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  • Hans Knoerzer
    des Vereins Alter Tübinger Rhenanen 1926 wurde er zu deren Ehrenmitglied ernannt Außerhalb seiner eigenen Corps engagierte sich K unter anderem als Vorsitzender des Kösener AHV für Württemberg und Hohenzollern bis 1937 1913 beteiligte sich K an der aufkommenden Diskussion um die Aufnahme sportlicher Betätigung in das Aktivenleben Die Mensur betrachtete er als Erziehungsmittel zu Schneid und Selbstbeherrschung nicht aber unter sportlichen Gesichtspunkten Dafür setzte er sich für einen maßvollen Sportbetrieb ein um die Corps für neueintretende Schulabsolventen attraktiver zu machen In einem umfassenden programmatischen Beitrag in der Deutschen Corpszeitung Reformen 1914 setzte er sich angesichts zunehmender Kritik in der Öffentlichkeit insbesondere aus der erstarkenden Jugendbewegung detailliert mit Fehlentwicklungen und Misständen bei den Corps auseinander Zu seinen Forderungen gehörten die verstärkte Kooperation mit anderen Verbänden einschließlich der nicht waffenstudentischen jedoch ohne die konfessionellen und ein Zusammenwirken gegen polizeiliche Restriktionen die Teilhabe an hochschulpolitischen Entscheidungen durch positive Mitarbeit in den Studentenausschüssen mehr nationalpolitische Engagement z B im Deutschen Wehrverein im Flottenverein Ostmarkenverein oder in der Deutschen Kolonialgesellschaft Im Bezug auf die Corps selbst und ihr Erscheinungsbild wandte er sich gegen Formalismen und Äußerlichkeiten und die hohen Kosten des Corpslebens Er sprach sich für eine fundierte Fuchsenausbildung auch zu allgemein studentischen Themen und gegen den übermäßigen Einfluss der alten Herren und Inaktiven auf dem Kösener Congress aus Zwischen den beiden Weltkrieg entfaltete er eine rege Aktivität für die Wahrung überlieferter corpsstudentischen Prinzipien Er wandte sich gegen die von der Burschenschaft favorisierte Einführung der beweglichen Mensur zugleich aber auch gegen eine zu strenge Mensurbeurteilung Besonders angelegen war ihm der Grundsatz der partei politischen Neutralität wozu er 1929 und 1930 zwei umfangreiche Denkschriften veröffentlichte Durch seinen Einfluss gelang auf dem oKC 1930 die Ablehnung der staatspolitischen Schulung von Verbands wegen wie sie vom Hochschulring Deutscher Art gewünscht und von verschiedenen Corps auch schon praktiziert

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  • Hans-Reinhard Koch
    Ruhestand Als Sohn des Oberkriegsgerichtsrats Wilhelm Koch 5 Hassiae EM wurde er K eben falls bei Hassia aktiv am 28 2 1921 renonciert und am 3 12 1921 recipiert K focht dreizehn Partien darunter zwei Säbelpartien Nach dem Zweiten Weltkrieg machte er sich um die Rekonstitution seines Corps in Mainz 5 11 1949 verdient und unterstützte ebenso die Rekonstitution des Kartellcorps Rhenania Bonn das ihm 1952 das Band verlieh Bei Hassia war er zeitweilig Vorsitzender der corpspolitischen Kommission und 1965 Herausgeber des die Jahre 1918 bis 1965 umfassenden dritten Teils der Corpsgeschichte 1951 begann seine Tätigkeit für den Verband Alter Corpsstudenten VAC Er wurde Mitglied des Gesamtausschusses des VAC für den Großbezirk Rheinland bis 1963 und war von 1951 bis 1955 Vorsitzender der Verbändekommission und in dieser Funktion der Schöpfer des Kartellvertrags mit dem Weinheimer Senioren Convent 1952 Von 1967 bis 1972 war er Mitglied des VAC Vorstandes Bonn Verbandsübergreifende Verdienste erwarb er sich in der Arbeitsgemeinschaft Andernach mensurbeflissener Verbände AGA Er nahm für den KSCV an der AGA Gründungsversammlung am 31 3 1 4 1951 in Andernach teil und übernahm dort den ersten Vorsitz Nach dem Wiedererstehen der Deutschen Corpszeitung war Koch zeitweilig deren Mitherausgeber 1953 und 1965 war er außerdem an der Herausgabe des Handbuchs des Kösener Corpsstudenten beteiligt 1960 hat er die Veröffentlichung der Kösener Corps Listen maßgeblich betrieben Ebenso förderte er die Sicherung des Kösener Archivs Bereits 1953 gab Koch den Anstoß zur Gründung des Verbandes für Studentenwohnheime und fungierte für viele Jahre als geschäftsführendes Vorstandsmitglied 1953 1976 Kurz vor seinem Tod wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes ernannt 19 11 1996 Für seine Verdienste um den VAC und das Korporationsstudententum im allgemeinen wurde Hans Reinhard Koch mit der silbernen Ehrenschale des VAC 1963 und 1972 und mit der Fabricius Medaille des Convents Deutscher Akademikerverbände 1976

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  • John Koch
    Krieg sechs Semester aktiv blieb dreimal die dritte Charge bekleidete und 1921 zum Ehrenmitglied ernannt wurde Bei Baltia war er auch treibende Kraft hinter dem Erwerb des Corpshauses Guestphalia Berlin verlieh ihm 1929 die Corpsschleife 1932 das Band K machte sich besonders um das corpsstudentische Leben in Berlin verdient Er war Begründer und erster Vorsitzender des Teltower AHSC in Berlin Lichterfelde und Gründungsvorsitzender des Bezirksverbandes alter Corpsstudenten für Berlin und Umgegend 1893 bis 1925 gab er das Adressbuch der alten Corpsstudenten von Berlin und Umgebung heraus Von 1895 bis 1904 amtierte er als Schriftführer des Gesamtausschusses des VAC In dieser Eigenschaft gehörte er 1895 auch zu der Delegation die Otto von Bismarck anlässlich seines 80 Geburtstags das Modell des Jung Bismarck Denkmals bei der Rudelsburg überreichte Aus K s Feder stammen zahlreiche Veröffentlichungen in den Academischen Monatsheften und der Deutschen Corpszeitung vor allem zur Geschichte der Königsberger Corps Aus Anlass des 55 Stiftungsfestes 1906 gab er eine Geschichte der Baltia heraus Als Vertreter einer traditionsbewussten und konservativen Linie sprach er sich in der von Walter Bloem angestoßenen Debatte um die Trinksitten und eine Reform des Aktivenlebens in einem Artikel für die AM 1906 für einen maßvollen Umgang mit Alkohol aus wandte sich aber gegen übertriebene Maßregeln wie sie Bloem vorgeschlagen hatte Statt dessen unterstützte er die Anregung den Fechtboden durch andere körperliche Übungen wie Schwimmen Rudern Schlittschuhlaufen und Schneftern zu ergänzen warnte aber wegen der entstehenden Kosten und der Störung des Corpslebens vor einem zu intensiven Sportbetrieb Teilnahme an öffentlichen Wettbewerben lehnte er ab weil sie nicht der Würde der Korpsstudenten entsprächen In seinen Betrachtungen zur Förderung des Korpswesens DCZ 1 1913 wandte sich K in Zanderscher Tradition gegen hohe Ausgaben und unnötigen Luxus und setzte sich für Eingriffe der Altherrenschaften in die Finanzgeschäfte der Corps sowie für eine Senkung der finanziellen Anforderungen an die Aktiven ein um eine Abwanderung brauchbarer junger Männer zu Burschenschaften und Landsmannschaften zu verhindern K griff auch die Anregung zur fachübergreifenden Weiterbildung der Aktiven während ihrer Aktivenzeit auf und plädierte für die Veranstaltung von populärwissenschaftlichen Vorträgen das Erlernen neuer Sprachen besonders des Englischen und Französischen und für die Anlage von Corpsbibliotheken Vor allem der Beschaffung enzyklopädischer Werke und populärwissenschaftlicher Zeitschriften maß er eine gewisse Bedeutung zu Nach dem Krieg in Deutsch Südwestafrika 1904 1907 war K einer der Initiatoren für die Stiftung einer Gedenktafel für die gefallenen Corpsstudenten der Kolonialkriege die aber nicht realisiert wurde Ebenso wenig kam das von ihm 1913 angeregte Denkmal für die in den Breiungskriegen 1813 15 gefallenen Corpstsudenten zustande Veröffentlichungen Die Geschichte des Corps Baltia zu Königsberg AM 8 1891 92 S 4 9 Die Stellung der Corps zu den jetzigen Burschenschaften AM 12 1895 96 S 162 164 Zum letzten Male die Burschenschaftlichen Blätter AM 12 1895 96 S 260 261 Der Corpsstudent in der deutschen Literatur AM 16 1899 1900 S 240 245 Alte Corpsstudenten in ihrem späteren Lebensberuf AM 22 1905 06 S 217 219 257 259 303 304 348 353 428 431 AM 23 1906 07

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  • Ernst Köhler
    Vandalia Heidelberg Schweidnitz 1 1 1856 Bad Doberan 17 4 1924 stud jur in Heidelberg und Berlin 1876 erstes 1882 zweites Staatsexamen 1883 Obergrenzkontrolleur in Pleß OS dann Hilfsarbeiter im preußischen Finanzministerium 1889 Geheimer Finanzrat und Vortragender Rat 1897 Präsident der Oberzolldirektion Stettin 1905 Generaldirektor der Zölle und indirekten Steuern Wirklicher Geheimer Oberfinanzrat in Berlin Stellvertretender Bevollmächtigter zum Bundesrat 1913 Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz 1918 im Ruhestand

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  • Paul von Koerner
    24 12 1849 Berlin 29 10 1930 Vizthumsches Gymnasium und Polytechnikum in Dresden Abitur 1869 stud jur in Leipzig und Berlin 1874 erstes Staatsexamen 1875 Promotion zum Dr jur 1875 Eintritt in den sächs Justizdienst 1878 zweites Staatsexamen ab Mai 1879 in der sächs Zoll und Finanzverwaltung beschäftigt zuletzt als Geh Finanzrat im Finanzministerium Okt 1891 stellv Bevollmächtigter zum Bundesrat für das Kgr Sachsen Okto 1895 als Direktor in das Reichsschatzamt gewechselt stellv Bevollmächtigter zum Bundesrat für das Kgr Preußen ab Nov 1899 Direktor im Auswärtigen Amt mit dem Charakter eines Wirkl Geh Legationsrats Leiter der Abt II Handelspolitik 1904 Charakter als Wirkl Geh Rat mit dem Prädikat Exzellenz 1 4 1914 im Ruhestand 1918 als Ministerialrat a D kommissarisch wieder im AA beschäftigt Teilnahme an den Wirtschaftsverhandlungen in Wien und an den Friedensverhandlungen in Brest Litowsk und Bukarest Kommissar des Auswärtigen Amts für die Vorbereitung des Anschlusses Deutsch Österreichs in wirtschaftlichen und finanziellen Fragen März 1921 Kommissar für die Verhandlungen mit Dänemark über die Regelung der Fragen zur Grenzverlegung in Nordschleswig Februar 1923 Leiter der Verhandlungen mit der Sowjetunion wegen der Ausführung des Rapallovertrags K war Mitglied des Aufsichtsrats der Dresdner Bank und der Deutschen Hypothekenbank Als Student war

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  • Günther Kraaz
    zum Regierungsrat ernannt Als Mitglied der SS wurde er am 20 4 1939 zum Untersturmführer befördert Am 1 7 1939 wurde er kommissarischer Landrat des Kreises Wittlich dort 1940 definitiv ernannt und kurz darauf zum Militärdienst eingezogen 1955 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft zurück 1956 wurde er Regierungsrat bei der Regierung in Trier später Oberregierungsrat 1960 trat er als Regierungsdirektor in den Ruhestand K war bei Bremensia Göttingen aktiv und 1932 Vorortsprecher für den Vorort Göttingen In seiner Amtszeit vollzog der KSCV den Austritt aus dem Allgemeinen Deutschen Waffenring ADW Von Max Blunck wurde er 1933 zum Beauftragten für den KSCV ernannt mit der Maßgabe die Geschäfts des Verbandes im Einvernehmen mit dem Vorort bis auf weiteres ihm verantwortlich zu führen K war auch auf überverbandlicher Ebene und in der Deutschen Studentenschaft engagiert und gehörte zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des Verbandes in den Jahren 1933 bis 1935 Er sprach sich für eine Zusammenarbeit mit anderen Korporationsverbänden auf der Basis gegenseitiger Übereinkünfte bei weitgehender Selbständigkeit der einzelnen Verbände aus lehnte aber feste verbandsübergreifende Zusammenschlüsse ab Wegen unqualifizierbarer Handlungen im Osten K F Mohr wurde K nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Corpsliste der Bremensia gestrichen Veröffentlichungen Zum Breslauer Studententag DCZ 47

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  • Adolf Kraetzer
    Lexikon Allgemeine Hinweise Alphabetische Liste KSCV Alphabetische Liste WSC Adolf Kraetzer Guestphalia Bonn EM Guestfalia Greifswald Marchia Berlin IdC 31 10 1879 Berlin 26 2 1970 1901 stud jur in Bonn und Berlin Kammergerichtsreferendar Assessor später Ministerialdirektor in Berlin schied nach dem Ersten Weltkrieg aus dem Staatsdienst aus und wurde 1919 Intendant am Hessischen Landestheater in Darmstadt wo er aber am Widerstand gegen seine Reformbestrebungen scheiterte Im Februar 1921 wurde er Intendant am Nationaltheater in Mannheim K kehrte später nach Berlin zurück und ließ sich dort als Rechtsanwalt nieder K war bei Guestphalia Bonn aktiv wo er 1937 Ehrenmitglied wurde 1950 sammelte er die Corpsstudenten in Berlin und vereinte sie zu dem am 8 Juni 1951 wiedergegründeten VAC Berlin und Umgebung mit damals über 300 Mitgliedern 1955 leitete er erstmals nach dem Krieg wieder den großen Kommers Kösener Corpstsudenten dessen Präsidium er bis 1964 beibehielt Von 1953 bis 1964 nahm K als Vertreter des GBZ Berlin im Gesamtauschuss regelmäßig an den Kongressen in Würzburg teil 1964 trat er aus gesundheitlichen Gründen von seinen Ämtern zurück Schon 1953 wurde er zum Ehrenmitglied 1966 zum Ehrenvorsitzenden des VAC Berlin ernannt In Berlin förderte K auch die Rekonstitution der örtlichen Corps von denen

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  • Hermann Kreth
    Reserve angehörte und studierte Jura in Göttingen und Berlin Er wurde 1894 Landrat des Kreises Gumbinnen später Regierungsrat in Potsdam 1899 mit 39 Jahren pensioniert wechselte er als geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Verwertungsverband deutscher Spiritusfabrikanten in die freie Wirtschaft Zwischen 1903 und 1909 war K Direktor des Verbandes ländlicher Genossenschaften in Brandenburg daneben Funktionär des Bundes der Landwirte BdL 1909 Direktor der Spiritus Zentrale in Berlin Wilmersdorf 1921 bis 1928 Vorsitzender der Vereinigung der Steuer und Wirtschaftsreformer und in dieser Funktion auch Mitglied des Steuerungsausschusses des Reichsverbandes der Deutschen Industrie RDI sowie des Beirates der Reichsmonopolverwaltung für Branntwein Mitglied mehrerer Aufsichtsräte 1899 bis 1900 und von 1904 bis 1918 war K Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für die Deutschkonservative Partei und zeitweilig Zweiter Vorsitzender des Hauptvereins der Deutschen Konservativen 1903 bis 1908 und 1912 bis 1918 auch Mitglied des Reichstages WK Stallupänen Goldap Darkehnen 1927 bis 1930 Vorsitzender des Nationalen Clubs Seit 1878 war K Mitglied des Corps Teutonia Göttingen wo er viermal die erste Charge bekleidete Im Zuge eines länger andauernden Konflikts mit Bremensia trug K im Juli 1881 ein Pistolenduell mit dem Bremenser Senior August Stoepel aus der dabei tödlich verwundet wurde K wurde zu einer zweijährigen Festungshaft verurteilt von der er ein halbes Jahr verbüßen musste Danach ging er nach Berlin wurde dort ebenfalls Teutone und war zweimal Erstchargierter 1906 war K an der Rekonstitution der früheren Teutonia Göttingen unter dem Namen Borussia beteiligt Beide Corps Teutonia Berlin und Göttingen letztere 1930 ernannten ihn zum Ehrenmitglied Im Februar 1921 wurde er Mitglied eines Sonderausschusses zur Frage der Pensionierung der Corpsdiener Im gleichen Jahr war er für den KSCV an den Vorbereitungen für die Beisetzung der Kaiserin Auguste Viktoria beteiligt Von 1922 bis 1924 war K Vorsitzender des Gesamtausschusses des VAC VAC Vorstand Berlin Er organisierte 1926 gemeinsam mit Carl

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