archive-de.com » DE » C » CORPSARCHIVE.DE

Total: 309

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Alfons Sack
    Berlin wurde aus gesundheitlichen Gründen vom Kriegsdienst freigestellt und konnte 1918 mit der Großen Staatsprüfung seine Studien abschließen War später Strafverteidiger in Berlin und u a im Reichstagsbrandprozess für den kommunistischen Angeklagten Ernst Torgler tätig Nach dem Röhm Putsch war S mehrere Wochen im Gestapo Gefängnis Columbia Haus inhaftiert Im April 1945 kam er beim Versuch Berlin zu verlassen in der Nähe von Brandenburg an der Havel bei einem britischen Luftangriff ums Leben S wurde Anfang Januar 1910 bei Normannia Berlin aktiv und im Juni recipiert Er bekleidete die erste Charge Im Oktober 1911 wurde er inaktiv im November 1918 philistriert Nach der Novemberrevolution war S maßgeblich an den Auseinandersetzungen mit dem Berliner Polizeipräsidenten Eichhorn USPD um das drohende Verbot der Korporationen beteiligt In dieser Zeit nahm er auch als Beauftragter des KSCV an den Verhandlungen um die Gründung des Allgemeinen Deutschen Waffenrings ADW und an dessen Gründungsversammlung in Jena im August 1919 teil Nicht zuletzt S s Einfluss war es zu verdanken dass die Konstituierung des ADW gegen den Widerstand der Deutschen Burschenschaft durchgesetzt wurde Daneben hatte er als Mitglied der vom oKC 1919 eingesetzten Kommission zur Prüfung der Konstitutionen und sonstigen Verhältnisse der betreffenden CC auch Verdienste um

    Original URL path: http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&view=article&id=213&Itemid=63 (2016-02-14)
    Open archived version from archive


  • Paul Salvisberg
    Studium an der Universität Bern 1875 Militärdienst Leutnant d Artillerie Ende der 1870er Jahre Fortsetzung des Studiums an der TH Stuttgart dann Studium der Philosophie Naturwissenschaften Kunstgeschichte und Ästhetik in München und Tübingen 1880 Promotion zum Dr phil Übersiedelung nach Paris 1884 nach München S war zunächst Mitglied der Zofingia trat dort aber aus und schloss sich dem neugegründeten Corps Rhenania Bern an In München gründete S die Academischen Monatshefte

    Original URL path: http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&view=article&id=137&Itemid=63 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Gerhard Saul
    med an den Universitäten München und Frankfurt am Main Promotion zum Dr med Eintritt in die Reichswehr beim Reichswehrregiment 16 in Oldenburg Truppenarzt in Ludwigsburg und Bitburg Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Oberstabsarzt und Führer einer Sanitätskompanie später Chef der Sanitätsausbildungsabteilung 12 in Kreuznach Im Zusammenhang mit dem Hitler Attentat vom 20 Juli 1944 wurde er zum Unterarzt d R degradiert und an die Ostfront versetzt Nach Rückkehr aus sowjetischer

    Original URL path: http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&view=article&id=277&Itemid=63 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Gerd Schaefer-Rolffs
    1935 Leutnant Ing und Leitender Ingenieur auf dem Flottenbegleiter F 6 dann Ausbilder für Rekruten 1939 40 1 Wach Ingenieur auf dem Panzerschiff Deutschland 1939 Kapitänleutnant Ing 1940 zunächst Lehrer dann Kompaniechef Schuladjutant und Stabsoffizier Nach der Beförderung zum Korvettenkapitän Ing 1943 wurde er 1944 Leitender Ingenieur des Kreuzers Köln Ausgezeichnet wurde er u a mit dem Eisernen Kreuz 1 Kl mit Schwertern und dem Flottenkriegsabzeichen 1947 48 folgte die Übersiedlung ins Ruhrgebiet wo er ab 1950 als selbständiger Ingenieur Kaufmann und beratender Ingenieur für Grubenausbau und Bergbaumaschinen in Bochum beschäftigt war Sch war Vorsitzender im Fachausschuss Strecken Ausbau im Verband Gruben Ausbau 1977 trat er in den Ruhestand Sch wurde 1928 bei Silesia Breslau recipiert der bereits sein Stiefgroßvater angehörte und 1934 philistriert Für seine Verdienste um die Rekonstitution des VAC erhielt er am 18 1 1950 das Band der Saxonia Frankfurt wo er später auch Vorstandsmitglied war und sich maßgeblich für die Verlegung und Reaktivierung in Konstanz einsetzte Das Corps Neoborussia Berlin zu Bochum verlieh ihm 1974 die Corpsschleife 1977 das Corpsband Im Mai 1948 gründete Sch in Castrop Rauxel und Herne den ersten AHSC nach dem Zweiten Weltkrieg ein Jahr später schlossen sich unter seiner Leitung 13 AHSC des Ruhrgebiets zum Arbeitskreis Alter Kösener Corpsstudenten Ruhrarbeitskreis zusammen der Keimzelle für die spätere Wiedergründung des VAC Mit Rücksicht auf das Besatzungsrecht nannte sich der Zusammenschluss zunächst Akademiker Hilfswerk Rhein Ruhr Erst nach Gründung der Bundesrepublik nahm er die Bezeichnung Ruhrarbeitskreis an 1950 berief Sch den ersten Abgeordnetentag des VAC nach Altena in Westf ein bei dem 59 AHSC und über 100 AH Vereine beschlossen die Auflösung des Verbandes für null und nicht zu erklären und den VAC zu rekonstituieren Auf seine Initiative ging auch die Neuorganisation des VAC auf der Basis von Großbezirken GBZ zurück Er selbst vertrat

    Original URL path: http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&view=article&id=145&Itemid=63 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Friedrich von Schauß
    jur und phil in München Erlangen und Heidelberg 1856 große Staatsprüfung 1857 Appellationsgerichtsakzessist in Freising 1859 Staatsanwaltssubstitut in München dann in Kronach 1863 Rechtsanwalt in München 1871 bis 1893 Direktor der Süddeutschen Bodenkreditbank Mitbegründer der Münchner Rückversicherung 1869 1892 Mitglied des bayerischen Landtags Deutsche Forstchrittspartei in Bayern Vereinigte Linke Vereinigte Liberale ab 1884 für die Nationalliberale Partei Vereinigte Liberale Liberale Vereinigung 1889 1892 Fraktionsvorsitzender der Liberalen Vereinigung 1871 bis 1884

    Original URL path: http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&view=article&id=135&Itemid=63 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Waldemar Scheithauer
    wo er Ostern 1883 das Abitur bestand Er studierte Chemie in Halle und Heidelberg Nach der Promotion zum Dr phil in Heidelberg 1887 begann er seine berufliche Laufbahn als Assistent an der Technischen Hochschule in Karlsruhe 1888 wurde er Chemiker in der Mineralöl und Paraffinindustrie der Provinz Sachsen 1898 technischer Direktor und Vorstandsmitglied der Waldauer Braunkohlen Industrie AG in Zeitz 1911 nach deren Fusion in gleicher Eigenschaft bei der Werschen Weißenfelser Braunkohlen AG in Halle Saale Seit 1917 war er Generaldirektor 1924 trat er in den Ruhestand Sein Nachfolger wurde der Clausthaler Montane Ferdinand Raab der bereits die mit der Werschen Weißenfelser Braunkohlen AG verbundenen Anhaltischen Kohlenwerke leitete Sch war Mitbegründer des Braunkohlenforschungsinstituts in Freiberg Sachsen Mitglied des Aufsichtsrats der Anhaltischen Kohlenwerke Halle der Sauerstoffwerke in Werschen der Mitteldeutschen Verlags AG Halle und 1911 1918 Vorstandsmitglied des Vereins Deutscher Chemiker Er starb 1942 in Naumburg und wurde dort auf dem Friedhof an der Weißenfelser Straße beigesetzt Grabstätte noch vorhanden Sch war Ehrensenator der Martin Luther Universität Halle Wittenberg Dr Ing h c der Bergakademie Freiberg und Dr rer nat h c der Universität Heidelberg 1936 Der Deutsche Braunkohlen Industrie Verein in Halle Saale ernannte ihn am 19 Juni 1925 zu

    Original URL path: http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&view=article&id=347&Itemid=63 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Oskar Scheunemann
    Marburg Hersfeld und Senftenberg ab 1923 in Berlin 1926 Studienrat am Lyzeum mit deutscher Oberschule und Frauenschule in Berlin Zehlendorf 1935 36 zur Reichsstelle für Schulwesen in Berlin Schöneberg abgeordnet 1941 Oberstudienrat und Fachberater bei der Schulaufsichtsbehörde im Oberpräsidium Berlin Ab 1945 wieder am Lyzeum 1953 im Ruhestand Sch wurde 1911 bei Guestphalia Marburg renonciert 1912 recipiert und als IdC philistriert 1919 erhielt er das Band zurück Von 1936 bis 1949 war er AH Vorsitzender der Guestphalia Marburg die ihm 1958 die Ehrenmitgliedschaft verlieh 1934 wurde er Mitglied der Frankonia Prag wo er 1967 ebenfalls Ehrenmitglied wurde Ab 1933 war Sch Mitglied der Historischen Kommission des KSCV später auch Beauftragter des VAC Vorstandes für Verbandsstatistik und von 1959 bis 1967 Schriftleiter der Deutschen Corpszeitung 1965 gab er die 5 Auflage des Handbuchs des Kösener Corpsstudenten mit heraus Seit 1935 war er regelmäßiger Teilnehmer an den Deutschen Studentenhistorikertagungen und dort auch mehrfach Referent Von 1954 bis 1971 war er Beauftragter für Verbändestatistik im Convent Deutscher Akademikerverbände CDA 1965 wurde er für seine hervorragenden Verdienste um das Korporationsstudententum mit der Fabricius Medaille ausgezeichnet Im gleichen Jahr erhielt er die Silberschale des VAC 1966 die Rudelsburg Plakette für seine Verdienste um die corpsstudentische Geschichtsforschung Veröffentlichungen Ueber die studentischen Korporationsverbände DCZ 48 1931 32 S 46 51 Unsere Verluste des zweiten Weltkrieges DCZ 4 1953 S 4 10 Die Nachwuchsentwicklung an den deutschen Hochschulen DCZ 59 1958 S 19 21 Kösener Corpslisten 1960 DCZ 59 1958 S 12 Die zahlenmäßige Entwicklung des Kösener SC Verbandes 1848 1935 EuJ 3 1958 S 50 73 Zehn Jahre freie Universität Berlin DCZ 69 1960 S 193f Wilhelm II Deutscher Kaiser König von Preußen Borussiae Bonn zum 100 Geburtstag DCZ 60 1959 S 1 3 Offene Korporationen in Deutschland 1910 1960 DCZ 62 1961 S 244 246 Dr

    Original URL path: http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&view=article&id=101&Itemid=63 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Siegfried Schindelmeiser
    Schindelmeiser Baltia Königsberg Albertina Hamburg Gr Tullen Ostpreußen 14 12 1901 Kiel 25 2 1986 Sch wuchs als Nachfahre Salzburger Exulanten auf dem elterlichen Gut Gr Tullen bei Groß Königsbruch Kreis Pillkallen auf besuchte das Gymnasium in Tilsit und war 1919 Angehöriger des Ostpreußischen Freiwilligenkorps im Ulanen Regiment Nr 8 Danach nahm er das Jurastudium an der Albertus Universität in Königsberg auf Im Sommersemester 1922 setzte er seine Studien in Jena fort 1928 bestand er das Assessorexamen am Oberlandesgericht Königsberg Von 1929 bis 1938 war er Rechtsanwalt und Notar in Tapiau Im Zweiten Weltkrieg diente er seit Oktober 1944 als Unteroffizier der Reserve in der 21 Infanterie Division Nach Rückkehr aus britischer Kriegsgefangenschaft ließ sich Sch in Kiel nieder und arbeitete seit 1946 wieder als Rechtsanwalt seit 1951 auch als Notar in Preetz Im Sommersemester 1920 renoncierte Sch bei Baltia Königsberg Er war Mitglied der Studentenkammer und Vertreter des SC im Waffenring und im Hochschulring 1933 34 widersetzte sich mit anderen Balten der nationalsozialistischen Umformung seines Corps Er war später Ehrenmitglied und der vorletzte Vorsitzende des Verbandes Alter Königsberger Balten Sch war auch als Studentenhistoriker tätig An seiner Geschichte der Albertus Universität 1544 1851 und seines Corps arbeitete er dreißig

    Original URL path: http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&view=article&id=301&Itemid=63 (2016-02-14)
    Open archived version from archive



  •