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  • CHRIS & EAPPI
    Lande Der holte die deutschen Benediktiner hierhin und plante die neue Kirche unter Einbeziehung der Mosaike allen voran das Bild mit den fünf Broten und zwei Fischen direkt vor einem rohen Felsen Auf diesem Fels soll Jesus Brot und Fisch gesegnet und vermehrt haben Direkt darüber steht der Altar auf vier schlanken Säulen Direkt dahinter liegen jetzt vier Fotografen nebeneinander um das Bild des Tages in Tabgha zu schießen Foto rechts Unter dem Altar hindurch mit dem Brot Fisch Mosaik im Vordergrund auf das Präsidentenpaar samt Benediktiner Pater Jonas Trageser Foto unten der durch die Kirchen und Klosteranlage führt Und wieder außer Protokoll bittet der Präsident spontan den Mönch darum ein Gebet zu sprechen Die Lesung von der Brotvermehrung aus dem sechsten Kapitel des Markusevangelium muss warten Pater Jonas dankt für den Besuch des Präsidenten bittet um Frieden im heiligen Land Um dann noch aus der Bibel vorzutragen von dem Wunder dieses Ortes An einem konkreten Wunder arbeiten die vier Benediktiner hier am See mit Begegnungen zwischen palästinensischen und israelischen Behinderten Häufig sind es gerade Opfer der Gewalt auf beiden Seiten die hierhin kommen und damit den mühevollen Weg der Verständigung beginnen Horst Köhler ist begeistert ermutigt die jungen deutschen Freiwilligen die das Projekt unterstützen weiter zu machen Ihr seid für mich ein Zeichen der Hoffnung man muss Zuversicht haben Köhler geht wieder ins Freie wo gestern noch kalter Regen über den See peitschte und jetzt Sonnenschein wärmt Das Staatsoberhaupt spricht vom Wetter bei dem die Kaiser reisen Der präsidiale Tross fährt ein paar Meter den benachbarten Berg der Seligpreisungen hinauf Eigentlich italienisches Gelände aber Pater Jonas Trageser darf auch hier den Präsidenten führen Selig die Frieden stiften in Latein stehen die Seligpreisungen in den Glasfenstern der Rotunde Der Benediktinerpater bezeichnet sie als Magna Charta der Christenheit Er würde gern

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  • CHRIS & EAPPI
    die Botschaft des lateinischen Patriarchen Michel Sabbah Die Besetzung und Unterdrückung der Palästinenser sei die Ursache für den Terror Zwei Völker mit drei Religionen Judentum Christentum und Islam wollten alle den Frieden aber keiner habe bisher einen Weg gefunden Sabbah hält es daher für die Pflicht der amerikanischen Regierung beiden Völkern Frieden und Sicherheit zu bringen Und Carter setzt an um mit seinem Charisma den Raum zu füllen Die Stimme klingt vertraut von jenem Erdnuss Farmer und Friedensförderer der selber sieben Jahre in der US Navy diente in seiner Amtszeit den Umweltschutz und Minderheitenrechte voran brachte und danach nie müde wurde für den Frieden in aller Welt und besonders im Nahen Osten zu kämpfen Er deutet an im Hintergrund an den Oslo Verträgen 1993 mitgewirkt zu haben nennt sie ein wirklich feines Ergebnis Jassir Arafat habe damals heldenhaft gehandelt Der PLO Führer sei ein Mensch gewesen der alles ihm mögliche für den Frieden getan habe Obwohl er die letzten dreieinhalb Jahre in unwürdiger Gefangenschaft gehalten worden sei sei er dennoch für Gewalttaten verantwortlich gemacht worden Carter kritisiert andere vor allem die jetzige US Regierung Sie habe ihre ehemals faire objektive und ausgeglichene Rolle in den Verhandlungen zwischen Israel und seinen Nachbarn aufgegeben Bush beuge sich ganz dem Wunsch des israelischen Premierministers zum Schaden der Palästinenser und zum Schaden ihrer Hoffnungen auf die Zukunft Darüber hinaus hätten die USA mit der Besetzung des Irak einen Tiefpunkt an Anerkennung Freundschaft und Bewunderung erreicht Die günstigen Möglichkeiten nach dem 11 September 2001 für uneingeschränkte Unterstützung im Kampf gegen den Terror seien so vergeben und verloren worden Dann zeichnet Carter seine klaren Vorstellungen von einer endgültigen Friedenslösung Israel müsse sich von einem wesentlichen Teil der Westbank zurückziehen die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge gelöst und die Verantwortung für Jerusalem auch als Hauptstadt der Palästinenser geteilt werden All das ist kein Ding der Unmöglichkeit Es folgt lebendiger Geschichtsunterricht über seine Jahre als US Präsident als er 1978 79 in Camp David einen Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten zustande brachte Sein Stolz Diese Verträge sind niemals gebrochen worden Und Schon damals habe sich Israel zum vollständigen Rückzug von der Westbank und aus dem Gasa Streifen verpflichtet Seitdem hat sich die Situation verschlechtert Das wissen die Bischöfe um ihn herum und die etwa ebenso große Zahl christlicher Friedenskräfte die mit am Tisch sitzen nur allzu gut Carter hört den Freiwilligen aus Europa Foto links zu die mit dem Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel EAPPI des Weltkirchenrats ÖRK im Land sind und den Verlauf der Präsidentschaftswahlen in der Westbank beobachtet haben Sie beschreiben die Schwierigkeiten die eine Beduinen Familie am Wahltag wie im Alltag hat weil sie jenseits der Absperrung lebt die Israel rund um die Westbank gebaut hat Täglich werden sie durch die Kontrollen der israelischen Soldaten an den Übergangsstellen gedemütigt Carter verurteilt das Bauwerk eine Kombination aus Zaun und einer bis zu neun Meter hohen Mauer Wir sollten das eine Trennmauer nennen Sie ist viel schlimmer als die Berliner Mauer Die Berliner Mauer wurde von

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  • CHRIS & EAPPI
    EAPPI Homepage Dies ist die private Homepage von Bitte beachten Ich war von Dez 2004 bis Feb 2005 tätig im Auftrag des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland EMS als ein Ökumenischer Friedensdienstler für das Programm Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel EAPPI des Weltkirchenrates ÖRK Diese Seite gibt nur meine persönlichen Ansichten wieder die nicht unbedingt die des EMS und oder des ÖRK sind Wer diese Informationen verbreiten will unter

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  • CHRIS & EAPPI
    Bekannt sind sie durch den barmherzigen Samariter Die haben sich in alttestamentlicher Zeit vom Mainstream der Juden abgesondert und die Opferriten des Jerusalemer Tempels auf den Berg Garizim übertragen Die Kultstätte an der Jahr für Jahr nach alttestamentlicher Vorschrift unschuldige Lämmer am Pessachfest geopfert werden lag vor wenigen Jahren noch recht einsam hier Jetzt ist sie umgeben von Wohnhäusern und mit Zuschauertribüne samt überdachtem Versammlungsplatz ausgebaut Auf einer Parkbank gegenüber sitzt ein Mann mit Wasserpfeife ein anderer mit rotem Hut der ihn als Priester aus dem Stamm Levi ausweist Foto rechts Sie seien 1988 kurz nach Beginn der ersten Intifada von Nablus auf den Berg gezogen berichten sie Aber sie würden sich nach wie vor bestens mit Palästinensern wie Israelis verstehen Schließlich lebe die andere Hälfte der 675 Samariter seit mehr als hundert Jahren in der Nähe von Tel Aviv Sie empfehlen mir im nächstgelegenen Haus ein nicht ausgeschildertes Museum Der Bewohner des zweiten Stocks Museumsdirektor Husney W Kohen führt mich durch den Ausstellungsraum im ersten Stock Foto links Lange kann ich mich nicht aufhalten denn der Sonnenuntergang schickt schon seine Kälte voraus Als ich mich dem Checkpoint nähere sehe ich die drei Jungs immer noch dort sitzen Kein Zweifel mehr Sie sitzen so auf Befehl Ich gehe auf den ersten zu Frage wie es ihm geht Der nächste kann besser Englisch Alle drei sind wie elektrisiert Beglückt dass jemand Interesse für sie zeigt Seit neun Uhr würden sie hier hocken Da war es noch eiskalt Mittags saßen sie in der prallen Sonne Jetzt kurz nach vier kurz vor Sonnenuntergang sind sie wieder in kalten Schatten geraten Was ihnen vorgeworfen wird Sie sind durch die Landschaft gestreift Haben sich nicht auf den Straßen aufgehalten Und sind deshalb mit Hilfe von Warnschüssen festgenommen worden Ich frage den Soldaten der umgeben von Betonblocks und Betonwachhäuschen allein an der Schranke steht Er wisse nicht wie lange die drei schon dort sitzen Er habe erst seit zwölf Uhr Dienst Aha Und warum dürfen sie nicht gehen Nun der Fall werde untersucht Aber sieben Stunden lang Dazu könne er nichts sagen Da müsse ich seinen Chef fragen Der komme bestimmt bald momentan sei er nicht zu erreichen Angesichts seiner von technischem Equipment strotzenden Uniform kaum zu glauben Ich gehen zurück zu den Jungs Biete an was zu trinken und zu essen zu kaufen Begeisterung Ich gehe zurück ins Dorf Kaufe Limo Kekse Riegel Als ich zurück am Checkpoint bin stehen die Jungs Unverändert im Abstand von zehn Metern Debattieren in Hebräisch mit dem Soldaten auf dem Wachturm Mit einer Handbewegung will der Soldat mich auf Abstand zu den Jungen halten Ich versuche ihn zu beruhigen rede weiter mit den Jungen Gebe ihnen die Lebensmittel Der letzte kramt ein paar Dollars aus seiner Kleidung will meinen Service zu bezahlen Die Soldaten haben den Jungs die Zigaretten weggenommen Wo ist da das Sicherheitsrisiko Ich gehe schnurstracks zum Soldaten an der Schranke Was haben wir in der Vorbereitung gelernt De Eskalation Tief atmen Sachlich bleiben Fragen stellen Von

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  • CHRIS & EAPPI
    fallen Worte wie Oslo Camp David und Al Quds alias Jerusalem was den größten Applaus hervorbringt Ein Junge verteilt kostenlos Limo Dosen der Marke Power Orange Ebenso überraschend Während der Kandidaten Rede wird auf die recht kleine und von Honoratioren überladene Bühne eine ziemlich herkömmliche Dialeinwand bugsiert Ein Projektor wandert ebenso auf den Tisch vor dem redenden Präsidentschaftskandidaten wie ein Notebook Minutenlang ist auf blauem Hintergrund Liesegang Multimedia Proiettore zu lesen bevor ein Computer Bildschirm für amerikanische Dell Hardware wirbt Die Rede geht zu Ende und es gibt kurzen wohlwollenden Applaus Auf der Leinwand herrscht immer noch Dell Jetzt dürfen erst mal Fragen gestellt werden Als jemand wissen will wie wichtig dem Kandidaten das Recht der vertriebenen Palästinenser auf Rückkehr in ihre Heimat ist wird kräftig geklatscht Bald gehen die Fragen unauffällig in eine zweite Barghouthi Rede über Mit der linken Hand steuert er dabei eine Funkmaus durch sein Notebook Womöglich ist er weltweit der einzige Präsidentschaftskandidat der fehlerfrei eine Wahlkampfveranstaltung mit Power Point Präsentation präsentieren kann Sie zeigt Karten des deprimierenden Wegs vom UN Teilungsplan 1947 über die Lage nach dem Sechs Tage Krieg 1967 den Barak Plan von 2000 bis zur heutigen Realität durch Scharons Mauerbau und Siedlungspolitik Besonders geht Barghouthi auf die Lage in und um Jayyous ein Der Ort ist durch den israelischen Zaun Bau um die Westbank fast von seiner gesamten Ackerbaufläche abgeschnitten Vier Mal am Tag wird das Tor im unter Strom stehenden Zaun von Soldaten geöffnet Sie prüfen die Genehmigung der Passanten Und entscheiden häufig willkürlich Am Mittag wurden am Nord Tor des Dorfes zwei Kinder die in aller Regel durchgelassen werden zurückgeschickt Weil sie keine Ausweispapiere haben können Die Preise für die Lebensmittel die Bauern trotz der schwierigen Bedingungen ernten können sind ins Bodenlose gefallen weil durch die vielen israelischen Beschränkungen und

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  • CHRIS & EAPPI
    dem sichtbaren Bemühen um Neutralität Verständnis und Toleranz Sie ist sogar als Bürgermeisterin im Gespräch will den Vollzeit Job aber nicht Sie möchte Direktorin ihrer Schule bleiben wo die Tür zu ihrem Empfangs und Arbeitszimmer weit offen steht Ständig suchen die Lehrerinnen den Rat der Direktorin Es ist Examenstag Im 12 Schuljahr werden die Abschlussarbeiten in Arabisch geschrieben Afaf Shatara hört geduldig zu und gibt jeder lächelnd eine knappe präzise Antwort Und lächelnd verlassen die Lehrerinnen das Zimmer wieder Beim letzten Examen waren wir unter den zehn besten Schulen der Westbank Das ist ihr wichtig Und dass das neue Schulgebäude gut ausgestattet ist mit Computern Laboratorien und Bücherei Und dass sie als Unesco Schule bevorzugt mit Informationsmaterial beliefert Die Freundschaft mit einer Schule in Norwegen wird durch regelmäßige Besuche der Lehrerinnen gepflegt Wie wär s mit einer Partnerschaft mit einer israelischen Schule Nein dafür ist jetzt nicht die richtige Zeit Vielleicht in der Zukunft Aber im Moment töten sie uns und zerstören unsere Häuser und unser Leben Wie können wir da gute Beziehungen mit denen aufbauen Wir sehen ja hier nur die Armee und nicht die Menschen von denen sicher auch viele gut sind Der Stellenwert den die Palästinenser der Bildung beimessen ist extrem hoch Selbst in den kleinsten Dörfern gibt es Schulen mit qualifizierten Lehrern Waren während der ersten Intifada 1987 1994 Schulen und Universitäten oft über lange Zeiträume geschlossen so hat die palästinensische Verwaltung während der zweiten Intifada seit 2000 viel unternommen damit das Bildungssystem weiter funktioniert Der Lehrplan ist verändert worden Englisch wird neuerdings vom ersten Schuljahr an unterrichtet was die ehemalige Englisch Lehrerin Shatara besonders freut Verändert hat sich auch die Kleidung der Mädchen Die dunkelblaue Schuluniform verschwindet fast bei allen unter langen Gewändern 90 Prozent der Schülerinnen tragen ein Kopftuch so wie alle Lehrerinnen bis auf eine Ausnahme Das ist hier eine ländliche sehr konservative Gegend erklärt Afaf Shatara Unter einer Gruppe Schülerinnen am Schultor ist kaum eine bereit einem Mann Auskunft über den Weg zum Lehrerzimmer zu geben Manche sind halt so erzogen Wenn ihnen der Vater nicht erlaubt mit Männern zu sprechen dann tun sie das auch nicht Die Schülerinnen stehen zu Beginn des Tages eine Minute lang und beten wenn ein Einwohner als Märtyrer gestorben ist So werden alle bezeichnet die in Auseinandersetzungen mit Israelis ums Leben gekommen sind Sei es durch israelische Soldaten oder durch ein Selbstmord Attentat Wird das in den Klassen diskutiert Wir sollen uns nicht so sehr in die Politik einmischen Dabei weiß sie genau dass auch das Politik ist Die Familien hier im Ort stammen zum großen Teil aus Haifa und Jaffa Das ist ihre Heimat die sie 1948 mit der Unabhängigkeit Israels verlassen haben Viele glauben dass sie dorthin zurückkehren werden wann auch immer das ist Die eigene Familie lebt seit 1650 im Ort Aber übrig geblieben sind nur sie ihr Bruder und dessen Frau mit denen sie zusammenlebt Die drei Katholiken sind die einzigen Christen in dem 10 000 Einwohner Ort Die nächste Kirchengemeinde ist

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  • CHRIS & EAPPI
    Wasser Irgendwann waren wir an der Südspitze des Sees an einer Tankstelle vorbeigekommen Und weil Mirjam in einer kleinen Internet Recherche auf einen fast verhungerten deutschen Marathonläufer unweit der jesuanischen Brotvermehrung gestoßen war hatte ich zwar nichts zu essen aber immerhin 120 Schekalim dabei Was im Zweifel auch für einen Restaurant Besuch gereicht hätte Aber da lief bzw ging ja auch Daniel Der friemelte gerade aus einem kleinen Stück Frischhaltefolie noch kleinere Dattel Bällchen mit Kokosflocken Energyballs gab er mir lächelnd zu verstehen Und bot mir einen davon an Für einen Minimal Planer wie mich unfassbar wie jemand so weit vor dem Ziel seine wie ich annahm präzise kalkulierten Broteinheiten mit mir teilte Mir blieb kaum Zeit zum Dank denn Daniel nahm wieder seinen Lauf auf Einen Lauf allerdings dem man ansah dass er bald wieder zum Erliegen käme Und so stiefelte ich weit ausholend bald wieder auf seine Versen zu Go rief ich ihm zu um ihn wieder zu zügigem Gehen zu animieren Damit er diesseits des Zeitlimits von sechs Stunden über die Ziellinie käme Come on Ich half noch etwas mit dem Arm nach um ihn in schnellere Bewegung zu versetzen So kamen wir halbwegs auf Gesprächshöhe Ich immer einen Schritt voraus um ihn und mich nicht erlahmen zu lassen Logo Daniel ist Marathondebütant Und sein Bruder und Schwager mit denen er in Tel Aviv trainiert haben ihn verlassen Weil sie schneller sind Und Daniels will nur seinen ersten Marathon in weniger als fünf Stunden über die flache Uferstraße bringen Genau darauf würde er mit meinem Tempo hinauslaufen Siehe oben Deshalb Yalla Schließlich bietet sich Daniel diese Chance nur einmal im Jahr Heute am 6 Januar 2005 Denn der Tiberias Marathon ist der einzige im Heiligen Land Zum 28 Mal Und er ist der tiefstgelegene der Welt 197 Meter liegt der See unter dem Meeresspiegel Und im tiefsten Winter herrschen hier optimale Bedingungen Durchschnitts Temperatur zur Startzeit um 9 Uhr 15 Grad Heute ist es noch ein Stückchen wärmer In manchen Passagen ist es fast zu heiß doch dann schützen wieder ein paar Schönwetter Wolken Vieles ist wie daheim Die Pasta Party am Vorabend Der kleine Markt von Sportherstellern Die Warenprobe im Start Set mit einer Tube Uriel Pfefferminz Gel gegen Muskelkater Die Startnummern mit den vier Sicherheitsnadeln Die Handbiker die vorneweg starten Der 12 km Lauf der eine halbe Stunde später startet Kinderläufe Der Preis von 50 Dollar Mir bietet sich die Chance vermutlich nur einmal im Leben Weil ich seit Ende November für drei Monate im Land bin Als Ökumenischer Begleiter im Ökumenischen Begleitprogramm des Weltkirchenrats für Palästina und Israel Seit einigen Kilometern begleite ich also Daniel einen Journalisten der für die kritische Zeitung Haaretz gearbeitet hat und jetzt arabische Zeitungen für die amerikanische Botschaft in Tel Aviv auswertet Er klagt dass die englische Haaretz Ausgabe nur von Übersetzern erstellt wird Und die Autoren nachher oft für Fehler in der Übersetzung geradestehen müssen Dabei sei die internationale Ausgabe die wichtige in der ganzen Welt gelesene Er

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  • CHRIS & EAPPI
    Kauf nehmen müssen die unberechenbaren Wartezeiten an den Checkpoints die Demütigungen bei den Kontrollen durch die israelischen Soldaten Er spricht von einem gesetzeslosen Raum Und von den mangelhaften Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für die Jugendlichen vor Ort wie für die Zivis Auch Sr Monika Düllmann erlebt den harten Alltag vieler Menschen im heiligen Land Sie leitet das Sankt Louis Hospital ein Hospiz für schwerstkranke Pflegefälle mit 50 Betten Sie begleitet Sterbende Häufig sind es eingewanderte Russen die keinerlei Rücklagen mehr haben Außerdem haben die Krankenkassen die Tagessätze um 30 Prozent gesenkt So kämpft sie sich von Monat zu Monat um die Finanzen des Hauses im schwarzen Bereich zu halten Sr Monika Düllmann lernte das Land als Studentin kennen Mit einem Förderprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD lebte sie wie inzwischen 700 weitere Deutsche ein Jahr im Heiligen Land um vor allem die Bibelwissenschaften zu vertiefen Das Programm ist das älteste existierende DAAD Stipendium Inzwischen konnte das Jerusalemer Studienjahr am 21 Juni 2014 in Bonn mit einem Festakt sein 40jähriges Bestehen feiern dabei entstand ein kleiner Film Unverändert leben die Studierenden Foto rechts mit Bundespräsident auf dem Gelände des Benediktiner Klosters Schließlich kommt auch ihre Sprecherin zu Wort Christiane Schneider Foto unten berichtet von dem intensiven Studienbetrieb beim gemeinsamem Leben mit Professoren Um hinzuzufügen dass Entscheidende seien viele einzigartige Erfahrungen die sich in keiner Stastitik erfassen ließen Pater Elias vom Kloster spricht von den auf dem Zionsberg verehrten Stätten des letzten Abendmahl der Geistsendung und des Heimgang Mariens Diese Orte wollten die Mönche hüten Der Abt hat dem Präsidenten schon bei der Kirchenführung gesteckt dass zumindest der Marien Teil umstritten ist weil Maria auch in Ephesus gestorben sein soll Wichtiger ist dem Abt daher Maria als Mittlerin zwischen den Religionen zu verehren und in diesem Sinne für den Frieden zu beten Was

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