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  • N 4 - Wilhelm Fabricius
    in Gießen Jena und München 1896 trat er in den preußischen Bibliotheksdienst und wurde Hilfsbibliothekar an der Marburger Universitätsbibliothek 1902 an der Kaiser Wilhelm Bibliothek in Posen und ab 1906 wieder in Marburg wo er später zum Oberbibliothekar und 1917 zum Professor ernannt wurde 1923 trat er in den Ruhestand Er war aber weiterhin forschend tätig und wurde 1925 Mitglied der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck Fabricius Haupttätigkeitsfeld war

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  • N 5 - Carl Manfred Frommel
    der Deutschen Studentenschaft sind wohl weit größer als damals gemeiniglich bekannt war Er hatte sich selbst mehr oder weniger zu ihrem allmächtigen Sekretär gemacht schreibt sein Biograph Mitgau Ebenfalls 1919 gründete er die Deutsche Akademische Rundschau die bald zum wichtigsten Publikationsorgan der Studentenschaften in Deutschland aufstieg Als auf Beschluss des Deutschen Studententages in Danzig die Deutsche Studentenschaft 1928 in den Hochschulverlag GmbH eintrat wurde sie mit der Zeitung Der Student vereinigt die fortan als amtliches Organ der DSt diente Offizielle Aufgaben nahm Frommel auch für den Allgemeinen Deutschen Waffenring wahr Hier fungierte er zeitweilig als Vorsitzender des Verfassungsausschusses Sein Interesse galt auch immer der corpsstudentischen Geschichtsforschung Bereits 1922 regte er die Gründung der Historischen Kommission des KSCV an und wurde deren erster Schriftführer 1930 und 1932 war er Mitherausgeber der Kösener Jahrbücher Wende und Schau und von 1934 bis 1936 Schriftleiter der Deutschen Corpszeitung die er zu einer bis dahin noch nie erreichten Höhe im geistigen Inhalt und in der Ausstattung führte Große Verdienste hatte er auch um die Präsentation des Verbandes auf der Pressa in Köln 1928 Nach der Pressa Ausstellung wurde er zum Bibliotheksrat ernannt und betreute die Sammlungen des VAC die 1930 von Wilhelm Fabricius von Marburg an die Universität Frankfurt a M abgegeben und um seine eigene umfangreiche Studentika Sammlung bereichert wurde Beides bildete einen wesentlichen Grundstock für das spätere Institut für Hochschulkunde in Würzburg Nach der Auflösung der Verbände 1935 wurden die gesamten Bestände auf die Festung Marienberg nach Würzburg überführt Frommel siedelet nach dort über erlag aber bereits am 3 April 1938 in Würzburg einer Erkrankung an Multipler Sklerose Frommel hat dem Begriff des Berufscorpsstudenten seinen eigenen tieferen Sinn gegeben und er hat die ursprünglich spöttisch gedachte Bezeichnung gewandelt in die eines Mannes der unter Verzicht auf die philisterhafte Geborgenheit einer akademischen Pfründe seine

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  • N 6 - Robert Lehr
    gehörte Robert Lehr zu den Mitgründern der CDU Düsseldorf und des CDU Landesverbandes Rheinland Von der britischen Militärregierung wurde er 1945 zum Oberpräsidenten der Provinz Nordrhein ernannt bis 1946 Zugleich war er Vorsitzender des Zonenbeirats für die Britische Zone 1946 bis 1950 war er Mitglied des nordrhein westfälischen Landtages 1946 47 dessen Präsident 1948 49 gehörte Lehr dem Parlamentarischen Rat an 1949 bis 1953 dem Bundestag Von 1950 bis 1953 war er Bundesinnenminister im Kabinett Adenauer Hochschulpolitik war Lehr stets ein wichtiges Anliegen was von Seiten der betreffenden Universitäten gerne gewürdigt wurde Die medizinische Fakultät der Universität Münster verlieh ihm bereits 1926 die Ehrendoktorwürde Lehr wurde Ehrenbürger der Universität Bonn und der Medizinischen Akademie in Düsseldorf an deren Gründung und Aufbau er entscheidenden Anteil hatte Ganz besonders aber blieb über seine Studienzeit hinaus der Universität Marburg verbunden 1927 wurde er dort Ehrensenator Am 9 Juni 1951 übernahm er von seinem Corpsbruder Paul Duden den Vorsitz des Marburger Universitätsbundes den er bis zu seinem Tod inne hatte Nach dem Zweiten Weltkrieg war Lehr auch ein engagierter Verfechter der Wiederzulassung der Korporationen und trat für die Pflege der Beziehungen zu den Universitäten ein Er war Korporationsstudent Korpsstudent mit seinem ganzen Herzen und forderte für die Korporationen die freue Bahn aber mit einer Eindringlichkeit die einen großen Eindruck im besonderen auf die jungen Kommilitonen machte verlangte er daß im Besonderen die Korporationen die Verantwortung fühlen sollten für die Gemeinschaft für die Idee des demokratischen Staates und seine Freiheit Pinkerneil Am 13 Oktober 1956 starb Lehr in Düsseldorf und wurde auf dem Friedhof in Oberbrügge bei Lüdenscheid beigesetzt Bestand Der kleine Nachlasssplitter enthält in erster Linie Unterlagen zu hochschulpolitischen Fragen zur Wiederzulassung der Korporationen an den Universitäten und zur Mensurproblematik Von Interesse ist besonders die Korrespondenz Lehrs bzw seines persönlichen Referenten Oberregierungsrat Dr Günther

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  • N 7 - Hans-Reinhard Koch
    Corps in Mainz 5 11 1949 verdient und unterstützte ebenso die Rekonstitution des Kartellcorps Rhenania Bonn das ihm 1952 das Band verlieh Bei Hassia war er zeitweilig Vorsitzender der corpspolitischen Kommission und 1965 Herausgeber des die Jahre 1918 bis 1965 umfassenden dritten Teils der Corpsgeschichte 1951 begann seine Tätigkeit für den Verband Alter Corpsstudenten VAC Er wurde Mitglied des Gesamtausschusses des VAC für den Großbezirk Rheinland bis 1963 und war von 1951 bis 1955 Vorsitzender der Verbändekommission und in dieser Funktion der Schöpfer des Kartellvertrags mit dem Weinheimer Senioren Convent 1952 Von 1967 bis 1972 war er Mitglied des VAC Vorstandes Bonn Verbandsübergreifende Verdienste erwarb er sich in der Arbeitsgemeinschaft Andernach mensurbeflissener Verbände AGA Er nahm für den KSCV an der AGA Gründungsversammlung am 31 3 1 4 1951 in Andernach teil und übernahm dort den ersten Vorsitz Nach dem Wiedererstehen der Deutschen Corpszeitung war Koch zeitweilig deren Mitherausgeber 1953 und 1965 war er außerdem an der Herausgabe des Handbuchs des Kösener Corpsstudenten beteiligt 1960 hat er die Veröffentlichung der Kösener Corps Listen maßgeblich betrieben Ebenso förderte er die Sicherung des Kösener Archivs Bereits 1953 gab Koch den Anstoß zur Gründung des Verbandes für Studentenwohnheime und fungierte für viele Jahre als geschäftsführendes Vorstandsmitglied 1953 1976 Kurz vor seinem Tod wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes ernannt 19 11 1996 Für seine Verdienste um den VAC und das Korporationsstudententum im allgemeinen wurde Hans Reinhard Koch mit der silbernen Ehrenschale des VAC 1963 und 1972 und mit der Fabricius Medaille des Convents Deutscher Akademikerverbände CDA ausgezeichnet Bestand Der Bestand umfasst im wesentlichen die Handakten aus Kochs Tätigkeit im Gesamtausschuss in der Verbändekommission und als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Andernach aus den Jahren 1951 bis 1963 In die Zeit seiner AGA Tätigkeit fiel eine Reihe wichtiger Ereignisse wie die Erklärung der Verbände vor Bundespräsident

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  • N 8 - Adolf Lohmann
    Studium des Bergfachs widmete Lohmann wurde am 25 November 1911 bei Teutonia Marburg 1912 bei Moenania recipiert In Würzburg bekleidete er die zweite Charge 1914 bestand er das Examen zum Bergreferendar Seine weitere Ausbildung verhinderte der Ausbruch des Ersten Weltkrieges Lohmann wurde Soldat und stand zuletzt als Leutnant der Reserve beim Garde Schützen Bataillon 1919 beendete er seine Studien mit dem Bergassessorexsamen und arbeitete in den folgenden Jahren meist im Kali Bergbau u a bei der Wintershall AG dann als Bergwerksdirektor im niedersächsischen Erdölgebiet 1938 übernahm er die technische Gesamtleitung im Vorstand der Bergbau AG Lothringen in Bochum Bei Kriegsende wurde er in einem britischem Internierungslager inhaftiert Nach seiner Entlassung 1947 zwangen ihn die während der Internierung erlittenen gesundheitlichen Schäden zum Eintritt in den Ruhestand Lohmann ließ sich in Castrop Rauxel später in Bochum nieder und beteiligte sich dort maßgeblich am Wiederaufbau des VAC Am 3 Mai 1948 gehörte er zu den Mitgründern des AHSC Castrop Rauxel im Mai 1949 engagierte er sich bei der Bildung des Ruhrarbeitskreises aus dem heraus im Oktober 1950 auf dem Abgeordnetentag von Altena der Verband rekonstituiert wurde Lohmann war ab 1950 zunächst erster Leiter des Verfassungsamtes des VAC und übernahm 1951 den Vorsitz der Statutenkommission den er bis 1958 inne hatte Unter seiner Leitung entstanden die Neufassung der Kösener Statuten KSt von 1955 und die Kösener Ehrenordnung KEO von 1958 Zwischen 1956 und 1962 gehörte er für den Großbezirk Ostruhr dem Gesamtausschuss des VAC an Für seine Verdienste verlieh ihm der VAC die VAC Silberschale Adolf Lohmann starb am 25 September 1962 in Berleburg während eines Erholungsurlaubs im Sauerland Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof in Bochum Grumme Bestand Der Nachlass Lohmann wurde offenbar bald nach seinem Tod an das Archiv übergeben Eine Abgabeliste lag nicht vor Schwerpunkte der Überlieferung bilden seine

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  • N 9 - Georg Meyer-Erlach
    phil und wurde 1910 Direktor einer chemischen Fabrik 1914 bis 1918 war er Kriegsteilnehmer 1922 zog er sich aus dem Berufsleben zurück und ließ sich als Privatgelehrter in Würzburg nieder Er veröffentlichte zahlreiche Werke zur Familien Studenten und fränkischen Landesgeschichte Unter anderem wertete er das Archiv des VAC aus 1933 bis 1936 gab er im Selbstverlag das Archiv für Studenten und Hochschulgeschichte heraus Der Zweite Weltkrieg unterbrach seine Arbeiten Danach bemühte er sich um die Herausgabe der von den Nationalsozialisten beschlagnahmten Bestände des hochschulkundlichen Instituts 1950 wurde er vom Convent Deutscher Akademikerverbände CDA mit der Wahrnehmung der IfH Interessen betraut Von 1955 bis 1960 war er Leiter des IfH Meyer Erlach gehörte 1955 zu den Gründungsmitgliedern der Hochschulkundlichen Vereinigung Gesellschaft zur Förderung der Deutschen Hochschulkunde e V aus der 1970 die heutige Deutsche Gesellschaft für Hochschulkunde DGfH hervorging Die Tätigkeit Georg Meyer Erlachs als langjähriger Leiter des Instituts für Hochschulkunde IfH war auch für das Kösener Archiv nach dem Zweiten Weltkrieg von besonderer Bedeutung Zahlreiche Publikationen in der Deutschen Corpszeitung und im CDA Organ Der Convent zeugen von seinem Schaffen Ein ausführliches Werkverzeichnis erschien im Mainfränkischen Jahrbuch für Geschichte und Kunst 14 1962 S 349f Seit 1957 war Meyer Erlach

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  • N 10 - Herbert Neupert
    Umsiedlung von Baltendeutschen betraut 1943 wurde er Hauptgeschäftsführer der Hauptgruppe gewerbliche Wirtschaft in Krakau Ab 1943 leistete er Kriegsdienst Ab 1945 in Buchenwald in sowjetischer Internierungshaft ließ er sich nach der Entlassung 1950 in Berlin nieder wurde dort für den Verband Berliner Im und Exporteure tätig und war nach Gründung der Industrie und Handelskammer mit dem Aufbau der Außenhandelsabteilung und des Exportbüros der Berliner Absatzorganisation beauftragt 1951 erhielt er einen Lehrauftrag an der TU Berlin über Grundlagen und Technik des Exports Im gleichen Jahr trat er in die Abteilung Seeverkehr des Bundesverkehrsministeriums ein und avancierte zum Regierungsrat später Ministerialrat In dieser Funktion oblagen ihm 1954 bis 1965 die Endverhandlungen aller zwischen der Bundesrepublik Deutschland und anderen Staaten abgeschlossenen Schiffahrtsvereinbarungen 1965 wurde er Ministerialdirigent und Referatsleiter 1969 Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung Allgemeine Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft Zeitweilig war er Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD 1973 trat er in den Ruhestand Neupert war Aufsichtsratsvorsitzender und später Geschäftsführer der Hochleistungsschnellbahn Studiengesellschaft in Ottobrunn ab 1973 Vorsitzender des Verwaltungsrats und Wissenschaftsbeirats der Studiengesellschaft Nahverkehr in Hamburg und bis 1982 stellvertretender Vorsitzender der erweiterten Tarifkommission für den Nahverkehr Während seines Studiums in München war Neupert 1929 Mitglied der Transrhenania geworden 1957 wurde er dort stellv AH Vorsitzender von 1958 bis 1986 war er Altherrenvorsitzender Transrhenania ernannte ihn 1971 zum Ehrenmitglied 1986 verliehen ihm Ratisbonia und Budissa das Band Von 1967 bis 1971 war Neupert stellvertretender VAC Vorsitzender ab 1972 Mitglied der Verbändekommission und ab 1975 Vorstandsmitglied des AHSC Bonn 1975 bis 1986 war er Beauftragter des VAC Vorstandes im Beirat des von ihm mitgegründeten Verbandes für Studentenwohnheime e V 1983 bis 1996 war er Vorsitzender des Verbandes In seiner Bonner Zeit fungierte er außerdem viele Jahre als Vorsitzender Arbeitskreises Bonner AH Verbände Neupert wurde mit der VAC

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  • N 11 - Robert Paschke
    Erlangen und studierte an der Friedrich Alexander Universität ab 1924 zunächst Chemie dann Humanmedizin Nach Staatsexamen 1930 und Promotion ließ er sich im Oktober 1945 als praktischer Arzt in Emskirchen MIttelfranken nieder Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Mittelfranken und Gründer und Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Neustadt Scheinefeld 1946 1972 sowie Delegierter beim bayerischen Ärztetag 1954 1974 1968 gab er seine ärztliche Praxis aus Gesundheitsgründen auf Er starb am 28 Mai 1985 Paschke wurde 1924 bei Bavaria Erlangen aktiv Verdienste erwarb er sich vor allem um die Studentengeschichte 1930 wurde er in die Historische Kommission des KSCV gewählt der er zuletzt als beratendes Mitglied bis zu seinem Tod angehörte 1953 wurde er Vorsitzender der Gutachterkommission Gemeinsam mit Erich Bauer gründete er 1953 den Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung und war zuerst dessen zweiter von 1968 bis 1974 erster Vorsitzender und danach Ehrenvorsitzender Von 1969 bis 1975 war er Schriftleiter des Jahrbuchs Einst und Jetzt Zwischen 1954 und 1979 zeichnete Paschke für die Organisation und Leitung der Deutschen Studentenhistorikertagung verantwortlich und betrieb maßgeblich die Veranstaltung deutsch österreichischer und deutsch österreichisch schweizerischer Tagungen Als Mitarbeiter des CDA Organs Der Convent redigierte er von 1960 bis 1984 deren zweimal jährlich

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