u a der Verkehrentwicklungsplan Radverkehr und das Fahrradstellplatzkonzept sowie das Stadtviertelkonzept Nahmobilität für die Stadt München Sein Beruf als Stadt und Verkehrsplaner zeigt ihm immer wieder dass die eigenen Füße und das Fahrrad die zukunftsfähigen Verkehrsmittel sind die viele unserer Probleme lösen und die Lebensqualität in unseren Städten deutlich erhöhen können Darum ist er beim FUSS e V beim ADFC und in der SRL engagiert Vereinigung für Stadt Regional und Landesplanung Von der fachlichen Arbeit wechselte er schrittweise zur politischen Arbeit weil hier oft die Hemmnisse liegen dass fachlich als richtig erkannte Maßnahmen nicht umgesetzt werden So war er mehrere Jahre in Teilzeit Verkehrsreferent der grünen Landtagfraktion in Bayern Im Jahr 2008 wurde er für die Grünen in den Münchner Stadtrat gewählt uns setzt sich seitdem für eine zukunftsfähige Mobilität und Stadtentwicklung ein Albert Herresthal Jahrgang 1955 Dipl Sozialpädagoge Umweltbetriebsprüfer Uni Augsburg Politik Manager Quadriga Berlin Albert Herresthal ist seit 1980 in der Fahrradbranche aktiv 10 Jahre Führung eigenes Fahrrad Fachgeschäft Dozent im Forum Berufsbildung Berlin freier Journalist und Fachautor Er verfasste u a ein Buch über die Geschichte und Entwicklung des Fahrrads und Artikelserien über die ökologische Produktion und die Situation im Fahrradproduktionsland Taiwan Seit 1999 ist Albert Herresthal Vorstand und Geschäftsführer beim Verbund Service und Fahrrad gemeinnütziger e V VSF Albert Herresthal ist Mitglied im Beirat des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans NRVP 2020 der Bundesregierung Weiterhin ist der VSF Veranstalter der vivavelo Branchenkongresse in Berlin und unterhält ein Hauptstadtbüro im Haus der Bundespressekonferenz Bernd Sluka Jahrgang 1961 Dipl Mathematiker seit 2006 an der Beruflichen Oberschule Passau Bernd Sluka wirkt seit 1994 im Verkehrsclub Deutschland mit Zunächst und noch immer im VCD Kreisverband Passau Freyung Grafenau ab 1999 im Vorstand des VCD Landesverband Bayern und seit 2003 Vorsitzender des VCD Landesverband Bayern Seit 2000 außerdem im ADFC Fachausschuss Technik Mitbegründer und Redakteur der seit 2006 erscheinenden unabhängigen Zeitschrift

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  • Initiative Cycleride
    Link per Mail an einen Freund senden Fenster schließen E Mail an Absender Eigene E Mail Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.cycleride.de/index.php/component/mailto/?tmpl=component&template=allrounder-j1.6&link=7ded955cbd4406c51783058ce5a367f844de5932 (2016-04-28)
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  • Stellungnahme der Initiative Cycleride zur geplanten Neufassung der StVO
    Verkehrssituation nicht gerechtfertigt werden kann Die so beschilderten Radwege sind oft zusätzlich noch in einem Zustand und von einer Streckenführung dass einem Angst und Bange werden kann Statt Gefahren zu reduzieren werden allzu oft zusätzliche Gefahren geschaffen Seit 1997 ist es der Politik bisher nicht gelungen diesen Missstand zu beseitigen Bestehende Benutzungspflichten werden selten entfernt und wenn dann oft nur gegen erheblichen Widerstand der zuständigen Behörden und erst nach gerichtlichen Auseinandersetzungen Selbst bei Neuanlagen von Radwegen werden auch heute noch munter weiterhin unzulässige Benutzungspflichten verhängt Auch die vor einigen Jahren ins Leben gerufene Fahrradakademie die vor allem bei den Mitarbeitern der lokal zuständigen Behörden für Aufklärung sorgen soll und selbst das Grundsatzurteil des BVerwG von 2010 das die Unzulässigkeit unbegründbarer Benutzungspflichten am Beispiel eines konkreten Einzelfalles eindrucksvoll bestätigte zeigen eine insgesamt nur viel zu geringe Wirkung als dass in absehbarer Zeit mit einer grundlegenden Besserung gerechnet werden könnte Es kann auch nicht Aufgabe einzelner Bürger sein jede der unzähligen unzulässigen Benutzungspflichten per gerichtlicher Klage aufheben zu lassen Dieser unzumutbare Zustand ist nicht länger haltbar und die Politik ist gefordert dafür zu sorgen dass der mit der Novelle von 1997 angestrebte Zustand nämlich dass Radfahrer aus Gründen der Sicherheit normalerweise auf der Fahrbahn fahren sollen endlich in der Realität großflächig umgesetzt wird Da alle bisherigen Ansätze dieses Ziel zu erreichen in der Gesamtheit nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben sieht sich die IC in ihrer bereits früher geäußerten Auffassung bestätigt dass die einzig gangbare Lösung die ist die mit den Blauschildern verbundene Benutzungspflicht in ein Benutzungsrecht umzuwandeln und damit dem einzelnen Radfahrer die Möglichkeit einzuräumen wahlweise nach eigener Sicherheitseinschätzung die Fahrbahn benutzen zu dürfen auch wenn daneben ein beschilderter Radweg vorhanden ist Ein derartiges Wahlrecht gilt aktuell bereits für Mofafahrer und hat sich bewährt ohne dass es dadurch zu Problemen allgemeiner Art gekommen wäre Es ist nicht einzusehen warum ein solches Wahlrecht nicht auch für Radfahrer genauso problemlos funktionieren sollte Durch Umsetzung unserer Forderung entfiele auf einen Schlag der ohnehin durch die zuständigen Behörden überwiegend ignorierte Handlungsbedarf zur Überprüfung und weitgehenden Entfernung der bestehenden Benutzungspflichten Radfahrer die aus wohlüberlegten Sicherheitserwägungen die Benutzung der Fahrbahn vorziehen befänden sich endlich in einer wesentlich klareren Rechtssituation Weiterhin nimmt die IC in ihrem Schreiben Stellung zu der beabsichtigten Neuregelung nach der geweinsame Rad Gehwege Zeichen 240 zusätzlich zur ohnehin scharf kritisierten Benutzungspflicht auch noch mit einer innerörtlich allgemein geltenden Geschwindigkeitsbegrenzung für Radfahrer von 15km h belegt werden sollen Eine solche allgemeine Regelung wäre eine erhebliche Einschränkung des Radverkehrs durch die die praktische Reichweite des Fahrrades als Verkehrsmittel deutlich eingeschränkt wäre mithin eine Maßnahme zur Behinderung des Radverkehrs statt zu dessen Förderung Selbstverständlich sieht die IC die Pflicht der gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr und bejaht ausdrücklich dass Radfahrer zum Schutz von Fußgängern immer mit angepasst vorsichtiger Geschwindigkeit die im Einzelfall langsamer aber auch schneller als 15km h sein kann fahren müssen wenn sie sich mit ihnen zusammen im selben Verkehrsraum bewegen Auch hier bietet das geforderte Wahlrecht zur Benutzung der allgemeinen Fahrbahn eine einfache Möglichkeit allen

    Original URL path: http://www.cycleride.de/index.php/bundespolitisches/52-icstvobund (2016-04-28)
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  • Stellungnahme der Initiative Cycleride zur geplanten Neufassung der StVO
    beschilderten Radwege sind oft zusätzlich noch in einem Zustand und von einer Streckenführung dass einem Angst und Bange werden kann Statt Gefahren zu reduzieren werden allzu oft zusätzliche Gefahren geschaffen Seit 1997 ist es der Politik bisher nicht gelungen diesen Missstand zu beseitigen Bestehende Benutzungspflichten werden selten entfernt und wenn dann oft nur gegen erheblichen Widerstand der zuständigen Behörden und erst nach gerichtlichen Auseinandersetzungen Selbst bei Neuanlagen von Radwegen werden auch heute noch munter weiterhin unzulässige Benutzungspflichten verhängt Auch die vor einigen Jahren ins Leben gerufene Fahrradakademie die vor allem bei den Mitarbeitern der lokal zuständigen Behörden für Aufklärung sorgen soll und selbst das Grundsatzurteil des BVerwG von 2010 das die Unzulässigkeit unbegründbarer Benutzungspflichten am Beispiel eines konkreten Einzelfalles eindrucksvoll bestätigte zeigen eine insgesamt nur viel zu geringe Wirkung als dass in absehbarer Zeit mit einer grundlegenden Besserung gerechnet werden könnte Es kann auch nicht Aufgabe einzelner Bürger sein jede der unzähligen unzulässigen Benutzungspflichten per gerichtlicher Klage aufheben zu lassen Dieser unzumutbare Zustand ist nicht länger haltbar und die Politik ist gefordert dafür zu sorgen dass der mit der Novelle von 1997 angestrebte Zustand nämlich dass Radfahrer aus Gründen der Sicherheit normalerweise auf der Fahrbahn fahren sollen endlich in der Realität großflächig umgesetzt wird Da alle bisherigen Ansätze dieses Ziel zu erreichen in der Gesamtheit nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben sieht sich die IC in ihrer bereits früher geäußerten Auffassung bestätigt dass die einzig gangbare Lösung die ist die mit den Blauschildern verbundene Benutzungspflicht in ein Benutzungsrecht umzuwandeln und damit dem einzelnen Radfahrer die Möglichkeit einzuräumen wahlweise nach eigener Sicherheitseinschätzung die Fahrbahn benutzen zu dürfen auch wenn daneben ein beschilderter Radweg vorhanden ist Ein derartiges Wahlrecht gilt aktuell bereits für Mofafahrer und hat sich bewährt ohne dass es dadurch zu Problemen allgemeiner Art gekommen wäre Es ist nicht einzusehen warum ein solches Wahlrecht nicht auch für Radfahrer genauso problemlos funktionieren sollte Durch Umsetzung unserer Forderung entfiele auf einen Schlag der ohnehin durch die zuständigen Behörden überwiegend ignorierte Handlungsbedarf zur Überprüfung und weitgehenden Entfernung der bestehenden Benutzungspflichten Radfahrer die aus wohlüberlegten Sicherheitserwägungen die Benutzung der Fahrbahn vorziehen befänden sich endlich in einer wesentlich klareren Rechtssituation Weiterhin nimmt die IC in ihrem Schreiben Stellung zu der beabsichtigten Neuregelung nach der geweinsame Rad Gehwege Zeichen 240 zusätzlich zur ohnehin scharf kritisierten Benutzungspflicht auch noch mit einer innerörtlich allgemein geltenden Geschwindigkeitsbegrenzung für Radfahrer von 15km h belegt werden sollen Eine solche allgemeine Regelung wäre eine erhebliche Einschränkung des Radverkehrs durch die die praktische Reichweite des Fahrrades als Verkehrsmittel deutlich eingeschränkt wäre mithin eine Maßnahme zur Behinderung des Radverkehrs statt zu dessen Förderung Selbstverständlich sieht die IC die Pflicht der gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr und bejaht ausdrücklich dass Radfahrer zum Schutz von Fußgängern immer mit angepasst vorsichtiger Geschwindigkeit die im Einzelfall langsamer aber auch schneller als 15km h sein kann fahren müssen wenn sie sich mit ihnen zusammen im selben Verkehrsraum bewegen Auch hier bietet das geforderte Wahlrecht zur Benutzung der allgemeinen Fahrbahn eine einfache Möglichkeit allen Interessen gleichermaßen gerecht zu werden Ein weiterer

    Original URL path: http://www.cycleride.de/index.php/bundespolitisches/52-icstvobund?tmpl=component&print=1&layout=default&page= (2016-04-28)
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  • Initiative Cycleride
    Link per Mail an einen Freund senden Fenster schließen E Mail an Absender Eigene E Mail Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.cycleride.de/index.php/component/mailto/?tmpl=component&template=allrounder-j1.6&link=bb9829cc5e151470ec0246b5d9874c80287d811d (2016-04-28)
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